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Forum für Stundenastrologie, Elektion, Geburtsastrologie, Mundanastrologie nach klassischer Manier
von Salaika » So 6. Dez 2009, 14:22
Hallo allerseits,
seit ich mich mit traditioneller Astrologie beschäftige, kann ich gar nicht genug davon bekommen. Ich bin dankbar dafür, dass zunehmend mehr Bücher aus dem Englischen übersetzt werden und auch für die Foren hier.
Aber irgendwie reicht mir das noch nicht. Gerne würde ich eine Weiterbildung auf diesem Gebiet machen. Denn zu viele Fragen tauchen beim Horoskopieren immer wieder auf und ich merke, dass ich gerne das komplette Rüstwerkzeug zur Verfügung hätte.
Wer von Euch hat eine Ausbildung in traditioneller Astrologie gemacht und kann diese speziell weiterempfehlen?
Am liebsten wäre mir eigentlich ein Fernstudium bzw. Online-Ausbildung. Wer hier einen Tipp für mich hat und diesen - möglichst aus eigener Erfahrung weiterempfehlen kann - immer her damit!
Liebe Grüße Salaika
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von Markus » So 6. Dez 2009, 20:47
Hallo Salaika,
ich kenne nur einen einzigen deutschsprachigen Kurs zur klassischen Astrologie. Ich habe diesen Kurs absolviert, kann Dir allerdings nicht dazu raten, ihn zu machen, weil er zu einem sehr großen Teil auf Frawleys "Die wahre Stundenastrologie. Das Lehrbuch" basiert. Der Kurs kostet 900, das Buch 40 Euro...
Solltest Du Dich auch für traditionelle Geburtsastrologie interessieren, könnte der Kurs von Robert Zoller interessant sein. Würde ich aber erst machen, wenn Du die Stundenastrologie einigermaßen drauf hast.
LG Markus
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von Libra » Mo 7. Dez 2009, 05:16
Hallo Salaika! Ich habe den von Markus angesprochenen Kurs absolviert u. kann ihn Dir wärmstens empfehlen!!  Die Ausbildung ist keine 08:15-Partie - man muss schon ordentlich lernen u. "büffeln" - aber es lohnt sich! Zur Zeit absolviere ich an derselben Schule medizinische Astrologie. Wenn Du Interesse hast, schicke mir eine PN. Lieben Gruß ~ Meggy.
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von Jasper » Mo 7. Dez 2009, 11:05
Hallo Salaika, den Kurs, den Markus angesprochen hat, wollte ich zuerst auch machen, habe dann aber darüber auch viel Negatives gehört - und der Preis hat mich auch abgeschreckt. Mit etwas Selbstdisziplin kann man sich sehr viel über Literatur selbst beibringen und ansonsten in Foren fragen. Wenn du die englische Sprache noch einigermaßen beherrschst, hast du klare Vorteile. Robert Zoller bietet zwei Kurse an: einen "Foundation Course" und einen "Diploma Course in Medieval Astrology", die ich beide gemacht habe. Sie sind aber nur in Englisch zu haben und teilweise sehr anspruchsvoll - vor allem der Diploma Course. Leider gibt es auch kein begleitendes Tutorial mehr durch R. Zoller persönlich, was das Ganze auch ein wenig erschwert. Trotzdem ist das bisher der umfassendste und fundierteste Kurs in klassischer Geburtsastrologie den ich kenne. Hier mal ein Link dazu: http://www.new-library.com/zoller/courses/Alles in allem ist es bis jetzt noch nicht ganz so einfach, in Deutschland eine gute Ausbildung in klassischer Astrologie zu bekommen. LG Jasper
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von Salaika » Di 8. Dez 2009, 10:18
Hallo Ihr Lieben, dann scheint es wohl erstmal nichts mit einer Weiterbildung für mich zu werden, mein Englisch ist leider nicht so gut, als dass ich mir eine englischsprachige Ausbildung zutrauen würde. Aus selbem Grund lese ich auch keine englischen Bücher sondern warte lieber bis sie ins deutsche übersetzt worden sind Und ehe ich den Kurs für 900 Euro mache der sich überwiegend auf Frawley bezieht, werde ich lieber dessen Bücher erstmal studieren. Momentan lese ich "die wahre Astrologie". Da verweist er ja auch darauf, dass man als erstes mal die Stundenastrologie beherrschen soll. Also werde ich darin erstmal weiter üben. Als nächstes hole ich mir deshalb auch "die wahre Stundenastrologie" und dann sehen wir weiter  . Tja, dann werde ich wohl doch noch viele Fragen hier loswerden müssen  in der Hoffnung auf Eure hilfreichen Antworten. Eigentlich ja seltsam, dass es bislang kaum Weiterbildungen im Deutschen Sprachraum gibt.... ist das nicht vielleicht eine Lücke, die gefüllt werden sollte? Vielen Dank für Eure Antworten und Anregungen. Liebe Grüße Salaika
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von chanda » Sa 12. Dez 2009, 13:10
Hallo Salaika, mir geht es so ähnlich wie dir. Wenn du möchtest, können wir zwei uns auch per privater Mail austauschen. Denn ich habe gemerkt, dass die Fachleute im Forum überfordert sind, auf jede kleine Frage öffentlich zu antworten. Es ist aber sehr anregend, Austausch darüber zu haben, und wenn man keine Antwort bekommt, dann gibt man bei manchen Stundenhoroskopen einfach auf. 
Grüße von Chanda!
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von Salaika » Sa 12. Dez 2009, 13:27
Hallo Ihr Lieben, ich habe mir heute mal die Seite des deutschsprachigen Weiterbildungsinstitutesüber das hier geschrieben wurde angesehen . Macht ja erstmal keinen schlechten Eindruck. Die scheinen ja auch sehr eng mit Frawley zusammen zu arbeiten... Man kann den Stundenastrologiekurs ja sogar in 2 Einzelbausteinen belegen. Ist zwar nicht ganz eindeutig geschrieben, aber klingt so als könnte man vielleicht sogar auf den Grundlagenkurs verzichten (weil man sich die Grundlagen anderweitig vielleicht schon angeeignet hat) und belegt dann nur die Bausteine 5-12 für 600€ und erhält trotzdem das Zertifkat "geprüfter Stundenastrologe". Da bin ich mir aber nicht sicher, ob das wirklich so ist. Mal eine Frage an diejenigen die den Kurs belegt haben: wart Ihr mit dem support und Fachwissen der Tutoren/Kursleiter zufrieden? Es gibt ja wohl die Möglichkeit per Forum und Email Fragen zu stellen. Sind die Antworten ausführlich und hilfreich? Wie lange muss man warten, bis jemand antwortet? Gibt es auch gemeinsame Chats? Ansonsten: in welchem Zeitraum habt Ihr den Kurs absolviert? Es handelt sich ja wohl um 450 Seiten Lehrmaterial das in max. 2 Jahren durchgeackert sein soll. Zwischendurch Multipel-Choice Tests und eine Abschlussprüfung. 2 Jahre kommt mir extrem lang vor. Ich hätte maximal bis zum nächsten Juli Zeit, ist das zu schaffen? Ansonsten gehen Eure Meinungen ja stark auseinander was Sinn und Zweck dieser Fortbildung betrifft. Aber ein Abschluss als geprüfte Stundenastrologin würde mir schon gefallen... John Frawley bietet auf seiner Homepage übrigens auch Kurse an. Aber keine reinen Fernlehrgänge glaube ich.... klingt aber schon seeehr interessant  . Schönes Wochenende! LG Salaika
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von Salaika » Sa 12. Dez 2009, 13:40
Hallo Chanda, das finde ich eine gute Idee. Bei mir tauchen auch immer sooo viele Fragen auf und ich hätte dann am liebsten meinen Privat-Coach der mir alles sofort erklärt und beantwortet  . Gleichzeitig hab ich immer ein schlechtes Gewissen weil die Leute hier ja kein Geld dafür bekommen oder so und bestimmt noch andres zu tun haben als auf die Fragen von mir "Klassik-Greenhorn" zu antworten  Du hast ja auch das Buch "die wahre Stundenastrologie" schon vorliegen, meine ich in einem anderen Beitrag gelesen zu haben, da hast Du mir ja schon was voraus  . Das ist das nächste was ich mir bestellen werde. Ich glaub das mache ich noch heute  . Bin so heiß darauf, und über die Feiertage kann ich schön damit arbeiten. Hab nur bei dem Preis erst gezögert, weil ich diesen Monat schon so viele Ausgaben hatte... Lieben Gruß Salaika
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von chanda » Sa 12. Dez 2009, 18:04
Hallo Markus,
könntest du bitte etwas genauer erklären, warum du den Kurs nach Frawely nicht empfiehlst? Immerhin hast du doch "Die wahre Stundenastrologie" selbst übersetzt (oder bist du nicht Markus Rühl?). Oder meinst du, dass so ein Kursus sich nicht ausschließlich an Frawley orientieren sollte?
Grüße von Chanda!
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von Jasper » Sa 12. Dez 2009, 20:46
Hallo Chanda und Salaika,
ich bin zwar nicht Markus, aber ich wollte vor zwei Jahren auch diesen besagten Kurs belegen - aber nicht wegen der Abschlussprüfung und dem Titel, denn der ist nirgendwo anerkannt und deshalb eigentlich nach außen hin nichts wert.
Ich habe mich aber mit Leuten unterhalten, die den Kurs machten und die ihn teilweise auch wieder abgebrochen haben, da die/der Kursanbieter wohl ziemlich eigensinnige Ansichten darüber hat, wie ein Kurs zu gestalten sei. So waren zumindest damals die Zeitabstände, zu denen man die jeweils neue Lektion bekam, akribisch genau festgelegt. Wer schneller war hatte eben Pech und musste trotzdem warten. Über die Prüfungsarbeiten selbst habe ich auch einiges an negativen Rückmeldungen erhalten - man kann da ganz leicht und ganz oft durchfallen und kommt dann einfach nicht weiter mit den Lektionen. Und dann hat mich noch der Preis abgeschreckt und die Tatsache, dass man Geburtsastrologie erst belegen konnte, wenn man den Kurs in Stundenastrologie abgschlossen hatte.
Heute bin ich sehr froh darüber, dass ich dort nicht eingestiegen bin und mich für die Zoller Kurse entschieden habe - ich habe es nicht bereut! Und jeder der des Englischen einigermaßen mächtig ist, dem kann ich Zoller nur empfehlen. Dieser Mann hat wirklich ein unglaubliches Wissen in Astronomie, Astrologie, Philosophie sowie in fast allen Bereichen des spirituellen und okkulten Wissens. Und er ist vor allem praktizierender Astrologe.
Ansonsten meine ich ganz ehrlich, dass ihr mit dem Buch von Frawley und mit Buch 1+2 von Lilly so ziemlich alles habt, was ihr braucht, um gut fundiert Stundenastrologie zu lernen. Mehr kann euch dieser Kurs m.E. auch nicht bieten. Ein bisschen Sekundärliteratur hier und da, kann das alles zusätzlich bereichern, wäre aber für den Anfang gar nicht nötig.
LG Jasper
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von Markus » Sa 12. Dez 2009, 22:13
Hallo Salaika und Chanda und alle, ich bin mehr der Autodidakt und hatte das "Horary Textbook" bereits gelesen, als ich den Kurs angefangen habe. Dementsprechend war ich enttäuscht, dass der Inhalt, bis auf wenige Ergänzungen aus Büchern, die ich ebenfalls schon hatte (z.B. Lilly, Al-Biruni, Ibn-Ezra) völlig identisch mit Frawleys Buch war. Ich möchte die Arbeit und die Vorreiterrolle des Kursanbieters nicht schmälern. Aber rückblickend und unter meinen Voraussetzungen hätte ich mir lieber das Geld gespart und weitere Bücher und Kurse zugelegt (je nach Interessenslage sind auch die Kurse von Christopher Warnock interessant). Ich persönlich hatte keine wirklich schlechten Erfahrungen, aber ich kann die Schilderung von Jasper bei anderen bestätigen. Auch dem letzten Absatz von Jasper stimme ich voll zu. Es ist natürlich etwas bequemer, wenn man einen Kursleiter hat, dem man Fragen stellen kann, aber in der Regel kommt man auch selbst drauf, wenn man sich ein paar Gedanken dazu macht. Und Englisch ist keine schwere Sprache und selbst von 80jährigen noch zu lernen LG Markus PS: http://www.dict.cchttp://dict.leo.org
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von chanda » Sa 12. Dez 2009, 23:07
Danke für eure Antworten, Markus und Jasper! Das bringt mich dahin zurück, wo ich seit Jahrzehnten bin: zu der Autodidaktik. Was die englische Sprache angeht, beherrsche ich ja ein kleines bisschen, so dass ich einen langsamen small-talk machen kann. Aber Hinweise auf arabische Astrologen, auf Philosophie und Psychologie erfordern einen englischen Sprachschatz, der nicht mal eben in ein paar Monaten zu erlernen ist. Und der Punkt ist, ich bin 59 Jahre alt und Rentnerin. Englisch brauche ich in meinem Leben nicht mehr. Da hätte ich einfach nicht die innere Motivation, die ich für astrologische Studien habe. 
Grüße von Chanda!
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von Markus » So 13. Dez 2009, 00:01
Hallo Chanda, so wie es aussieht, musst Du auch nicht unbedingt Englisch lernen, denn (mit 10 Jahren Verzögerung) wacht so langsam auch der deutsche Sprachraum auf und es erscheinen die wichtigsten Bücher auch in deutsch. Bei dem deutschen Lilly muss man zwar vorsichtig sein, weil er viele Fehler enthält, aber wenn Du den Frawley (wahre Stundenastrologie) maximal zweimal komplett gelesen bzw. durchgearbeitet hast, dann hast Du den Grundstock auf jeden Fall kapiert. Der Rest ist Übung. Auch das Buch von Oscar Hofmann, das Dich ja wohl sehr interessiert, soll demnächst auf deutsch erscheinen. Dann gibt es noch das Buch von Vivian Robson: "Fixsterne" und von Robert Zoller: "Astrologie und Zahlenmystik". Damit sind dann auch die arabischen Punkte und die Fixsterne erledigt. So ganz untätig bin ich ja auch nicht und der Chiron Verlag bringt auch seit neuestem ab und zu mal was gutes Deutsches raus. Valens und Manilius gibt es ja auch schon (auch wenn ich die eher für sekundär halte). Wann Astrid von Charmier mit dem Bonatti rauskommt, weiß ich nicht... Man lernt so oder so nie aus.  LG Markus
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von Libra » So 13. Dez 2009, 05:34
Hallo zusammen! Also ich habe den gesamten Stundenastrologiekurs in ziemlich genau 1 Jahr absolviert! Man kann es aber auch auf bis zu 2 Jahre ausdehnen! Subjektiv muss ich sagen, dass ich mit der Betreuung sehr zufrieden war! Wenn ich Fragen hatte, wurde mir immer ziemlich schnell geantwortet! Eine neue Lektion bekam man allerdings erst dann, wenn man die Aufgaben der vorherigen Lektion richtig beantwortet hatte. Aber das finde ich völlig o.k. ~ Somit liegt es ja an einem selber, wie lange man braucht um das Diplom zu bekommen. Der Kursleiter hat ein ausgezeichnetes Fachwissen! Und er ist - wie schon gesagt, gerne bereit Fragen - im extra eingerichteten "Studentenforum" zu beantworten. Wenn er von manchen (von mir nicht!!!) als "eigensinnig od. dgl." bezeichnet wird, dann vielleicht deshalb, weil er voll u. ganz von der trad. Astrologie überzeugt ist u. will, dass seine Schüler das Ganze von d. "Pieke auf" lernen u. auch verstehen. Wie auch schon in einem Beitrag zu diesem Thema von mir erwähnt, absolviere ich z.Z. den in dieser Schule angebotenen "Medizinkurs"! Das ist jetzt meine Meinung dazu Einen lieben Gruß an Euch u. v.a. an Dich Salaika von ~ Meggy.
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von Simone78 » Di 1. Feb 2011, 10:39
Guten Tag zusammen
Ich habe diesen Kurs ebenfalls absolviert und war alles andere als begeistert. 1. war der Kurs zu teuer und 2. war der Kursleiter überheblich, dogmatisch und guruhaft. Ausserdem waren die Fragen zu den Lektionen extrem schwierig. Wer kritische Fragen stellte, wurde rausgeschmissen!
Wenn man das Lehrbuch von Frawley über die Stundenastrologie gut studiert, kann man sich diesen Fernkursus in Stundenastrologie schenken. Ich muss Markus da voll zustimmen! Bessere Erfahrungen habe ich mit den Fernkursen in klassischer Astrologie von Oscar Hofman gemacht.
Herzliche Grüsse
Simone
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