Der Mond

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Der Mond

Beitragvon Arnold Buchenrieder » Fr 7. Jan 2005, 20:23

Der Mond.


Astrologisch gesehen symbolisiert der Mond unsere Gefühlswelt, unser Verlangen nach Liebe
und Zuneigung. Saturn gibt Aufschluss über unsere Vergangenheit, die Sonne über unsere
Zukunft, der Mond über die Gegenwart im Hier und Jetzt! Alice Baily schrieb in ihren Buch
über esoterische Astrologie, dass der Mond tot sei. Dieser Satz wurde leider schon oft in der
Vergangenheit fehlinterpretiert. Sie brachte lediglich symbolisch zum Ausdruck, dass der
Mensch ohne Gefühl tot wäre! Unser Mond wird ja von der Sonne angestrahlt und bekommt
durch seine Eigenbewegung gleich eines Dynamos um die Erde sein launisches Gesicht.

Dune Rudhyar hat in seinem Buch „Der Sonne – Mond Zyklus“ eindrucksvoll die Reise des
Mondes in einem ganzen Zyklus beschrieben. Betrachten wir im Horoskop zunächst nur die
Sonne und den Mond, so erkennen wir rasch, in welcher Phase sich der Mond zu Zeiten der
Geburt genau befunden hat. Wir erkennen also, ob sich der Mond gerade von der Sonne weg
entfernt, also im aufsteigenden Zyklus ist, oder ob er in Opposition zur Sonne steht, was
dem Vollmond entspricht.

Jedenfalls will der Mensch im aufsteigenden Zyklus die Saat erweitern, aufbauend handeln
und zur Vollkommenheit bringen. Nach Vollmond folgt eine Phase der Verwertung und
Bewahrung dieser Früchte. Im letzten Mond - Viertel beginnt man den Boden für neue Dinge
und Projekte aufzubereiten.

Sonne und Mond stehen ja für Verstand und Gefühl eines Menschen. Der mentale Wesenskern ergibt mit den gefühlsmäßigen Empfindungen die erforderliche Mischung, dazu
kommt Saturn in seiner Körperlichkeit. Da der Mond das schnellste „Element“ im Horoskop
ist, kann man leicht den Wandel der Gefühle und Launen im alltäglichen Leben nachvollziehen. Wir reagieren auf unsere Umgebung mit Gefühlen und Empfindungen aller
Art. Wir suchen nach Liebe und Bestätigung, nach Freunden, mit welchen wir unsere
Gefühle teilen können. Die Liebe ist ein wesentliches Element des Mondes! Sie erfordert
Kontakte, damit man sich sieht und sich mitteilen kann. Man verbreitet gewissermaßen seine
Gefühle und wartet auf Antwort.

Jeder Mond im Horoskop will natürlich den Zustand der Hochphase einer Liebe immer wieder erleben. Daher ist es in einer Beziehung oder Ehe sehr wichtig, dass sich die Partner
immer wieder Gelegenheit geben, sich gegenseitig aufs Neue zu verlieben. Das ist nicht
einfach, da der Alltag Gewohnheiten und Routine mit sich bringt. Ein Mond lebt aber von
der Abwechslung, daher ist es wichtig diesen Gefühlen genug Raum zu lassen. Ansonsten
kommt Saturn zu sehr zum Zuge, die Beziehung wird starr und musterhaft, verliert ihre
Lebendigkeit.

Der Mond sehnt sich seiner Natur nach immer nach Liebe und Kontakt, daher wird er auch
der neutralen Planetenreihe mit Merkur, Jupiter und Neptun zugeordnet. „Der Mann im Mond
oder der Mond im Mann“, so brachte es Bruno Huber auf den Punkt! Auch Männer haben
Gefühle, sind in der Regel aber nicht so wie das weibliche Geschlecht in der Lage diese
auszudrücken. Aber es gibt Männer, welche sich um das Kribbeln in der Magengrube ebenso
ihre Gedanken machen und diesen Gefühlen Aufmerksamkeit schenken.

Der Mond beherrscht zwar astrologisch das Zeichen Krebs und somit das vierte Haus im Horoskop, aber der astrologischen Psychosynthese nach wird er dem Veränderlichen Prinzip
zugeordnet. Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, damit man zu einer entsprechend richtigen
Aussage im Horoskop kommen kann! Ebenso wichtig ist die Tatsache, dass der Mond im
Horoskop für das Kind steht, also für unsere Kindheit, sowie für unser inneres Kind! In vielen
astrologischen Schulen und Büchern wird immer noch im Mond die Mutter erkannt, was nach
Auffassung des API schlicht falsch ist. Für die Mutter kommt nur Saturn in Frage, sobald man
sich seiner pflegenden und behütenden, schützenden Eigenschaften im Klaren ist. Für den
Vater eignet sich die Sonne am besten. Damit haben wir die drei Hauptplaneten im Horoskop
festgelegt, man kann sich darin als Kind innerhalb der Strukturen der Familie wieder erkennen, dazu die Rollen der Eltern entsprechend Zeichen und Häusern.

Die drei Kreuze im Horoskop symbolisieren die drei Pfeiler dieser Welt. Das kardinale, fixe und veränderliche Prinzip schlägt sich in jeden der vier Quadranten nieder. Darin sind vier
mal drei Tierkreiszeichen enthalten, welche dem Mond eine entsprechende Färbung verleihen.
Der Mond erfährt ebenso Zeiten von persönlichen Siegen und Niederlagen, gemäß einer natürlich vorhandenen Polarität. Täglich reflektieren wir unsere gefühlsmäßigen Eindrücke
und formen so im Lauf der Zeit unsere Persönlichkeit.

Dabei können wir nie sicher sein, dass wir „richtig“ liegen, da alles im Fluss der Ereignisse
und der Zeit gebettet liegt. Bilder und Eindrücke von Begegnungen aller Art lassen uns mehr
oder weniger empfindsam reagieren. Sympathie und Antipathie prägen die Mechanismen von
unseren Mond. Im Horoskop finden wir die Grundbedingungen für den Mond vor und können
so feinere und detaillierte Informationen in Bezug auf einen Menschen erhalten.

Dazu ist es notwendig, den Mond in seinem entsprechenden Zeichen zu betrachten. Darin erkennen wir seine grundsätzliche Art und Färbung. Das Haus dagegen zeigt uns immer die
jeweilige Forderung an den Mond an. Durch die bereits beschriebenen Zonen der Häuser und
die Gradstellung im Zeichen, bekommen wir weitere Informationen über das Eigenleben eines
Mondes. Hinzu kommen die Aspekte zum Mond und ein etwaiger Aspekt zum aufsteigenden
Mondknoten.

Wir brauchen uns die kardinalen Häuser nur mit roter Farbe vorzustellen, die fixen Häuser mit
blau und die veränderlichen Häuser mit grüner Farbe. Ebenso verhält es sich immer mit den
Aspekten. Rote Aspekte, also Opposition und Quadrat haben kardinalen Charakter. Sie werden ebenso der männlichen Planetenreihe von Sonne, Mars und Pluto zugeordnet, wie den
kardinalen Häusern mit ihrer starken Energieumsetzung.

Der Mond wird der astrologischen Psychosynthese nach dem veränderlichen Kreuz zugeordnet, ebenso Merkur, Jupiter und Neptun. Daher schätzt er grüne Aspekte wie das
Halbsextil und den Quincunx. Blaue Aspekte können eine gewisse Starre in sich tragen, sie
machen den Mond eher anpassungsgeneigt, entsprechend dem fixen Kreuz mit Uranus,
Saturn und Venus.

Rote Aspekte fordern vom Mond eher Leistungsbereitschaft, sie können innere Konflikte
und Unruhe mit sich bringen. Daher ist eine Gesamtschau des Horoskops nötig, um den
Mond in die notwendige Synthese zu bringen. Zu beachten ist auch die Tatsache, dass der Mond esoterisch von Neptun in den Fischen beherrscht wird! Dahinter steckt ein sehr tiefer
und wesentlicher Sinn, da beide Planeten in ihrer Wirkung sich sehr stark ähneln können!
Während der Mond immer Ichbezogen reagiert und agiert, steht Neptun für die übermenschliche, selbstlose Liebe. Neptun liebt der Liebe wegen, ohne persönliche Motivation, da er die Quelle des Mondes in tiefenpsychologischer Hinsicht darstellt! Alice
Baily schrieb vom Mond, dass er einen silbernen Faden zu seiner Seele in sich trägt. Dieser
Faden führt wie eine Spur zu Neptun.

Neptun regiert mit Jupiter exoterisch und Pluto esoterisch das zwölfe Haus und das Zeichen der mit dem Band verbundenen Fische. Somit steht der Mond als esoterischer Herrscher des
sechsten Hauses und der Jungfrau in Polarität mit seinem esoterischen Herrscher Neptun!
Damit wird die Existenz des Menschen dieser Achse gemäß der Häuser zwölf und sechs
zu einer emotionalen Daseinsfrage. Das sechste Haus fordert Dienen, Unterordnung und
Pflichten. Aber es steht in Polarität zum zwölften Haus. Damit ist man aufgefordert allen
zwei Prinzipien gerecht zu werden. Chaos und Ordnung, Sein und Schein sind auf dieser
Achse zu Hause.

Da der Mond ebenso das vierte Haus beherrscht, sehen wir, wie er auf der horizontalen
und vertikalen Achse eine sehr große Rolle im Horoskop und somit im Leben eines Menschen
spielt. Das vierte Haus steht für unser emotionales Nest, für unsere Herkunft und für Heimat
und kollektiver Tradition. Die Individuumsachse fordert uns auf, unsere Berufung im zehnten
Haus zu finden. Das sechste Haus fordert dafür den persönlichen Austausch, da es dem
Deszendenten nahe steht.

Eine kleine Reise durch den Tierkreis gibt weiter Aufschluss über den Mond und zeigt uns
seine entsprechenden Färbungen, welche er durch das jeweilige Tierkreiszeichen erhält.

Der Mond im Widder

Hier kommt kardinales Feuer und marsische Energie zum Vorschein. Der Mond ist hier
Ich – betont, er kann sein Gegenüber begeistern, aber auch förmlich überfahren. Leistung
wird mit Sympathie und Liebe belohnt, da die kardinalen Zeichen immer in sich auf diese
Art von Energieumsetzung gerichtet sind. Der Mond muss lernen, dass seine Mitmenschen
ebenso Gefühle haben. Durch die persönliche Niederlage lernt der Mond besser auf die
anderen Menschen einzugehen, da er sonst isoliert und gemieden wird. Emotionen mit
gefärbten Marseinschlag sind allerdings nicht immer unter Kontrolle zu halten, man reagiert
oft zu spontan und überhitzt. Eine Sonne im Widder bekommt man mental schneller in den
Griff, aber Gefühlskern und Wesenskern sind zwei paar Stiefel. Sobald man über die
persönlichen Niederlagen beim Du auf sich selbst gestellt ist, fängt der Prozess der Transformation an. Man leidet und hört in sich hinein. Dadurch geht man nicht mehr so
unvermittelt und direkt auf das Du zu, sondern wartet eine entsprechende Situation ab.
So kann ein Mond im Widder ein echter Freund sein, welcher mit seiner Intuition oft zur
rechten Zeit am richtigen Ort auftauchen kann. Dieser Mond muss besonders lernen, dass
man die Liebe nicht zwingen kann, da sie sonst im Keime des Ego erstickt.

Der Mond im Stier

Das sinnliche, fixe Zeichen Stier wird von der Venus beherrscht. Somit bekommt der Mond
in diesem Zeichen eine besondere selektive Art. Ein Mond im Stier will besitzen und festhalten. In diesem Zeichen wird der Mond zu einer Art Schlingpflanze! Man will seinen
geliebten Partner festhalten, klammert sich an diesen. In der Polarität steht der Stier dem
Skorpion gegenüber, was einer gewissen Verlustangst gleichkommt. Auch hemmt das fixe
Zeichen des Stiers die natürliche Beweglichkeit des Mondes, da man vorgegebene und
dauerhafte Stabilität schätzt. Der Mond will aber frei und beweglich sein, da er sonst seine
Gefühlswelt eingeschränkt sieht. Das fixe Kreuz will ja Anpassung und zeigt im Stier
entsprechende Vorgaben. In diesem Kreuz folgt die Wandlung immer durch Verluste und
Loslassen! Sobald man sich dieses Mechanismus bewusst wird, setzt die Wandlung auf
natürliche Art und Weise beim Menschen ein. Indem man loslässt, bekommt man mehr
zurück. Man entwickelt in diesem Zeichen das Verständnis für die Wandelbarkeit der Gefühle
und steckt die persönlichen Ansprüche zurück. Dadurch erhält man eine innere Freiheit, welche die Liebe nicht mehr persönlich klammert, sondern sie wie einen Schmetterling kommen und gehen lässt. Eifersucht und Ichbezogenheit weichen einer inneren Heiterkeit.
Um Gefühlsmuster spüren zu können, braucht es im fixen Stier seine Zeit. Man selektiert
und nimmt die Erfahrungen langsam in sich auf. Wie die Kuh mit ihren sieben Mägen verdaut
man seine emotionalen Eindrücke und Erlebnisse. Man hat mit der Zeit in Erfahrung gebracht,
dass eine Haltung von „Alles oder Nichts“ nicht unbedingt richtig ist. Was man von seinem
Partner fordert, muss man auch bereit sein selbst zu geben.

Der Mond in den Zwillingen

Hier bekommt der Mond einen gewissen intellektuellen Untergrund, eine verstandesmäßige
Kühle. Kontakte sind oft mehr verbal und oberflächlich. Dafür ist dieses Tierkreiszeichen am
meisten „On the Road“. Man ist sehr viel unterwegs, auch im kollektiven Rahmen. Öffentliche
Veranstaltungen, Kommunikation in Gruppen, Vereinen usw. sind Orte, an welchen sich der
Mond in den Zwillingen gerne und bevorzugt aufhält. Man kann zunächst in diesem Zeichen
eine Art von scheinbarer Gefühlskälte entwickeln. Ein Liebeserlebnis wird gerne als ein persönliches Lernerlebnis gesehen, ohne dabei die Gefühle wirklich erlebt zu haben. Kontakte
werden leicht zu oberflächlich von der Denkebene abgehandelt, so dass auch hier nur durch
die Wechselspiele der Gefühle mit der Zeit ein Sinn für persönliche Gefühle entwickelt wird.
Menschen mit Mond in den Zwillingen haben oft eine sehr hohe Telefonrechnung! Zudem
richtet man sich gerne nach den kollektiven Vorgaben in Bezug auf Meinungen, Mode und
andere Trends. Wie eine Biene sammelt man mit dem Mond in den Zwillingen Kontakte
und Freundschaften. Dadurch entsteht immer wieder ein wichtiger und notwendiger Lerneffekt. Im veränderlichen Kreuz fühlt sich der Mond entsprechend seiner Natur besonders wohl, da hier mehr oder weniger uneingeschränkte Bewegungsfreiheit herrscht.


Der Mond im Krebs

Hier herrscht der Mond in seinem eigenen Zeichen Krebs analog des vierten Hauses! Dieses
Zeichen ist kardinal, also sucht der Mond nach Ich- Bestätigung und gefühlsmäßiger Durchsetzung. Mütter mit Krebskindern wissen was hier gemeint ist. Sobald ein junger Krebs
Mond sich nicht durchsetzt, fängt er zum toben und zum heulen an. Am besten ist es, ihn dabei in Ruhe zu lassen. Nach einiger Zeit kommt er mit einem strahlenden Lächeln zurück, als sei nichts geschehen gewesen! Ein Mond im Krebs geht immer seitwärts, nicht direkt mit
seinen Anliegen auf seine Mitmenschen zu. Ist von jemanden die Rede, so meint der Krebs Mond: „Habt ihr mich gemeint“? Er bezieht leicht die Gefühle anderer Menschen auf sich und kann dadurch Lachen oder Verwirrung stiften. Auch hier entwickelt sich der Mond im
Horoskop weiter, indem er durch persönliche Niederlagen auf der Gefühlsebene hinzu lernt.
Im Krebs sitzt man gewissermaßen an der Quelle der Emotionen. Einerseits spiegelt sich
darin die kollektive Herkunft aller Menschenrassen, andererseits baut man darauf sein
erleuchtetes Haus um darin zu wohnen. Auch ein junger Mond wird später zu einem erfahrenen Saturn, gemäß der Polarität zum zehnten Haus! Man muss irgendwann sich auf
den Weg zum Gipfel machen und das vierte Haus verlassen. Wichtig ist dabei immer, dass
man seine Herkunft nicht vergisst, auch seine Gefühle und Emotionen. Im Wasserzeichen
Krebs finden sich oft die typischen Berufe für den Mond. Alle haben mit dem Dienst auf
sozialer, kollektiver Ebene zu tun. Darunter finden sich Erzieher und Psychologen, sowie
Schauspieler und kinderspezifische Tätigkeiten.

Der Mond im Löwen

Hier bekommt der gute Mond eine Sonnenbrille verpasst! Ein kleiner Mond will hier zunächst
imponieren, man gibt sich ganz gemäß dem fünften, fixen Haus, welches von der mentalen Sonne beherrscht wird. Der Mond reflektiert sich ja von der Sonne. Nur deswegen wird er
am Himmel erleuchtet. Also versucht der Mond hier Sonne zu sein, was jedoch anstrengend
für die Gemütsebene werden kann. Man ist feurig und beigeisternd, aber mehr um den anderen zu zeigen was man für ein toller Hecht ist. Trotz mancher Niederlage ist man immer wieder zu neuen Abenteuern und Risiken bereit. Mutig und entschlossen ist man sich seines
Sieges sicher, ein gewisses gefühlsmäßiges Selbstvertrauen macht sehr widerstandsfähig und
zäh im Einstecken von Niederlagen. Man ist zuweilen offenherzig, großzügig und sehr herzlich. Eitelkeit und Rachegefühle lassen eine angeborene Neigung zu Rivalität und Wettstreit durchschimmern. Feuerzeichen an sich sind ja im besonderen Ich – betont. Also
muss ein Mond im Löwen ebenso seine Krone des Ichs ablegen und einsehen, dass er auf
Grund seiner Stärke und Würde der erste Diener des Volkes ist. Im fünften Haus herrscht immer die gegenwärtige Moral vor, im elften Haus die Ethik! Kopf und Bauch ergeben einen
Menschen. Daher wirkt der Mond im Löwen eher reflektierend und richtet sich nach den
Leitbildern seiner Prägungsphasen. Man lässt sich gerne als tapferer Held feiern, bei einer
Niederlage hält man es so wie der Fuchs dem die Trauben zu hoch hingen. In diesem fixen
Zeichen neigt man dazu, alte Verhaltensmuster ständig zu wiederholen, das Zeichen ist ja
starr und nicht beweglich. Das Leben ist jedoch ein dynamischer Lernprozess, daher kann man durch Erfahrung und Bewusstwerdung auch im fixen Kreuz die Bedingungen erkennen
und somit auflösen. Sobald man die Polarität der Tierkreiszeichen, sowie das jeweilige Kreuz
als etwas Ganzes sieht, kommen auch die Energien des Mondes wieder in ihren urnatürlichen
Fluss zurück.

Der Mond in der Jungfrau

In diesem veränderlichen Zeichen wird der Mond geerdet. Ordnung ist das halbe Leben, aber
nicht für einen Mond. Er sucht immer die Liebe, Erfüllung und alles was Freude bereitet. Im
sechsten Haus soll man aber seine Pflichten erfüllen, lernen und dienen. Solange ein Mond in
seinen Gefühlen dabei nicht eingeschränkt wird, kann er hier der beste Freund und Kollege sein. Er teilt mit den anderen sein Brot, sowie Freud und Leid. Ein Mond in der Jungfrau trägt
in sich den Archetypen eines arbeitenden Kindes auf dem Lande. Das Prinzip der persönlichen Liebe beruht ja auf Subjekt und Objekt. Daher trägt jemand mit Mond in der
Jungfrau eine real bezogene Erkenntnis über die Dienstleistungen unter den Menschen mit sich. Durch das Annehmen und die Unterordnung im Kollektiv entsteht ein tiefes Wissen über
die Bedürfnisse des Einzelnen. So versucht man Ordnung in die eigene Gefühlswelt zu bekommen, was letztlich nur über die Polarität zu den Fischen möglich wird. Das eigene, zweckdienliche weicht einem großen Ganzen. Besonders in der persönlichen Beziehung lernt
der Mond in der Jungfrau, dass dadurch ein Wechselspiel von emotionaler Ordnung und Unordnung entwickelt wird. Gefühle lassen sich nicht immer nur analysieren, sondern sie
sollen gelebt werden. So erkennt der Mond in der Jungfrau seinen esoterischen Herrscher Neptun auf der anderen Seite der Polarität in den Fischen. Durch die selbstlose Einbringung
in das sechste Haus wird eine innere Freiheit erlangt. Die Jungfrau ist ein passives Zeichen.
Man reflektiert das Erlebte und erkennt darin seine eigenen Gefühle. Ein Mond in diesem
Zeichen ist immer hilfsbereit und Du – bezogen, aber er will informiert sein, damit er aus
seiner Bauchmitte heraus Verständnis entwickeln kann.

Der Mond in der Waage

Dies ist ein kardinales Luftzeichen, ohne Mensch und Tier! Als einziges Zeichen im ganzen
Tierkreis findet sich das Symbol einer Waage, welche von der Venus beherrscht wird. Am
besten ist es einen Sonnenuntergang zu beschreiben, um die Facetten dieses Zeichens aufzuzeigen. Ein Regenbogen mag ebenso eine treffende Beschreibung dieses luftigen Archetyps darstellen. In diesem Tierkreiszeichen kommt die gespiegelte Menschheit zum
Ausdruck. Jede Begegnung entsteht aus dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Aus diesen
Wechselspielen von Subjekt und Objekt haben sich entsprechenden Werte der Waage gebildet. Ein Mond in der Waage will Ausgleich und Harmonie, aber in geschickt kardinaler
Tarnung! Man lässt die Menschen an sich herantreten, gibt sich gefühlsmäßig verbunden und
offen. Dadurch bekommt man Vertrauen geschenkt, aber man erhält oft sehr persönliche Informationen. Geschickt und diplomatisch ziert man sich, weicht emotionalen Streitigkeiten
aus, nur um das innere Gleichgewicht zu bewahren. Oft werden Entscheidungen nur aus der
Not heraus getroffen. Mit dem Mond in der Waage ist man sehr vom emotionalen Applaus
seiner Mitmenschen abhängig. Daher ist es für solche Menschen sehr wichtig, im Einklang
mit ihren eigenen Gefühlen zu sein, damit einer gewissen Selbstentfremdung Einhalt geboten
werden kann. Im Laufe des Lebens entwickeln sich immer mehr die positiven Eigenschaften
dieses Zeichens wie Diplomatie, Rechtsempfinden und Menschenkenntnis. Dazu kommt der
Mut, die eigenen Wünsche zu erkennen und dem Du mitzuteilen. Durch die Polarität mit dem
Widder lassen sich auch die notwendigen Energien des Mars integrieren, welche man im
Leben ebenso für eine gesunde Ich – Behauptung benötigt. Der Versuch einen Jeden es Recht
zu machen führt bekanntlich zum Misserfolg.

Der Mond im Skorpion

Dieses fixe Wasserzeichen setzt dem Mond Mantel, hoch gestülpten Kragen und dunkle
Sonnenbrille auf. Man fühlt in sich die Vergänglichkeit aller Dinge und findet gerade darin
die notwendige gefühlsmäßige Stabilität! Ein Mond im Skorpion trägt in sich das geheime
Wissen um das Stirb und Werde aller Erscheinungen in sich. Nach Außen teilnahmslos und kühl gibt er sich wie ein Poker – Face – nicht die eigenen Absichten verratend. Man verharrt
passiv und regungslos, so lange, bis jemand die Gefühle aktiviert. Sobald dies geschehen ist,
wacht der Skorpion Mond auf und fängt zu erglühen an! Er kann ein begeisternder Freund
sein, zuverlässig und treu in allen Lebenslagen. Der Skorpion gräbt tiefe Löcher, auch in den
verborgenen Winkeln des menschlichen Bewusstseins. Offenheit und Ehrlichkeit sind für ihn
sehr wichtig. Kommt er sich betrogen oder ausgenommen vor, kann er furchtbar reagieren und auf Rache schwören. Abhängigkeiten, Eifersucht und Leidenschaft bergen die Lernprozesse für den Mond im Skorpion. Er muss wissen, dass nach jedem Ende ein neuer
Anfang folgt, nach jedem Winter ein sonniger Frühling kommt. Kein anderes Zeichen hat
soviel Kraft zur Regeneration und Reinigung, aber auch zur Transformation. Ein geläuteter
Mond im Skorpion kommt einen weisen Drachen gleich, welcher durch seine vergangenen
Taten Erkenntnis erlangt hat, Selbsterkenntnis! Dieser Mond muss in die abgrundtiefen
Schichten seiner Gefühle vordringen um sich selbst erkennen zu können. Das erfordert den
Mut eines tapferen Kriegers, da Mars und Pluto dieses Wasserzeichen beherrschen! Der
Mut besteht darin, den eigenen Ängste und Befürchtungen ins Auge zu schauen Sobald
Licht auf die Schatten kommt, verlieren sie ihre Schrecken.

Der Mond im Schützen

Dieses veränderliche Zeichen wird von Jupiter beherrscht. Der Mond redet hier manchmal etwas gescheit daher, da er mehr gefühlsmäßig reagiert und nicht verstandesmäßig. So glaubt
man oft bereits alles zu wissen. Man kann sehr belehrend wirken, was natürlich bei der Umwelt auf Widerstand stößt, will im Mittelpunkt stehen. Allerdings versprüht man immer
wieder einen gesunden Optimismus, ist großzügig und hilfsbereit. Man besitzt ein großes Maß an Gerechtigkeitsempfinden und ist leicht zu begeistern. Wichtig ist, dass ein Mond im Schützen sich immer wieder durch Kontakte erdet, seine Visionen und Erkenntnisse mit den
anderen teilt und diskutiert. Dadurch bekommen die Pfeile des Schützen zunehmend mehr
Treffsicherheit in Bezug auf Sympathie und Antipathie. Als Kontaktplanet schätzt ein Mond
im Schützen ebenso weite Reisen. Oft besitzt man ein unergründliches Fernweh und hat den
Wunsch eine neue Heimat zu suchen. Dieses Tierkreiszeichen vermittelt den Mond eine gewisse Leichtigkeit, ganz im Sinne Jupiters. Diese Mond muss deshalb lernen, dass nicht
überall Freude und Optimismus angesagt ist. Er wunder sich deswegen, sobald er nicht immer
mit offenen Armen empfangen wird. Allerdings hält sein Selbstwertgefühl einiges aus, nur gut, dass die Lebensfreude im Schützen immer wieder neuen Optimismus hervorbringen kann. Man hat das Gefühl einer Vision, dass sich letztlich alle Dinge zum Guten hin wenden
werden.

Der Mond im Steinbock

Das erdige, kardinale Tierkreiszeichen Steinbock steht am Zenit der astrologischen Häuser.
Saturn schwingt hier esoterisch und exoterisch sein Zepter! Für den Mond bedeutet dieses
Zeichen eine Art von Gefühlskorsett. Man hat oft Probleme Zugang zu seinen Gefühlen zu
finden oder diese seinen Mitmenschen zeigen zu können. Dafür ist man eine uralte und sehr
erfahrene Seele. Auch hier will der Mond die Bestätigung seines Ichs finden. Dadurch ist es
besonders für ihn wichtig, die gefühlsmäßige Bindung zu seiner Herkunft nicht zu verlieren.
Sonst isoliert er sich von seiner Quelle und fängt an zu versteinern – wie der Mann ohne Herz! Er muss mit seiner Erfahrung den anderen ein Wegschild sein, damit sie ebenso den
Gipfel der persönlichen Reife erklimmen können. Berufung und Individualität sind erstrebenswert, aber sie bergen in sich die Gefahr der emotionalen Vereinsamung. Persönliche
Wahrnehmung im Austausch mit den Mitmenschen ist für den Mond im Steinbock eine
ausgleichende Notwendigkeit. Die Individuumsachse verläuft senkrecht, aber das vierte
Haus liegt im kollektiven, unbewussten Du – Raum, während das zehnte Haus das erste
Haus der bewussten Ich – Seite im Horoskop verkörpert. Aus dieser Sicht wird für den Mond
im Steinbock die Polarität besser ersichtlich! Mit dem Mond in diesem Zeichen ist man
manchmal als Kind die Mutter der Familie, erledigt Pflichten eines Erwachsenen. Oft konnte
man seiner Entwicklung gemäß dem sozialen Umfeld gar nicht so richtig Kind sein. Vielleicht
hatte man jüngere Geschwister und trug für diese Verantwortung in den kleinen Pflichten des
Alltags.

Der Mond im Wassermann

Luftig hoch thront dieses fixe von Uranus und Saturn beherrschte Zeichen im elften Haus. Saturn steht für Tradition, Uranus für Neuerung und Freiheit! Das elfte Haus gilt als das
Haus der Ethik, der Wahlverwandten, der spezifischen Gruppen, welche ihre jeweilige
Interessen vertreten. Auch findet man hier die elitären und höheren Schichten der Gesellschaft, welche humanitär orientiert sind. Politik, Wirtschaft und Mafia geben sich
hier zwar nicht immer die Hand, jedoch sind solche Gruppierungen ebenso anzutreffen.
Beziehungen aller Art finden hier statt. Mit dem Mond im Wassermann erhält man das
Gemisch von Ethik und hohen persönlichen Ansprüchen, von Einzigartigkeit und
Freiheit. Aber das elfte Haus hat fixe Qualität, also herrschen dort auch Bedingungen vor,
an welche man sich anpassen und richten muss. Lebt ein Mond im Wassermann nicht in
der Polarität der Beziehungsachse, so hat er schnell den Ruf von Rücksichtslosigkeit und
Eigenliebe im Gepäck seiner Emotionen! Spätestens jetzt muss man sich eingestehen, dass
der Partner die gleichen Rechte hat und für sich beanspruchen darf wie man selbst! Liebe
ist veränderlich und beweglich ihrer Natur nach. Ein Wassermann Mond ist aufgefordert sich
im gegenüberliegenden Löwen durch die Tat zu erproben. Das luftige Zeichen entfernt sich sonst in seinen abstrakten Gedanken zu sehr von der Praxis der durch Taten gemachten Erfahrungen. Der Mond im Wassermann neigt dazu, nur Freunde seiner Anlagen aufzusuchen. Theorie und Praxis stellen die Eckpfeiler seines Lernpotenzials dar, ebenso auf
der Ebene menschlicher Beziehungen, weltlich wie persönlich. Man neigt dazu, seine Ansichten geradlinig auf seine Mitmenschen zu übertragen. Seine Mitmenschen können dies
jedoch mehr oder weniger als Einmischung in ihre Angelegenheiten betrachten und entsprechend reagieren. So entwickelt der Mond im Wassermann im Lauf der Zeit das Gefühl für die richtige Situation. Er wartet ab bis er gefragt ist und kann sich dann meist als Retter oder Erfinder feiern lassen. Man scheint schon die Antwort in der entsprechenden Frage mit
zu bringen. Uranus und Saturn sorgen für einen permanenten Prozess der Erneuerung, beim
Mond auf emotionaler Ebene.

Der Mond in den Fischen

Das veränderliche Wasserzeichen Fische wird von Jupiter und Neptun exoterisch, sowie von
Pluto esoterisch beherrscht, analog des zwölften Hauses im astrologischen Tierkreis. Wasser
an sich hat schon viel mit Gefühl zu tun. Diese Gefühle scheinen wie aus einem tiefen Ozean
in uns aufzusteigen. Träume, Visionen, Gedanken – alles sind Inhalte unseres Bewusstseins,
welches in der Gegenwart durch den Mond symbolisiert wird. Mit dem Mond in den Fischen
kann man sich wie eine kleine Nussschale auf dem Ozean der Emotionen treiben lassen. Dabei kann man sich ein ungeborenes Kind im mütterlichen Fötus vorstellen! Ohne ein Gefühl für die Zeit kann ein Tag im Spiel wie im Minutentakt vorbeiziehen. Man besitzt eine
enorme Fantasie und ein tiefes Wissen um die Heimat der eigenen Seele. Solche Menschen
lassen sich gefühlsmäßig nur schwer fassen. Sobald man auf einen Fische Mond Druck in
irgendeiner Form ausübt, geht er auf Tauchstation und ist einfach weg oder teilnahmslos!
Wie ein kleiner Delphin taucht er spielend wieder auf, sobald ihm danach zu Mute ist. Kinder
mit Mond im Fisch brauchen ein besonderes Gefühl von Freiheit. Sobald diese „Bande“ analog dieses Zeichens hergestellt ist, kommt der Fische Mond auch immer wieder an das
Ufer geschwommen und sucht spielerische, romantische Kontakte. Kindern mit Mond in
den Fischen soll man durchaus Gelegenheit zu schöpferischer Kreativität bieten, anstatt
Kinder TV, was einem Aspekt Neptuns gleichkommt. Neptun kann täuschen und enttäuschen,
im Fernsehen werden oft realitätsfremde Filme gezeigt, welche besonders einen jungen Mond
in den Fischen schädigen können. Im Umgang mit Kontakten zu den Menschen ist man eher
passiv und abwartend, aber man hat von Natur aus ein sehr starke Gespür für die Absichten eines anderen Menschen. Mit Mond in den Fischen kann es vorkommen, dass man gelegentlich Wahrträume hat. Ähnlich wie bei den anderen Wasserzeichen. Der esoterische
Saatgedanken für die Fische lautet: „Ich verlasse meines Vaters Haus, und indem ich erlöse
kehre ich zurück“. Dieser Hinweis gilt umso mehr für Menschen mit Mond in den Fischen.
Arnold Buchenrieder
 
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Beitragvon Roswitha100 » Fr 7. Jan 2005, 21:34

Hallo Arnold,
hatte Family-Time :lol: und jetzt erst einen Teil der Beiträge gelesen.
Hat sich ja viel in der Zwischenzeit getan.
Danke für die ausführliche Beschreibung des Mondes (investierst immer
viel Zeit).
Du hast mal Herman Meyer erwähnt. Ich habe meine Ausbildung bei ihm
gemacht.
Nach seiner Aussage ordnet er meist das 4. Haus dem Vater und das
10.Haus der Mutter zu. Manchmal, selten aber, ist es auch umgekehrt.

Da du bei deinen Arbeiten immer von einem esoterischen Herrscher
sprichst, habe ich mich gefragt, was dies wohl zu bedeuten habe. Ich
habe mal in meiner Büchersammlung gestöbert und siehe da, ich fand:
"Was ist Esoterische Astrologie" von Louise Huber. :lol:
Ausserdem "Der Planet Chiron" und "Lilith", die ich einmal geschenkt be-
kam. Da sitzt man manchmal auf etwas und plötzlich wird man wieder
mit der Nase darauf gestoßen.
Wird schon seinen Sinn haben........
Liebe Grüße
Roswitha
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Fr 7. Jan 2005, 21:58

Liebe Roswitha,

Die meisten Schulen wie auch Hermann Meyer sehen im Mond die Frau und in der Sonne den Mann. Huber hat damit fast ein astrologisches Tabu
gebrochen, als er Saturn die Rolle der Mutter zuordnete.

Chiron und Lilith sind wirklich sehr interessant. Als forschender Astrologe
lassen sie sich nicht so einfach wegwischen. Ich arbeite sekundär mit den
beiden, ebenso mit Phollus und Nessus.

Aber ich bin ehrlich gesagt froh, dass Uranus Jay mit Chiron und Lilith arbeitet, dazu noch astrologisch richtig und exakt stimmig! So wird ein
gewisser Ausgleich geschaffen. Ebenso durch Susanne, sie bringt immer
sehr interessante mundane Deutungen. Mir fehlt nur die Zeit entsprechend
darauf einzugehen.

Ach ja, mein Buch wird jetzt in vier Teile zerlegt, da so viel Stoff darin
enthalten ist. Mich freuts, da ich die Arbeit auf vier Bereiche verteilen kann
und somit nicht ganz so viel Druck habe.

Liebe Grüße, auch von Rosemarie!

Arnold
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Beitragvon Roswitha100 » Fr 7. Jan 2005, 23:11

Hallo Arnold,
ich dachte, wenn man der Mutter das 10. Haus zuweist, ist dies doch
ähnlich dem Saturn - oder nicht?
Das mit deinem Buch find ich großartig. Ist besser, als es in der Schublade liegen zu lassen bis ............ :lol:
Danke für die Grüße von Rosmarie.
Sag ihr dasselbe von mir.
Alles Liebe
Roswitha
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Sa 8. Jan 2005, 00:05

Hallo Roswitha,

Das mit der Individuumsachse kenne ich auch, aber hat er Döbereiner
Saturn als Mutter benannt? Ich nehme an, dass er Sonne und Mond als
Mann und Frau oder Vater und Mutter benannt hat. Ich habe von Wolfang
Döbereiner zwar vier Autodidakta Bücher gelesen, aber leider war da nichts auf Sonne und Mond in Bezug auf die Eltern geschrieben.

Liebe Grüße, Rosi ist bei ihrer Schwester zu Besuch!

Arnold
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Beitragvon Ankh » Sa 8. Jan 2005, 01:10

Hallo Arnold,
da hast du dir ja wirklich viel Mühe gemacht.
Falls mal ein Preis für den längsten Beitrag vergeben wird, hast du beste Aussichten. Aber der Mond ist auch ein interessantes Thema, ich halte ihn für genauso wichtig wie die Sonne.

Saturn als die Mutter? Beschützen stimmt zwar schon, aber das tut der Vater auch.

Saturn = Regeln, beschränken, beruflichen Ehrgeiz zeigen, Grenzen setzen, bestrafen, gesellschaftlich-kollektiv handeln, seine Berufung suchen (z.B. im Beruf), formen, strukturieren, ordnen, Verantwortung übernehmen.

Mond = fürsorgen, pflegen, empfinden, spüren, fühlen, sich innerlich sammeln, sich anrühren lassen, sich hingeben, nachgeben und beeindrucken lassen, "schwanger gehen", sich zu Hause fühlen.

Das sind jetzt zwar nur ein paar Beispiele, aber ich denke, die sind repräsentativ und haben sich bewährt. Danach wäre das übliche Muster Mutter = Mond und Vater = Sonne oder Saturn das passendere.

Ich möchte damit nicht eure Schule irgendwie kritisieren oder so, möchte nur die Zuordnung von Saturn als der Mutter in Frage stellen, o.k.? Den Schutz-Gedanken alleine finde ich nicht wirklich überzeugend.
Bei mir funktioniert Mond = Mutter jedenfalls sehr gut, übrigens auch bei meinem eigenen Radix (und mit Saturn nicht).
Ankh
 
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Sa 8. Jan 2005, 01:31

Hallo Ankh,

Du hast natürlich Recht, was die gängige Methoden anbelangt. API hat es
sich jedoch auch nicht ganz so einfach gemacht. Wir ordnen die männlichen, neutralen und weiblichen Planeten ein. Dabei wird Saturn, Venus und Uranus dem weibllichen Prinzip zugeordnet. In den meospotamischen Frühkulturen war ja das weiblich - mütterliche Prinzip
über lange Zeit tonangebend. Erst unter den Griechen wurde das männliche Prinzip zum Leitbild, was bis in unsere heutige Gesellschaft
herein streut.

Der Mond zeigt wiederum die alten nicht sesshaften Nomadenvölker auf.
Allerdings ist der Mond mehr reflektierend und ebenso das schnellte Licht
bei allen Planeten. Saturn steht für Reife und Erfahrung, er sichert, sättigt,
pflegt und bewahrt.

Ebenso kann der Mond solche Eigenschafen aufweisen, da er ja von Geburt an darauf wartet Zuwendung und Liebe zu bekommen. Letztlich,
so denke ich, geht es in der Astrologie darum, ein Puzzle wieder richtig
zusammen zu legen. Wichtig ist ja das Bild der Persönlichkeit als Ganzes.
Wie das Bild letztlich entsteht, hängt einfach von den vielen Möglichkeiten
ab.

Ich musste schon oft bei Aspekten von Saturn mit Mond lachen, da die
Aussagen stimmig sind...... egal, ob man es vom Mond oder von Saturn
aus betrachtet. :>)

Wichtig ist nur, dass man andere Methoden akzeptiert, manche Astrologen
hauen sich deswegen die Worte um die Ohren. Sie vergessen, dass der
Elefant viele Stellen hat. Daher empfinden wir deinen Beitrag in keiner
Weise als Kritik. Und wenn, gegenseitiger Austausch wird leider oft von
eine der beiden Seiten als Kritik empfunden.

Noch vielen Dank für dein Lob, ich wollte eigentlich noch die Aspekte zum
Mond kurz abhandeln, aber das kann ich ja noch in einem zweiten Teil
anfügen. Es soll halt informativ und kurz gehalten sein, aber selbst dann
kommen schnell einige Seiten´zusammen.

Mit lieben Grüßen - die ganze Familie ist immer noch munter!

Arnold mit Rosi
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Beitragvon Ankh » Sa 8. Jan 2005, 02:12

Hallo Arnold,
die ganze Familie noch munter? Also ich wäre jetzt eigentlich schon im Bett, aber im Urlaub verschiebt sich mein Rhythmus immer sehr stark nach hinten, sehr spät ins Bett und erst nachmittags aufstehen.

Ehrlich gesagt bin ich grundsätzlich kein Freund von Schulen, egal, welcher, weil jede Schule mit ihrer Methode zwangsläufig anderes ausschließt. Ich respektiere aber alle Schulen, zumal es sie nicht gäbe, wenn sie Unsinn wären. Ich habe mir über jetzt fast 20 Jahre von einigen Stellen das "zusammengeklaubt", was mich ansprach, gut für mich zu "händeln" war und sich bewährt hat. Aber wer mit nur einer best. Schule gut zu Recht kommt, glücklich ist und "sein" System gefunden hat, "das Glück sei dein Wegweiser"...

Ich verstehe dein Argument und kann mir schon vorstellen, dass innerhalb eines Systems herausgerissene Einzelteile einem Fremden seltsam erscheinen, in der Kombination mit anderen Faktoren des Systems aber wieder alles passt.
Ja, viele Wege führen nach Rom.

Theoretisch könnte man sogar ein total schlechter Astrologe (mit oder ohne Schule) sein und intuitiv trotzdem viel Richtiges rausinterpretieren, d.h., mit den falschen astrologischen Begründungen zum richtigen Ergebnis kommen.
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Beitragvon barbaraspanien » Sa 8. Jan 2005, 03:20

Hallo Ankh.......


Deine SIchtweise mit der Astrologie zu arbeiten steht der meinen sehr nahe..du hast allerdings mit Sicherheit ein etwas stärkeres Gerüst als meines und wahrscheinlicher konsequenter daran gearbeitet.

ich würdige allerdings die Api methode sehr, das sie mit einem Menschenbild arbeitet welches mich schon anspricht.

allerdings alice bailey kann ich schwer folgen...da für mich der Zugang zur spiritualtät ein erdiger ist..VIele vor allem transpersonal ausgerichtete Therapiemethoden, auch die der Körperarbeit arbeiten mit dem Höheren Selbst, dem Olymp spirituellen Strebens, geben allerdings dem sogenannten niederen Selbst keinen so grossen Stellenwert.

Ein THERapeut names Mayer, soll aus mÜnchen sein, prägte mal den Begriff Budddha...Berseker...somit eine Synthese des höhern und niederen Selbst. Ich glaube einfach nicht, das man das niedere Selbst transormieren kann, sondern ich glaube, das dies sich vereinigen und versöhnen sollte.
Und das eben das azkeptieren unser instinkthaften Natur eben den Boden schafft die Flügel auszubreiten.

So fand ich , aus eigener Erfahrung, das Gerade das therapeutische Arbeiten mit den sogenannten transpersonalen THErapieformen sogar einen gewissen Schaden anrichten kann...eben wenn man nicht seine Persönlichkeits--sprich Egostrukutur wirklich entwickelt und integriert hat.
es besteht halt auch eine gewisse Tendenz den sogenannten persönlichen Planeten nicht mehr die eigntliche Bedeutung zuzuweisen...sie werden in gewissen kreisen geradzeu stiefmüttelich behandelt.... doch gerade die Bewältigung und Aussteuerung dieser Planetenprinzipien ist ein unabdngbares , ebenso wie die sogenannte existenzbewältigung eine immerwährende Herausforderung darstellt..zumindest solange wir hier auf erden uns wähnen.
Dein letzter Satz mit der intuitiven Deutung kann ich sogar nachvollziehen..und kenne derartiges auch selber und von der arbeit anderer und dies kommt dem "Wirklichkeit ist das , was wirkt, recht nahe.

Die Schulen haben ihren Sinn, das würde ich auch so unterstreichen....doch auch ich hätte genau damit die selben Probleme da sie eben schon ganz natürlich immer etwas ausschliessen und ein in sich geschlossenes Gedankengebäude darstellen,,, mit einer in sich schlüssigen Methodikdie aber schon von der Natur der Sache eine begrenzte sein muss.
Wenn jemand aber in seiner Arbeit die Erfahrung macht dies zu transportieren und eben damit einen Zugang zu den tieferen Schichten erlangt halte ich das für legitim.
Wäre mal sehr interessant von dir zu hören ob und wie du die Astrologie in deiner therapeutischen Arbeit einbindest..ziehst du sie als diágnoseinstrument heran oder arbeitest du auch mit der Symbolik mit deinen Klienten?
Um mal ganz praktisch zu formulieren ..ich sehe einen auch pragmatischen Weg für notwendig...habe ich einen klienten vor mir zb mit traumatischen Erfahrungen würde ich ihm nicht unbedingt ein Deutung sehr stark mit astrologischer TErminologie vorsetzen..einfach deshalb weil dies den Zugang zu dem Eigentlischen sogar erschweren könnnte....ala begleitendes Bild schon, auch um die Strukuren eines Menschen zu erkennen ...doch für mich stelt sich die Frage, was macht derjenige mit eben solch einem...wie kann er das umsetzen in seine derzeitige Situatuion, in seine Alltagsbewältigung. Ich meine doch, hier müssen wir sehr behutsam vorgehen und auch hilfestellung insofern geben können dies ins wirkliche Leben zu transpotieren.
Mit Sicherheit hat api eine hochdiffernziertes Instument geschaffen eben einen solchen Menschen in seiner Anlage ..und motivationsstruktur zu erfassen...nur die Umsetzung dessen ist mir nicht so ganz nachvollziehbar.
Brigitte THeler sagte einmal in einem VOrtrag auf dem letzten Astrologen hongress In Basel, wir müssen in gewisser Weise dieses auf eine persönliche Ebene bringen, sonst neigen wir dazu in gewisser Weise uns nicht zuständig zu fühlen.
Auch sagt ja eine AUsbildung in eben solch einer Schule noch nichts darüber aus wieweit derjenige eben diese Hürde,von der du in einem anderen thread sprachst wirklich bewältigt hat...es sagt ersteinmal nur aus, das ich das Handwerk mir angeeignet habe. Sie kann nicht die Integrität eines solchen bescheiniigen, denn das obliegt demjénigen der mit dieser Methode arbeitet, genauso wie ein radix uns keinen Hinweis auf die erreichte bewusstseinstufe geben kann.
Wahres Wissen kommt nicht aus dem Intellekt , sondern aus dem unmittelbaren Kontakt.
Wissen haengt vom Dasein ab.
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Beitragvon barbaraspanien » Sa 8. Jan 2005, 11:24

Lieber Ankh, liebe anderen Foris

Peter Orban schreibt

Dieses ein bisschen besser sollte uns vor der anmassung schüzen, zu glauben wir hätten irgendeinen Planeten im Horoskop ( also irgendeine innere Person ) bereits ein für allemal und endgültig verstanden, weil wir ja schon 45 jhre alt seien und über unseren Mond, (unsere mutte, unsere Weiblichkeit) schon 5 Jahre gearbeitet haben
NOch nie hat jemand seinen Mond, seinen Merkur, seinen Mars, seine Venus oder welchen Planeten auch immer..."endgültig verstanden.
Weder der , der seit 50 Jahren THerapie macht, noch der seit 40 Jahren astrologie gemacht hat.

nur als Denkanstoss gedacht......kann ich aber recht gut nachvollziehen
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Beitragvon Ankh » Mo 10. Jan 2005, 13:45

barbaraspanien hat geschrieben:Hallo Ankh..



Ein THERapeut names Mayer, soll aus mÜnchen sein, prägte mal den Begriff Budddha...Berseker...somit eine Synthese des höhern und niederen Selbst. Ich glaube einfach nicht, das man das niedere Selbst transormieren kann, sondern ich glaube, das dies sich vereinigen und versöhnen sollte.
Und das eben das azkeptieren unser instinkthaften Natur eben den Boden schafft die Flügel auszubreiten.

So fand ich , aus eigener Erfahrung, das Gerade das therapeutische Arbeiten mit den sogenannten transpersonalen THErapieformen sogar einen gewissen Schaden anrichten kann...eben wenn man nicht seine Persönlichkeits--sprich Egostrukutur wirklich entwickelt und integriert hat.
es besteht halt auch eine gewisse Tendenz den sogenannten persönlichen Planeten nicht mehr die eigntliche Bedeutung zuzuweisen...sie werden in gewissen kreisen geradzeu stiefmüttelich behandelt.... doch gerade die Bewältigung und Aussteuerung dieser Planetenprinzipien ist ein unabdngbares , ebenso wie die sogenannte existenzbewältigung eine immerwährende Herausforderung darstellt..zumindest solange wir hier auf erden uns wähnen.

Wäre mal sehr interessant von dir zu hören ob und wie du die Astrologie in deiner therapeutischen Arbeit einbindest..ziehst du sie als diágnoseinstrument heran oder arbeitest du auch mit der Symbolik mit deinen Klienten?
Um mal ganz praktisch zu formulieren ..ich sehe einen auch pragmatischen Weg für notwendig...habe ich einen klienten vor mir zb mit traumatischen Erfahrungen würde ich ihm nicht unbedingt ein Deutung sehr stark mit astrologischer TErminologie vorsetzen..einfach deshalb weil dies den Zugang zu dem Eigentlischen sogar erschweren könnnte....ala begleitendes Bild schon, auch um die Strukuren eines Menschen zu erkennen ...doch für mich stelt sich die Frage, was macht derjenige mit eben solch einem...wie kann er das umsetzen in seine derzeitige Situatuion, in seine Alltagsbewältigung. Ich meine doch, hier müssen wir sehr behutsam vorgehen und auch hilfestellung insofern geben können dies ins wirkliche Leben zu transpotieren.
.


Hallo Barbara,
ich denke auch, dass die Ich-Entwicklung eine unabdingbare Voraussetzung für transpersonale Therapien ist. Ob man dann das niedere Selbst transformiert oder sich nur aussöhnt...transformieren geht halt noch weiter und braucht ein vorheriges Aussöhnen. Aber funktionieren tut das schon. Träume zeigen das manchmal sehr schön, z.B. wenn sich eine Schlange in einen Adler verwandelt.

Wenn mir ein Klient seine Daten gibt, dann verwende ich sein Horoskop immer und wenn es nur als Hintergrundwissen ist, na ja, manchmal erwähne ich vielleicht einen astrologischen Zusammenhang bzw. Ergänzung, wenn es gut passt. Wenn er es will, dann wird eine rein astrologische Beratung eingestreut. Manche kommen nur wegen der Astrologie, aber auch dann wird die astrologische Beratung oft irgendwie zur psychologischen und die Astrologie ist manchmal nur noch ein thematischer Aufhänger.
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Beitragvon barbaraspanien » Mo 10. Jan 2005, 17:19

Hallo Ankh

Danke für deine Antwort....

Transformieren geht noch weiter...damit stimme ich mit dir auch überein..
von der Schlange zum Adler...

ich wollte, habe es vielleicht nicht ganz genau ausgedrückt, nur damit sagen,,,das es auch ein TRugschluss sein kann man habe diese Ebene hinter sich gelasssen.
das sieht man jetzt auch zum Beispiel wie immer mehr Missbrauch durch kirchliche Vertreter ans Licht kommen....in Amerika zahlt diese inzwischen Millionen an Entschädigungssummen an ihre Opfer...sie hat sich sogar öffentlich dafür entschuldigt.

oder man siehe den letzten Skandal in einem Priestersemina in St. Pölten in Östereich.
AUch ein vor ´kurzem erschienen Buch über Priesterkinder widmet sich diesem Tabu.

Als ich in meiner Krise zu einigen sogenannten Erleuchteten pilgerte, so war der Ratschlag....Hör mal auf zu meditieren und suche dir Arbeit, der hilfreichste und wirkungsvollste.
Das hat mir erstmal den Boden gegeben wieder anzudocken.

Einige sogenannte THerapeuten gaben machten da weniger verantwortungsvolle Vorschläge...manchmal ist es sogar gut einem aufwühlenden Prozess erst mal zurückzustellen bis die Basis wieder geschaffen ist.

Alles lLiebe
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Beitragvon Ankh » Di 11. Jan 2005, 10:38

Hallo Barbara,
ich denke, es ist vor allem eine Frage von "was und wie viel hat die eine Ebene verlassen bzw. ist transformiert" und weniger die Frage, ob ich die Ebene VÖLLIG verlassen habe. Denn völlig verlassen können das nur sehr, sehr wenige.

Ich denke, es ist z.B. durchaus möglich, dass ein vor Spiritualität strahlender Meister noch zwei oder drei dunkle Stellen in seiner Seele hat, die aber im Augenblick oder auch während des gesamten Lebens einfach nicht aufgeworfen werden (sollen). Und ein anderer, der ein schweres Leben hat, weil alle seine 6 dunklen Stellen in diesem Leben aufgebrochen und freigesetzt worden sind, der kommt auf dem spirituellen Zahnfleisch daher, sozumsagen. Jedenfalls dem Anschein nach.
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Beitragvon Astrid Czaya » Di 11. Jan 2005, 11:17

Hallo Barbara,

Dein posting ..

Lieber Ankh, liebe anderen Foris

Peter Orban schreibt

Dieses ein bisschen besser sollte uns vor der anmassung schüzen, zu glauben wir hätten irgendeinen Planeten im Horoskop ( also irgendeine innere Person ) bereits ein für allemal und endgültig verstanden, weil wir ja schon 45 jhre alt seien und über unseren Mond, (unsere mutte, unsere Weiblichkeit) schon 5 Jahre gearbeitet haben
NOch nie hat jemand seinen Mond, seinen Merkur, seinen Mars, seine Venus oder welchen Planeten auch immer..."endgültig verstanden.
Weder der , der seit 50 Jahren THerapie macht, noch der seit 40 Jahren astrologie gemacht hat.

nur als Denkanstoss gedacht......kann ich aber recht gut nachvollziehen


.. (dem Inhalt nach) gefällt mir auch sehr gut.

Ich denke dazu noch:

Dieses 'ein- für allemal' ist ein laufender Prozess. Jede Sekunde, jeden Moment ist 'ein' Verständnis und eine spezielle, individuelle Ein-Sicht da. Diese steht im aktuellen Einklang mit allem (alle-mal) was 'jetzt' und 'hier' gefordert und der Einbringung nach möglich ist (über-All; im Einklang mit dem, was alle Verständnisse des sich momentan verwirklichenden Alls hergeben bzw. auch jetzt erst oder jetzt nur 'verkraften' können ... dies ein bisschen abschweifende Gedanken meinerseits). Die laufende Einsicht ist (meiner Meinung nach) immer 'vollkommen' und ausreichend, wie sie H+J sein muss, um 'alles was jetzt zum Allwohl nötig ist' erfüllen zu können. Freilich glaube ich dennoch, dass sich die 'zeitlichen' Vollkommenheiten addieren oder erweitern (letztendlich, bzw. einmal grundsätzlich allgemein und umfassend befriedigend) zu dem, was die 'zeitlose', prinzipielle Einsicht (in das Verhältnis der Dinge allgemein, zu allen Zeiten) bringen mag. Doch auch dann ist nicht Schluss mit Verstehen, denn dieses Verständnis ist dann immer noch, stets neu, auf die sich verändernden, jeweils gegenwärtigen Dinge, zu übersetzen, um weiterhin adäquat wirken/leben zu können (bis die raumzeitliche Aufgabe, das Eigenleben? beendet ist).

irgendwer hat mal gesagt .. oder irgendwo hab ich mal gelesen:

Wer mich (Gott?/das Lebenermöglichende?)
nicht jeden Tag verliert,
der wird mich nicht finden.

(find ich auch sehr schön).

Freundliche Grüsse, Dir und Euch allen,

Astrid.
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Mi 12. Jan 2005, 13:31

Hallo Astrid,

Deine Worte zum Thema Mond finde ich kristallklar und wunderschön!

Mit lieben Grüßen!

Arnold
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