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von yukio » So 28. Nov 2010, 19:51
Hallo Arnold, Ich kenne mich noch nicht sehr gut in der Astrologie aus, deshalb haben mich deine Aspekterläuterungen ziemlich verblüfft. ^_^ Könntest Du mir erklären, was genau Du mit den 4 Einteilungen unter jedem Aspekt meinst? Das klingt für mich, als müsste z.B. das Halbsextil keine Nervosität auslösen? lieg ich da richtig? & wenn ja, wie findet man heraus, dass dieser Aspekt, nicht zu Nervosität neigt sondern z.B. ziemlich lernbegierig macht? Ganz liebe Grüße, yukio
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von Arnold Buchenrieder » Fr 3. Dez 2010, 21:25
Hallo yukio,
Diese Vierstufigkeit kann man ebenso bei den Tierkreiszeichen, Planeten und Häusern anwenden! Diese Stufen dürfen nicht gewertet werden, aber sie entsprechen den Entwicklungsstufen eines jeden Menschen. Louise Huber sprach von der Dreidimensionalität als Hauptentwicklungsstufen. Ein Halbsextil kann sehr wohl nervös machen, es kann wie kleine Nadelstiche empfunden werden. Das Halbsextil ist ein Merkuraspekt, und diese kleinen und alltäglichen Denkschritte bringen Information, Kontakt und zuletzt immer Wissen mit sich. Die grünen Aspekte, also Halbsextil und Quincunx, haben auch viel mit Konktakten und Hinterfragen zu tun. Sie sind sozusagen sinnbildend, weil sie immer dieses "warum, weshalb, wieso" in sich tragen. Natürlich kommt es darauf auch an, welche Planeten zueinander im Aspekt stehen.
In der Huberschule arbeitet man nicht nur mit den Aspekten, vielmehr gibt es inzwischen beinahe 50 Aspektfiguren, und eine jede Figur trägt schon eine tiefe Aussagekraft in sich. Vor einigen Jahren habe ich hier viele Figuren eingebracht. Falls diese dich interessieren, brauchst du nur entsprechend weit nach hinten zu blättern.
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von yukio » So 12. Dez 2010, 22:19
Hallo Arnold, Danke für deine Antwort. Ich glaube ich weiß was Du meinst. Mit den Aspektfiguren meinst Du Drache, Wiege oder Lerndreieck? So Figuren habe ich auch bei mir gefunden, allerdings weiß ich sie nicht zu deuten, weil doch die Planeten auch eine Rolle dabei spielen, oder? Ganz liebe Grüße, yukio
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von Arnold Buchenrieder » Mo 13. Dez 2010, 11:52
Hallo yukio,
Genau, es gibt beinahe 50 Aspektfiguren der 30 Grad Ordnung. Zunächst unterscheidet man hier ob es Strichfiguren, Dreiecke oder Vierecke sind. Daran erkennt man schon einmal eine innere Motivation. Strichfiguren tragen die Motivation von "Ich-Behauptung und Durchsetzung" in sich. Dreiecke sind von "Liebe, Kontakt und Freiheit" beseelt. Vierecke haben die Motivation von "Sicherung, Stabilität und Bewahrung." Die Figuren alleine sagen sehr viel aus, ohne zunächst die daran befindlichen Planeten mit einzubeziehen! Weiter hinten in den Seiten hier im Forum findest du alle Aspektfiguren beschrieben ( Ist schon einige Jährchen her ).
Jedenfalls zeigt die Form, Farbigkeit und Zielrichtung eines Aspektbildes die innerste Struktur eines Menschen auf! Strichfiguren haben kardinalen Charakter, Dreiecke veränderlichen und Vierecke fixe Motivation! Mit den Planeten kommt es schon ein wenig zur Feinbedeutung, da diese ebenso ihre entsprechende Motivation in sich tragen:
Sonne, Mars und Pluto entsprechen der kardinalen Motivation, Mond, Merkur, Jupiter und Neptun der veränderlichen, und Saturn, Venus und Uranus werden dem fixen Prinzip zugeschrieben.
Jetzt hat man zum Beispiel ein Viereck, was wiederum den fixen Planeten mehr zuspricht als Planeten der kardinalen oder veränderlichen Motivation. Bei den Planeten im Tierkreiszeichen sieht man, wie sich der Planet aus diesem Zeichen nährt ( Erbanlagen ). Auch hier geht es um die Kombination der drei Grundmotivationen Kardinal, Fix und Veränderlich. So steht zum Beispiel ein Jupiter in der Jungfrau in einem veränderlichen Zeichen, was wiederum seiner Natur entspricht.
Zuletzt schaut man auf die Planeten in den Häusern. Angenommen, jemand hat seinen Saturn im Löwen im dritten Haus stehen, so kommt fixe Motivation in das veränderliche Prinzip. Da rächt jemand sein Laub im Garten zusammen. Kaum hat man alles auf einen Haufen geordnet, kommt der Wind und bläst alles wieder weg. Zudem kommen noch dazu, dass man die Planeten im Zeichen mit "stark, normal und schwach" bezeichnet. So steht ein Planet zwischen 28 und 2 Grad schwach im Zeichen, bei 12 bis 18 Grad stark, und von 19 bis 27, sowie von drei bis elf Grad normal - dies darf nicht wertend gesehen werden!
Vielmehr geht es bei Zeichen und Haus um Anlage und Konditionierung. Die Häuser fordern und der Planet im Zeichen zeigt an, wie man diesen Anforderungen begegnet. Hinzu kommen die Hauszonen mit Spitze - kardinal, Invertpunkt - fixer Bereich, Talpunkt - veränderlicher Bereich, Stressbereich vor einer Spitze und dem Schattenbereich nach einer Spitze. Klingt kompliziert, aber man bekommt so eine sehr präzise und genaue Darstellung für eine Deutung geliefert!
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von Christian » Sa 18. Dez 2010, 09:52
Hallo Arnold
Wie behandelst Du Aspektfiguren,in denen der aufsteigende Mondknoten enthalten ist?
Grüße Christian
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von Arnold Buchenrieder » Sa 18. Dez 2010, 11:31
Hallo Christian,
Der aufsteigende Mondknoten ist ein Ort, daher kann er Aspekte nur empfangen und nicht zurücksenden. Ist er in eine Aspektfigur eingebunden, kommt dieser Fakt auch entsprechend zum tragen. Solche Figuren mit Mondknoten brauchen sicher länger, um einen entsprechenden Lerneffekt deutlich zu machen. Da ist es immer gut, sobald man zunächst bei etwaigen Figuren zunächst die blauen Aspekte zum Mondknoten anschaut, da man mit dem Sextil oder Trigon relativ leicht das Nadelöhr des aufsteigenden Mondknoten finden kann. Ein Problem kann zum Beispiel eine rot-grüne Reizfigur sein. Besonders die Opposition eines Planeten zum aufsteigenden Mondknoten ist nicht einfach. Manchmal werden solche Menschen durch Geschehnisse förmlich zum aufsteigenden Mondknoten katapultiert, da sie den absteigenden Mondknoten gewohnt sind.
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von Christian » So 19. Dez 2010, 11:18
Hallo Arnold Solche Figuren,in denen der Mondknoten enthalten ist,bereiten mir beim Deuten teilweise noch Probleme. Ich bin mir nicht sicher,wie ich mit ihnen umgehen soll. Diese Figuren enstehen also erst,wenn der jeweilige Ort(das Haus) in dem der Mondknoten steht,aktiviert wird? Ich beschäftige mich gerade mit einem Horoskop in dem so eine Figur vorhanden ist. Diese Figur(Informationsfigur/Auge) ist im ersten Quadrant gelagert. Der aufsteigende Mondknoten befindet sich an der grünen Spitze in Haus 2. Einer der blau-grün bestrahlten Planeten steht am AC,der andere Planet im kardinalen Bereich von Haus 3. Die Figur ist eigentlich gar nicht in das Aspektbild eingebunden. Lediglich der Planet am AC erhält über einen Einweg-Aspekt (Oppostion von Haus 7) Impulse vom restlichen Aspektbild. Könnte das ev. auf einen Fluchtmechanismus hinweisen,der dann zum Tragen kommt,wenn die Spannungen aus dem DU-Bereich(Oppositon) Überhand nehmen? Wenn der Mondknoten nur Aspekte empfängt und nicht selbst sendet,wäre es dann nicht sinnvoll,das auch grafisch so darzustellen? Ich meine,sollte man die Aspekte zum Mondknoten dann nicht auch als (gestrichelte) Einweg-Aspekte einzeichnen? Viele Grüße Christian
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von Arnold Buchenrieder » So 19. Dez 2010, 14:15
Hallo Christian,
Ein Informationsauge ( Äugli ) mit dem aufsteigenden Mondknoten an der Spitze, bringt den Mondknoten doch rasch in Gange. Die Halbsextile sind Merkuraspekte, und so kommt man doch relativ rasch zum Nadelöhr. Der aufsteigende Mondknoten verlangt, dass man aus eigenen Anlagen etwas hervorbringt, und sich dieses vom Du im siebten Haus nicht erwarten kann. Sobald man um die Mondknotenachse weiß, braucht man keine gestrichelten Aspekte einzeichnen, und auch keine zum absteigenden. Trotzdem soll man hier schauen, um auch die Wirkungen am absteigenden Mondknoten nachvollziehen zu können. Ich rege beim API auch immer wieder an, den Mondknoten bei der nächsten Neuauflage des Aspektbildbuches besser zu beschreiben. Grundsätzlich ist es gut, sobald in einem Horoskop der aufsteigende Mondknoten möglichst viel Aspekte erhält, da man so leichter zu ihm finden kann. Aber alles hat seinen Sinn, auch ein losgelöster Mondknoten...
Aspektfiguren habe ihre Dynamik, welche mit dem Eintritt ins Leben aktiv werden - Alterspunkt und Altersprogression.
Alles liebe!
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von Christian » Fr 24. Dez 2010, 09:40
Hallo Arnold
Vielen Dank für Deine Erklärung! Ich glaube,ich verstehe die Mondknoten-Figuren dadurch jetzt ein wenig besser. Der Hinweis,daß der Mondknoten als Ort zu verstehen ist,war ebenfalls sehr hilfreich. Im Buch "Aspektbild-Astrologie" steht,soweit ich mich erinnern kann,nichts über diesen besonderen Umstand,wenn der Mondknoten Teil einer Aspekt-Figur ist.Da wäre in der Tat Nachholbedarf. Gibt es zum Thema Mondknoten eigentlich ein Buch aus dem API-Verlag?
Liebe Grüße und ein besinnliches Weihnachtsfest wünscht Dir Christian
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von Arnold Buchenrieder » Fr 24. Dez 2010, 13:29
Hallo Christian,
Ich kann das Buch "Mondknotenastrologie" vom API Verlag empfehlen. Darin wird die Mondknotenachse erklärt, besonders auch das Mondknotenhoroskop, das der Psychosynthes gemäß die Aufsummierung aller bisher gemachten Inkarnationen enthält. Hier noch ein älterer Beitrag über die Mondknoten:
Die Mondknotenachse im Horoskop.
Die Achse der Mondknoten ist schon seit über 6000 Jahren bekannt! Schon die Sumerer und Babylonier waren in der Lage, den Schnittpunkt der Sonne und dem Mond zu berechnen! Die Mondknoten sind also keine Planeten in dem Sinne, sondern haben im psychologischen Sinne sehr viel mit der persönlichen Entwicklung des Menschen zu tun. Früher erlangten die Astronomen und Astrologen viel Macht, weil sie in der Lage waren die Sonnen- und Mondfinsternisse beinahe stundengenau vorher zu sagen. Der Mondknoten, auch Drachenkopf genannt, wurde von den alten Astrologen aufsteigend dem Jupiter zugeordnet, absteigend dem Saturn.
Im Horoskop finden wir immer nur den aufsteigenden Mondknoten, der absteigende befindet sich immer 180 Grad gegenüber. Diese Achse ist wie ein Kompass, da der aufsteigende Mondknoten immer den ersten Schritt in die richtige Richtung anzeigt. Der absteigende Mondknoten ist eine Basis, dort kann man sich immer wieder sammeln, ausruhen, um immer wieder zum aufsteigenden Mondknoten zu gehen, welcher für uns immer eine Art Neuland ist. Am absteigenden Mondknoten, dem Saturnpunkt, ist man vertraut, kennt sich aus, aber hier lernt man letztlich nichts mehr hinzu. So gesehen sind die Mondknoten eine Art Pendelachse. Dabei ist es so, dass man natürlich mehr zum aufsteigenden Mondknoten gehen sollte, da hier ja immer der erste Schritt zum Lebensfernziel Aszendent stattfindet!
Der Aszendent ist Start- und Zielpunkt zugleich im Radix, daher startet hier auch der Alterspunkt bei der Geburt durch. Wie die Uroburoschlange ( sie bildet einen Kreis und beißt sich dabei selbst in den Schwanz ) stellt der Tierkreis mit seinen Zyklen einen Gesamtprozess dar, er ist Ausgangs- und Zielpunkt zugleich.
Sonne, Mond und Aszendent bilden ein sehr wesentliches Deutungsinstrument im Horoskop, da ja am Aszendenten die Planeten aufgehen, am Firmament des Himmels sichtbar werden, was besonders für die Sonne gilt. Ihr Licht macht die Nacht zum Tag, und der Mond erhellt die Nacht, indem er von der Sonne einmal mehr und weniger angestrahlt wird.
Auch bildet die Mondknotenachse immer eine Verbindung zum Mondknotenhoroskop. Man braucht sich nur seinen aufsteigenden Mondknoten im ZEICHEN ansehen und sieht sofort, dass der darin stehende aufsteigende Mondknoten in den Graden der Aszendent des Mondknotenhoroskops ist.
Der absteigende Mondknoten sagt etwas über das „woher komme ich“ aus und der aufsteigende Mondknoten über das „wohin gehe ich?“.
Da der aufsteigende Mondknoten kein Planet ist, kann er nur Aspekte empfangen, niemals senden! Ebenso wird der Mondknoten primär im Haus bedeutet, das Zeichen sagt lediglich aus, wie man dem Haus mit seiner Anlage begegnet. Oft ist es nicht leicht, „das Nadelöhr, die Schlupfhecke“ zum Mondknoten zu finden.
Daher sind alle Planeten, die mit dem aufsteigenden Mondknoten im Aspekt stehen, von besonderer Bedeutung, sollten auch entsprechend „gepflegt“ werden. Mit blauen Aspekten, besonders dem Trigon, findet ein Planet fast schlafwandlerisch dieses Nadelöhr. Mit grünen Aspekten geht es um Denkprozesse, Glauben und Hoffnung, oder ganz alltäglichen Gedankengebäuden, welche eben durch das Quincunx als „langer Denkschritt“ und dem Halbsextil als „kleiner Denkschritt“ der Fall sind. Über das Quadrat findet ein Planet nicht selten durch Konflikt oder auch Begeisterung, durch die Tat zum aufsteigenden Mondknoten. Dabei ist die Opposition nicht so einfach, besonders Saturn klebt oft förmlich am absteigenden Mondknoten, muss manchmal regelrecht vom Schicksal zum aufsteigenden Mondknoten katapultiert werden. Daher ist es immer wichtig alle Aspekte anzusehen, welche der aufsteigende Mondknoten erhält.
Die Deutung geht entsprechend der Häuser vor sich:
Im ersten Haus will der aufsteigende Mondknoten, dass man aus eigenen Anlagen heraus handelt, sich nicht zu sehr auf das Du im siebten Haus verlässt…dort befindet sich ja der absteigende Mondknoten. Über die eigene Selbstdarstellung und Handlung kommt man somit in der persönlichen Entwicklung weiter, dem Lebensfernziel Aszendent näher.
Im zweiten Haus geht es darum, sich seiner Ressourcen bewusst zu werden, seine Definition für Wert und Selbstwert zu finden, eine sichere Basis zu schaffen, eine Habitus materieller oder geistiger Art.
Im dritten Haus ist es wichtig sich mit den Gedankengebäuden des Kollektivs auseinanderzusetzen, Denken anderer anzunehmen, das Detail zu suchen. Oft glaubt man im neunten Haus viel zu wissen, was hier der absteigende Mondknoten wäre.
Im vierten Haus soll man seine Wurzeln begießen, sich ihrer besinnen, Tradition und Eltern integrieren, diesen gegebenenfalls verzeihen, falls sie Unrecht getan haben. Man soll sich seiner Gefühle annehmen, sein inneres Kind erwecken, also astrologisch den Mond pflegen.
Im fünften Haus soll man sich mit dem aufsteigenden Mondknoten etwas zutrauen, ausprobieren, experimentieren, sich mit anderen im fairen Wettbewerb messen, sich hinstellen und sagen: „so bin ich“. Das fünfte Haus ist ein Haus der Tat, im elften Haus, hier am absteigenden Mondknoten ist die Theorie des Gedankens, des abstrakten Denkens zu Hause. Also soll man nicht so viel lamentieren, sondern in der Handlung sein Heil suchen.
Im sechsten Haus stellt man sich mit dem aufsteigenden Mondknoten hin und fragt: „was kann ich tun, wo kann ich helfen, mich nützlich machen“…Man dient, kommt somit im Lauf der Zeit vom Lehrling zum Meister. Anpassung, freiwillige Unterordnung und weg vom absteigenden Mondknoten im 12. Haus, wo mehr die Transzendenz anzufinden ist. Aber wie gesagt, der absteigende Mondknoten ist ebenso eine wichtige Basis, wo man durchaus mal kräftig Pause machen kann. Man kann immer wieder an dieser Basis seine Kräfte sammeln, hier im 12. Haus durch Entspannung, mit sich selbst sein usw., damit man im sechsten Haus erfolgreich und vital zu Werke gehen kann.
Im siebten Haus lernt man mit dem aufsteigenden Mondknoten vom Du, soll nicht zu sehr von sich ausgehen, sondern ebenso die berechtigte Motivation des Du sehen, von ihm lernen, sich mit ihm austauschen.
Im achten Haus geht es mit dem aufsteigenden Mondknoten um Tiefgründigkeit, um das innere Loslassen mancher geliebten Dinge, um Wandlung und Transformation. Man gibt etwas her und bekommt dafür etwas neues, wichtigeres, oder etwas, was man mehr liebt als das alte losgelassene.
Im neunten Haus soll man sich mit dem aufsteigenden Mondknoten eine eigene Meinung heranbilden, Optimismus pflegen, an sich selbst glauben lernen, zur eigenen Phílosophie zu stehen. Man lernt die Dinge im Großen zu betrachten, in der Synthese zu erkennen.
Im zehnten Haus geht es um die eigene Berufung, um das „raus aus dem Nest“. Man soll Individualität entwickeln, die „Bühne“ betreten, vorhandene Früchte vorzeigen. Man kann am absteigenden Mondknoten andere abholen, sie zum Gipfel begleiten, ihnen den Weg zeigen, indem man sie an der Hand nimmt.
Im elften Haus findet man über den aufsteigenden Mondknoten nicht selten Protektion und Förderung durch Freunde mit gleichen Interessen. Hier steht auch das Denken über der Tat. Man lernt hier die Dinge mit gebührenden Abstand zu betrachten, ebenso findet man humanitäre Bestrebungen, Neuerungen, welche das Leben besser gestalten können.
Im zwölften Haus soll man mit dem aufsteigenden Mondknoten ab und zu mit sich alleine sein, sich zurückziehen und regenerieren. In der Stille dieses Hauses findet man immer wieder die neuen Keime für anstehende Taten verborgen.
„Eine Reise von 1000 Meilen beginnt immer mit dem ersten Schritt in die richtige Richtung“ – eine östliche Weisheit, welche absolut auf die Pendelachse der Mondknoten passt. Astronomisch gesehen, bewegt sich die Mondknotenachse in knapp 18,51 Jahren durch den gesamten Tierkreis, hält sich in etwa 18 Monate in einem Zeichen auf. Diese Achse läuft gegen den Tierkreis, also rückwärts durch die Zeichen.
Ein unaspektierter Mondknoten bedeutet häufig eine Art „Ziel – Irretation“, ebenso kann dies der Fall sein, sobald der Mondknoten am Talpunkt oder in einem eingeschlossenen Zeichen steht.
Alles liebe!
Arnold
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