Berufsfindung

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Beitragvon Lila » So 4. Mär 2007, 01:59

Nee, kann mich über Deinen Humor immer wieder erholen.
Ganze liebe Grüsse, hust
Karin
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Beitragvon GreenTara » So 4. Mär 2007, 20:31

Liebe Scotty :)

Gibt es jemanden der das 'festlegt', festlegen könnte? Leben wir in einem Diktat?
Jeder hat doch die freie Entscheidung zu prüfen und zu wählen und er hat eben, egal wie er sich entscheidet, die Konsequenzen zu tragen.


Hm, doch, es gibt schon Gebiete, wo es so eine Art "Teildiktate" gibt. Innerhalb derer und eben auch außerhalb dieser Gebiete kann jeder prüfen und entscheiden.

Wer bestimmt?
Rhetorische Frage, die ja eigentlich ganz klar auf das eine abzielt,


Ja, einerseits eine rhetorische Frage, andererseits durchaus ernst gemeint.

klar kann das jeder selbst bestimmen, soll er auch, jeder Mensch ist grundsätzlich frei sich das Beste oder auch das Schlimmste anzutun. Der Mensch ist frei, er kann wählen.


Das möchte ich präzisieren: Die Wahl erfolgt innerhalb bestimmter Rahmenbedingungen, bestimmter Gegebenheiten. Manchmal gibt es die Wahl zwischen mehreren "Übeln", das fühlt sich dann nicht soooo frei an - ist aber dennoch eine Wahl.

Objektiv betrachtet gibt es bestimmte Kriterien wonach bestimmte Hilfen mehr helfen als andere, die 'richtigere' Hilfe zu finden,
wenn man sich klar macht, was Hilfe ist, was gute Hilfe ist. Dafür gibt es ein paar objektive Kriterien, bzw. die Hilfe ist eben auch davon abhängig was das Ziel ist.


Genau darum geht es mir: Was ist gute, "richtige", angemessene Hilfe?

Das Ziel muss klar, ehrlich und bewußt sein und daran kann sich dann Hilfe orientieren.


Manchmal ist es so, dass das Ziel erst "heraussortiert" werden muss, weil eben so vieles diffus ist.

Wenn man unterscheiden will, was gute Hilfe und weniger gute Hilfe ist, Sackgasse oder 'und ewig grüsst das Murmeltier' ist es wichtig analysieren zu können, eine klare Wahrnehmung zu haben, ehrlich zu sein, Intuition zu haben, sein Ziel zu kennen, Mut haben etc.


Hm, es gibt ja Situationen im Leben, da ist alles eine einzige Brühe - und dennoch gibt es Formen der Hilfe, die einem dann mehr oder weniger querliegen. Für die einen mag es in diesem Zustand gut sein, wenn da jemand ist und sagt: Hier gehst du jetzt lang. Für einen anderen ist das völlig indiskutabel.

Letztlich zeigt sich gute Hilfe vielleicht am Erfolg. Wobei man muss sehen was der Wunsch war, was der wahre Auftrag war.


Für mich zeigt sie sich darin, dass jemand die Hilfe nicht mehr braucht, weil er lernte, selbst zurechtzukommen. Sie macht sich selbst überflüssig.

Wenn der Klient wirklich was ändern will, braucht der Helfer das Einverständnis auch eben an den Hintergründen zu arbeiten, an den Tischbeinen zu arbeiten, die die Tischplatte - das Rauchen- ermöglicht.


Ja. Nur: Da muss man erst einmal hinkommen, hindurch durch alle Widerstände, die ja auch ihren subjektiven Sinn haben. Meine ganz persönliche Erfahrung, die für mich gilt: Diagnosen von außen oder auch Erkenntnisse, die ich nicht selbst machte oder erfuhr, die haben mich eher selten weiter gebracht. Für mich sind sehr direkte Erfahrungen gut, klare und nicht urteilende Ansagen, Wohlwollen.

Solange man dann nicht das Thema der Selbstschädigung bearbeitet kann man sich einen Wolf therapieren, der Klient wird weiter rauchen.


*gg* Hm, ich war bisher der Ansicht, dass die Arbeit vom Klienten zu tun ist und der Therapeut sich keinen Wolf holt.

Danke und liebe Grüße
Rita
.
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Berufsfindung

Beitragvon ch » Mo 5. Mär 2007, 09:31

Moin:

ich denke in Zeiten wo wir eine Sockelarbeitslosigkeit von über 4 Mio. Menschen haben, (die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen) diskutieren wir ein Luxusproblem..Wie so oft !

Was heißt hier Berufsfindung.. Ich fühle mich be-rufen. Ich werde be- rufen
oder ich bin be-rufen?????

Be - rufen werde ich in irgendwelche Ämter! Ich fühle mich zum diesem und jenem be-rufen? Da fällt mir das alte Bibelzitat ein: Viele fühle sich berufen, doch nur wenige sind auserwählt!
Für den überwiegenden Teil der Menschheit geht es einfach ums Überleben. Dazu fühlen sich die allermeisten berufen...
Motto: Ich bin dazu berufen die Brötchen und den Unterhalt für mein tägliches Leben zu verdienen..
Kein Mensch kann mir erzählen, dass eine Verkäuferin, Kassiererin, Putzfrau, usw. sich hier berufen fühlt. (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Klar können wir aus einem Horoskop eine Art Berufung herauslesen. Aber damit hat sichs dann auch schon.
Ob es gelingt unserer Berufung zu folgen ist meist eine Sache der Protektion, der Anpassung und auch der sozialen Herkunft und auch des persönlichen Ergeizes.

allen eine arbeitsreiche Woche

LG
Chris

Allen eine
ch
 

Re: Berufsfindung

Beitragvon GreenTara » Mo 5. Mär 2007, 09:42

Guten Morgen, Chris :)

Für den überwiegenden Teil der Menschheit geht es einfach ums Überleben. Dazu fühlen sich die allermeisten berufen...
Motto: Ich bin dazu berufen die Brötchen und den Unterhalt für mein tägliches Leben zu verdienen..


Dafür bekommst du von mir ein Bild

Genau darüber habe ich vor wenigen Tagen mit einer Freundin gesprochen und angemerkt, dass ich mittlerweile sehr kleine Brötchen backe. Mir ist jede Art von Arbeit recht, bei der ich nicht in Schichten arbeiten muss, wo ich eben einfach meine Aufgaben erledige und die mir Wohnung, Heizung, Essen, Kleidung und ab und an einen kleinen Ausflug ermöglicht.

Berufen fühle ich mich zu etwas anderem, was ich auch tue - nur ernährt mich das halt nicht.

Lieben Gruß
Rita
.
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Beitragvon Lila » Mo 5. Mär 2007, 21:10

Hallo Ihrs,
euer Humor ist einfach erfrischend.
Das ist das Los des Menschen, arbeiten um zu leben, und wenn dann
jemand das Glück hat, seinen Beruf zum Hobby zu haben, ist er
eine riiiiiieeeeesen Glückshaube.
Manchmal denke ich, dass die Berufung nicht immer etwas mit dem
eigentlich Beruf zu tun hat, doch Ausnahmen bestätigen wie so oft die Regel.
Chris von mir bekommst Du auch einen - leicht errötend :oops: :P
Lila
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Beitragvon Scotty » Mi 7. Mär 2007, 23:27

Jeder ist gefordert sein eigentliches Potential auszugraben, ans Licht zu bringen und zu leben, ob es Kohle bringt oder nicht.

Ich würde es vermessen finden von jemanden erfolgreichen anderen diese Glück nicht zuzugestehen.
Wie heißt es,..... 1. Klasse-Manager holen die 1. Klasse Eigenschaften aus ihren Mitarbeitern, (deswegen mag ich den Hitzfeld) 2. Klassige nur das 3. klassige.

Insofern, ich glaube an das Beste in euch!

:O)) Liebe Grüße Dagi
~~~~~~~~~~~
Mens sana in corpore sano.
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Beitragvon heikeluna » Mi 14. Mär 2007, 23:52

liebes forum

da hab ich ja einen stein ins rollen gebracht.... huuups...:oops: hab länger nicht reingeschaut.... und wenn man sich mal ankuckt, dass dieser berufsfindungs-thread schon über 1000 mal aufgerufen wurde...

also erst mal: ich hab etwas pampig reagiert, zugegeben! aber nur weil durch seitenhiebe hier andere astrologen diffamiert wurden und mir der schuh zugschoben wurde, ich würde hier sozusagen "schnorren" gehen und mir einfach mal hier hilfe holen, die ja normalerweise geld kosten würde. also es ist echt keiner verpflichtet hier irgendwas zu schrieben, wenn er oder sie das nicht angemessen findet!!!
noch dazu haben sich selbst einige hier "übende" genannt, weswegen man auch mal die eine oder andere meinung anzweifeln kann.

ich denke aber, dass das meiste hier eher kommunikative missverständnisse waren und es ist einfach schwer im rahmen eines rein schriftlichen austausches seine meinung kundzutun.

ich unterstelle hier keinem irgendwas schlechtes oder böses. ich denke, wir alle sind hier, da wir nach mehr wahrheit/weisheit/erleuchtung streben und auch weil wir einander helfen wollen.

und halt auch um von einander zu lernen.

:idea: :D :oops:
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