Bilancia astrologica

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Bilancia astrologica

Beitragvon GreenTara » Do 12. Jan 2006, 20:52

Liebes Forum :)
lieber Gerry :)

da mich das Thema mehr als erwartet "reizt", nehme ich die Anregungen aus dem Thread "Jungfrau" hierher mit.

Ich finde diesen Gedankengang nämlich sehr fasznierend:

gerry hat geschrieben:Verwegener Gedanke: das Bilanzieren setzt sich aber auch mit Kraftreserven, ungenutzem Kapital oder Schwachpunkten auseinander. Das wäre dann auch ein Thema des 12. Hauses, vor allem des nach innen gerichteten (Fische-)Jupiters. Nur wer weiß, wieviel Kraft vorhanden ist, kann darüber nachdenken, wie er sie nutzt, wie ein sinnvolles Wachstum erreicht werden kann und welche Philosophie des Unternehmens vonnöten ist.

Die Aktiva sollten Haus 2 / Stierthema sein, die Passiva Haus 8 / Skorpion. Auch das (Eigen)kapital der Unternehmensbilanz steht auf der Passivseite, dennoch: wenn man so will, zeigt das Kapital die Verbindlichkeit gegenüber den Gesellschaftern an - bei Liquidation wird es an diese ausbezahlt.


Auf diese Weise fällt es mir wesentlich leichter, mich mit den verschiedenen Positionen einer Bilanz auseinanderzusetzen und mich mit den Fachbegriffen anzufreunden, als im doch manchmal drögen Unterricht.

Heute im Unterricht hatten wir das Thema "Bestandsveränderungen und deren Bewertung". Dabei kam heraus, dass Firmen aufgrund ihrer Bilanz oft viel zu niedrig bewertet werden und eigentlich teilweise viel "stärker sind, als die Bilanz auf den ersten Blick vermuten lässt. Womit wir beim Fische-Thema wären: Wie mache ich diese verborgenen Werte sichtbar / nutzbar? Wo verschwinden bspw. "Werte" wie Verbrauchsgüter? (In der Klinik verschwand immer eine bestimmte Sorte von Klemmen, weil sie so universell einsetzbar waren, auch privat.) Wobei es hier natürlich auch ganz stark in die innerbetriebliche Kosten- und Leistungsrechnung geht...

Bilanz / Bilancia ist auch im Waage-Prinzip enthalten - wieder ein Venus-Thema. Hätte nie gedacht, dass dieses Prinzip so viel mit diesem Gebiet zu tun hat. Mich hat nämlich gewundert, weshalb alle unsere Dozenten in diesem Bereich eine Waage-Betonung aufweisen. Jetzt wundert es mich nicht mehr.

Deine Argumentation, das Eigenkapital, überhaupt die Passiva dem Skorpion-Prinzip zuzuordnen, gerry, finde ich gar nicht abwegig: Ist Pluto doch eben auch zuständig für "Reichtümer" und Ressourcen, und das 8. Haus stellt klassisch die "Werte anderer" dar.

Wo außer im Fuhrpark würdest du / würdet ihr das Zwillinge-Prinzip ansiedeln?

Lieben Gruß
Rita
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Do 12. Jan 2006, 21:12

Hallo ihr Lieben,

Ich habe kurz mal das Horoskop vom "schwarzen Freitag" in New York 1929 reingestellt. Die Orben sind hier von Astrodata, Häuser sind nach Placidus, da diese sich besonders gut für mundane Astrologie eignen. Für Jan habe ich mir erlaubt, Lilith und drei Asteroiden einzubinden. Ich bin gespannt, was Gerry dazu sagt. Die Uhrzeit ist von mir, kann also unter Umständen nicht stimmen.

Liebe Grüße!

Arnold

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Beitragvon GreenTara » Fr 13. Jan 2006, 00:04

Lieber Arnold :)

thx für die Grafik. :)

Nun hatte ich mich gerade auf Bilanzen eingeschossen... aber je nun, ich bin hoffentlich flexibel und bekomme die Kurve zum Börsengeschehen, von dem ich nicht wirklich etwas verstehe. Für mich sind Aktien etwas Imaginäres, Ungreifbares und ich verstehe bis heute nicht wirklich, wie man damit handeln kann. Insofern finde ich den hochstehenden Neptun sehr interessant - unter der Voraussetzung, dass die Uhrzeit in etwa stimmt. So weit ich weiß, waren die Kredite der Inhaber nicht mehr durch den Gegenwert der Aktien gedeckt.

Jupiter steht in Zwillinge im Exil - und Saturn im Schützen, wo er nach klassischer Auffassung nicht sonderlich gut steht. Wenn ich mich recht entsinne, lassen sich langfristige Kursverläufe gut mit dem Jupiter-Saturn-Zyklus in Verbindung bringen.

Venus steht in Opposition zu Uranus - Werte unterliegen einer plötzlichen Veränderung (der Crash an sich?). Ebenso Merkur als Signifikator für den Handel und den Marktplatz Börse. Entsprechend fällt die Spitze 3 in Wassermann. Spitze 11 fällt in das Venuszeichen Waage. Pluto in 8 (Werte anderer) steht ohne Lilith und Nessus isoliert, abgehängt.

Bin auch sehr gespannt, was der Börsenexperte dazu sagt.

Liebe Grüße
Rita
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Beitragvon GreenTara » Fr 13. Jan 2006, 00:13

Noch etwas zur Vorgeschichte dieses Crashes:

http://www.boersendschungel.de/frameset ... crash4.php

Stand: 12.1.2006, 23:11 Uhr, gefunden über http://www.google.de

Lieben Gruß
Rita
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Fr 13. Jan 2006, 11:49

Hallo Rita,

Mir fällt die Opposition von Chiron mit Mars ins Auge. Der Mars im 12. Haus ist anscheinend zur Hilflosigkeit und Untätigkeit verurteilt und der Chiron im Stier hat sicher manchen Aktionär auf der finanziellen Ebene seine Wunden zugefügt. Zu der Konjunktion von Pholus mit Saturn wird sicher Jan was zu sagen haben, er steht ja für Opfer, auch Panik und Krisen.

Dieser schwarze Freitag ist der berühmteste, aber es gab schon vorher welche, die schlimmer ausgefallen sind. Vielleicht weiß jemand über die genaue Uhrzeit Bescheid, Skorpion am AC passt vielleicht besser. Ca. 15-20 Minuten vorher könnte auch gut passen.

Liebe Grüße!

Arnold
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Beitragvon gerry » Fr 13. Jan 2006, 17:11

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Der lange Zyklus Saturn/Pluto wirkt schon auch mit, 1929 war hingegen genauso "zu früh" wie 2000. Für den Trader also nicht ganz so interessant, aber sehr wohl für den langfristigen Investor.

Uwe Kraus schreibt, der Crash vom 25.10.1929 wäre ohne Hinzunahme der Transneptunier nicht identifizierbar, einzig Pluto/Neptun im Halbquadrat stehen in Spannung. Die Lösung liegt in der Konjunktion Admetos/Hades im Widder, ein Aspekt, der von 1927 bis 1935 gültig war. Das Regelwerk von Brummund bezeichnet diese Konstellation als "abgrundtiefen Mangel, Sackgasse, Abwärtstendenz", explizit wird Rohstoffmangel angegeben. Hinzu kam nun Uranus im Oktober 1929, der Engpaß wurde plötzlich angedeutet. Ich selbst muß gestehen, die Transneptunier noch nie "gewürdigt" zu haben, aber Kraus regt sehr zum Nachdenken an (ach, wenn der Tag 100 Stunden hätt! :) )

@Arnold: die Amis sind nicht so fleißig, wie du glaubst, lach. Die Börse sperrt um 9:30 Uhr auf und anno dazumal gar erst um 10 Uhr, der AC vom Crash-Tag sollte bei 13 Schütze liegen.

Venus steht in Opposition zu Uranus - Werte unterliegen einer plötzlichen Veränderung (der Crash an sich?).

Das sehe ich auch so, liebe Rita, hier kann aber auch ein Hype nach oben völlig überraschend kommen. Plötzliche Entladung zum Ausgleich von Versäumten. Damals stieg die US-Börse in der Milchmädchenhausse ohne Korrektur nach oben, daher war es Zeit, diese Korrekturen nachzuholen. Kann aber bei akuten Unterbewertungen von Titeln auch plötzliche Kursüberraschungen nach oben bewirken.

Den Fuhrpark, sehe ich primär schon im Zwilling (Merkur). Im Gesamtbild des Anlagevermögens gehört er aber auch in weiterem Sinne zu den Maschinen, zu Geschäftstätigkeit, die dem Widder-Mars zuzuordnen sind; der Bewegungsaspekt Sextil von Zwillinge zu Widder unterstreicht das "mobile Anlagevermögen".

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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Fr 13. Jan 2006, 20:20

Hallo Gerry,

Die Tabelle bezieht sich anscheinend auf das jeweils mundane Horoskop. Dabei wäre es sicher noch aufschlussreicher, das Gründungshoroskop der Börse selbst in New York herzunehmen. Aber auch hier kenne ich leider die Daten nicht. Ich kann höchstens gelegentlich im Buch der Welthoroskope nachsehen.

Machen die Börsen in Tokio und London auch so spät auf? Aber mit genauen Zeitangaben würde ich Uwe Kraus ein wenig widersprechen, gerade die Schnellläufer bis hin zum Mond bringen die Ereignisse auf die Stunde. Pluto stand besonders um 1813 bis zur Wende des 2. Weltkriegs. auf der "ovalen" Bahn, das bedeutet, er stand locker zwischen 25 und 32 Jahre in einem Tierkreiszeichen. Die Hamburger Schule arbeitet mit Transpluto, einem imaginären Planeten, aufbauend auf die mathematische Anordnung der anderen bekannten Planeten. Aber was will man mit diesen weit entfernten Punkten noch sagen? Sie bewegen sich weitaus langsamer um die Sonnenbahn, liegen mit 450 - 1000 Jahren Umlaufzeit mehr in Richtung Epochenqualität der Menschheit.

Jedenfalls braucht die Börsenastrologie ebenso entsprechende Beachtung, alles im Kosmos basiert auf Wellen, Zyklen und Bewegungen, die Börse spiegelt eben unsere Marktwirtschaft weltweit.

Liebe Grüße!

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Beitragvon gerry » Fr 13. Jan 2006, 21:06

Hallo Arnold,

für die Börse New York gilt 17.05.1792, 10:00 New York
der Dow Jones Industrial Index begann mit dem 03.07.1884 (New York), Uhrzeit unbekannt. Ansich sollte aber auch Börseneröffnung (10:00 Uhr Ortszeit) gelten. Kraus verwendet 6:00 Uhr morgens, wohl aber wegen der unbekannten Uhrzeit (0:00 Uhr Universal Time).

London und New York sperren heutzutage um 9:30 Uhr auf, der DAX um 9:00 und Tokyo um 8:00 (fleißig, fleißig). Bei New York verstehe ich es allerdings gut: Wer in San Francisco Aktien handelt, muß wegen der Zeitverschiebung schon um 6:30 Uhr fit antreten am Schirm - in Hawaii ist es gar 4:30 morgens. Die Aussicht auf den Strand zu jeder Jahreszeit nach 6 Stunden Börse würde mich aber auch zu einem Morgenmensch machen :)

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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Fr 13. Jan 2006, 21:27

Hallo Gerry,

Interessant finde ich das Börsenhoroskop von New York. 1792 liegt sehr Nahe an dem Zeitpunkt der Entdeckung von Uranus, also durch Herschel in London am 13. März 1781. Lach, der Transit der Uranus-Entdeckung von Uranus zum Börsengründungsdatum in NY wäre über den Daumen gepeilt ein Halbquadrat, welches ja für inneres, heftiges Wachstum steht.

1834...12 Jahre später wurde Neptun entdeckt, und die Entdeckung Plutos war ein Jahr nach dem Chrash 1929 in NY. Die Börsengründung selbst dürfte eine Folge der Überverschuldung damals gewesen sein. Besonder die englische Krone war wirtschaftlich total ausgelaugt....bei dieser Flotte und den damaligen Wettlauf um die Kontinente.

Aber ich will jetzt nicht zu weit vom Thema Börsenastrologie abschweifen. Die Verbindung mit der Entdeckung der langsamen Planeten finde ich jedoch interessant, da es sich um großangelegte kollektive Strömungen auf ebenso wirtschaftlicher Ebene handelte.

Ich konnte vor langer Zeit ein Firmenhoroskop auf die Frage der Repräsentation bedeuten, dies war ebenso aufschlussreich - es richtet sich halt bei der Astrologie immer nach der Fragestellung, dann kann man auch wirtschaftliche Tendenzen erkennen und somit diese umsetzen.

Sagt Saturn zu Neptun: "Du machst mir Spass!" Neptun: "Im Ernst"?

Liebe Grüße ins kaiserliche Wien!

Arnold
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Beitragvon GreenTara » Fr 13. Jan 2006, 21:37

Lieber Arnold, lieber gerry :)

ich habe mir das Horoskop jetzt auf 10 Uhr erstellt, und es scheint mir schlüssiger zu sein. Diesmal kommt der rückläufige Jupiter auf den DC zu liegen, er bildet also als AC-Herrscher eine Opposition zum AC selbst - wirkt auf mich ein wenig wie "Eigensabotage" aus einem gewissen Übermut, einer Selbstüberschätzung heraus. Und soweit ich das nachvollziehen konnte, haben sich viele Anleger in der Tat überschätzt, das Maul zu voll genommen.

Wenn ich den Mond als "Stimmung" interpretiere, dann fällt auf:
  • Mond Trigon Uranus
  • Herrscher von 4 in 11
  • Uranus in 4
  • Herrscher von 4 in weitem Quadrat zum Mond


Eine explosive Mischung... Saturn, der vielleicht noch als "Bremse" hätte wirken können, steht isoliert im Schützen und in einem Feuerhaus.

Ich finde nicht, dass man die Asteroiden oder Transplutonier bemühen muss, obwohl sie sicher zusätzliche Informationen liefern, die das Geschehen deutlicher darstellen.

Liebe Grüße und einen schönen Abend
Rita
Zuletzt geändert von GreenTara am Fr 13. Jan 2006, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Fr 13. Jan 2006, 21:40

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Anbei der Vergleich von der Börsengründung mit den Transiten des "schwarzen Freitag" von 1929. Neptun im Transit, rückläufig, kurz nach der zweiten Hausspitze, das sagt doch schon einiges...Auflösung vorhandener Werte, oder "wie gewonnen so zeronnen". :D Dazu Saturn im Transit im fünften Haus, da war wohl Schluss mit Risiko. Mars als schnellerer Transit scheint sich im Skorpion wie ein Stachel in den kollektiven Raum des vierten Hauses zu bohren. Na ja, und Jupiter im Transit im elften Haus sagt aus, das einige auf Grund guter Beziehungen den Kopf rechtzeitig aus der Schlinge gebracht haben.

Bis demnächst!

Arnold
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Beitragvon Jan » Fr 13. Jan 2006, 21:58

Hallo Leute :)

Ich habe übrigens 11:00 Ortszeit für das Horoskop von 1929, und zwar einen Tag früher, 24.Oktober, das war der Donnerstag davor, irgendetwas hat sich an dem Tag um 11:00 abgespielt, weiß nicht mehr was es war, nur daß ich mich vor einiger Zeit mal intensiver damit befaßt hatte und dieser Zeitpunkt ein entscheidender gewesen war.

Wie auch immer, Saturn und Pholus haben etwas gemeinsam, sie sind beide ängstlich, besonders wenn es um materielles und das eigene Versagen rund um das Thema Verantwortung geht. Eine Konjunktion der beiden verstärkt also diese Angst und an Spitze Steinbock und auch noch an Spitze 2 kann sie sich in bezug auf materielles vermutlich auf das nicht mehr steigerungsfähige Maximum ausweiten, Merkur im fördernden Quintil ergibt dann als Resultat: verkaufen verkaufen verkaufen, ein Rauschzustand ...

Chiron ist zu Saturn/Pholus mit einem Anderthalbquadrat verbunden, was interpretiert werden kann als ein Ausleben von fixierten Verhaltensmustern oder als ein Verfestigen solcher, vor allem auf dem Gebiet materieller Dinge und Sicherheitsbestrebungen in diesen Angelegenheiten, speziell mit Chiron an Spitze 6, welcher per weitem Quincunx mit Venus verbunden ist, was sich interpretieren läßt als ein zwanghaftes Streben nach finanzieller Sicherheit.

Zu der Beziehung von Neptun und Nessus (der Untergang) läßt sich noch sagen, die beiden stehen im Anderthalbquadrat, sowie Neptun auch mit Lilith durch diesen Aspekt verbunden ist und Lilith und Nessus sich schließlich zudem quadratieren.

PS.: NYSE gegründet 17.05.1792 07:42 New York NY,USA - Quelle: Zeitschrift AstrologieHeute (Ausgabe unbekannt)

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Beitragvon gerry » Mo 16. Jan 2006, 00:41

Hallo zusammen,

Na, so ganz einig ist sich die Fachwelt bezüglich der Uhrzeit wohl noch nicht. Manfred Zimmel (http://www.amanita.at) gibt als Zeit 08:52 an, zu diesem Zeitpunkt geschah wohl folgendes (Quelle: Wikipedia)

Den Grundstein für die New Yorker Aktienbörse wurde am 17. Mai 1792 gelegt, als 24 Broker und Händler das Buttonwood-Abkommen unterzeichneten. Damals wurden gerade einmal fünf Wertpapiere in New York gehandelt: die Aktien von 2 Banken und 3 Staatsanleihen, die im Jahr 1790 ausgegeben worden waren.


Für den Zeitpunkt kursiert auch eine Stunde vorher, also 07:52 Uhr Ortszeit (Quelle). Dies scheint mir eindeutig zu früh. Einer Vertragsunterzeichnung um 08:52 könnte ich einiges abgewinnen, weist Zimmel auch daruf hin, daß einerseits der Krebs-AC samt Mond als höchststehendem Planet auf eine Volksbörse hindeutet und die Achse Krebs-Steinbock sich mit der Opposition von Pluto/Merkur (haus 2/Haus 8) des USA-Gründungshoroskops deckt (04.07.1776, 21:47 Uhr UT, Philadelphia, PA)

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Beitragvon gerry » Di 17. Jan 2006, 01:38

Ich möchte jetzt einmal wieder zum ursprünglichen Thema zurückkommen, den Bilanzposten aus astrologischer Sicht. Wir haben nun schon gemeinsam die Stier-Venus für die Aktivseite des Unternehmens (Anlage- und Umlaufvermögen) für stimmig empfunden. Sie ist wohl der Hauptplanet, wenn es um die Assets geht. Darüber hinaus gibt es aber auch noch wie bei jeder guten Speise eine passende Beilage, ein Planeten-/Zeichenprinzip zur Abrundung sowie der Kartoffelsalat zum Wiener Schnitzel :) :

Beim Anlagevermögen hätten wir grob zusammengefaßt:

Immobilien (bebaut und unbebaut)
Büro- und Geschäftsausstattung
Fuhrpark, Maschinen
Beteiligungen
Finanzanlagen
Firmenwert

Die Immobilien sind ganz stark mit der Herkunft, der Identität eines Unternehmens verbunden. Ich ordne sie dem Krebs-Prinzip zu. Immobilien grenzen auch örtlich den Wirkungskreis von anderen Wirtschaftseinheiten ab, also kommt hier auch die Stier-Venus zu tragen, die jedoch schon beim Anlagevermögen zu tragen kommt.

Mit der Büro- und Geschäftsausstattung zeigt der Unternehmer den Besuchern und Mitarbeitern die "Schönheit" eines Betriebes, oder aber auch, "das gehört mir". Also sehr stark Venus. Büros mit viel Kundenverkehr werden hier die Offenheit der Waage miteinfließen lassen (Empfangsräume, Besprechungszimmer), je nach Branche. Die Schalterhallen einer Bank werden mehr Stier-Venus zeigen, also protziger, schwerer ausgestattet sein, Unternehmerberater-Büros vielleicht mehr die Waage-Venus einfließen lassen.

Den Fuhrpark haben wir schon auch dem Zwillinge-Merkur zugeordnet, die "Maschine LKW bzw. PKW" (sowie alle anderen Maschinen) ist aber auch die Energie eines Betriebes, verliert durch Verschleiß an Kraft, muß repariert werden - kurzum, wie ein Widder-Mars ständig aktiv sein.

Beteiligungen sind manchmal wie Kinder des Unternehmens, vor allem, wenn starke Mehrheitsbeteiligungen oder gar 100%-Töchter in der Bilanz auftauchen. Als "Mutter" dieser Unternehmen sollte hier wieder Mond-Krebs zu tragen kommen ("Muttergesellschaft - Tochtergesellschaft"). Das Unternehmen selbst, die Vitalität, die damit verbunden Autoritätsfiguren passen zum Löwe-Sonne-Prinzip, und als "gezeugte Kinder der Unternehmensgründer" oder als Tochtergesellschaft paßt das 5. Haus (Sonne, Löwe) harmonisch ins Bild.

Finanzanlagen werden wohl nirgendwo besser passen als zur Stier-Venus. Als innovative Idee (z.B. Vorstandsbeschluß: "wir sollten statt in ewig niedrig verzinsten Anleihen auch einmal in Aktien investieren") mag hier Uranus-Wassermann eine gewisse Rolle spielen, wird hier doch Risiko in Kauf genommen und vom Sicherheitsprinzip abgegangen. Zinspapiere haben etwas Jupiterhaftes an sich ("wachset und vermehret euch" - das Prinzip der Zinsen), dennoch wird Venus insgesamt dominieren.

Der Firmenwert ist ein "intangible asset", ein immaterielles Wirtschaftsgut. Er ist in der Bilanz die (aktivierte) Differenz zwischen Buchwert einer Beteiligung und dem Kaufpreis der Beteiligung. Ein nicht greifbares Asset ist wohl dem Fische-Neptun zuzuordnen. In letzter Zeit sehen wir Übernahmekämpfe um jeden Preis, die hohen Firmenwertpositionen zehren an der Substanz. Das führt uns auch wieder auf meine erste Aussage zurück: die Bilanz zeigt das Kräftepotential an, wir ziehen Bilanz im 12. Haus, um im 1. durchstarten zu können!

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Beitragvon GreenTara » Di 17. Jan 2006, 10:04

Lieber Gerry :)

da warst du aber noch fleissig! :shock: Ich arbeite das in Ruhe durch und melde mich dann wieder.

Keine Ahnung, wie du das siehst, aber Eingangsbereiche aus Glas und Stahl, mit viel Marmor und Ähnlichem, wie es in vielen Banken zu sehen ist, hat für mich etwas von Steinbock.. Einmal wegen der gewählten Materialien und zum anderen, weil man sich so der Öffentlichkeit darstellt. Wobei Immobilien ja stimmigerweise Krebs zuzuordnen wären. Wäre interessant, sich mal Gründungshoroskope anzusehen und zu schauen, wie die Achse Krebs-Steinbock besetzt ist. Das wäre aber vermutlich ein neues Thema.

Bis später und lieben Gruß
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