Saturn Konjunktion mit Jupiter

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Saturn Konjunktion mit Jupiter

Beitragvon Ebenholz » Di 18. Feb 2003, 21:39

Erstmal hallo an alle! [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

Ich bin gerade dabei, mein Geburtshoroskop zu erforschen. Da ist etwas, womit ich nicht klarkomme: Saturn in Konjunktion mit Jupiter im Quadrat zur Venus im 12. Haus.

(Saturn ist im Steinbock nahe MC, Jupiter im Wassermann, beide 10. Haus. Venus steht im Widder, und ist Geburtsherrscherin.)

Saturn/Jupiter: Arroyo schreibt, daß die Konjunktion eine Verschmelzung bedeutet. Wie muß ich das nun verstehen? Heben sich in meinem Horoskop Jupiter und Saturn gegenseitig auf, weil es ja gegensätzliche Prinzipien sind?

Quadrat zur Venus im 12. Haus: Bedeutet das, daß ich mich damit abfinden muß, daß ich anderen z. B. unsympathisch sein könnte (12. Haus = Haus der Hindernisse)? Andererseits: Es ist ja nicht Saturn-Quadrat-Venus, sondern eine Mischung von Saturn und Jupiter. Und auch darüber, wie ich hier das 12. Haus deuten muß, bin ich mir nicht sicher.

Wenn Ihr Lust habt, dann schreibt mir doch, was Euch zu dieser Konstellation einfällt.

Viele liebe Grüsse
Ebenholz [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]
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Beitragvon Myself » Di 18. Feb 2003, 22:35

Liebe(r) Ebenholz [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Saturn/Jupiter: Arroyo schreibt, daß die Konjunktion eine Verschmelzung bedeutet. Wie muß ich das nun verstehen? Heben sich in meinem Horoskop Jupiter und Saturn gegenseitig auf, weil es ja gegensätzliche Prinzipien sind?

</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Ich würde in Saturn/Jupiter ein stetiges ( Saturn ) Wachstum ( Jupiter ) im Beruflichen ( H. 10 ) sehen. Die Planeten heben sich nicht gegenseitig auf, es kann nur sein das die Verbindung manchmal ein hin und her gerissen, sein kann. Föderlicher Fortschritt oder fordendes Bewahren.

Quadrat Venus würde ich als Herausforderung deines Willens zur selbstlosen Hingabe oder Opferbereitschaft gegenüber Verantwortung und Pflichten sehen.

Venus möchte von Liebe träumen und ihre Liebenswürdigkeit in der Abgeschiedenheit finden und Saturn/Jupiter suchen nach öffentlicher Anerkennung um sich zu profilieren.

Wenn nur etwas für den beruflichen Fortschritt getan wird leidet die Venus und wenn man nur in der Stille Liebe finden möchte ist das eine oder andere nicht im Gleichnis, wobei die Venus ( als persönlicher Planet und Geburtsherrschrin ) wohl auch mehr in den Gefühlen verletzt wird. Durch Bewußtsein kann man die Bedürfnisse händeln damit nichts zu kurz kommt. Oft steht auch ein Planet im Sextil oder Trigon zu den Quadrat-Planeten und gleich in dem Bereich in dem er steht ( Haus = Lebensbereich) für einen Ausgleich oder sorgt für zeitweilige Entspannung.
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Beitragvon UranusJay » Di 18. Feb 2003, 22:58

Hi Ebenholz Bild

Jupiter und Saturn sind grob formuliert gegensätzliche Kräfte, positiv und negativ, eine Konjunktion kann man als Verschmelzung bezeichnen. Wenn nun Jupiter und Saturn sich konjunktional treffen, entsteht eine Art Pattsituation, eine Art Unbeweglichkeit, nicht vor und nicht zurück, auch nicht zu den Seiten. Nun kann man noch auf das Haus und Zeichen schauen, in dem das alles stattfindet, ansonsten ignoriere ich soeine Konjunktion, sie birgt keine brauchbaren Informationen als die, die ohnehin offensichtlich sind.
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Beitragvon Magenta » Di 18. Feb 2003, 23:37

Liebes Ebenholz [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Schon der normalen Konjunktion von Jupiter und Saturn, die sich etwa alle 20 Jahre ereignet, wurde in der Geschichte der Astrologie immer eine besondere Bedeutung begemessen. Sie galt als coniunctio aurea, als »Königsaspekt«. Im Mittelalter und zur Zeit der Renaissance wurde sie allerdings gefürchtet. Allerdings ist die Angst, mit der man im Spätmittelaltertum die astrologisch sich in der coniunctio aurea abzeichnende »Heimsuchung Gottes« erwartete, eine Folge nicht so sehr astrologischer Logik als vielmehr der allgemein verbreiteten pessimistischen Erwartungshaltung jener Zeit.

Quelle: Gerhard Voss, „Astrologie christlich“, Verlag Friedrich Pustet Regensburg</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Wieso »Königsaspekt«?

Stelle dir das Treffen eines alten Greises (Saturn) mit einem Guru (Jupiter) vor. Anders formuliert: König der Juden (Saturn) trifft Buddha (Jupiter) [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]

Das Prinzip „Expansion/Zuversicht/Förderung“ (Jupiter) verbindet sich mit dem Prinzip „Struktur/Begrenzung/Hemmung“ (Saturn).

Daraus ließe sich beispielsweise eine „zurückhaltende Zuversicht“ ableiten. Aber auch ein „realistischer Optimismus“. Die Tendenz Jupiters zur Übertreibung dürfte durch Saturn reguliert werden. Prinzipiell passt als Bild hier das Fasten, also die Beschränkung (Saturn) zu Gunsten geistigen Wachstums (Jupiter): „Fastenzeit ist Meditationszeit“. Und: »Weniger kann mehr sein.«

Der Quadrataspekt ist ein Spannungsaspekt. Er wirkt bewußtseinprovozierend. Die Vereinigung der Planetenprinzipien könnte hier zunächst Probleme (beispielsweise in Beziehungen) bereiten, solange das entsprechende Bewußtsein noch nicht ausgebildet ist. Da du dich jetzt mit diesem Aspekt deiner Persönlichkeit bewußt auseinandersetzt, dürften die Probleme - falls vorhanden - mit der Zeit entsprechend geringer werden.

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<small>[ 19. Februar 2003, 16:57: Beitrag editiert von: Magenta ]</small>
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Beitragvon Magenta » Mi 19. Feb 2003, 16:56

Liebes Ebenholz [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

GreenTara hatte mal etwas zur Jupiter/Saturn-Konjunktion herausgesucht
(von Betty Lundsted, Astrologische Aspekte, Knaur, 1988):

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Jupiter symbolisiert die Beziehungsfähigkeit und Saturn bedeutet Begrenzung und Einschränkung. Jupiter zeigt, wie offen Sie sind und Saturn symbolisiert die Einschränkungen, die Sie durch die Einstellung Ihres Vaters früh im Leben erfahren haben und wie Sie auf seinen Einfluß reagierten. Die Konjunktion bedeutet, daß Sie einerseits dazu neigen, sich zu öffnen und sich gleichzeitig wieder zu verschließen. Vielleicht verspüren Sie den Drang zu neuen Erfahrungen und gleichzeitig Furcht, diesem Bedürfnis nachzugeben - aus einem Gefühl oder einer Erinnerung heraus, daß Ihr Vater oder eine andere Autoritätsfigur dies mißbilligen könnte. Wahrscheinlich hatte Ihr Vater Probleme, konstruktive Beziehungen zu pflegen.

Dieser Aspekt bedeutet, daß Sie Beziehungen sehr ernst nehmen und sich sehr anstrengen, um das Potential einer Verbindung auszuschöpfen. Das kann so weit gehen, daß Sie Beziehungen vermeiden, da Sie sich des Gewichtes der Verantwortung zu sehr bewußt sind. Die Beziehungen, die Sie knüpfen, werden denen Ihres Vaters sehr ähneln. Wenn Sie Ihrer Problematik auf den Grund gehen wollen, könnten Sie das Verhaltensmuster Ihres Vaters in seinen Freundschaften untersuchen. Wenn Sie diesen Zusammenhang einmal verstanden haben, können Sie sich von diesem Muster lösen und Ihre eigenen Interessen verfolgen, jedoch immer mit einer gewissen Ernsthaftigkeit.

Wollen Sie das positive Potential dieses Aspektes ausschöpfen, wäre es gut, eine Wahrnehmung zu entwickeln für Ihre Art, sich Ihrer Umgebung zu öffnen und für die Furcht vor der Meinung einer Autorität, denn diese beiden Teile Ihrer Persönlichkeit entwickeln sich gleichzeitig. In dem Maße, wie Sie sich Ihrer Ängste, Ihrer Begrenzungen und Frustrationen und Ihrer Vorsicht bewußt werden, wird sich Ihre Fähigkeit entwickeln, für neue Erfahrungen aufgeschlossen zu sein. Sie haben die Möglichkeit, einen überdurchschnittlichen Weitblick zu entwickeln, denn Sie erkennen in jeder Art von Beziehung Ihre Verantwortung.</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Bild
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Beitragvon Ebenholz » Fr 21. Feb 2003, 22:03

Hallo Ihr Lieben, [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

vielen Dank für Euere zahlreichen und ernsthaften Antworten. [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img] [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img] [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

Mit jeder von ihnen kann ich etwas anfangen.

@Myself,
Du beschreibst die Saturn-Jupiter-Konjunktion so, daß man von beiden Planeten die positiven Eigenschaften bekommt. Das verstehe ich doch richtig? Jupiter verspricht Wachstum, Saturn verleiht Dauer und Beständigkeit und verhindert den mit Jupiter verbundenen Leichtsinn.

Was uns unterscheidet: Ich empfinde in meinem Denken Hingabe (Venus) und Pflicht (Saturn) nicht als Gegensätze. Ich würde auch Liebe nicht als etwas bezeichnen, das in der Abgeschiedenheit passiert. Es liegt wohl daran, daß meine erste große Liebe damit verbunden war, daß wir in der (zugegebenerweise ziemlich kleinen) Öffentlichkeit als Paar auftraten, damit kamen Einladungen zu größeren Feierlichkeiten mit vielen Leuten, eine Selbstdarstellung und Förmlichkeit in mein Leben, die mir vorher fremd waren.

Tatsächlich waren meine berufliche Existenz und mein Beziehungsleben jedoch so sehr getrennt, daß es zwei Wohnungen, möglicherweise nach außen hin vielleicht sogar zwei Persönlichkeiten gab. Diese beiden völlig verschiedenen Welten lagen miteinander in Streit und zogen mich in zwei Richtungen.

Meinen langjährigen Lebenspartner lernte ich übrigens kennen, als Saturn im Quadrat zur Radix-Venus stand.

Hätte man mich vor die bewußte Wahl gestellt, wäre es gut möglich gewesen, daß ich mich für die berufliche Welt entscheide, obwohl die Liebesbeziehung mir viel Kraft gab.

@UranusJay
Interessanter Standpunkt. Eigentlich müßte sich doch so eine Art Starre ergeben, wo normalerweis ein Fließen ist. Nun, vielleicht ist für andere offensichtlich, was an mir Jupiter und was Saturn ist, und wie es sich zueinander verhält. Ich müßte noch daran arbeiten, das zu verstehen. Im Grunde näherst du dich meiner Vermutung: Es hebt sich gegenseitig auf. Ich habe keinen Vorteil von Jupiter, aber auch keinen besonderen Nachteil vom Saturn.

Könnte es sein, daß z. B. Saturntransite bei mir deswegen anders wirken als bei anderen Leuten? Ich habe ausgerechnet, wann Saturn bei mir in Opposition, Quadrat oder Konjunktion mit dem Radix-Saturn stand. Ergebnis: Bei fünf möglichen Zeiträumen ist nur in einem etwas wirklich Wichtiges passiert. Das hätte ich anders erwartet.

@Magenta
Da hast du dir ja sehr viel Arbeit gemacht! Besten Dank dafür. Deine Interpretation ähnelt zunächst der von Myself - von allem hauptsächlich das Gute.

Der Königsaspekt - Tatsächlich gab es in meinem Leben einen ungewöhnlich schlimmen Schicksalsschlag, aber den bringe ich eher mit einer anderen Konstellation in meinem Horoskop in Verbindung. Es ist so, als ob in meinem Radix von Anfang an eine Tretmine auf mich lauerte, die nur darauf wartete, zu einer fest vorbestimmten Zeit ausgelöst zu werden.

Vielleicht hängt die Deutung im MA ja auch davon ab, daß man nur Königen und besonders hochstehenden Persönlichkeiten ein Horoskop erstellte? Ich kann mir schwer vorstellen, daß die Sache mit dem Schicksalsschlag allen Leuten mit diesem Aspekt passiert, denn das müssen eine Menge sein.

Ich versuche mir vorzustellen, wie der strenge Weltenrichter der Endzeit den lächelnden Buddha umarmt, und dabei empfinde ich nichts. Es ist richtig: Fasten kann richtig lustvoll sein - wenn man nachher wieder anfängt zu essen. Aber: Ich sonst habe ich irgendwie kein Verhältnis zur Askese. Ich weiß, daß dem Buddha-Lächeln ein enorm hartes Leben vorangeht - aber: Ich sehe das Buddha-Lächeln nicht für mich in erreichbarer Nähe.

Mit dem Text von Lundsted konnte ich viel anfangen, nur daß in meinem Leben die Mutter Strenge (Saturn) symbolisiert und der Vater Großzügigkeit (Jupiter). Wenn sich in meinem Beziehungsleben abbildet, wie meine Mutter diese Ebene gelebt hat, dann zeigt sich tatsächlich ein unüberwindliches Hindernis (12. Haus). Ich verhalte mich anders als meine Mutter, denn ich habe auch die Eigenschaften meines Vaters in mir und habe anderswo viel dazu gelernt - trotzdem. Die Hindernisse werden in meinem Leben anders verursacht, sind aber genau so unüberwindlich.

Hier noch ein paar mögliche (?) Interpretationen von meiner Seite:
Viel reden/schreiben (Jupiter) plus Verschlossenheit (Saturn) abwechselnd. Beide Seiten können auf andere irritierend wirken(Quadrat Venus)?
Ich habe das Gefühl, immer das gemacht zu haben, was ich wollte (Jupiter). Objektiv könnte man sagen, daß mir wenig Auswahl blieb (Saturn).
Wie ich das damals gemacht habe, weiß ich nicht mehr: Ich lebte zeitweise von 500 DM BaFöG, was sogar anfang der 80er wenig war (Saturn), aber ich war ständig im Kino, in Cafes und ging häufig Essen, sogar in Restaurants und auch sonst hatte ich das Gefühl, alles zu haben, was ich brauche (Jupiter).
Und ich hatte immer wieder Glück im Unglück. Sogar bei einem Todesfall in der nächsten Verwandschaft passierten kurz darauf Dinge, die ich als Glücksfall empfunden habe. Diesen Zusammenhang habe ich erst jetzt bemerkt, seit ich mein Horoskop erforsche.

Viele liebe Grüsse
Ebenholz
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Beitragvon Myself » Fr 21. Feb 2003, 23:30

Liebes Ebenholz [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Du beschreibst die Saturn-Jupiter-Konjunktion so, daß man von beiden Planeten die positiven Eigenschaften bekommt. Das verstehe ich doch richtig? Jupiter verspricht Wachstum, Saturn verleiht Dauer und Beständigkeit und verhindert den mit Jupiter verbundenen Leichtsinn.

</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Saturn steht bei dir im eigenen Zeichen ( Steinbock ) und im Saturn beherrschen Haus 10. Wenn ein Planet in seinem Domizil ( Die Würden der Planeten ) steht, dann kommt er besonders gut zum tragen. Er kann sich uneingeschränkt entfalten, lebt sozusagen in seinem Element. Damit ist Saturn von den Gewichtungen her der stärkere als Jupiter. Dennoch heben sich Planetenkräfte nicht gegenseitig auf, einer ist nur stärker oder auch schwächer ausgeprägt, je nach Planetenstand oder Achsenkontakten.

Deine Venus im Widder steht im Exil, das heißt: ihre Entfaltung müsste nicht ganz so leicht auszudrücken sein weil Venus die passive Hingebung symbolisiert und Widder das Ego mit Durchsetzung. Aber wie du schon schreibst hat dir dein Saturn wohl die Ausdauer und Geduld gegeben um sie Gesellschaftlich zu formen und an der Öffentlichkeit teilhaben zulassen.

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Ich würde auch Liebe nicht als etwas bezeichnen, das in der Abgeschiedenheit passiert. </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Das wäre die andere Seite der Entfaltung von deiner Venus aus und nicht von deinem Saturn aus betrachtet.
Bei Quadraten muss man immer um die Ecke gucken um zu sehen welche Anliegen die Planetenkräfte haben.

Venus im 12. Haus im Widder wäre die Erfahrung der Selbstliebe in Nächstenliebe durch Hingabe an jenseits Welten oder durch sprituelle künstlerische Erfahrungen die evtl. lange Verborgen sein können aber in der Stille zu finden sind und hervorgeholt werden können.

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Meinen langjährigen Lebenspartner lernte ich übrigens kennen, als Saturn im Quadrat zur Radix-Venus stand.

</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Wenn dein AC Stier ist, kann es auch ein Aspekt zu deiner Kontaktachse Aszendent - Dezendent gewesen sein, der Kontakte festigt. Hast du Uranus/Saturn im Aspekt zum AC-Dez. ?
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Beitragvon UranusJay » Sa 22. Feb 2003, 15:53

Hi Ebenholz Bild

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Ebenholz
Interessanter Standpunkt. Eigentlich müßte sich doch so eine Art Starre ergeben, wo normalerweis ein Fließen ist.</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Nun ja, da sind noch andere Horoskopfaktoren. Wenn Du Jupiter-Konjunktion-Saturn hast, würde ich zunächst mal nach Uranus schauen, um herauszufinden, ob er Jupiter unterstützt. Uranus und Jupiter (Großvater/Enkel) sind verwandte Prinzipien und stehen gerne mit Saturn (Vater) im Klinch. Steht Uranus positiv, besteht z.B. die Möglichkeit, in Rückschlägen hinterher etwas sinnvolles sehen zu können, etwas die Lebenserfahrung steigerndes. Der Rückschlag kann so leicht überwunden werden. Nehmen wir an, Uranus steht im positiven Winkel zu der Konjunktion, dann sollte diese Jupiter-Uranus-Verbundenheit deutlich spürbar sein, steht Uranus dagegen im negativen Winkel zur Konjunktion, dann würde diese Jupiter-Uranus-Verbundenheit durch Saturns Anwesenheit gestört.

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Ebenholz
Könnte es sein, daß z. B. Saturntransite bei mir deswegen anders wirken als bei anderen Leuten?</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Ja natürlich! Schicksalsschläge oder harte Zeiten lassen sich noch durch andere Transite erklären, z.B. durch Chiron-Transite.

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Ebenholz
Und ich hatte immer wieder Glück im Unglück.</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Das ist auch eine typische Jupiter-Saturn-Beziehungssache. Ich kenne das selbst, und das obwohl ich eine Jupiter-Saturn-Opposition habe. Das ist es was ich meinte, mit "Pattsituation", mit der Art Unbeweglichkeit, nicht vor und nicht zurück, auch nicht zu den Seiten. Stehen Jupiter und Saturn in einer Beziehung zueinander, neutralisieren sie sich gegenseitig, auch wenn diese Konjunktion im 9.Haus/Schütze (Jupiterbereich) oder 10.Haus/Steinbock (Saturnbereich) stattfindet. Der jeweilige "Gast" stiftet Unruhe und neutralisiert oder schwächt die sonst eigentlich stärkere Wirkung des "Einheimischen".

Übrigens, Jupiter (Zeus) ist der höchste Gott, Saturn hätte demnach eigentlich sowieso nix zu melden [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img] (kleiner Spaß am Rande)
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Saturn Konjunktion mit Jupiter

Beitragvon Ebenholz » So 2. Mär 2003, 22:02

Hallo ihr Lieben, [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]
Leider kann ich mich jetzt erst wieder melden. Zur Zeit läuft für mich vieles anders, als ich möchte. Dafür hatte ich in der Zwischenzeit Gelegenheit, über einiges gründlich nachzudenken.

@Magenta
</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Magenta
Stelle dir das Treffen eines alten Greises (Saturn) mit einem Guru (Jupiter) vor. Anders formuliert: König der Juden (Saturn) trifft Buddha (Jupiter) [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img] </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Ich konnte deswegen nichts mit diesem Bild anfangen, weil ich mich mit Zen-Buddhismus befaßt habe. Daher weiß ich, daß buddhistische Mönche in strenger Disziplin (Saturn) leben. Im Grunde handelt es sich nur um unterschiedliche Sichtweisen desselben Prozesses: Einmal denkt man positiv und blickt auf das Endergebnis, das Glück in der Erleuchtung, wie es sich auf dem Antlitz Buddhas spiegelt. Beim anderen Mal denkt man an die Anstrengungen, die man auf sich nehmen muß, um ein gottgefälliges Leben zu führen (Gott der Juden).

Wenn man jedoch das Alte Testament genau liest, stellt man fest, daß der Gott der Juden zwar straft, oft aber auch gnädig ist oder unverdient hilft, also großzügig ist (Jupiter). Und wenn man sich mit dem Buddhismus befasst, stellt man fest, daß die Gläubigen dort sich ihre Erleuchtung ganz alleine hart erarbeiten müssen und daß es dort ein Gesetz des Karmas gibt, das nicht weniger streng ist. Im Gegenteil, es verfolgt uns sogar über mehrere Leben. (Saturn)

Da könnte man noch am ehesten den christlichen Glauben dagegenhalten, der dafür steht, daß die Erlösung geschenkt wird (Jupiter), nämlich allein durch den Glauben an Christus. Aber: Auch hier wird erwartet, daß man sein Verhalten ändert. Jesus heilte zwar die Kranken, aber er verlangte hinterher jedesmal, daß sie nicht wieder sündigen. Und Paulus will gar alle Christen, die sich nicht so verhalten, wie er es sich vorstellt, aus der christlichen Gemeinde ausschließen. Auch wenn man ein christliches Mönchskloster, z. B. die Abtei Gerleve, besucht, wird man schnell feststellen, daß das Glück auf den Gesichtern der Mönche von einer kargen überaus disziplinierten Lebensweise (Saturn) begleitet wird.

Es ist alles nur eine Frage der Sichtweise. Leute, die stark vom Jupiter geprägt sind, sehen alles wahrscheinlich sehr viel positiver als ich. Das sind dann auch die Leute, die nach China gehen, um buddhistischer Mönch zu werden, und dann ziemlich schnell wieder nach Deutschland zurück kommen. Meine Sichtweise ist stärker durch den Saturn geprägt, d. h. ich sehe zuerst all die Anstrengung und daß von tausenden oder vielleicht sogar zehntausenden einer zur Erleuchtung gelangt.

Es ist nicht so, daß ich mich nicht zusammenreißen kann, wenn ich einen Sinn drin sehe. Z. B. esse ich kein Fleisch, und da es für mich gar nicht so einfach war, dahin zu kommen, kann man darin durchaus eine Form der Askese sehen. Eine frühere Schlankheitsdiät, die fünf Monate gedauert hat, sehe ich hingegen nicht als Askese an, denn ich habe es nur fürs Aussehen gemacht, und außerdem habe ich während dieser Diät ausgesprochen leckere Sachen gegessen(typisch Saturn-Jupiter?).

Zur Zeit bin ich beim Ausmisten und frage mich immer wieder, ob all die Sachen und Aktivitäten wirklich sein mußten, ob ich mein Leben nicht einfacher einrichten könnte. Und die Antwort ist immer wieder: Wenn all die Sachen wegfallen, die mir Spaß machen, ist mein Leben leer und traurig. Nix mit Erleuchtung, gesteigerter Spiritualität, Glück. Nur eine Langeweile, die nicht zum Aushalten ist. Damals habe ich regelmäßig meditiert und deswegen habe ich es aufgegeben.

@Myself

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Myself
Deine Venus im Widder steht im Exil, das heißt: ihre Entfaltung müsste nicht ganz so leicht auszudrücken sein weil Venus die passive Hingebung symbolisiert und Widder das Ego mit Durchsetzung.</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Auf alle Fälle ist richtig, daß es mir überhaupt nicht liegt, mich passiv zu verhalten. Unter Hingabe verstehe ich, so intensiv zu arbeiten, daß ich mich in meiner Arbeit fast verliere, mich so intensiv zu verlieben, daß ich schwerwiegende Fehler an meinem Geliebten nicht bemerke. Wenn ich nach Frauen Ausschau halte, die mir ein Vorbild sein könnten, suche ich nach aktiven berufstätigen weiblichen Autoritätspersonen.

Venus ist ja die einzige weibliche Göttin unter Göttern. Bisher habe ich noch nie darüber nachgedacht, daß man traditionell Frauen die Eigenschaft zuschreibt, daß sie sehr viel mit sich machen lassen während Männer die Initiative ergreifen.

Inzwischen wüßte ich gern, wie und wann die Planeten zu ihren heutigen Namen kamen und wie sie vorher geheißen haben. Z. B. verbinde ich in meinem Denken nicht den Gott Merkur mit dem Erwerb von Wissen, sondern Apoll, der ja eigentlich der Sonnengott war. Und Venus kann ursprünglich nicht Venus geheißen haben. War es vielleicht Ischtar?

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Myself
Wenn dein AC Stier ist, kann es auch ein Aspekt zu deiner Kontaktachse Aszendent - Dezendent gewesen sein, der Kontakte festigt. Hast du Uranus/Saturn im Aspekt zum AC-Dez. ?</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Ich habe beides, Saturn Trigon AC und Uranus Quadrat AC. Vorausgesetzt, die Geburtszeit stimmt. [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]

Ich weiß noch den Monat des Kennenlernens, und da hat der Saturn-Venus-Aspekt prima gepasst. Es war eine Unglück-im-Glückgeschichte: Für mich war mein Geliebter der Himmel auf Erden, aber er trank regelmässig viel Alkohol.

@UranusJay

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">UranusJay
Uranus und Jupiter (Großvater/Enkel) sind verwandte Prinzipien und stehen gerne mit Saturn (Vater) im Klinch....Nehmen wir an, Uranus steht im positiven Winkel zu der Konjunktion, dann sollte diese Jupiter-Uranus-Verbundenheit deutlich spürbar sein, steht Uranus dagegen im negativen Winkel zur Konjunktion, dann würde diese Jupiter-Uranus-Verbundenheit durch Saturns Anwesenheit gestört. </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Ersteinmal vielen Dank auf den Hinweis auf die Beziehung Jupiter - Uranus. Das wußte ich noch nicht.

Es gibt in meinem Horoskop keine Aspekte zwischen Jupiter-Saturn und Uranus.

Bisher habe ich noch nicht alle Uranus-Transite zu meinem Radix erforscht, aber Uranus scheint in meinem Leben etwas Positives zu sein. Als ich Uranus im Quadrat zum Radix-Uranus hatte, machte ich Abitur, zog endgültig aus dem Elternhaus aus und begann ein Studium. Das war für mich eine überwiegend sehr positive Situation. Man bringt mit dem Uranus auch Strom und Computer zusammen, und ich mag Computer sehr. Es entspannt mich. Eigentlich mag ich alles, wenn es ein Display und Knöpfe hat. Trotz des Quadrats zum Asc. Da sollte man doch meinen, daß es negative Auswirkungen hat.

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">UranusJay
Schicksalsschläge oder harte Zeiten lassen sich noch durch andere Transite erklären, z.B. durch Chiron-Transite.</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Bei mir war es eine Pluto-Radix-Pluto Konjunktion. Sie passt perfekt zum Erlebnis. Es ging um Handlungen, die im Verborgenen passierten und es war Gewissenlosigkeit und Verdrängung im Spiel. Die Wirkung auf mein Leben war in der Tat enorm zerstörerisch.

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif"> </font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Ebenholz
Und ich hatte immer wieder Glück im Unglück.</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">UranusJay
Das ist auch eine typische Jupiter-Saturn-Beziehungssache. Ich kenne das selbst, und das obwohl ich eine Jupiter-Saturn-Opposition habe. Das ist es was ich meinte, mit "Pattsituation", mit der Art Unbeweglichkeit, nicht vor und nicht zurück, auch nicht zu den Seiten. </font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Jetzt, wo du es sagst, ist Glück-Unglück der Schlüssel, von dem aus ich diese Konjunktion verstehen kann.

Immer wenn ich diese Konjunktion ansehe, habe auch ich das Gefühl, daß jemand versucht Auto zu fahren und gleichzeitig auf Gaspedal und Bremse tritt. Aber mittlerweile frage ich mich, ob es nur daran liegt, daß zwei Planeten eng verbunden sind, die in der Literatur als Gegensatz beschrieben werden.

Von einem theoretischen Standpunkt aus gesehen hat eine solche Person wenig Gelegenheit zu spirituellem Wachstum, da Jupiter ja immer wieder dem erzieherischen Saturn in den Arm fällt. Umgekehrt ist Selbstverwirklichung in materiellen Dingen eingeschränkt. Auch da geht es nicht richtig weiter.

Mein Leben verlief jedoch so, daß ich ohne Jupiters Rettung heute entweder tot oder wahnsinnig wäre. Man schwebt für kurze Zeit über dem Abgrund und glaubt, man wird hineinfallen - und dann wird man doch wieder zurückgezogen.

Auf der psychologischen Ebene wirkt sich dieser Aspekt dann wohl so aus: Man sagt über mich, daß ich nie zufrieden sei. Andererseits versuche ich immer bewußt auch aus schwierigen Zeiten das Beste zu machen. Als ich z. B. vom Aufstehen bis zum Schlafengehen für mein Examen büffelte, kaufte ich mir selber einen Blumenstrauß. Wenn ich schon mein Zimmer nicht verlassen konnte und absolut keine Zeit hatte, wollte ich wenigstens etwas Schönes zum Ansehen haben, um mich zu entspannen.

Saturn und Jupiter scheinen mir wie Öl und Wasser zu sein: Beides ist gleichzeitig da und doch vermengt es sich nicht.

Auf der Ebene der äußeren Ereignisse begegnen mir Leute, die mir selbstlos helfen, wenn es einmal überhaupt nicht weitergeht. Oder ich lande zwar im Krankenhaus, dafür aber in einem Zimmer mit einer schönen erholsamen Terasse.

Gerade beim Nachdenken über diesen Aspekt wurde mir klar, daß ein Radix wie ein Gesicht ist: Es macht so wenig Sinn, nur über den Jupiter nachzudenken, wie es Sinn macht, nur die Nase zu betrachten.

Es gibt Leute, die können auf dem Bau arbeiten, und es gibt Leute, die das nicht können und die daran zerbrechen, wenn sie es trotzdem versuchen. Diejenigen, die so robust sind, daß sie auch auf dem Bau arbeiten können, glauben, alle anderen können es auch, sie müssen sich nur zusammenreißen.

Nun - es ist schon in meinem Radix angelegt - meine Stärken liegen woanders. Die positiven Erlebnisse des Lebens und der Lebensgenuß haben die Eigenschaft, die Seele eines Menschen zu streicheln und zu beruhigen, wenn sie durch ein Übermaß an negativen Erfahrungen aus dem Gleichgewicht gerät. Man wächst zwar am Unglück, was aber in der Esoterik-Szene beim viele Gerede über Reifungskrisen untergeht: Viele scheitern auch. Menschen werden tabletten- oder drogensüchtig, saufen, reagieren sich zuhause an Familienmitgliedern ab, bekommen schwere Depressionen, werden totkrank oder gar obdachlos.

Es ist wohl so, daß dieser ständige Jupiter-Einfluss dafür sorgt, daß Saturn mich nicht zugrunde richtet. Vielleicht ist das bei anderen mit ähnlichen Aspekten auch so?

Nach außen hin wirke ich deswegen möglicherweise auf andere verwöhnt. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Meine Eltern lebten so sparsam, daß mir 500 DM im Monat wie das Paradies vorkam. Es ist halt eine Überlebenstechnik. Die Probleme, mit denen ich klarkommen muß, und die Einschränkungen, die ich mir auferlege, sieht man mir nicht an; was man von außen sieht, ist das, was ich mir gönne und wenn ich Glück habe. Das hat mich in den letzten Jahren wohl mehreren Leuten unsympathisch gemacht. Aber wenn ich diese Überlebenstechnik fallen lasse, dann werde ich abstürzen und dieselben Leute werden trotzdem nicht netter zu mir sein. Jedenfalls befürchte ich das.

Beste Grüße
Ebenholz

<small>[ 02. März 2003, 22:12: Beitrag editiert von: Ebenholz ]</small>
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Saturn Konjunktion mit Jupiter

Beitragvon Magenta » So 2. Mär 2003, 22:40

Liebes Ebenholz [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Ich konnte deswegen nichts mit diesem Bild anfangen, weil ich mich mit Zen-Buddhismus befaßt habe. Daher weiß ich, daß buddhistische Mönche in strenger Disziplin (Saturn) leben.</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Gemeint war eher der gekreuzigte Christus (Saturn) einerseits und die lachende wohlgenährte Buddha-Figur (Jupiter) andererseits. (Unter den verschiedenen Richtungen des Buddhismus hast du mit dem Zen-Buddhismus eine sehr „saturnischen“ ausgesucht.)

Ansonsten gefallen mir deine Überlegungen sehr. (Obwohl ich Erleuchtung nicht für „fernöstliches Privileg“ halte . . . [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img] )

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<small>[ 02. März 2003, 22:45: Beitrag editiert von: Magenta ]</small>
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Saturn Konjunktion mit Jupiter

Beitragvon Myself » Mo 3. Mär 2003, 00:36

Liebes Ebenholz [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Venus ist ja die einzige weibliche Göttin unter Göttern. Bisher habe ich noch nie darüber nachgedacht, daß man traditionell Frauen die Eigenschaft zuschreibt, daß sie sehr viel mit sich machen lassen während Männer die Initiative ergreifen.

</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Ich würde jetzt nicht unbedingt der Frage nachgehen ob Männer oder Frauen bestimmen, wer die initiative ergreifen sollte. In Venus sehe ich mehr, dass man nicht etwas erarbeiten oder sich selbst behaupten muß um zu lieben oder geliebt zu werden. Anstrengungen gehen nicht von der passiven Venus aus, sie lockt oder bezirzt eher und lässt sich verwöhnen. Deshalb steht Venus in Widder ( Selbstbehauptung) auch im Exil, weil sie sehr Stark und Selbstbewußt ist und den Parntern konkurenz machen kann. Starke Frauen könnten auch dementsprechend "schwächere/labile" Männer anziehen, wobei sie dann auch mehr Lasten hat. Forderungen an einen schwächeren Mann, dass er stark sein sollte könnten dann fehlschlagen indem er versucht dem auszuweichen (12) weil er dem nicht gewachsen ist oder um sich lasten abnehmen zu lassen.

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Es ist alles nur eine Frage der Sichtweise. Leute, die stark vom Jupiter geprägt sind, sehen alles wahrscheinlich sehr viel positiver als ich. Das sind dann auch die Leute, die nach China gehen, um buddhistischer Mönch zu werden, und dann ziemlich schnell wieder nach Deutschland zurück kommen. Meine Sichtweise ist stärker durch den Saturn geprägt, d. h. ich sehe zuerst all die Anstrengung und daß von tausenden oder vielleicht sogar zehntausenden einer zur Erleuchtung gelangt.

</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Da ja Jupiter der Herrscher von Schütze ist, würde ich darin auch den ewig Reisenden sehen der sich weiterentwickeln möchte. Es ist aber mehr die äussere Reise die du beschreibst, was beim Jupiter/Schütze nicht nur der Fall ist. Das Wachstum und die Ausweitung findet auch im Inneren/Geistigen statt.

Saturn als der Planet für die Begleichung alter Schulden ( Karma ) sehe ich als die Verantwortung mit der Entwicklung umzugehen.

Vielleicht lohnt sich die Ausweitung ja, be-vor man die Möglichkeiten eingrenzt.

Wer nicht wagt der nicht gewinnt [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]

Aus Schaden wird man Klug [img]images/smiles/icon_eek.gif[/img]

<small>[ 03. März 2003, 00:41: Beitrag editiert von: Myself ]</small>
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