Der Mond

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Der Mond

Beitragvon Arnold Buchenrieder » Sa 19. Feb 2005, 23:25

Liebe Freunde, aus aktuellen Anlass habe ich meine Beitrag über den Mond hierher ins API Forum verschoben.

Arnold :wink:


Der Mond.


Astrologisch gesehen symbolisiert der Mond unsere Gefühlswelt, unser Verlangen nach Liebe
und Zuneigung. Saturn gibt Aufschluss über unsere Vergangenheit, die Sonne über unsere
Zukunft, der Mond über die Gegenwart im Hier und Jetzt! Alice Baily schrieb in ihren Buch
über esoterische Astrologie, dass der Mond tot sei. Dieser Satz wurde leider schon oft in der
Vergangenheit fehlinterpretiert. Sie brachte lediglich symbolisch zum Ausdruck, dass der
Mensch ohne Gefühl tot wäre! Unser Mond wird ja von der Sonne angestrahlt und bekommt
durch seine Eigenbewegung gleich eines Dynamos um die Erde sein launisches Gesicht.

Dune Rudhyar hat in seinem Buch „Der Sonne – Mond Zyklus“ eindrucksvoll die Reise des
Mondes in einem ganzen Zyklus beschrieben. Betrachten wir im Horoskop zunächst nur die
Sonne und den Mond, so erkennen wir rasch, in welcher Phase sich der Mond zu Zeiten der
Geburt genau befunden hat. Wir erkennen also, ob sich der Mond gerade von der Sonne weg
entfernt, also im aufsteigenden Zyklus ist, oder ob er in Opposition zur Sonne steht, was
dem Vollmond entspricht.

Jedenfalls will der Mensch im aufsteigenden Zyklus die Saat erweitern, aufbauend handeln
und zur Vollkommenheit bringen. Nach Vollmond folgt eine Phase der Verwertung und
Bewahrung dieser Früchte. Im letzten Mond - Viertel beginnt man den Boden für neue Dinge
und Projekte aufzubereiten.

Sonne und Mond stehen ja für Verstand und Gefühl eines Menschen. Der mentale Wesenskern ergibt mit den gefühlsmäßigen Empfindungen die erforderliche Mischung, dazu
kommt Saturn in seiner Körperlichkeit. Da der Mond das schnellste „Element“ im Horoskop
ist, kann man leicht den Wandel der Gefühle und Launen im alltäglichen Leben nachvollziehen. Wir reagieren auf unsere Umgebung mit Gefühlen und Empfindungen aller
Art. Wir suchen nach Liebe und Bestätigung, nach Freunden, mit welchen wir unsere
Gefühle teilen können. Die Liebe ist ein wesentliches Element des Mondes! Sie erfordert
Kontakte, damit man sich sieht und sich mitteilen kann. Man verbreitet gewissermaßen seine
Gefühle und wartet auf Antwort.

Jeder Mond im Horoskop will natürlich den Zustand der Hochphase einer Liebe immer wieder erleben. Daher ist es in einer Beziehung oder Ehe sehr wichtig, dass sich die Partner
immer wieder Gelegenheit geben, sich gegenseitig aufs Neue zu verlieben. Das ist nicht
einfach, da der Alltag Gewohnheiten und Routine mit sich bringt. Ein Mond lebt aber von
der Abwechslung, daher ist es wichtig diesen Gefühlen genug Raum zu lassen. Ansonsten
kommt Saturn zu sehr zum Zuge, die Beziehung wird starr und musterhaft, verliert ihre
Lebendigkeit.

Der Mond sehnt sich seiner Natur nach immer nach Liebe und Kontakt, daher wird er auch
der neutralen Planetenreihe mit Merkur, Jupiter und Neptun zugeordnet. „Der Mann im Mond
oder der Mond im Mann“, so brachte es Bruno Huber auf den Punkt! Auch Männer haben
Gefühle, sind in der Regel aber nicht so wie das weibliche Geschlecht in der Lage diese
auszudrücken. Aber es gibt Männer, welche sich um das Kribbeln in der Magengrube ebenso
ihre Gedanken machen und diesen Gefühlen Aufmerksamkeit schenken.

Der Mond beherrscht zwar astrologisch das Zeichen Krebs und somit das vierte Haus im Horoskop, aber der astrologischen Psychosynthese nach wird er dem Veränderlichen Prinzip
zugeordnet. Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, damit man zu einer entsprechend richtigen
Aussage im Horoskop kommen kann! Ebenso wichtig ist die Tatsache, dass der Mond im
Horoskop für das Kind steht, also für unsere Kindheit, sowie für unser inneres Kind! In vielen
astrologischen Schulen und Büchern wird immer noch im Mond die Mutter erkannt, was nach
Auffassung des API schlicht falsch ist. Für die Mutter kommt nur Saturn in Frage, sobald man
sich seiner pflegenden und behütenden, schützenden Eigenschaften im Klaren ist. Für den
Vater eignet sich die Sonne am besten. Damit haben wir die drei Hauptplaneten im Horoskop
festgelegt, man kann sich darin als Kind innerhalb der Strukturen der Familie wieder erkennen, dazu die Rollen der Eltern entsprechend Zeichen und Häusern.

Die drei Kreuze im Horoskop symbolisieren die drei Pfeiler dieser Welt. Das kardinale, fixe und veränderliche Prinzip schlägt sich in jeden der vier Quadranten nieder. Darin sind vier
mal drei Tierkreiszeichen enthalten, welche dem Mond eine entsprechende Färbung verleihen.
Der Mond erfährt ebenso Zeiten von persönlichen Siegen und Niederlagen, gemäß einer natürlich vorhandenen Polarität. Täglich reflektieren wir unsere gefühlsmäßigen Eindrücke
und formen so im Lauf der Zeit unsere Persönlichkeit.

Dabei können wir nie sicher sein, dass wir „richtig“ liegen, da alles im Fluss der Ereignisse
und der Zeit gebettet liegt. Bilder und Eindrücke von Begegnungen aller Art lassen uns mehr
oder weniger empfindsam reagieren. Sympathie und Antipathie prägen die Mechanismen von
unseren Mond. Im Horoskop finden wir die Grundbedingungen für den Mond vor und können
so feinere und detaillierte Informationen in Bezug auf einen Menschen erhalten.

Dazu ist es notwendig, den Mond in seinem entsprechenden Zeichen zu betrachten. Darin erkennen wir seine grundsätzliche Art und Färbung. Das Haus dagegen zeigt uns immer die
jeweilige Forderung an den Mond an. Durch die bereits beschriebenen Zonen der Häuser und
die Gradstellung im Zeichen, bekommen wir weitere Informationen über das Eigenleben eines
Mondes. Hinzu kommen die Aspekte zum Mond und ein etwaiger Aspekt zum aufsteigenden
Mondknoten.

Wir brauchen uns die kardinalen Häuser nur mit roter Farbe vorzustellen, die fixen Häuser mit
blau und die veränderlichen Häuser mit grüner Farbe. Ebenso verhält es sich immer mit den
Aspekten. Rote Aspekte, also Opposition und Quadrat haben kardinalen Charakter. Sie werden ebenso der männlichen Planetenreihe von Sonne, Mars und Pluto zugeordnet, wie den
kardinalen Häusern mit ihrer starken Energieumsetzung.

Der Mond wird der astrologischen Psychosynthese nach dem veränderlichen Kreuz zugeordnet, ebenso Merkur, Jupiter und Neptun. Daher schätzt er grüne Aspekte wie das
Halbsextil und den Quincunx. Blaue Aspekte können eine gewisse Starre in sich tragen, sie
machen den Mond eher anpassungsgeneigt, entsprechend dem fixen Kreuz mit Uranus,
Saturn und Venus.

Rote Aspekte fordern vom Mond eher Leistungsbereitschaft, sie können innere Konflikte
und Unruhe mit sich bringen. Daher ist eine Gesamtschau des Horoskops nötig, um den
Mond in die notwendige Synthese zu bringen. Zu beachten ist auch die Tatsache, dass der Mond esoterisch von Neptun in den Fischen beherrscht wird! Dahinter steckt ein sehr tiefer
und wesentlicher Sinn, da beide Planeten in ihrer Wirkung sich sehr stark ähneln können!
Während der Mond immer Ichbezogen reagiert und agiert, steht Neptun für die übermenschliche, selbstlose Liebe. Neptun liebt der Liebe wegen, ohne persönliche Motivation, da er die Quelle des Mondes in tiefenpsychologischer Hinsicht darstellt! Alice
Baily schrieb vom Mond, dass er einen silbernen Faden zu seiner Seele in sich trägt. Dieser
Faden führt wie eine Spur zu Neptun.

Neptun regiert mit Jupiter exoterisch und Pluto esoterisch das zwölfe Haus und das Zeichen der mit dem Band verbundenen Fische. Somit steht der Mond als esoterischer Herrscher des
sechsten Hauses und der Jungfrau in Polarität mit seinem esoterischen Herrscher Neptun!
Damit wird die Existenz des Menschen dieser Achse gemäß der Häuser zwölf und sechs
zu einer emotionalen Daseinsfrage. Das sechste Haus fordert Dienen, Unterordnung und
Pflichten. Aber es steht in Polarität zum zwölften Haus. Damit ist man aufgefordert allen
zwei Prinzipien gerecht zu werden. Chaos und Ordnung, Sein und Schein sind auf dieser
Achse zu Hause.

Da der Mond ebenso das vierte Haus beherrscht, sehen wir, wie er auf der horizontalen
und vertikalen Achse eine sehr große Rolle im Horoskop und somit im Leben eines Menschen
spielt. Das vierte Haus steht für unser emotionales Nest, für unsere Herkunft und für Heimat
und kollektiver Tradition. Die Individuumsachse fordert uns auf, unsere Berufung im zehnten
Haus zu finden. Das sechste Haus fordert dafür den persönlichen Austausch, da es dem
Deszendenten nahe steht.

Eine kleine Reise durch den Tierkreis gibt weiter Aufschluss über den Mond und zeigt uns
seine entsprechenden Färbungen, welche er durch das jeweilige Tierkreiszeichen erhält.

Der Mond im Widder

Hier kommt kardinales Feuer und marsische Energie zum Vorschein. Der Mond ist hier
Ich – betont, er kann sein Gegenüber begeistern, aber auch förmlich überfahren. Leistung
wird mit Sympathie und Liebe belohnt, da die kardinalen Zeichen immer in sich auf diese
Art von Energieumsetzung gerichtet sind. Der Mond muss lernen, dass seine Mitmenschen
ebenso Gefühle haben. Durch die persönliche Niederlage lernt der Mond besser auf die
anderen Menschen einzugehen, da er sonst isoliert und gemieden wird. Emotionen mit
gefärbten Marseinschlag sind allerdings nicht immer unter Kontrolle zu halten, man reagiert
oft zu spontan und überhitzt. Eine Sonne im Widder bekommt man mental schneller in den
Griff, aber Gefühlskern und Wesenskern sind zwei paar Stiefel. Sobald man über die
persönlichen Niederlagen beim Du auf sich selbst gestellt ist, fängt der Prozess der Transformation an. Man leidet und hört in sich hinein. Dadurch geht man nicht mehr so
unvermittelt und direkt auf das Du zu, sondern wartet eine entsprechende Situation ab.
So kann ein Mond im Widder ein echter Freund sein, welcher mit seiner Intuition oft zur
rechten Zeit am richtigen Ort auftauchen kann. Dieser Mond muss besonders lernen, dass
man die Liebe nicht zwingen kann, da sie sonst im Keime des Ego erstickt.

Der Mond im Stier

Das sinnliche, fixe Zeichen Stier wird von der Venus beherrscht. Somit bekommt der Mond
in diesem Zeichen eine besondere selektive Art. Ein Mond im Stier will besitzen und festhalten. In diesem Zeichen wird der Mond zu einer Art Schlingpflanze! Man will seinen
geliebten Partner festhalten, klammert sich an diesen. In der Polarität steht der Stier dem
Skorpion gegenüber, was einer gewissen Verlustangst gleichkommt. Auch hemmt das fixe
Zeichen des Stiers die natürliche Beweglichkeit des Mondes, da man vorgegebene und
dauerhafte Stabilität schätzt. Der Mond will aber frei und beweglich sein, da er sonst seine
Gefühlswelt eingeschränkt sieht. Das fixe Kreuz will ja Anpassung und zeigt im Stier
entsprechende Vorgaben. In diesem Kreuz folgt die Wandlung immer durch Verluste und
Loslassen! Sobald man sich dieses Mechanismus bewusst wird, setzt die Wandlung auf
natürliche Art und Weise beim Menschen ein. Indem man loslässt, bekommt man mehr
zurück. Man entwickelt in diesem Zeichen das Verständnis für die Wandelbarkeit der Gefühle
und steckt die persönlichen Ansprüche zurück. Dadurch erhält man eine innere Freiheit, welche die Liebe nicht mehr persönlich klammert, sondern sie wie einen Schmetterling kommen und gehen lässt. Eifersucht und Ichbezogenheit weichen einer inneren Heiterkeit.
Um Gefühlsmuster spüren zu können, braucht es im fixen Stier seine Zeit. Man selektiert
und nimmt die Erfahrungen langsam in sich auf. Wie die Kuh mit ihren sieben Mägen verdaut
man seine emotionalen Eindrücke und Erlebnisse. Man hat mit der Zeit in Erfahrung gebracht,
dass eine Haltung von „Alles oder Nichts“ nicht unbedingt richtig ist. Was man von seinem
Partner fordert, muss man auch bereit sein selbst zu geben.

Der Mond in den Zwillingen

Hier bekommt der Mond einen gewissen intellektuellen Untergrund, eine verstandesmäßige
Kühle. Kontakte sind oft mehr verbal und oberflächlich. Dafür ist dieses Tierkreiszeichen am
meisten „On the Road“. Man ist sehr viel unterwegs, auch im kollektiven Rahmen. Öffentliche
Veranstaltungen, Kommunikation in Gruppen, Vereinen usw. sind Orte, an welchen sich der
Mond in den Zwillingen gerne und bevorzugt aufhält. Man kann zunächst in diesem Zeichen
eine Art von scheinbarer Gefühlskälte entwickeln. Ein Liebeserlebnis wird gerne als ein persönliches Lernerlebnis gesehen, ohne dabei die Gefühle wirklich erlebt zu haben. Kontakte
werden leicht zu oberflächlich von der Denkebene abgehandelt, so dass auch hier nur durch
die Wechselspiele der Gefühle mit der Zeit ein Sinn für persönliche Gefühle entwickelt wird.
Menschen mit Mond in den Zwillingen haben oft eine sehr hohe Telefonrechnung! Zudem
richtet man sich gerne nach den kollektiven Vorgaben in Bezug auf Meinungen, Mode und
andere Trends. Wie eine Biene sammelt man mit dem Mond in den Zwillingen Kontakte
und Freundschaften. Dadurch entsteht immer wieder ein wichtiger und notwendiger Lerneffekt. Im veränderlichen Kreuz fühlt sich der Mond entsprechend seiner Natur besonders wohl, da hier mehr oder weniger uneingeschränkte Bewegungsfreiheit herrscht.


Der Mond im Krebs

Hier herrscht der Mond in seinem eigenen Zeichen Krebs analog des vierten Hauses! Dieses
Zeichen ist kardinal, also sucht der Mond nach Ich- Bestätigung und gefühlsmäßiger Durchsetzung. Mütter mit Krebskindern wissen was hier gemeint ist. Sobald ein junger Krebs
Mond sich nicht durchsetzt, fängt er zum toben und zum heulen an. Am besten ist es, ihn dabei in Ruhe zu lassen. Nach einiger Zeit kommt er mit einem strahlenden Lächeln zurück, als sei nichts geschehen gewesen! Ein Mond im Krebs geht immer seitwärts, nicht direkt mit
seinen Anliegen auf seine Mitmenschen zu. Ist von jemanden die Rede, so meint der Krebs Mond: „Habt ihr mich gemeint“? Er bezieht leicht die Gefühle anderer Menschen auf sich und kann dadurch Lachen oder Verwirrung stiften. Auch hier entwickelt sich der Mond im
Horoskop weiter, indem er durch persönliche Niederlagen auf der Gefühlsebene hinzu lernt.
Im Krebs sitzt man gewissermaßen an der Quelle der Emotionen. Einerseits spiegelt sich
darin die kollektive Herkunft aller Menschenrassen, andererseits baut man darauf sein
erleuchtetes Haus um darin zu wohnen. Auch ein junger Mond wird später zu einem erfahrenen Saturn, gemäß der Polarität zum zehnten Haus! Man muss irgendwann sich auf
den Weg zum Gipfel machen und das vierte Haus verlassen. Wichtig ist dabei immer, dass
man seine Herkunft nicht vergisst, auch seine Gefühle und Emotionen. Im Wasserzeichen
Krebs finden sich oft die typischen Berufe für den Mond. Alle haben mit dem Dienst auf
sozialer, kollektiver Ebene zu tun. Darunter finden sich Erzieher und Psychologen, sowie
Schauspieler und kinderspezifische Tätigkeiten.

Der Mond im Löwen

Hier bekommt der gute Mond eine Sonnenbrille verpasst! Ein kleiner Mond will hier zunächst
imponieren, man gibt sich ganz gemäß dem fünften, fixen Haus, welches von der mentalen Sonne beherrscht wird. Der Mond reflektiert sich ja von der Sonne. Nur deswegen wird er
am Himmel erleuchtet. Also versucht der Mond hier Sonne zu sein, was jedoch anstrengend
für die Gemütsebene werden kann. Man ist feurig und beigeisternd, aber mehr um den anderen zu zeigen was man für ein toller Hecht ist. Trotz mancher Niederlage ist man immer wieder zu neuen Abenteuern und Risiken bereit. Mutig und entschlossen ist man sich seines
Sieges sicher, ein gewisses gefühlsmäßiges Selbstvertrauen macht sehr widerstandsfähig und
zäh im Einstecken von Niederlagen. Man ist zuweilen offenherzig, großzügig und sehr herzlich. Eitelkeit und Rachegefühle lassen eine angeborene Neigung zu Rivalität und Wettstreit durchschimmern. Feuerzeichen an sich sind ja im besonderen Ich – betont. Also
muss ein Mond im Löwen ebenso seine Krone des Ichs ablegen und einsehen, dass er auf
Grund seiner Stärke und Würde der erste Diener des Volkes ist. Im fünften Haus herrscht immer die gegenwärtige Moral vor, im elften Haus die Ethik! Kopf und Bauch ergeben einen
Menschen. Daher wirkt der Mond im Löwen eher reflektierend und richtet sich nach den
Leitbildern seiner Prägungsphasen. Man lässt sich gerne als tapferer Held feiern, bei einer
Niederlage hält man es so wie der Fuchs dem die Trauben zu hoch hingen. In diesem fixen
Zeichen neigt man dazu, alte Verhaltensmuster ständig zu wiederholen, das Zeichen ist ja
starr und nicht beweglich. Das Leben ist jedoch ein dynamischer Lernprozess, daher kann man durch Erfahrung und Bewusstwerdung auch im fixen Kreuz die Bedingungen erkennen
und somit auflösen. Sobald man die Polarität der Tierkreiszeichen, sowie das jeweilige Kreuz
als etwas Ganzes sieht, kommen auch die Energien des Mondes wieder in ihren urnatürlichen
Fluss zurück.

Der Mond in der Jungfrau

In diesem veränderlichen Zeichen wird der Mond geerdet. Ordnung ist das halbe Leben, aber
nicht für einen Mond. Er sucht immer die Liebe, Erfüllung und alles was Freude bereitet. Im
sechsten Haus soll man aber seine Pflichten erfüllen, lernen und dienen. Solange ein Mond in
seinen Gefühlen dabei nicht eingeschränkt wird, kann er hier der beste Freund und Kollege sein. Er teilt mit den anderen sein Brot, sowie Freud und Leid. Ein Mond in der Jungfrau trägt
in sich den Archetypen eines arbeitenden Kindes auf dem Lande. Das Prinzip der persönlichen Liebe beruht ja auf Subjekt und Objekt. Daher trägt jemand mit Mond in der
Jungfrau eine real bezogene Erkenntnis über die Dienstleistungen unter den Menschen mit sich. Durch das Annehmen und die Unterordnung im Kollektiv entsteht ein tiefes Wissen über
die Bedürfnisse des Einzelnen. So versucht man Ordnung in die eigene Gefühlswelt zu bekommen, was letztlich nur über die Polarität zu den Fischen möglich wird. Das eigene, zweckdienliche weicht einem großen Ganzen. Besonders in der persönlichen Beziehung lernt
der Mond in der Jungfrau, dass dadurch ein Wechselspiel von emotionaler Ordnung und Unordnung entwickelt wird. Gefühle lassen sich nicht immer nur analysieren, sondern sie
sollen gelebt werden. So erkennt der Mond in der Jungfrau seinen esoterischen Herrscher Neptun auf der anderen Seite der Polarität in den Fischen. Durch die selbstlose Einbringung
in das sechste Haus wird eine innere Freiheit erlangt. Die Jungfrau ist ein passives Zeichen.
Man reflektiert das Erlebte und erkennt darin seine eigenen Gefühle. Ein Mond in diesem
Zeichen ist immer hilfsbereit und Du – bezogen, aber er will informiert sein, damit er aus
seiner Bauchmitte heraus Verständnis entwickeln kann.

Der Mond in der Waage

Dies ist ein kardinales Luftzeichen, ohne Mensch und Tier! Als einziges Zeichen im ganzen
Tierkreis findet sich das Symbol einer Waage, welche von der Venus beherrscht wird. Am
besten ist es einen Sonnenuntergang zu beschreiben, um die Facetten dieses Zeichens aufzuzeigen. Ein Regenbogen mag ebenso eine treffende Beschreibung dieses luftigen Archetyps darstellen. In diesem Tierkreiszeichen kommt die gespiegelte Menschheit zum
Ausdruck. Jede Begegnung entsteht aus dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Aus diesen
Wechselspielen von Subjekt und Objekt haben sich entsprechenden Werte der Waage gebildet. Ein Mond in der Waage will Ausgleich und Harmonie, aber in geschickt kardinaler
Tarnung! Man lässt die Menschen an sich herantreten, gibt sich gefühlsmäßig verbunden und
offen. Dadurch bekommt man Vertrauen geschenkt, aber man erhält oft sehr persönliche Informationen. Geschickt und diplomatisch ziert man sich, weicht emotionalen Streitigkeiten
aus, nur um das innere Gleichgewicht zu bewahren. Oft werden Entscheidungen nur aus der
Not heraus getroffen. Mit dem Mond in der Waage ist man sehr vom emotionalen Applaus
seiner Mitmenschen abhängig. Daher ist es für solche Menschen sehr wichtig, im Einklang
mit ihren eigenen Gefühlen zu sein, damit einer gewissen Selbstentfremdung Einhalt geboten
werden kann. Im Laufe des Lebens entwickeln sich immer mehr die positiven Eigenschaften
dieses Zeichens wie Diplomatie, Rechtsempfinden und Menschenkenntnis. Dazu kommt der
Mut, die eigenen Wünsche zu erkennen und dem Du mitzuteilen. Durch die Polarität mit dem
Widder lassen sich auch die notwendigen Energien des Mars integrieren, welche man im
Leben ebenso für eine gesunde Ich – Behauptung benötigt. Der Versuch einen Jeden es Recht
zu machen führt bekanntlich zum Misserfolg.

Der Mond im Skorpion

Dieses fixe Wasserzeichen setzt dem Mond Mantel, hoch gestülpten Kragen und dunkle
Sonnenbrille auf. Man fühlt in sich die Vergänglichkeit aller Dinge und findet gerade darin
die notwendige gefühlsmäßige Stabilität! Ein Mond im Skorpion trägt in sich das geheime
Wissen um das Stirb und Werde aller Erscheinungen in sich. Nach Außen teilnahmslos und kühl gibt er sich wie ein Poker – Face – nicht die eigenen Absichten verratend. Man verharrt
passiv und regungslos, so lange, bis jemand die Gefühle aktiviert. Sobald dies geschehen ist,
wacht der Skorpion Mond auf und fängt zu erglühen an! Er kann ein begeisternder Freund
sein, zuverlässig und treu in allen Lebenslagen. Der Skorpion gräbt tiefe Löcher, auch in den
verborgenen Winkeln des menschlichen Bewusstseins. Offenheit und Ehrlichkeit sind für ihn
sehr wichtig. Kommt er sich betrogen oder ausgenommen vor, kann er furchtbar reagieren und auf Rache schwören. Abhängigkeiten, Eifersucht und Leidenschaft bergen die Lernprozesse für den Mond im Skorpion. Er muss wissen, dass nach jedem Ende ein neuer
Anfang folgt, nach jedem Winter ein sonniger Frühling kommt. Kein anderes Zeichen hat
soviel Kraft zur Regeneration und Reinigung, aber auch zur Transformation. Ein geläuteter
Mond im Skorpion kommt einen weisen Drachen gleich, welcher durch seine vergangenen
Taten Erkenntnis erlangt hat, Selbsterkenntnis! Dieser Mond muss in die abgrundtiefen
Schichten seiner Gefühle vordringen um sich selbst erkennen zu können. Das erfordert den
Mut eines tapferen Kriegers, da Mars und Pluto dieses Wasserzeichen beherrschen! Der
Mut besteht darin, den eigenen Ängste und Befürchtungen ins Auge zu schauen Sobald
Licht auf die Schatten kommt, verlieren sie ihre Schrecken.

Der Mond im Schützen

Dieses veränderliche Zeichen wird von Jupiter beherrscht. Der Mond redet hier manchmal etwas gescheit daher, da er mehr gefühlsmäßig reagiert und nicht verstandesmäßig. So glaubt
man oft bereits alles zu wissen. Man kann sehr belehrend wirken, was natürlich bei der Umwelt auf Widerstand stößt, will im Mittelpunkt stehen. Allerdings versprüht man immer
wieder einen gesunden Optimismus, ist großzügig und hilfsbereit. Man besitzt ein großes Maß an Gerechtigkeitsempfinden und ist leicht zu begeistern. Wichtig ist, dass ein Mond im Schützen sich immer wieder durch Kontakte erdet, seine Visionen und Erkenntnisse mit den
anderen teilt und diskutiert. Dadurch bekommen die Pfeile des Schützen zunehmend mehr
Treffsicherheit in Bezug auf Sympathie und Antipathie. Als Kontaktplanet schätzt ein Mond
im Schützen ebenso weite Reisen. Oft besitzt man ein unergründliches Fernweh und hat den
Wunsch eine neue Heimat zu suchen. Dieses Tierkreiszeichen vermittelt den Mond eine gewisse Leichtigkeit, ganz im Sinne Jupiters. Diese Mond muss deshalb lernen, dass nicht
überall Freude und Optimismus angesagt ist. Er wunder sich deswegen, sobald er nicht immer
mit offenen Armen empfangen wird. Allerdings hält sein Selbstwertgefühl einiges aus, nur gut, dass die Lebensfreude im Schützen immer wieder neuen Optimismus hervorbringen kann. Man hat das Gefühl einer Vision, dass sich letztlich alle Dinge zum Guten hin wenden
werden.

Der Mond im Steinbock

Das erdige, kardinale Tierkreiszeichen Steinbock steht am Zenit der astrologischen Häuser.
Saturn schwingt hier esoterisch und exoterisch sein Zepter! Für den Mond bedeutet dieses
Zeichen eine Art von Gefühlskorsett. Man hat oft Probleme Zugang zu seinen Gefühlen zu
finden oder diese seinen Mitmenschen zeigen zu können. Dafür ist man eine uralte und sehr
erfahrene Seele. Auch hier will der Mond die Bestätigung seines Ichs finden. Dadurch ist es
besonders für ihn wichtig, die gefühlsmäßige Bindung zu seiner Herkunft nicht zu verlieren.
Sonst isoliert er sich von seiner Quelle und fängt an zu versteinern – wie der Mann ohne Herz! Er muss mit seiner Erfahrung den anderen ein Wegschild sein, damit sie ebenso den
Gipfel der persönlichen Reife erklimmen können. Berufung und Individualität sind erstrebenswert, aber sie bergen in sich die Gefahr der emotionalen Vereinsamung. Persönliche
Wahrnehmung im Austausch mit den Mitmenschen ist für den Mond im Steinbock eine
ausgleichende Notwendigkeit. Die Individuumsachse verläuft senkrecht, aber das vierte
Haus liegt im kollektiven, unbewussten Du – Raum, während das zehnte Haus das erste
Haus der bewussten Ich – Seite im Horoskop verkörpert. Aus dieser Sicht wird für den Mond
im Steinbock die Polarität besser ersichtlich! Mit dem Mond in diesem Zeichen ist man
manchmal als Kind die Mutter der Familie, erledigt Pflichten eines Erwachsenen. Oft konnte
man seiner Entwicklung gemäß dem sozialen Umfeld gar nicht so richtig Kind sein. Vielleicht
hatte man jüngere Geschwister und trug für diese Verantwortung in den kleinen Pflichten des
Alltags.

Der Mond im Wassermann

Luftig hoch thront dieses fixe von Uranus und Saturn beherrschte Zeichen im elften Haus. Saturn steht für Tradition, Uranus für Neuerung und Freiheit! Das elfte Haus gilt als das
Haus der Ethik, der Wahlverwandten, der spezifischen Gruppen, welche ihre jeweilige
Interessen vertreten. Auch findet man hier die elitären und höheren Schichten der Gesellschaft, welche humanitär orientiert sind. Politik, Wirtschaft und Mafia geben sich
hier zwar nicht immer die Hand, jedoch sind solche Gruppierungen ebenso anzutreffen.
Beziehungen aller Art finden hier statt. Mit dem Mond im Wassermann erhält man das
Gemisch von Ethik und hohen persönlichen Ansprüchen, von Einzigartigkeit und
Freiheit. Aber das elfte Haus hat fixe Qualität, also herrschen dort auch Bedingungen vor,
an welche man sich anpassen und richten muss. Lebt ein Mond im Wassermann nicht in
der Polarität der Beziehungsachse, so hat er schnell den Ruf von Rücksichtslosigkeit und
Eigenliebe im Gepäck seiner Emotionen! Spätestens jetzt muss man sich eingestehen, dass
der Partner die gleichen Rechte hat und für sich beanspruchen darf wie man selbst! Liebe
ist veränderlich und beweglich ihrer Natur nach. Ein Wassermann Mond ist aufgefordert sich
im gegenüberliegenden Löwen durch die Tat zu erproben. Das luftige Zeichen entfernt sich sonst in seinen abstrakten Gedanken zu sehr von der Praxis der durch Taten gemachten Erfahrungen. Der Mond im Wassermann neigt dazu, nur Freunde seiner Anlagen aufzusuchen. Theorie und Praxis stellen die Eckpfeiler seines Lernpotenzials dar, ebenso auf
der Ebene menschlicher Beziehungen, weltlich wie persönlich. Man neigt dazu, seine Ansichten geradlinig auf seine Mitmenschen zu übertragen. Seine Mitmenschen können dies
jedoch mehr oder weniger als Einmischung in ihre Angelegenheiten betrachten und entsprechend reagieren. So entwickelt der Mond im Wassermann im Lauf der Zeit das Gefühl für die richtige Situation. Er wartet ab bis er gefragt ist und kann sich dann meist als Retter oder Erfinder feiern lassen. Man scheint schon die Antwort in der entsprechenden Frage mit
zu bringen. Uranus und Saturn sorgen für einen permanenten Prozess der Erneuerung, beim
Mond auf emotionaler Ebene.

Der Mond in den Fischen

Das veränderliche Wasserzeichen Fische wird von Jupiter und Neptun exoterisch, sowie von
Pluto esoterisch beherrscht, analog des zwölften Hauses im astrologischen Tierkreis. Wasser
an sich hat schon viel mit Gefühl zu tun. Diese Gefühle scheinen wie aus einem tiefen Ozean
in uns aufzusteigen. Träume, Visionen, Gedanken – alles sind Inhalte unseres Bewusstseins,
welches in der Gegenwart durch den Mond symbolisiert wird. Mit dem Mond in den Fischen
kann man sich wie eine kleine Nussschale auf dem Ozean der Emotionen treiben lassen. Dabei kann man sich ein ungeborenes Kind im mütterlichen Fötus vorstellen! Ohne ein Gefühl für die Zeit kann ein Tag im Spiel wie im Minutentakt vorbeiziehen. Man besitzt eine
enorme Fantasie und ein tiefes Wissen um die Heimat der eigenen Seele. Solche Menschen
lassen sich gefühlsmäßig nur schwer fassen. Sobald man auf einen Fische Mond Druck in
irgendeiner Form ausübt, geht er auf Tauchstation und ist einfach weg oder teilnahmslos!
Wie ein kleiner Delphin taucht er spielend wieder auf, sobald ihm danach zu Mute ist. Kinder
mit Mond im Fisch brauchen ein besonderes Gefühl von Freiheit. Sobald diese „Bande“ analog dieses Zeichens hergestellt ist, kommt der Fische Mond auch immer wieder an das
Ufer geschwommen und sucht spielerische, romantische Kontakte. Kindern mit Mond in
den Fischen soll man durchaus Gelegenheit zu schöpferischer Kreativität bieten, anstatt
Kinder TV, was einem Aspekt Neptuns gleichkommt. Neptun kann täuschen und enttäuschen,
im Fernsehen werden oft realitätsfremde Filme gezeigt, welche besonders einen jungen Mond
in den Fischen schädigen können. Im Umgang mit Kontakten zu den Menschen ist man eher
passiv und abwartend, aber man hat von Natur aus ein sehr starke Gespür für die Absichten eines anderen Menschen. Mit Mond in den Fischen kann es vorkommen, dass man gelegentlich Wahrträume hat. Ähnlich wie bei den anderen Wasserzeichen. Der esoterische
Saatgedanken für die Fische lautet: „Ich verlasse meines Vaters Haus, und indem ich erlöse
kehre ich zurück“. Dieser Hinweis gilt umso mehr für Menschen mit Mond in den Fischen.
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Der Steinbockmond

Beitragvon Demia » Mo 21. Feb 2005, 13:12

Lieber Arnold..

Du schreibst: "Dadurch ist es besonders für ihn wichtig, die gefühlsmäßige Bindung zu seiner Herkunft nicht zu verlieren. "

Na super.. ich bin schon x mal umgezogen und ausser München hab ich keine Heimat davon je wieder auch nur besucht.


"Sonst isoliert er sich von seiner Quelle und fängt an zu versteinern – wie der Mann ohne Herz! Er muss mit seiner Erfahrung den anderen ein Wegschild sein, damit sie ebenso den Gipfel der persönlichen Reife erklimmen können. "


Das kann ich gut nachvollziehen, meine Erfahrungen weiterzugeben war ohne mein Dazutun immer gefragt.

"Berufung und Individualität sind erstrebenswert, aber sie bergen in sich die Gefahr der emotionalen Vereinsamung."

Ja.. das empfinde ich immer mal wieder und kann kaum was dagegen tun - obwohl ich wirklich gute Freunde habe, bleibt eine Einsamkeit zurück.



"Mit dem Mond in diesem Zeichen ist man manchmal als Kind die Mutter der Familie, erledigt Pflichten eines Erwachsenen. Oft konnte
man seiner Entwicklung gemäß dem sozialen Umfeld gar nicht so richtig Kind sein. "

Auch das kann ich bestätigen - wobei es noch mehr Gründe gab, die die Kindheit in eigentlichen Sinne verhinderten und früh ein Erwachsen forderten.

Liebe Grüsse
Gaby
Demia
 

Beitragvon Arnold Buchenrieder » Mo 21. Feb 2005, 13:33

Hallo Gaby,

Das von dir erwähnte Beispiel bezieht sich auf die Zeichen, sobald man nachschaut, in welchem Haus sich der Krebs bei dir befindet, ist es kein Wunder mit den Umzügen. Ich bin auch in der Vergangenheit sehr oft umgezogen, meistens die Landkreise um München. Aber los gings mit 18, da zog ich bis nach Landau in die Pfalz, weil ich dort Freunde und Bekannte hatte. Die Nestflucht war vollzogen. Trotzdem, gespiegelte Achsen, also Steinbock in vier und Krebs im zehnten Haus beschleunigen den Entwicklungsprozess ungemein - jedenfalls nach Huber.. :D

Mit lieben Grüßen!

Arnold
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Beitragvon Demia » Mo 21. Feb 2005, 14:05

Lieber Arnold..

"trotzdem, gespiegelte Achsen .... "

wie meinst Du das?

16 mal bin ich umgezogen - in zwei Jahren davon je drei Mal ..
mit zweieinhalb zum ersten Mal von zuhause weggelaufen..
ab drei Jahren wegen der Tbc sowieso meist in Krankenhäusern, Kuren oder bei Oma oder anderen Verwandten in den Bergen..
mit 17 ausgezogen und seither ist die Frage, wo ich bleiben kann..

manchmal will ich bleiben und nach einer gewissen Zeit zieht es mich wieder... Nomadentum wäre günstiger für mich, dachte ich immer..
seit mein Garten gross ist, will ich wieder mal bleiben.. wie lange wohl?
Oder einen Wohnwagen??

Sesshaft.. wie geht das??
Witzigerweise ist mein Mann aus einem kleinen Ort namens Sesslach..
:lol:

Und das aus der Mischung Steinbockmond und Neptun in 2..

Wie da wohl mein Stier-MK mal seinen Weg finden soll..

Liebe Grüsse
Gaby
Demia
 

Beitragvon Arnold Buchenrieder » Mo 21. Feb 2005, 15:12

Hallo Mondschwesterchen Gaby, :D

Gespiegelte Achsen, wir ´beide haben zum Beispiel den Mond vor der vierten Hausspitze im Zeichen des Steinbocks stehen. Der Steinbock hängt bei dir weit im dritten Haus, auch wenn der das vierte Haus anschneidet. Das ergibt einen Piazzamond, man ist gern im dritten Haus unterwegs! Aber, der Steinbock will seiner Natur nach nicht unbedingt im vierten Haus sein Nest bauen, sondern in luftiger Höhe. Ebenso schneidet der weit in das neunte Haus hängende Krebs das zehnte Haus an. Damit ist man auf der beweglichen Achse, sowie auf der Individuumsachse. Das dritte Haus ist auch das Haus der kleinen Reisen, im neunten Haus fährt man weiter weg.

Ich bin erst vor zehn Jahren einigermassen sesshaft geworden, schaue aber inzwischen schon wieder nach etwas anderem zum Wohnen. Um München herum ist es natürlich nicht gerade billig. Jedenfalls sind die Achsen gespiegelt, sobald wie in unserem Fall der Steinbock ins Krebshaus
kommt und der Krebs ins zehnte Haus des Steinbocks.

Bei mir ist noch die Sonne gespiegelt, da ich Widder Aszendent Waage bin.
Ich habe die Sonne im siebten Haus der Waage, schluck!

Mit lieben Grüßen!

Arnold
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Beitragvon barbaraspanien » Mo 21. Feb 2005, 15:37

hallo steinbockmonde


sind wir wohl im club der nomaden......allerdings ist bei steinbockmond im sechsten Haus in der polaritaet krebs zowelf nicht so die ruhe gegeben---abtauchen kann ich auch zwischendurch ganz gut.

doch eine Frage háette ich....so las ich in einem Beitrag von dir der mond im sechsten Haus kann hervorragend Kontakte schliessen( das scheint bei mir durchaus so einiges Mal der Fall zu sein)...doch bllckt man tierfer, besteht doch eine gewisse Tendenz in wirklich hautnahen ANgelgenheiten erstmal das mit mir selber auszumachen und da kann ich schon mal verschlossen wirken...oder besser gesagt...eigentlich werde ich auch so gesehen, die packt es , weil die hat es ja drauf.

gestenn beim beilauefigen schauens eines filmes im Fersehen fiel ein Satz, der drueckt es auch gut aus....

warum darf hier jeder so kompliziert und sensibel sein...und bei mir heisst es immer , ja die ist ja so vernuenftig.
so gesehen sind wir doch recht pflegeleichte Zeitgenossen....und durchaus hilfsbereit die Kohlen fùer die anderen aus dem Feuer zu holen.

alles Liebe
barbara
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Beitragvon Demia » Mo 21. Feb 2005, 16:20

Lieber Arnold..

danke, das war verständlich. Die Sonne in 11 gegenüber vom 5. Haus ist somit nicht gespiegelt - richtig?

Übrigens waren die meisten Wohnungen entweder etwa im 7. Stock oder an einem Hang.. das zu Deiner Interpretation von Mond in 3. Das hat nur eben nix mit Nieder!!!!!Lassen zu tun. :lol:

Liebe Barbara..

Erlaubnis.. die kann man sich nur selbst geben..
das blöde dran ist, dass man die Verantwortung hinterher trägt und das auch, wenn andere sagen, wie unvernünftig diese Entscheidungen oder dieses Verhalten doch sei. Steinbockmond hat viel damit zu tun, zu sich zu stehen und den Gefühlen - gleich wie sie grad sind. Und ich sag Dir mit Ne-Mo und Sa-Mo und Ju-Mo ist da immer was los.

Früher wollt ich auch immer nur vernünftig sein, hab ja auch die Sonne in Jungfrau - aber irgendwann hab ich gemerkt, dass ich mir damit gar nicht gerecht werde.

Liebe Grüsse
Gaby
Demia
 

Beitragvon barbaraspanien » Mo 21. Feb 2005, 17:40

Hallo Demia.....

da hast du natürlich recht mit dem Erlaubniss geben....zudem gibt es ja auch eine andere Seite von Verantwortung...mich englischen heisst das response...zurückantworten....doch am besten im gegebenen Moment und nicht wie es mal ein amerikanischer astrologe ausdrückt
moon in capricorn feels it and says it eight days later.

aber mit sicherheit ist dieses Verantwortungsgefühl auch auf eine natürliche Basis gestellt( lassen wir mal die verzerrte Form beiseite)---denn tief da drinnen wissen wir um unsere eigene Schöpferkraft und auch die EInflussnahme auf unsere Realtität....

da´zu steht der Jupiter im ersten haus im löwen im 150 grad abstand, saturn im sextil....also Krisenfestigkeit kann damit schon gegeben sein und juppi kann ja auch manchmal etwas zu dicke auftragen...und damit einem die Flügel nicht so sehr in den Himmel wachsen und man vielleicht einfach immer seinen RUcksack nimmt und weggeht , wenn es einem nicht passt----braucht so manchesmal eines gerechten Hinweises.
eine freundin drückte es mal etwas extrem aus...mond im steinbock bildet schon im Mutterleib ein Gefühlskorsett.
Aber unter uns....bin eigentlich recht biegsam.

alles LIebe
Barbara
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Mo 21. Feb 2005, 17:44

Hallo Gaby,

Mit der Sonne im elften Haus befindet man sich auf deren Achse, vom Haus her steht sie ihrem eigenen Herrscher gegenüber. Also wäre es hier eine Hausspiegelung, grins...Man steht mit dieser Sonnenstellung ethisch über der gängigen Moral. Man entwickelt Weitsicht, kann die Dinge in ihren Zusammenhängen in einem Ganzen erkennen Pluto mit Uranus sorgen als Ausgleich für analytischen Tiefgang, werden vom nördlichen Mondknoten im Trigon dazu eingeladen.

Neptun am absteigenden Mondknoten, einfach ansehen wie es wirklich ist. Sich dabei etwas mehr auf die eigenen Mond-Gefühle verlassen, der Neptun verwischt natürlich gerne die Grenze zwischen dieser Llebe und der All-Liebe. Die Gefühle ähneln sich sehr. Dafür kann Merkur nützlich sein, da man durch seine Denkprozesse die drei Ebenen der Wahrnehmung zentrieren kann.

Merkur hat ja als Psychopompus als einziger Planet im Horoskop drei Symbole! Die aufgesetzte Mondschale lässt ihn fühlen, ihn in die Reiche der Träume und der Götter reisen. Der kleine Kreis kann auch als Botschafter der Sonne gesehen werden, als das Wesentliche, Verstandesmäßige. Das Kreuz steht als Symbol für die Erde oder die Materie.

Der Stier kann das Ganze Wissen am aufsteigenden Mondknoten assimilieren, aufsaugen. Die von ihm beherrschte Venus nimmt alles auf,
wie feinste Schwämmchen im Wasser - zurück bleiben feinste Essenzen an Wissen um die Geheimnisse des achten Hauses.

Jetzt wäre ich fast noch vom Thema abgekommen...


Liebe Grüße!

Arnold :wink:
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Beitragvon Demia » Mo 21. Feb 2005, 20:45

ooooooch.. ich hör Dir gerne zu..
Du klingst so spannend.. :wink:
Wenn ich mir nicht selbst versprochen hätte, aufzuhören mit den ständig wechselnden Schulrichtungen in der Astrologie, dann würd ich glatt bei Dir lernen. ... jajaja.. jetzt darfste wieder verlegen werden :wink:

Ja.. Hausspiegelung.. sowas dachte ich mir..
ich denk, ich habs kapiert..
für irgendwas müssen die vielen IQs ja da sein :oops:

Den Neptun hast Du schön beschrieben - manchmal sind die Dinge aber bei den Stellungen sehr bedrohlich zu sehen.. Meine Träume sind dahingehend ein ganze Serie von Kriminalfällen. Aber Jupi hilft mir dann immer, dass es irgendwie halbwegs gut ausgeht - im Leben mein ich.

so.. jetzt pflanze ich mich auf die Couch und mache nichts mehr, muss mich von dem Schock erholen, dass gerade mitten in der Stadt mein Autoschlüssel im verschlossenen Kofferaum gelandet war, nachdem die Türen auch schon verriegelt waren.

Liebe Grüsse
Gaby
Demia
 

Beitragvon Arnold Buchenrieder » Mo 21. Feb 2005, 21:54

Hallo liebe Barbara und Gaby,

Wir drei kommen uns hier als Steinbock-Trio wie im Olymp vor, drei erfahrenste Monde treffen sich zum Plausch :D also das ist doch wirklich toll! Mir ist es mit dem Autoschlüssel in Italien so ergangen. Die Elektronik hatte einen Vogel, oder eine uranische Störung, ähem..Als der Motor schon lief stiegen wir aus um uns zu verabschieden. In diesem Moment verriegelte sich die Karre ganz von selbst!

Der Witz war, als ich mehrmals mit der Faust unterhalb der Verriegelung klopfte, sprang sie urplötzlich auf. Wie das ging wissen wir heute nicht mehr. Jedenfalls war es ein Sonntag, die Mechaniker hatten alle geschlossen.

Es freut mich dich immer wieder neugierig zu machen. Bei mir war es umgekehrt. Ich hatte schon mit Liliht und Chiron gearbeitet, mit allen bekannten Progressionen und den Transiten. Auch von Döbereiner habe ich einige Bücher gelesen. Dann wollten wir eigentlich zur Schule der Erwachsenen zu Claude Weiss und Verena Bachmann, Hannelore Traugott.
Aber irgend etwas lief damals schief, wir bekamen trotz Anfrage keine Antwort.

Ein paar Tage später war ich wieder einmal auf Büchersuche und fand im Regal zwei Huberbücher. Mit einem Schlag wusste ich, dass ich dort hingehen will. Louise Huber freute sich natürlich über unseren Anruf und trug uns sofort ein. Die ersten Kurse erforderten ein Umdenken in Bezug
auf Saturn und Mond, weil sie der Psychosynthese gemäß auf der Persönlichkeitsebene anders gehandhabt werden, als wie es die meisten anderen astrologischen Schulen zu tun pflegen.

Seminare bringen grundsätzlich Leben und echten Austausch mit sich. Einmal sind wir bei einer Supervision mit 24 Leuten bei Wolfhard König gesessen - im Hochsommer an einem Wochenende. Das Seminar begann am Freitag Abend und war ebenso am Sonntag zu Ende. Dabei verbrachten wir bald die Hälfte der Zeit mit dem Horoskop meiner jüngsten Schwägerin. Sie hat ein schwieriges Horoskop und ist seit nunmehr 25 Jahren ein Pendel zwischen Beziehung und Psychiatrie! Dabei
konnten wir gemeinsam ungemein viel herausarbeiten. Aber grundsätzlich
hat man bei solchen Veranstaltungen immer wieder große AHA -Erlebnisse astrologischer Art!

Noch einen gemütlichen Abend!

Arnold :)
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Beitragvon barbaraspanien » Mo 21. Feb 2005, 23:03

Wie heimtückisch...hatte gerade meinen Beitrag fertiggeschrieben...schon hat ein geisterfinger irgendwo was berührt und futsch ...weg war er

lach, die "erfahrendsten "....wörtlich genommen...´gäbe es Bonusmeilen meiner im Leben zurückgelegenen Kilometer, hätte ich ausgesorgt bis an mein Lebensende,,dazu noch Kredit fürs Jenseits.
Heutzutage gibt es ja das Internet...doch ersetzt dies in keiner Weise reale, mit allen sieben sinnen erfahrene Begegnungen....nur physisch gesehen mit weit aus weniger aufwand --und wenn ich das so lese mit den Schilderungen deiner Seminare....

eine Zeitlang musste ich Abstinenz betreiben was menschliche Beziehungen anbelangt....einmal um wieder einwenig näher zur Mitte zu rücken und mich von einigen Verwirrungen zu lösen...mehr und mehr beginne ich mich wieder zuzubewegen......allerdings selektiv war ich schon immer einwenig was die Herzensnähe betrifft...als eigentlich offener Mensch darf es nicht immer so inflationär sein ( das ist aber kein Gegensatz zu all..menschenliebe sondern schlicht eine physische Notwendigkeit)

astrologisch gesehen fühle ich mich sehr greenhornmässig zwischen euch...wie sollte ich denn lieber arnold mit dir und rosi mithalten können....aber es freut mich zu lesen, das mein EIfer dich anregt...und das ist doch schon mal was sehr schönes.
Mein uranus ist ja auch noch im kämmerlein des 12. Hauses....und eine gewisse Zurückgezogenheit tut den Geistesblitzen sehr gut....

doch möndli, im sechsten, will ja aussteuern, so zwischen seine Lebensgrundlagen zu beschafffen und pflegen oder mal richtig eintauchen in ein gebiet...nur für diesen tieftauchgang braucht es uferlos zeit und mittel, grinse.....so pendele ich da mal hin und her....um irgendwann da auch die Mitte zu finden.....
grüsse mir doch auch noch deine rosi.....( wie wäre es mit einer zitronentinktur ordentlich vermixt mit ganz viel knobi...soll das hammer naturantibiotikum sein...und habe schon selbst "erfahren, das die Grippe über Nacht im morgenebel verschwand.....)
sonne kann ich euch nur geistig schicken.....aber des nachts kühlt es doch noch gut ab.

grüssi
Barbara
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Mo 21. Feb 2005, 23:39

Liebe Barbara,

Nein, Greenhorn in astrologischer Hinsicht bist du sicher keines. Mit dem Mond im sechsten Haus hat man eher das GEFÜHL zu wenig zu wissen. Aber das didaktische Wissen sammelt Merkur, Jupiter erhebt dies zu sinnvollen Zusammenhängen, der gute Uranus beleuchtet und erleuchtet Wissen. Astrologische Pychosynthese ist ein Weg, aber ebenso existieren andere, sogar schnellere Wege zur inneren Freiheit bis zur göttlichen Schau. Du hast dich jahrelang den transzendentalen Dingen gewidmet, hast einen humorvollen Osho gekannt und sicher sehr viel von ihm lernen können. Oder das Leben bringt für so viele Menschen Erfahrungen aller Art mit sich, und so viele sind dabei, welche zumindest unbewusst auf der richtigen Spur sind.

Dem Stiermond Rosi geht es schon wieder viel besser, aber sie soll sich noch halten und morgen wenigstens richtig ausschlafen. Ich stehe ohnehin immer als erster bei uns auf. Das kommt von meinem Saturn im 12. Haus. Der steht sozusagen kurz nach Sonnenaufgang, grinse. Früher hatte ich fast immer an den Wochenenden ein schlechtes Gewissen, wo ich doch länger schlafen wollte. Als ich diesen Mechanismus in mir bewusst
wahr nahm, wurde es allmählich besser. Da war noch eine Prägung von Mutti über, lach!

Ja der Saturn, auf den Seminaren im warmen Elba war so ein Abend angesagt. Er hieß "Wie siehst du meinen Saturn". Das war sehr aufschlussreich. Das Seminar ging ja zwei Wochen über die astrologische Psýchosynthese. Wir arbeiteten am vormittag im Seminarraum mit Saturn
und am Abend ging es ins Praktische - völlig unvorhergesehen.

Wir mussten jeweils ein Pärchen bilden. Dabei ging der erste voraus, musste aber die Augen verbunden haben, so dass er oder sie nichts sehen konnten. Die jeweils zweite Person ging sieben bis zehn Meter hinterher und bestimmte die Richtung. Also man sagte geradeaus, jetzt links, oder Achtung jetzt geht es nach rechts. Oder man sagte man kann noch einen Meter gehen und muss dann stehen bleiben.

Ich ging voraus und wurde direkt ans Meer geführt. Die Brandung zischte mir um die Ohren, Gischt berührte den Körper. Am Anfang war es ungewohnt, man hatte ja mindestens 20 Minuten die Binde auf den Augen.
Nach einiger Zeit verstärkte und verfeinerten sich der Höhrsinn, der Tastsinn wurde an den Füssen ausgeprägter, sogar die Gerüche wurden feiner und differenzierter.

Hinterher wurden wir befragt und tauschten unsere Erfahrungen aus. Ich erzählte allerdings nicht alles.... :D da mich meine 65jährige Bezugsperson ins Gebüsch ziehen wollte und mich am liebsten vernascht hätte. Ich lehnte dankend ab und war höflich, sie war mir für den Rest des Seminars zutiefst beleidigt, lach :D

Ihr Mann war schon einige Jahre tot, mit den geerbten Milliionen versuchte sie ihre Kinder abhängig zu halten und sie zu tyrannisieren. Aber die zwei Töchter waren vom Reichtum unbeeindruckt und ließen ihre
seltsame Mutter links liegen.

Aus Gründen des Datenschutzes kann ich ihr Bild leider nicht reinstellen.
Sie wollte das nachholen, was sie 36 Jahre zuvor nicht gelebt hat. Das kommt oft vor und ist oft rührig zu beobachten. Da fangen sie wie die Teenager zum Turteln an und man sieht, dass sie in der Altersprogression
Aspekte zum Mond, oder zu Venus und Mars bilden, oder in so einem Zeichen stehen.

Rosi liest im Moment an deinem Osho Buch, also gehts schon wieder aufwärts!

Mit lieben Grüßen und Umarmungen von Rosi und mir :D :D
Leben ist Werden, nicht Sein...
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Beitragvon Demia » Di 22. Feb 2005, 08:44

Guten Morgen Ihr Lieben..

schön, dass es noch mehr solcher Auto-schlüssel-Geschichten gibt - ich kam mir sooooooooo bl--- vor gestern. Aber es sollte wohl so sein, denn ausgerechnet gestern ging mein Sohn voraus ins Auto und nahm den Zweitschlüssel - der lag somit auch im Auto. :cry: Ich hab mich so über mich aufgeregt, dass mir noch heute mein ganzer Körper schmerzt.

Steinbockmond und alt.. das ist witzig, weil ich mir immer irgendwie so reif vorkam und gleichzeitig so unwissend.

Du schreibst über Mond in Jungfrau, dass er das Gefühl hat, nichts zu wissen - klar die Jungfrauanteile denken nie so gut von sich - , gilt dann auch für Jungfraumond in 9. Komisch, weil mein Sohn immer tut, als wüsste er alles, schreibt aber Noten, dass er den Übertritt in eine höhere Schule nicht schafft. Wenn ich ihn auf einen Fehler hinweise diskutiertert er oft mit mir über die Richtigkeit.

Meine Eltern haben beide einen Fischemond - sie waren nicht zu fassen, zumal mein Vater auch noch Fische-Sonne in 7 hat. Mein Stievsohn hat den Fischmond und ich bekomme ihn zu fassen, indem ich ihm immer die Wahl lasse, aber für alle Wege, die er wählt, eine Konsequenz ankündige und auch ziehe - irgendwie hilft mir da die Erfahrung mit den Eltern wohl.

Spannend diese Monde..

Liebe Grüsse
Gaby
Demia
 

Beitragvon pluto » Di 22. Feb 2005, 12:42

Hallo Arnold,

jetzt habe ich schon mehrmals davon gelesen, dass wir uns zum gegenüberliegenden Zeichen hin entwickeln sollen. Bei meinem Mond kann ich das gerade noch nachvollziehen. Ist auch keine Kunst, denn er soll sich von Steinbock in Richtung Haus 4 = Krebs entwickeln.

Ein Mond im Krebs geht immer seitwärts, nicht direkt mit
seinen Anliegen auf seine Mitmenschen zu. Ist von jemanden die Rede, so meint der Krebs Mond: „Habt ihr mich gemeint“? Er bezieht leicht die Gefühle anderer Menschen auf sich und kann dadurch Lachen oder Verwirrung stiften. Auch hier entwickelt sich der Mond im
Horoskop weiter, indem er durch persönliche Niederlagen auf der Gefühlsebene hinzu lernt.


Die Gefühle anderer auf mich beziehen ist derzeit ein großes Problem für mich. Es fällt mir immer mehr auf, dass ich alles was in meiner Umgebung gefühlsmäßig passiert wie ein Schwamm aufsauge und dann denke es wären meine Gefühle. Bis ich irgendwann realisiere, dass dem nicht so ist. Vielleicht soll ich auch mit meinem 4. Haus-Mond offen sein für die Schwingungen, um entsprechend schnell darauf zu reagieren können und auch Verständnis aufzubringen und evtl. zu trösten, wenn es angesagt ist.

Ich gehe auch nie direkt mit meinen Anliegen auf die Menschen zu, weil ich niemanden verletzen will. Wir sind doch alle sensible Naturen und ich finde darauf gehört einfach Rücksicht genommen. Leider nehmen andere Menschen nicht so viel Rücksicht auf mich und meine Bedürfnisse. :?

Hinzugelernt habe ich schon viel, ausschlaggebend ist zunächst einmal sich einzugestehen, wie es wirklich bei einem selber abläuft.

Liebe Grüße pluto :D
pluto
 
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