Auslösungen nach dem Modell der TPA

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Auslösungen nach dem Modell der TPA

Beitragvon Astro20 » Do 23. Aug 2007, 18:18

Hallo alle!

Ich habe eine Frage, die sich hauptsächlich an TPA Astrologen richtet:

In der TPA schaut man bei einer Auslösung (z.B. Saturn über DC) zuerst immer im Radix nach, ob die Konstellation vorkommt. Wenn nicht, probiert man es ja zuerst über gegenpolaren Austausch, dann über die Paralellzeichenherrscher und als letzte Möglichkeit mischt man, also tauscht man den einen durch einen PZH und den anderen über seinen Gegenpol. Doch muss die usrprüngliche Konstellation dabei nicht trotzdem berücksichtigt werden?

Ein Beispiel:

Saturn läuft über den DC, als Konstellation Saturn/Venus. Doch wir finden Saturn/Venus nirgends. Angenommen es gibt aber Saturn/Mars im Sinne von Mars in 10. Die vollständige Deutungsformel würde dann lauten: Saturn am DC löst Mars im 10.Haus aus. Bei Mars in 10 verfolgt man seine Ziele normalerweise selbständig und auf eigene Faust, doch da er über Saturn/Venus (=halb gegenpolar) ausgelöst wird, macht er es nicht selbst, sondern es wird mit ihm gemacht. Das würde bedeuten, dass ich vielleicht befördert werde oder jemand anderer erledigt meine Ziele. Doch muss man dabei nicht die ursprüngliche Konstellation, die als Auslöser fungiert, miteinbeziehen? So etwa: Saturn am DC bedeutet, dass man im Begegnungsbereich Einschränkungen erfährt, man wird blockiert. Da das den Mars in 10 auslöst könnte man sagen, die Einschränkungen, die ich in meiner Umwelt erlebe (Saturn/DC) hindern mich daran, meine Ziele selbst zu verwirklichen (Mars in 10).

Freu mich auf eure Rückmeldungen :wink:

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Re: Auslösungen nach dem Modell der TPA

Beitragvon GreenTara » Mi 12. Sep 2007, 19:29

Hallo Astro15 :)

nach drei Wochen habe ich immerhin die Frage verstanden - aber gut, es geht ja in deinem Beispiel auch um Saturn. ;)

Doch muss man dabei nicht die ursprüngliche Konstellation, die als Auslöser fungiert, miteinbeziehen? So etwa: Saturn am DC bedeutet, dass man im Begegnungsbereich Einschränkungen erfährt, man wird blockiert. Da das den Mars in 10 auslöst könnte man sagen, die Einschränkungen, die ich in meiner Umwelt erlebe (Saturn/DC) hindern mich daran, meine Ziele selbst zu verwirklichen (Mars in 10).


Finde ich sehr kniffelig, so sattelfest bin ich noch nicht, um das beantworten zu können. Ich tendiere allerdings dazu, die Ursprungskonstellation mit zu berücksichtigen, nämlich den Saturn am DC, und dabei im Hinterstübchen zu behalten, was dieser Saturn denn als Häuserherrscher im "Gepäck" hat. Nehmen wir mal an, dieser Saturn herrscht über 3, dann wäre eine Deutung, dass die Verwirklichung deiner Ziele auch dadurch behindert wird, dass es dir schwerfällt, den Mund aufzubekommen bzw. zu formulieren, was deine Ziele sind.

Liebe Grüße
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Beitragvon Astro20 » Mi 12. Sep 2007, 19:42

Hallo GreenTara! :D

nach drei Wochen habe ich immerhin die Frage verstanden - aber gut, es geht ja in deinem Beispiel auch um Saturn.


Ich dachte mir schon, dass die Frage ein wenig zu kompliziert gestellt war, aber wenn man die Frage niederschreiben muss, ist es schwerer, als wenn man die Frage mündlich stellen würde :? Trotzdem danke, dass du so lange nachgegrübelt hast. Dein Mond in 12, oder? :wink:

Also ich habe noch einige andere Fragen zu TPA-Auslösungen, und ich versuche, sie verständlich und nicht alle auf einmal zu schreiben 8-)

Also: Jupiter ist durch mein 4.Haus gelaufen, und ich habe mein Zimmer Gelb ausgemalt, und die Möbel umgestellt und bekomme einen neuen Boden. Doch ich habe nur eine Mond-Jupiter Opposition, die aber ein bisschen zu weit ist, und daher würde ich sie nicht mehr miteinbeziehen. Doch der Pluto wäre bei mir Herrscher von 9 (Widder in 9) am IC.

Doch gelten bei Auslösungen die Herrscherkonstellationen der Nebenherrscher genauso dominant (hier: Pluto als Herrvon 9 am IC, Pluto als Herr von Widder), wie diese, die über die Hauptherrscher gebildet werden?

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Beitragvon GreenTara » Mi 12. Sep 2007, 20:22

Hallo Astro15 :)

Ich dachte mir schon, dass die Frage ein wenig zu kompliziert gestellt war, aber wenn man die Frage niederschreiben muss, ist es schwerer, als wenn man die Frage mündlich stellen würde :? Trotzdem danke, dass du so lange nachgegrübelt hast. Dein Mond in 12, oder? :wink:


Das lag nicht an deiner Formulierung. Zuerst habe ich die Frage nicht verstanden, dann fand ich sie zu schwierig, anschließend habe ich sie vergessen. Eben fand ich sie wieder. 8-) Ja, Mond in 12...

Also: Jupiter ist durch mein 4.Haus gelaufen, und ich habe mein Zimmer Gelb ausgemalt, und die Möbel umgestellt und bekomme einen neuen Boden. Doch ich habe nur eine Mond-Jupiter Opposition, die aber ein bisschen zu weit ist, und daher würde ich sie nicht mehr miteinbeziehen. Doch der Pluto wäre bei mir Herrscher von 9 (Widder in 9) am IC.


Da es sich um den Mond handelt, der ja recht schnell unterwegs ist, würde ich den Orbis bei dir durchaus gelten lassen. Durch Herrscher von 9 in 4 ist die Konstellation dann "potenziert".

Doch gelten bei Auslösungen die Herrscherkonstellationen der Nebenherrscher genauso dominant (hier: Pluto als Herrvon 9 am IC, Pluto als Herr von Widder), wie diese, die über die Hauptherrscher gebildet werden?


Wenn ich die Ausführungen richtig verstanden habe, dann sind die genauso dominant. Zumindest habe ich in den Büchern und Skripten eben nichts Anderslautendes gefunden.

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Beitragvon Astro20 » Mi 12. Sep 2007, 21:00

Wenn ich die Ausführungen richtig verstanden habe, dann sind die genauso dominant. Zumindest habe ich in den Büchern und Skripten eben nichts Anderslautendes gefunden.



Achsoo...Ich habe mir nämlich das Sekundärhoroskop vom Augenblick meiner Kopfverletzung angeschaut, und dass einzige Signifikante, was ich gefunden habe, war die Spitze 2 auf 0° Jungfrau, also Merkur/Venus. Da hab ich den Saturn aus 7 in 6 nicht beachtet. Ich habe im Buch der Häuserherrscher gelesen, dass der Nebenherrscher die negativen Inhalte eines Hauses wiedergibt. Bei Saturn in 6 aus 7 heißt das, ich ordne mich zu schnell unter und lasse mich immer gleich abdrängen, was leider stimmt...seufz :roll: ...Und da diese Konstellation über die Spitze 2, die für körperliches steht, ausgelöst wurde, habe ich mir eben ein Loch in den Kopf gehauen.

Ich habe zuerst gleich an den Merkur in 3 aus 2 gedacht (auch Merkur/Venus), da M. Roscher zu dieser Konstellation gesagt hat, dass sie auf Probleme mit dem Bewegungsapparat hinweisen kann. Doch diesen Gedanken habe ich gleich wieder verworfen, da es sich hier ja um Jungfrau-Merkur/Waage-Venus handelt, und nicht um Stier-Venus/Zwilling-Merkur.

Aber ich habe mitlerweile die Theorie, dass wenn z.B. Jungfrau-Merkur/Waage-Venus die Konstellation Zwilling-Merkur/Stier-Venus auslöst, die Wirkung ähnlich wie bei PZH Auslösungen ist, was bedeuten würde, dass mein Merkur in 3 aus 2 über PZH ausgelöst wurde. Und da die PZH meistens eher negativ sind, oder zumindest eine Umkehrsituation des momentanen zustandes bewirken, würde dass hier gut passen. Es ist vielleicht Haarspalterei, aber ich würde schon sehr strikt Jungfrau-Merkur von Zwillings-Merkur, und Stier-Venus von Waage-Venus trennen. Ich würde also behaupten, die Waage-Venus ist PZH von Stier, die Stier-Venus ist der PZH von Waage, usw. usf..

PS: Hast du TPA auch nur durch Bücher und Skripten gelernt, oder warst du auch bei Live-Seminare?

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Beitragvon GreenTara » Mi 12. Sep 2007, 21:53

Hallo Astro15 :)

den übrigen Text muss ich erst durchdenken, aber wie du würde ich auch zwischen Stier- und Waage-Venus und Zwillinge- und Jungfrau-Merkur unterscheiden.

PS: Hast du TPA auch nur durch Bücher und Skripten gelernt, oder warst du auch bei Live-Seminare?


Leider nur über Bücher und Seminare. Eines meiner ersten Bücher war von Roscher, das war Ende der 80er Jahre. Ich habe dann vieles ausprobiert, und bin doch immer wieder mehr oder weniger halbherzig zur TPA zurückgekommen. Seit etwa Anfang des Jahres habe ich mich wieder mehr hereingekniet - aber da war Herr Roscher leider schon nicht mehr unter den Lebenden. Ein wenig Live-Gefühl vermitteln die Seminare auf CD (es sind Mitschnitte).

Eine Möglichkeit wären noch die Online-Kurse bei Christopher Weidner, aber dafür fehlt mir derzeit das "Kleingeld".

Liebe Grüße
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Beitragvon Astro20 » Do 13. Sep 2007, 15:10

Hi GreenTara! :D

Leider nur über Bücher und Seminare. Eines meiner ersten Bücher war von Roscher, das war Ende der 80er Jahre. Ich habe dann vieles ausprobiert, und bin doch immer wieder mehr oder weniger halbherzig zur TPA zurückgekommen. Seit etwa Anfang des Jahres habe ich mich wieder mehr hereingekniet - aber da war Herr Roscher leider schon nicht mehr unter den Lebenden. Ein wenig Live-Gefühl vermitteln die Seminare auf CD (es sind Mitschnitte).

Eine Möglichkeit wären noch die Online-Kurse bei Christopher Weidner, aber dafür fehlt mir derzeit das "Kleingeld".


Geht mir auch so. Ich bin immer wieder auf die TPA zurückgekommen, weil sie von allen Systemen, über die ich bis jetzt gelesen habe, das folgerichtigste ist. Außerdem sind die Modelle logisch und nachvollziehbar, und mithilfe des Raum - und Zeitspezifitätgesetzes kann man sehr gut selbst unterscheiden, wann eine Technik was taugt, und wann nicht. So habe ich mich schon vor manchen Irrtümern gerettet.
So zum Beispiel die API-Schule, die große Aspektfiguren isoliert deutet. Ich sage nicht, dass deren Interpretation unstimmtig ist, aber da diese Aspektfigur für den ganzen Erdball Gültigkeit hat, entfällt der individeulle Wert, um den es ja letztenendes geht. Und wenn man zum Beispiel bei der Drachenfigur alle Häuser miteinbeziehen will, die die Planeten besetzen und beherrschen, ensteht eine fast unendliche Kette an Interpretationsmöglichkeiten, und mir kann keiner weismachen, dass man das noch sinnvoll interpretieren kann....

Die Online-Kurse über das Internet halte ich für wenig lehrreich, auch wenn ich sie nicht besuche. Es ist etwas anderes, mit einer Person direkt über etwas zu reden, oder ob man es schriftlich erklären muss, was natürlich Missverständnisse verursacht und zu einem großen Zeitaufwand führt, da man alles in die Tastatur eingeben muss...Also ich werd sicher die live-Seminare besuchen, auch wenn ich von Salzburg nach München lange fahren muss. Aber das werd ich noch sehen :)

Momentan lese ich das Buch "Venus und Mars". Die Stellungnahme zum Composit hat mich zunächst auch umgepustet. Zum einen besteht ein Problem bei Oppositionsaspekten, zum anderen wird ohne Grund die kleinere Halbssumme gegenüber der größeren Halbsumme bevorzugt usw.

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Beitragvon GreenTara » Do 13. Sep 2007, 17:45

Hallo Astro15 :)

Ich bin immer wieder auf die TPA zurückgekommen, weil sie von allen Systemen, über die ich bis jetzt gelesen habe, das folgerichtigste ist. Außerdem sind die Modelle logisch und nachvollziehbar, und mithilfe des Raum - und Zeitspezifitätgesetzes kann man sehr gut selbst unterscheiden, wann eine Technik was taugt, und wann nicht.


Genau diese Klarheit und Nachvollziehbarkeit hat mich so angezogen, insbesondere auch die Argumentation für dieses Modell, die Roscher ja mehrfach dargelegt hat.

So zum Beispiel die API-Schule, die große Aspektfiguren isoliert deutet. Ich sage nicht, dass deren Interpretation unstimmtig ist, aber da diese Aspektfigur für den ganzen Erdball Gültigkeit hat, entfällt der individeulle Wert, um den es ja letztenendes geht.


Arnold ist darin sehr gut, vielleicht muss einem diese Methode auch einfach liegen.

Und wenn man zum Beispiel bei der Drachenfigur alle Häuser miteinbeziehen will, die die Planeten besetzen und beherrschen, ensteht eine fast unendliche Kette an Interpretationsmöglichkeiten, und mir kann keiner weismachen, dass man das noch sinnvoll interpretieren kann....


Ich habe das des Öfteren versucht und mich fast immer dabei verzettelt, je nach Tagesform. Wobei ich manche Figuren an sich schon sehr aussagekräftig finde - aber sie haben für mich nicht das Gewicht.

Die Online-Kurse über das Internet halte ich für wenig lehrreich, auch wenn ich sie nicht besuche. Es ist etwas anderes, mit einer Person direkt über etwas zu reden, oder ob man es schriftlich erklären muss, was natürlich Missverständnisse verursacht und zu einem großen Zeitaufwand führt, da man alles in die Tastatur eingeben muss...


Man kann schon was lernen, aber mir liegt die Face-to-Face-Methode auch mehr. Ein Knackpunkt ist bei mir die Selbstdisziplin. 8-) Außerdem mag ich das Zusammensein mit anderen Lernenden.

Momentan lese ich das Buch "Venus und Mars". Die Stellungnahme zum Composit hat mich zunächst auch umgepustet. Zum einen besteht ein Problem bei Oppositionsaspekten, zum anderen wird ohne Grund die kleinere Halbssumme gegenüber der größeren Halbsumme bevorzugt usw.


Instinktiv habe ich das Composit nie gemocht. 8-) Wobei ich die Problematik der Halbsummen nie zu Ende gedacht hatte. Ich habe mich da auf mein Gespür verlassen. Trotzdem habe ich schon Composite gesehen, bei denen ich fast vom Stuhl gefallen bin, weil sie die Thematik so eindrucksvoll abbildeten. :shock:

Wie dem auch sei, ich freue mich sehr, hier Gesprächspartner speziell für den Bereich TPA zu haben.

Liebe Grüße
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Beitragvon Astro20 » Do 13. Sep 2007, 18:25

Hallo GreenTara :)

Wie dem auch sei, ich freue mich sehr, hier Gesprächspartner speziell für den Bereich TPA zu haben.


Ich mich auch 8-) :mrgreen:

Ich weiß nicht, ob du das Buch "Venus und Mars" von M. Roscher hast, aber er sagt etwas sehr wichtiges in Bezug auf die Synastrie. Nämlich, dass die Astrologen zu sehr wert auf die Synastrieverbindungen als solche legen. Denn das wäre dasselbe, als würde man von zwei Leuten, die miteinander Telefonieren, die Telefonleitung untersuchen, aber nicht die Menschen, die an den jeweiligen Enden sind.
Eine Sonne/Mond-Konjunktion in der Synastrie wäre ein typischer Heiratsaspekt, doch Roscher hat erwähnt, dass die schon die zufällige Wahrscheinlichkeit einer positiven Sonne/Mond-Verbindung bei 2:9 liegt, bei einem Orbis von 5°, und bei 2:15 bei einem Orbis von 3°. Ich weiß zwar nicht, wie man so etwas ausrechnet, und ich bin auch nicht scharf drauf, dass zu lernen, doch es zahlt sich aus so etwas zu wissen, denn so kann man sich selber ausrechnen, wie individuell und Bedeutungsvoll eine Konstellation ist. Vielleicht liegt das daran, dass Roscher Wissenschaftstheorie studiert hat. Also wie man sehen kann, müsste man als Astrologe Statistiken machen können, Astronomie beherrschen, Psychologie, Medizin und Wissenschaftstheorie, so wie Roscher das alles konnte, um es zur waren Könnerschaft zu bringen. Doch wer hat schon so viel Zeit und so viel Ehrgeiz? Ich bin lieber der Verwerter, der dann die Info im nachhinein übernimmt, aber trotzdem darüber nachdenkt. 8-)

Ein Beispiel: Zwischen einem Freund und mir besteht eine Sonne/Mond-Konjunktion in der Synastrie (aber wir werden nicht Heiraten :lol: ). Ich habe nicht Sonne/Mond, er nur einen weiten Neumond in Haus 10, aber er ist dissoziiert. Mein Mars steht auf seiner Sonne, er hat nicht Sonne/Mars, aber ich habe Jupiter in 1 aus 5. Das heißt, es bestehen zwar wechselseitig Auslösungen, doch keine, die in beiden Horoskpen gleichzeitig vorkommt. Wir kennen und schon ewig, doch seit letzter Zeit bin ich am überlegen, ob ich die Freundschaft nich beenden sollte, oder besser gesagt, einfach auslaufen lassen sollte. Er ist irgendwie so hohl und man hat in seiner Anwesenheit nicht das Gefühl, das ein Emotionaler Austausch stattfindet (sein AC im Quadrat zu meinem Mond in 7). Er ist irgendwie Konturlos (er: Venus in 12 aus 5, Neptun/Uranus in 1 , Mars in 8 Opposition Neptun, Sonne und Mond in 10). Doch jedesmal, wenn ich ihn einfach nicht mehr Kontaktiere, taucht er plötzlich wieder auf, und dann ist wieder lange Zeit nichts mehr. Doch ich mag diese Lichtschalter-Freundschaft nicht besonders, außerdem weis ich nie, was er wirklich will oder fühlt :roll:

Naja, muss für heute leider wieder gehen, muss noch Mathe Hausübung machen und habe überhaupt keine Lust. Ich möchte wieder Ferien...Seufz. Aber mit meinem Transit-Saturn am AC, und meinem analogen Mars/Saturn Quadrat von 3 nach 6 sollte ich es mir nicht verscherzen...großer Seufzer...Aber wenigstens ist er aus Haus 12 wieder draussen, und werde nun selbsicherer und mein Bezug zur Umwelt verbessert sich deutlich. Naja, 3 Jahre noch und dann keine Schule mehr. :mrgreen:

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Beitragvon GreenTara » Fr 14. Sep 2007, 14:24

Hallo Astro15 :)

Ich mich auch 8-) :mrgreen:

So so... ;) :mrgreen:

Ich weiß nicht, ob du das Buch "Venus und Mars" von M. Roscher hast, aber er sagt etwas sehr wichtiges in Bezug auf die Synastrie. Nämlich, dass die Astrologen zu sehr wert auf die Synastrieverbindungen als solche legen. Denn das wäre dasselbe, als würde man von zwei Leuten, die miteinander Telefonieren, die Telefonleitung untersuchen, aber nicht die Menschen, die an den jeweiligen Enden sind.


Ja, ich habe das Buch und mich über Roschers Kommentare kringelig gelacht. Sicher ahnst du auch, weshalb. :mrgreen: Wobei beim Telefonieren die Qualität der Leitung nicht ganz unmaßgeblich ist - wichtiger ist dennoch, was miteinander besprochen wird.

Eine Sonne/Mond-Konjunktion in der Synastrie wäre ein typischer Heiratsaspekt, doch Roscher hat erwähnt, dass die schon die zufällige Wahrscheinlichkeit einer positiven Sonne/Mond-Verbindung bei 2:9 liegt, bei einem Orbis von 5°, und bei 2:15 bei einem Orbis von 3°. Ich weiß zwar nicht, wie man so etwas ausrechnet, und ich bin auch nicht scharf drauf, dass zu lernen, doch es zahlt sich aus so etwas zu wissen, denn so kann man sich selber ausrechnen, wie individuell und Bedeutungsvoll eine Konstellation ist.


Als ich das las, war ich auch sehr erstaunt und habe das dann nachzuvollziehen versucht. Was trotzdem oft stimmt: Sonne und Mond des einen auf den Achsen des anderen ist wie "Klebstoff" - das habe ich allerdings so herausgefunden, ohne es vorher je gelesen zu haben. Das heißt aber nicht, dass mich mit jedem, mit dem ich so eine Achsenbeziehung aufweise, an mir klebt oder ich an ihm. Dazu braucht es dann schon zusätzlicher Faktoren - und die finden sich meines Erachtens in den einzelnen Horoskopen.

Doch wer hat schon so viel Zeit und so viel Ehrgeiz? Ich bin lieber der Verwerter, der dann die Info im nachhinein übernimmt, aber trotzdem darüber nachdenkt. 8-)


Mir fehlen nicht nur die Zeit und der Ehrgeiz, ich habe vor allem schnell Knoten im Köpfchen und kapiere dann gar nichts mehr. Was ich mache: Ich nehme die Theorie und dann probiere ich aus, wie es hinkommt, ich übe, und ich schaue, was für mich schlüssig ist und was nicht.

Ein Beispiel: Zwischen einem Freund und mir besteht eine Sonne/Mond-Konjunktion in der Synastrie (aber wir werden nicht Heiraten :lol: ). Ich habe nicht Sonne/Mond, er nur einen weiten Neumond in Haus 10, aber er ist dissoziiert. Mein Mars steht auf seiner Sonne, er hat nicht Sonne/Mars, aber ich habe Jupiter in 1 aus 5. Das heißt, es bestehen zwar wechselseitig Auslösungen, doch keine, die in beiden Horoskpen gleichzeitig vorkommt.


Das ist ein sehr interessantes Beispiel! Ich werde mir das auch noch einmal in Ruhe ansehen.

Naja, muss für heute leider wieder gehen, muss noch Mathe Hausübung machen und habe überhaupt keine Lust. Ich möchte wieder Ferien...Seufz.


;) Meine Schulunlust legte sich, nachdem ich drei Wochen in den Ferien am Fließband gearbeitet hatte. Dagegen war Schule das reinste Vergnügen. Hausaufgaben habe ich trotzdem nie gemacht. 8-)

Aber wenigstens ist er aus Haus 12 wieder draussen, und werde nun selbsicherer und mein Bezug zur Umwelt verbessert sich deutlich.


Mir hat Mr. Steinschlepp in 12 besser gefallen. :roll: Ich fühle mich momentan eher "ausgebremst". Kann aber auch an der Opposition von Neptun auf den AC liegen, der auch noch Mars im Quadrat aspektiert... Wie immer ist es das Zusammenspiel, nix Isoliertes.

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Beitragvon Astro20 » Fr 14. Sep 2007, 15:01

Hi GreenTara!

Eeendlich Wochenende. Erste Schulwoche überstanden. :wink:

Glaubst du ist es sinnvoll, wenn ich das Ereignishoroskop des Schulanfanges über mein Radix lege, damit ich weis, welche Themen mich für dieses eine Schuljahr erwarten? Logisch wäre es...

Zitat:
Naja, muss für heute leider wieder gehen, muss noch Mathe Hausübung machen und habe überhaupt keine Lust. Ich möchte wieder Ferien...Seufz.


Meine Schulunlust legte sich, nachdem ich drei Wochen in den Ferien am Fließband gearbeitet hatte. Dagegen war Schule das reinste Vergnügen. Hausaufgaben habe ich trotzdem nie gemacht.


:mrgreen: Aber irgendwie macht mich die Schule nervös. Ich habe leichte Akne, und ich hätte sie über die Ferien fast vollständig losbekommen, doch seit die Schule begonnen hat, kommt sie wieder ansatzweise. Ich verstehe nicht, ich habe so eine unbewusste Angst vor der Schule, doch ich weis nicht, vor was ich eigentlich Angst habe. Wenn ich die Leute, mit denen ich eigentlich während der Unterrichtszeit nie rede, weil sie mir unangenehm sind, außerhalb der Schule treffe, kann ich ganz enspannt mit ihnen reden, ohne Spannung. Ich weiß nicht warum, doch irgendwie scheint mich die Schule unbewusst zu blockieren, obwohl ich nicht einmal Angst haben müsste, durchzufallen, weil mein Notenschnitt ca. 2,5 ist.

Leider sind in dem Buch "Venus und Mars" nicht alle Planetenkombinationen angegeben (zwar die Wichtigeren und Problematischeren, die man ja im Endeffekt eher schwerer auflösen kann und einem wahrscheinlich mehr fordern wie die übrigen), aber ich habe eben dominant Merkur/Mars.
- Herrscher von 1 in 3
- Herrscher von 3 in 1
- Mars in Haus 3
- Mars/Merkur - Konjunktion

Doch Merkur/Mars hätte sicher mehr zu bedeuten, wie Aggressive Kommunikation. Leider habe ich die Angewohnheit, zu viel zu schnell sagen zu wollen, und dann komme ich immer ins stottern und bringe keinen Laut heraus, weil ich mich bei bestimmten Buchstaben immer aufhänge, so wie B, G, D usw. Das ist manchmal so was von lästig. In letzter Zeit habe ich versucht, ganz langsam zu reden, so richtig im Schneckentempo, doch ich werde trotzdem immer schneller. Und wenn ich mich zu sehr beherrsche, bleibt die Nervosität in mir stecken, und somatisiere es auch noch...

Achja, und neulich stand die Spitze 9 vom Tageshoroskop auf meinen Mond in 7. Ich habe die Mittagspause bei einem Klassenkameraden verbracht, weil er auch Italienisch am Nachmittag belegt hatte. Als Konstellation wäre das Mond/Jupiter, und ich habe den Pluto in 4 aus 9. Er kommt aus einer anderen sozialen Schicht, die ich normalerweise nicht gewohnt bin (Haus 9). Doch beim Essen ist mir die unterschwellige Kampfbereitschaft zwischen den einzelnen Familienmitgliedern aufgefallen, ich fühlte mich irgendwie bedroht oder eingeengt (Pluto aus 9 in 4, Soziales Umfeld kombiniert mit familiären Spannungen). Wie man hier sehen kann, kommt bei den Nebenherrschern eher die Schattenthematik zum Vorschein. Da auch der Mond in 7 direkt ausgelöst wurde, wurde ich von ihm eingeladen, zu kommen. Also sind die Nebenherrscher doch nicht so nebensächlich wie ich anfangs dachte...

Wie man sieht, habe ich in letzter Zeit wieder einen ziemlichen Redeschwall :roll: Doch Gott sei Dank kann man im Forum nicht sottern :lol:

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Beitragvon GreenTara » Sa 15. Sep 2007, 14:19

Hallo Astro15 :)

Glaubst du ist es sinnvoll, wenn ich das Ereignishoroskop des Schulanfanges über mein Radix lege, damit ich weis, welche Themen mich für dieses eine Schuljahr erwarten? Logisch wäre es...


Versuche es doch einfach einmal. Ich habe es gestern mit einem Ereignis versucht, aber da habe ich eher nichts ablesen können. Es ging dabei zwar nicht um mich, aber ich habe den Eindruck, wenn ich der Person zu nahe bin, dass ich dann eher nichts durchblicke. Vielleicht fängst du erst einmal mit dem Nabod-Bogen an, um überhaupt zu sehen, was im Bereich des "Möglichen" liegt und schaust dann mal, was das Ereignishoroskop an sich hergibt, um das dann auf das, was dein Radix als angelegt zeigt, anzupassen.

Ich verstehe nicht, ich habe so eine unbewusste Angst vor der Schule, doch ich weis nicht, vor was ich eigentlich Angst habe. Wenn ich die Leute, mit denen ich eigentlich während der Unterrichtszeit nie rede, weil sie mir unangenehm sind, außerhalb der Schule treffe, kann ich ganz enspannt mit ihnen reden, ohne Spannung. Ich weiß nicht warum, doch irgendwie scheint mich die Schule unbewusst zu blockieren, obwohl ich nicht einmal Angst haben müsste, durchzufallen, weil mein Notenschnitt ca. 2,5 ist.


Dann hat das wohl schon mehr mit der Schulsituation an sich zu tun. Da kann sehr vieles eine Rolle spielen, etwa die Angst, sich zu blamieren, nicht zu "genügen", Erwartungen nicht gerecht zu werden...

Leider sind in dem Buch "Venus und Mars" nicht alle Planetenkombinationen angegeben (zwar die Wichtigeren und Problematischeren, die man ja im Endeffekt eher schwerer auflösen kann und einem wahrscheinlich mehr fordern wie die übrigen), aber ich habe eben dominant Merkur/Mars.
- Herrscher von 1 in 3
- Herrscher von 3 in 1
- Mars in Haus 3
- Mars/Merkur - Konjunktion

Doch Merkur/Mars hätte sicher mehr zu bedeuten, wie Aggressive Kommunikation.


Da ist in der Tat mehr als nur die "spitze Zunge". Es ist eine Art "Zupacken" in der Kommunikation, im Denken. Was bedeutet, dass meist auch sehr schnell gedacht wird oder schneller gesprochen, als man denken kann. Ist dir in der Schule langweilig?

Das ist manchmal so was von lästig. In letzter Zeit habe ich versucht, ganz langsam zu reden, so richtig im Schneckentempo, doch ich werde trotzdem immer schneller. Und wenn ich mich zu sehr beherrsche, bleibt die Nervosität in mir stecken, und somatisiere es auch noch...


Ich schätze, es erfordert einige Übung, um damit nach und nach zurechtzukommen, und um herauszufinden, wie es dir gut damit geht. Hast du schon einmal so eine Art "Sprechunterricht" in Erwägung gezogen?

Wie man hier sehen kann, kommt bei den Nebenherrschern eher die Schattenthematik zum Vorschein. Da auch der Mond in 7 direkt ausgelöst wurde, wurde ich von ihm eingeladen, zu kommen. Also sind die Nebenherrscher doch nicht so nebensächlich wie ich anfangs dachte...


Wie gesagt, selbst habe ich das noch nicht ausgiebig überprüft, aber ich habe Roschers Ausführungen schon dahingehend verstanden, dass sie keineswegs nebensächlich sind.

Wie man sieht, habe ich in letzter Zeit wieder einen ziemlichen Redeschwall :roll: Doch Gott sei Dank kann man im Forum nicht sottern :lol:


*gg* Die schriftliche Kommunikation hat ganz klar ihre Vorteile... ;) Obwohl es sogar Menschen gibt, die es schaffen, schriftlich zu stottern. Das siehst du dann nur noch Buchstaben-Salat.

Mal zurück zu deinem Beispiel mit der Sonne-Mond-Konjunktion: Bin da grad etwas angeblafft worden, weil ich meinte, dass ein Aspekt allein eben nichts über zukünftige Entwicklungen in Beziehungen aussagt. 8-) Dein Beispiel mit deinem Freund hingegen zeigt sehr schön, dass Interaspekte allein eben doch nicht alles sind, wenn in den einzelnen Radices keine Entsprechungen zu finden sind.

Liebe Grüße und ein erholsames Wochenende
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Beitragvon Astro20 » Sa 15. Sep 2007, 15:24

Hallo :)

Versuche es doch einfach einmal. Ich habe es gestern mit einem Ereignis versucht, aber da habe ich eher nichts ablesen können. Es ging dabei zwar nicht um mich, aber ich habe den Eindruck, wenn ich der Person zu nahe bin, dass ich dann eher nichts durchblicke. Vielleicht fängst du erst einmal mit dem Nabod-Bogen an, um überhaupt zu sehen, was im Bereich des "Möglichen" liegt und schaust dann mal, was das Ereignishoroskop an sich hergibt, um das dann auf das, was dein Radix als angelegt zeigt, anzupassen.



Da hab ich schon etwas: der Transit-Neptun steht schon seit einiger Zeit im Quadrat zu meinem Pluto, also als Konstellation Neptun/Pluto. Mein Nabod-Bogen erreicht bald 13°-14° - Löwe, auch Neptun/Pluto. Die einzige Konstellation, die dabei in meinem Radix ausgelöst wird, ist der Jupiter in 1, also Mars/Jupiter. Jedenfalls steckt da sehr viel Power drinnen, da hier eine doppelte PZH-Auslösung vorliegt (Neptun=>Jupiter, Pluto=>Mars). Doch ich weis noch nicht, was das heißen soll, obwohl der Neptun/Pluto-Transit schon ca. ein Jahr dauert. Ich weis nur, dass der Sekundärdirigierte-AC im Frühjahr 2005 auf meinem Sekundärprogressiven-Jupiter zu stehen kam, als ich mit der Astrologie anfing...Naja, das wird sich schon noch zeigen, was sich entwickeln wird
8-)

Dann hat das wohl schon mehr mit der Schulsituation an sich zu tun. Da kann sehr vieles eine Rolle spielen, etwa die Angst, sich zu blamieren, nicht zu "genügen", Erwartungen nicht gerecht zu werden...


Da könntest du recht haben. Ich fühle mich in der Schule dauernd beobachtet/bewertet und den Blicken anderer ausgesetzt. Außerdem stören mich die Rollenbilder und Maßstäbe, die zwischen den Schülern unbewusst festgelegt werden.

Da ist in der Tat mehr als nur die "spitze Zunge". Es ist eine Art "Zupacken" in der Kommunikation, im Denken. Was bedeutet, dass meist auch sehr schnell gedacht wird oder schneller gesprochen, als man denken kann. Ist dir in der Schule langweilig?



Naja, eigentlich ist mir schon langweilig, aber nicht weil ich immer alles gleich verstehe, sondern weil der Unterrichtsstoff als solcher langweilig ist. Die Lehrer und der Lernzwang machen den Inhalt öde und trocken. Z.B.: ich habe seit letztem Jahr Altgriechisch (ich hätte auch Französisch nehmen können, aber das schien mir zu schnöselig und gewöhnlich 8-) ) und es ist wirklich interessant. Mancher wird sagen, Altgriechisch sei langweilig und zu nichts mehr zu gebrauchen, aber mein Lehrer macht den Unterricht wirklich interessant, dass ich manchmal von mir heraus mehr Hausübung mache, als nötig wäre. Natürlich stehe ich in Altgriechisch auf einer 1 :)
Mir ist bei mir aufgefallen, dass ich große Leistungen innerhalb von kürzester Zeit vollbringen kann, wenn ich das nötige Interesse aufweise. Zum Beispiel habe ich im Frühling 2005 mit Astrologie angefangen, mache das jetzt also schon 2 1/2 - Jahre, und habe für die kurze Zeit schon ziemlich viel Wissen, so wie ich meine, obwohl ich immer noch genug Unsicherheiten habe. Oder ein andermal hat mich ein GameBoy-Spiel namens Pokemon (hast du sicher schon gehört) so gefesselt, dass ich mir echt die Mühe machte, von jedem einzelnen der 250 Pokemon (=so eine Art Monster) die jeweiligen Attacken aufzuschreiben usw..Manche meinten, das sei schon ein wenig fanatisch, aber naja...Also ich brauche immer eine Motivation, mein Interesse muss geweckt sein und ich muss mit dem Wissen was anfangen können, dann bringe ich innerhalb von kurzer Zeit große Leistungen. Liegt vielleicht an meinem Herr von 8 in 5, zwanghaftes und fanatisches Handeln. Außerdem mache ich nie 2-Sachen oder Hobbys gleichzeitig, ich verfolge immer nur ein einziges Ziel, auf das ich mich voll konzentriere und einlasse. Als ich mit der Astrologie anfing, gabe ich jeden Tag mindesten 3-4 - Stunden gelesen. Manchmal musste ich mich schon zwingen, dazwischen mal aufs Klo zu gehen oder etwas zu essen, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen und das Buch aus der Hand zu legen....

Ich schätze, es erfordert einige Übung, um damit nach und nach zurechtzukommen, und um herauszufinden, wie es dir gut damit geht. Hast du schon einmal so eine Art "Sprechunterricht" in Erwägung gezogen?


Sprechunterricht...hmm. Was wir da genau gemacht?
Manchmal ist es so, dass ich schneller Denke, als ich Reden kann und dann überschlägt es mich, vor allem, wenn ich der erste sein will, der die neueste Neuigkeit weitererzählt. Doch in der Schule ist es mir manchmal derart langweilig oder zäh, dass ich bewusst meine Denk-Geschwindigkeit und Schnelligkeit zurückschalte. Ich habe mir angwohnt, meinen Geit leer zu machen und die Umwelteindrücke einfach nur auf mich einströmen zu lassen, ohne mir über jedes Detail den Kopf zu zerbrechen, weil ich sonst überlastet bin und Kopfschmerzen bekomme . Aber manchmal entgeht mir dabei eine wichtige Information oder ein Ansage. :roll: Doch schon langsam kippt es ins andere extrem. Manchmal weis ich schon nicht mehr, was ich vor 5 Minuten gesagt habe, oder ob ich bestimmte Sachen gedacht oder laut gesagt habe. Und wenn ich beim Fernseher oder beim Computer sitze, und meine Mutter sagt etwas zu mir, gibt es nur 2 mögliche Reaktionen: entweder ich überhöre sie, obwohl ich sie reden höre, oder ich vergesse das eben gesagte nach ein paar Sekunden wieder. Aber wenn ich anfangen würde, die selbe Geistesenergie die ich bei der Astrologie einsetze, im Alltag und in der Schule einzusetzen, wäre ich am Ende des Tages ziemlich fertig. Liegt vielleicht an meinem Fische-Mond in 7, das 7.Haus ist ja das Haus des Denkens und der Begegnung, und wenn dort ein Fische-Mond sitzt, ist man schnell mit lauter Eindrücken überflutet. :? Mir entgeht einfach nichts, nur leider ist das nicht immer so angenehm...

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Beitragvon GreenTara » Sa 15. Sep 2007, 16:37

Hallo Astro15 :)

Da hab ich schon etwas: der Transit-Neptun steht schon seit einiger Zeit im Quadrat zu meinem Pluto, also als Konstellation Neptun/Pluto. Mein Nabod-Bogen erreicht bald 13°-14° - Löwe, auch Neptun/Pluto.


Was mir eben noch aufgefallen ist: Neptun bildet als Herrscher von 8 ein Quadrat zum Herrscher von 4 - also Mond/Pluto - da finde ich aber nichts in der Radix, was auch dafür spricht, dass eher der Jupiter in 1 "angetickt" wird.

Ich fühle mich in der Schule dauernd beobachtet/bewertet und den Blicken anderer ausgesetzt. Außerdem stören mich die Rollenbilder und Maßstäbe, die zwischen den Schülern unbewusst festgelegt werden.


So daneben ist deine Wahrnehmung ja auch nicht, es gibt nun einmal Bewertungen in Form von Zensuren. Um dir ein Ei darauf zu pellen, bist du wohl noch zu jung (das ist nicht abwertend gemeint, überhaupt nicht). Ich habe das erst mit über 40 gelernt, in einer Umschulung - da war es mir dann zunehmend wurscht, was man von mir hält.

Naja, eigentlich ist mir schon langweilig, aber nicht weil ich immer alles gleich verstehe, sondern weil der Unterrichtsstoff als solcher langweilig ist. Die Lehrer und der Lernzwang machen den Inhalt öde und trocken.


Ich habe dann unter der Bank Bücher gelesen, um nicht einzuschlafen. :mrgreen:

Natürlich stehe ich in Altgriechisch auf einer 1 :)


Weil es dich interessiert und der Unterricht lebendig ist.

Mir ist bei mir aufgefallen, dass ich große Leistungen innerhalb von kürzester Zeit vollbringen kann, wenn ich das nötige Interesse aufweise.


Finde ich völlig normal. Geht mir nicht anders und anderen auch nicht. Interesse motiviert ungemein. :D

Zum Beispiel habe ich im Frühling 2005 mit Astrologie angefangen, mache das jetzt also schon 2 1/2 - Jahre, und habe für die kurze Zeit schon ziemlich viel Wissen, so wie ich meine, obwohl ich immer noch genug Unsicherheiten habe.


Du hast dir in der Tat ungeheuer viel angeeignet - ich war erst einmal skeptisch, ob dein Alter wirklich deinen Angaben entspricht. Unsicherheiten, oje, die habe ich heute noch, und ich finde das mittlerweile auch okay, weil damit eben auch eine gewisse Offenheit einhergeht.

Oder ein andermal hat mich ein GameBoy-Spiel namens Pokemon (hast du sicher schon gehört) so gefesselt, dass ich mir echt die Mühe machte, von jedem einzelnen der 250 Pokemon (=so eine Art Monster) die jeweiligen Attacken aufzuschreiben usw..Manche meinten, das sei schon ein wenig fanatisch, aber naja...


Mein Sohn und mein Neffe haben das auch bis zum Stillstand der Augen gespielt. :mrgreen: Ich selbst hatte mal eine Art System entwickelt, um beim "Schiffeversenken" nicht zu viele Fehltreffer zu kassieren. Und Tetris habe ich auch lange auf dem Gameboy gedaddelt - aber als ich alle Levels durch hatte, war es uninteressant.

Also ich brauche immer eine Motivation, mein Interesse muss geweckt sein und ich muss mit dem Wissen was anfangen können, dann bringe ich innerhalb von kurzer Zeit große Leistungen. Liegt vielleicht an meinem Herr von 8 in 5, zwanghaftes und fanatisches Handeln.


*gg* Vielleicht ist der Herrscher von 8 in 5 doch angetickt durch den Neptun-Pluto-Tranist (H4 Quadrat H8)? Ich habe ja ein Sonne-Pluto-Quadrat - ich kann mich auch gut "verbeißen" und mich dabei auch zu ungeahnten Höhen aufschwingen. Kürzlich hatte ich eine Schulung, die war grässlich - Lernen von CDs über Kopfhörer, die reinste Gehirnwäsche. Ich war sehr motiviert, das hinter mich zu bringen und habe statt der geplanten 14 Tage nur 9,5 Tage gebraucht. 8-)

Manchmal musste ich mich schon zwingen, dazwischen mal aufs Klo zu gehen oder etwas zu essen, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen und das Buch aus der Hand zu legen....


Das kommt mir bekannt vor. ;) Es hat sich aber ein bisserl gelegt. Sich konzentrieren zu können ist ja per se nicht schlecht. Bestimmte Dinge kann man nur vollbringen, wenn man ein wenig "besessen" ist, das geht gar nicht anders.

Sprechunterricht...hmm. Was wir da genau gemacht?


Es gibt zum Beispiel Rhetorik-Kurse. Die Sorte, die ich meine, zielt allerdings nicht darauf ab, andere über den Tisch zu ziehen oder unter denselben zu reden, sondern darauf, ein situationsangemessenes Sprechen zu erlernen. Eine andere Möglichkeit wäre eine Art "Sprechtherapie", allerdings kenne ich den Fachausdruck dafür nicht.

Manchmal ist es so, dass ich schneller Denke, als ich Reden kann und dann überschlägt es mich, vor allem, wenn ich der erste sein will, der die neueste Neuigkeit weitererzählt.


Ich denke, dass ist das Ding bei Merkur/Mars - beim Sprechen/Kommunizieren der Erste sein zu wollen.

Liegt vielleicht an meinem Fische-Mond in 7, das 7.Haus ist ja das Haus des Denkens und der Begegnung, und wenn dort ein Fische-Mond sitzt, ist man schnell mit lauter Eindrücken überflutet. :? Mir entgeht einfach nichts, nur leider ist das nicht immer so angenehm...


Ich bekomme ja auch viel mit, und mir bekommt das mit den ganzen Mond/Neptun-Konstellationen auch nicht wirklich gut, wenn ich nicht bewusst den Rückzug antrete. Manchmal bin ich aus dem Unterricht herausgegangen, weil ich nicht mehr konnte, es zuviel wurde.

Liebe Grüße
Rita
.
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Beitragvon Astro20 » Sa 15. Sep 2007, 19:55

Hi GreenTara :D

Was mir eben noch aufgefallen ist: Neptun bildet als Herrscher von 8 ein Quadrat zum Herrscher von 4 - also Mond/Pluto - da finde ich aber nichts in der Radix, was auch dafür spricht, dass eher der Jupiter in 1 "angetickt" wird.


Aber habe ich nicht Mond/Pluto im Sinne von IC/Pluto-Konjunktion? Oder ist der Orbis etwa zu weit?

So daneben ist deine Wahrnehmung ja auch nicht, es gibt nun einmal Bewertungen in Form von Zensuren. Um dir ein Ei darauf zu pellen, bist du wohl noch zu jung (das ist nicht abwertend gemeint, überhaupt nicht). Ich habe das erst mit über 40 gelernt, in einer Umschulung - da war es mir dann zunehmend wurscht, was man von mir hält.


Das ist ja glaube ich die Aufgabe meines Saturn-Transit durch Haus 1. Mit dem Saturn aus 5 in 6 im Quadrat zu Sonne/Mars habe ich Angst, mich zu blamieren oder für meine wahre Persönlichkeit noch unverstandener und abgelehnt zu werden, als ich es teilweise eh schon bin. Jetzt lauft das ganze über den AC und löst mein Mars/Saturn-Quadrat von 3 nach 6 aus. Nun spüre ich, dass es an der Zeit ist, meine Person auf Gedeih oder Verderb nach außen zu bringen, wenn ich daran nicht zerbrechen will. Zeitgleich steht der Pluto schon länger in der Nähe von der Spitze 5 (Verhalten), und der Jupiter wir auch durchlaufen. Und Sonne Jupiter habe ich im Sinne von H9 Quadrat H5 (Mars/Saturn). Und da der Jupiter in 5 diese Konstellation auslöst, dürfte es positiv sein (das meinte ich ursprünglich, nämlich, dass man die Auslösende Konstellation miteinbeziehen sollte)
Als der Sekundärprogressive Mond durch die Jungfrau lief, hatte ich jeden Tag in der Früh auf dem Weg zur Schule Verdauungsprobleme und Verstopfungen, weil ich meine Gefühle nicht zu zeigen traute, Saturn in 6. Nun läuft er durch die Waage und meine Blase hat nicht mehr dasselbe Fassungsvermögen wie früher...Und die Sekundär-Sonne und der Sekundär-Mars bilden ein Trigon zu meinem Mond in 7, welche bis zum Ende meiner Schulzeit auslaufen. Außerdem steht der progressive Neumond bald einmal vor der Tür. Ich glaub ich hab jetzt endlich die Gelegenheit, aufzuräumen. Aber ich bin noch nicht wirklich für neue Freundschaften bereit, weil ich mich noch nicht wirklich Sattelfest fühle. Ich möchte keine Freundschaften mehr, wo ich immer nur mitgeschleift werde und alles hinnehme.

Du hast dir in der Tat ungeheuer viel angeeignet - ich war erst einmal skeptisch, ob dein Alter wirklich deinen Angaben entspricht. Unsicherheiten, oje, die habe ich heute noch, und ich finde das mittlerweile auch okay, weil damit eben auch eine gewisse Offenheit einhergeht.


Das mit dem Alter dachte ich mir schon. Es ist ja doch eher ungewöhnlich, dass sich ein 15-Jähriger in Astrologie auskennt. Deswegen wurde mein Account in Astrologix nicht freigeschaltet, weil die Angaben für sie nicht wahrscheinlich nicht glaubwürdig waren. So bin ich eben hier gelandet :D Lebenskrisen machen halt außergewöhnlichen Ehrgeizig. Aber warum hätte ich unter dem Thread "Wie Aszendent interpretieren" ein falsches Radix angeben sollen? Da hätte ich nicht besonders viel davon gehabt, und warum sollte ich irgendein Radix erfinden, das nicht einmal das meine ist, nur um andere sinnlos zu beschäftigen? :mrgreen:
Doch mitlerweile habe ich auch begriffen, dass es nicht immer von Vorteil ist, jedem um die Nase zu binden, das ich Astrologie mache. Weil das einzige, was Nicht-Astrologen unter Astrologie verstehen, beschränkt sich auf Zeitungshoroskope, die man meiner Meinung nach ausrotten sollte. Und ich mache auch keine Horoskope für andere Leute mehr, die nicht wirklich daran interessiert sind. Obwohl ich manchmal die anderen gerne Missionieren würde, tue ich es nicht, weil ich weiß, dass die wirklich Interessierten von selber draufkommen.

Es gibt zum Beispiel Rhetorik-Kurse. Die Sorte, die ich meine, zielt allerdings nicht darauf ab, andere über den Tisch zu ziehen oder unter denselben zu reden, sondern darauf, ein situationsangemessenes Sprechen zu erlernen. Eine andere Möglichkeit wäre eine Art "Sprechtherapie", allerdings kenne ich den Fachausdruck dafür nicht.


Ich habe im Sommersemester in der Schule "Kommunikation und Präsentation" gewählt. Vielleicht ist das ja das, was du meinst. Unsere Modulare Oberstufe ist teilweise echt verwirrend. Ich hätte schwören können, dass ich für das Wintersemester "Rhetorik" genommen habe, doch laut der Liste der gewählten Fächer habe ich im Wintersemester Italienisch, English Short Storys und Entwicklung und Erziehung, und im Sommersemester Italienisch (geht bis zur Matura weiter), Kommunikation und Präsentation und English Literature & Films. Und Insgesamt soll ich 7 Module (Fächer) haben, doch bei den eben aufgezähten kommen nur 6 heraus (Italienisch wird 2-mal mitgezählt). Jetzt muss ich noch in Erfahrung bringen, was das 4-te Modul im Sommersemster sein soll, weil ich mich nicht mehr erinnern kann, was dieses 7-te Fach sein soll...
Außerdem läuft gerade der Sekundärprogressive-Mond vom Oktober 07 bis zum Oktober 08 über Sonne, Mars und Merkur in Haus 3. Ich wusste am Anfang nicht, was das bedeuten soll, doch als ich in meinen Stundenplan blickte, wurde mir klar, dass damit das Fach "Kommunikation und Präsentation" gemeint sein musste. Doch ich glaube nicht, dass 3 Auslösungen in Haus 3 mit einem Fach im Sommersemester abgedeckt sein können. Wenn ich im Wintersemester noch Rhetorik gehabt hätte, wär es noch stimmig gewesen.

Ich denke, dass ist das Ding bei Merkur/Mars - beim Sprechen/Kommunizieren der Erste sein zu wollen.


Bei dem Thread von Canello über Luciano Pavarotti habe ich mich beeilt, damit ich der erste bin, der sein Radix hineinstellt und herausfindet, wie man sein Stimmtalent im Radix wiederfindet :roll:

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