Frage an Franz

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Frage an Franz

Beitragvon jupiter71 » Mi 15. Dez 2010, 09:53

Hallo Franz,

ich habe eine Frage betreffend Komposithoroskop. Ich kenne ein Paar, das im Komposit-Horoskop ein richtig gradexaktes Venus-Uranus-Quadrat haben. Vielleicht ist es nur Zufall aber diese Beiden haben sich getrennt, als der laufende Uranus diesen Venus-Uranus-Aspekt berührt hat, sprich Opposition zu Uranus und Quadrat zu Venus...

Nun habe ich mir, ja sorry, bin einfach zu neugierig, ein Komposit für mich und meinen Freund zeichnen lassen. Und mußte feststellen, daß wir auch ein solches Venus-Uranus-Quadrat im Komposit haben, allerdings mit einem Orbis von 8 Graden. Venus auf 29,34 Zwilling (sehr sehr nahe am Deszendenten und Uranus auf 7,5 in Waage/9. Haus.

Meine Frage: Ist dieses Venus-Uranus-Quadrat mit ca. 8 Grad Orbis wirksam und kann es wie beim oben genannten Beispiel ausgelöst werden?

Und wenn ja, frage ich mich wie sich das auswirken könnte, denn der laufende Uranus hatte ja schon ein Quadrat zu unserer Komposit-Venus, als wir uns kennengelernt haben, ehe er dann rückläufig wurde.

Ok, lieber Franz, würde mich über eine Antwort von Dir freuen und sage schon mal Danke im Vorraus :)

Deine juppi
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Re: Frage an Franz

Beitragvon Franz » Mi 15. Dez 2010, 10:17

Liebe Juppi,

ich kann Dir Deine Frage so leider nicht beantworten.
Der Grund ist, dass ich nicht mit Kompositradices arbeite. Ich habe mich damit sehr lange auseinander gesetzt, konnte jedoch keinerlei vernünftige Ergebnisse damit erzielen.

Meine Methode ist die, dass ich zuerst die Radices der Partner analysiere, die Zeitpunkte vom ersten kennen lernen, den Zeitpunkt des ersten geistigen Beisammenseins, eventuelle Ehe oder eheähnliches Zusammenleben und die Jetztzeit in den Progressionen und Transiten betrachte. Zudem gehe ich nach der Synastrie. Mehr brauche ich nicht. :)

Die Frage nach dem Aspekt zwischen Venus und Uranus kann ich Dir allerdings beantworten. Mit 8° ist der viel zu weit. Ich würde ihn zwar registrieren und als mentale Wirkung ansehen, aber als direkte Wirkung würde ich mir darüber keinerlei Gedanken machen.

Lieber Gruß
Franz
http://www.youtube.com/watch?v=dHehAmbskFQ
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Re: Frage an Franz

Beitragvon jupiter71 » Mi 15. Dez 2010, 12:25

Hallo Franz :)

Ganz lieben Dank, jetzt bin ich ehrlich gesagt ein bißchen erleichtert. Eine Frage noch: Was fällt Dir spontan zu Merkur-Uranus-Aspekten ein? (hier Quadrat) Ich kann mir seltsamerweise nichts darunter vorstellen, nicht einmal so ganz oberflächlich im Allgemeinen. Irgendwann Veränderung der Kommunikation in der Partnerschaft, man hat sich nicht mehr so viel zu sagen, oder der Kontakt schläft ein? Was fällt Dir dazu ein? So ganz unabhängig von der Art des Horoskopes... Ich würde nur gerne das Prinzip sozusagen eines solchen Aspektes verstehen.

Liebe Grüße, juppi :)
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Re: Frage an Franz

Beitragvon Franz » Mi 15. Dez 2010, 13:41

Hallo Juppi,

Du weißt ja, dass ich niemals einen Aspekt ohne den Zusammenhang der gesamten Radix werte. Es geht einfach nicht.

Nimm mal zum Beispiel ein Merkur-Uranus Quadrat in einer persönlichen Radix. Sind intellektuelle Häuser beteiligt, könnte es ein Hinweis sein, dass die "obere" und die "untere" Denkweise schwer kommunizieren kann.

Da könnte bedeuten, dass der Betroffene zwar hervorragend Probleme lösen, Berechnungen durchführen und Zusammenhänge erfassen kann, aber es gelingt ihm nur schwer, diese zu einem Gesamtbild zu formen.

Finden sich diese Planeten jedoch in seelischen Häusern könnte das Quadrat ein Hinweis auf Probleme mit dem Selbstbildnis- oder Selbstverständnis sein.

Findet es sich in "öffentlichen" Häusern, könnte es sich um Probleme handeln, sich mit der Umwelt und/oder den Mitmenschen in einer tieferen Ebene in Verbindung zu setzen.

Zuerst muss man jedoch wissen, wie diese Planeten in der Grundradix gestellt sind. Weiter ist wichtig, wie stark sie sind, wie harmonisch, ob die Radix als Hammer oder als Ambos wirkt usw.

Ganz enorm wichtig ist es, wie sich dieses Quadrat im Laufe des Lebens entwickelt. Es kann sich zum Beispiel im Alter von drei, fünf oder sieben Jahren auflösen. In dem Fall würde es schlimmstenfalls zu einer Reifeverzögerung führen, die sich leicht aufholen lässt. Hält es länger an, muss der Betroffene einfach das Beste daraus machen. Es gibt Aspekte, die diese Stellung völlig "aushebeln" können.

Einfach zu sagen, dass ein Mensch mit so einer Konstellation irgendwelche wesentliche Probleme haben muss, oder ihm Probleme beim Denken unterzuschieben, ist nach meiner Meinung geradezu eine Frechheit den Betroffenen gegenüber und löst dort völlige Verwirrung und Verunsicherung aus. Von der Fehlinformation ganz zu schweigen.

Daher vermeide ich solche pauschalen Aussagen.

Lieber Gruß
Franz
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Re: Frage an Franz

Beitragvon jupiter71 » Do 16. Dez 2010, 00:01

Hallo nochmal Franz (Sorry...) :)

Das Merkur-Uranus-Quadrat ist im Komposit von mir und meinem noch sehr fernen Freund. Merkur (hier Herrscher von 6 u.9) im 7. Haus in Quadrat zu Uranus (Herrscher von 2) im 9. Haus.

Nun weiß ich, daß Du mit Komposit-Horoskopen nichts anfangen kannst (Mir leuchtet es ehrlich gesagt auch nicht richtig ein... :rolleyes: ) Aber trotzdem hat es mich interessiert, was so ungefähr ein Merkur-Uranus-Aspekt bedeuten könnte. Über Merkur-Uranus verbindungen habe ich mir noch nie Gedanken gemacht.

Umso interessanter fand ich Deine Erklärungen dazu.Vielen Dank!

Eine schöne Weihnachtszeit wünsche ich Dir :)

Gruß, juppi
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