Den Parismythos aufs Leben übertragen

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Den Parismythos aufs Leben übertragen

Beitragvon Jonas » Mo 4. Aug 2008, 13:19

Das hier ist zwar nicht direkt ein astrologisches Thema. Da ich allerdings den Hintergedanken habe, mir die astrologische Bedeutung eines Himmelskörpers zu erschließen, hat das Thema immerhin ein astrolologisches Ziel.

Ich kleister ein paar Foren mit diesen Thema zu. Nur damit ihr euch nicht wundert.

Wende jetzt auch etwas bequem die Paste-Copy Funktion an ;)

Hallo Forum.

Ich würde gerne verstehen, wie sich diese Geschichte auf das Leben übertragen lässt? Welche Eigenschaften könnte ein Himmelskörper verleihen, der nach dieser Sagenfigur benannt ist?
Welche Chancen liegen in dieser Geschichte? Was könnte man daraus lernen?
Die Gefahren sind natürlich auch durch die Geschichte stark aufgezeigt. Aber ich bin mir auch sicher, das es auch eine reife Verwirklichungsform hätte geben können. Wie würde diese aussehen?


Auf Wikipedia, auch wenn die Quelle wohl nicht immer sehr sicher ist gibt es eine ganz gute Zusammenfassung. Ich hoffe jetzt einfach mal, das sie stimmig ist. Ein wenig Vertrauen ist auch mal angesagt.

Paris (Mythologie)http://de.wikipedia.org/wiki/Paris_(Mythologie)

Ich werde mal versuchen alles zusammenzufassen.


Paris ist ein Königssohn, der allerdings nach seiner Geburt ausgesetzt wird, da seine Mutter während der Schwangerschaft einen Traum hatte, der dann von einen Traumdeuter so interpretiert wurde, das sie einen Sohn gebähren würde, der Trojas verderben herbeiführen würde.

Paris wächst zunächst bei einer Bärin auf und danach bei den Hirten. (grobe Zusammenfassung).
Als er Erwachsen wird heiratet er die Bergnymphe Oinone.


Eines Tages erscheint Hermes und er bittet Paris, zu wählen welche die schönste der 3 Göttinen sei. Vorher kam es bei der Hochzeit bei den Göttern zu Streit nachdem Eris einen Apfel bei der Hochzeit in die Runde schmiss, der für die "Schönste" bestimmt war. Und weil Hera,Aphrodite und Athena alle die Schönste sein wollten, kam es zum Streit.

Zeus entschied dann, das ein sterblicher die Entscheidung treffen sollte.
Jede der Göttinen versuchten ihn mit tollen Belohnungen für sich zu gewinnen.

Paris entschied sich für Aphrodite, die ihm versprach, das er die schönste Frau bekäme. Diese hieß Helena und wohnte allerdings schon verheiratet in Sparta.

Kommt nach Troja, um einen Stier für sich zu gewinnen, da der Stier sein Lieblingstier ist. Er hält sich immer noch für einen einfach Hirten. Durch Zufall erfährt er dann, das er eigentlich ein Königssohn ist.

Hecabe, die Mutter, ist sehr froh ihn wiederzusehen. Und auf Kassandra hört keiner, die auf die damalige Prophezeiung aufmerksam machen möchte.

In Sparta begegnet er dann Helena. Paris entführt Helena, die allerdings in ihn verliebt ist. Dadurch bricht mythologisch betrachtet der trojanische Krieg aus.


Am Ende der Geschiche taucht Oinone nochmals auf. Die eigentliche Frau von Paris. Anfangs dachte ja Paris er wäre ein einfacher Hirte. Doch in Troja erkannte er, das er ein todgeglaubter Königssohn war. Und wurde auch wieder in die trojanische Königsfamilie aufgenommen.

Oinonen war nun alleine. Auch seinen Sohn Korythos erkennt Paris nicht und erschlägt ihn aus Eifersucht, weil dieser auch um Helena wirbt.

In der Schlacht kam es dann irgendwann dazu, das Paris von einen Pfeil verwundet wurde. Dieser war mit einen Gift getränkt.

Oinone hätte die Fähigkeit ihn zu heilen. Doch sie konnte ihn nicht verzeihen, das er sie verlassen hatte. Und so musste er dann sterben. Oinone bereute, das sie so hart gewesen war. Für ihn lies sie einen Scheiterhaufen schichten. In diesen sprang sie dann auch.



Hätte Paris seine wahre Identität nicht wissen dürfen? Wie hätte er damit umgehen können?


Viele Grüße

Jonas
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Re: Den Parismythos aufs Leben übertragen

Beitragvon Jonas » Mo 4. Aug 2008, 19:14

Hallo Forum.


Also die wichtigsten Punkte des Mythos sind einmal.

Die Prophezeiung und dadurch erfolgte Aussetzung von Paris.


Dann das Urteil des Paris.


Wichtig ist auch die Situation, als er erkennt, das er gar kein Hirtenjunge ist.


Allerdings wird es ihn später zum Verhängnis, das er sein Hirtenleben aufgegeben hat.

Seine Exfrau gibt ihm nicht das Heilmittel gegen eine mit gift durchtränkte Wunde.



Viele Grüße

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Re: Den Parismythos aufs Leben übertragen

Beitragvon GreenTara » Mo 4. Aug 2008, 22:10

Hallo Jonas :)

hm, ich habe dieses aus dem Mythos herausgelesen:

  • Wo und wie bin ich "verführbar" zum Nachteil meiner Urteilskraft? ("Bestechung" durch Aphrodites Versprechen, aber auch die Versprechen der anderen Göttinen)
  • Das Schicksal erfüllt sich auf jeden Fall, es lässt sich nicht verhindern (bezieht sich auf die Prophezeihung, ähnliche mit ähnlichen Verläufen ziehen sich durch die griechische Mythologie, siehe Ödipus).
  • Es reicht nicht, einen Rang zu haben oder um ihn zu wissen, wenn das Verhalten ihm nicht entspricht. (Paris hätte ahnen können, dass es zu nichts Gutem führt, wenn er einem anderen die Frau klaut und dieser Jemand auch ein König ist. Er hat sich benommen wie ein kleiner Junge, dem die Konsequenzen seines Handelns wenig bewusst sind - gegenüber seinem Volk, seiner Familie und seiner Frau Oinone.)

Das mal so als "Brainstorming".

Liebe Grüße
Rita
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Re: Den Parismythos aufs Leben übertragen

Beitragvon Jonas » Mo 4. Aug 2008, 22:17

Hallo Rita.

Passt sehr gut auch zu weiteren Beobachtungen. Habe ja schon erwähnt, das ich das Thema auch woanders erwähnt habe.

Vorallem dieses Urteilsthema scheint ein wichtiges zu sein.


#A93:Paris 3317,(1),*,26.5.1984,05:44:00,Palomar Mt. Obs.,USA
#B93:2445846.73875,33N21:00,116W52:00,0hE00:00,*
#ZNAM:UT
#COM:

Die Daten vom Entdeckungsradix. Da sticht vorallem die Merkur/Saturn Verbindung hervor.

Einmal in Form des AC Steinbock in Verbindung mit einer Zwillingssonne in 5. Und dann in Form von der Merkur-Saturn Opposition.


Viele Grüße

Jonas
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Re: Den Parismythos aufs Leben übertragen

Beitragvon GreenTara » Mo 4. Aug 2008, 22:55

Hallo Jonas :)

#A93:Paris 3317,(1),*,26.5.1984,05:44:00,Palomar Mt. Obs.,USA
#B93:2445846.73875,33N21:00,116W52:00,0hE00:00,*
#ZNAM:UT
#COM:


Habe da eben kurz drauf gesehen: Interessant auch die Venus Spitze 5: Ich will Spaß, ich will Spaß...

Ebenfalls interessant sind die MA/SA und die VE/UR-Konstellationen, auf der einen Seite die Handlungsbremse, auf der anderen Seite die Liebe zum Spritzigen und Ungewöhnlichen. Das zeigt ein großes Spannungsfeld. Wenn das die Radix des Paris wäre, könnte der Krebs-DC auch auf schnelles Verlieben hinweisen (und ebenso schnelles Entlieben), was durch den Mond in :wid: in 3 wohl weniger "abgebremst" wird.

Liebe Grüße
Rita
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Re: Den Parismythos aufs Leben übertragen

Beitragvon Jonas » Mo 4. Aug 2008, 23:02

Hallo Rita.

Vielen Dank für deine Gedanken. Am Freitag geht es dann wohl weiter.


Viele Grüße

Jonas
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Re: Den Parismythos aufs Leben übertragen

Beitragvon Jonas » So 10. Aug 2008, 15:46

Hallo Rita.

Hier mal ein paar Gestalten mit Paris in Konjunktion zu den Hauptlichtern und Hauptachsen.

Allerdings nicht sehr vollständig, da ein paar Frauen fehlen.



Sonne konj. Paris:

Tycho Brahe; Katharina die Große; Friedrich von Schiller; Theodor Fontane, Wassily Kandinsky; Jeddu Krishnamurti; Otto Lilienthal; Gustav Meyrink; Christian Morgenstern; Truman Capote; Bill Clinton; Burt Lancester; River Phönix; Jochen Rindt;

Mond konj. Paris

Aldous Huxley; Richard Strauss; Heinrich Böll;


AC konj. Paris


Helmut Kohl;Joseph Göbbels; Elton John; Terry Jones; Reinhold Messner; Friedrich Spee von Langenfeld;

MC konj. Paris

Albert Speer; Marc Chagall;


Viele Grüße

Jonas
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Re: Den Parismythos aufs Leben übertragen

Beitragvon sinnerchen » Mo 11. Aug 2008, 00:06

Hallo Jonas und Rita,

sehr spannendes Thema Jonas!

Wollte aber nur fragen, wen es da so noch mit Venus Konjunktion Paris gibt, habe sie nämlich.

Wie könnte man eigentlich die ganzen verschiedenen Konjunktionen mit Paris interpretieren? Immer nur die jeweiligen Züge die den jeweiligen Planeten auf Paris übertragen betreffen? Stelle ich mir etwas verdröselt vor...das alles aufzusplittern, aber so etwas wird hier ja auch ganz gerne gemacht :yes:

Lieben Gruß
sinnerchen
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