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von Kidlik Kveykex » Mo 20. Nov 2006, 12:25
In welchem Verhältnis stehen Bewußtheit (Grad der Selbsterkenntnis) und Horoskop? Ist Bewußtheit ein außerhoroskopischer Faktor (freier Wille?) oder im Horoskop angezeigt (und falls ja – wie)?
Was haltet Ihr von der Skala des Bewußtseins von Dr. David R. Hawkins?
Seht Ihr einen Zusammenhang zwischen dieser Skala mit ihren unterschiedlichen Bewußtseinsebenen und der astrologischen Symbolik (Tierkreiszeichen, Gestirne usw.)?
Gibt es eine kosmische Tonleiter und Sphärenmusik?
Was haltet Ihr von astrologischen Oktavenlehren?
Kennen wir eine astrologische Bewußtseinsskala?
Hier der Eingang in die Hawkinssche Bewußtseins-Dimension:
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Kidlik Kveykex
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Kidlik Kveykex
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von Ursula » Mo 20. Nov 2006, 13:12
Hallo lieber Mangafreund!
Sehr amüsant, wirklich!
Also besonders vergnüglich finde ich persönlich ja die Auflistung von Herrn Hawkins auf seiner wiki-Seite.
Z.B. unter:
Ebene 400 – Vernunft, Verständnis, Abstraktion
* 400 o Vernunft o Intellekt, Verständnis, Abstraktion, Ratio, Wissenschaftsorientierung, Humanismus, Medizin o (400+) Komponisten von klassischer Musik o integere Gesinnung (Irrtümer nicht ausschließend) o Intellekt mit dualistischer Logik unter Annahme eines getrennten persönlichen Ichs o die klassische Kartesianische Denkformel (nach R. Descartes): »Ich denke, also bin ich.« (sh. die umgedrehte Version mit BW 480) o Objektivismus eine der Richtungen der Erkenntnistheorie o Oberste Gerichtshöfe internationale Rechtsprechung o Literatur von Ernest Hemingway US-amerikanischer Schriftsteller o EST-Training sog. Erhard Seminary Training, heute Landmark Forum genannt, Psychoseminarblöcke nach dem US-Amerikaner Werner Erhard mit Betonung auf »Du erschaffst deine eigene Welt.« o Wernher von Braun deutschstämmiger Weltraumwissenschaftler, in USA lebend † o Woodrow Wilson US-amerikanischer Präsident zzt. des 1. Weltkriegs o Richard Nixon US-amerikanischer Präsident o George Bush sen. US-amerikanischer Präsident zzt. von Golfkriegs I. o Straßencafés (in Paris) sh. Cafés generell BW 250 o Bildungsniveau in öffentlichen US-amerikanischen Schulen um 1900 o Golf (Sportart) o Templerorden geistlicher Ritterorden, entstanden während der Kreuzzüge o Apokryphen außerkanonische geheime, verworfene christliche Evangelien o gnostische Evangelien o Julio Iglesios spanischer Schlagersänger o Beachboys US-amerikanische Musikband o Bundesrepublik Deutschland (BRD) Stand 2004 galt auch Westdeutschland zzt. des Kalten Kriegs o Schweiz (CH) Stand 2004 o Südkorea Stand 2004 o Hongkong Stand 2004 o Citizen Kane Film, Orson Welles, USA, 1941 o Vom Winde verweht Film, USA 1939
Wie die Beachboys, George Bush und Pariser Straßencafes sich in diese Liste verirrt haben, kann ich ja noch irgendwie nachvollziehn... Aber wie Julio Iglesias da hinkommt ist mir ein Rätsel... *lach.
Jedenfalls interessant zu sehen, was Erleuchtete, die sich entschieden haben am "normalen" Leben doch noch teilzunehmen, so den ganzen Tag machen...
Um Deine Fragen umfassend zu beantworten müsste man allerdings mindestens dieselbe Bewusstseinsstufe erreicht haben wie Julio Iglesias, oder zumindest arbeitslos sein *lach.
Unter diesem link findest Du womöglich ein Thema, das zu Deiner Fragestellung passen könnte. Viel Spaß weiterhin beim Forschen!
http://www.tarot.de/forum/showflat.php?Cat=&Number=140581&page=1&view=collapsed&sb=5&o=&fpart=1
Lieben Gruß, Ursula 
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von stellamondo » Mo 20. Nov 2006, 17:25
HalliHallo,
ja, doch, ich finde, Julio Iglesias gehört irgendwie dahin. Immerhin hat er es doch geschafft, dass ihm in jüngeren Jahren die Damen reihenweise zu Füßen lagen, ihn anhimmelten, ein Kind von ihm wollten etc. - und das mit einer "abstrakten" Methode, dem Singen von Liebesliedern und einem tiefen Blick in jede Kamera und damit direkt in die Herzen der Damen. Sehr vernünftige Vorgehensweise, wie ich finde. Immerhin, er muss nicht nackt durch die Gegend rennen, um überhaupt wahrgenommen zu werden oder Aufsehen zu erregen.
Gruß
stellamondo
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von Astrid Czaya » Di 21. Nov 2006, 02:31
Hallo Kidlik,
ich denke, dass all-Es im Horoskop enthalten ist: Abbildung der gesamten bzw. ganzen Göttlichkeit. Insofern ist für mich auch Bewusstheit (Grad der Erkenntnis - schön!wie Du das gesagt hast - des Wesens/der Gesetzmässigkeit/der Strukturiertheit/der Schlüssigkeit/der Bedeutung .. des Lebens oder der Göttlichkeit) enthalten. Momentan nehme ich an, dass sie in latenter (zu entwickelnder) Form in Zwillinge repräsentiert ist. Bewusstsein wäre u.U. das ganze Bild an sich, welches Bewusstheit (als Unvergessensfaktor bzw. Bezugspunkt seiner Unfehlbarkeit der Selbsterfüllung) in sich trägt.
Dies momentane Gedanken.
Zu den anderen Punkten fällt mir grad nichts ein, jedoch denke ich allgemein, dass sich die göttl. Gesetzmässigkeit in allem spiegelt/darstellt (in übertragenem Sinne). Ein neutralisierender Mittler der scheinbaren Unterschiedlichkeiten könnte u.U. die Mathematik bzw. Zahl i.V.m. der Geometrie sein.
Freundliche Grüsse,
Astrid.
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von Astrid Czaya » Di 21. Nov 2006, 03:23
Hallo nochmal, Kidlik,
herzlichen Dank für die Angabe der spiritualwiki-Seite!
Für mich ist dies eine Fundgrube.
Astrid.
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von Kidlik Kveykex » Di 21. Nov 2006, 11:08
Ein Weg, sich von der Wahrheit der Gedanken von Dr. David R. Hawkins zu überzeugen, ist, eigene kinesiologische Messungen durchzuführen. Ein anderer Weg ist, zu untersuchen, ob sich seine Gedanken in bereits bestehende Gedankengebäude eingliedern läßt, ob es schon ähnliche Gedanken und Erfahrungen vor ihm gab. Meine bisherigen Untersuchungen führten mich zu dem Ergebnis, daß seine Gedanken gar nicht so neu sind. Es ergeben sich zahlreiche Übereinstimmungen mit den Erkenntnissen anderer Menschen. Es muß aber gesagt werden, daß seine Gedanken weit über das übliche naturwissenschaftliche Weltbild hinausgehen. Um die Gedanken von Hawkins verstehen zu können, muß man sich der Metaphysik zuwenden und hören, was Menschen, die andere (für uns unsichtbare) Welten (z.T.) erforscht haben, über deren Beschaffenheit berichten. Hier eine Passage aus "Okkulte Prinzipien der Gesundheit und Heilung" von Max Heindel:
"Gott ist Licht. … Mit jedem vorbeieilenden Jahr wird es mit Hilfe der stärksten Fernrohre, welche scharfsinnige und geschickte Menschen erbaut haben, um die Tiefe des Raumes zu durchdringen, immer augenfälliger, daß die Unendlichkeit des Lichtes uns die Unendlichkeit Gottes lehrt.
Wahrlich, Gott ist eins und ungeteilt. Er enthält in sich alle Wesen, so wie das weiße Licht alle Farben in sich hat. Aber er offenbart sich auf dreifache Art, so wie das weiße Licht in drei Grundfarben zerfällt: in Blau, Gelb und Rot. Wo immer wir diese Farben erblicken, stellen sie sinnbildlich den Vater, Sohn und Heiligen Geist dar. Diese drei Primärstrahlen des göttlichen Lebens werden durch die Sonne ausgestrahlt und schaffen Leben, Bewußtsein und Formen auf jedem der sieben Lichtträger, den Planeten, welche die sieben Geister vor dem Throne Gottes genannt werden. Ihre Namen sind: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn und Uranus.
Jeder dieser Planeten empfängt das Licht der Sonne in verschiedenem Maße, entsprechend seinem Abstand vom Zentralhimmelskörper, der Zusammensetzung seiner Atmosphäre und der darauf wohnenden Wesen, und gemäß dem Grade ihrer Entwicklung, nach welchem sie die Sonnenstrahlen aufzunehmen vermögen. Sie nehmen die mit ihnen übereinstimmenden Farben auf und strahlen die übrigbleibenden auf die anderen Planeten. Diese reflektierten Strahlen tragen die Impulse der Natur jener Wesen in sich, mit denen sie vorher in Berührung kamen.
Auf diese Weise kommt das göttliche Licht und Leben zu jedem Planeten, sei es direkt von der Sonne oder reflektiert von den sechs Geschwisterplaneten, und so wie der Sommerwind, der über die Blumenfelder weht, auf seinen Schwingen still den vermischten Wohlgeruch von vielen Blumen mit sich führt, so bringt uns auch der zarte Einfluß aus dem Garten Gottes gemischte Impulse von allen Geistern und in diesem vielfältigen Licht leben und bewegen wir uns und haben wir unser Sein.
Die Strahlen, die direkt von der Sonne herabkommen, bewirken geistige Erleuchtung, die reflektierten Strahlen von den anderen Planeten bringen zusätzlich Bewußtsein und moralische Entwicklung, und die über den Mond reflektierten Strahlen geben irdisches Wachstum.
Aber so wie jeder Planet nur eine gewisse Menge von einer oder mehreren Farben, entsprechend seiner allgemeinen Entwicklungsstufe, aufnehmen kann, so kann auch jedes Wesen auf dieser Erde: Mineral, Pflanze, Tier und Mensch, nur eine gewisse Menge der verschiedenen Strahlen, die auf die Erde gespiegelt werden, aufnehmen und darin gedeihen. Die verbleibenden Strahlen berühren sie nicht und bewirken nichts, so wenig wie sich der Blinde des Lichtes und der Farbe bewußt ist, die rings um ihn sind."
Ich denke, es ist leicht eine Ähnlichkeit und Übereinstimmung dieser Gedanken mit denen von Hawkins zu bemerken."
Laut Max Heindel ist die höhere Oktave des MERKUR der NEPTUN. MERKUR symbolisiert den Intellekt (Verstand, Vernunft), der mit der materiellen Welt korrespondiert. NEPTUN steht für unter- und übermenschliche Intelligenzen, ist der Planet der Göttlichkeit, des Geistes. "der größte Teil der heutigen Menschheit ist noch nicht imstande, die hohen Schwingungen des NEPTUN zu empfinden." Die höhere Oktave der VENUS ist URANUS. VENUS symbolisiert die Geschlechts- und familiäre Liebe, URANUS jedoch Altruismus.
Als ich mir die Skala von Dr. David R. Hawkins so anschaute, fiel mir auf, daß man recht gut einzelnen Abschnitten der Skala Planeten zuordnen kann. Das Ergebnis sieht dann ungefähr so aus:
000 – Tod – SATURN
020 – Scham – SATURN
030 – Schuldgefühle – SATURN
050 – Apathie – SATURN (Melancholie)
070 – Böswilligkeit, Tötungsabsicht – MARS + SATURN
075 – Trauer – MARS + SATURN
100 – Angst – MARS + SATURN
145 – Instinktgesteuertes possessives sexuelles Begehren – MARS
150 – Wut / Zorn – MARS
-----------------------------------------------------------------------
200 – Mut – MARS
250 – gelebte Sexualität – MARS + VENUS
250 – Vegetarianismus – VENUS
250 ca. – Gespräche über Ethik/Moral (Abwägungen zu wahr/falsch) – VENUS + MERKUR
310 – Bereitwilligkeit – VENUS + MERKUR
350 – Akzeptanz / Vergebung – VENUS + MERKUR
400 – V E R N U N F T, Verstand (reason) – MERKUR
400 – Integere Gesinnung (schließt Irrtümer nicht aus) – MERKUR
400 – Intellekt – mit dualistischer Logik – unter Annahme eines getrennten persönlichen Ichs – MERKUR
450 – das Newton´sche Paradigma, basierend auf Ursache – Wirkung–Denken – MERKUR
450 – Energiemedizin, Energiearbeitsmethoden – JUPITER
498 – Bewusstseinsstand des Christentums (fiel bes. nach Konzil von Nizäa) – JUPITER
499 – Positives Denken (dualitätsgebunden) – MERKUR + JUPITER
499 – bedeutende Wissenschaftler – MERKUR + JUPITER
500 – L I E B E – NEPTUN
500 – Leben im Fluss. Synchronistische Ereignisse. Dualitäts–Zwang lässt nach. – NEPTUN
520 – Carl Gustav Jung, benannte das ´kollektive Bewusstsein´ – NEPTUN
540 – bedingungslose Liebe – NEPTUN
540 – Freude NEPTUN?
550 – tiefgreifende spirituelle Erlebnisse – NEPTUN
560 – Mitgefühl – NEPTUN
599 ca. – Ekstase (bliss) (Enthobensein aus dem Weltlichen) – NEPTUN + URANUS?
700 – 900 Erleuchtung – URANUS?
"Zwischen dem göttlichen Geist und dem Lebensgeist einerseits, sowie ihrem Gegenspiel, dem physischen Körper und Lebensleib andererseits, steht der menschliche Geist, regiert durch die Sonne, und sein Gegenspiel, der Begierdenkörper, regiert durch den Mond, das kleinere Licht. Dieser Begierdenkörper ist der Kampfort, – Jupiter und Merkur auf der einen, Saturn und Mars auf der anderen Seite." (Max Heindel in "Die Botschaft der Sterne")
Es ist unschwer zu erkennen, daß sich dieser Kampf in der Skala von Hawkins widerspiegelt. Es war dort auch die Rede von Energieräubern (unter BW 200) und Energiespendern (über BW 200).
"Wer noch wenig entwickelt ist, ist den Einflüssen der Planeten am stärksten unterworfen. Je höher der Mensch sich entwickelt, um so freier wird er, um so weniger Macht haben die Sterne über sein Schicksal, um so loser schleifen die Zügel der führenden göttlichen Geister, um so leichter wird das Joch, das uns auferlegt wurde. … Die Freiheit des Willens wächst in dem Maße, wie wir uns höher entwickeln. … Die kindliche Menschheit hat keinen Willen, sie wird geführt: »Das sollst du tun«, »Das sollst du lassen« … Furcht war das Erziehungsmittel, denn »die Furcht Gottes ist der Anfang der Redlichkeit«. Damals herrschten die Planeten Mars und Mond. … Neben Mars und Mond war es nur Saturn, für dessen Schwingungen die Menschen während der ganzen lemurischen Zeit empfänglich waren … Selbst heute noch ist die Entwickelung vieler Menschen nicht über diesen Punkt hinweggediehen … diese Leute antworten nur den Schwingungen des Mars, des Saturn und des Mondes. Unter ihrem Antriebe handeln sie ganz automatisch in ganz bestimmter Weise und man kann genau vorhersagen, was sie unter bestimmten Anblicken der Planeten tun werden, weil sie ganz ihren Gefühlen leben und kaum, wenn überhaupt, den verstandesmäßigen Schwingungen Merkurs antworten. Noch weniger empfinden sie die Schwingungen der Venus oder ihrer höheren Oktave, des Uranus; sie stehen gemäß ihrer niederen Natur und ihren tierischen Leidenschaften ganz unter dem Banne der drei Planeten des niederen Lebens; unter dem Einfluß des Mondes und des Mars folgen sie den beiden Trieben Liebe und Hunger. Essen, trinken und fröhlich sein ist ihre Losung; ihre Begierden kreisen um Wein und Weib; aber das Weib ist für den Mann nichts als ein Last- und Lusttier. … Saturn aber hält während dessen das Schuldbuch geöffnet, schreibt und bucht jede Schuld, schwingt die Peitsche der Not und treibt die Menschen so vorwärts … Ein wenig später, während des Zeitalters der Atlantier, kamen die Geister der Venus und des Merkur auf die Erde … Es war die Aufgabe der Venus, die niederen Leidenschaften zu bekämpfen und die brutalen, tierischen Leidenschaften des Mars zu mäßigen; die Venus fügte zur Stärke die Schönheit … Wir sind noch schwer im Denken und schneller geneigt, den Gefühlen nachzugeben, den Leidenschaften zu folgen. Immer ist der ursprüngliche Mensch schwer dazu zu bringen, seine Gefühle durch den Verstand zu kontrollieren … Der ursprüngliche Mensch, hoch unter dem Saturneinfluß stehend, fand die Welt sehr dunkel, wenn ihn nicht die tierischen Leidenschaften des Mondes und des Mars gerade die Welt vergessen machten. Er lebte in ständiger Furcht … Immer mußte er wachsam sein und vorsichtig … Aber als die Entwickelung ihn für die Einflüsse der Venus und des Merkur empfänglich machten, wurden seine Leidenschaften ruhiger, sein Verstand wuchs. Er begann Liebe zu hegen und sein Leben einzuteilen; die Sonne begann sein Leben zu durchleuchten und dieser Sonnenschein vertrieb teilweise wenigstens die Schatten des Saturn. So wurde die Menschheit nach und nach weitergeführt. Sie konnte der Musik der Sphären lauschen; eine Saite nach der anderen klang in der Seele der Menschheit wieder, wie Echo der Harmonie des Weltalls. Genau so wie zwei gleichgestimmte Stimmgabeln anklingen, wenn ihr Ton angeschlagen wird, so antwortet die menschliche Seele den Schwingungen der Planeten. … Ehe der Mensch imstande ist, vollständig allen Schwingungen der Venus nachzugeben, muß er gelernt haben, die martialen Schwingungen auszuschalten; er kann das, wenn er die Leidenschaften bezähmt, die Mars verursacht. Die Liebe, die alles für Liebe hingibt, die das Sein für Liebe opfert, kann nicht wachsen, so lange die martiale Selbstsucht im Herzen lebt. Der Mensch muß sich bezähmen können und die Mittel, ihn zur Liebe zu bringen, war die Liebe zur Familie, die Erhaltung der Rasse. So sehen wir, wie langsam das Weib höher und höher geachtet wird; mit der Liebe zur Familie stieg der Mensch aus dem Tierreich ins Menschentum. … Damit war ein gewisser Abschluß in der Entwickelung erreicht. Die Menschheit wurde empfänglich für die Schwingungen der Sterngeister Sonne, Venus, Merkur, Mars, Mond und Saturn. Es ist annähernd der Standpunkt des Durchschnitts der heutigen Menschheit. Um nun eine höhere Stufe der Entwickelung zu erreichen, muß der Mensch sich auf die Schwingungen des Jupiter abstimmen können. Jupiter ist der Planet der allgemeinen Menschenliebe. Und wie Saturn durch die Not und den Zwang uns bis zur jetzigen Höhe der Entwickelung gebracht hat, so dreht sich Saturn und wird zum Jupiter … , wenn wir durch die Pforte der Erkenntnis gegangen sind. … Die Jupitergeister werden uns vom Menschen zum Übermenschen entwickeln; dann wird der Mensch für die Schwingungen des Uranus empfänglich werden, entsprechend der gefühlsmäßigen Veranlagung wird die Leidenschaft der Marsnatur zu Mitleiden und das kindliche Bewußtsein wird durch die Erkenntnis des Kosmos infolge der Schwingungen Neptuns ersetzt. … daß wir uns zur Zeit in der Jupiter-Epoche befinden, das heißt, daß der Durchschnitt der Menschheit auf die Schwingungen des Jupiter bereits eingestellt ist; es kommt auf uns an, ob wir die Selbstsucht überwinden können und so unsere Seele für diese Strahlen aufnahmefähig machen wollen. Durch die Entwickelung lernten wir, die Leidenschaften des Mars zu bändigen und so müssen wir jetzt lernen, die niederen Teile der Merkurnatur und der Venusleidenschaften zu besiegen. Je mehr wir das können, um so eher sind wir imstande, die höheren Schwingungen der höheren Planeten aufzunehmen; ja, wenn wir mit festem Willen und ernstem Wollen diesem Ziel nachstreben, so werden wir selbst die höchste Stufe der Venusliebe überwinden, die immer an einen Gegenstand haften muß, der unser ist. Wir lieben unsere Kinder, weil sie uns gehören; wir lieben den Gatten, die Gattin, weil er oder sie unser ist. Christus aber weist auf den höheren Standpunkt hin: »Wahrlich, ich sage dir, so du nicht Vater und Mutter verlässest und mir anhängst –.« … Das ist natürlich symbolisch zu verstehen; wir sollen mit gleicher Liebe alles umfassen, Vater und Mutter, jede Person, jeden Menschen, ob er alt oder jung, häßlich oder schön ist. Wir müssen die Schönheit der Seele, nicht die des Körpers suchen, wir müssen empfinden, daß alle Seelen verwandt sind. »Wer ist meine Mutter?« sagte Christus und wies damit darauf hin, daß die Verwandtschaft der Seelen größer ist als die der Körper. … das ist der höhere Standpunkt der Liebe, die alles, was atmet, mit gleicher Liebe und mit gleichem Erbarmen umfaßt. … Wenn wir das gelernt haben, dann haben wir uns auf den höchsten Plan gehoben, dann sind wir wirklich frei, zu dieser Freiheit soll uns Jupiter erziehen. … Wie anders aber sieht ein höher entwickelter Mensch die Welt an! … Wohin er blickt, sieht er Freunde und Freude, Glück und Segen, seine Welt ist voll Blumenduft und Sonnenschein, selbst im trüben Winter. Es ist klar, daß ein Mensch, der so weit gekommen ist, sich auch immer weiter entwickeln wird. Seine begehrende Liebe wird zum Mitleiden, zur Menschenliebe, er wird weise, aber nicht vernunftmäßig weise; seine Liebe umfaßt alle Wesen, seine Weisheit die ganze Tiefe des Kosmos, und der, der einfältigen Herzens diesen Weg wandert, gewinnt die Höhe. … Die Stufen der Entwickelung – die das Gefühl betrifft – sind Mars, Venus, Uranus; die Stufen der Entwicklung des Geistes sind Mond, Merkur und Neptun. Jeder muß diese Entwickelung durchmachen, eine Stufe überspringen kann kein Mensch … Die direkten Sonnenstrahlen bringen die geistige Erleuchtung, die reflektierten Strahlen des Mondes das körperliche Wachstum, die der Planeten entwickeln Bewußtsein, sittliches Empfinden. … Je nach dem Grade seiner Entwickelung … nimmt jedes Lebewesen … nur die ihm zukommende Menge von Farbe und Schwingungen auf …" (Max Heindel "Die Botschaft der Sterne")
So erklärt Max Heindel die Stufen der menschlichen Entwicklung, der Dr. David R. Hawkins und seine Skala des Bewußtseins noch nicht kannte.
Hinweis: viele Astrologen sind (entgegen Heindels Ansicht) der Überzeugung, daß Neptun die höhere Oktave der Venus und Uranus die höhere Oktave des Merkur ist. (Heindel hat meines Wissens darauf beharrt, daß es so ist, wie er behauptet und nicht anders.)
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Kidlik Kveykex
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von Astrid Czaya » Mi 22. Nov 2006, 13:41
Hallo Kidlik,
Du bist aber (feurig) fleissig. Und .. es ist alles sehr interessant. Das alles kannte ich noch nicht. Aber ..
ist es nicht schön, wenn sich Übereinstimmungen finden lassen in den Meinungen (Erkenntnissen?) verschiedener Menschen? Besonders wunderbar noch,wenn sie sich mit eigenem Gedankengebäude -zumindest dem rudimentären Prinzip nach- decken? Für mich schon. Für andere wahrscheinlich auch,denk ich mal so.
er offenbart sich auf dreifache Art,
Das .. ist ein ganz wesentlicher Punkt, glaube ich (s.a. die Dreifaltigkeit der Elemente).
Ich gebe zu, die weiteren Sachen, die Du so schön hier zur Verfügung gestellt hast (von Heindel) noch nicht genauer 'verdaut' zu haben, sag ich mal. Allgemein sage ich jedoch, dass alles spezifische, also jeder spezifische, als einzeln wahrnehmbare, Planet sich interfunktionell gleichwertig mit den anderen erst verwirklicht bzw. die Verwirklichung der jeweils anderen überhaupt ermöglicht.
Uranus ist bei mir höhere (ich mag das Wort 'höher' nicht, denn bei mir ist es/er ein Verflechtungswirkfaktor) Oktave von Jupiter und Merkur (im Verbund mit chiron)
Neptun ist bei mir höhere (Einschränkung, wie auch oben gesagt ...) von Mars und Venus (im Verbund mit Pluto).
(also dies letztere nur gesagt, um zu sagen,dass ich mir auch Gedanken mache darüber; weitere Erklärung werde ich weglassen, da dies soo schwer zu vermitteln ist und .. eben auf meinem, für mich momentan schlüssigen, Gedankengebilde .. subjektiv .. beruht).
Interessant finde ich die Unterscheidung (Heindels?) der spezifisch unterschiedlichen Wirksamkeit von Sonnen- (=geistiger) und Mond- (=körperlicher) Hauptwirksamkeit bzgl. der (Ab-)Strahlung.
Freundliche Grüsse und vielen Dank für die interessanten Gedanken und Sachen,
Astrid.
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Astrid Czaya
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von UranusApollon » Fr 22. Dez 2006, 12:42
Hallo Kidlik Kveykex,
Deine Fragen finde ich absolut interessant. Und anspruchsvoll. Sie zeigen mir den Grad meiner Unkenntnis. Ich schreibe Versuche einer Stellungnahme, es handelt sich lediglich um meine unmaßgebliche Ansicht. ...gibt es noch irgendwo Weisheitsschulen... falls ja, halten sie sich dann verborgen?
In welchem Verhältnis stehen Bewußtheit (Grad der Selbsterkenntnis) und Horoskop?
Bewußtheit transzendiert das Horoskop. Falls im Horoskop angezeigt.  Zirkelschluß.  Ist Bewußtheit ein außerhoroskopischer Faktor (freier Wille?) oder im Horoskop angezeigt (und falls ja – wie)?
Die Hamburger sagen: im Radix angezeigt. Und lehren wie. Gibt Literatur darüber (Regelwerk z.B.) Was haltet Ihr von der Skala des Bewußtseins von Dr. David R. Hawkins?
Interessant. Ansonsten habe ich keine Meinung dazu. Kann sein. Kann nicht sein. Weiß es nicht. Habe Zeit nicht, die dafür nötig wäre. Gefühlsmäßig bin ich beeindruckt. Seht Ihr einen Zusammenhang zwischen dieser Skala mit ihren unterschiedlichen Bewußtseinsebenen und der astrologischen Symbolik (Tierkreiszeichen, Gestirne usw.)?
Muß da sein. Zuordnungsproblem. Gibt es eine kosmische Tonleiter und Sphärenmusik?
JA. Was haltet Ihr von astrologischen Oktavenlehren?
Ich hielt mal was von der üblichen Oktavierung ME -> UR usw. Kennen wir eine astrologische Bewußtseinsskala?
Naja. Wenn wir gewisse Lehren der Hamburger Schule akzeptieren dann könnten wir ein Ranking erstellen......würde ich persönlich nicht tun.....hätte was von Bestsellerlisten oder Bundesligatabellen..."welchen Tabellenplatz in der Rangliste der Erleuchtung haben Sie?"
Die allerschwierigste Frage überhaupt scheint mir zu sein. "Was ist Bewußtsein?"
Es gibt mindestens eine Kultur, die schon vor Jahrtausenden sich dieser Frage widmete.
liebe Grüße und frohes Fest!
UA
"Je schwierig desto denk." Bundeskanzler Adenauer.
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von Infinity » Fr 22. Dez 2006, 18:34
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