GZH und Porphyrius und die Häuserherrscher

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GZH und Porphyrius und die Häuserherrscher

Beitragvon Jonas » Do 11. Feb 2010, 11:41

Hallo Forum.

Ich habe jetzt davon gehört, das in der hellenistischen Astrologie mit den Ganzzeichenhäusern und dem Porphyriushäusern parallel gearbeitet wurde.

Die Ganzzeichenhäuser sagten dann etwas über die Hauspositionen aus und das Porphyriussystem dann etwas über die Stärke der Planeten.

Was mich aber interessieren würde, welches Haussystem hat man bei den Hausherrschern berücksichtigt? Hat man da die Hausspitzen des Porphyrius genommen, oder die Zeichen von den Ganzzeichenhäusern?


Viele Grüße

Jonas
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Re: GZH und Porphyrius und die Häuserherrscher

Beitragvon gerald » Mi 10. Mär 2010, 03:41

astrowiki sagt:
Die Häuserberechnung nach Porphyrius (engl. Prophyry) ist das einfachste der inäqualen Häusersysteme. - wahrscheinlich (meine vermutung), weil es das erste inäquale war... das erste mit verzerrung und verbiegung der häuser und aufrichten der ekliptik zum kreis (die eigentlich in fast allen breiten "nur" eine ellipse ist).

zu "Ganzzeichenhäusern" dort nix gefunden, vielleicht eine bezeichnung von "Robert Hand, Reinhardt Stiehle" für ihr buch...

über äquale systeme, klassische astrologie, die nach anderen links wieder ins mittelalter führt (jahrtausende später /was ist jetzt klassisch?!?).

die vor-antike astrologie ist für mich klassisch.

ich denke du meinst (auch?) die antike astrologie, über die es nirgendwo was zu erfahren gibt, weil man sie allenfalls rekonstruieren kann (oder - wer versteht schon jenseits alt-griechisch kartagisch oder urukisch und davor...).

sie muss vor der broncezeit schon bestanden haben, sie solche bauwerke wie pyramiden und stonehenge...



also, die quelle mit den hellenisten würde mich dennoch interessieren - bitte nachreichen.

ich "glaube" dass die´s besser draufhatten wie wir heute - lgg
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Re: GZH und Porphyrius und die Häuserherrscher

Beitragvon Jasper » Mi 10. Mär 2010, 15:08

Hallo Gerald,

unter "klassischer Astrologie" versteht man heute recht einheitlich die Astrologie, die zwischen ca. 200 v.Chr. bis ca. Ende des 17. Jhdts. praktiziert wurde.

Hier eine Quelle für hellenistische Literatur: http://projecthindsight.com/

LG
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Re: GZH und Porphyrius und die Häuserherrscher

Beitragvon gerald » Mi 10. Mär 2010, 15:33

danke der promten antworten hier

Jasper hat geschrieben: http://projecthindsight.com/

meine quintessence: zu langer zeitraum für eine definierende klassifizierung. (kann aber englisch nicht zwischen den zeilen lesen / und sowieso was gegen das definieren / deuten ist mir lieber, bevor ich definiere)

bitte um deine quintessence - auch gerne "deine" einschätzung - auch mit emotionen - bin :wid: und kann was ab

und die der anderen auch - lgg
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Re: GZH und Porphyrius und die Häuserherrscher

Beitragvon Jasper » Mi 10. Mär 2010, 16:16

Hallo Gerald,

so ganz kann ich dir nicht folgen in dem was du suchst, brauchst oder wissen willst. Ich komme mit dieser Klassifizierung gut zurecht. Sicher kann man auch da noch genauer einteilen oder definieren - aber das Definieren ist ja eigentlich nicht so dein Ding, wie du schreibst.

Für die astrologische Deutungspraxis ist es für mich auch relativ egal, ob ich den Beginn einer "Art von Astrologie" - oder besser gesagt Sternenkunde - den Sumerern um ca. 3000 v.Chr. zuschreibe oder nicht. Eine erste Art von Geburtsastrologie wurde von den Babylonieren zwischen dem 7. und 4. Jhdt. v. Chr. entwickelt aber richtig interessant wurde es erst ab Manilius und dann mit Dorotheus von Sidon sowie Valens und Ptolemäus.

Ansonsten kann ich dir keine Quintessenz nennen, da ich wie gesagt nicht ganz verstanden habe, um was es dir eigentlich geht.

LG
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Re: GZH und Porphyrius und die Häuserherrscher

Beitragvon gerald » Fr 12. Mär 2010, 02:15

Jasper hat geschrieben:...Für die astrologische Deutungspraxis ist es für mich auch relativ egal, ob ich den Beginn einer "Art von Astrologie" - oder besser gesagt Sternenkunde - den Sumerern um ca. 3000 v.Chr. zuschreibe oder nicht. Eine erste Art von Geburtsastrologie wurde von den Babylonieren zwischen dem 7. und 4. Jhdt. v. Chr. entwickelt aber richtig interessant wurde es erst ab Manilius und dann mit Dorotheus von Sidon sowie Valens und Ptolemäus.

Ansonsten kann ich dir keine Quintessenz nennen, da ich wie gesagt nicht ganz verstanden habe, um was es dir eigentlich geht.

LG
Jasper



danke, kann was anfangen mit den stichworten, gut, kurz und bündig, lob. hab mit deinen stichworten auch bissel gegoogelt, nochmal danke.

zu zwei, um was es mir geht – im nebenan-thread

viewtopic.php?f=27&t=5046

findest du alles – stichwort ist eher archaische, vorantike,... astrologie (will dich aber nicht weiter damit belästigen),... und/oder wie die sich heute in fachkreisen (wie hier im forum?) „definieren oder/und klassifizieren“ würde, ggf dort weitere fragen (oder antworten) posten, bitte. (aber ich nehm es hier kurz vorweg: mich faszinierte die enstehung der astrologie, wie sich steinzeitmenschen so was ausdenken konnten usw.... nachdem ich analysiert habe, wo da unterschiede zur nach-antiken /hier klassischen sind, war sehr spannend für mich)

hier nur noch ein sorry wegen dem mißverständnis

Jasper hat geschrieben:...aber das Definieren ist ja eigentlich nicht so dein Ding, wie du schreibst.

ist total mein ding – aber ich will es deuten können, was ich da definiere

danke deiner antwort – gruß gerald
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Re: GZH und Porphyrius und die Häuserherrscher

Beitragvon gerald » Fr 12. Mär 2010, 02:46

sollte vielleicht nochwas dazu sagen: mein thema vorantike...

hat hier keinen interessiert. hatte dazu eigenen thread begonnen, wo niemand was postete.

und bin dann erst ins gespräch gekommen, als es um ephemeriden ging... die es in der vorantiken ja gar nicht gab. da hatten die schamanen, später priester... noch in den himmel geguckt.


im gegensatz zu uns - lgg
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Re: GZH und Porphyrius und die Häuserherrscher

Beitragvon gerald » Fr 12. Mär 2010, 10:30

...noch einer, bissel provokanter:


wer an definitionen "glaubt", die er nicht versteht, der ist dumm! - cg
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