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Gegenseitige Hilfestellung und Beratung auf freiwilliger Basis. Eigene Deutungsansätze sind erwünscht
von Gerhard Miller » Do 22. Jul 2010, 20:49
Sonne in Haus 12 Diese Sonnenstellung beschäftigt mich nun schon viele Jahre. Howard Sasportas sagt: „Das Ziel der Sonne ist es, persönliche Kontur zu schaffen und in Haus 12 geht es um die Auflösung egoistischer Grenzen. Zugegebenermaßen ist das ein Paradox“. Mit einer jungen Frau wollte ich mal in einen Esoterik-Laden. Nach wenigen Sekunden sagte sie zu mir: „Gerhard, ich muss hier raus, sonst werde ich fort getragen!“. Ich verstand nichts. Wir verließen die Location sofort, ich fragte nicht nach. Meine Begleitung hatte offensichtlich auf die sphärische Musik reagiert, aber wohl nicht nur … Einige Zeit später fiel mir das Märchen vom diesem Burschen ein, der mit seinem Schirm fort getragen wurde und da war mir klar: Das ist ein Märchen für Leute mit der Sonne in 12. Fortgetragen? Es vergingen Jahre, bis ich auf homöopathische Literatur stieß. Sie war mein Durchbruch im Verständnis vieler astrologischer Deutungen. Schlüssel waren oftmals die Als-ob-Symptome. Zu Sonne in 12 passt das Symptom: Patient gibt an, er habe oft das Gefühl zu schweben. Dieser Patient spinnt aber nicht! Nun wurde die Sache für mich wirklich spannend. Seit ich Astrologie mache trage ich Horoskope zusammen und vergleiche sie: Welche Merkmale kommen bei welcher Personengruppe gehäuft vor? Ich stellte fest, dass stark Übergewichtige gern die Sonne in 12 haben … und da machte es klick: Wenn jemand das Gefühl hat, er sei so leicht, dass er fort schweben könne wie eine Feder, wie reagiert er dann? Er erhöht sein Gewicht. Da gibt es Tonnen von Büchern mit Diäten, aber diese Erkenntnis ist so simpel – zu simpel? Begeistert von dieser Erkenntnis postete ich in ein Forum … und bezog Prügel. Der Administrator wollte mir eine der Hassmails zu lesen geben. Ich lehnte dankend ab. Nachdem ich Tage später meinen Kopf wieder aus dem Rollkragenpullover gezogen hatte kam der Triumph und das Grinsen in mein Gesicht zurück: Ich hatte erfolgreich in ein Wespennest gestochert und meine Deutung zu Sonne in 12 war ein Volltreffer. Warum haben Menschen das Gefühl, zu leicht zu sein? Folgende Theorie: Das Gefühl entsteht, weil Seelenteile (die Indianer nennen sie ‚soul parts’) gern die Körper-Seele-Geist-Einheit verlassen und irgendwo, wo es schöner ist als im Körper herum stromern. Wenn meine Theorie stimmt, dann ist die eigentliche Ursache eine Sehnsucht. Wonach? Dr. Harry van der Zee meint, diese Menschen seien nur unzureichend inkarniert. Ich wollte es genau wissen und fragte Dr. Jan Scholten: Er nannte mir eine Reihe von Arzneimitteln, die „nur geringfügig inkarniert sind“. Dr. van der Zee spricht in Zwölfthaussprache vom „universalen Mutterleib“. Da fiel mir die „große Verbindung“ ein, die im Zusammenhang mit Odo, dem Sicherheitschef und Formwandler auf der Raumstation Deep Space Nine genannt wurde – eine Verschmelzung mit seinem Volksstamm. Eine meiner Kolleginnen nennt das „Einheit“. Wenn ich mir Begriffe wie Traum, Sehnsucht, Inkarnation anschaue, wundere ich mich nicht, warum es eine große esoterische Gemeinde gibt. Da die christlichen Kirchen keine Antworten auf spirituelle Fragen geben, zieht es Interessenten (mit Sonne in 12?) zur Esoterik: Eine Seele, die so flüchtig ist will wissen, woher sie kommt und was das ganze bürgerliche Gewerkel hier unten auf der schweren Erde soll. Da nützen ihr kirchliche Dogmen nichts. Jemand mit Sonne in 12 will in der Schilderung seiner Als-ob-Symptome von einem Behandler ernst genommen und nicht als Fantast, Hypochonder oder Drückeberger gebrandmarkt werden. Warum führen Heilpraktiker gut gehende Praxen? Weil ein klassischer Schulmediziner mit Feinstofflichkeit nichts zu tun haben will. Warum? Weil sie ihn ängstigt. Vielleicht sollte er sich mit seiner Angst mal einem Homöopathen anvertrauen 
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Gerhard Miller
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von Gerhard Miller » Fr 23. Jul 2010, 16:42
Warum habe ich den Beitrag ins Unterforum "Beratung und Anliegen" rein gestellt? Mich interessiert, wie andere Profi-Kollegen ihre Klienten mit Sonne in 12 beraten ... und von den Anfängern mit Sonne in 12 würde ich gern wissen, ob meine Theorien etwas hergeben. Meine Sonne steht in einem Feuerhaus. Ich weiß also nicht wie sie sich in einem Wasserhaus anfühlt.
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Gerhard Miller
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von Selene » Fr 23. Jul 2010, 18:06
Hallo Gerhard,
hab selbst eine Fische-Sonne in 12 hart am AC und ich kann die junge Frau verstehen, die sich in diesem Esoterikladen überwältigt fühlte von den Eindrücken, da ist einerseits das Interesse für diese Art Läden da, aber man erlebt die Eindrücke und Stimmungen wohl viel intensiver mit einer Sonne in 12, man nimmt unterschwelig auf und manche Eindrücke tun auch nicht gut …
„Auflösung egoistischer Grenzen“ auch das kann ich nachvollziehen, bedeutet, daß man in Situationen gerät, wo man eine höhere Liebe vielleicht über eigene Dinge stellen sollte, was aber nicht immer so leicht ist.
Fortgetragen? Es vergingen Jahre, bis ich auf homöopathische Literatur stieß. Sie war mein Durchbruch im Verständnis vieler astrologischer Deutungen. Schlüssel waren oftmals die Als-ob-Symptome. Zu Sonne in 12 passt das Symptom: Patient gibt an, er habe oft das Gefühl zu schweben. Dieser Patient spinnt aber nicht! Also das Gefühl zu schweben, hab ich nie, damit kann ich nichts anfangen.
Nun wurde die Sache für mich wirklich spannend. Seit ich Astrologie mache trage ich Horoskope zusammen und vergleiche sie: Welche Merkmale kommen bei welcher Personengruppe gehäuft vor? Ich stellte fest, dass stark Übergewichtige gern die Sonne in 12 haben … und da machte es klick: Wenn jemand das Gefühl hat, er sei so leicht, dass er fort schweben könne wie eine Feder, wie reagiert er dann? Er erhöht sein Gewicht. Da gibt es Tonnen von Büchern mit Diäten, aber diese Erkenntnis ist so simpel – zu simpel? Begeistert von dieser Erkenntnis postete ich in ein Forum … und bezog Prügel. Der Administrator wollte mir eine der Hassmails zu lesen geben. Ich lehnte dankend ab. Nachdem ich Tage später meinen Kopf wieder aus dem Rollkragenpullover gezogen hatte kam der Triumph und das Grinsen in mein Gesicht zurück: Ich hatte erfolgreich in ein Wespennest gestochert und meine Deutung zu Sonne in 12 war ein Volltreffer. Trifft auch nicht zu bei mir, bin nicht stark übergewichtig, sondern achte auf mein Gewicht. Die Veranlagung zum Zunehmen ist da bei mir, aber das hängt mit dem Jupiter in 1 zusammen, der ja gerne zur Fülle neigt, wenn man ihn lässt …
Warum haben Menschen das Gefühl, zu leicht zu sein? Folgende Theorie: Das Gefühl entsteht, weil Seelenteile (die Indianer nennen sie ‚soul parts’) gern die Körper-Seele-Geist-Einheit verlassen und irgendwo, wo es schöner ist als im Körper herum stromern. Wenn meine Theorie stimmt, dann ist die eigentliche Ursache eine Sehnsucht. Wonach? Dr. Harry van der Zee meint, diese Menschen seien nur unzureichend inkarniert. Ich wollte es genau wissen und fragte Dr. Jan Scholten: Er nannte mir eine Reihe von Arzneimitteln, die „nur geringfügig inkarniert sind“. Dr. van der Zee spricht in Zwölfthaussprache vom „universalen Mutterleib“. Da fiel mir die „große Verbindung“ ein, die im Zusammenhang mit Odo, dem Sicherheitschef und Formwandler auf der Raumstation Deep Space Nine genannt wurde – eine Verschmelzung mit seinem Volksstamm. Eine meiner Kolleginnen nennt das „Einheit“.Und ich fühl mich keineswegs „geringfügig inkarniert“. Ich würde eher sagen, die Sehnsucht nach einer heilen Welt ist da, die es aber hier auf Erden nicht gibt. Vielleicht fühlt man mehr den Schmerz, der anderen zugefügt wird und leidet mit.
Wenn ich mir Begriffe wie Traum, Sehnsucht, Inkarnation anschaue, wundere ich mich nicht, warum es eine große esoterische Gemeinde gibt. Da die christlichen Kirchen keine Antworten auf spirituelle Fragen geben, zieht es Interessenten (mit Sonne in 12?) zur Esoterik: Eine Seele, die so flüchtig ist will wissen, woher sie kommt und was das ganze bürgerliche Gewerkel hier unten auf der schweren Erde soll. Da nützen ihr kirchliche Dogmen nichts. Völlig richtig, es gilt sich ein eigenes Bild zu schaffen und nicht unbedingt etwas zu schlucken, was von der Kirche vorgegeben wird. Wer sagt denn, daß das richtig ist ? Ich hab vor vielen Jahren zur Astrologie gefunden und eigentlich darüber zum Glauben, daß es nach dem Tod weitergeht …
Liebe Grüße Selene
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von Christoph K. » So 25. Jul 2010, 11:12
Hallo allerseits, Ich bin gerade beim Surfen als Gast über dieses Thema gestolpert und habe mich diret angemeldet, um mitreden zu können  Gerhard, ein paar deiner Gedanken halte auch ich für richtig. Allerdings habe ich mich gerade beim Lesen an einer Zeile aufgerieben. Vielleicht aber handelt es sich auch nur um eine Verständnisschwierigkeit, da ich einfach finde, dass das so zu negativ klingt. Dr. Harry van der Zee meint, diese Menschen seien nur unzureichend inkarniert.
Im Allgemeinen wird angenommen, dass der Tierkreis mit dem Zeichen Widder beginnt und mit dem Zeichen Fische endet. Diese 12 Zeichen sind eine Art Reise, jede Station hat ihre eigenen Themen und wird vielleicht im Laufe der Reinkarnationen mehrfach besucht, bis der Teil in uns, der immer von neuem inkarniert wird, reif genug ist, um Samsara zu verlassen und zur Einheit zurückzukehren. Diese 12. Zeichen bauen mit ihrer spezifischen Thematik auf dem jeweils vorherigen auf bzw. sind einfach der nächste logische Schritt in dieser Entwicklung. Ich will jetzt nicht jedes einzelne Zeichen charakterisieren, ich denke das wird jede fortgeschrittene Astrologe selbst können. Mein Angliegen ist es hier eher, darauf hinzuweisen, dass das Zeichen Fische das Ende dieser Reise darstellt. Fische sind generell sehr empfindsame und hilfsbereite Menschen ( wenn dem Ruf der Fischsonne nachgekommen wird ), da sie der Einheit schon sehr nahe sind. Im aufopfernd Helfen, spürend Empfinden und nicht zuletzt auch sehnsüchtig Auflösen ( Drogen, Du, Träume, Künste ) schlagen sich alle das persönliche Ego überschreitenden Tendenzen nieder. Da die Sonne im 12. Haus mit der Fischsonne korrespondiert, gilt dies auch hier. Ich kann dieses Thema nicht vollkommen erklären, weder mir selbst, noch irgendwem anders, da es schwierig ist, als Mensch, der es noch nie erfahren durfte, in die Gesetze von Samsara zu blicken, aber ich denke, dass diese Stationen nicht zwingend chronologisch aufgesucht werden, sondern ein Fischmensch auch "zurück" inkarniert werden kann, wenn z.B. Widder-Themen nicht ausreichend behandelt wurden. Vollkommenheit ist meiner Meinung nach in jeden Zeichen zu erlangen. Fische und Fischgeprägte sind Menschen mit einem spirituellen Auftrag, die in ihrer wahrsten Natur einem Weg folgen sollten, der sie hinter die sichtbaren Grenzen der physischen Welt führen wird. Tuen sie dies nicht, wird dies zwangsläufig zu Frustrationen an gewissen bewussten aber auch an unbewussten Stellen führen. Dies geht über Neurosen bis hin zu Krankheiten. Der Fischmensch kommt mit sich ins Reine, wenn er lernt, dem Ruf der Einheit zu folgen, sei es als Künstler, Spiritueller, Arzt oder Krankenschwerster. Motive der Einheit gibt es an vielen Stellen, Menschen können diesem Auftrag nachgehen, auch ohne überhaupt nur im Ansatz ein im eigentlichen Sinne "spirituelles" Leben zu führen. Dass das so Empfundene oft nicht zu Erfahrungen passt, die das Ego kennt und einordnen kann, da es dabei selbst häufig übergangen wird, ist ein Problem, welches letztenendes nur durch Schulung des Bewusstseins zu lösen ist. Je transzendenter das Ego selbst wird, desto einfacher wird es dem Menschen, mit diesen Eindrücken umzugehen und ein Bewusstsein für die Thematik zu schaffen. Eine Sonne im 12. Haus würde ich darum gerenell als die Aufgabe sehen, das Bewusstsein zu schulen, den Willen zu erziehen und aus den kargen Bahnen des pragmatischen Denkens herauszuleiten. Erst wenn der Weg in Richtung Einheit führt, werden diese Menschen wissen, was mit ihnen passiert. Denn im Prinzip sehnt sich schon früh alles in ihnen danach, auch wenn sie es noch nicht wissen. Das zentrale Lebensthema ist Bewusstwerdung. So, ich glaube ich habe mich jetzt ausreichend gegen diesen harschen Satz gesträubt ...  Gruß, Christoph
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von GreenTara » So 25. Jul 2010, 14:54
Hallo Gerhard  Gerhard Miller hat geschrieben:Mich interessiert, wie andere Profi-Kollegen ihre Klienten mit Sonne in 12 beraten ... und von den Anfängern mit Sonne in 12 würde ich gern wissen, ob meine Theorien etwas hergeben.
Als ich noch beraten habe, war mein Tipp nicht selten, sich an Regeln und Vorschriften zu halten. Das Verhalten eines Menschen mit Sonne in 12 wird sofort "gesehen". Halten sie sich beispielsweise im Straßenverkehr nicht an Tempolimits, sind sie diejenigen, die garantiert ein Knöllchen bekommen. Auf eine schwer beschreibbare Weise sind diese Menschen "berühmt", auch wenn sie selbst es nicht unbedingt wissen. Über Umwege und oft nach Jahren erfahren sie, dass andere sie für "tolle Typen" hielten. Die Beobachtung, dass diese Menschen zu Übergewicht tendieren, habe ich nicht gemacht. Im Gegenteil: Die Menschen mit Sonne in 12, die ich kenne, sind eher grazil, teilweise hoch aufgeschossen, "schlacksig". Selbst wenn sie etwas fülliger sind, so ist der Körperbau doch schmal. Gut möglich ist natürlich, dass damit schon das Gefühl der unvollständigen Inkarnation abgedeckt ist und es ist kein Widerspruch dazu, dass viele Übergewichtige Sonne in 12 stehen haben. Was die "unvollständige Inkarnation" angeht, so wird diese auch oft mit dem Mond in 12 in Verbindung gebracht - etwas, was ich bestätigen kann: Es war, als brauche es (nicht nur für mich) noch eine Weile, um nachzureifen. Hallo Christoph  herzlich willkommen im Forum und danke für deinen interessanten Einstiegbeitrag. Eine Sonne im 12. Haus würde ich darum gerenell als die Aufgabe sehen, das Bewusstsein zu schulen, den Willen zu erziehen und aus den kargen Bahnen des pragmatischen Denkens herauszuleiten.
Bewusstseinstraining halte ich ebenfalls für wichtig - aber nicht explizit für eine Sonne in 12, sondern für fast jeden Menschen. Von Berufs wegen hatte ich sehr häufig mit Menschen zu tun, die eine starke Betonung des 12. Hauses aufwiesen (oder eine starke Fischebesetzung): Nicht selten war es für diese sehr wichtig, pragmatisch und realistisch im Denken und Handeln zu werden, Grenzen zu akzeptieren bzw. diese überhaupt erst einmal wahrzunehmen. Nachdem sie stärker inkarniert waren (auch der Körperbezug war/ist oft nicht der beste), der Wirklichkeit begegnen konnten, ohne ihrer Fluchttendenz nachzugeben, konnten sie an der "Überwindung des Ego" arbeiten (klingt bescheuert, aber eine bessere Formulierung habe ich gerade nicht). Wer das Ego in seinen Spielarten nicht sehr gut kennenlernt, fällt vermutlich immer wieder darauf herein. Pragmatismus, Realitätssinn sind hier nicht selten gut, um den anfangs oft diffusen Hang zur Einheit wahrzunehmen und Strategien zu finden, zu diesem Einheitserleben zu gelangen. Ich tendiere seit einiger Zeit eher dahin, dass 12. Haus nicht zu mystifizieren; vielleicht interessiert dich ein kurzer Artikel, den ich kürzlich dazu verfasst habe: Das 12. Haus. Liebe Grüße Rita
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von chanda » So 25. Jul 2010, 15:08
Hallo Gerhard,
ich hatte mal einen guten Freund, der eine Fische-Sonne im 12. Haus hat. Zudem einen Widder-Merkur in Konj. mit dem nördl. Mondknoten, auch im 12. Haus.
Dieser Mann hat alles, was man damit so in Verbindung bringt, ausgelebt: Er war als Jugendlicher heroinabhängig, machte einen Entzug im Gefängnis und wurde danach Anhänger einer spirituellen Bewegung.
Grüße von Chanda! Die stundenastrologischen Regeln, die ich anwende, beziehe ich seit Ende 2009 aus den Büchern von John Frawley. Früher deutete ich 25 Jahre lang nach Hamaker-Zondag.
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von Christoph K. » So 25. Jul 2010, 20:50
@ Gerhard & GreenTara Vielleicht habe ich etwas zu früh beschwert, der Ausdruck "unvollständig inkarniert" scheint hier ja durchaus geläufig zu sein! Was genau ist damit gemeint? Wie unschwer zu erkennen, habe ich ihn im ersten Augenblick negativ verstanden, in Form von "dieser Mensch ist nur mit einem halben Auftrag auf diese Welt gekommen". Ist damit eher gemeint, dass das Feinstoffliche unterdurchschnittlich stark strukturiert ist und somit zum einen ein leichterer Zugang zu eben solchen Dingen/Ebenen vorliegt bzw. auf der anderen Seite ein Mangel an persönlicher Konsitenz? @ Gerhard Dass du bei vielen Menschen mit der Sonne im 12. Haus Übergewicht festgestellt hast, würde ich nicht zwingend auf den Gedanken, dass sie unbewusst versuchen "nicht abzuheben" zurückführen. Ich würde eher sagen, dass hier Neptun eine Rolle spielt, der in der jeweiligen Natalkarte schwierig aspektiert ist oder ungenügend durch hemmende Faktoren begrenzt wird. Neptun als Herrscher des 12. Hauses bringt neben Spirituellen Themen auch immer Suchtthemen mit sich und sorgt für einen erschwerten Umgang mit Stimulanzen. Dazu würde ich auch ein unkontrolliertes Essverhalten zählen, da Essen ja unbestreitbar "glücklich macht" bzw. einfach ein Glücksgefühl herstellt ( ja, ganz besonders Schokolade!  ) und somit auch zum Suchtmittel werden kann. Fällt es dem Horoskopeigner hier schwer, sich Grenzen zu setzen, ist das Übergewicht nicht mehr weit entfernt. Gruß, Christoph
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von chanda » So 25. Jul 2010, 20:59
"Dazu würde ich auch ein unkontrolliertes Essverhalten zählen, da Essen ja unbestreitbar "glücklich macht" bzw. einfach ein Glücksgefühl herstellt ( ja, ganz besonders Schokolade! ) und somit auch zum Suchtmittel werden kann. Fällt es dem Horoskopeigner hier schwer, sich Grenzen zu setzen, ist das Übergewicht nicht mehr weit entfernt."Hallo Christoph, das bestätigt mein Essverhalten, das leicht bis mäßig süchtig ist. Mein Herrscher über das 12. Radixhaus steht in einem gradgenauen Quadrat zu Neptun.
Grüße von Chanda! Die stundenastrologischen Regeln, die ich anwende, beziehe ich seit Ende 2009 aus den Büchern von John Frawley. Früher deutete ich 25 Jahre lang nach Hamaker-Zondag.
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von Jupita » So 25. Jul 2010, 21:30
GreenTara hat geschrieben:Hallo Gerhard  Gerhard Miller hat geschrieben:Mich interessiert, wie andere Profi-Kollegen ihre Klienten mit Sonne in 12 beraten ... und von den Anfängern mit Sonne in 12 würde ich gern wissen, ob meine Theorien etwas hergeben.
Als ich noch beraten habe, war mein Tipp nicht selten, sich an Regeln und Vorschriften zu halten. Das Verhalten eines Menschen mit Sonne in 12 wird sofort "gesehen". Halten sie sich beispielsweise im Straßenverkehr nicht an Tempolimits, sind sie diejenigen, die garantiert ein Knöllchen bekommen. Auf eine schwer beschreibbare Weise sind diese Menschen "berühmt", auch wenn sie selbst es nicht unbedingt wissen. Über Umwege und oft nach Jahren erfahren sie, dass andere sie für "tolle Typen" hielten. Die Beobachtung, dass diese Menschen zu Übergewicht tendieren, habe ich nicht gemacht. Im Gegenteil: Die Menschen mit Sonne in 12, die ich kenne, sind eher grazil, teilweise hoch aufgeschossen, "schlacksig". Selbst wenn sie etwas fülliger sind, so ist der Körperbau doch schmal. Gut möglich ist natürlich, dass damit schon das Gefühl der unvollständigen Inkarnation abgedeckt ist und es ist kein Widerspruch dazu, dass viele Übergewichtige Sonne in 12 stehen haben. Was die "unvollständige Inkarnation" angeht, so wird diese auch oft mit dem Mond in 12 in Verbindung gebracht - etwas, was ich bestätigen kann: Es war, als brauche es (nicht nur für mich) noch eine Weile, um nachzureifen. Hallo Christoph  herzlich willkommen im Forum und danke für deinen interessanten Einstiegbeitrag. Eine Sonne im 12. Haus würde ich darum gerenell als die Aufgabe sehen, das Bewusstsein zu schulen, den Willen zu erziehen und aus den kargen Bahnen des pragmatischen Denkens herauszuleiten.
Bewusstseinstraining halte ich ebenfalls für wichtig - aber nicht explizit für eine Sonne in 12, sondern für fast jeden Menschen. Von Berufs wegen hatte ich sehr häufig mit Menschen zu tun, die eine starke Betonung des 12. Hauses aufwiesen (oder eine starke Fischebesetzung): Nicht selten war es für diese sehr wichtig, pragmatisch und realistisch im Denken und Handeln zu werden, Grenzen zu akzeptieren bzw. diese überhaupt erst einmal wahrzunehmen. Nachdem sie stärker inkarniert waren (auch der Körperbezug war/ist oft nicht der beste), der Wirklichkeit begegnen konnten, ohne ihrer Fluchttendenz nachzugeben, konnten sie an der "Überwindung des Ego" arbeiten (klingt bescheuert, aber eine bessere Formulierung habe ich gerade nicht). Wer das Ego in seinen Spielarten nicht sehr gut kennenlernt, fällt vermutlich immer wieder darauf herein. Pragmatismus, Realitätssinn sind hier nicht selten gut, um den anfangs oft diffusen Hang zur Einheit wahrzunehmen und Strategien zu finden, zu diesem Einheitserleben zu gelangen. Ich tendiere seit einiger Zeit eher dahin, dass 12. Haus nicht zu mystifizieren; vielleicht interessiert dich ein kurzer Artikel, den ich kürzlich dazu verfasst habe: Das 12. Haus. Liebe Grüße Rita
Bingo, Rita! Ich habe die Sonne im 12. Haus und ich habe einmal ein Knöllchen über 25 Euro bekommen, weil ich eine rote Ampel durch den Wechsel von der Straße auf den Gehweg mit dem Fahrrad "umfahren" habe (z. B. also man darf wirklich nichts!!!  ) . Ich war bis 34 extrem untergewichtig, aber jetzt muß ich dank Jupiter am Aszendenten doch ziemlich aufpassen, obwohl mich andere immer noch für schlank mit einem Tuck Athletik halten. Und das mit dem Ego/Körperbezug? Doch ja, das mußte ich auch erst lernen. Ich mag mein starkes 12. Haus. Und es stimmt, man wird immer irgendwie immer bekannt, selbst aus dem Hintergrund heraus. Nur meistens anders, wie man es geplant hat. Aber Gerhard, so wie Du es beschrieben hast, steckt für mich auch schon die eine oder andere Wahrheit drin. Dieses nicht wirklich inkarniert sein und leicht fühlen, das stimmt schon. Nur mit dem Übergewicht Gott sei Dank (noch) nicht. Liebe Grüße an alle Jupita
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von Gerhard Miller » Mo 26. Jul 2010, 09:15
Hallo alle, ... danke für die vielen Rückmeldungen. Angeregt durch eure Proteste "So in 12 / Übergewicht" habe ich noch mal in meine Statistiken geschaut und gerade fest gestellt, dass mir ein versehen unterlaufen ist. Es ist nicht die Sonne, sondern Saturn in 12 bei Übergewichtigen.
Gruß Gerhard
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von Syndra » Di 10. Aug 2010, 10:21
Hallo Gerhard, das Gefühl des "Schwebens" ist ein grundlegender Teil meiner Persönlichkeit (  ,  in 12), tatsächlich ist es mein Transportmittel, um zwischen den zwei Welten hin- und herzureisen, in denen ich lebe. Im Zusammenhang mit meinem Gewicht habe ich schon häufig überlegt, dass es der Erdung dienen könnte und auch zur Abgrenzung gegenüber meiner Umwelt. Vielleicht ist es auch eine Tarnung. Und dann ist es noch so eine Art Antrieb für die Suche nach Akzeptanz und Frieden. Liebe Grüße, Syndra
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von GreenTara » Di 10. Aug 2010, 18:26
Hallo Christoph  Christoph K. hat geschrieben:@ Gerhard & GreenTara
Vielleicht habe ich etwas zu früh beschwert, der Ausdruck "unvollständig inkarniert" scheint hier ja durchaus geläufig zu sein! Was genau ist damit gemeint? Wie unschwer zu erkennen, habe ich ihn im ersten Augenblick negativ verstanden, in Form von "dieser Mensch ist nur mit einem halben Auftrag auf diese Welt gekommen". Ist damit eher gemeint, dass das Feinstoffliche unterdurchschnittlich stark strukturiert ist und somit zum einen ein leichterer Zugang zu eben solchen Dingen/Ebenen vorliegt bzw. auf der anderen Seite ein Mangel an persönlicher Konsitenz?
Gut, dass ich deinen Beitrag eben noch einmal gelesen habe. Mit "unvollständig inkarniert" versuche ich zu beschreiben, dass jemand auf der seelischen oder emotionalen Ebene zu früh geboren ist. Es braucht eine Art "Brutkasten", in dem sich der Mensch selbst hochpäppelt, bis er lebenstüchtiger ist im Sinne von Alltagsbewältigung. Man könnte es auch anders ausdrücken: Man scheint zwischen den Welten zu pendeln und ist nicht vollständig im Körperlichen, im Fleischlichen (Carne = Fleisch") verankert, hadert unter Umständen auch mit diesem Zustand. Mir hat - unter anderem - eine Anmerkung von Richard Moss geholfen, mich mit meinem "Frühchen-Dasein" auszusöhnen. Er meint nämlich, dass eine "tiefe Inkarnation" das Fundament der geistigen (spirituellen) Entwicklung ist, eine radikale Hinwendung zum Menschsein und damit zum menschlichen Körper. Daraufhin war ich stärker motiviert, meinen Körper wahrzunehmen. Noch stärker als nach der Erkenntnis, dass man mit vollem Bauch als Alkoholiker keinen Rückfall "baut". Das stimmt tatsächlich. Ich erwähnte ja, dass in meiner Fallsammlung die meisten Menschen mit Sonne in 12 schlank und zartgliedrig, zumindest aber eher schmal gebaut sind - auch das mag daran liegen, dass die Erhaltung des "Fleisches" eher ein nachrangiges Bedürfnis ist. Liebe Grüße Rita
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von GreenTara » Di 10. Aug 2010, 18:28
Hallo Syndra  herzlich willkommen hier im Forum. Ich freue mich sehr, dich hier zu begrüßen zu können und wünsche dir eine gute Zeit hier. Liebe Grüße Rita
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von Syndra » Di 10. Aug 2010, 18:36
Hallo Rita, vielen Dank für die nette Begrüßung. Die Erkenntnis mit dem vollen Bauch und dem Alkoholikerrückfall ist interessant. Ich kenne es so, dass man nach Trancereisen etwas isst, um sich wieder vollständig zu erden. Liebe Grüße, Syndra
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von GreenTara » Di 10. Aug 2010, 20:05
Hallo Syndra  Syndra hat geschrieben:Ich kenne es so, dass man nach Trancereisen etwas isst, um sich wieder vollständig zu erden.
Das kannte ich wiederum nicht. Danke.  Was mir bekannt ist: Ein kräftiges Aufstampfen mit den Füßen nach einer Meditation bzw. einer Art Traumreise, um wieder auf den Boden zurückzukehren. Was ich auch schon des Öfteren gelesen bzw. gehört habe: Tätigkeiten, die man Neptun zuschreibt, brauchen als Basis eine kräftige Portion Saturn (Realität), um sich nicht zu verlieren. Das würde gut zu dem von dir und mir Erlebtem passen. Liebe Grüße Rita
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