Ich würde sehr gerne über eure Erfahrungen damit/dazu lesen!

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Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...
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Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...... oder kennt ihr euch nahestehende Menschen, die ihren Mond im zwölften Haus stehen haben?
Ich würde sehr gerne über eure Erfahrungen damit/dazu lesen! ![]() Und wer bewacht die Wächter?
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Re: Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...Ich möchte noch etwas ergänzen, woran ich gestern Abend nicht gedacht hatte:
Ich sehe das nicht als Umfrage um Berichte und Erzählungen zu sammeln - für ein evtl. Buch oder was auch immer! Es geht mir rein um den Erfahrungsaustausch mit Menschen, die auch ihren Mond im 12. Haus stehen haben. ![]() Und wer bewacht die Wächter?
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Re: Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...Hallochen,
ich habe mal, soviel ich mich noch erinnere, bei Döbereiner gelesen, dass diese Menschen verschwiegen worden sind, das heisst, die Schwangerschaft ist geheimgehalten worden. Ich hoffe, ich erzähle jetzt nichts falsches. Nur so als kleinen Beitrag. Lieben Gruss Cazimi
Re: Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...Ich weiss erst seit wenigen Jahren von meiner Oma, dass ich damals ein ungewolltes Kind gewesen bin. Sozusagen ein "Unfall". Meine Großeltern haben damals zu der Zeit als meine Mutter von ihrer Schwangerschaft erfuhr, ihr Bestmögliches dazu beigetragen, dass meine Eltern mich wegen ihrem Drängen hin doch behalten haben. In allererster Linie war es mein Opa. Und ich hätte mir auch später in meinem Leben gar keinen besseren Großvater vorstellen können! ![]() Und so war hauptsächlich er, mein damaliger "Elternersatz". Auch meine Oma, er jedoch in erster Linie. Deshalb wurde ich auch "mit der Flasche aufgezogen". Meine Mutter hat mich niemals gestillt, oder mir sonst in irgendeiner Form Nähe vermittelt. Ich habe mittlerweile eine ganze Menge Horoskope, doch nur zwei Frauen davon haben ebenfalls ihren Mond im 12. Haus. Beides Schweizerinnen. Da ich jedoch nicht mehr in der Nähe der Schweiz wohne, habe ich derzeit zu ihnen keinen Kontakt mehr. Theoretisch betrachtet sollte die Mond in 12 Wahrscheinlichkeit ja eigentlich immer auch bei etwa 1:12 liegen, aber komischerweise besagt "meine Statistik" einen viel viel niedrigeren Anteil. Viele Grüße, resta Und wer bewacht die Wächter?
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Re: Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...Der Mond in 12 ist eine typische Mondposition für Astrologen - auch für diejenigen, die ihren Mond gegenüber stehen haben, nämlich in 6 oder in Jungfrau. Astrologen haben auch gern Saturn in 12: Der Wunsch, das Schicksal unter Kontrolle zu bekommen durch das Studieren von Ephemeriden! Ärzte und Priester studieren zwar keine Ephemeriden, aber sie haben auch gern Saturn in 12. Sie versuchen ähnliches. Interessanterweise sind die meisten Astrologen ärzte- und priesterkritisch. Dabei haben wir doch alle so einen Hang zur Allmacht
Wenn man das Gefühl hat, in ein haltloses Nichts hinein geboren zu werden, dann muss man aus tiefster Angst und Furcht heraus wissen, was nun Sache ist, worin man letztlich Halt findet --- und was die eigene Mutter daran "verbockt" hat. Ihr zu vergeben fällt schwer - da hilft auch kein esoterisches Üben. Deshalb ist die rührende Geschichte mit dem Großvater, der darauf bestand, dass das Kind zur Welt kommt typisch. Gutes Karma würde ein Buddhist das nennen. Gruß Gerhard
Re: Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...Hallo,
nun schreibe ich doch etwas dazu, denn ich habe ebenfalls den Mond im 12. Haus. Ich finde, es kommt auch sehr auf das Zeichen an. Nun, meine Mutter, (darum geht es hier in der Hauptsache wohl?) war irgendwie emotional nicht erreichbar und starb als ich 19 Jahre alt war. Obwohl sie eine liebevolles Wesen hatte, ich für mich spürte es nicht. Der Mond zeigt ja an, was ich brauche, um mich wohl zu fühlen.Im 12. Haus ist er im Rückzug und das bestätige ich aus vollem Herzen.In der Kindheit habe ich mich oft einsam gefühlt, heute geniesse ich die Einsamkeit/Zurückgezogenheit. Allerdings nicht durchgehend, andere Teilbereiche im Horoskop möchten nämlich Gesellschaft .Auch kann ich sagen, dass ich Ahnungen habe und früher habe ich sie mir selbst mit logischen Argmenten abgewöhnt. Ich kann dies auch von meiner Schwester bestätigen, die auch den Mond im 12. Haus hat. Alledings in einem ganz anderem Zeichen und daher gibt es eben Unterschiede. Soviel von mir Lieben Gruß Nabu
Re: Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...Hallo Gerhard. Das wusste ich garnicht bzw. habe das so noch nie zuvor gehört. Hättest du vielleicht eine oder mehrere Quellen dazu?Ich habe meinen Mond in 12 und in Jungfrau ... Jetzt würde ich am Liebsten eine Umfrage machen, ob das alle mit dem Mond in 12 so empfinden. Mir jedenfalls ging es genauso wie dir. Auch wenn meine Mutter noch lebt. Tut mir leid, dass du bereits so früh ihren Verlust erleben musstest! Selbst wenn es die Jahre davor auch schon ein großer Verlust bedeutet haben muss... Ich kenne das Bedürfnis nach Rückzug sehr sehr gut. Aber oft bremst es mich, objektiv betrachtet, auch stark aus und schränkt mich immer wieder ein. Während einer Rückzugsphase ist das zwar immer ok und ich fühle mich dann meist auch nicht einsam, doch irgendwie bereue ich es danach oftmals und wünsche mir in der Zukunft etwas weniger davon. Das wirklich umfassend genießen zu können, fällt mir ehrlich gesagt schwer. Das würde mich ja sehr interessieren! Liebe Grüße, resta Und wer bewacht die Wächter?
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Re: Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...
Guten Abend resta, auf die Idee mit dem Zeichen gegenüber brachte mich meine Lehrerin Eileen Nauman. Sie ist Schamanin und Astromedizinerin mit Fische-Mond. Sie sagte mir zu Beginn des Unterrichts: "Gerhard, Du willst Deinen polaren Mond kennen lernen, deshalb bist Du hier!" Ich habe einen Jungfrau-Mond - das zur Erklärung. Eileen sagt, dass viele, vor allem bewusst lebende Menschen, im Laufe ihres Lebens auch das polare Zeichen entdecken wollen. Wenn Du nach dieser Methode Dein ganzes Horoskop "neu deutest", dann wird Dir einiges klar(er) werden. Manches wirst Du strikt ablehnen, bis Du am Ende darauf kommst, dass es ein Jungscher Schatten war Gruß Gerhard
Re: Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...Hallo zusammen,
eventuell kann ich auch etwas zu diesem Thema beitragen. Mein Mond steht zwar in der Jungfrau in 9, aber bildet ein Quadrat zu Neptun in 12. Also das 12.Haus/Fische Thema hängt für mich auch unbestreitbar an meinem Mond dran. Nabus Muttersituation ist/war ganz ähnlich wie meine. Meine Mutter konnte oder wollte nie wirklich eine liebevolle, fürsorgliche Mutterrolle für mich einnehmen. Sie war zwar ebenfalls ein gutherziger Mensch würde ich sagen, aber bei mir kam da irgendwie nicht so viel an. Ich würde es einfach Neutralität oder "vornehme Zurückhaltung" nennen. Da ich immer sehr große (plutonisch/saturnische) Probleme mit dem Vater hatte, war das noch zusätzlich ein Thema, da es für die Mutter genug Gründe und Motivation gegeben hätte, um eine gewisse Fürsorglichkeit und Schutz auszuleben, den ich gebraucht hätte aber nicht bekam. Sie ist dann ebenfalls früh ( ich war damals 21) an Krebs verstorben, was für mich den totalen Bruch mit der "Heimat" ausgelöst hat. Heute (mit knapp 30) erlebe ich diesen Mond nun so, dass ich mich ein wenig "heimat- oder wurzellos" fühle. Durch das gefühl von der eigenen Familie abgelehnt zu werden, wo ständig ein gesunde gesunde ego/selbstentwicklung unterbunden (versucht) wurde, lehnte ich diese natürlich auch irgendwann selbst ab und habe mich vermutlich unbewusst selbst gegen eine "Verwurzelung" gesträubt, da mit der vorhandene Boden ganz und gar nicht zugesagt hat. Ich erlebe diese Konstellation momentan ein wenig als Identitätskrise, da ich mich meistens immer erfolgreich durch äussere Umstände (Schule/Arbeit/Karriere, Beziehung(sprobleme mit denen man sich voll und ganz beschäftigen kann) etc.) ablenken konnten. Diese äusserlichkeiten brechen gerade etwas weg und ich habe das gefühl mich nun mit diesem Thema beschäftigen zu MÜSSEN. Zumal ich gerade erkenne, dass das was mich bis jetzt hauptsächlich beschäftigte und quasi fixpunkte waren mich eigentlich nicht mehr die Bohne interessiert )Ansonsten sehne ich mich mit diesem Mond ganz arg nach "Einheit und Ekstase" um es abstrakt ausdrücken. Das äussert sich zb in einer stark ausgeprägten Affinität für Rauschmittel, damit meine ich nich nur Drogen (legal/illegal) sondern letztendlich ist alles gern willkommen und teilweise auch benötigt was diese einheits/ekstase gefühle erzeugt, sei es Zigaretten, Alkohohl, andere Drogen, Sex und vorallem und am stärksten eigentlich die reine Liebe, die empfinden möchte und brauche. Dass ich wohl nie in eine ernsthafte, schädigende Sucht abgerutscht bin (ok teilweise war es nah dran) liegt wohl einzige allein daran dass der jungfrau Mond (+ jungfrau sonne) eine ordentliche Portion vernunft beisteuert und mir eigentlich immer bewusst war, dass mich das ganz nach unten bringt und vor allem niemand da ist, der einem wieder raushelfen könnte. Es einfach "ineffizient" wäre, sich dieses (immense) Problem jetzt auch noch aufzuhalsen. Tja, soviel zu meinem Mond Viele Grüße, Chela
Re: Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...ich habe zwar den mond im 10/11 haus aber dafür eine gradgenaue mond-neptun konjunktion also einen heftigen neptun-einfluss und das grad im zeichen steinbock also ähnlich wie bei dir @Chela.
kann ich so unterschreiben wobei ich mich immernoch einsam fühle weil ich so eine art seelenverwandschaft suche bzw. verschmelzung mit einem menschen. aber die meiste zeit bin ich gern allein, mich verwirren zuviele menschen da ich die stimmungen anderer zu stark aufnehme. heimat und wurzellos sich fühlen - genau das ist es. ist es bei euch so eine art sehnsucht nach dem pardisischem zustand? ich empfinde die alltagswelt als zu rauh und grob und fühle mich ständig verletzt. dann suche ich halt und geborgenheit in der spirituellen welt oder höre musik. ähm ja das thema sex, für mich ist das eine art die totale einheit mit einem menschen zu schaffen. sich einfach hingeben und sich irgendwie auflösen. für mich hat sex immer etwas magisches wo zwei seelen miteinander verschmelzen. träumt ihr eigentlich auch sehr intensiv? ich habe so dermaßen merkwürdige träume aber gleichzeitig auch wunderschön mystisch.
Re: Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...Vieles was du schreibst, kenne ich so auch sehr gut. Besonders dein allererster Satz. Verwirren tun mich andere Menschen allerdings nicht wirklich. Rückzug hingegen brauche ich seit eh und je aber immer wieder. "Heimat und wurzellos" : Wie Treibholz mitten auf dem Meer, ohne Festland in Sichtweite. Nichtmal dem Wind sieht man an, aus welcher Richtung er weht, geschweige denn wohin die Wellenbewegung uns überhaupt trägt ... Auch das mit dem Auflösen wollen ist mir sehr vertraut, oder zumindest einstweilen diese komische Sehnsucht danach. Ich habe ja Jungfrau-Mond in 12 und Löwe-Mars direkt an Spitze 12. Zudem habe ich einen ganz exakten Quinkunx (sehnsuchts) Aspekt von Sonne zu Neptun, wo ich doch manchmal etwas aufpassen muss ... Lieben Gruß, resta Und wer bewacht die Wächter?
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Re: Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...Hallo zusammen,
ich habe ähnliche Erfahrung mit dem Mond in XII. Ich habe allerdings auch Saturn, Venus und Sonne in diesem Haus stehen. Die Beziehung zu meiner Mutter ist sehr gut, aber sie hat immer sehr viel gearbeitet und der Vater war "ziemlich" streng und sie dabei sehr passiv. Als der Vater, der eher Angst ausgelöst hat, die militäre Erziehung durchgezogen hat, hat sie nichts dagegen unternomen, weil sie wahrscheinlich auch Angst hatte, oder was auch immer. Es fühlt sich so an, als ob ich ständig irgendeinen Nachholbedarf hätte. Ich zeige die Emotionen nicht gerne, aber mittlerweile tue ich es, obwohl mir manchmal dabei komisch zumute ist. Aber so kann ich besser mit Menschen Freundschaften aufbauen und Kontakte knüpfen. Niemand will doch mit einem emotionslosen Klotz befreundet sein... Mein Mond steht auch in Quadrat zu Lilith, ähnlich die Venus. Ich bin fast 30 und spüre kaum Mutterinstinkt in mir. Ich habe zwar eine gute Beziehung zu Kindern, aber irgendwie will ich erstmal keine haben. Hoffe mit 35 oder später wird das noch biologisch machbar sein ![]()
nicht wirklich emotionslos
Guten Abend lotha und hallo an die übrigen Leser, würdest Du uns beschreiben, warum du Emotionen nicht gerne zeigst oder ist das zu persönlich? Mir fällt der Schlüsselbegriff emotionslos auf, der eine klassische Übersetzung von Mond in 12 ist. Menschen mit diesem Mond können den Eindruck haben, sie seien emotionslos. Im beratenden Gespräch wird der Astrologe seiner Klientin mit dieser Mondstellung die Möglichkeit eröffnen, die persönlichen Emotionen in einem größeren, z. B. sozialen Zusammenhang zu sehen. Das bedeutet, die nährende, helfende Seite in einer karitativen Organisation auszuüben, bei der Bahnhofsmission oder in der Psychiatrie. Das Beispiel mit Bahnhofsmission oder Psychiatrie finde ich deshalb besonders passend, weil völlig unbekannte Menschen aufgefangen werden und nicht das eigene Kind. Aus diesem Blickwinkel ist eine solche Mutterrolle genauso befriedigend wie eine auf das leibliche Kind beschränkte.
Re: nicht wirklich emotionslosHallo Gerhard
Klassische Auffassung „Emotionslos als eine klassische Übersetzung von Mond in 12", ist (aus meiner Sicht) eine einfache Beobachtung, die sehr nah an das Urteilen steht und an das Schubladendenken. Ein klassischer, verzweifelter Wunsch etwas zu benennen, was man nicht versteht. Z.B. damals, als die Klassiker am Werk waren, haben uns noch die richtigen (psychologischen, therapeutischen) Methoden gefehlt um sich den Zugang zu dem Unbewussten zu verschaffen um nach den Ursachen für das Beobachtete zu suchen. Heute sieht das anders aus, und morgen wird das noch besser aussehen. Meine Erfahrung Wenn man mit einem Menschen Zeit verbringt, der die Emotionen versteckt, dann kommt uns dieser Mensch anders vor - er wird nicht verstanden, weil er sein wahres Wesen vor seiner Umwelt versteckt und somit schafft – vielleicht sogar unbewusst- ein anderes Bild von sich selbst und erfährt von seiner Umwelt Reaktionen zurück, die seinem wahren Wesen nicht entsprechen- und dadurch fühlt er sich entfremdet. Das ist meine Erfahrung. Es gibt aber hunderte von anderen Beispielen mit dem Mond in 12, bei denen die Ursache anders ist. Mein Mond steht in Waage, Sonne, Venus auch, das 12. Haus in Waage. Eine Waage möchte natürlich gerne gefallen, möchte niemanden enttäuschen, und ist dann glücklich, wenn alle auf seine Kosten kommen (auch sie) und im Alltag Harmonie und Glück herrschen. So was ist natürlich möglich. Aber, wenn man in eine Familie hineingeboren wird, in der das Kind als Eigentum betrachtet wird, und weder Recht auf eigene Meinung, noch auf eigenen Geschmack, noch auf selbständiges Denken hat, dann entstehen hin und wieder Probleme. Ich habe meine ganze Kindheit jemanden gespielt, der ich nie gewesen bin, nur um den Eltern zu gefallen. Vielleicht war ich zu feige um für meine Persönlichkeit zu kämpfen. Aber ich hatte Angst, die nicht unberechtigt war. Immer wenn ich mich mit meiner wahren Persönlichkeit entblößte, folgte ein Streit oder eine Straffe. Daher wird mir jetzt unwohl, wenn ich die wahren Emotionen zeige, wenn ich so bin wie ich es bin, weil irgendwo in mir noch diese negativen Assoziationen vorhanden sind. Soziale Arbeit und das 12. Haus Ich denke, die Fähigkeit zu sozialen Berufen ermöglichen u.a. Erfahrungen, die die Menschen auf das Leid anderer sensibilisieren- vorausgesetzt man ist noch kein emotionaler Wrack. Diese Erfahrungen wirken bewusstseinserweiternd, man gewinnt dadurch die Fähigkeit, sich von Äußerlichkeiten nicht täuschen zu lassen, man kann nicht mehr unbeschwert über die Dummheit/Fehler anderer Menschen lachen, denn man weisst, dass diese in Wirklichkeit tragisch sind, weil man das eigene Schicksal vor Augen hat und mitfühlen kann. Es heißt aber nicht, dass Menschen, die nur gute Erfahrungen in ihrer Kindheit gemacht haben oberflächlicher sind und kein Mitleid und kein tiefes Menschenverständnis entwickeln und Kinder mit schlechter Erfahrung definitiv ja. Vieles hängt von den Eltern, der Umwelt ab. Aber auf jeden Fall, so denke ich, Menschen erfahren, rezipieren, verstehen die Welt, und dann kommunizieren durch Prisma eigener Erfahrungen. Jedes einzelne Wort das ein Mensch von sich gibt, spricht über seinem Wesen, und dem Wesen seiner Vorfahren. Das, was ein Mensch geworden ist, steht am Ende einer sehr langen Kette von Erfahrungen (Erfahrung=Leben), die von den Eltern (und der Umwelt) an die Kinder weitergegeben werden (z.B. Epigenetik), es ist die Matrize unserer Seele, die Radix. So wie die Grenzen unserer Sprache die Grenzen unserer Welt sind, so bestimmen unsere Erfahrungen die Grenzen unseres Verstandes. Wieso ist es ? Liebe Grüße
Re: Wie ist euer Erleben mit dem Mond im 12. Haus ? ...>>Für Mond in 12 ist es besonders passend, wenn völlig unbekannte Menschen aufgefangen werden und nicht das eigene Kind.<<
Guten Abend, ich hole mal etwas aus, damit auch die Einsteiger in der Astrologie die Idee dahinter verstehen können. In den Häusern 1-6 geht es um unsere persönliche Entwicklung, in den Häusern 7-9 um unsere Entwicklung im Spiegel der Mitmenschen und in den Häusern 10-12 um gesellschaftliche Lernaufgaben und Begabungen. Haus 12 ist das einzige entpersönlichte Haus. Wenn persönliche Planeten (von Sonne bis Saturn) hier stehen, dann machen wir etwas zu höherem, kollektivem oder auch universalem Nutzen. Wenn wir den Mond mit Kind/Mutter gleichsetzen und Haus 12 mit universell, dann überragt die Mutterliebe und -fürsorge den rein persönlichen Rahmen, nämlich sich nur um das eigene Kind zu kümmern und wird "universal". Sie kümmert sich dann auch um unbekannte "Kinder" oder am Bahnhof Gestrandete. Im Prinzip schließt die beschriebene Mutterrolle das eigene Kind mit ein. Das muss ich noch dazu schreiben, sonst wäre das obige Zitat vielleicht missverständlich.
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