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von GreenTara » Mi 18. Jan 2006, 18:46
Hallo zusammen, lieber gerry
also, ich kann deiner bisherigen Aufstellung gut folgen. Hat was - und ich merke, dass ich mir etwas merke  , schon deshalb, weil ich mich durch meine Bücher gearbeitet habe. So war mir entfallen, dass die Bilanz nichts anderes ist als eine Kurzfassung des Inventars einer Unternehmung.  Da ich auf die Zwischenprüfung zusteuere, ist es gut, mir das noch mal wachzurufen.
Ich mag mal mit dem Umlaufvermögen weitermachen. Rohstoffe würde ich auf der Achse Stier-Skorpion ansiedeln, da es sich dabei oft um Stoffe handelt, die in der Natur vorkommen, aber "geborgen" werden müssen wie Erdöl, Metalle, Salze etc. . Bei den Hilfstoffen bin ich mir nicht ganz sicher: Wenn sie der "Veredelung" dienen, sind sie vermutlich wieder der Achse Stier-Skorpion zuzuordnen, zusätzlich aber auch "Jungfrau", eben weil sie "dienstar, dienlich" sind.
Die Betriebsstoffe sind zum Verbrauch bestimmt, und sie werden für den Produktionsprozess gebraucht - wie etwa Heizöl, Treibstoff etc. Dieser zweckgebundene Mitteleinsatz würde für mich am ehesten zum Jungfrau-Prinzip passen; so wie auch Prozesse überhaupt für mich im 6. Haus zu finden wären.
Liebe Grüße
Rita
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von GreenTara » Mi 18. Jan 2006, 18:53
Hab' noch was entdeckt:
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe gehören zu den Vorräten eines Unternehmens (hat ja bissi was von "hamstern") - womit wir bei Stier, Jungfrau und vielleicht auch Krebs wären (sind für mich die "Spardosen" des Tierkreises).
Was für Krebs / Mond spricht, ist die stetige Veränderlichkeit der Bestände.
So macht das Wiederholen des Stoffes Spaß!
Liebe Grüße
Rita
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von gerry » Mi 18. Jan 2006, 22:04
GreenTara hat geschrieben:Hab' noch was entdeckt: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe gehören zu den Vorräten eines Unternehmens (hat ja bissi was von "hamstern") - womit wir bei Stier, Jungfrau und vielleicht auch Krebs wären (sind für mich die "Spardosen" des Tierkreises). Was für Krebs / Mond spricht, ist die stetige Veränderlichkeit der Bestände. So macht das Wiederholen des Stoffes Spaß!  Liebe Grüße Rita
Hallo zusammen, liebe Rita
Die Stier-Komponente hat natürlich, wie bei allen Aktivposten, etwas mit Stier zu tun, und wie ich es für stimmig empfinde, haben Lagerbestände, insbesondere Rohstoffe, mit Krebs zu tun. Durch den (skoropionischen) Fertigungsprozeß werden sie zu Fertigfabrikaten transformiert. Diese Fertigungsfabrikate, die hinter dem Fließband hervorkommen, wären dann dem Fische-Zeichen zuzuordnen (die Rohstoffe sind "erlöst"=verarbeitet). Für die Dominanz des Wassertrigons im Fertigungsprozeß spricht auch der "Materialschwund", wie er bei jeder Inventur festgestellt wird (ein neptunischer Aufwand). Die Literatur ordnet Lagerbestände der Jungfrau und Handelswareneinkauf dem Widder zu, Skorpion und Fische sind "self-made-impressions". Doch auch die Fische haben für mich etwas Stimmiges, abgesehen vom Schwundfaktor: die Ferigfabrikate wechseln zum nächsten Unternehmen ins Handelslager (Krebs), das sie wieder weiterverarbeitet (Skorpion) und als "modifiziertes Produkt" (Fische) an den Endverbraucher liefert.
Die Lieratur sieht den Prozeß übrigens im Erdtrigon: Rohstoffe im Stier, Lager und Fertigung in der Jungfrau und Endprodukt im Steinbock. Ach, ich will schon wieder gescheiter sein als alle anderen
Die Hilfsstoffe in der Jungfrau finde ich interessant und stimmig, Rita. "Den Notwendigkeiten anpassen" ist das große Thema der Jungfrau. Die Hilfsstoffe haben genau diese Funktion, und nach dem Fertigungsprozeß sind sie nicht mehr erkennbar, sind neptunisiert. Die Achse Jungfrau-Fische paßt hier auch super und so gesehen "trifft sich alles in den Fischen" bzw 12. Haus.
Kassa-und Bankbestände (als Forderungen) sind wohl der Stier-Venus zuzuordnen. Forderungen aus Handelswarenerlösen werden auch zum expansiven Jupiter-Schütze-Prinzip zählen, aber vorrangig werden die Geldangelegenheiten von Venus beherrscht.
Es freut mich sehr, daß dir das Wiederholen des Stoffes Spaß macht, ich tausche mich gerne mit dir aus, die Freude ist ganz meinerseits.
Alles Liebe
Gerry
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von Astrid Czaya » Sa 21. Jan 2006, 15:17
Hallo miteinander,
da ich vor längerer Zeit ebenfalls über das Thema: Astrologie in ihrer Geschlossenheit sei auch analog dem Buchhaltungssystem zu betrachten .. nachgedacht habe (und früher Buchhaltung mein Job quasi war) .. kam ich zu folg. Hypothese:
kardinal = Konten + Bewegungen in einem (Leben im Fluss / Prinzip=Tatsache)
fix = G+V-Rechnung (darin allg. fliessender Erfolg=Verlust/ gleichgültiges Potential an sich)
beweglich = Bilanz (Ausgeglichenheit = Ultimatum; bewegende Gegebenheit)
Dies meine Gedanken.
Freundliche Grüsse, Euch allen,
Astrid.
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von GreenTara » So 22. Jan 2006, 21:41
Hallo gerry
wie du siehst, habe ich am Wochenende eine Pause eingelegt. Deine Idee, den Fertigungsprozess dem Wassertrigon zuzuordnen, erscheint mir sehr schlüssig. Literatur über Börsenastrologie habe ich überhaupt nicht, insfoern ist das alles auf meinem "Mist" gewachsen.
Kassa-und Bankbestände (als Forderungen) sind wohl der Stier-Venus zuzuordnen. Forderungen aus Handelswarenerlösen werden auch zum expansiven Jupiter-Schütze-Prinzip zählen, aber vorrangig werden die Geldangelegenheiten von Venus beherrscht.
Das schaue ich mir morgen noch mal genauer an. Wo würdest du die unfertigen Erzeugnisse ansiedeln?
Liebe Grüße
Rita
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von GreenTara » So 22. Jan 2006, 21:44
Hallo Astrid
schön, dich hier wieder zu lesen.
kardinal = Konten + Bewegungen in einem (Leben im Fluss / Prinzip=Tatsache) fix = G+V-Rechnung (darin allg. fliessender Erfolg=Verlust/ gleichgültiges Potential an sich) beweglich = Bilanz (Ausgeglichenheit = Ultimatum; bewegende Gegebenheit)
Könntest du das vielleicht noch erläutern? Ich kann nicht nachvollziehen, wie das fixe Kreu mit "fliessend" in Verbindung zu bringen ist und das bewegliche Kreuz mit "Ausgeglichenheit = Ultimatum".
Lieben Gruß
Rita
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von gerry » Mo 23. Jan 2006, 01:26
GreenTara hat geschrieben:Hallo gerry  ... Das schaue ich mir morgen noch mal genauer an. Wo würdest du die unfertigen Erzeugnisse ansiedeln? Liebe Grüße Rita
Die Rohstoffe bringen einen Produktionsablauf in Gang, ebenso das Personal ("human ressources"), sie sind die Ressourcen des (Produktions)betriebes. Sie unterliegen mA dem Mond (Krebs)-Prinzip, sind der Input, somit kardinal.
Auf dem Schritt zum Endprodukt, zum Fertigfabrikat werden diese Rohstoffe transformiert, mit den Hilfs- und Verschleißstoffen verschmolzen, laufen hier mitunter mehrere Stationen durch und müssen zwischengelagert werden. Dabei kann wieder das Krebsprinzip überwiegen (warten auf die nächste Bearbeitung) oder im Lager selbst weitertransformiert werden (z.B. Härten durch Abkühlung). Im zweiten Fall wäre auch das Zwischenlager der Halbfabrikate eher Pluto (Skorpion) zuzuordnen.
Die Fertigfabrikate (Fische) bekommen dann noch eine mehr oder weniger hübsche Verpackung (Venus), damit sie zum verkaufsbereiten Produkt werden.
Alles Liebe
Gerry
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von Astrid Czaya » Mo 23. Jan 2006, 13:39
Hallo Green Tara,
ich fürchte, momentan keine Kraft (mehr) zu haben. Aber, schau bsp.weise auf die Worte, die Gerry gesagt hat (als möglichen, momentan gedachten Ansatz:
Fische = Fertigprodukte (indiv. einzigartige ausschliessliche und damit ultimative Angelegtheit/en des/der Einzelnen/Aktiva/Bestand/ind.Horoskop welches Pendent/Analogie/in Zusammenkunft Verwendung von Allgemeingebildetheit der Ganzheit/Passiva/Urrad ist, und, die kard. fliessend sich ansammelnd bis zur Vollkommenheit/fix/Form (bei gerry evtl. Verpackung lt. Venus/Stier im Sinne einer Umfassung) oder Manifestation an sich kommt/sich entwickelt.
Liebe Grüsse,
Astrid.
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von GreenTara » Mo 23. Jan 2006, 21:26
Lieber gerry
liebe Astrid
ich mag im Moment nicht viel reden bzw. schreiben. Es fällt mir schwer, meine Ideen auszuformulieren und ich bin im Großen und Ganzen etwas "maulfaul".
Die unfertigen Erzeugnisse in Skorpion anzusiedeln, leuchtet mir ein. Dass das kardinale Prinzip beim Fertigungsprozess eine Rolle spielt, ebenfalls. Der Mond ist für mich insoweit nachvollziehbar, als er auch mit "Form" zu tun hat.
Ich hoffe ja sehr, dass meine "Schweigsamkeit" vorübergehender Natur ist.
Bis bald und liebe Grüße
Rita
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von gerry » Do 26. Jan 2006, 15:52
GreenTara hat geschrieben:Ich hoffe ja sehr, dass meine "Schweigsamkeit" vorübergehender Natur ist. 
Hallo zusammen,
Nunja, ich war auch etwas schweigsamer, Pluto-Merkur hielt mich auch auf Trab. Der kleine Gerry (Merkur) hat es der großen Bank (Pluto) einmal ordentlich sagen müssen 8) Das gab Stress auf beiden Seiten, aber nun doch ein (vorerst) Happy-End.
An dieser optimistischen Grundstimmung möchte ich euch teilhaben lassen und - ein paar Gedanken nun zur Passivseite niederschreiben. Da hätten wir im wesentlichen:
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Wechselverbindlichekiten
Sonstige Verbindlichkeiten
Rückstellungen
Rücklagen
Grundkapital
Die Passivseite ist nun, im Gegensatz zur Aktivseite (Stier) hauptsächlich dem Skorpion/Pluto zuzuordnen. Die Unterscheidung in Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Unterschied zu Wechselverbindlichkeiten habe ich aus einem bewußten Grund gemacht:
Den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegt ein Geschäft zugrunde. Wir stehen nur in der Schuld des Lieferanten, wenn dieser auch tatsächlich vertragsgemäß geliefert hat. Damit handelt es sich um eine konkrete Schuld: gezahlt wird nur, wenn geliefert wird. Die Vertragsparteien stehen real in der Verantwortung. Saturn-Steinbock ist bei solchen Verbindlichkeiten mit anzusehen. Darüber hinaus zeigt dieser Posten unsere Grenzen auf: Wo kämen wir hin, wenn wir grenzenlos anschaffen könnten, um den Umsatz zu maximieren (Jupiter) und nicht bezahlen müßten? Prassen ohne Ende geht nicht, mit Ende schon. Am Ende steht Saturn und mahnt uns ab, bei der 3. Mahnung gehts ab zum Anwalt. Lieferverbindlichkeiten zeigen die Grenzen der Bilanz, Wachstum gehört auf Fundament gestellt. Jupiter braucht Saturn. Das hat man im Jahr 2000 offenbar vergessen, die Mahnung der Konjunktion Saturn-Jupiter zu diesem Zeitpunkt wurde ignoriert. Man sprach von "neuen Bewertungsmethoden" für Internetfirmen. Aber Saturn ist ein strenger Lehrer: die Nasdaq verlor 85% an Kurswert bis 2003. Seither blickt man wieder auf die Passivseite der Bilanz (naja, man beginnt nun, den Blick wieder davon abzuwenden, Wachstum rückt wieder in den Vordergrund).
Bei Wechselverbindlichkeiten ist die Schuld lösgelöst vom Grundgeschäft, sie besteht unabhängig von einer erhaltenen Leistung. Wechselverbindlichkeiten sind abstrakte Schulden (der Wechsel ist ein Wertpapier). In Tresoren schlummern diese Schuldscheine, bis der Zahltag kommt. Hier ist Neptun-Fische zu Hause, die größten Geheimnisse so mancher Firmengeschichte ranken sich um gezogene Wechsel.
Zu den Sonstigen Verbindlichkeiten zählen etwa Schulden an Körperschaften oder periodengerechte Abgrenzungen von erhaltenen bzw. gegebenen Anzahlungen. In beiden Fällen paßt auch Saturn als "Mitherrscher".
Rückstellungen werden für zu erwartende Ausgaben gebildet (Sparen für die anderen), Rücklagen sind nicht entnommener Gewinn (Sparen für sich selbst). Das Vorsichtsprinzip entsteht doch aus der Umsichtigkeit der Jungfrau (lach).
Das Grundkapital (inkl. Rücklagen) zeigt die Basis, die Reserven an, die wir haben. Sie können wir einsetzen, das Unternehmen wurde ja gegründet, um "aus dem Kapital etwas zu machen", es zu transformieren. Das Ergebnis ist Gewinn oder Verlust. Damit stehen wir wieder auf der Stier-Skorpion-Achse. Die Dynamik des Unternehmens spiegelt sich in der Gewinn-und Verlustrechnung (GuV oder, wie die Angelsachsen sagen P/L) wider.
Das wären jetzt mal meine Impressionen zur Passivseite.
Alles Liebe
Gerry
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von GreenTara » Do 26. Jan 2006, 20:43
Lieber gerry
gut, dass du wieder "Gas gibst". Nächste Woche ist nämlich die Klausur in Rechnungswesen. Allerdings wird es da hauptsächlich um Bestandsveränderungen und Abschreibung für Abnutzung gehen. Bei letzterem bin ich sattelfest, bei den Bestandskonten bin ich ab und an am jonglieren.
Die Passivseite würde ich auch auf jedem Fall dem Skorpion-Prinzip und dem 8. Haus zuordnen.
Sehr interessant finde ich deine Unterscheidung der Verbindlichkeiten: Auf die Betrachtung der Wechselverbindlichkeiten wäre ich von mir aus nicht gekommen - aber ich bin ja auch noch "Lehrling". Dass die Verbindlichkeiten aus LL so saturnisch geprägt sind, hätte mir auch schon auffallen müssen - sind sie aber erst, als ich mich noch mal in die Kaufverträge und das Mahnwesen vertieft habe. Wobei Mahnungen noch nicht einmal zwingend notwendig sind: Sind die Vereinbarungen des Kaufvertrages entsprechend konkret, so braucht ein Mahnverfahren über Anwalt bzw. Gericht (Saturn) nicht einmal einen Vorlauf. Der Vorlauf - also erste, zweite Mahnung wäre dann wohl eher der Waage zuzuschreiben, die eine Geschäftsbeziehung nicht so ohne weiteres dieser "Belastungsprobe" (Saturn) unterziehen mag.
Mit der GuV werde ich mich morgen noch mal befassen, da hat es heute bei mir noch gehakelt.
Habe unserem Dozenten heute übrigens erzählt, was mich zum Wiederholen animiert hat. Erst schaute er etwas ungläubig (Wie, ein Börsen-Astrologe?), aber dann fand er das gar nicht so verkehrt.
Liebe Grüße nach Wien
Rita
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von gerry » Fr 27. Jan 2006, 00:05
GreenTara hat geschrieben:...Dass die Verbindlichkeiten aus LL so saturnisch geprägt sind, hätte mir auch schon auffallen müssen - sind sie aber erst, als ich mich noch mal in die Kaufverträge und das Mahnwesen vertieft habe. Wobei Mahnungen noch nicht einmal zwingend notwendig sind: Sind die Vereinbarungen des Kaufvertrages entsprechend konkret, so braucht ein Mahnverfahren über Anwalt bzw. Gericht (Saturn) nicht einmal einen Vorlauf. Der Vorlauf - also erste, zweite Mahnung wäre dann wohl eher der Waage zuzuschreiben, die eine Geschäftsbeziehung nicht so ohne weiteres dieser "Belastungsprobe" (Saturn) unterziehen mag...
Liebe Rita Die Sache mit dem Vorlauf (Mahnungen) sind in meinem Geschäft eine besonders delikate Sache. Wenn Kunden bei einem Broker ein Konto eröffnen und Finanzkontrakte erwerben, müssen sie nur einen (von der Börse zwingend vorgeschriebenen) Prozentsatz des Kontraktwertes als Sicherheitsleistung (sog. "initial margin") hinterlegen. Z.B. habe ich im Dezember 1 Ölkontrakt gekauft (=1000 Barrel Öl), der hat einen Wert von 65.000 USD. Die muß ich aber nicht hinblättern, es reicht eine Dotierung von 5.000 USD. Allerdings bewirkt ein Preisrutsch von 65 auf 60 Dollar je Faß, daß der Einschuß "verspielt" ist und zwingend ein Nachschuß ("margin call") oder die Glattstellung (=Verkauf mit 60) vonnöten ist - denn dann sind die 5000 USD futsch. Fällt nun Öl von derzeit 65 Dollar je Faß auf z.B. 63, sind 2000 USD verloren. Einem Kunden würde ich nun etwa sagen: "Wir sollten nun etwas einzahlen" oder "Bedenken Sie, unser Spielraum wird kleiner". Verpflichtet bin ich dazu nicht, aber ein dezenter Risikohinweis regt zum Nachdenken beim Kunden an. Das kann meine Waage-Venus am MC sehr gut, noch unverbindlich, die Entscheidung offen lassend, aber doch ein zur Vorsicht mahnender Kontakt. Darum paßt die 1. Mahnung in die Waage wirklich gut, oft sehr diplomatisch formuliert (einen Zahlungstermin übersehen - kann ja mal vorkommen, alle bleiben friedlich) Bei 61 Dollar je Faß muß ich deutlicher werden. Da kommt schon Saturn ins Spiel und droht den Pluto an: "Wenn Sie jetzt nicht binnen 24 Stunden einzahlen, sind Sie bei 60 draußen! Falls Sie die Position halten wollen, brauche ich jetzt ein Aviso Ihrer Hausbank!" Das geht auch noch, mit meinem Saturn nahe der 3. Hausspitze, mal ein ernstes Wörtchen reden. Zu exekutieren ("plutonisieren"), weil Öl nun doch 60 erreicht hat und keine Zahlung zur rechten Zeit einlangte, bereitet mir schon erhebliches Unbehagen. Dann den Kunden anrufen und ihm mitteilen, er wäre nun aus dem Spiel. Die häufige Reaktion ist echte Verstimmung, Ärger, auch Schimpf und Schande, weil ich ihm sein "Spielzeug" weggenommen habe. Noch immer nehme ich derartiges zu persönlich, hier muß ich noch dickere Haut bekommen...Ich und Pluto Habe unserem Dozenten heute übrigens erzählt, was mich zum Wiederholen animiert hat. Erst schaute er etwas ungläubig (Wie, ein Börsen-Astrologe?), aber dann fand er das gar nicht so verkehrt. 
Auch für mich ist es spannend, das Wissen gemeinsam wieder aufzuwärmen, astrologisch zuzuordnen und dabei hier niveauvolle Gesprächspartner vorzufinden.
Wow, heut bin ich aber schreibselig
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