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Diskussionsforum für Einsteiger und allgemeine astrologische Themen
von gerry » Mi 2. Sep 2009, 10:35
Hallo zusammen  Eine spannende Frage ist das, wohin das Geld gehört, und die Beziehung von Besitz und Macht zeigt auch, dass es um eine Achsenbeziehung geht, Haus 2 -> Haus 8, die Wertachse. Die Idee, das in einem eigenen Thread zu diskutieren, greife ich gerne auf, Rita  GreenTara hat geschrieben:...Geld gehört schon ins zweite Haus, aber es ist eben nicht das, was ich an erster Stelle im 2. Haus sehe. Geld ist eh so eine ulkige Angelegenheit: Im Prinzip ist bedrucktes Papier nicht wirklich viel wert. Den Wert erhält es also erst, indem sich viele darauf einigen, ihm einen bestimmten Wert beizumessen. Dann dient es dem Tauschhandel bzw. es ist ein Mittel, um nicht in die Verlegenheit zu kommen, ein Schwein gegen ein Kleid oder ein Paar Schuhe direkt tauschen zu müssen. Heutzutage existiert das meiste Geld noch nicht einmal mehr als Schein oder Münze: Die weitaus größere Geldmenge ist reines Buchgeld.
Geld im Sinne eines Mittels, dass meine Existenz sichert, gehört ganz sicher in Haus 2. Aber die vielen anderen Funktionen des Geldes würde ich dort nicht suchen. (Wäre vielleicht einen eigenen Thread wert, gemeinsam zu schauen, wie sich Geld in seinen vielen Funktionen astrologisch abbildet?) ...
Geld ist prinzipiell ein Schuldschein (Wertpapier im weitesten Sinne), unterschrieben von den Obersten der Notenbank, dem die Gesellschaft einen Wert beimisst. Das Besitzen eines Wert(papier)s ist sicher primär Haus 2, wie alles, was uns gehört und sich gegen andere Besitztümer und Rechte abgrenzt. Doch Besitz alleine hat noch nicht mit Macht zu tun. Erst, wenn geistiger Inhalt und fixe Vorstellungen bezüglich der Werthaltigkeit hinzukommen, kommt das Machtthema hinzu. Mein Hausmüll gehört auch mir, grenzt sich auch gegen andere ab, aber der Wert, dem ich dem Abfall beimesse, ist gleich null (oder sogar negativ, ich will diesen Besitz "loswerden"). Der Wunsch, etwas zu besitzen, steigt dramatisch an, sobald es die Umsetzung der eigenen Vorstellungen ermöglicht. In diesem Sinne ist es auch folgerichtig, dass jede Bilanz 2 Seiten hat: Aktiva und Passiva. Im einfachsten Fall stehen auf der Aktivseite Bankguthaben und auf der Passivseite Eigenkapital. Das Kapital ist dann der geistige Inhalt hinter materiellen Besitztümern, und hat mit Haus 8 zu tun. Eine Zuordnung von verschiedenen Bilanzposten hatten wir einmal hier diskutiert. Wenn man vom "wertvollen" Besitz spricht, führt kein Weg am Machtthema des 8. Hauses und Mars/Pluto vorbei. Um zu diesem Besitz zu kommen, muss ja erst eine Transformation stattfinden: die Materialisierung geistiger Inhalte. Egal, ob als erfinderischer Unternehmer oder arbeitswilliger Angestellter: ein Betriebsmittel (Humankapital, Arbeit) wird in ein anderes transformiert (geldwertes Kapital), das Geld wird wieder in das Betriebsmittel "Arbeit" gesteckt (indem ich den arbeitsfähigen Körper erhalte: essen, trinken, wohnen etc. - und was sonst zum Wohlbefinden dieses Betriebsmittels "Mensch" beiträgt; z.B. ein Urlaub, ein neues Auto). Es wird also ständig reinvestiert. Investieren ist Haus 8. Sparen in diesem Sinne ist ein Verschieben der Investition in die Zukunft. Wer nie etwas ausgibt, hinterlässt ein Vermächtnis (da steckt auch "Macht" drinnen), und muss es auch hinterlassen, denn niemand kann es sich "mitnehmen". Am 8. Haus kommt man also nicht vorbei, es kommt der Tag für jeden, an dem er seinen Besitz loslassen muss, daher passen Erbschaften eben auch ins Haus 8. Das Haus 2 hat mit Macht deshalb zu tun, weil es ohne Haus 8 keinen wertvollen Besitz gibt, ohne Geist keine Transformation der Materie stattfinden würde und Stillstand einträte. Kurioserweise würde dann das Sterben die Materie wieder beleben. Alles Liebe Gerry
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von Astro20 » Mi 2. Sep 2009, 11:05
Hallo Gerry  Sehr einleuchtend, was du schreibst  Jetzt verstehe ich die Achse 2/8 besser LG Astro17
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von Franz » Mi 2. Sep 2009, 11:40
Kurioserweise würde dann das Sterben die Materie wieder beleben.
Tut es ja auch,  vorausgesetzt man akzeptiert, wie ich, die Tatsache der Re- Inkarnation. Lieber Gruß Franz
http://www.youtube.com/watch?v=dHehAmbskFQEntweder wir stoppen es oder wir haben es nicht besser verdient. Dann sind wir Menschenvieh, das zu nichts anderem taugt als im Stall gehalten- um ihnen Milch zu geben und bei Bedarf geschlachtet zu werden!
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von chanda » Fr 15. Jan 2010, 17:44
Hallo Franz,
nein, ich verstehe das ganz materiell: Das Sterben belebt andere Materie neu. Zum Beispiel die Materie der Körper der Tierchen, die den verstorbenen Körper zerfressen.
Grüße von Chanda! Die stundenastrologischen Regeln, die ich anwende, beziehe ich seit Ende 2009 aus den Büchern von John Frawley. Früher deutete ich 25 Jahre lang nach Hamaker-Zondag.
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von Nabu » Sa 16. Jan 2010, 11:21
chanda hat geschrieben:Hallo Franz,
nein, ich verstehe das ganz materiell: Das Sterben belebt andere Materie neu. Zum Beispiel die Materie der Körper der Tierchen, die den verstorbenen Körper zerfressen.
nach dem Motto: "nichts auf der Welt geht verloren, nur die Werte ändern sich"...............weiß nicht mehr von wem das ist, hat mein Dad immer zitiert, wenn wir etwas Verlorenes gesucht haben Lg Nabu
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von sternenstaub » So 7. Feb 2010, 17:27
Mit dem 2. und 8. Haus musste ich mich nun gezwungenermassen auseinandersetzen : neben dem Geldhaus symbolisiert das 2.Haus auch das Selbstwertgefuehl. Man kann es als Sein oder Schein erleben . Saetze wie "Haste was biste was " passt hervorragend dazu . Wieviele Menschen machen ihren (selbst) Wert am (geld) Wert fest ??? Genuegend . Obwohl das Geld dahingehend ja den Schein ( ich meine nicht den Geldschein  ) repraesentiert ,es jedoch nichts ueber deinen Wert - mh ich gehe sogar soweit die Selbst- Liebe darein zu setzen , aussagt. Einige Esoteriker sind ja ueberzeugt ,das Geld den Wert des Menschen im aussen manifestiert.Meiner Meinung nach der groesste Nonsnens seit Erfindung des Geldes. Die Macht entsteht meiner heutigen Meinung nicht aus dem 8. sondern begruendet sich schon in dem 2. ,oder da man ja nicht ausgrenzen soll ,im Wechselspiel der beiden Häuser . Das.8.Haus ist das Resonanzhaus des 2. ,es kann gegeben werden oder genommen werden ,jedoch wird erst durch die Verlusterfahrung durch das 8. Haus ,im 2. Haus das Sein vom Schein geprueft. Ich habe das Geld das 6.Element genannt ,welches ein Machtpotential hat ,welches aber meiner Meinungnach widernatuerlich ist . Etwas kuenstlich erzeugtes sozusagen . Liebe Gruesse Helga
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von astro-lehrling » Do 2. Sep 2010, 13:51
hallo ihr lieben, bin zwar total neu hier, aber jeder fängt mal an und da bin ich auch gleich mit einem kommentar. es wäre schön, wenn das hier wieder in fluss kommt: Für mich war es bis jetzt ganz einfach: 2.Haus ist das was ich habe materieller besitz / innere werte 8. Haus ist der Besitz der anderen, Kredite, ja auch Erbschaften woran erkenne ich im horoskop, ob die inneren werte als besitz gemeint sind (2. haus) bzw. im 8. haus erbschaft oder kredite? 
Bin gespannt auf eure kommentare. liebe grüße astro-lehrlng
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von Traumprinz » Do 2. Sep 2010, 15:43
Hallo Chris  ich bin zwar nicht lieb  und ich hab mich auch nicht mit Klassik beschäftigt, aber ich glaube, deine Frage kann ich trotzdem beantworten: woran erkenne ich im horoskop, ob die inneren werte als besitz gemeint sind (2. haus) bzw. im 8. haus erbschaft oder kredite? 
Geht meines Wissens so rum gar nicht.  Du kannst zwar von einem gegebenen Besitz auf das Haus schließen, nicht aber von einem Horoskop auf konkrete Umstände. Das Horoskop zeigt nur eine allgemeine Symbolik. Du kannst aus dem Radix ja nicht einmal sehen, ob es sich bei dem Eigner um einen Menschen, ein Tier, ein Ereignis, eine Frage, einen Vertrag... handelt. Liebe Grüße, Björn
"Multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind." Terry Pratchett 
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von Simmi » Fr 3. Sep 2010, 18:58
Ich könnte mir vorstellen, dass die Besitztümer und Macht aus Haus 2. etwas rein mit sich selbst ausgemacht wird. Man hat das Notwendige, um Lebenswert zu haben. Man hat die Macht über seine eigene Existenz. (Ich meine, Luxus und Prestige in den Besitztümern wäre dann weiter nach dem Weg des fixen Quadrats - Haus 5.) Haus 8. hat gerade das Du kennengelernt. Jetzt will man sich um den Lebenswert des Du kümmern. Diesem Haus werden Kredite zugeschrieben, auch Erbschaften (das Geld des Anderen für den Anderen). Man gibt ein Lebenswert dem Anderen (vor allem, wenn man den Luxus im Besitz kennengelernt hat, denn sonst würde man ja beim Natürlichen bleiben, was schon jedem gegeben ist). Im achten Haus wird häufig dem Natürlichen kontragereden bzw es entwertet, auf eimel soll das Künstliche (5) es wertsein. Das Du soll sich ohnmächtig fühlen, damit man aus 8. die Macht bekommt. Haus 5. ist ein Hilfsmittel (die Macht über den Anderen wäre dann der Selbstzweck) für die Motive des 8. Hauses (vielleicht fühlt sich Pluto im fünften Prinzip deshalb so wohl). Wäre jetzt interessant auch die Rolle des 11. Hauses zu beobachten. Gleichwertigkeit mit dem Du, egal was er hat? Man sagt auch, dass Wassarmann kein Problem damit hat offensichtliche Hässlichkeit (Liebe/Venus/2  Hass/Mars/8) als Kunst (Sonne/5) zu empfinden. Gibt es überhaupt einen interessanterent Quadraten als den Fixen? Und was ist mit dem Machtempfinden der Kardinale? ...
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von Debora » So 21. Nov 2010, 20:23
Astro19 hat geschrieben:Hallo Gerry  Sehr einleuchtend, was du schreibst  Jetzt verstehe ich die Achse 2/8 besser LG Astro17
hmmm, meine Tante hat Venus (Herscherin vom 2. Haus Waage)im 8. Haus, Widder. sie hat eine gute Witwenrente nach ihren 2. Mann geerbt, und das Geld von ihrem ersten Mann hat sie auch gut verwaltet... Liebe Gruesse Debora
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von Franz » Di 23. Nov 2010, 12:39
hmmm, meine Tante hat Venus (Herscherin vom 2. Haus Waage)im 8. Haus, Widder.
ich habe auch Venus im 8. Haus in Bezug zu einem zweiten Haus. Ich habe damals in DM Zeiten 600.000 DM Schulden von meinen Eltern geerbt. Lieber Gruß Franz
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von chanda » Di 23. Nov 2010, 13:19
Hallo Alle,
ich kenne auch jemanden, bei dem Venus Herrin von 2 ist und in 8 steht (dort ohne Aspekte, außer man lässt einen Aspekt über eine Zeichengrenze zu, das wäre eine Konj. z.Mars), diese Venus steht im Skorpion.
Dieser Mann hat Eltern, die ein sogenanntes Berliner Testament gemacht haben. Dadurch erbte, als der Vater vor 30 Jahren starb, die Mutter alles. Die Söhne sollten erben, wenn die Mutter tot ist. Es war durchaus ein ansehnliches Erbe da. Aber die Mutter hat in all den Jahren das ganze Erbe ausgegeben, so dass die Söhne nun ganz leer ausgehen. Statt zu erben, müssen die Söhne nun ihre Mutter finanziell unterstützen, die immer etwas zu gut gelebt und nicht gespart hatte.
LG, Chanda
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von Debora » Di 23. Nov 2010, 22:58
Hallo Franz, du hast ganz sicher nicht Waage im Feld, oder? Waage ist fuer Partnerschaft zustaendig, fuer Eltern ist wohl anderes Sterzeichen im Spiel, wahrscheinlich Krebs, oder Steinbock???  Alle die ich kannte mit dem Waage in 2. Haus und Venus im 8. haben vom Partner Geld oder Haus, Gut, Imomobielien oder sonst was entweder geerbt oder verwaltet... Liebe Gruesse Debora
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von Franz » Di 23. Nov 2010, 23:16
Hallo Debora, Hallo Franz, du hast ganz sicher nicht Waage im Feld, oder?
nö, aber ich habe Waage AC, gilt das auch? Nein, vergiss es, mein Beitrag war ironisch gemeint. Das mit den 600.000 DM Schulden war allerdings kein Witz. Damals konnte ich gar nicht darüber lachen. Heute allerdings schon. Lieber Gruß Franz
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von Debora » Di 23. Nov 2010, 23:54
Franz hat geschrieben:Hallo Debora, Hallo Franz, du hast ganz sicher nicht Waage im Feld, oder?
nö, aber ich habe Waage AC, gilt das auch? Nein, vergiss es, mein Beitrag war ironisch gemeint. Das mit den 600.000 DM Schulden war allerdings kein Witz. Damals konnte ich gar nicht darüber lachen. Heute allerdings schon. Lieber Gruß Franz
Wir diskutierten hier ueber das 2. Haus das Thema Geld und Besitz, oder???
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