Astrologische Psychosynthese Teil I

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Astrologische Psychosynthese Teil I

Beitragvon Arnold Buchenrieder » Do 30. Dez 2004, 20:56

Astrologische Psychosynthese Teil I


Bruno und Louise Huber waren immer darum bemüht, eine funktionelle Psychologie in die
Astrologie einfließen zu lassen. Bekanntlich erlernten sie die praktische Psychosynthese bei
Roberto Assagioli, Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie aus Venedig in Italien. Bruno
Huber war in den Fünfzigern Jahren des letzten Jahrhunderts arm wie eine Kirchmaus. So
blieb ihm nichts anderes übrig, als bei sengender Sonnenhitze mit dem Fahrrade von Zürich
nach Florenz zu radeln. Immerhin muss man dabei die Alpen überqueren. Als Bruno ankam,
hatte er einen schlimmen Sonnenbrand. Er musste sich erst einige Tage dort erholen, aber
er bekam die Anstellung zusammen mit seiner Frau Louise.

Assagioli gilt als italienischer C. G. Jung. Im Gegensatz zur analytischen Psychologie ging
er umfassender vor, indem er den Begriff vom „Höheren Selbst“ im Menschen schaffte.
Roberto Assagioli beauftragte die Hubers, diese Psychosynthese in die Astrologie einfließen
zu lassen. Der Mensch steht symbolisch im Fadenkreuz seines Horoskops. Die astrologischen
Häuser symbolisieren die Welt, welcher er sich stellen soll. Evolutionär ergeben sich immer
Schritte in der Natur, so ist es auch mit der Entwicklung des Menschen. Stein auf Stein, Schritt für Schritt lernen wir mehr oder weniger, erhalten Informationen auf verschiednen
Ebenen. Bei der Geburt geht es schon los. Wir werden in eine Welt hineingeboren, haben
Eltern, Geschwister oder Erzieher. Dazu kommt unsere Nation, die Heimat. Wir können in
einer großen Stadt groß werden, oder auf dem Land, am Meer, im Gebirge an einem See
oder Fluss.

Jeden Tag kommen und gehen Menschen auf dieser Welt, egal, welche astrologischen
Konstellationen gerade am Himmel stehen. Astrologische Forschungen von Bruno und
Louise Huber hatten ergeben, dass ein Horoskop ohne Menschenkenntnis das Bild eines
Affen, Idioten oder eines Genies enthalten kann. Genau so könnte so ein Bild ein Ereignis
irgendwo in einem Land spiegeln. Im Klartext heißt das, nur in Bezug zu einem Menschen
oder eine Sache ergibt sich ein nachvollziehbares Bild im Horoskop. Dann allerdings ist
das Horoskop ein bedeutsamer Schlüssel, sobald man die tiefen Mechanismen der astrologischen Psychosynthese verstanden hat.

Wie wir bereits an anderer Stelle geschildert haben ist das Maß des goldenen Schnittes
in der Natur und somit für das Horoskop von großer Bedeutung. Nach dem hermetischem
Gesetz von Mikrokosmos und Makrokosmos ist der Mensch ein organischer Teil dieses
Prozesses. In der Natur richten sich die Pflanzen und Tiere nach dem Stand der Sonne.
Sie bekommen dadurch einen bestimmten Lebensrythmus Dazu kommen die Phasen des
Mondes. Gefühl und Wesenskern, also Mond und Sonne bilden Zyklen, nach welchen sich
die Natur des Menschen richtet. Planetenkonstellationen ergeben schier unzählige Möglichkeiten im Horoskop, ebenso gibt es unterschiedliche Menschen. Kein anderes
Instrument als das Horoskop eignet sich besser zur ganzheitlichen Erfassung seiner Person.

Die Planeten symbolisieren uns in ihren Eigenschaften die Werkzeuge, oder Funktionsorgane
des Menschen, dabei sind Uranus, Neptun und Pluto mehr als evolutionäre Triebfedern der
Menschheit zu betrachten. Fünf Planeten und die zwei Lichter Sonne und Mond reichen
aus, um damit die urtümlichen Strukturen des Menschen erfassen zu können. Die Sonne
symbolisiert den Wesenskern, der Mond unser Gefühl – Ich, der Saturn unsere Körperlichkeit,
unsere Haut, als Abgrenzung vom Subjekt zum Objekt.

Dazu kommen die überlebensnotwendigen Planeten Mars und Venus. Sie erzeugen Hunger
und das Gefühl der Befriedigung. Sie steuern unsere Ausscheidungen und stehen für die
Sexualität als notwendige Bedingung zur Erhaltung der Art. Merkur steht für das Denken,
Reden, Hören, die Schrift. Merkur ist die Kombinatorik, Jupiter die sinnenhafte Sensorik.
Mit dem Auge reflektieren wir das Licht und nehmen dadurch spezifische Farben aus
der Umwelt wahr. Mit dieser Grundausrüstung astrologisch ausgestattet begibt sich der
Mensch auf die Reise durch den Alterspunkt der Häuser im Horoskop.


Der so genannte Alterspunkt wandert in Schritten von sechs Jahren in Richtung der
astrologischen Häuser gegen den Uhrzeigersinn in 72 Jahren durch das ganze Horoskop.
Dabei spielen die Größen der Häuser keine Rolle, für jedes Haus werden sechs Jahre
benötigt. Wir haben bereits die Dynamik eines astrologischen Hauses beschrieben.
Dabei wird im Grunde immer wieder das gleiche Prinzip ersichtlich. Mit dem Lauf der
Sonne durch alle Tierkreiszeichen im Horoskop ergibt sich die Tatsache, dass der Talpunkt
eines ganzen Horoskops bei etwa 20° Grad Skorpion im achten Haus liegt – dem goldenen
Schnittmaß nach!

Wir erkennen darin Zyklen, vergleichbar mit Wellenbewegungen. Man kann sich gut bildhaft
vorstellen, wie stark die Energie an den Hausspitzen des kardinalen Kreuzes ist. Am Aszendenten beginnt mit der Geburt der Alterspunkt zu wandern. Man gelangt von der
Spitze des ersten Hauses allmählich in ruhigere Gewässer. Diese erste Abnabelungsphase
dauert ca. drei Monate. Erst ab dieser Zeit lernt ein Kind sich von der Mutter als Subjekt
und Objekt zu unterscheiden. Wieder nach einiger Zeit kann sich das Kind selbstständig
im Laufkasten an den Gittern hochziehen oder darüber klettern.

Jedenfalls geht das von der Phase der Sprachbildung, des Laufens usw. bis zum vierten
Lebensjahr. Mit dem Alterspunkt, kurz AP, steht das Kind jetzt am Talpunkt im ersten
Haus. Das bedeutet, einerseits wächst das Kind nicht mehr so schnell wie in den vier
ersten Lebensjahren, aber dafür ist der Expansionsdrang sehr stark. Man erkundet und
„begreift“ die Dinge. Eine Mutter weiß um die alltäglichen Gefahren in der Küche, oder
auf der Strasse. Das Kind muss sich anpassen und versteht seiner nach Natur noch nicht warum es sich anpassen soll.

Jedes der zwölf astrologischen Häuser hat einen Talpunkt. Was bedeutet dies für den
Menschen im Horoskop? Es soll nicht hier um die Abhandlung aller dieser Häuser
gehen, sondern um die Psychologie, welche sich aus diesen Talpunkten ergibt. Die
Energien sind hier zum größten Teil nach innen, also zum Wesenszentrum im Horoskop
gerichtet. Man hat Schwierigkeiten in so einer Talpunkt – Phase in den jeweiligen
Häusern den Feedback bei der Umwelt zu bekommen. Manchmal scheint es so, als würden
die Mitmenschen einen nicht wahrnehmen – wollen.

Andererseits sind die tieferen Ebenen des Bewusstseins zugänglicher und ungestörter zu
erreichen. Durch die jeweilige Kreuzqualität bekommt der jeweilige Talpunkt entsprechenden
Charakter in Bezug auf die menschliche Natur. Am Talpunkt im Horoskop finden auch die
tiefsten Gedankenbildungen statt. Man kommt sich hilflos vor und beginnt damit einen Ausweg zu finden. Oft ist es eine plötzliche Eingebung oder Idee – die Energien verdichten
und konzentrieren sich allmählich. So eine Situation kann sich das ganze Talpunkt – Jahr
hinziehen. Dazu kommt spätestens im Alter um die 45 Jahre der schleichende Altersprozess
hinzu. Die Jüngeren rücken nach und machen Konkurrenz, die Kinder sind flügge und verlassen das Elternhaus. Man steckt in der Mitte des Lebens, ist nicht mehr jung, aber auch
noch nicht alt.

Am Talpunkt eines astrologischen Hauses sind wir oft aufgefordert etwas in uns oder von
uns loszulassen. Oder, man erfährt eine Zurückweisung eine Niederlage. So etwas schmerzt
und tut dem Ego nicht gut. Aber in der astrologischen Psychosynthese haben diese Einstülpstellen im Horoskop eine sehr tiefe Bedeutung. Hier ist immer eine spezifische
Gelegenheit gegeben, zum Innehalten. Hier lernt man seiner inneren Kraft zu vertrauen.
Angst erkennt man als einen notwendigen Pol, als Teil eines großen Ganzen.


Die Wandlungen in den drei Kreuzen.


1. Das kardinale Kreuz – Macht und Ohnmacht.

Widder, Krebs, Waage, Steinbock.

Hier finden die Wandlungen durch Zurückweisungen statt. Als einzelner Mensch
ist man ein Teil der Gesellschaft, einer Familie. Auf der Begegnungsachse schallt
es so zurück, wie man geschrieen hat. Man soll fair aufeinander zugehen und sich
seiner Rechte und auf die der anderen sich besinnen. Ich und Du bilden gemeinsam ein Paar, eine Partnerschaft. Aus dieser Gemeinsamkeit ergibt sich die Pflicht und
das Recht, um beiden Ansprüchen genügen zu können.

Auf der Achse der Häuser vier und zehn geht es um die gefühlsmäßige, kollektive
Anbindung an die Familie und die Tradition und Kultur der Heimat. Im zehnten
Haus finden wir unsere Berufung, den Gipfel unserer persönlichen Karriere vor.
Hier hat man etwas zum vorzeigen, man bekommt Einfluss und Macht – schaut auf
sein Image. In den einsamen Höhen des Gipfels darf man seine emotionalen
Wurzeln nicht vergessen, den emotionalen Sinn einer Berufung nicht missachten.
Zeigt man sich nicht makellos, so kann ein jäher Absturz die Folge sein.

Diese Zurückweisungen durch Niederlagen und Waterloo – Erlebnisse finden sich
im kardinalen Kreuz an den Talpunkten im Horoskop! Die persönliche Niederlage
des Ichs findet auf solche Weise statt. Dadurch findet sich hier der Keim zum
Aufstieg. In der Niederlage findet die Wandlung und folglich die Veränderung
eines menschlichen Bewusstseins statt.

Im Alterspunkt der Altersprogression finden die Zurückweisungen im kardinalen
Kreuz im Alter von vier, 22, 40 und 58 Jahren statt. Dabei ist zu beachten, dass
die Wirkung acht Monate vorher und vier Monate nachher vor Exaktwerden
des Talpunkts im AP sichtbar wird.


2. Das fixe Kreuz – Besitz und Verlust.

Stier, Löwe, Skorpion, Wassermann.

Im fixen Kreuz erfahren wir an den Talpunkten die Wandlungen durch Wegnehmen,
Verlieren, Verlassenwerden und Unsicherheiten. Auf der Achse der Häuser zwei
und acht liegen die Besitzverhältnisse von Mein und Dein. Hier finden wir die
Regeln von Besitz und Habe vor. Gesetze sind zu beachten, da diese das allgemeine
Wohl der Gesellschaft regeln. „Gib des Kaisers was des Kaisers ist“, nach diesem
Motto sind wir verpflichtet, durch Abgaben den Staat zu finanzieren, damit
öffentliche, gemeinnützige Einrichtungen Bestand haben können. Oft könnte man
gezwungen werden sich zu wehren, sobald ein Erbstreit oder eine Scheidung
vorkommt. Umstände wie Naturkatastrophen oder Krieg können dazu führen, dass
der Besitz sich in ein Nichts auflöst.

Auf der Beziehungsachse der Häuser fünf und elf sind Moral und Ethik enthalten.
Eine menschliche Beziehung erfordert gegenseitige Liebe und gegenseitige Achtung
und Respekt. Der Verlust eines geliebten Partners an einen Rivalen kann besonders
schmerzen. Aber Liebe lässt sich nicht erzwingen. Man ist eifersüchtig, nachtragend,
oder man macht sich Vorwürfe und wird ebenso auf sich zurückgeworfen.


Die Talpunkt – Erfahrungen im fixen Kreuz erfahren wir im Alter von zehn, 28, 46
und 64 Jahren statt.


3. Das veränderliche Kreuz – Liebe und Begrenzung.

Zwillinge, Jungfrau, Schütze, Fische.

Auf der Existenzachse der Häuser sechs und zwölf müssen wir uns den Bedingungen
des Alltags unser Auskommen bestreiten. Das Dienen ist eine notwendige Anpassung
an die spezifischen Forderungen des sechsten Hauses. Aber dies ist nur ein Teil dieser
Achse. Das zwölfte Haus erfordert Rückbesinnung und gelegentliches mit sich allein
sein. Die Wandlung auf dieser veränderlichen Achse besteht in Arbeitsverlust,
Isolation oder auch Krankheit. Dadurch ergeben sich trotz der Niederlage neue
Perspektiven.

Die Häuser drei und neun gehören der Denkachse an. Die Integration in die Gesellschaft beginnt durch gemeinsame, notwendige Bildung. Die Schüler sitzen
im dritten Haus auf der Schulbank, der Lehrer im neunten Haus. Aber im dritten
Haus findet sich neben den Schulen und Universitäten auch die soziale Integration
als solches wieder. Also wird von uns eine gewisse Anpassung gefordert, so dass
das persönliche Ich zurücknehmen muss.

Im veränderlichen Kreuz finden die Talpunkt -Erfahrungen im Alter von 16, 34,
52 und 70 Jahren statt.

An den Talpunkten des veränderlichen Kreuzes finden wir Einschränkungen, die
Auferlegung von Pflichten, sowie Fesseln und Freiheitsverlust

Natürlich kommt es auf die individuelle Persönlichkeit an, in wie weit diese geistig entwickelt
ist! Nicht jeder Talpunkt im Alterspunkt bedeutet so eine Niederlage. Ganz im Gegenteil, man
kann sich durch Kenntnis des Horoskops darauf einstellen. Indem man sich öfters nach Innen
wendet und in sich hinein hört oder lauscht. Das geschieht wie an einer Tankstelle. Man muss
lediglich zum Tanken anhalten, damit die Energien wieder regeneriert werden.

Rosemarie hatte vor über zehn Jahren eine Frau zur Beratung aufgesucht. Sie war noch sehr
geschwächt und hatte eine mehrmonatige Krankheit überstanden. Diese Frau war quasi die
rechte, unersetzliche rechte Hand ihres Chefs gewesen. Sie war fast 30 Jahre in ihrem
Pflichtbewusstsein aufgegangen. Im Alter von 46 Jahren, also am Talpunkt des achten
Hauses spürte sie zwar innere Signale, aber ihr Pflichtgefühl war stärker. Fünf Jahre später
hatte sie einen regelrecht physischen Zusammenbruch! Ihr Körper verweigerte ihr den Dienst.
Nach kurzer Zeit ging sie wieder ihrer Arbeit nach, und wieder haute es sie einige Tage später
vom Sockel.

Sie war so ausgelaugt, dass sie acht Monate arbeitsunfähig geschrieben wurde. Ihr Chef war
sehr zuvorkommend und hatte ihr die Stelle freigehalten. Rosemarie war ja bei ihr zur
astrologischen Beratung zu Besuch. Dabei sagte sie der Frau, dass sie einen sehr betonten
Merkur in den Zwillingen im achten Haus hätte, mit sieben Aspekten, welche in viele
Bereiche des Horoskops reichten. Rosemarie sagte ihr, sie hätte sicher ein Talent zum schreiben.

Darauf öffnete die Frau einen Bücherschrank und zeigte ihr eine Schuhschachtel voll
Kindergeschichten, welche sie in ihrer Freizeit geschrieben hatte. Die Frau hatte zwei
Jahre zuvor von ihrer Mutter eine kleine Eigentumswohnung, sowie eine mittelgroße
Summe geerbt. Sie überlegte noch eine Woche, dann rief sie uns an. Sie hatte trotz einer
Gehaltserhöhung gekündigt und schreibt seitdem erfolgreich ihre Kinderbücher! Als
sie diese Entscheidung traf, war sie drei Monate über den exakten Alterspunkt im
neunten Haus gelaufen. Dazu kam ein Halbsextil zu Merkur im achten Haus – auch
am Talpunkt.

Die Krankheit der Frau hatte ihren tiefen Sinn. Ohne sie wäre die Frau wahrscheinlich
noch heute in dieser Anstellung. So konnte sie ihr Talent in Ruhe erkennen, Rosemarie
hatte es im Horoskop entdeckt..
Arnold Buchenrieder
 
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Beitragvon barbaraspanien » Do 30. Dez 2004, 21:52

hallo Arnold.
mir laueft gerade ein Schauer über den Rücken, wenn ich das lese.

Ist zwar viel Stoff und muss es mir immer und immer wieder durchlesen..

doch das ist es....Psychologische Astrologie...die Synthese von beiden

das würde einen ganz anderen ASpekt für einen beratenden Astrologen
ergeben--nämlich jener, das es ohne ein Menschenbild, ohne ethik, ohne Menschenliebe nicht geht.
Ansonsten würde ich die Finger davon lassen Menschen zu beraten.

Weiteres folgt

es ist ein glücksfall für dieses Forum, das es euch gibt.
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Do 30. Dez 2004, 22:21

Llebe Barbara,

Deine erste Kritik macht uns solche Freude! Bruno Huber hatte gesagt,
er "verllebt" sich vor der Beratung in den Klienten, sonst läuft gar nichts!
Anfangs sagte ich zu ihm:"Bruno, ich habe schon 450 Horoskope". Bruno
entgegnete ganz erregt:"Hóroskope, Horoskope? - Das sind Menschen Arnold, lebendige Menschen, Menschen mit einer lebendigen Seele"!
Da machte es bei mir "Klick".

1992, als Rosi und ich die erste 14tägige Beraterausbildung in Lindau
besuchte, stand ich mit dem AP am Talpunkt des siebten Hauses. Rosi war
bei dieser ersten Ausbildung noch nicht dabei, da Christian noch sehr jung
war. Jedenfalls habe ich einen Steinbock Mond, ein Gefühskorsett. Du hast
ja ebenso deinen Mond in diesem Zeichen.

Nach einem Tag saß ich mittags alleine auf einer kleinen Wiese. Plötzlich
kam mir der Stress der letzten 20 Jahre emotional hoch. Ich mußte
furchtbar weinen. Irgendwie war es wie Selbstmitleid. Das Weinen tat
mir so gut, dass ich längere Zeit immer wieder solche Schübe bekam.
Es war wie eine seelische Reinigung! Seitdem habe ich gelernt meine
Gefühle zu zeigen, vor allem die Gefühle meiner Mitmenschen zu erkennen - egal ob sie fühlen oder nicht. Nicht - fühlen ist ja auch ein
Gefühl, grinse!

Aber liebe Barbara, du hast es wirklich auf den Punkt gebracht, ohne
echte Nächstsenliebe und Hilfsbereitschaft fehlt einer persönlichen astrologischen Beratung das im Grunde Wesentliche. Daher sind wir solche
API Fans. Zum astrologischen Teil gesellt sich der Mensch. Sobald sich
der Klient öffnet, öffnet sich auch das Horoskop wie ein magischer
Vorhang, und das ist immer wieder ein Funken Wunder, weil man sieht
wie das Höhere Selbst wirklich existiert und hinter allen Dingen verborgen
liegt.

Aussenstehende dürfen ruhig glauben wir sind verrückt, aber ich spüre
sehr stark unsere geistige Verbindung, die Liebe Neptuns, von Spanien
nach Rosenheim.

Arnold
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Beitragvon barbaraspanien » Do 30. Dez 2004, 22:29

Lieber Arnold...

Steinbockmond.....ist dir eigentlich ´klar wieviele Meister einen Steinbockmond haben?

na rate mal (sind einige)
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Do 30. Dez 2004, 22:31

Na ja, zum Hausmeister oder Bademeister könnte es schon reichén :>)
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Beitragvon aldebaran » Sa 1. Jan 2005, 22:14

Hallo Ihr LIeben

nun habe ich gerade mal diesen Bereich entdeckt und bin auch hier ganz fasziniert.

Vielleicht gelingt es mir mit Arnold´s Hilfe, mir die Achsen mal richtig zu merken. Herzlichen Dank Arnold.

Denn mein kleiner sonniger Merkur erschwert mir doch so manches Mal die geordnete Konzentration und außerdem....... habe ich nur eine Jungfrau- Mondin!

Steinbockmond.....ist dir eigentlich ´klar wieviele Meister einen Steinbockmond haben?

Aber, Scherz beiseite, ich bin mit ihr eigentlich ganz zufrieden.

Lieber Arnold, ich werde mir Deinen Beitrag bestimmt noch einige Male durchlesen und finde auch das Thema des Alterspunktes spannend. So habe ich schon lange das Gefühl, das wir uns im Horoskop, ähnlich wie bei dem kabbalistischen Baum, auf einer Reise befinden. Und ich halte es für sinnvoll, zu wissen, wo ich stehe.

Ihr seht, ich werde mich hier weiter durcharbeiten, bin aber von den kuddelmuddeligen Tagen noch angeschlagen.

Auf jeden Fall wünsche ich Euch ein wunderschönes 2005; mögen alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen.

Viele herzliche Grüße
Petra

na rate mal (sind einige)[/quote]
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Beitragvon barbaraspanien » Sa 1. Jan 2005, 22:23

Mensch Petra...

Was freue ich mich das du diese Stelle hier gefunden hast,.

Naja, das Thema mit dem Steinbockmond hatten wir ja einige Male
in unseren Gesprächen--ist ja mein Lieblingssatz dazu, aber nicht
wörtlich zu übersetzen...wenn ich mir meine Beziehung anschaue bin ich
noch weit davon entfernt, grinse.

Doch Spass beiseite....bin immer wieder beglückt das wir uns mit unserem
astrologischen Austausch so begegnen mit den Themen...und jetzt sind
ja Arnold und Rosi in gewisser Weise dazu gekommen und auch zwischen
uns besteht ja die spanische Verbindung.

Heute war ich am Meer...einwenig seltsam..denn es ist schon so, das man es doch einwenig mit anderen Augen sieht...obwohl es sehr sehr friedlich dort war und mir ausgesprochen gut getan hat.

erhole dich und melde mich noch wegen dem Chat
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » So 2. Jan 2005, 16:07

Liebe Petra,

Falls du Fragen hast, nur zu!

MLG

Arnold
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Beitragvon aldebaran » So 2. Jan 2005, 19:02

Lieber Arnold,

erst einmal möchte ich mich für die herzliche Begrüßung bedanken. Und natürlich geht mein Dank auch an Barbara, die mich so liebevoll auf dieses Forum und die angenehme Kommunikation aufmerksam gemacht hat.
Da ich selber manchmal eine recht zynische Kommunikation an den Tag lege (platzt dann einfach aus mir raus) werde ich mich bemühen, mich Eurer netten Art anzunähern.

Ich lese und lese, aber es fällt mir schwer, FRagen dazu zu formulieren. Es ist so, als ob einzelne Brocken in meinem Kopf herumfliegen, die noch Zeit brauchen, ein Ganzes zu werden.

Lieber Arnold, ich setze hier mal meine Geburtsdaten hinein, denn ich nehme an es ist einfacher Fragen zu beantworten, wenn das Radix bekannt ist. Zumindest geht es mir so. Also: 13.10.1955 um 21.20 Uhr in Stockelsdorf/ Lübeck.

Zur Zeit beschäftigt mich das veränderliche Kreuz am intensivsten, da ich im 12. Haus in den Zwillingen den absteigenden MK habe und im 6. Haus im Schützen den aufsteigenden MK. Der aufst. MK steht in Konjunktion mit Lilith und Pluto wandert ja nun schon einige Zeit durch den Schützen. Eine Erklärung für meine komischen Erkrankungen fand ich dann auch erst durch das Lilith- BUch von Kocku von Stuckrath. Allerdings hatten all die Visionen und Erlebnisse in der Anderswelt mir im Laufe der Jahre schon klar gemacht, das das alles etwas direkt mit meiner Persönlichkeit zu tun hat. Aber ich fand natürlich mein früheres geordnetes Leben viel besser und stelle fest das mir noch immer das Vertrauen fehlt, mich dem Prozeß des Lebens an sich anzuvertrauen.

So, für heute laß ich es mal genug sein, steckt mir doch noch die Grippe etwas in den Knochen.

Seid erstmal herzlichst gegrüßt
Petra
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Beitragvon barbaraspanien » So 2. Jan 2005, 21:14

Liebe Arnold.

Meine Frage an dich.....talpunkte......wenn du einen Menschen bei dir
in beratung hast der eben in derselben gerade steckt...wie gehts du vor--


ist es dann so, dass du demjenigen vermitteln kannst warum er das erlebt was er erlebt...und wie erreichst du dann die Einsichtsfähigkeit eines
solchen Menschen--wenn dieser Prozess dann eh so läuft wie er läuft dann hätte ich ja das Vertrauen das alles seine Richtigkeit hat.
Oder gibt es Möglichkeiten da notfalls korrigierend einzugreifen, ich meine natürlich der Mensch selber, nicht der Beratende.

Wenn du sagst der Mensch,wenn er in der Phase ist , diese zu durchleben habe....doch dazu wäre es auch vonnöten das er einen unblockierten Zugang zu seinen eigenen Ressourcen hat..und genau den haben ja die nicht welche eine Beratung suchen. meistens jedenfalls.

Und wie sieht der Background konkret aus als Astrologe, der auch psychologisch arbeitet. wie lauten dann da die qualitätskriterien....wie Reife, Menschenbild, Arbeiten mit eigenen Projektionen...

einwenig sieht es für mich nach einem hohen Anspruch aus, so als müsse am fast ein Heiliger sein.
Persönlich plädiere ich eh das ein solch arbeitender sich regelmässig einer Supervision unterzieht...
Wir wissen ja der Beruf des Astrologen ist so kein geschützter Begriff..es gibt einzig die kriterien der Dav oder die zertifikate der einzelen Schule.
mit lieben Grüssen
barbara
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » So 2. Jan 2005, 21:54

Liebe Petra,

Wir haben uns dein Horoskop angesehen, falls du es wünschen solltest,
stellen wir deine Bilder hier rein. Jedenfalls sind Liebe und Freiheit dein
Ding. Wahrscheinlich hattest du dieses Jahr im Frühsommer etwas am
Unterleib, was durch den Alterspunkt in Bezug zu deinen Angaben ersichtlich ist.

Dir ist ja die Methode der Traniste vertraut, da du Pluto erwähnt hast. Nach der Lebensuhr stehst du derzeit mit deinem Alterspunkt, kurz AP, im
neunten Haus des Schützen, seit Oktober 2003. Anfang 2006 stehst du am
Invertpunkt. Dies ist der fixe Bereich dieses Hauses, also wirst du derzeit
mit den Themen des neunten Hauses mehr und mehr vertrauter. Dein
neuntes Haus wird durch das Tierkreiszeichen Wassermann angeschnitten.

Also kommt fixe Luft auf veränderliches Feuer. Feuerhäuser, wie das neunte Haus empfindet man im AP als eine "zündende Treibstufe" der
Persönlichkeit. DU stehst in einer Phase, in welcher DEINE Lebensphilosophie entsteht. Derzeit kannst du dich sehr gut von den
anerzogenen Lernmustern des dritten Hauses lösen, in welchen du im
Alter von 12 bis 18 Jahren durchgelaufen bist.

Die Häuser zwei bis sechs spielen bei dir eine sehr bedeutende Rolle,
da du alle Planeten darin stehen hast! Also handelst du unbewusst aus
dem Bauch heraus, da diese Bereiche das unbewusste, kollektive
Ich, sowie das unbewusste kollektive Du verkörpern.

Darin befindet sich auch dein Aspektbild, deine innerste Struktur! Es besteht aus zwei so genannten Informationsaugen - kurz Äuglis. Dazu
kommt noch ein kleines Lerndreieck. Das zusammen sorgt für viele kleine
Denkvorgänge. Man informiert sich an der zulaufenden Spitze eines Auges, sucht nach Antworten auf alle erdenklichen Fragen.

Dein kleines Lerndreieck läuft gegen den Tierkreis im Uhrzeigersinn.
Dadurch lernst du durch Geschehnisse und Beobachtung im Leben.

Du hast einige Konjunktionen im Horoskop, vier an der Zahl. Dabei sitzen
mitunter Mond und Mars in einem Boot bei dir. Mut und Leidenschaft kommen hier zusammen. Das lässt dich emotional und manchmal überschäumend reagieren, besonders wenn es gilt etwas zu verteidigen,
oder sich dafür einsetzen zu müssen. Diese Konjunktion läuft bei dir über
zwei Zeichen, also Ende Jungfrau mit Mond und Mars im eingeschlossenen
Zeichen der Waage im vierten Haus.

Dort befinden sich zwei Konjunktionen im eingeschlossenen Zeichen. Die
erstere besteht aus Sonne und Merkur, die zweite aus Venus mit Neptun.
Eingesperrte Planeten geben immer ihre Energien an solche Planeten ab,
welche nicht eingesperrt sind. Also erhält dein Mond die Energie von Mars,
er saugt sie ab. Ebenso zieht Uranus die Energie von Neptun und Venus
ab, sowie die Konjunktion von Pluto und Jupiter. Dazu kommt Saturn
im Skorpion im fünften Haus, welcher die Planetenkräfte von Sonne und
Merkur "aufsaugt".

Planeten in eingeschlossenen Zeichen haben die Eigenschaft, dass sie
ihre Energien nach Innen zum Wesenszentrum gerichtet haben. Sobald
du nach Innen gehst, kannst du diese starken Kräfte fühlen und sie dir
nutzbar machen. Eingesperrte Planeten im vierten Haus kommen einer
versunkenen Schatztruhe gleich.

Zunächst kommt man sich von der Umwelt nicht verstanden vor, oder
man wurde nicht richtig eingeschätzt. Die vorhandenen Talente wurden
von den Erziehern nicht erkannt oder gefördert. Wahrscheinlich liegt bei
dir eine sehr starke Familien- oder Vaterthematik vor.

Darüber schreibe ich, sobald du Fragen dazu hast. Einstweilen noch gute
Besserung, kein Wunder bei diesem Sauwetter, zumindestens hier in
Rosenheim.

Liebe Grüße!

Arnold mit Rosi
Arnold Buchenrieder
 
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Beitragvon aldebaran » So 2. Jan 2005, 23:07

Lieber Arnold, liebe Rose,

da sitz ich hier an meinem PC und habe das Gefühl, endlich gesehen zu werden, wow.
Ich nehme an, Ihr arbeitet mit den Koch- Häusern? Zumindest kann ich darüber das von Dir/ Euch geschrieben umsetzen.

Es trifft haarklein zu, das ich als Kind mit meiner Spontaneität immer allen in der Familie auf die Nerven ging und es ist etwas, das ich bis heute überall mit einkalkuliere. Aber genau deswegen habe ich mir wohl den Schutzpanzer zugelegt, so nach dem Motto "Nein, ich bin nicht verletzlich". Meine Mutter war mit mir ziemlich überfordert, ich war die Jüngste von Dreien. In der Pubertät hat dann mein Vater übernommen, ein Skorpion- Mann. Er hat mich sehr viel gelehrt und ich begann, alles über den Kopf zu regeln und zu erklären. Gefühle waren eben out. Ganz ordnungsgemäß habe ich beide Eltern beim Sterben begleitet und auch versucht, meinem Sohn eine "gute" Mutter zu sein.

Dann kam es 1990 nach einer Gebärmutterentfernung zu einer Nahtodeserfahrung die eine Tür öffnete, die ich als Kind bereits absolut sicher (dachte ich) verschlossen hatte.
Ca. 1995 hatte ich selber keine Lust mehr zu irgendetwas, mein ganzes Leben erschien mir sinnlos, mein ganzer Körper schmerzte, Ärzte konnten nicht helfen und Medikamente führten zu stärksten allergischen Reaktionen. Es kam zu schweren Wortfindungsstörungen, mein Nervensystem gehörte nicht mehr mir. Wir zogen aus der Stadt aufs Land und ich begann mit Gehtraining und Sprachübungen. Fand eine alternativ arbeitende Ärztin und ein Forschungsinstitut. Die Ärztin stellte eine hochgradige Quecksilbervergiftung fest und das Institut fand unheilbare Antikörper. Da ich selber die ganze Zeit über manchmal als spirituelle Lehrerin tätig war, getreu dem Grundsatz "Wer heilt, wird geheilt werden" kam eine junge Frau zu mir und erwählte mich als Lehrerin. Mit ihr zusammen habe ich einen spirituellen Ausbildungsweg erarbeitet, der mir selber auch sehr geholfen hat. Am hilfreichsten war dabei die schamanische Methode der Seelenrückholung. Die Quecksilberwerte sind inzwischen im vertretbaren Bereich, die Antikörper gehen mal rauf und mal runter. Damit läßt es sich einigermaßen leben. Zurückgeblieben ist eine hochgradige Chemikaliensensibilität, so das ich mit parfumierten Leuten nicht zusammenkommen darf. Darüber weiß ich inzwischen auch sehr viel, will das hier nicht auch noch ausführen.

Aber genau wie Du geschrieben hast habe ich den Eindruck, das bei mir jetzt die Themen des 9. Hauses dran sind und habe gerade gestern abend noch einmal alles Mögliche darüber gelesen. Und der gute Neptun hat ja auch vor kurzem diese Tür geöffnet.

Auch trifft Deine Beschreibung der inneren Welten sehr gut zu; schon mein ganzes Leben ist das der Fluchtpunkt für mich und in den letzten Jahren wurde dieser Bereich für mich die schamanische Startposition.

Ich würde mich freuen, wenn Du die Dinge dort in das Forum stellen magst. Deinen Beitrag werde ich mit Sicherheit noch einige Male lesen und mich darüber freuen und bestimmt auch Anhaltspunkte für meine weitere Heilung finden.

Ich danke Dir und Rosie ganz herzlich; da ich- wie Du bemerkt hast- meistens aus dem Bauch heraus reagiere, habe ich jetzt auch genauso geantwortet. Ich hoffe, das ist ok für Dich/Euch.

Viele herzliche Grüße nach Rosenheim :D
Petra
aldebaran
 
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » So 2. Jan 2005, 23:45

Liebe Petra,

Vielen Dank für deine Auskünfte. Dadurch fällt es uns relativ leicht auf
deine angegebene Schwerpunkte einzugehen. Zuvor setzen wir noch
dein Bild hierunter "Schulen - Richtungen - Methoden" rein. Die nächste Zeit folgt eine eingehende Beschreibung,da viele Foris und Gäste sicher Interresse daran haben werden!

Mit lieben Grüßen!

Arnold und Rosi
Arnold Buchenrieder
 
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Mo 3. Jan 2005, 20:06

Liebe Barbara,

Bei der Beratung merkt man ja sehr schnell, wie ein Mensch im Alterspunkt seinen Talpunkt empfindet. Dazu kommt natürlich das Alter hinzu, da man diese Talpunkte physisch meistens erst ab dem achten
Haus im Alter von 46 Jahren verspürt.

Die Energien sind hier ja nach Innen gerichtet. Man braucht auch kein Heiliger zu sein, sondern es geht mehr oder weniger um die Vermittlung
des Proszesses als solches. Sobald ein Mensch eine plausible Erklärung
für seine Phasen bekommt, findet ja eine Bewusstmachung der eigenen
Mechanismen statt.

Diese Einstülpstellen im Horoskop verlangen sicher eine Zuwendung, das
heißt, man hat einen möglichen eigenen Zugang dazu. Manche brauchen
wirklich nur ihr Auge regelmäßig nach Innen zu richten, anderen ist ein
zeitweiser Spaziergang in der Natur lieber.

Die planetarischen Energien, auch beim Alterspunkt stellen sozusagen
eine ich - lose, reine, ursprüngliche Energie dar. Der Mensch muß sozusagen ohne eigenen Ansprüche diesen Energien nähern. Sobald er
dies mit einer gewissen Liebe und Hingabe tut, passiert genau der Effekt,
dass diese Energien frei werden, frei für den Menschen.

Lies bitte gelegentlich den Beitrag über den Dynamischen Quadranten.
Darin sieht man eine Abfolge, wie die menschliche Psyche grundsätzlich
funktioniert. Darin siehst du, wie die Gedankenbildung abläuft, sie begintt
immer zweifelnd und kritisch am Talpunkt eines Hauses.

Auch die Häuserzonen haben ihre Polarität, du kannst auf einer Hausspitze
mit dem AP riesige Erfolge haben, ein anderer kippt wegen der für ihn
zu großen Anforderungen aus den Latschen.

Sicher, meist werden die Talpunkte bei einer Beratung aktuell. Das hat
mit dem Leistungsprinzip in unserern Gesellschaften zu tun. Das nach
Innen schauen ist wie die Meditation eine erlernbare Routine, aber viele
Menschen finden immer eine Ausrede, meist sagen sie, dass sie keine
Zeit finden, oder nervös sind - Angst vor dem Allein sein haben.

Projektionsneigung kann man sehr gut in den Griff bekommen, sobald
man sein Horoskop mit dem des Klienten vor der Beratung auf allen
Ebenen vergleicht. Hier bekommt man eine gewisse Grundschwingung
beider Menschen vermittelt. Also stellt man seine Fragen an den Klienten
entsprechend vorsichtig. Man tastet sich an den Klienten heran, versucht
während des Gesprächs den roten Faden in dessen Horoskop zu finden,
also wie er lebt, sich selbst erlebt und wie er erlebt und gesehen wird.

Würdest du jetzt bei mir eine persönliche Beratung wollen, also unter
vier Augen, und ich würde noch nie ein Wort von dir gehört haben, dann
wäre mir klar, dass wir zwei zueinander einen sehr starken sexuellen
Magnetismus verspüren würden.

Mein Mars liegt beim astrologischen Häuservergleich exakt auf deiner
Konjunktion mit deiner Venus - Mars - Pluto Knospe, also einer Dreier´-
Konjunktion. Ich wäre mir dieser Tatsache bewusst, bevor du durch
die Türe eintrittst. Also würde ich besonders darauf achten, meine dem
Mars im Skorpion im zweiten Haus Urarchetypen mir bewusst zu machen.

Du könntest mich nun mit diesem Klick als "unterschwellig bedrohlich"
einordnen, je nach dem, wie du mit deiner Knospe Sexualität in der Vergangenheit erlebt hast. Dies ist eine sehr mächtige Konjunktion in deinem Horoskop, da Pluto daran beteiligt ist. Ebenso könnte mein Mars
auf dich geheimnisvoll, erotisch wirken.

Also kann ich mich nach der Situation richten. Sobald du mich als unheimlich, oder bedrohlich fühlen würdest, wäre es meine Aufgabe rasch
Vertrauen zu schaffen. Das würde ich an deiner "Einstiegstelle in deinem
Horoskop" machen, also dort wo eben Vertrauen entsteht. Meistens geht
dies beim Alterspunkt, da ich dir genau deine inneren Umstände beschreibe, wie du dich und die anderen derzeit erlebst. Oder ich beginne
mit Ereignissen aus deiner Vergangenheit. Sobald ich bei dir zwei oder
drei astrologische Treffer gelandet habe, öffnest du dich und beginnst
Vertrauen zu mir zu entwickeln.

Das kann in intimste menschliche Bereiche gehen, was natürlich letztlich
dem Klienten wirklich zu Gute kommt. Aber ich würde irgendwie rüberbringen, dass ich keinerleil sexuelle Absichten gegenüber dem Klienten hätte, sobald mir dies notwendig erschiene.

Ebenso ist es wichtig, zeitig eine Grenze zwischen sich und den Klienten
zu ziehen, da gerade bei intimen Details eines Menschen im Horoskopgespräch eine sehr tiefe Vertrautheit, manchmal Verliebtheit
entstehen kann - also mehr subjektiv auf die Gefühle bezogen.

Jedenfalls darf kein Astrologe eine intime Situation ausnutzen, das käme
einem ganz schlimmen Missbrauch von Vertrauen gleich! Natürlich haben
wir Menschen alle eine Sexualität, aber ein Berater sollte sich dringlichst
außerhalb seiner astrologischen Praxis persönlich damit beschäftigen.

Rosi und ich kennen leider einige (!) Opfer, welche hinterher über lange
Zeit vom eigenen Therapheuten missbraucht wurden! So etwas kommt
leider immer wieder vor, bedeutet aber für die Opfer eine Gehirnwäsche
hoch drei!

Bei API stehen die Supervisionen mitunter an höchster Stelle! Oder, ein
sehr wichtiger Aspekt bei der astrologischen jeweils 14tägigen Beraterausbildung ist die dortige Beraterpraxis und Schulung. Man sitzt
mit seinem Klienten am Tisch. Dabei sitzt ein ausgebildeter Berater, oder
Psychologe wie Wolfhard König, Der lernende Berater macht somit die
Deutung und der Psychologe oder Astrologe mischt sich nicht ein. Erst
nachdem die Beratung zu Ende ist, meldet sich der Lehrer zu Wort und
sagt genau was der auszubildende Berater richtig oder falsch gemacht
hat.

Dazu kommt, dass man mit der Kamera auf Bild festgehalten wird. Man
kann sich hinterher selber sehen, wie man allgemein wirkt. Also, das
sind bei Huber schon sehr gute Grundpfeiler zur astrologischen Psychosynthese vorhanden. Von API bekommt man nach der gesamten
Ausbildung ein Beraterdiplom. Man kann es ja an der Wand im Beratungsraum aufhängen, der Dipl. -API sorgt schon dafür, dass aus
dieser Schule gute, beratende Astrologen hervorgehen, welche eine
solide Psychologie und Astrologie erlernt haben.

Über die anderen Schulen kann ich leider nichts sagen, da wir sie nicht
besucht haben.

Mit lieben Grüßen!

Arnold
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Beitragvon barbaraspanien » Mo 3. Jan 2005, 21:52

Hallo lieber Arnold....

Danke für deinen packenden Beitrag...ich bin überzeugt.!

Grinse...das Problem mit meiner mächtigen Konstellation haben nicht

nur Astrológen mit mir---aber sehen wir es doch mal so....das kann auch eine sehr starke Kreativiät in der Zusammenarbeit bewirken und eine tiefe Wahrheitsliebe.

Angst vor dir oder dieser Energie ? da kennst du mich aber schlecht...

aber recht hast du...das ist ein heikler punkt und erfordert Integrität
von einer Person.

Ich mag deine kernigen worte und aufrichtigkeit.
alles liebe
barbara.....ist aber noch mehr, unsere beiden Steinbockmonde, nicht wahr
Wahres Wissen kommt nicht aus dem Intellekt , sondern aus dem unmittelbaren Kontakt.
Wissen haengt vom Dasein ab.
Gurdjieff
barbaraspanien
 
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