Alterspunkt Konjunktion Mars

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Alterspunkt Konjunktion Mars

Beitragvon NinaS » Mi 31. Jan 2007, 12:37

Hallo!

Ich werde in der nächsten Woche mit meinem Alterspunkt über den Mars "laufen" und wollte Euch mal fragen ob schon jemand Erfahrungen mit der Konjunktion Mars AP gemacht hat.

Diese Konjunktion soll ja sehr stark sein und schon ca. 8 Monate vorher beginnen.

Ich stelle im Moment mein Leben, gerade auch meinen Partner in Frage. Fühle mich leider auch zu einem anderen Mann hingezogen der verheiratet ist und diese Hingabe von mir nicht erwidert. Alles Mars-Themen, denke ich.

Im Radix steht Mars im 6. Haus Stier in Opposition zur Venus im 12. Haus Skorpion.

In etwa zur Venus Opposition AP habe ich ganz extrem einen Kinderwunsch festgestellt, den ich auf Grund meiner Karriere immer hinten angestellt habe.

Berichtet mir doch mal eure eigenen Erfahrungen zum Mars-Übergang.

Nächste Woche Mittwoch ist es bei mir soweit und ich werde euch auf dem laufenden halten! Finde das alles nämlich sehr spannend!

Nina

P.S. Hier findet Ihr mein Radix: http://mitglied.lycos.de/mondknoten/
NinaS
 
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Fr 2. Feb 2007, 13:50

Liebe NinaS,

Mit Mars kommt beim AP Übergang auch das eigene Durchsetzungsvermögen zum Vorschein. Leider sind auf deiner beigefügten Grafik der Invert- und Talpunkt nicht eingetragen, was darüber aussagt, wie der Mars bei der Umwelt wahrgenommen wird im sechsten Haus. Ebenso spielt natürlich die Erotik eine Rolle, da du im Radix Venus und Mars stark im Zeichen, sowie in der Opposition stehen hast. Liebe und Sexualtiät jedoch sind zwei unterschiedliche Dinge, welche jedoch ein gemeinsames Ganzes ergeben sollen.

Mond uns Saturn stehen bei dir im achten Haus, daher geht es mit Mars um das "ich tue", da es im achten Haus mit dem "man tut" zu tun bekommt, also mit gesellschaftlichen, der Persönlichkeit übergeordneten Normen. Deine Sonne steht stark am Ende des zehnten Hauses. Daher ist für dich grundsätzlich ein Partner wichtig, der dir deine Individuation leben lässt.

Bei der Unterschuchung des Altespunktes ist auch das Aspektbild nach API Methode wichtig, da man ja immer wieder ganze Aspektfiguren "anzündet" und aktiviert. Mit dem aufsteigenden Mondknoten im zweiten Haus geht es um deine Bedürfnisse , deinen Habitus und Selbstwert. Damit kommst du immer einen ersten Schritt dem Fernziel Aszendent Skorpion näher, der sagt: "Krieger bin ich, und aus dem Kampf gehe ich siegreich hervor"..

Alles liebe!

Arnold
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Beitragvon Lunaaria » Fr 2. Feb 2007, 17:39

Hallo NinaS,

ich hatte vor-huch, war das vor 1 oder schon vor fast 2 Jahren..?(hab nachgeschaut, es war im Okt. 2005)- ein AP Mars Quadrat. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es für mich eine heftige, jedoch sehr lehrreiche Zeit war. Ich erlebte es auf verschiedenen Ebenen (also teils, dass ich Marsthemen ins aussen spiegelte, bzw. sie mir von aussen begegneten, weil ich mir dessen überhaupt nicht bewusst war, teils jedoch wirklich auf ganz naher, lebendiger Ebene, wo ich mir auch bewusst war, was da ablief):
Zum einen wurde ich mir über Nacht meiner weiblichen Wirkung auf Männer klar. Ich konnte ungeschminkt und im Schlabberanzug zum Briefkasten gehen und garantiert fand sich irgend ein männliches Gegenstück, dass mir hinterher pfiff...ich muss sagen, dass das doch recht irritierend war . 8) :wink:
zum anderen war ich in der Zeit sehr aktiv. Fertig die Idee des angepasst seins, ich wollte und konnte mich plötzlich sehr gut durchsetzen. Wenn ich das nicht tat, wurde ich mit inneren Wutanfällen belohnt. Ich habe in der Zeit gelernt, auf mich zu schauen und auch Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Natürlich war das für mein Umfeld erst mal sehr komisch. Typ liebe, süsse Maus wird zur zähnefletschenden, durchsetzenden Diva...
Es war mir wichtig Kontra zu geben, zum ersten Mal in meinem Leben Dinge nicht einfach hinzunehmen. Ich schreibe das jetzt alles so salopp, wie gesagt, es war nicht nur lustig, ich hatte einige Krisen, verliebte mich in einen selbstbewussten Mann, der tat wie und was er wollte (also auch hier projezierte Marsthemen) was äusserst anstrengend war. Ich bin für die Erfahrungn in der Zeit sehr dankbar, obwohl ich einige Narben davon mitgetragen habe.
Bei Mars in 6. geht es vielleicht bei dir auch noch um die Durchsetzung im Arbeitsbereich. Wieweit übernimmst du dort die Initiative, usw.
Ich wünsche dir auf jeden Fall tolle Erkenntnisse!

Grüsse!
Luna
Selbsterkenntnis ist die Quelle allen Wissens.

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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Fr 2. Feb 2007, 22:07

Liebe Luna,

Was der Mars so alles bewirken kann! Bei mir gingen für einige Stunden die inneren Lichter aus, als ich bei der Mars Konjunktion mit dem AP beinahe sechsjährig vom Hochparterre auf ein Eisengitter runtergefallen bin. Ich beugte mich damals aus dem Fenster zu weit vor, um eine Vogelfeder in die Hand zu bekommen. Sie hatte sich im rauhen Mauerwerk unterhalb dieses Fensters verfangen. Na ja, damals waren es ewige 14 Tage Krankenhaus, mit schwerer Gehirnerschütterung - ganz so wie es sich für einen Widder eben gehört... :D

Alles liebe!

Arnold
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Beitragvon NinaS » Sa 3. Feb 2007, 16:15

Hallo Arnold und Luna,

danke erst einmal für Eure Antworten, da scheint mir ja noch einiges bevor zustehen. :shock:

@Arnold:
Ich habe leider kein Aspektbild sondern nur eine Auflistung wann welche Altersprogressionen stattfinden.

Am 03.01.06 war der Übergang über den Invertpunkt und am 04.06.07 erfolgt der Übergang über den Talpunkt. Der AP-Übergang über den Mars erfolgt also fast in der Mitte der Beiden Ereignisse. Am 13.03.07 steht noch ein Halbsextil mit Merkur an.

Hilft das vielleicht weiter?

Zu Deiner zweiten Antwort: Ich habe auch schon von Unfällen zum Zeitpunkt des AP-Übergangs über Mars gehört. Werde Mittwoch ganz vorsichtig sein. :wink:

Grundsätzlich ist für mich dieser AP-Übergang so spannend, da ich ihn zum ersten Mal bewußt erlebe. Die anderen Konjunktionen lagen ja in meiner Kindheit und Jugendzeit, als ich mich noch nicht mit der Astrologie beschäftigt habe. Obwohl ich sagen muss, dass in etwa mit der Jupiter-Konjuktion 1987 auch das Interesse für die Astrologie begann und Jupiter steht ja für Horizonterweiterung. Also scheine ich ja gut auf die AP-Konjunktionen zu reagieren.

@Luna
Danke für Deine anschauliche Beschreibung. Mit der Männerwelt verhält es ich bei mir ähnlich. Ich bemerke auf einmal Blicke, z.B. im Supermarkt die ich nie für möglich gehalten habe. Zudem ist mir aufgefallen, dass die Männer von denen ich Blicke empfange meist ca. 10 Jahre älter sind als ich und ich das Gefühl habe sie wirken dadurch männlicher. Graue Schläfen fand ich noch nie so toll wie im Moment. :wink: Die Blicke empfinde ich allerdings als sehr sehr positiv und schwebe Tagelang auf Wolke Sieben, nur weil mir Männer hinterher schauen. Dies steigert zur Zeit natürlich mein Selbstwertgefühl enorm! Dieses Gefühl des begehrt werdens hatte ich bestimmt schon seit 10 Jahren nicht mehr. Zumindest nicht so ausgeprägt. :oops:

Aktiver bin ich leider noch nicht. Warte noch darauf, dass meine Antreibskraft wieder kommt, die im letzten Jahr enorm gelitten hat. Ich sitze oft nur so da und denke über viele Dinge nach, schaue mir an was in der Wohnung alles geputzt werden müsste z. B., aber ich tue es einfach nicht. Wird Zeit das Mars mir da mal einen Anschub gibt!

Mit der Arbeitswelt hast Du bestimmt Recht, schon aus dem Grund, weil der Mann zu dem ich mich (übrigens auf Grund seiner enormen männlichen Ausstrahlung) so sehr hingezogen fühle, ist mein Arbeitskollege. Je mehr ich mich jetzt jedoch dem Mars-Übergang nähere, desto mehr tritt mein Freund wieder in den Vordergrund. Ist eine sehr verwirrende Zeit.

Vielleicht liegt es daran, dass der Mars im Stier steht und somit ja auch Beständigkeit und Treue repräsentiert. Meine Venus-Opposition (12. Haus Skorpion) im Juli 2006 hat vielleicht das Interesse am Fremden und Verbotenen geweckt und der Stier-Mars zwingt mich jetzt wieder in geregelte Bahnen???

Alles Liebe!

Nina
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Sa 3. Feb 2007, 17:01

Liebe NinaS,

Falls du Lust hast, kannst du mir per pin deine Daten schicken, dann kann ich mir das Aspektbild ansehen und vielleicht noch etwas dazu sagen.

Alles liebe!

Arnold
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » So 4. Feb 2007, 15:43

Liebe Nina,

Inzwischen hast du mir deine Daten zugesandt. Zum besseren Verständnis habe ich deine Grafik nach API ohne Datenangabe beigefügt. Ich melde mich dazu später noch einmal, da ich anschliesend einen Termin habe.

Alles liebe!

Arnold

Bild
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » So 4. Feb 2007, 18:17

Hallo Nina,

Mars steht für die eigenen Motorik, für das "sich durchsetzen", ebenso ist er ein männlicher Libido - Planet. Bei dir steht Mars kurz vor dem Talpunkt im Stier im sechsten Haus. Damit sind seine Energien stark nach innen zum eigenen Wesenszentrum hin gerichtet ( Kreis in der Mitte ). Im sechsten Haus soll man sich zunächst hinstellen und sich den Gegebenheiten der Existenz anpassen. Man kann hier solche Dinge sich aneignen, welche man gegebenenfalls mit der Sonne in der Jungfrau am Ende des zehnten Hauses selbstständig umsestzen könnte. Mit Mars am Talpunkt kann es sein, dass die eigenen Leistungen von der Umwelt nicht in dem Maße anerkannt werden, als man dies selbst gerne möchte. Dein Mars ist rot - grün aspektiert, wobei die Venus im zwölften Haus im Skorpion, kurz nach dem Invertpunkt in Opposition steht. Dazu besteht noch ein Quincunx zu Merkur, dem esoterischen Herrscher von Mars. Im sechsten Haus könnte man sich mit Mars auch spezialisieren. Zusammen mit Venus und Merkur könnten bei dir Talente zum Kunsthandwerk vorhanden sein.

Mit dem Alterspunkt kommst du am 15.2.2007 mit Mars in der Konjunktion in Berührung. Dazu kommt das Quincunx zu Merkur, welches am 21. März exakt wird. Natürlich streut der AP zeitlich +- über Monate, so dass du dich längst in diesem Einzugsbereich befindest. Aber letztlich wird durch Merkur auch Pluto und deine Sonne aktiviert, da sie eine weite Knospenkonjunktion bilden. Die Sonne wurde durch ein Quincunx des AP bereits 2003 aktiviert, somit dürfte der Übergang mit Mars eine alte Sache zum Abschluss bringen, und ebenso einen für dich neuen Zyklus einleiten.

Im Juni ist bei dir mit dem AP der Talpunkt des sechsten Hauses erreicht. Das Talpunktjahr selbst begann bei dir letzten Oktober und ist ebenso dieses Jahr im gleichen Monat wieder vorbei. Am Talpunkt findet immer eine Ideen- und Gedankenbildung statt, dabei sind besonders Venus ,Mars und der Merkur für dich wichtig! Das eigene Tun wird in Frage gestellt und vielleicht neu zentriert.

Natürlich spielt die eigene Sexualtität ebenso eine wichtige Rolle, wobei Mars im von der Venus beherrschten Stier steht und die Venus ebenso im Skorpion von Mars und Pluto beherrscht wird. Dieser Spiegeleffekt verschafft jedenfalls im Laufe des Lebens immer mehr Klarheit, und die Psychosynthese will ja, dass man alle Planeten zum Zuge kommen lassen soll, was wiederum eine Integration in die eigene Mitte ergibt

Mars steht im passiven Zeichen und Haus, ist aber seiner Natur nach kardinal motiviert. Man reagiert vielleicht hier mehr, als das man agiert. Saturn und der Mond stehen bei dir im achten Haus, dazu Saturn am absteigenen Mondknoten. Der aufsteigende Mondknoten will, dass du mehr auf deine Bedürfnisse achtest, auf deinen Selbstwert zurückgreifst, und ebenso gegebenenfalls gesellschaftlich anerzogene Strukturen des achten Hauses in dir auflöst - da diese die eigene Weiterentwicklung behindern könnten.

Man kann sich in das zwölfte Haus zurückziehen, dort seine Bedfürfnisse anschauen und anschliesend im sechsten, aber auch im achten Haus vortragen und durchsetzen. Vielleicht ist der Vater etwas elitär und machtvoll als Kind erlebt worden, was auch in einer Beziehung der Fall sein könnte. Dabei geht es letztlich darum, selbst autonomer und eigenständiger zu werden.

Alles liebe!

Arnold
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Beitragvon Lila » So 4. Feb 2007, 22:52

Guten Abend lieber Arnold,
ich habe jetzt schon viele Artikel von Dir gelesen über den AP und habe noch einiges,was ich dich fragen möchte.
Vielleicht hast Du ja Zeit und Musse, mir meine Fragen zu beantworten.
Ich komme irgendwie nicht weiter, obwohl ich mir schon viele Gedanken gemacht habe.
Wie genau erklärt sich der Talpunkt 20°? Jedes Haus ab 20° Talpunkt?
Und wie ist das dann mit dem Invertpunkt?
Mein AP geht grad auf meinen Mond im 9. Haus Wassermann zu, der auf 10° liegt, (also kein Talpunkt, richtig?)
(Quadrat Mars) ist das Quadrat jetzt eine rote Aspektlinie in diesem Zusammenhang, oder habe ich das falsch verstanden?
Kurz davor steht mein Chiron 4° 9. Haus Wassermann mit blauen Aspektlinien (Sonne, Lilith) - wird Lilith gedeutet?
Habe jetzt auch die Kochhäuser genommen - dann würde mein Mars Stier in 11 stehen.
Kann mir keinen Reim dazu machen, trotz vieler Gedanken finde ich keine Antwort zu diesem AP Übergang.
Mond in 9 - denke mal Gefühle, sich mit Themen zum 9. in der Färbung Wassermanns - auseinanderzusetzen.
Erkenntnis? im Quadrat zu Mars in 11? Habe nur noch Fragezeichen im Kopf.
Ich bräuchte einen Anhaltspunkt, komme irgendwie nicht weiter.
Würde mich wirklich sehr auf einen Hinweis von Dir freuen, damit ich Licht in die Deutung bekomme.
Liebe Grüße
Lila
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Beitragvon Lila » So 4. Feb 2007, 23:10

Mir ist noch was eingefallen zu Mond 9.Hs. WS
quadrat Mars Stier in 11.
Grob zusammengefasst:
Astrologie WS, Mond = zu Hause (autodidakt)
9. = lernen.
damit auseinanderzusetzen = Mars
in 11 mit der Gruppe / Forum

ist ein bisserl durcheinander und nicht grad so
professionell, sorry.:oops:
LG
Lila
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » So 4. Feb 2007, 23:54

Liebe Lila,

Das mit dem Invertpunkt und Talpunkt ist einfach zu verstehen: Im Radix findet man besonders mit den GOH - Häusern ( Koch ) meistens unterschiedlich große Häuser vor. Invert- und Talpunkt werden nach dem goldenen Schnittmaß der Sonne je nach Hausgröße gleichermaßen berechnet. Dies wird zum Beispiel an obiger Grafik von NinaS sehr gut ersichtlich! Der Pfeil nach außen zeigt den Invertpunkt an, der Pfeil nach innen den Talpunkt. NinaS hat unterschiedlch große Häuser, daher sind Invertpunkt und Talpunkt dem Schnittmaß nach genau auf die jeweiligen Hausgrößen angepasst

Alle Hausspitzen haben kardinalen Charakter, der Invertpunkt fixen und der Talpunkt veränderlichen. Auf der Spitze sind die Anforderungen für einen Planeten besonders groß, während der Invertpunkt einen relativ geichmäßigen Zugang nach innen und nach außen ergibt. Der Talpunkt zieht eine Art Nach-Innen-Zuwendung mit sich, da hier die Energien eines Planeten ebenso stark dem Wesenszentrum zugewendet sind.

Beim Alterspunkt ist es wichtig, in welcher Hauszone man ist, also Planet nach Graden im Haus. Das Zeichen dagegen zeigt an, wie man dem Haus begegnet. Bei zehn Grad im neunten Haus bist du kurz vor dem Invertpunkt, kannst mit der Qualität des Hauses entsprechend umgehen, während vielleicht vor 18 Monaten oder zwei Jahren "der Wind dort" heftiger geweht hat.

Der Alterspunkt bildet immer wieder Aspekte zum eigenen Grundhoroskop, innerhalb von 72 Jahren sind es 132. HInzu kommen zu den Hauszonen auch die Zeichenwechsel und ebenso das "anzünden einer ganzen Aspektfigur". Falls du Lust hast, dann kannst du mir deine Daten per pin schicken, da ich immer das Bild vor mir brauche, um mehr dazu sagen zu könen. Ich stelle es dir auf Wunsch auch ohne Datenangaben hier in diesen Thread rein!

Alles liebe!

Arnold
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Mo 5. Feb 2007, 01:14

Liebe Lila,

Zunächst dein Horoskopbild:

Bild

Dein Mond steht jedenfalls exakt fünf Grad nach dem Talpunkt im neunten Haus, noch nicht im Sressbereich zur zehnten Hausspitze. Zudem ist dein Mond in weiter Konjunktion mit deiner Venus im zehnten Haus verbunden, was wiederum Kenntnis über dieses Haus bringt, der Mond durch diesen Aspekt sozusagen mit Informationen versorgt wird Aber über die Hausspitze findet man immer hohe Anforderungen der Umwelt vor, besonders in der Kindheit durch den oder die Erzieher. Das Zeichen Wassermann dürfte dir nicht nur einen besseren Überblick über manche Details verschaffen, sondern man ist auch geneigt neue Wege zu gehen. Zudem stehen alle Luftzeichen ebenso für die Motivation nach Kontakt und Austausch, auch Weiterbildung.

Mit dem Alterspunkt hast du ein Talpunktjahr. Es begann im April letzten Jahres und endet ebenso dieses Jahr wieder im April. Damit kommen auch deine physischen Energien wieder besser zum Vorschein. Die Konjunktion mit dem AP zum Mond ist exakt am 6. September dieses Jahr. Aber dieser Aspekt streut zeitlich bis zu sechs Monate vor- und nachher. Man trifft sozusagen auf sein inneres Kind, wobei du sicher in deiner Kindheit eine nicht so einfache Zeit durchzustehen hattest.

Im neunten Haus löst man sich von vielen Strukturen, Feuerhäuser haben immer mit Ichbehauptung und Selbstfindung zu tun. Die Mondstellung selbst sagt aus, dass du unter einem hohen Erwartungszwang in der Kindheit gestanden haben kannst, wobei vielleicht besonders durch die Mutter dieser Druck empfunden wurde.

Deine Sonne steht im eingeschlossenen Zeichen der Fische im zehnten Haus auf knapp 29 Grad, demnach auf "der kosmischen Spalte". Da hat man oft das Gefühl nur mit einem Fuß in dieser Welt zu stehen. Mit dem eingeschlossenen Zeichen sind die Energien deiner Sonne und Merkur stark nach innen gerichtet. Das kann auch einen Vater bedeuten, der sich unter Wert vorgekommen ist, sich nicht so durchsetzten konnte, wie er es gerne gewollt hätte. Aber mit Pluto im vierten Haus kann er vielleicht auch ein sehr machtvoller Vater gewesen sein, mit Tabus, Verbote und allen drum und dran.

Durch die Berührung mit dem Mond im Herbst aktivierst du ebenso die Venus und solche Planten, welche zu ihr im Aspekt stehen; daher ebenso Pluto, Mars und Saturn...das ganze Radix. Aber mit der Dynamik des Alterspunktes wird man natürlich reifer und älter, bekommt bei jeden Aspekt etwas Wissen dazu. Mit Jupiter und Uranus im Krebs im zweiten Haus dürftest du eine große Gabe zur Improvisation haben, ebenso einiges an Habitus in Hinsicht auf den persönlichen Selbstwert. Da steckt vermutlich mehr Substanz dahinter, als du dir selbst zutraust.

Auch das große Lerndreieck von Saturn, Venus und Uranus/Jupiter gibt dir die Fähigkeit Tradition mit Erneuerung zu verbinden. Mit den zwei roten Leistungsdreiecken kannst du viel Energien aufbringen, aber das geht immer nur Zeitweise. Daher ist eine rechtzeitige Regeneration immer wieder besonders wichtig für dich. Mars, Venus und Saturn sind in dem einen roten Dreieck eingebunden. Man wurde vielleicht etwas ausgebremst, aber mit dieser Figur kann man sehr diszipliniert auf den Punkt hin arbeiten, besonders dann, sobald man für sich alleine sein kann.

Die Jahre im Alter von 42 - 48 Jahre waren sicher für dich nicht so einfach, da der Steinbock zwei Hausspitzen anschneidet und somit drei Häusern dienen soll! Vielleicht war dies bereits Mitte 1993 spürbar, als du in dieses Zeichen mit dem AP gewechselt hast.

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Beitragvon NinaS » Mo 5. Feb 2007, 11:50

Hallo Arnold,

danke für Deine ausführliche Antwort. Eine nach innen Wendung kann ich bestätigen. Ich denke gerade, besonders seit Mitte Oktober 2006 über mich und mein Leben nach und versuche mir gerade neue Ziele für die Zukunft zu stecken. Diese liegen aber eher im persönlichen Bereich, denn ich habe seit Dezember 2006 meine lange angestrebten beruflichen Ziele erreicht und fühle mich von Kollegen und Vorgesetzen auch in meiner Arbeit bestätigt. Ich geniesse gerade das beruflich erreichte und ruhe mich ein bischen auf meinen "Lorbeeren" aus.

Laut meiner Auflistung der Alterprogression (Software Astrovisa) liegen meine Aspekte aber ca. 1 Woche vor Deinen angegebenen. Im Jahr 1973 gab es keine Sommerzeit kann die Verschiebung daran liegen?

Nina
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Mo 5. Feb 2007, 12:20

Liebe NinaS,

Das mit der Zeitverschiebung um eine Woche liegt an den unterschiedlichen Programmen der Autoren; sie beziehen die Epheremiden von unterschiedlichen Quellen, wobei dann die Kluft von einer Woche mit dem AP auftreten kann. Das sind hautenge Bereiche, der AP braucht in einem Haus von 30 Grad Größe zwei Monate für ein Grad Strecke, so liegen rechnerisch die Differenzen im Bogenminutenbereich.l

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Beitragvon Lila » Mo 5. Feb 2007, 20:25

Lieber Arold, einen herzlichen Dank für Deine Mühe.
Bin noch immer erstaunt darüber, wie genau und richtig Deine Auswertungen zutreffen. Eine grosses Kompliment an Dich.
Der hohe Erwartungszwang in der Kindheit, ja den gab es , der von meiner Mutter ausging. Ich habe heute erkannt, dass sie ihre Wünsche, die sie nie leben konnte, durch mich realisieren wollte. Sie ist auf einem Bauernhof mit vielen Geschwistern als Älteste geboren und musste hart arbeiten. Sie ist eine intelligent Frau, und hatte Wünsche, sie wollte die Realschule besuchen und einen Beruf als Kinderschwester erlenen und eben ein ganz anderes Leben führen. Ihre Träume erfüllten sich nicht. Sie musste Mutter für ihre Geschwister sein und nebenbei den Haushalt führen, somit hatte sie nie Zeit sich um die Schule zu kümmern oder um sich selbst. Um dieser „Knechtschaft“ zu entkommen, wurde sie mit 18 schwanger, und wollte sich somit unabhängig machen von ihrem Zuhause. Aber das Leben sah danach auch nicht so aus, wie sie es sich erträumte. Vier Kinder und viel Arbeit, viel Leid, mein Bruder starb mit 18 Jahren. Sie ist eine verbitterte und manchmal sehr herrische Frau, die immer die Schuld bei den anderen suchte, immer - bis heute.
Tja und mit meinem Vater hast Du es auch absolut richtig erfasst, stimmt. Er konnte neben ihr nicht bestehen, war ihr vom Wissen her unterlegen (zumindest glaubte er es oder sie hat es ihm glauben gemacht) und versuchte dieses Minderwertigkeitsgefühl zu kompensieren, indem er uns sehr streng und ziemlich gefühlskalt begegnete, und nur einen liebte, seine Mutter. (vielleicht liebte er uns ja auch, auf seine Art). Er war aber auch ein Mann, der jeder Auseinandersetzung aus dem Weg ging, er wollte immer Harmonie und hat uns niemals körperlich bestraft, seine Strafe war immer Nichtbeachtung - manchmal hätte ich mir gewünscht, er hätte lieber mal mit der Faust auf den Tisch gehauen, als mit Nichtachtung seine Macht zu demonstrieren, er lebte eigentlich sein eigenes Leben und war ein kleiner Egoist.
Es kommt jetzt vieles in mir hoch, z. B. dass die Frauen unserer Familie mütterlicherseits eigentlich immer ein schweres Los zu tragen hatten. Ich bin die Letzte aus dieser Linie, die das durchbrechen konnte, weil ich mir vielleicht dessen bewusst wurde. Meine Grossmutter, auch eine helle, intelligente Frau hatte auch ein schweres Los, ein Kind verloren, viel Arbeit. Als ihre Mutter starb, gab der Vater sie und ihre Geschwister in ein Kinderheim, als sie 4 Jahre alt war. Alle anderen wurden von wohlhabenen Paaren adopptiert. Nur sie, sie kam zu einem Bauern, der sie als Magd missbrauchte, sie musste wie ein Hund als kleines Kind unterm Tisch sitzen und bekam Reste zugeworfen.
Sie erlöste es, indem sie,wie meine Mutter auch, mit 17 schwanger wurde, um von ihrem harten "Zuhause" rauszukommen, aber nicht das Leben fand, was sie sich vorstellte. Sie war eine Löwin - eine sehr stolze, grosszügige, wirklich sehr hübsche, gebildete und leider auch sehr herrische,verletzte Frau. Wie meine Mutter eben auch.
Tja, ich war schon immer eine Rebellin, wollte immer andere Wege beschreiten. Bin früh von zu Hause weg (17 war ich) keine Kinder - eigentlich ähnlich - einfach nur weg von zu Hause, aus den "Fängen" meiner Mutter, sie überrante mich mit Ihrer Art oft und wollte wie gesagt herrschen über mich über meinen Vater - eigentlich über uns alle. Sie hat sehr hart gearbeitet und vier Kinder gross gezogen, was ich mit Respekt wahrnehme. Ich mache beiden keine Vorwürfe - nicht mehr - sie haben es nicht besser gekonnt.
Meinen Sohn bekam ich mit 30 und ich wollte einen Sohn und keine Tochter. Vielleicht wollte ich unbewusst diese Linie der Aufopferung, Schuldgefühle und vielem mehr nicht weitergeben. . Bin immer meinen eigenen Weg gegangen, der auch nicht immer leicht war - aber ich konnte eigentlich nie klagen, hatte immer viel Glück und wurde immer aufgefangen.
Mit dem großen Lerndreieck Saturn,Venus und Uranus/Jup kann ich wirklich eine Menge Energie aufbringen, doch es stimmt, das ich mich zwischendurch immer regenerieren muss, was ich leider früher nie machte, jetzt immer mehr. Meine Aufopferung hat ihre Grenzen, lach. Ich bin sehr gern mit mir allein, ohne mich einsam zu fühlen. Eigentlich ist das Alleinsein mit mir ein Geschenk, als Kind musste ich mir ein Zimmer teilen, hatte nie einen Rückzugsort, eigentlich musste ich mir diesen später auch immer erkämpfen.
Ich gehe jetzt eine stärkere Verpflichtung mir selbst gegenüber ein und das tut mir gut.
Partner und Kind waren immer an erster Stelle, früher hatte ich das Gefühl mich vierteilen zu müssen, um jedem gerecht zu werden. Jetzt denke ich an mich, mein Sohn hat manchmal seine kleineren Schwierigkeiten damit, dass Mutter nicht mehr so verfügbar ist und er sein Leben in eigener Regie leben muss. Habe ihm aber auch zuviel abgenommen, war nicht in Ordnung, das weis ich jetzt, ich liebe ihn sehr und weiss, dass ich ihm nichts Gutes tue, wenn ich alles für ihn ebne, möchte er logischerweise auch gar nicht.
Beim Schreiben ist mir vieles bewusster geworden, lieber Arnold, durch Deinen Deutungstext hat sich bei mir eine ganze Lawine gelöst. (Fast ein Roman, oh je)

Meine Ernergie kommt zurück, ich spüre es, habe mich ab und an auch sehr gebremst gefühlt.

Ichbehauptung und Selbstfindung = ist z.Zt. ganz stark ein Thema bei mir. Setze mich jetzt mehr durch, und stelle meine Bedürfnisse mehr in den Vordergrund.
Improvisation = oh ja, das kann ich gut - sei es im Beruf oder zu Hause, wenn alles unmöglich scheint, schüttel ich das "locker "aus dem Ärmel - es scheint immer wieder Möglichkeiten zu geben, so wie ein Brunnen, der immer Wasser gibt.
Auch trifft es zu, dass ich zwar gern mit Gruppen zusammenarbeite, aber allein bewältige ich es besser.
Mein Job lässt es zu, mit netten Kollegen in einem Raum zu sitzen, aber die jetzigen Aufgaben muss ich allein bewältigen, ohne auf andere als Team angewiesen sein zu müssen. Eben unabhängig , MC im Wassermann halt. Ich kann mich da wirklich besser einbringen und konzentrierter arbeiten, aber ich möchte meine lieben KollegenInn nie missen.

Ja, lieber Arnold, die Jahre zwischen 41 und 48 waren die größte Herausforderung für mich, musste nach der Trennung von meinem Mann, meinen Sohn allein erziehen, war nicht immer einfach, ich wollte es so, hatte mich dafür entschieden.
Diese Erfahrung hat mich weitergebracht, denn jetzt weiss ich, was ich alles kann und das ich es kann, ohne von aussen unterstützt zu werden. (hatte aber nie gedacht, das ich das Potential dazu habe, mein Selbstwert war da noch nicht so ausgeprägt, vielleich grad deshalb)
Ich bin eigentlich stolz auf mich, denn ich weiss jetzt, dass ich wohl doch eine ziemlich starke Frau sein kann / bin.
Habe mir schon immer sehnlichst einen Partner an meiner Seite gewünscht, der mit mir unerschrocken durchs Leben düst und jeder seinen Weg gehen kann und leben kann, allein macht es keinen Spass so ohne Reibung an eine andere Seele.Aber ich weiss, je mehr ich mich lebe und keine Erwartungen hege, desto grösser ist die Chance meinem passenden Gegenüber zu begegnen, vielleicht bin ich ihm ja schon begegnet, aber er hat noch Schwierigkeiten mit der dritten Person in unserem Bunde, mit dem Wir. Er bindet sich grad noch an etwas, was unfrei macht, vielleicht schafft er es, sich davon frei zu machen. Wir werden sehen.

Alles, was Du geschrieben hast, trifft den Kern, ich bin immer noch so was von perplex, wie genau Deine Deutungen doch sind.
Herzliche Grüsse an Dich lieber Arnold und - Danke - durch Deinen grossen Wissensschatz konnte ich für mich wieder ein Stück weiterkommen und meine Sichtweise erweitern.
Das mit dem Talpunkt muss ich mir noch deutlicher durchlesen, jetzt, wo ich sehe, dass das mit dem AP der HS so gut klappen kann, habe ich natürlich noch mehr Interesse, es zu lernen, dann die Stundenastrologie, der ich auch sehr zugetan bin.
Es gibt soviel zu tun, es ist eine Herausforderung, der ich mich gern stelle. Ich muss nur aufpassen, dass ich mich nicht verzettle und zuviel auf ein Mal mache, sonst könnte ich schnell den Überblick verlieren (bin manchmal so ungeduldig).
Wenn Zeit und Lust da sind, übe ich immer das kleine 1 x 1 der Astrolgogie, weil sonst wird das andere nichts, wenn man das Grundwissen nicht 100% beherrscht, das merke ich immer wieder.

Alles Liebe

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