Wie gehts weiter mit meinem Sohn

Gegenseitige Hilfestellung und Beratung auf freiwilliger Basis. Eigene Deutungsansätze sind erwünscht

Re: Wie gehts weiter mit meinem Sohn

Beitragvon relda75 » Mo 25. Jul 2011, 10:28

Hallo, Ihr Lieben.

Habe gestern Abend noch viel nachgedacht, was bis dorthin geschrieben wurde..........und bin überrascht, heute morgen die hinzugekommenen Beiträge zu lesen.

Meine Überlegungen gestern, gerade auch nach dem, wie ich die Beiträge verstanden habe, sind folgende: Zu werten, WER hier eigentlich ein Problem hat. Ich denke, am einfachsten ist die Frage zu beantworten, daß zumindest unser Sohn keinen hat (woran würde Dritte dies eigentlich erkennen? Erst, wenn unser Sohn es sprachlich artikuliert????). Also, denke ich, daß ICH ein Problem habe?! Was unterscheidet in diesem Fall eigentlich ein Problem von Anteilnahme, von Führsorge, von Hilfestellung geben wollen (nicht müssen)?

Wie dem auch sei, ich habe mich jetzt entschieden, mich passiv meinem Sohn zu verhalten. Wir haben uns ausgetauscht. Er diese Beiträge alle gelesen. Und wir verbleiben jetzt so, ER geht SEINEN Weg und wir, seine Eltern, den unseren. Wenn er "Probleme" hat, wenn er Hilfestellung benötigt, kommt er von sich aus auf uns zu - nicht, dass wir/ich wieder in die hier mehrfach dargestellte Falle tappen, eine Rolle zu übernehmen, die nicht gewünscht ist.

Gerade Pluto Hinweis "Wer nichts ändern will, sucht Gründe. Wer etwas ändern will, sucht Wege." gab hier noch mal eine Bestätigung für mich, diesen Weg nun zu gehen. Pluto, ICH war zwar der Meinung, ich will etwas verändern und suchte deshalb, auch hier über´s Forum, nach Wegen. Aber vieles hier geschriebene hat mich davon überzeugt, daß ich gar nicht ändern will, da es um unseren Sohn geht und nicht um mich, oder doch? Verwirrend, dieser Spruch.

Also, lieben Dank für die vielen, vielen Anregungen und dafür, daß ihr Euch von Eurer wertvollen Zeit einiges für mein Anliegen genommen habt.

Ich werde, wenn es welche geben sollte, bei Zeiten wieder posten, sofern es gütige Veränderungen gibt......

Bis dahin, salü,
relda
relda75
 
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Re: Wie gehts weiter mit meinem Sohn

Beitragvon Ann » Mo 25. Jul 2011, 11:16

Aber vieles hier geschriebene hat mich davon überzeugt, daß ich gar nicht ändern will, da es um unseren Sohn geht und nicht um mich, oder doch? Verwirrend, dieser Spruch.


Nein, das ist nicht verwirrend. Es ist nunmal so, dass du der einzige Mensch bist, den du ändern kannst.
Deswegen auch mein Hinweis: Tu was für dich, kümmer dich um dich. Und sei da auch ruhig mal egoistisch. ;) (nach all der Für-Sorge, die du deiner Familie zukommen liessest)
Du kannst deinen Sohn, deinen Mann, deine Freundin, deinen Briefträger etc. etc. nicht verändern. Du kannst versuchen, zu manipulieren, doch früher oder später wird das Spiel durchschaut und das Drama (wie Rita so schön sagte) fängt von Neuem an.

Du hattest hier die Möglichkeit, dir deine Sorgen von der Seele zu schreiben und da dein Sohn mitliest, erkennt er vielleicht auch die Liebe, die hinter dieser Sorge steckt.
Es gibt viele Mütter mit dem gleichen Problem, vielleicht profitieren auch sie davon, dass du so mutig warst, dieses öffentlich zu schildern.

Ich wünsche euch einen gesegneten Neuanfang. :)
Ann
 
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