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von Arnold Buchenrieder » So 16. Jan 2005, 18:58
Astrologische Psychosynthese Teil II
Zunächst werden an dieser Stelle die so genannten „Stressplaneten“ im Horoskop beschrieben. Dazu ist es notwendig noch einmal auf die Dynamik und Statik eines
astrologischen Hauses einzugehen. Statisch beginnt ein Haus bei der Hausspitze und
endet ebenso statisch bei der nächsten Spitze. Dynamisch beginnt nach dem Maß des
goldenen Schnittes das Folgehaus am Talpunkt des statischen Hauses! Sobald ein
Planet im Horoskop zwei Drittel nach dem Talpunkt eines astrologischen Hauses steht,
wird er zum Stressplaneten. Einerseits soll und muss er sich mit den Themen des statischen
Hauses befassen, andererseits zieht es ihn wie einen Lemming in das nächste Haus. Der
Planet steht aber vor der Häuserspitze und weiß noch nicht was „nach dem Berg“ kommt.
Damit bekommt der Stressplanet eine besondere psychologische Bedeutung, welche es hier
zu beschreiben gilt.
Sobald wir uns der drei Kreuze, den Säulen des Himmels erinnern, bekommt der Planet
eine jeweilige Motivation vor der entsprechenden Hausspitze. Dabei geht immer ein
Prozess der Dreistufigkeit im Menschen vor sich. Zumindest sind damit drei grundlegende
Stufen gemeint, welche durchaus sich in Unterstufen unterteilen können. Bei diesen drei
Grundstufen geht es um organische Einteilung von Körper, Seele und Geist, also Saturn,
Mond und Sonne.
Auf der ersten Stufe ist man blind und unwissend, man befindet sich im Schlaf. Auf der
zweiten Stufe spalten oder teilen sich diese Kräfte, die Spaltung der Gefühle in Gut und
Böse beginnt. Wir leiden dadurch und setzen uns in der Polarität auseinander. Auf der
dritten Stufe bildet sich die Intelligenz und Unterscheidungsfähigkeit heran. Das autonome
Sonnen – Ich kann jetzt frei entscheiden und wählen. Dieser dreistufige Prozess spielt bei
allen Transformationsvorgängen eine wichtige und entscheidende Rolle!
Kompensation bezieht sich auf die erste Stufe, welche den Charakter Saturns hat. Auf die
zweite, mondhafte Stufe, welche unseren Gefühlen entspricht, bezieht sich die Sublimation.
Auf dieser Stufe findet die Heranbildung zur autonomen, sonnenhaften Persönlichkeit statt.
Kompensation verlangt eine Veränderung der eigenen Einstellung und Haltung, Sublimation
eine Verfeinerung der Gedanken und Gefühle, Transformation eine 180 Grad – Wendung
der Motive. Mit der Sublimation ist eine Verfeinerung gemeint, welche die Persönlichkeit
durch Gefühls- und Denkprozesse vornimmt. Man geht bewusster mit seinen Energien um,
dadurch gewinnen diese eine spirituelle Struktur, welche ein bewusstes Handeln ergibt.
Eine Bewusstseinswandlung oder Transformation hat immer den Zweck, den Menschen aus
unbewussten, statischen saturnischen Strukturen zu befreien. Eine Krise beginnt immer, in der
eine Angst, eine Kompensation, eine Weigerung ihren Höhepunkt erreicht. Sobald der Höhepunkt überschritten ist, findet ein Durchbruch, eine Wandlung statt. Oft beginnt eine
„neue Geburt“, nachdem man in der Annahme des Unausweichlichen die Akzeptanz findet.
Sobald man sein Ego zurücknimmt, erkennt man den tieferen Zusammenhang und die
Möglichkeit der Heilung einer jeden Krise!
Besonders die drei äußeren Planeten Uranus, Neptun und Pluto signalisieren vor einer
Hausspitze eine ständige Wandlungsbereitschaft. Sie repräsentieren im Menschen als höheres
Leitbild das Über – Ich, welches von einem Besitz ergreifen und fanatische Züge annehmen
kann. Man setzt alles daran, diesem Leitbild zu entsprechen. Damit besteht die Gefahr, dass
man seine eigenen Kräfte und Energien permanent überfordert – bis hin zum nervlichen
Zusammenbruch! Zumindest schwanken solche Menschen hin und her, zwischen einem oft
überempfindlichen Ich und Sendungsbewusstsein. Das kann sich in einem gesteigerten
Helfersyndrom äußern. Ein Beispiel wäre hier ein Neptun vor der sechsten Hausspitze. Man
wäre hier einerseits bemüht durch selbstloses Dienen zu glänzen, indem man dieses Leitbild
vorgibt. Zum anderen wäre so ein Mensch mit einem selbsternannten Heiligenschein versehen. Da Neptun aber ein Transformationsplanet ist, schält und reibt sich das Ich solange
daran ab, bis nichts mehr davon über ist! Dann erst kann man die überpersönlichen Energien
Neptuns zum Wohl anderer Menschen einsetzen.
Wie bereits geschildert, geht es bei den Stressplaneten auf der dritten Stufe um die Wandlung
der Motivation. Also sollen Ich – Absichten in selbstlose Absichten umgewandelt werden. Es
ist immer wieder erstaunlich, wie diese Energien spürbar zum fließen beginnen. sobald das
Ich zurückgetreten ist. Die Planeten scheinen ihre unbegrenzten Energien symbolisch aus dem
Kreis in der Mitte des Horoskops zu beziehen.
Es ist sehr wichtig, seine Stressplaneten im Horoskop zu erkennen und sich deren Mechanismen bewusst zu machen. Solange man das nicht tut, ist man immer den Forderungen
nach besonderer Leistung durch die Umwelt ausgesetzt! Stressplaneten stehen immer am
Rand der Erschöpfung, da sie ja hohen Anforderungen der Umwelt gerecht werden sollen.
Daher ist eine Pflege dieser Planeten von großer Wichtigkeit. Dabei hilft das sich nach Innen
wenden, das entspannen und loslassen schon einen großen Schritt weiter. Sobald man sich
bewusst mit seinen Stressplaneten befasst, kann man feine subtile Möglichkeiten erkennen
und für sich herausarbeiten.
Planeten vor dem AC, IC, DC und MC motivieren über andere zu siegen, immer der beste oder der erste zu sein. Dieser Effekt wurde schon von Gauquelin beschrieben. Besonders
Spitzensportler haben ihren Mars meistens vor dem MC oder dem AC. Ebenso verhält es
sich mit Saturn im Bereich vor der zehnten Hausspitze. Oft werden hier unglaubliche wissenschaftliche Leistungen vollbracht. Man denkt hier sehr „erdig“, realiltätsbezogen. Man
glaubt nur das, was sich im Messglas und Reagenzglas auch beweisen lässt. Mit Merkur vor
einer kardinalen Hausspitze meint man alles besser zu wissen. Mit Jupiter vor einer kardinalen Spitze will man kein Sportler sein, aber der joviale Anstrich wird gewaltig aufpoliert. Man will unter seinen Freunden und Bekannten der beliebteste sein und mit
großen Trara und Hallo empfangen werden. Damit haben alle Planeten eine Ichhaftigkeit
zu überwinden, sobald sie im Stressbereich einer kardinalen Hausspitze stehen.
Planeten im Stressbereich vom fixen Kreuz, also vor den Spitzen der Häuser zwei, fünf,
acht und elf bekommen einen starken Antrieb alles festhalten zu wollen. Oft verteidigen sie ihren Besitz gegen vermeintliche Gegner, welche eigentlich nichts Schlechtes im Sinn haben.
Man sucht Sicherheit um jeden Preis, ist aber in der Grundhaltung auf Abwehr und Verteidigung eingestellt. Mit zum Beispiel Saturn vor der zweiten Häuserspitze ist das
Sicherheitsbestreben oft übersteigert und absurd. Man hat übergroße Verlustängste und
stellt sein Licht unter dem Scheffel. Saturn baut hier starke Schutzmechanismen auf.
Geschieht trotzdem ein größerer Verlust, kann eine Welt zusammenbrechen. Hier findet
die Wandlung durch Verlust statt. Ein geläuteter Saturn kann hier sein ganzes Wissen
strukturierend und gewinnbringend einsetzen, nachdem sein Ich die entsprechende Wandlung
und Transformation durchgemacht hat.
Man braucht sich lediglich der Planetenreihe bewusst zu werden, dann sieht man sofort,
welche Planetenqualität auf das entsprechende Kreuz kommt. Dazu hat man noch das
Zeichen zur Verfügung, wie man mit dem Haus umgeht. Zum Beispiel steht Neptun vor
dem veränderlichen Kreuz sozusagen vor der eigenen Haustüre, weil das veränderliche Prinzip voll und ganz seiner eigenen, sensitiven Natur entspricht. Also tut er sich hier
leichter, als im kardinalen Kreuz, wo Leistung und Durchsetzung verlangt wird. Man
kann hier genau so verfahren wie bei den Planeten im Zeichen – Anlage und Planeten im
Haus – Forderung.
Mit Stressplaneten vor dem veränderlichen Kreuz wird alles besonders wichtig, was mit
Beziehungen zu tun hat. Man tut alles, um bei den Mitmenschen Anerkennung zu finden und
um beliebt zu werden. Man verleugnet sich nicht selten, begibt sich in Abhängigkeiten und
sehnt sich trotzdem nach Freiheit und Unabhängigkeit. Selbst braucht man immer etwas, was
man lieben kann wie Menschen, Tiere und Pflanzen und Objekte. Man ist mit Stressplaneten vor dem veränderlichen Kreuz sehr viel unterwegs, immer nach der Suche nach dem gewissen
Etwas.
Man geht gerne den Pflichten wie Treue und Planung gerne aus dem Weg. Oft hat man Angst
an „die Kette gelegt“ zu werden. Sie verabscheuen einen Handel mit der Liebe und werden
dennoch ständig manipuliert. Im Stressbereich vor der dritten Hausspitze will man einer von
allen sein und weicht Auseinandersetzungen aus. Man versucht Liebe und Zuneigung durch
Anpassung und „nach dem Mund reden“ zu bekommen. Eine andere Kompensation wäre eine
übertriebene Geschwätzigkeit. Man will sich interessant machen und versucht mit seinem Wissen anzugeben, Eindruck zu schinden.
Die Transformation im dritten Haus verlangt, dass man sich selbstlos in das Kollektiv einbringt, sein Wissen vermittelt und das Beste gibt was man zu bieten hat. Die Konversation
sollte bedingungslos und aus der Freude heraus erfolgen. Vor der neunten Hausspitze könnte
man ein „Hans guck in die Luft“ sein. Man ist hier sehr von seiner Meinung überzeugt und
glaubt damit nichts mehr hinzulernen zu müssen. Man baut sich gerne eine Philosophie auf,
welche die eigenen Schwächen entschuldigt. Das autonome Denken wirkt auf der Stufe der
Kompensation unglaubwürdig und erweckt zumeist Misstrauen.
Vor der zwölften Hausspitze, „dem stillen Kämmerlein“ sind kompensative Züge und Neigungen nur sehr schwer zu durchschauen. Man lässt sich nicht gerne in seine Intimsphäre
hineinschauen und vieles geschieht unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Geheime Wünsche und Bedürfnisse werden nicht so ohne weiteres preisgegeben. Man gibt sich dabei oft selbst
auf und teilt dem Partner oder seinen Mitmenschen nicht mit, was man begehrt oder gerne
haben möchte. Meistens braucht es Krisen und Leiden um sich so etwas eingestehen zu können.
Die Transformation beginnt hier mit Liebes- und Vertrauensentzug. Als Reaktion bleibt
zunächst die Flucht in ein Reich der Phantasien, oft mit Alkohol- oder Drogensucht begleitet.
Aus dem Strom der chaotischen Gefühle müssen sich diese Menschen selbst wieder befreien,
nachdem sie durch ein tiefes Stirb und Werde gegangen sind. Dabei stoßen sie auf die Urquelle, aus welcher alles Leben zu hervor sprießen zu scheint. Von hier aus werden sie
dann mit neuer, schöpferischer Kraft und Energie versehen, welche sich besonders zum
helfen für Not leidende Menschen und Tiere eignen.
Im Alterspunkt der Lebensuhr durch die astrologischen Häuser erlebt der Mensch zwölf
Phasen im Leben, in welchen er sich im Stressbereich vor einer Hausspitze befindet. Natürlich
wirkt die Wirkung entsprechend verstärkt, sobald sich ein Planet im Radixhoroskop vor einer
Hausspitze befindet. Alleine durch die Bewusstwerdung solcher Situationen ermöglicht ein
entsprechendes Verhalten. Man wird sich dieser Mechanismen bewusst und kann mit dieser
Situation von vorneherein viel besser umgehen! Sobald man sich als Ego zurücknimmt, fangen die Energien zu fließen an, der Stress weicht der Lebenskraft des entsprechenden
Planeten. Mit dem Alterspunkt vor einer Hausspitze ist es wichtig, immer die Thematik der
ganzen Horoskopachse zu erfassen. Die Polarität ist immer eine notwendige Voraussetzung,
um in seine innere Mitte zu gelangen. In der Mitte ist die Polarität aufgehoben, sie wird durch
den Kreis im Zentrum eines Horoskops symbolisiert.
Fortsetzung folgt!
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Arnold Buchenrieder
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von barbaraspanien » So 16. Jan 2005, 22:08
hallo lieber Arnold....
wieder eine Menge Stoff...verzeih mir also wenn ich nicht alles so erfasst habe.......wenn ich auch auf eine innerliche Weise dem schon folgen konnte......
mir stellt sich da eine Frage zum zurücklassen des Ichs......
und ich habe einen sehr grossen respekt vor den transsaturnalen Planeten......und vor Saturn überhaupt....er hat ja zwei Gesichter, einen januskopf......und das furchterregende ist die eine davon.
er ist aber auch der Hüter der schwelle.....die schamanen kennen sowas übrigens auch, man nennt sie die torwächter....und ich sehe es auch so, er vergibt die visa zu den transpersonalen Bereichen.
also eine saturnische Hemmung kann durchaus ihren tieferen Sinn haben.....allerdings wird es statisch und schmerzhaft braucht es auf jeden Fall eines Anstosses.......
allerdings sehe ich in unserer Kultur, auch wenn es so scheint, als sei kein Tabu mehr vor irgendetwas sicher, gar nicht mal so ein saturnisches Problem, sondern eher tendenzen und versuche dies zu umschiffen.
jetzt ist natürlich klar , das dies eigentlich garnicht möglich ist....also da erhebt sich für mich keine weitere Fragen.
da fällt mir etwas ein, habe ich auch mal in mein tagebuch notiert..
ich bin von der alten Schule
man bekommt nicht umsonst
nichts ohne wirkliches Wollen, ohne Vorbereitung und Einweihung.
und auf Glauben und Vertrauen kommt es an.
Du sprichst von den drei Stufen.....ich glaube wir pendeln da immer hin und her...in einigen bereichen sind wir auf der dritten, in anderen auf der ersten,....und wir sind viele.....gurdjeff sprach mal davon das der mensch etwa siebzig verschiedene Ichs hat, die alle gegeneinander, durcheinander arbeiten....also das kristallisierte Selbst von dem er spricht erfordert eine konsequente arbeit...würde ich so sehen.
also das ich zurückstellen.....wenn ich mir vorstelle mich neptun uranus und pluto zu überlassen kann dies ohne Guidance schwer möglich sein...
vor allem der Umgang mit neptun ist ein zweischneidiges schwert....er ist agape, die hohe Liebe......und er ist die Täuschung .....wer kann dies wirklich unterscheiden?
also der mensch wird zum diener seines wahren selbst, und wenn er seinen richtigen Platz als kanal einnimmt, kann die kraft des wahren selbst hindurchfliessen.
gewillt zu sein auf der persönlichen Ebene nichts zu sein, kann aber nicht ausschliessen sein ego zu gebrauchen, ist sogar notwendig, solange wir auf erden leben. Nur,wir können dann wählen wann wir es zurückstellen....
so müssen wir auch persönliche grenzen setzen um unsere eigene Unversehrtheit und wohlbefinden zu sichern.
der spirituelle pfad und die ganze reise durchs leben bestehen aus flecken, aus licht und schatten. wenn wir uns an die positiven lichtvollen ausschnitte unseres lebens klammern verleugnen wir einen sehr realen teil unserer erfahrung..
die negativen vorfälle werden nicht verschwinden. sie sind teil des spiels. statt sie zu bekämpfen oder veränderen zu wollen kann man vielleicht seine Beziehung dazu verändern,
sri aurobindo, soll gesagt haben...die spirituelle reise besteht daraus, dass man andauernd auf die schnauze fällt, aufsteht , sich abklopft und verschämt zu gott aufblickt und den nächsten schritt tut.
als reisegepäck nehmen wir ein ganzes bündel ungelöster Persönlichkeitsfragen mit--und es gibt viele fallgruben auf diesem Pfad...
nur wer kann diese genau erkennen, benennen ?
das war erstmal ein erster erguss dazu..bin jetzt einwenig intuitiv vorgegangen....
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von Arnold Buchenrieder » So 16. Jan 2005, 22:41
Liebe Barbara,
Saturn habe ich schon lange sehr schätzen gelernt! Ich habe ihn ja im
zwölften Haus stehen. Zunächst kommt man sich wie die Nußschale auf
dem offenen Ozean vor. Irgendwann läßt du deine Ängst und Befürchtungen los, mehr als untergehen kannst du nicht - so ist es jedenfalls mir ergangen. Saturn ist im zwölften Haus aufgefordert seine
Grenzen zu öffnen. Durch Meditation findet mein Körper und auch mein
Geist immer wieder in der Tiefe seine sichere, seelische Verankerung.
Bei der Huberschule wird mit entsprechenden Respekt von Uranus, Neptun
und Pluto gesprochen. Aber ebenso wird man ermutigt, diese Planeten
zu erproben und zu integrieren, indem man Vertrauen zu ihnen entwickelt.
Umgesetzt sind die Transpersonalplaneten nichts anderes, als Aspekte
des einen Gottes oder des Höheren Selbst im Menschen.
Sicher gibt es eine "dunkle Nacht der Seele" - "Eile hindurch Jünger" steht
da geschrieben! Sobald ich alle Teufel und Dämonen in mir freudig
begrüße, sie mit Licht umhülle, verlieren sie ihren Schrecken. Und wenn,
dann ist es höchstens mein Schrecken, welchen ich zu beleuchten und
zu integrieren habe. Mit dem "Ich zurücktreten" ist nicht gemeint, dass
man nur noch Spielball ist und die Launen des Schicksals als gegeben
nimmt. Es geht doch darum, dass unser menschliches Bewusstsein zur
Kenntnis nimmt, dass alle polaren Energien letztlich aus einer Quelle kommen, welche nur zugänglich wird, indem wir einen inneren Zustand
der vorübergehenden Ichlosigkeit quasi erzeugen.
Das kann durch Kunst oder Musik ebenso geschehen, Drogen sind natürlich ein neptunischer Fallstrick. Aber ein Gläschen Wein kann
ebenso sinnliche Verzückung hervorrufen. Kleine Reize erhöhen die
Lebensfreude, große zerstören sie - ein weises Wort aus dem Tao.
Ich wurde bei API gelehrt mutig und ehrlich, entschlossen auf die drei
geistigen Planeten zuzugehen! Tatsächlich funktioniert es, man muss nur
sich selbst ebenso beobachten. Alleine in den unbewussten Kontrollneigungen des Ichs stecken kleine Fallen.
Die drei warten darauf, Gott bedingt der Menschen und die Menschen
brauchen Gott. Aus diesem Dialog kommt jeder Keim zur inneren
Befreiung. Aber du hast Recht liebe Barbara, die gebotene Furcht hat hier
nichts mit Angst zu tun, sondern mehr mit Respekt. Es sind Kräfte, welche
dem menschlichen Ich hoffnungslos überlegen sind. Sie sind die wirklichen
Inititatoren der Genesis, haben Macht über Leben und Tod auf jeder Ebene
des Seins.
Die Torwächter zu diesem Reich sind unsere eigenen ichhaften Antriebe.
Wir erfahren sie gespiegelt als furchteinflösende Dämonen. Sobald man
sich darin erkennt geben sie den Weg frei....
Mit lieben Grüßen!
Arnold
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von barbaraspanien » So 16. Jan 2005, 23:09
Hallo arnold....
klar, meine furcht....steht der saturn im krebs im transit in meinem zwölften haus zur zeit,
Es ging mir auch um die Verwirrung auf diesem Weg...und die kann zu ernsten problemen führen.
mir fällt da wieder die christina grof ein, die da schreibt
in dieser zeit durchaus sichtbarer religiöser Führer, spiritueller Lehrer und gurus gibt es durchaus die Vorstellung , das das Göttliche ausserhalb von uns liegt...das macht deswegen soviel sinn, weil wir voller scham stecken.
dann kommt jemand daher, dessen hauptsächliche idendität die ist, ein Vertreter gottes zu sein und wir greifen sofort zu. wir beginnen, besonders wenn die praktiken und lehren einen ort der Inspiration in uns berühren, zu glauben, wir hätten die antwort gefunden.
sogar in der Beziehung zu sehr erleuchteten Lehrern kann unser Verhaftet.sein mit der zeit grosses leiden bringen. wir klammern uns so fest an den boten, das wir den inhalt der botschaft übersehen.!^
so der schlüssel ist das jeder gott in sich trägt, er ist ja auch in dem zimmer wo ich gerade schreibe....
viele leute werden auch vewirrt von der vorstellung spirituelles leben sei etwas anderes als das tägliche leben oder laufe getrennt davon oder es gehe darum high zu werden. So können wir dazu neigen das weltliche dasein als zweitranig, niedriger zu sehen oder als etwas wovor es zu
zu fliehen gilt.
wenn wir spirituell sind wird alles was wir tun zu einem teil des weges. wir sind nicht nur heilig, wenn wir uns mit einer Technik beschäftigen, sondern auch wenn wir zu hause sind.
jack kornfield hat das mal folgendermassen ausgedrückt....
wenn du etwas über einen Zen. Meister wissen willst, dann frage einfach seine Frau. was geschieht hinter den Kulissen?
natürlich stolpern wir in viele fallgruben...und der Feind sind meistens wir selbst.
es gibt viele möglichkeiten,, es gibt auch die praxis anderen zu dienen um den eigenen Schmerz aus dem Weg zu gehen. WIr hoffen unser eigenes Leiden dadurch zu reduzieren, das wir das anderer mindern wollen.
der weg ist dann auch zu lernen zu unterscheiden...so entdecken, entwicklen wir uns...und lernen auch unser bedürfniss nach vollkommenheit herunterzuschrauben.
übrigens grinse, heico versucht ab und zu mich zu einem gläschen rotwein zu überreden, weil er méint das sei sogar gesund....mir schmeckts nicht so, mag lieber mangosaft...
alles liebe,
barbara spannendes thema
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von Arnold Buchenrieder » Mo 17. Jan 2005, 00:10
Hallo liebe Barbara,
Shit, jetzt ist mir wieder mal der Beitrag flöten gegangen, grinse, dann
fange ich halt noch einmal an! Du hast mich durch die Christina Grof auf
eine gute und ich glaube passende Idee gebracht! Ich werde das Triple
und das Radix von Elisbabeth Kübler-Ross mit Lebensuhr und Altersprogression reinstellen. Frau Ross passt sicher gut zum Thema in
diesem Thread.
Ich lese deine Beiträge immer mit besonderer Aufmerksamkeit, dabei ist
mir spontan diese Frau eingefallen. Sie hat ja mit Christina und Stanislav
Grof vor der Heirat beruflich mit ihm in der Psychiatrie gearabeitet.
Frau Grof war natürlilch an der Quelle, was das Wissen um den Tod betrifft. Wer ihn schon zeitlebens erlebt hat, der tut sich natürlich leichter,
lach.
Den Zenmeister kann ich mir auch gut vorstellen, wie seine Heiligkeit
das Schlafzimmer betritt und zu Mami ( Kali ) kommt, grinse. In nur
wenigen Zenklöstern ist der Meister wirklich ein echter Heiliger. Viele
werden befördert, nur weil sie eine gewisse Anzahl an Jahren dabei sind.
Jedenfalls fühlte sich Jesus auch zu den Frauen hingezogen, wahrscheinlich
hat er auch mit einigen davon geschlafen. Warum auch nicht, aber dabei
waren wir nicht.
Alles liebe!
Arnold
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von barbaraspanien » Mo 17. Jan 2005, 00:23
Hallo arnold.......
das finde ich gut mit kübler..ross....hast du auch ihre lebensgeschichte gelesen? auch ihre kindheit, sie war ja ein Drilling.
im übrigen, das ein meister eine kali hat , damit habe ich gar keine Probleme....sah das eher noch weitergehend...nämlich auch eben menschlich...
der ankh hat das auch mal gut beschrieben...das es durchaus auch seiten gibt die in einem Leben halt nicht zum vorschein kommen soll..und bei einem anderen brechen sechs stellen gleichzeitig auf und er kommt so daher, erinnerst du dich noch....?
wünsche dir eine gute nacht und gruss an deine kali 
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von barbaraspanien » Mo 17. Jan 2005, 22:47
Hallo arnold...
wollte noch mal das thema, welches ich ansprach etwas vertiefen..
so schreibt greg bogart..
"nur selten findet man einen reinen Fall von einer spirituellen Krise, die ganz unbeeinflusst ist von den Belangen der niederen Ebenen.
Die Evolution ist keine lineare Anhebung des Bewusstseinsspektrums.
sie ist ein chaotischer und scheinbar zielloser Prozess, es sei denn wir wissen etwas von der AStrologie, die uns hilft, einen blick auf die geheimnisvolle Intelligenz unserer Entwicklung zu erhaschen.
in spirituellen Krisensituationen erlebt man vielleicht Bewusstseinszustände, die das eigene Bewusstsein ausserhalb der Zeit stellen, jenseits der konventionellen Grenzen und der Strukturen von Zeit und Raum (Satrurn) hinein in formlose zeitlose Bereiche(Neptun).
aber Menschen in solchen SItuationen kehren immer wieder auf die Erde zurück.
aus astrologischen BLickwinkel betrachtet ist eine solche Krise kein Ziel an sich, sondern sie erscheint als ein einziger Moment innerhalb eines grösseren Lebenszyklus. Was zählt ist die Bedeutung , die man aus der Erfahrung ableitet und was der Betreffende daraus resultierend tut..
Wenn ich mit einem Menschen arbeite, der gerade eine psychospirituelle Krise durchmacht, frage ich mich, wie diese Erfahrung nicht nur unsichtbaren welten sichtbar machen, sondern auch, wie sie die Identiät, das Handeln, den gesellschaftlichen Umgang oder den schöpferischen Ausdruck dieses menschen transformieren kann.
auf dem transpersonalen Weg mag unser Bewusstsein über unsere Grenzen hinaus expandieren, aber das ziel ist immer vollkommene Verkörperung und Entwicklung all unserer Fähigkeiten und Talente.
die Persönlichkeit ist das notwendige Vekhikel, durch das ein höheres Bewusstsein in die Welt einfliessen kann,,,,so geht es auch um die Integration von solchen Erfahrungen in das Alltagsleben
spirituelle krisen bereiten einen Menschen häufig darauf vor, eine notwendige rolle innnerhalb der Evolution unserer Gesellschaft, der Menschheit und des planeten Erde zu übernehmen. Obwohl die krise allgemein in einem vollkommen individualistischen Kontext gesehen wird, als dramatische Reise in andere Bewusstseinszustände, ist das Wachstums des individuums doch in wirklichkeit mit der kollketiven Evolution verbunden, In einer Zeit, in der unser weiteres Überleben davon abhängig ist, ob wir fähig sind harmonische Beziehungen miteinander und zur Natur zu entwickeln, ist dies angemessen dies so zu shenen."
dies noch mal ein ergänzender text dazu
alles liebe
barbara
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von Arnold Buchenrieder » Mo 17. Jan 2005, 23:46
Hallo Barbara,
Was du über Greg Bogart schreibst, dem kann ich aus meiner bescheidenen Erfahrung nur zustimmen. Ich habe einige, aber relativ
kurze Erfahrungen "jenseits von Saturn" gemacht. Einmal war ich beim
buddhistischen Zazen, ich hatte damals extra einen kleinen Ashram daheim mir eingerichtet. Darin waren einige Sitzkissen und ein kleiner Altar. Ich vollzog in diesem kleinen Zimmer monatelang täglich meine
Übungen. Sie bestanden aus "würdevollem Schreiten", dabei setzt man
ganz bewusst von der Verse beginnend auf den Boden auf, während die
Daumen der Hände sich beinahe berühren. Dazu atmet man, besser man
lässt atmen.
Nach einiger Zeit setzte ich mich auf mein Kissen auf den Versen sitzend,
so dass der Atem spürbar in das Hara aufsteigen konnte. Dabei schaut
man an die Wand. Sobald Gedanken aufsteigen, benützt man einen
Koan, ein Wort ohne Sinn. Dabei wird die ganze Energie in sich selbst
spürbar, der Körper wird warm, der Geist klar und rein. Dabei kann es
vorkommen, dass LSDähnliche, optische Verschiebungen auftauchen können. Man hat das Gefühl durch die Mauer zu sehen, oder sie bekommt
eine unendliche Tiefe. Urplötzlich nimmt man eine Art von dimensionloses
Licht wahr, für Bruchteile von höchstens einigen Sekunden......und genau
so eine Erfahrung reicht aus, um den Menschen total innerlich umzukrempeln!
Mit einen lieben Gruß!
Arnold
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von barbaraspanien » Di 18. Jan 2005, 00:46
Hallo arnold......
Jetzt erfasse ich gerade was los ist.....es ist ja etwas jenseits des verstandes.....und wir können ja nie wissen wohin die reise geht....und wie sie eigentlich dann vermitteln......also muss jeder da selber, alleine erst mal durch-------und sich darauf einlassen.....
alles liebe
barbara
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von Arnold Buchenrieder » Di 18. Jan 2005, 01:07
Hallo Barbara,
Auch noch auf? Ich muss morgen auch früh raus, aber um diese Zeit genieße ich immer die Stille, wahrscheinlich weil mein Mond am IC steht...
Christian hat ja auch seinen Mond an gleicher Stelle, allerdings nicht wie
ich im Steinbock, sondern in den Fischen. Er ist auch so ein Nachtlicht,
Rosemarie ebenso.
Zu dem was du gerade geschrieben hast, fällt mir die "dunkle Nacht der
Seele" ein - eile hindurch Jünger..... so hat das Alice Baily geschrieben.
Aber das ist sicher auch nur ein Ausriss einer Wahrheit. Man kann im Grunde alles in sich erfahren.
Bis morgen und träume schön!
Arnold
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von Demia » Di 18. Jan 2005, 11:14
Hallo Arnold und Barbara..
vieles an dem Beitrag inspiriert mich..
der Saturn.. bei mir in Fisch.. und ich träumte als kleinstes Kind immer und immer wieder, dass mich eine riiiiieeesssssiiige Welle mit über die Häuser trägt und ich hatte immer Angst zu fallen.. und bin dann aufgewacht. Der Tsunami erinnert mich schon sehr daran. Jedenfalls die Angst vorm Untergehen gab es schon da und heute Nacht träumte ich, ein kleines Mädchen in einem Schwimmbad ertrunken aus dem Wasser zu ziehen. Diese Geschichte gab es tatsächlich mehrfach in unserer Familie, mehrere Generationen zurück sind Kinder ertrunken, die Tochter meines Bruders fast und meine Tochter auch zweimal fast. Meine Tochter hat den Saturn ebenfalls in 12 (in Widder). Ihr kann wohl aber kaum was passieren mit sieben Planeten in 11/12 bzw. Wassermann/Fisch.
Immer wieder in Berührung mit meinem Sa in Fisch in 5 bleibt die spirituelle Krise nicht aus - ist es auch oder nur eine persönliche? Für mich war es immer so, dass ich alles hinnahm, so ich es verstehen konnte. Das aber blieb in manchen Bereichen über viele Jahre aus (Merkur-Neptun??). So sass ich schon als kleinstes Kind auf einem hohen Baum und schrie Gott an, bat ihn um Hilfe (komisch, dass ich nie auf die Idee kam, meine Eltern zu bitten - irgendwie war klar, dass die hier nix auszurichten hatten). Ja.. doch.. da gehört ne Menge Persönliches rein.. das stimmt.. Schon früh fing ich an, meine Kenntnisse weiterzugeben - das hilft ungemein beim Annehmen.
Dennoch mag ich Saturn als Transit sehr, wenn ich auch mit meinem persönlichen so meine Schwierigkeiten habe - er hat ja auch ne Menge Verbindungen.
Die Arbeit von Grof hat mich auch längere Zeit begleitet und ich habe auch die Atemarbeit gelernt. Eine sehr intensive Erfahrung. Ich wusste nicht, dass Christina ein Drilling war - vielleicht spürte ich mich deswegen ihrer Arbeit so nah????
Mond im Steinbock, der die Stille so sucht.. ja..
ich hab ihn ja auch am IC und liebe die Nacht.. genau wegen der Stille..
die sich ja im Fische-Saturn oder 12. Haus-Saturn wiederholt oder verstärkt. Bis ich 36 war, schlief ich kaum eine Nacht mehr denn 4 Stunden, manchmal weniger. Schon als Kind liebte ich es, eine stille Nacht lang ein Buch fertig zu lesen oder Nächte an einem Fluss zu verbringen oder auch beim Tanzen.
Ich hab zwei Kinder, einen Mann, Freunde und Klienten.. wo bleibt da Zeit für Stille?? Wieviel Stillebedürfnis kann ich der Umwelt zumuten???
Andererseits empfand ich das manchmal auch als einsam (wenn ich mal wieder in einer Klinik rumlag beispielsweise). Sehr polar - wie vieles bei mir.
Saturn wirds richten?? Er rutscht demnächst über mein 10. Haus, hängt schon länger auf meiner Dreierkonjunktion Jupi, MC Krebs, Mars in Löwe und versucht sich.. oder mich??
Arnold.. Du schreibst, dass Planeten an den Achsen (oooch, da hab ich ja nur drei) Konkurrenzgeschehen entstehen lassen. Da merke ich doch.. huch.. das WURDE mir immer gemacht, während ich es ablehnte. Nur beim Radfahren gönnte ich mir den Leistungskampf, manchmal spüre ich es auch im Auto an der Ampel und muss über mich grinsen.
Wenn es mir also gemacht wurde, sollte ich wohl mal die Projektion etwas zurücknehmen und schauen, wo ich Konkurrenz aktiv leben kann.
Dazu hab ich ja noch einige Planeten an anderen Häuserspitzen - jetzt wird mir mein "gestresstes" Dasein langsam verständlich. Neural-Leiden begleiten mich schon mein Leben lang.
ja.. das war wirklich interessant..
und Barbara danke ich für die Erinnerung an meine toten Drillingsgeschwister. Manchmal sind sie sooooo weit weg und dann wieder sooooo nah.
Liebe Grüsse
Gaby
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Demia
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von barbaraspanien » Di 18. Jan 2005, 14:59
liebe Demia
so der liebe maris hat meine arbeit gerade ´uebernommen und ich habe mich mal kurz zwischendurch an den compi geschlichen.
ersteinmal, nicht die christina, sondern elisabeth kuebler ross ist ein Drilling, dazu hat sie fast keine erde im horoskop sondern eine starke wasserbetonung mit feuer.....so verstehe ich auch das sie es so ins jenseits zieht.
und mit dem nachts nicht schlafen....hat das vielleicht ùeberhaupt mit steinbockmond zu tun? oder bei mir das ich eine nachtgeburt bin...habe auch einige jahre nachts gearbeitet.
nachts sind verstaerkte ionen in der luft, so das veraendert die atmosphaere.......und die ruhe natuerlich.......
bei mir hatte es auch schlicht den grund, das ich da endlich einwenig bei mir sein konnte.......auch meine mutter immer einredend auf mich mir somit raum zum Denken nahm............
heute habe ich einen indianischen Traumfaaenger ueber dem Bett, das faengt die schlechten traeume ein ...sagt man.....grinse
in meinem leben ist es auch so, das ich das alleinsein zwischendurch brauche wie die luft zum atmen......
und mit neptunischen erlebnissen bin ich immer etwas vorsichtig...wie las ich neulich....neptuns botschaften sind nicht in Granit gehauen, sie kommen aus dem wasser und verfluechtigen sich wieder.
diese zeit will uns sagen, das wir dies auf die erde holen muessen....intergrieren......
alles Liebe, muss gleich weiterarbeiten
barbara
Wahres Wissen kommt nicht aus dem Intellekt , sondern aus dem unmittelbaren Kontakt.
Wissen haengt vom Dasein ab.
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von Arnold Buchenrieder » Di 18. Jan 2005, 15:39
Liebe Gaby,
Da ratschen anscheinend drei Monde im Steinbock, drei uralte Seelen!
Das finde ich irgendwie lustig Barbara hat ihren Ziegenfisch Mond im
sechsten Haus, wir beide unmittelbar vor dem IC. Jupiter verträgt seiner
Natur nach übrigens Stressplaneten noch am leichtesten. Beim Mond
ist es schwieriger, da man sich erst seiner reflektierenden Art bewusst
werden muss. Man steht "vor der Türe" und hat oft das Gefühl draußen
bleiben zu müssen!
Dein Neptun steht nach GOH Häusern schon im zweiten Haus, fünf Minuten
früher wäre er im Stressbereich gestanden. Ich wäre als Kind auch beinahe ertrunken und wurde im letzten Moment aus dem tosenden Meer
gefischt. In Minutenschnelle kam ein Sturm auf und ich wurde mit einem
kleinen Schlauchboot von der Küste weggetrieben. Als ich aus dem
Boot kippte, sprang ein Italiener von einem Sprungturm, welcher 250 m
von der Küste entfernt war und rettete mich. Das war 1960 als ich
acht Jahre alt war - Alterspunkt Halbsextil Neptun, fünf Grad nach dem
AC.
In deinem Integrationsklick habe ich noch ein wunderschönes Beobachtungs - Lerndreieck entdeckt! Es reicht von deinem Mondknoten
zu den beiden Möndern im Radix und Mondknotenhoroskop. Damit
lernst du durch die Menschen der Straße und der Familie. Belanglos,
aber für dich vielleicht sehr wichtig!
Mit lieben Grüßen!
Arnold
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von SusanneN » Di 18. Jan 2005, 16:15
hallo arnold,
...GOH Häusern...
(ich misch mich mal als löwemond mit hier rein....)
was ist denn das, goh häuser ? und mit welchem haussystem arbeitest du ? nach placidus habe ich saturn knapp vor der fünften hausspitze in den fischen. bei koch sieht das natürlich anders aus...
ist übrigens ein interessantes thema
grüsse susanne
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von Demia » Di 18. Jan 2005, 16:31
Lieber Arnold
Arnold Buchenrieder hat geschrieben:Jupiter verträgt seinerNatur nach übrigens Stressplaneten noch am leichtesten.
das war früher auch so - heute bin ich nur noch ganz wenig belastbar in jeglicher Hinsicht. Arnold Buchenrieder hat geschrieben:Beim Mond ist es schwieriger, da man sich erst seiner reflektierenden Art bewusst werden muss. Man steht "vor der Türe" und hat oft das Gefühl draußen bleiben zu müssen!
ja.. das Gefühl kenne ich sehr - mein Bohren wird dann immer intensiver und meine Verwirrung parallel immer stärker Arnold Buchenrieder hat geschrieben:In deinem Integrationsklick habe ich noch ein wunderschönes Beobachtungs - Lerndreieck entdeckt! Es reicht von deinem Mondknoten zu den beiden Möndern im Radix und Mondknotenhoroskop. Damit lernst du durch die Menschen der Straße und der Familie. Belanglos, aber für dich vielleicht sehr wichtig!
Das habe ich zwar nicht verstanden, wie Du das herleitest, aber genauso ist es: ich liebe es, durch Städte zu laufen.. stundenlang.. und die Menschen anzusehen... kommen und gehen zu lassen und auf mich wirken zu lassen. Ich hab Hakomi gelernt, da kann man über den inneren Beobachter sehr schnell die Struktur des Gegenüber wahrnehmen und "aufnehmen". Dazu das Gedankenlesen und schon hab ich wieder viel gelernt und zwar ohne Stress.
Ausserdem mag ich "die Einfachheit" der Menschen auf der Strasse.
Dass der Mann Dich aus dem Wasser zog war toll und ein sehr vertrauenserweckendes Erlebnis. .. zusätzlich zur Todesangst.
Liebe Grüsse
Gaby
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Demia
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