von Ankh » So 13. Feb 2011, 20:42
Hallo Franz,
Astrologie ist sicher auch Erfahrungssache und nicht jeder macht die gleichen Erfahrungen. Toleranz gegenüber anderen Meinungen ist gerade bei der Prognose angebracht und deshalb finde ich es völlig o.k., selbst wenn die meisten einen klaren Favoriten haben (wobei ich vermute, das hat v.a. mit der Unkenntnis der anderen Methoden zu tun).
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und bei 50 Aktienhoroskopen mit ganz starken Kurssprüngen an nur einem Tag mehrere Methoden (Auslösungen, Transite, Progressionen, Sonnenbogen) rückschauend ausprobiert, inwieweit sie den Kurssprung angemessen widerspiegeln. Das Ergebnis war recht klar: je mehr Methoden man anwendet, desto stimmiger wird das Bild, wobei das nicht nur "kumulativ" gemeint ist, d.h., logischerweise finden sich leichter passende Konstellationen, je mehr Methoden man anwendet (v.a., wenn Asteroiden, Fixsterne und ähnliches herangezogen werden, was ich nicht getan habe). Es war aber eben schön zu sehen, wie sich weniger ein passender Mengeneffekt als vielmehr eine Konzentration der versch. Konst. auf die gleichen Radix-Faktoren stattfand. Also z.B. hat die Aktie einen gut gestellten Ura am MC, der rhythmisch ausgelöst war, zwei Transite von T-Jup und T-Pluto sowie eine Konj. des progressiven Mondes erfuhr.
Progressionen alleine liefern mir zu wenig Konstellationen bzw. "Deutungsmaterial", aber die Transite alleine versagen auch nicht gerade selten.