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von barbaraspanien » Fr 28. Jan 2005, 21:20
Hallo lieber Arnold....
da würde ich mich sowieso nie ernsthaft an solche Methoden wagen als Grünschnabel---und das mit der Verwirrung siehst du richtig.
wahrscheinlich habe ich eh meine lektion gelernt, und nicht zu wenig....und verlust von freundschaften ist immer gegeben...auch einfach weil die Wege sich nicht mehr treffen...
dieses Beispiel habe ich eh nicht sonderlich reingenommen....es sollte genau wie du es auch siehst nur hervorstreichen wie negativ saturn immer noch gesehen wird....als übeltäter..........
die modernen astrologen und auch die der humanistisch--psychologischen richtung sind eh davon ab....
wenn dann würde ich eher die möglichkeit einer gewissen kristallisierung sehen.....doch mit steinbockmond ist es eh dauerthema....
aber vergessen wir nicht...wie geht es einem unbedarften damit, der sowas unter die nase gerieben bekommt,,,dann vielleicht mit misstrauen jede regung der umwelt auf dieses hin untersucht und dann tritt so was wie eine selbsterfüllende prophezeiung ein.....also da sehe ich auch eine gewisse Verantwortung dem Menschen gegenüber der da vor mir sitzt....
alles Liebe
Barbara 
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von Arnold Buchenrieder » Fr 28. Jan 2005, 21:35
Hallo liebe Barbara,
Die Astrologie läuft immer wiede Gefahr, sich an negativen Beispielen aufzuhängen. Zum Beispiel hatten Napoleon und Hitler ihren Saturn im zehnten Haus. Deren Saturn ist ín der Tat "heruntergefallen", aber unzählige Menschen haben mit Saturn im zehnten Haus echte soziale Verantwortung übernommen! Seien es alleinstehende Mütter, welche wie der Fels in der Brandung für die Kinder steht und sorgt, oder Menschen mit
öffentlichen Profil. Man kann gar nicht oft genug sagen, dass ein Horoskop ohne Menschen nur Analogien aussagt. Damit kann man nur in Entsprechungen aussagen. Gott sei Dank hat sich die Astrologie der letzten zwanzig Jahre beständig auf ein doch gutes Niveau eingependelt. Der Steinbockmond braucht nur die Polarität zum Krebs erkennen und integrieren, das verjüngt, weicht das Korsett des Steinbocks auf.
Liebe Grüße, auch von Rosi!
Arnold
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von barbaraspanien » So 30. Jan 2005, 12:20
Hallo guten morgen lieber Arnold...
mich bewegt gerade eine Frage...die der eingeschlossenen Zeichen.
eingeschlossene Zeichen bedeuten, das ein ganzes TIerkreiszeichen in einem Haus eingeschlossen sind..dh. die Spitze des Hauses liegt in dem vorhergehenden Zeichen und die SPitze des nächsten Hauses im übernächsten Zeichen.
immer wenn im Radix eine eingeschlossene Zeichenachse da ist, muss es dafür zwei weitere Zeichen geben, in denen jeweils zwei aufeinanderfolgende Häuserspítzen liegen.
also ...so sind sowohl die Achsenthemen als auch die einzelen Häuserthemen betroffen. das vorherige Zeichen an der häuserspitze verbindet die Themen.
so heisst es...die qualität des eingeschlossenen Zeichens kann erst zur Entfaltung kommen, wenn das Thema an der Spitze des Hauses entwickelt wird..zeigt also wie die entwicklung stattfinden soll.
allerdings habe ich da auch wieder unterschiedliche interpretationen gefunden...so heisst es das eingeschlossene zeichen weise auf eine bereits vorliegende Entwicklung hin und anderes...diese qualität muesse entdeckt und entwickelt werden.
Zudem sei er ein INdiz auf eine karmische Vergangenheit.
so als Beispiel....wenn die spitze des fünften Hauses im Skorpion beginnt...dann liegt wohl dort die Auflösung?
so las ich das ENtwicklungsthema sei Kontinuierliches Lernen und ENTdecken tieferer Sinnzusammenhänge...schrittweises Lernen aber auch die klare Kommunikation mit anderen im alltäglichen Umfeld.
es gibt aber auch astrologen die geben eingeschlossenen Zeichen keinerlei Beudeutung....
alles Liebe
Barbara
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von Arnold Buchenrieder » So 30. Jan 2005, 12:56
Hallo liebe Barbara,
Eingeschlossene Zeichen machen sich weitgehendst nur bemerkbar, sobald Planeten sich darin befinden! Allerdings macht sich der Alterspunkt in solchen Häusern bemerkbar, indem anscheinend die Zeit schneller vergeht! Manchmal sind solche Häuser mit darin eingeschlossenen Zeichen
über 50° Grad groß, bei darin sich befindlichen Planeten bekommt man das Gefühl, dass sich die Ereignisse förmlich überschlagen. Wir kennen ja den Sechsjahresrythmus durch die astrologischen Häuser in der Altersprogression. Man wandert sozusagen innerhalb von sechs Jahren durch ein großes Haus. An den Häusern, in welchen zwei Hausspitzen an ein Tierkreiszeichen andocken, hat man dagegen das Gefühl, es geht nichts voran, es bewegt sich nichts! Man legt hier im Alterspunkt durch so ein Haus eine Strecke von unter 30° Grad zurück - auch in sechs Jahren!
Eingeschlossene Zeichen mit sich darin befindlichen Planeten weisen insofern auf Karma hin, indem diese Planeten "Ich - befreit" sind. So lange
das Ego versucht auf bekannte Weise mit diesen Planeten umzugehen, schafft dies Frust und Niederlagen. Man kommt bei der Umwelt nicht an, fühlt sich nicht bestätigt und verstanden. Mit der Zeit findet sich das Ego damit ab, und genau hier setzt auf wundersame Weise die Transformation
ein! Der eingeschlossene Planet kommt an die Oberfläche und brilliert durch seine ihm spezifische, reine Qualität!
Daher lassen sich über das Mondknotenhoroskop die Ursachen herausfiltern, warum im Radix ein Planet im Zeichen eingeschlossen ist. Ebenso ist es mit Planeten am Talpunkt, sie haben die gleichen, nach Innen gerichtete Eigenschaften. Angenommen, der Skorpion schneidet das
fünfte Haus an, so geht man dieses Haus immer mit dieser Qualiltät an, bis
zum nächsten Zeichenwechsel, welche ja meistens innerhalb eines Hauses
stattfinden. Aber primär gilt das anschneidende Zeichen. Skorpion - Anlage und Löwe - Forderung treffen aufeinander. Beides sind fixe Zeichen
in ihrer Qualiltät. Während der Skorpion passiv ist, zeigt der Löwe das Feuer der Aktivität, der Selbstdarstellung, der Rivalität, des Imponiersgehabe.
In der Lebensuhr tritt man im Alter von 24 Jahren in das fünfte Haus ein.
Das achte Haus betritt man aber erst mit 42 Jahren. Also trägt man ein
vererbtes Wissen um das Stirb und Werde in das fünfte Haus hinein, bewältigt dies auf diese Weise. Das Wasser des Skorpion bekommt hier Angst, dass es verdampfen könnte. Ebenso fürchtet Feuer zu viel an Wassser, da es gelöscht werden könnte. Mit Skorpion im fünften Haus sammelt man Erkenntnisse aus der Tiefe heraus, um diese ans Licht der
Sonne zu heben! Man gibt sich abwartend, reagiert mehr, als dass man agieren würde. Das "Auge des Antares" benötigt die entsprechende Reize
durch die Umwelt, um erglühen zu können. Sobald man von einer Sache
begeistert ist und seine Ziele abgesteckt hat, handelt man geradlinig und
entschlossen.
Mit lieben Sonntagsgrüßen!
Arnold
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von barbaraspanien » So 30. Jan 2005, 13:26
liieber arnold....
aha......so dann hat dies die Bedeutung wenn ein planet sich darin befindet....nun, in meinem Fall wäre das ja die mondknotenachse, die ja einen sensitiven Punkt darstellt, also nicht von sich aus leuchtet....
wird diese in dem Fall auch berücksichtigt?
und Pluto bewegt sich ja im transit dadurch......
kombiniere mal, das wir das thema eigentlich im Gesamtradix wiederfinden......mondknoten steht im quadrat zum merkur, beruehrt die Achse schuetze..zwilling...die Lern...Erkenntnissachse
so fand ich folgendes...die eingeschlossenen Zwillings..Schütze achse wiest auf ein karmisches thema von Denken..und erkenntniss hin, das in diesem Leben nochmals aufgegriffen werden soll.
In der direkten arbeit mit KLienten erlebte ich ich in diesem Falle sehr oft, das hier eine VOrstellung vorliegt, genug zu wissen und nicht mehr lernen zu müssen. Tatsächlich ist es so, dass der Horoskopeigner bereits ein Im Unbewussten liegendes Wissen hat, das jedoch für die jetzige Zeit nicht ausreicht, zu ungenau oder oberflächlich ist, zumal sich die äusseren, gesellschaftlichen und kuluturellen Bedingungen verändert haben. Man erfasst intutiv sehr schnell zusammenhängge und glaubt dann genug zu wissen und nicht in einem geordneten ausbilducngs--oder Lehrgang einzutreten zu müssen. DIes führt dann im Laufe der Zeit zu Krisen und Schwierigkeiten.."
Zudem wurde mir mal gesteckt...ein unaspektierter merkur weise daraufhin im vorherigen Leben etwas übersprungen zu haben....das würde sich ja einfügen in diese genannte Problematik.
aber wie gesagt, ist eine INterpretationsmöglichkeit....
auch schönen Sonntag....um mich herum nur Staub und wandgeröll vom renovieren.
barbara 
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von Arnold Buchenrieder » So 30. Jan 2005, 15:30
Liebe Barbara,
Ich sehe, du arbeitest mit Placius-Häusern. Da hast du den aufsteigenden Mondknoten im Schützen im eingeschlossenen Zeichen. Bei Koch-Häusern dagegen ist Saturn im vierten Haus im Skorpion eingeschlossen.....
Bruno Huber begründet die Koch-Häuser damit, dass diese dem Focus dem menschlichen Auge, seiner subjektiven Sichtweise entsprechen - so wie er die Welt sieht und wahrnimmt. Placidus-Häuser, so fuhr er fort, bringen dagegen mehr das Äussere der Umwelt zum Vorschein. Sie sind mehr für die mundane Astrologie geeignet. Das API hat ja für beide Entsprechungen das Radix, sowie das Häuserhoroskop zur Verfügung. Auch über Invert- und Talpunkt lassen sich nur stimmige Aussagen erzielen, sobald man die Koch-Häuser zu Grunde legt. Natürlich bleibt es einen jeden selbst überlassen, mit welchen Häusern man arbeiten will. Bruno hat jedenfalls eine logische Aussage zur Häuserfrage gemacht.
Kalt, aber herrlicher Sonnenschein bei uns!
Arnold mit Rosi
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von barbaraspanien » So 30. Jan 2005, 18:13
hallo arnold...
ein weites Feld mit den Häusersystemen....wäre nur insofern bemerkenswert das dann der Schwerpunkt in einen anderen Bereich fallen würde...in diesem Falle Saturn eingeschlossen im Skorpion...und der Bereich der Hausspitze wäre die waage...widder achse.....
interessanterweise scheint das placidussystem in der Mehrheit angewandt zu werden, wenn ich mich nicht täusche,..so fand ich gerade nach HeinzSpecht der das Gohsystem zusammen mit Dr. Koch entwickelt hat...
am anfang des lebens scheint es eher so zu sein, das die planeten in den PlacidusHäuseren ihre stärkste Wirkung zeigen. Oftmals wirken dann in der zweiten Lebenshälfte, nachdem eine Person bestimmte Entwicklungen vollzogen hat , die Planeten eher in den Goh häusern,
das wäre ja ausgesprochen mühsam jetzt in weiteren Sinne dem ganzen gründlich nachzugehen.....und Huber hat mit Sicherheit eine ausgeprägte Erfahrung und Forschung nachzuweisen...auch geht es ja nicht darum sozusagen das Rad nochmal zu erfinden....vielleicht muss man es wirklich von Fall zu Fall überprüfen wie stimmig es ist....und da hörte ich immer wieder das es schwankt zwischen den beiden Systemen...mal fühlten die einen mal die anderen sich mehr angesprochen von der jeweiligen Methode....
auch obliegt es mir in keiner Weise nicht offen zu sein für eine andere SIchtweise, im Gegenteil---nur als Laie muss man einwenig darauf achten nicht verwirrt zu werdenoder mit zuvielen Fakten sich zu befassen
In diesem Falle müsste man wirklich schauen ob die Saturnthematik zutreffend ist---du hast ja schon anderweitig auf eine ähnliche Frage darauf geantwortet......( überhaupt hat die Häuserberechnung eine auch mathematische Komponente, wo es mir sehr schwer fällt dies in meinem Kopf nachzuvollziehen, kommt noch dazu)
alles in allem könnte ein erschwerter Zugang zu den Themen des Hauses 5 schon zutreffen...in meiner "scheinbaren " Erlebnisswelt.. so finde ich da schon einwenig das entweder--oder Prinzip.....und eine schwierigkeit dies auszusteuern.....entweder kreativ und dann fällt mir die einhaltung von strukturen schwer....oder ich habe eine gute struktur und kann aber meine Kreativität nicht ausdrücken....allerdings könnte dies wieder mit der sogenannten Konditionierung und den Umwelteinflüssen zu tun haben.
es ist immer so bei mir zwischendurch das ich durchaus hinterfrage, zudem im Laufe der Zeit sich neue Blickrichtugen ergeben und es kommt dazu das ich keiner bestimmten Schulrichtung folge. Das hat durchaus zwei Seiten der Medaille...wie steht es dann um die Urteilsfähigkeit und ich würde mir auch nie anmassen zu behaupten ich hätte sicheren Boden.
so gibt es durchaus astrologen die sagen, wenn man mit astrologie sich anfängt zu beschäftigen genügen die Ephemeriden zum Üben und eigene Beiobachtungen...das Wissen anderer könne durchaus den Blick trüben...
doch das steht ja für mich in keinem Verhältniss zu den jahrelangen Forschungen auf diesem Gebiet und den Schlüssigkeiten, die sich ergeben.
also, um noch mal auf das Häusersystem zu kommen....die entscheidung welche derer ich anwende hat durchaus dann konsequenzen wo der schwerpunkt eines themas liegen könnte......
nicht ganz einfach für einen Laien.
alles Liebe
Barbara 
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von Arnold Buchenrieder » So 30. Jan 2005, 18:33
Hallo Barbara,
Mit den Vergleich der Häusersystem in Bezug auf die erste und zweite Lebenshelfte hast du hiermit eine Beobachtung von Michael Huber bestätigt. Er ist auch der Meinung, dass viele Horoskopeigner sich mehr in der ersten Lebenshälfte auf Placidus beziehen. Ich denke, der Zusammenhang liegt einfach darin, dass man in der ersten Lebenshälfte geprägt wird und die unmittelbare Nachschwingphase erst verarbeiten muss. Im Alterspunkt durch die astrologischen Häuser ist man die ersten 36 Lebensjahre im umbewussten Raum des Horoskops. Ab 36 kommt man dann in den lichten, den Tagesbereich. Darum auch der bekannte Spruch "Mit 40 fängt das Leben an". Spätestens nach dem Talpunkt des achten Hauses, also mit 46 Jahren, fängt der Mensch an sich seine Phílosophie, seine Anschauungen zu bilden. Das mit der Häusergröße kannst du dir so vorstellen. Ein Tor ist auf dem Fussbaldfeld 7,32 m breit und 2,44 m hoch. Sobald du in der Mitte des Feldes stehst, hast du subjektiv die richtige Größe des Tores vor dir. Sobald du nun seitwärts vom Spielfeldrand, oder gar von der Eckfahne auf dem Feld das Tor betrachtest, erscheint es dir viel kleiner, da du einen anderen Blickwinkel hast. Bei den Placidus Häusern ist es so, dass du weit oben auf der Sitztribühne Platz genommen hast. von dort oben siehst du das Tor mehr
oder weniger von jeder Seite gleich größer, da der Blickwinkel, der Focus
des Auges einen größeren Abstand zum Tor hat. Jetzt kannst du gleich Heico noch fragen, wie Madrid und Sevilla gespielt haben, lach!
Liebe Grü0e!
Arnold 
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von barbaraspanien » So 30. Jan 2005, 19:52
Lieber Arnold....
Danke für das anschauliche Beispiel über die Blickrichtung was das Häusersystem betrifft....wie gesagt Frauen sind eigentlich keine richtigen Mathematiker..(ausnahmen bestätigen natürlich die Regeln.  )
alles Liebe
Barbara
Ps. grinse, heico weiss nicht viel über Fussball, spielt TIschtennis
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