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Gegenseitige Hilfestellung und Beratung auf freiwilliger Basis. Eigene Deutungsansätze sind erwünscht
von IchBins » Fr 3. Dez 2010, 18:35
Hallo, ich bin neu hier und kenne mich nur bedingt mit Astrologie aus. Habe mich zwar schon viele Stunden mit verschiedenen Deutungstexten im Internet beschäftigt, aber über die "technischen" Grundlagen, d.h. wie und warum man etwas so und so deutet, weiß ich nicht viel. (Bin aber bestrebt, das zu ändern). Wenn sich jemand die Zeit nimmt um das alles zu lesen und mir zu antworten, wäre das wirklich sehr nett^^. Nun zu meinem Problem (Ich fang mal ganz vorne an, vllt ist das ja wichtig): Als ich ungefähr 12 war bekam mein (8 Jahre älterer) Bruder eine relativ schwere Krankheit, und nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen war hatte er immer noch Probleme, die sich aber medizinisch nicht nachwiesen ließen. Außerdem hatte er schon seit seiner frühen Jugend etwas psychische Probleme (lebte sehr zurückgezogen und hatte kaum Freunde), und seit ich mich erinnern kann, war in unserer Familie sehr häufig Streit. Mein Bruder hatte also ein sehr schlechtes Verhältnis zu unserern Eltern, die ihm nicht wirklich glaubten. Da er sonst keine wirklichen Kontaktpersonen hatte, begann er aus seiner Not heraus, mich alles für ihn tun zu lassen. Es wurde immer schlimmer, ich musste ihn den ganzen Tag bedienen und mit verschiedenen "Techniken" wie z.B. Massagen "behandeln, weil er sagte, dass ihm das hilft. Er lag fast nur noch im Bett und bewegte sich sehr wenig. Ich hab auch alles getan, weil ich gar nicht anders gekonnt hätte (wie man bestimmt auch in meinem Horoskop sieht), aber es war definitiv die schlimmste Zeit meines Lebens. Jede Nacht lag ich wach und weinte und dachte viel an Suizid. Ich schrieb damals Gedichte, die mir halfen alles zu verarbeiten. Zwischendurch begann ich auch meinen Bruder zu hassen, aber nicht wirklich, das geht gar nicht. Meine Eltern haben alles nur noch schlimmer gemacht, indem sie kein Verständnis für meinen Bruder hatten und nur radikal versuchten, mich so gut es ging von ihm fernzuhalten, damit er mich nicht "ausnutzen" konnte, dabei hatte er keine andere Wahl. Naja, diese Leidensgeschichte zog sich noch lange hin, auch als mein Bruder auszog musste ich immer noch so gut wie alles für ihn erledigen. Dann irgendwann ging er einfach weg. Nach Schweden, er hat es mir vorher gesagt und ich hab ihm die Zugtickets besorgt, aber ich durfte es nicht unseren Eltern sagen, nur dass er im "Urlaub" ist. Er wollte aber versuchen, dort ein neues Leben anzufangen. Ich war natürlich erstmal erleichtert, endlich wieder Zeit für mich selbst zu haben und dass der Horror beendet war, aber ich wusste nicht wie es schaffen sollte sein hinterlassenes Chaos (in der Wohnung) zu beseitigen. Ich war die ganze Zeit über natürlich total überfordert gewesen und hatte es nicht geschafft alles zu regeln. So kam es das meine Eltern irgendwann von dem Chaos mitbekamen usw. Jedenfalls die darauffolgenden Jahre waren für mich auch nicht gerade so toll, ich hatte nämlich eine beste Freundin mit der ich mich sehr häufig gestritten habe, und die dann kurz nach Anfang der Zeit, als mein Bruder weg war ,nicht mehr so wirklich meine beste Freundin war. Also war ich diese Jahre über sehr einsam, und da meine Mutter auch sehr einsam war und sich meine Eltern kurz nachdem mein Bruder "verschwunden" war getrennt hatten, hing ich die ganze Zeit mit ihr rum und wir waren gegenseitig abhängig voneinander und haben uns zusammen zu Tode gelangweilt, ich war sehr faul und ließ mich auch viel von meiner Mutter bedienen. Naja, dann nach ein paar Jahren kam mein Bruder wieder zurück und nach einiger weiterer Zeit, wo er unter Anderem bei meinem Vater und nochmal bei uns (mir und meiner Mutter) gewohnt hatte, steckten meine Eltern ihn in die Psychatrie. Das war dann die zweite wirklich schreckliche Zeit in meinem Leben, weil es ihm wieder so schlecht ging und der Aufenthalt für ihn ein Trauma war, ich aber noch entfremdet von ihm war, und Angst hatte, dass alles wieder so werden würde wie früher. Was dann auch teilweise geschah. Denn nachdem er aus der Psychatrie kam, hatten sich seine körperlichen Probleme schon sehr gebessert, aber dafür musste er nun mit dem Trauma kämpfen gegen seinen Willen einige Monate in der Psychatrie festgehalten worden zu sein. Nun war ich natürlich wieder für ihn da, wir näherten uns wieder an und ich versuchte ihn mal wieder aufzufangen. Zu der Zeit musste ich dann leider öfter die Schule (also den Sportunterricht am Nachmittag) schwänzen um für ihn da zu sein (er wohnte wieder bei uns zu Hause), was wieder zu Problemen mit sden Eltern führte etc. ZUm Schluss dieser langen Geschichte kann ich jedoch dann auch mal was Gutes berichten: Es wurde mit der Zeit besser und mein Bruder wohnt nun seit ca. 2 Jahren in einer eigenen Wohnung wo ich ihn oft besuche und auch noch bei einigen Schen helfe, er aber insgesamt ein selbstständiges Leben führt und sich allein in den letzten zwei Jahren etliche Kontakte aufgebaut hat und auch sowas wie Hobbys hat. Das war erstmal der gröbste Teil meiner Lebensgeschichte, ist ziemlich kompliziert, ich weiß. Vieles hab ich auch selbst nicht mehr so gut in Erinnnerung. Ich hab auch schon Therapien und sowas gehabt, also braucht ihr keine Angst haben, dass ich die Astrologie als Therapie-Ersatz ansehen oder sowas. Das weswegen ich eigentlich hier fragen wollte (:-D) ist mein jetziger Zustand: Ich hab vor ein paar Monaten die Schule abgebrochen (Jg. 13, unter Anderem wegen schlimmen Prüfungsängsten) und bin jetzt erstmal vom Psychiater krankgeschrieben. Ich bin momentan in einer Phase wo meine Depressionen stärker geworden sind, ich keinen Antrieb mehr habe und gar nichts "will", d.h. mir irgendwie alles egal ist. Ich denke mal, dass das teilweise mit meiner Geschichte zusammenhängt, aber ich will das auch nicht als Ursache für all meine Probleme ansehen. Es kommt z.B. noch hinzu, dass ich seit einiger Zeit sowas wie Dysmorphophobie habe, also nicht wirklich, aber fast. Es gibt halt etwas an mir, dass ich sehr hässlich finde und ich versuche nicht soviel dran zu denken und es positiv zu sehen, aber es gibt Tage da zieht es mich extrem runter und ich denke ständig dran. Außerdem habe ich auch noch ab und zu so leichte Ängste vor Krankheiten, aber jetzt nicht wirklich so schlimm, dass ich mich als Hypochonder sehen würde. Und soziale Angst wurde mir auch mal "attestiert". Tja... normalerweise ist es gar nicht so meine Art soviel von mir öffentlich preiszugeben, aber irgendwie war ich gerade so im "Schreibfluss" drinnen :-D... Also was mich jetzt aus astrologischer Sicht interessiert ist: Was sagt mein Geburtshoroskop darüber aus, wie ich vllt. wieder mehr zu mir selbst finden kann und Kontakt zu meinen seelischen Energien und meinem Willen aufbauen? Inwiefern kann mein Geburtshoroskop mir vllt. eine Lebensaufgabe zeigen, die mir neuen Sinn und Kraft geben würde? Wie soll ich mich beruflich orientieren? Und: Will ich eig viel mehr Kontakt zu anderen Menschen als ich mir eingestehen will, nur da meine Ängste oder anderes da im Weg stehen, verleugne ich das zur Zeit und ziehe mich soviel zurück? So, ich denke, das wären erstmal die wichtigsten Fragen... Ich weiß im Moment selbst nicht so genau was ich denke und fühle, glaub ich.. Falls das also jetzt einer alles hier durchliest schonmal vielen Dank, ich weiß, dass ich wahrscheinlich keinen Nerv dazu hätte.^^ Hier meine Daten: geb. 05.07.1992 , 11:47 Uhr, Iserlohn
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IchBins
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von Myself » Fr 3. Dez 2010, 20:31
Hallo Ichbins Mit dem Mond am Aszendenten bist du sehr sensibel und empfänglich für die Gefühle und Erwartungen anderer. Du reflektierst die Gefühle und reagierst besorgt und dienend (Jungfrau ). Du hast sozusagen keinen Schutz, deine Gefühle abzuschotten, bist der Umgebung ausgeliegert. Es kann sein, dass du die Mutterrolle (Mond) übernommen hast, aber noch nicht reif genug dafür und somit überfordert warst, weshalb deine Gefühle evtl. überreagieren und sich bei Überbelastung in Krankheiten (Jungfrau ) manifestieren. Der Mond ist subjektiv und bezieht daher alles auf sich selbst, wobei Du dann, durch die Überflutung (Mond,Ebbe/Flut) nicht mehr deinen eigenen Bedürfnissen gerecht wirst. Das Jungfrauzeichen ist, wie gesagt, ein dienender Mensch, der sich um andere sorgt, sich anpassen kann und einen geregelten Alltag braucht um gesund zu bleiben. Wenn dir die starken Gefühle bewußt sind, werden sie in ein seichteres Fahrwasser gelangen und die Höhen und Tiefen ausgleichen. Beruflich könnte ich mir bei dir den pädagogischen Bereich vorstellen z.B. im Kindergarten. Mit Kinder kann man spielerisch und ungezwungen umgehen, gleichzeitig lernt man von Ihnen mit seinen eigenen Gefühlen besser umzugehen. Wichtig wäre, dass man, ein Stück weit, die Verantwortung nicht zu zwanghaft sieht (Bruder) damit du für deine eigene Gefühle einstehen kannst. Die Gefühle einfach mal für sich "behalten". Seelisch wirst du dich evtl. besser fühlen, wenn Du Dir einen eigene Meinung bildest (evtl.Ausbildung) und für dich eine eigene Existenz aufbaust, mit der Du Dich identifizieren kannst. Dich mit eigenen Eigenschaften erfüllst und nicht mit Fremden, die Dich nicht erfüllen.
Alles Gute
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von IchBins » Sa 4. Dez 2010, 02:46
Hi Myself, vielen Dank für deine schnelle und präzise Antwort :-) Ich glaube, dass ich die Verantwortung gegenüber meinem Bruder schon länger nicht mehr zu ernst nehme, und mich sehr auf mich selbst konzentriere. Aber nachdem ich Anfang/Mitte des Jahres kurzzeitig das Gefühl hatte, dass es mir viel besser geht und ich ne Zeit lang richtig optimistisch eingestellt war (so sehr wie fast noch nie zuvor in meinem Leben), wurde es dann auf einmal wieder schlechter... Und jetzt ist mein Problem ja, dass ich gerne meine Bedürfnisse erfüllen möchte, aber sie irgendwie nicht mehr richtig "spüren" kann und irgendwie gar keine Lust mehr auf gar nichts habe. Manchmal denke ich: Ach ist doch egal, lass doch das Leben einfach an dir vorbeiziehen und verschwende dein Zeit mit Fernsehen und Computer.  Aber ich denke mal, dass ich das nicht wirklich will, sondern es nur so eine Schutzreaktion ist, weil ich zuviele Ängste habe? Nunja bin mir halt selbst nicht sicher, weil ich eigentlich sehr faul bin und es sehr lange in zurückgezogener Bequemlichkeit aushalte^^ Aber vllt. liegt das auch nur daran, dass ich nicht die richtigen Leute (Freunde) habe, mit denen ich wirklich gene Kontakt haben und etwas unternehmen möchte. Naja, das bedingt sich wohl gegenseitig. Der Vorschlag mit der Kindergärtnerin ist sehr interessant, hab ich auch schonmal dran gedacht, aber ich bin mir nicht sicher ob ich wirklich auch mit so kleinen frechen Rotzblagen klarkommen würde.^^ Da muss man sich ja auch schonmal sehr stark durchsetzen... und Autorität liegt mir nicht so.^^ Außerdem kann ich nicht basteln *gg* Sorry, ich komme mir gerade ziemlich doof vor, weil ich merke, dass sich seit einger Zeit in meiner Welt alles nur um mich selbst dreht... Aber da ich ja nicht soviele Leute kenne, mit denen ich reden kann und die mich dann auch verstehen ! und gleichzeitig sehr Astrologie-interessiert bin lass ich jetzt hier einfach mal alles raus. Viele liebe Grüße und nochmal Danke für deine Antwort, ich hab schon gedacht der lange Text schreckt alle ab^^
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von Nabu » Sa 4. Dez 2010, 10:45
Hallo liebe IchBins,
beim Lesen Deiner Zeilen wurde es mir immer schwerer, so, als wenn ich Deine Lasten mit tragen würde. Wie gut, dass ich weiter las, denn nun bist Du soweit, dass Du an DICH denkst. Astrologisch ist das erkennbar. Nun hüpfst du natürlich nicht sofort an die andere Front und wirst nach totaler Selbstaufgabe egoistisch. Im Augenblick bist Du in einer "nichts tun Phase". Eben das DARFST Du auch einmal. Dein Intellekt erinnert Dich an die Pflichten und bloss nicht abzurutschen , abhängen vorm Fernseher oder Computer. Alles in allem sieht Dein Horoskop so aus, als wenn Du im familären Bereich aufräumst und das kostet enorm Kraft. AUSRUHEN ist nicht gleich faul sein. So langsam aber sicher entwickelt sich eine andere in Dir, das ist keine Sturzgeburt.
Myself hat Dir so schön deinen Mond beschrieben, das erklärt Deine selbstlose Hilfsbereitschaft. Dieser Mond mag es, sich einen Plan zu machen. Mache Dir einen Plan, aber einen "kleinen". Heute schaue ich 2 Stunden fern, dann gehe ich 1 Stunde einkaufen und dann höre ich Musik oder oder oder........ Liste Dir Dinge auf, die für Dich sind und erledige sie Stück für Stück. Kommt etwas dazwischen, dann mach Dir kurzfristig einen neuen kleinen Plan.Dieser Plan ist nur für Dich und du bist niemanden gegenüber Rechenschaft schuldig. Wenn du dir das bewußt machen kannst, hast du schon eine Menge geschafft. Du hast die Freiheit Deinen Plan so oft zu ändern, wie Du möchtest.
Mit 18 Jahren wirst du deine Qualitäten , die dem Sonnenzeichen entsprechen immer näher kommen. Das hat auch etwas mit Fürsorge zu tun. Dabei hast du ja momentan erst mal die Nase voll davon, immer für andere da zu sein. Genau diese Empfinung ist richtig, wenn du das für dich so spürst, dann kannst du nicht anders, als dem erst mal zu folgen. Erst mal, heißt ja nicht für immer. Denn diese wunderbare Eigenschaft kannst du in der Tat beruflich sinnvoll anbringen. Vielleicht auch als Kinderkrankenschwester oder Hebamme?
Im Allgemeinen rast die Zeit und den jungen Leuten wird vorgeworfen, sie sind faul und haben keinen Plan. Oft wird übersehen, das eine Zeit des "nichts tun" unbedingt sein muss. Leere aushalten können und dann wieder in Schwung kommen, muss erlernt werden.
Jetzt ist DEINE Zeit, Du ruhst aus und sprichst über DICH, machst Dir kleine Pläne, bekommst vertrauen in Dich und Verantwortung für Dich selber. Nimm Dir die Zeit, die Du für Dich brauchst.
Das Blümelein hat Winterpause. Astrologisch gesehen, kommst Du ab März 2011 sicher wieder in Schwung.
Herzlichst Nabu
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von chanda » Sa 4. Dez 2010, 13:33
Hallo Ichbins, hier erst mal die Zeichnung! LG, Chanda
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von IchBins » Sa 4. Dez 2010, 16:12
Hallo Nabu, vielen Dank für deine Antwort und Ermutigung^^ Ist ja nett, wenn du so "mitleidest", auch wenn das natürlich nicht mein Ziel war. Ja, ich denke eigentlich auch, dass ich irgendwann von selber wieder aktiver werde, weil das bis jetzt immer so in meinem Leben war, dass ich mich immer wieder irgendwie aufgerafft habe. Ich hoffe sehr, dass ich bald neue Träume und Ziele für mein Leben finde, die ich verwirklichen kann. Bis dahin ist es wahrscheinlich wirklich erstmal eine gute Idee, sich für jeden Tag kleine Ziele zu setzen; aber selbst das ist mir oft schon zu anstrengend. Naja ich werds halt weiter probieren^^ Was die Berufsvorschläge angeht, geht das ja in eine ähnliche Richtung wie bei Myself. Ich glaube aber ehrlich gesagt, dass ich mit der Pflege von kranken Menschen wenn es irgendwie geht in meinem Leben nichts mehr zu tun haben will. Ich interessiere mich beruflich auch sehr für kreative Bereiche, wie z.B. Design und Film, Musik und Schriftstellerei und sowas... aber habe immer das Gefühl, dass ich dafür nicht genügend Talent habe. :-( Allgemein interessiere ich mich halt schon für vieles, aber eben eher oberflächlich und für nichts "so richtig". Hab glaube ich mal gelesen, dass das vom MC in Zwillinge kommen kann.^^ Das mit dem "Leere aushalten" ist wirklich ein guter Punkt, ich glaube ich kann das schon ganz gut  Aber da das ja nunmal in unserer Gesellschaft nicht so akzeptiert wird habe ich schon ein leicht schlechtes Gewissen. "Das Blümelein hat Winterpause" :-) Ist ja n süßer Satz^^ (Und ne tolle Metapher...) Vielen Dank auch für das Einstellen des Radix, Chanda! MfG IchBins
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von Myself » So 5. Dez 2010, 13:43
Hallo Ichbins Aber nachdem ich Anfang/Mitte des Jahres kurzzeitig das Gefühl hatte, dass es mir viel besser geht und ich ne Zeit lang richtig optimistisch eingestellt war (so sehr wie fast noch nie zuvor in meinem Leben), wurde es dann auf einmal wieder schlechter...
Weil es von anderen abhängig war, dass du dich gut fühlst? Und jetzt ist mein Problem ja, dass ich gerne meine Bedürfnisse erfüllen möchte, aber sie irgendwie nicht mehr richtig "spüren" kann und irgendwie gar keine Lust mehr auf gar nichts habe. Manchmal denke ich: Ach ist doch egal, lass doch das Leben einfach an dir vorbeiziehen und verschwende dein Zeit mit Fernsehen und Computer.]
Tätigkeiten im Alltag, um sich selbst zu behaupten werden bei dir von einer Angst zu scheitern oder zu versagen begleitet und enden dann im Aussitzen oder nichtstun. Fehler zu machen ist aber erlaubt! und lernen einen ja erst, dass zu werden, was man sich vornimmt. Dir etwas vorzunehmen scheitert dann evtl. schon an deinen Vorstellungen, überhaupt loszulegen. Um deinen Mars im Stier aus der Reserve zu locken, bedarf es wohl auch einbischen mehr, da er sehr hartnäckig sein kann, Dinge aussitzt oder auch Dinge bewahren möchte. Da muss wohl erst das rote Tuch kommen damit er losgaloppiert. Das könnte ein Anreiz, Geld zu verdienen sein, oder Beziehungen, die auf der Kippe stehen oder auch Existenzängste, die einen den Selbstwert vor Augen führen.
Alles Gute
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von Myself » So 5. Dez 2010, 13:58
hallo chanda hier erst mal die Zeichnung!
Vielen Dank! mir hilft es auch! da ich im Moment die Möglichkeiten nicht habe. 
Alles Gute
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von Nabu » So 5. Dez 2010, 16:47
IchBins hat geschrieben:Hallo Nabu, vielen Dank für deine Antwort und Ermutigung^^ Ist ja nett, wenn du so "mitleidest", auch wenn das natürlich nicht mein Ziel war.
Hallo Ich Bins, nein ich leide nicht mit, ich fühle mit. Nochmals zu Deiner Berufsfindung. Du möchtest gerne schreiben. Das passt gut zu dem Zwilling am MC und Jungfrau MC. Der Herscher, Merkur, im 11. Haus im Löwen hat eine Konj, mit Chiron. Eigentlich deute ich den nicht mit, aber in diesem Fall  Es könnte bedeuten, das Kommunikation vorsichtig statt finden sollte, denn sonst gibt es Verletzungen. Positiv wäre, Du sprichst/schreibst über Verletzungen. Es kommt also darauf worüber und wofür Du schreiben wirst. Vielleicht sogar unterrichten, das wäre auch möglich. Pflegeberufe müssen ja nicht sein, es gibt auch Berufe mit Heilprozessen für Kinder angefangen bei Logopäden etc. (Sprachverletzung= Merkur/Chiron). Da Pluto im 3. Haus steht, (und der ist es der Dich solche intensiven Erfahurunge machen lässt), hats Du eventuell auch Lust Dir tieferes Wissen anzueigenen und nicht nur an der Oberfläche zu kratzen. Insofern könnte ich mir auch eine Tätigkeit als Lehrende vorstellen. Schönen 2. Advent noch Nabu
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von IchBins » So 5. Dez 2010, 18:55
Hallo Myself, also eigentlich war es ja gerade eben nicht so... Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl inneren Frieden und eine optimistische Einstellung aus mir selbst heraus gefunden zu haben, und es gab zu der Zeit keine besonderen Ereignisse mit irgendwelchen Beziehungen oder so. Ich hab mir glaub ich einfach vorgenommen mich von meinen Ängsten und Problemen so nicht mehr so runterziehen zu lassen, bzw. einfach keine Angst mehr zu haben. Das ging dann auch ein par Monate gut, aber igendwie hätt ich schon wissen müssen, dass das nicht ewig gut geht. Wenn man sich so da rein steigert, glücklich sein zu wollen und immer positiv zu denken, dann scheitert man irgendwann wahrscheinlich automatisch. Man kann das schließlich nicht erzwingen. Ich denke jetzt eher, dass ich meine Ängste akzeptieren muss und als Teil meiner Persönlichkeit anerkennen, aber trotzdem durch sie nicht mein Leben zerstören lassen will. Ich denke, dass du Recht hast, dass ich gar nicht mehr erst überhaupt den Willen hab, etwas auszuprobieren, weil ich schon soviele Enttäuschungen erlebt habe und mich dann wieder mit meinen Ängsten auseinandersetzen müsste usw. Ja, ich hasse es Fehler zu machen, zumindest bei Sachen die mir wichtig sind oder mit denen ich mich irgendwie identifiziere. Das mit dem Mars stimmt wahrscheinlich auch. Wenn ich mal wieder was hätte, was mir wirklich wichtig ist (bzw. das wieder merke) , und dass irgendwie in Gefahr wäre, würde ich wirklich viel tun um das abzuwenden. Oft ist es auch so, dass ich erst in Krisensituationen große Energien entwickle...(nach einer gewissen Zeit  ) und das Gefühle habe ich brauche solche Phasen um danach noch kraftvoller und "verbessert" wieder daraus hervorzugehen. Und oft merkt man ja auch wirklich erst, was einem wichtig ist, wenn es irgendwie in Gefahr ist. Weil man es eben sonst immer als selbstverständlich ansieht. Deswegen versuche ich auch seit einiger Zeit mich möglichst oft daran zu erinnern, mich auch über die Sachen zu freuen, die für manch andere nahezu selbstverständlich sind und vieles zu relativeren. Aber immer hilft das auch nicht. Hey Nabu, je mehr ich solche Vorschläge bekomme und darüber nachdenke, desto mehr denke ich, dass ich überhaupt nichts im sozialen Bereich machen möchte. Ich kann zwar sehr liebevoll und fürsorglich sein und ein Stück weit gibt es mir auch etwas "zu geben", aber eigentlich bin ich doch eher jemand der für sich alleine arbeitet und eine Art sucht, sich auszudrücken und mitzuteilen. Ich ab eine starke Abneigung, gegen so "normalo" Jobs und kann mir nicht vorstellen mich ständig an so eine Routine zu halten. Manchmal wundere ich mch, dass ich die meisten Planeten in Erdzeichen habe, weil ich mich doch eher als "Wassermenschen" sehe, für den Gefühle und Stimmungen das wichtigste sind. Keine Ahnung, ich bin halt immer so ein bisschen hin-und hergerissen zwischen einer realistischen und einer verträumten und idealistischen Weltanschauung... Bei cafeastrology.com hab ich auch mal folgendes zu meiner Sonne - Uranus Opposition gelesen : "... it is very hard for them to pour their hearts and souls into something that they don't "feel" for at the moment. They don't like superficiality or pretense, which is an admirable trait. However, their disdain for pretense can be problematic in a world where people are expected to perform whether they are inspired or not!" ... Genau, das ist auch eines meiner großen Probleme, ich hasse es so sehr wenn ich etwas tun muss, wonach mir gerade nicht ist. Aber das ist in dieser Welt so oft der Fall :-( Das ist jedesmal eine riesige Überwindung für mich, wahrscheinlich mehr als für andere Leute. Und das "lustige" ist ja, dass ich obwohl ich nicht wirklich weiß was ich will, meisens sehr genau weiß, was ich NICHT will. Das ist natürlich auch nicht so förderlich. Naja, über Verletzungen schreiben, ist ja in gewisser Weise das was ich gerade tue!  Aber das ist auch interssant, weil ich z.B. ja auch meine Gedichte immer nur dann geschrieben habe wenn ich sehr verletzt war. Trauer und Verzweiflung sind einfach Faktoren, die viel kreatives Potential freisetzen, das ist ja glaub ich bei vielen Menschen der Fall. Deswegen wärs mir wahrscheinlich sogar lieber wenns mir so richtig schlecht geht und ich emotional aufgewühlt bin, als so wenig zu fühlen und eher so abgestumpft zu sein wie jetzt... obwohl wünschen will ichs mir lieber doch nicht. Also, ich weiß gar nicht was mit mir los ist, dass ich hier mühelos soviel schreiben kann, das ist echt gut. Endlich fällt es mir mal leicht mich mitzuteilen. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass "Ich" irgendwie schon mein Lieblingsthema bin (ja, etwas selbstverliebt bin ich trotz meines niedrigen Selbstbewusstseins^^). Vielen Dank für eure Antworten und eure Geduld, und euch auch einen schönen Advent :-)
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von chanda » So 5. Dez 2010, 19:16
Hallo Ichbins, man darf bei dir nicht übersehen, dass der Herrscher des Aszendenten, Merkur, im Löwen steht. Der Löwe ist eigentlich auf sich selbst konzentriert. Und ein bisschen selbstverliebt.  Ich weiß, wovon ich rede, meine Tochter hat ja auch einen Jungfrau-Aszendenten und dabei den Merkur im 11. Haus im Löwen. Die ist kein bisschen sozial, sie möchte selbst die Größte sein. Sie wird nur dann großzügig, wenn es ihr selbst super geht. Und da der aufsteigende Mondknoten im 4. Haus steht, könnte ich mir schon vorstellen, dass du für dich gut allein und zurückgezogen sein kannst. Nicht zu übersehen ist auch der Merkur in Konjunktion mit Chiron. Chiron ist die nicht heilende Wunde. Das heißt nicht, dass du nicht glücklich sein kannst. Aber das gibt dir Tiefe und du wirst wohl nur glücklich, wenn es dir gelingt, das Prinzip von Chiron zu akzeptieren und für dich anzunehmen. Glück, so wie ich es definieren würde, ist ja nicht, dass alle Wünsche erfüllt werden und alles einfach super ist. Glück ist, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Existenz Tiefe und Sinn hat. Auch wenn es manchmal weh tut. LG, Chanda
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von Myself » So 5. Dez 2010, 21:33
Hallo Ichbins Bei cafeastrology.com hab ich auch mal folgendes zu meiner Sonne - Uranus Opposition gelesen :
Sonne-Uranus hast du tatsächlich, allerdings wird eine Dauerextrawurst nicht realisierbar sein, weil Extravaganzen auch dazu führen können, ausgeschlossen zu werden. Und davor könntes du dich fürchten. (Saturn in Wassermann) Wenn man z.B. nicht arbeitet und seine Freiheiten lieber lebt, würde das auch dem Uranus entsprechen, da man ja zu bestimmten Gruppen nicht dazu gehört bzw. Dinge leisten muss, die man deshalb dann doch wiederum machen muss. Uranus, oder mit dem AC-Herrscher in 11 kann man auch innerhalb der Gesellschaft leben, wie z.B. anstatt runde Adventskränze, Viereckige nehmen oder Ostereier weihnachtlich anmalen, eben irgend etwas unkonventionelles. Vielleicht fällt dir ja noch etwas ein, um individuell Selbstständig zu arbeiten.
Alles Gute
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