Die drei geistigen Planeten - Louise Huber

Das Forum für API, TPA, Finanzastrologie, Combine/Composite, Rhythmische Auslösungen, fraktale Progressionen, Stundenastrologie und mehr

Die drei geistigen Planeten - Louise Huber

Beitragvon Arnold Buchenrieder » Mo 4. Apr 2005, 23:37

Dreidimensionale Planetenlehre – Die drei geistigen Planeten.


Die drei geistigen Planeten Uranus, Neptun und Pluto symbolisieren die Überhöhung der Ich – Kräfte, sie stehen auf einer transpersonalen Ebene, die nicht jeden Menschen ohne weiteres zugänglich ist. Das individuelle Bewusstsein muss erst dorthin reifen, bevor es als geistige Potenz individuell eingesetzt werden kann.

Wir wissen, dass die drei neuen Planeten eine verändernde und verwandelnde Leitbildfunktion auf die Entwicklung der gesamten Menschheit hat. So betrachtet haben sie eine dynamische Evolutionswirkung für den ganzen Planeten. Viele Menschen, die noch nicht individualisiert sind, werden durch die geistigen Planeten in Kollektiv – Schicksale verwickelt, ohne dass sie dagegen etwas tun können. Sitzt man zum Beispiel in einer Eisenbahn, die entgleist, dann ist man Mitleidtragender, ob man das will oder nicht. Lebt man unbewusst, dann gerät man leicht in solche unausweichliche Situationen, die man schon in der klassischen Astrologie und Literatur mit der Wirkung dieser drei neuen Planeten in Verbindung gebracht hat.

Wenn wir aber wissen, was die geistigen Planeten für unser Wachstum bedeuten, und darüber reflektieren, meditieren und forschen, dann kommen wir langsam dahinter, dass sie unserem geistigen Wachstum dienen, ja dass sie der Höheren Triade, der Monade oder dem Höheren Selbst entsprechen. Wer sich mit der esoterischen Psychologie befasst, der weiß, dass diese geistige Ebene nur nach der Transformation der Ich – Kräfte schadlos betreten werden kann. Sie stehen über der Ich – Sphäre und sagen aus, dass dort kein Ich sein darf. Die geistigen Planeten sind transpersonale Kräfte, sie liefern die Potenz, einen schöpferischen Beitrag an die menschliche Evolution zu leisten.


Der Uranus

Beim Uranus handelt es sich auf der physischen Ebene wieder um ein Sicherheitsstreben, jedoch aus einer anderen Motivation heraus als beim Saturn. Der Uranus hält nicht wie der Saturn am Alten fest, weil alles funktioniert und er keine Sicherheit verlieren möchte, sondern der Uranus sucht seine Sicherheit in neuen Dimensionen, in neuer Verteidigung, in neuen Absichten. Er ist der Planet der Erfinder, jener Menschen, die die Technischen Systeme und Maschinerien erfunden haben, damit das Leben erleichtert wird und in gewissem Sinne sicherer abläuft.

Psychisch haben wir den Uranus als Umsturzqualität bislang auch in der Literatur beschrieben. Das macht exzentrisch, weil der Uranus auf der psychischen Ebene eine Kraft entwickelt, um mit den Problemen besser fertig zu werden. Man möchte die Grenzen überwinden, und sie kennen das Symbol vom Uranus mit dem Punkt im Kreis und dem Pfeil, der nach außen schießt. Dieser Pfeil ist es, der Grenzen überschreiten und Vorhandenes überwinden will. Der Uranus kommt gleich nach Saturn, dem letzten der sieben klassischen Planeten. Dieser zeigt die Grenzen an, die durch den Uranus überwunden sein wollen. Dieses grenzüberschreitende Prinzip von Uranus ist technisch orientiert. Der Uranus stürmt nicht einfach in nebulösem Zustand drauf los, sondern er sucht neue Möglichkeiten. Daher auch der Reformator und derjenige, welcher versucht, mit neuen Erfindungen die Probleme im Leben zu lösen.

Auf der Mentalebene stellt Uranus die schöpferische Intelligenz dar, den Forschergeist, der nach neuen Dingen und nach brauchbaren Lösungen für bestehende Probleme sucht. Auf dieser Ebene finden Geistesblitze statt, er bricht in das Bewusstsein in Form von Ideen herein, von Gefühlen und Erkenntnissen, die vorher nicht vorhanden waren, die aber die ganze Situation mit einem Schlag verändern können. Der schöpferische Geist scheut keine Mühe, nimmt Widerstände, Hindernisse und Rückschläge in Kauf, um das Neue zur Manifestation zu bringen. Ja, an den Widerständen entzündet sich der uranische Geist, die schöpferische Intelligenz kommt erst zum Durchbruch, wenn Notlagen oder Probleme auftauchen, wenn er gefordert wird. Deshalb hat der Uranier die größte Befriedigung, wenn er Missstände beseitigen und bessere Zustände herstellen kann. Seine tiefste Motivation ist die Flucht nach vorwärts, und Uranus auf der Mentalebene hört nicht auf, nach neuen Ufern zu streben.


Der Neptun

In unserer Schule ist Neptun das höhere Liebesideal, ein Leitbild, das unsere Vorstellungen über Liebe und Zusammenleben idealisiert, veredelt und ständig wandelt.

Auf der physischen Ebene wirkt Neptun grenzauflösend. Hier will man der Wirklichkeit entkommen, ihr einen anderen Sinn geben. Man weicht den harten Realitäten aus, flüchtet sich in eine Phantasie – oder Traumwelt. Tatsächlich wirkt Neptun – wie in vielen Büchern beschrieben – auf dieser Ebene vor allem auf dem Gebiet der Liebe und der intimen Kontakte, täuschend, vernebelnd, haltlos, weil hier noch zu starke Ego – Motive mitspielen. Trotz der Neigung zur Idealisierung und zum Opferwillen fällt man Täuschungen und Trugbildern anheim. Die eigenen Wünsche werden nicht erfüllt, viele Hoffnungen und Vorstellungen zerfließen im Nichts. Da Neptun das Prinzip der Entgrenzung und Auflösung darstellt, verursacht er naturgemäß auf der materiellen Ebene Unsicherheit und Chaos. Das geschieht auch deshalb, weil man glaubt diese neue neptunische Erfahrung sollte nahtlos in das Vorgefasste, bisherige Lebenskonzept passen. Das ist aber nicht der Fall, weil gerade Neptun eine Dimension darstellt, die außerhalb unserer Kontrolle liegt, jenseits des alltäglichen Lebens.

Auf der psychischen Ebene wirkt Neptun besonders stark, denn hier gehört er hin, stellt er doch die Überhöhung des Mondes dar, der die zweite, die Gefühlsebene, beherrscht. Er hat also auf dieser Ebene mit der Liebeserfahrung zu tun. Wenn die neptunische Liebe über uns kommt und alles aus den Angeln hebt, dann werden alle vorherigen materiellen Ziele ausgelöscht, unwirksam oder sinnlos. Deshalb kommen auch Menschen hier auf die Idee, alles zu verlassen, um sich geistigen Idealen zu widmen, sie wollen anderen helfen, fühlen mit den Notleidenden, das soziale Engagement ist stark, manchmal übertrieben. Auch die Liebesfähigkeit, die Sensitivität kann über das gesunde Maß hinaus gesteigert werden, weil Neptun immer den Drang erzeugt, über die irdische Mittelmäßigkeit hinauszuwachsen, um sich selbst in einem anderen Bewusstseinszustand wieder zu finden. Es ist der Drang, allen Einschränkungen der materiellen Existenz zu entfliehen, um teilzuhaben am ewigen Sein, an der göttlichen All – Liebe. Dieser neptunische Identifikationszustand verursacht oft eine Auflösung des eigenen Ich – Standortes; solche Menschen verlieren sich selbst, um sich entweder zu zerstören oder sich in der mystischen Vereinigung wieder zu finden. Viele geraten auf dieser Stufe in einen entgrenzten, oft haltlosen Zustand, es entstehen psychische Störungen oder Neurosen mit seltsamen Neigungen. Solche Menschen können sich an nichts festhalten und werden leicht das Opfer von stärkeren Menschen, von denen sie irregeführt und ausgenutzt werden. Bei manchen entsteht eine religiöse oder mystische Neigung, in allem das Höchste zu sehen und sich diesem Ideal voll und ganz hinzugeben. Manche suchen sich schwierige Menschen in der Liebe, wo sie helfen können, verlangen nichts für sich, weil die bedingungslose Liebe ihr geistiges Lebensziel ist.

Auf der mentalen Ebene wird die universelle Liebe als höchstes Ideal angestrebt. Der Neptun wird über alle Grenzen irdischer Realität hinausführen und eine neue Form des Zusammenlebens kultivieren. Auf dieser schöpferischen Denkebene kann die Kluft, die zwischen Liebesideal und vorgefundener besteht, überwunden werden. Es entsteht eine neue Form der Kommunikation, des Zusammenlebens, die alle Schranken durchbricht und von Herz zu Herz strömt. Es ist das, was Assagioli das „liebende Verstehen“ genannt hat. Diese liebevolle Zuwendung zur materiellen Daseinsebene, die in einem anderen Zusammenhang auch Erlösung genannt wird, ist eine mentale und vernünftige Neptun – Erfahrung. Neptun ist hier somit auch eine schöpferische Potenz der Liebe in Aktion. Die Liebe als reine Vernunft, als Sensitivität, liebevolle Zuwendung und Identifikation mit allem Lebendigen, lässt den Heiler auf der mentalen Ebene entstehen. Die feineren Schwingungen werden wahrgenommen, das „zwischen den Dingen schwebende Geheimnis“ ( wie Thomas Ring die Neptunwirkung nennt ), das unsichtbare Band, das alles, was lebt verbindet, wird als Einheitserlebnis erfahren und ausgestrahlt. Im sensitiven Eingehen auf diese Schwingung wird eine neue Ära des Zusammenlebens eingeleitet, in der menschlichen Liebe als Vernunft in allen Beziehungen das Hauptmotiv sein wird.


Der Pluto

Auf der physischen Ebene hat der Pluto immer mit Machtproblemen zu tun. Man beansprucht einen uneingeschränkten Machtbereich, weil man glaubt, der Beste, der Größte, der einzig Richtige zu sein. Daraus entsteht bei verhärtetem Ego – Kräften Größenwahnsinn, oder ein Ich – Wahn, womit jemand glaubt, nur er habe Recht, alle anderen seien Stümper. Mit Gewalt werden Ziele und Machtansprüche durchgesetzt und Hindernisse rigoros auf die Seite geschoben. Rücksichtslosigkeit gegenüber den Ansprüchen anderer, das „über Leichen gehen“, sind dann die unangenehmen Seiten eines materiell gelebten Plutos. Das aktiviert auch zerstörerische Kräfte, die die eigene Sicherheit untergraben. Dadurch wird der innere Widerstand noch größer. „Entweder du bist für mich oder gegen mich“, ist die Parole eines machtgierigen Plutoniers auf dieser Ebene. Er mobilisiert dann alle seine Kräfte, kämpft wie ein Besessener um seinen Posten, seinen Status, seine Macht; alles was ihm die Macht streitig machen will wird beseitigt, alles was sich ihm entgegenstellt, als Feindbild angegriffen und vernichtet.

Auf der psychischen Ebene kommen dann die unausweichlichen Krisen. Auf dieser zweiten Ebene geraten wir durch die hier herrschenden Gegensätze in innere und äußere Konflikte. Dadurch setzt ein Bewusstwerdungsprozess ein, der mit starken Zweifeln und großen Ängsten verbunden ist. Man erkennt sich als das verursachende Ego und quält sich mit der Angst, irgendwelche schwerwiegenden Fehler zu machen, die als Bumerang zurückkommen und einen selbst zerstören. Aber gerade aus der Angst vor Rückschlägen macht man Fehler, man verschanzt sich hinter scheinbaren Ansprüchen an das Leben, an die Umwelt, an den „lieben Gott“, und Pluto untergräbt subliminal, gewissermaßen unterirdisch mit seiner metamorphotischen Kraft all diese Ich – Ansprüche. Die Motivationen des inneren Selbst dringen durch, untergraben die scheinbare Sicherheit und vernichten alle Schein – Ich – Formen, die man in falscher Selbstverteidigung aufgebaut hat. Hier treten oft Wandlungskrisen mit starken psychischen Störungen auf. Jetzt ruft man genauso vehement um Hilfe, sucht einen Meister einen Führer, einen Guru, einen Therapeuten, eine Gruppe. Andere berufen sich auf das Kollektiv, die allgemeinen Rechte, bauen sich ein Weltbild auf, eine Philosophie, die einem das Recht gibt, seine Ansprüche geltend zu machen. Aber diese Ideologien halten den nagenden Zweifel nicht stand, bis es zu einschneidenden Wandlungen der Grund – Lebensmotivation kommt.

Auf der mentalen Stufe gibt Pluto Einblick in die Gesetzmäßigkeit, in das zukünftige Entwicklungsziel. Da er ja das Pneuma, der Nukleus, die Kernenergie jedes menschlichen Egos ist, so wirkt dieses erschaute Ziel wie eine Befruchtung, die den metamorphotischen Wandlungs- oder Wachstumsprozess in Gang setzt. Sie beflügelt den geistigen Willen, schenkt die notwendige Kraft und Energie alle Wandlungen durchzustehen, alles daran zu setzen, um dieses geschaute Ziel zu erreichen. Die Befruchtung durch die Vision verändert die Lebensmotivation, sie hat eine Leitbildfunktion für das ganze Leben, weil sie Evolutionscharakter hat. Dabei kommt es zum Erreichen jener „kritischen Masse“, durch welche die verwandelnde Kraft des höheren Selbst einsetzt und alles augenblicklich, alles auslöscht, was sich dem entfaltenden Leben entgegenstellt.

Deshalb wirkt Pluto hier auch reinigend und befreiend. Es kommt zu Umgestaltungen im Charakter mit einer grundlegenden Änderung der Lebenshaltung, der Lebensmotivation. Als Folge verändert sich im gleichem Maße auch die Umwelt. Pluto als Bild des höheren Selbst setzt eine eskalierende Dynamik in Gang, die sowohl das eigene Ich, wie auch das der anderen reinigt, regeneriert, in Einklang mit dem Evolutionsziel fortschreiten lässt. Synthese ist das neue Wort für den vereinten Willen zum Wachstum.


Dreidimensionale Betrachtungen der drei neuen Planeten.

1. physisch, 2. psychisch, 3. mental.

Uranus

1. Sicherheitsstreben, technische Systeme und Absicherungen, Verteidigungsmechanismen, Strategie, Maschinerie.
2. Exzentrik, Überwindung der Grenzen und der Angst, Erfinderwahn, reformatorisch, umstürzlerisch, magisches Wirken.
3. Schöpferische Intelligenz, Originalität, Forschergeist, Geistesblitze, Freiheitsstreben, Problemlösungen.

Neptun

1. Idealität, Liebesideal, Opferwille, Täuschungen, Trugbilder.
2. Hingabe, Helfergeist, Selbstaufgabe, soziales Gewissen, übertriebene Ideologien, irrational, Wundergläubigkeit.
3. Idealismus, geistige Identifikation, Einheit, universelle Menschenliebe, Illusionismus, Mystizismus.

Pluto

1. Masken, Über – Ich – Formen, Ich – Wahn, Machtausübung, Willen aufzwingen, Zerstörungswut, rücksichtslos, Metamorphose.
2. Größenwahn, Getriebensein, Idole, Wandlungen, Krisen.
3. Geistiger Wille und Motivation, Zielgerichtetheit, Macht, Synthese, weitreichende Wirkung.

Fortsetzung folgt!
Leben ist Werden, nicht Sein...
Arnold Buchenrieder
 
Beiträge: 1680
Registriert: Di 26. Okt 2004, 19:13
Wohnort: 85614 Kirchseeon

Beitragvon barbaraspanien » Sa 9. Apr 2005, 01:22

Hallo lieber Arnold...

Genausowenig wie der Sänger auf Anhieb sehr hohe oder niedrige Töne trifft, wirst du sofort mit den höheren und den niederen Bereichen der planetarischen Skala umgehen können.
Es geht darum, die ENergie aller Sutfen willentlich auf die höheren Bereiche der Skala zu lenken, ohne dabei die niederen zu leugnen.
Den meisten Sängern gelingt es nicht ohne Übungund das EInsingen von einem tiefen Ausgangspunkt aus das Hohe C zu treffen.


Mit Interesse habe ich deinen Beitrag über die drei geistigen Planeten gelesen...und wie wir schon mal an anderer Stelle im Forum erwähnt lehren die Hubers ja den Umgang mit den transpersonalen Kräften aber auch gleichzeitig den Respekt damit.
Nur frage ich mich wie sieht die Überschreitung der ICh..Fähigkeiten aus bezw, wie können wir dies unterscheiden--Die Schritte nachvollziehen.

Die Wahrheit liegt nicht konserviert in der Zeit, sondern wird in jedem Augenblick für jeden Menschen aufs neue geboren. Ganzheitlich resultiert aus der Anerkennung und liebevollen Heilung der dunklen Teile in uns, nicht aus deren starrsinnigen Unterdrückung.


Der erste Schritt ist notwendig für das Ganze...wenn wir dieses Stadium nicht bewusst erleben haben wir nicht die Energie für die höheren Bereiche, genauso wenn wir versuchen würden diese zu leugnen, ignorieren oder zu überspringen.
Unterdrücke ich z. b meinen Ärger, verschwindet dieser ja nicht...im gegenteil wir würden dies mit einem Verlust von Vitalität und Lebensenergie bezahlen...es kann durchaus notwendig sein dieses erst einmal zu erleben, zu erkennen, um damit arbeiten zu können.

Ein ichbetonter Mensch wird vielleicht keine Schwierigkeit haben ICh zu sagen, aber grösste Schwierigkeiten von diesem Stadium wieder loszukommen. Ein Mensch, der nur eine geringe Meinung von sich hat, wird dies vielleicht erstmal üben müssen.
Ebenso kann sich die Form des Egos sehr verfeinert darstellen...dann hätte es man mit dem spirituellen Ego zu tun, welches sich recht gut zu tarnen weiss, oder als die reine, wahre Lehre daherkommt.

AUs der Verleugnung von unseren Schattenseiten entsteht Fanatismus, besonders wenn uns diese Nicht bewusst sind--so bedingt ein Umgang mit diesen Kräften auch eine gewisse Beharrlichkeit auf dem Weg und Übung...ein kritisches Stadium wäre ein solches, wo wir glauben, etwas erreicht zu haben ....solange wir in den irdischen Gefilden wandern können wir uns nicht so óhne weiteres der Dualität entziehen und unterliegen zyklischen Prozessen. HIer muessen wir uns mit AUfgaben auseinandersetzen, die nur hier gelernt werden können, ansonsten würden wir nur auf den ätherischen Ebenen herumhängen.

Alles Liebe
Barbara :)
Wahres Wissen kommt nicht aus dem Intellekt , sondern aus dem unmittelbaren Kontakt.
Wissen haengt vom Dasein ab.
Gurdjieff
barbaraspanien
 
Beiträge: 2013
Registriert: Mi 22. Dez 2004, 19:49
Wohnort: castellar de la frontera

Beitragvon Arnold Buchenrieder » Sa 9. Apr 2005, 01:56

LIebe Barbara,

Endlich.....eine Frage für mich, welche herausfordert! Der Zugang zu den geistigen Planeten mag sehr spezifisch für den Menschen sein! Das heisst, was für jemanden in einer Phase richtig ist, kann für den anderen falsch sein. Trotzdem, es gibt in der Verbindung etwas, was zumindest im Ansatz auf diesen Ebenen gleich ist. Man kennt ja viele Berichte über sogenannte übersinnliche oder paranormale Erfahrungen, welche sich unabhänig von einander gleichen oder sehr ähnlich sind, wie Nachtod - Erfahrungen klinisch Toter, oder Ertrunkener, welche wieder ins Leben geholt wurden.

Aber der Zugang funktioniert mit Sicherheit, sobald man zunächst einen inneren Glauben, eine Beständigkeit, ein Fühlen für diese drei Planeten entwickelt. Die Louise Huber hatte in den Kursen sehr früh damit begonnen, ab und zu vor Beginn eines Themas eine kurze visiuelle Übung zu machen - in der Gruppe. Dabei schließt man die Augen und sammelt seine Energien, spürt quasi die Kraft von unten nach oben und von oben nach unten, wie eben die Chakras gelagert sind. Man sitzt da, gleich der Huberschen Flasche, aber natürlich als Mensch aus Fleisch und Blut. Aber,
der Saturn ist der Körper mit all seinen Funktionen auf allen bewussten und unbewussten, nicht steuerbaren Ebenen.

Wie in der Huberschen Flasche scheint die Energie von unten nach oben zu strömen, wie an einer Perlenschnur aufgereiht. Saturn, Sonne und Mond haben ja jeweils einen geistigen Planeten als Leitbild. Man kommt in eine Haltung, in wecher wache Passivität vorherrscht. Dabei öffen sich die Kanäle, und immer wieder will das Ich, verursacht durch Prägungs- und Erziehungsmuster, sich in diesen Prozess der Wahrnehmung einmischen.
Das ist normal, aber gut zu wissen. Mit der Zeit kommt man in Bereiche der Wahrnehmung, welche einen wie eine Quelle vorkommt. Zunächst erkennt man an dieser Quelle lediglich die eigen Gedankenbildung, welche sehr von Gefühlen beeinflusst ist, positiv wie negativ.

Und genau diese beiden Gefühlsebenen sind der Pol. Sobald man diese Gedankenquelle erkannt hat und dabei ruhig verharrt, macht sich etwas auf irgend eine Art und Weise bemerkbar, was man als das Höhere Selbst bezeichnen kann. Ich kann mir vorstellen, dass du irgendwann bei Osho so eine Erfahrung hattest, da in der Gemeinschaft diese Energien viel stärker schwingen und wahrnehmbar sind. Aber auch in der Stille, also alleine ist es möglich. Es läuft halt letztlich auch auf ein wenig regelmäßiger Verinnerlichung, Meditation hinaus.

Und besonders beim Studium der Horoskope können ebenso solche Erlebnisse ausgelöst werden, weil man in dem Moment ein Muster tieferer Zusammenhänge erkennt. Es ist wie mit dem Quincunx, in der Ferne liegt etwas undefinierbares, was unsicher, aber auch hoffend machen kann. Und mit der Zeit im Leben kommt eine Ahnung oder innere, nicht begründbare Gewissheit. Schließlich kann so ein Aha-Erlebnis plötzlich und unerwartet sehr erweiternd und befreiend wirken.

Hier besteht noch sehr viel Nachholbedarf für viele astrologisch interessierte Menschen, da man häufig immer noch die negativen Eigenschaften von Saturn, Uranus, Neptun und Pluto sieht. Wie oft liest man, dass Pluto oder Neptun negativ wirken! Bei Neptun habe ich erst etwas über schleichende Krankheiten gelesen. Das mag stimmen, aber die positiven Eigenschaften interessieren doch! Also, Heilkraft durch die Seele, Glaube, Wunder, Visionen, Ekstase und Verzückung, kollektives Glücklichsein, viele barmherzige Samariter, Heiler, Wunderkräuter, Feen, Erlösung - so etwas ist wichtig.

Mit der Aggression ist es auch von der Gesellschaft und ihrer Moral und Ethik so eine Sache. Pluto hat sicher nichts dagegen, sobald du mal richtig
raus gibst. Dem Buddha haben sie auch nachgestellt, und sein Auftrag war erst am Anfang, Ajura kämpfte im Auftrag Krishnas gegen seine eigenen Blutsverwandten. Natürlich ist es hier wirklich wichtig, eine Motivation zu prüfen, also ob das Ich sich aufblähen wil, oder sich verteidigen soll!

Jedenfalls ein interessantes Thema, ich melde mich morgen noch einmal dazu!

Noch eine gute Nachtküsschen! :D

Arnold
Leben ist Werden, nicht Sein...
Arnold Buchenrieder
 
Beiträge: 1680
Registriert: Di 26. Okt 2004, 19:13
Wohnort: 85614 Kirchseeon

Beitragvon starfish » Sa 9. Apr 2005, 09:55

Guten Morgen,

bei den drei äußeren Planeten finde ich hilfreich, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass es sich um Fähigkeiten meiner Seele handelt.

Die Planeten sind die Werkzeuge oder Instrumente des inneren Wesens, mit denen wir in der Welt agieren und reagieren können. Hast du, Arnold, hier auch schon über die fünf Ebenen im Horoskop geschrieben?

Der Uranus öffnet den Zugang in die seelische/geistige Welt im Sinne des Überpersönlichen oder Transpersonalen, d.h. dem, was über das Ich (Sonne, Mond, Saturn) hinausgeht. Uranus macht neugierig auf das, was hinter der sichtbaren Grenze des Saturns liegt und er lässt uns diese Grenze durchbrechen. Mit Neptun erkennen wir die Einheit auf der spirituellen oder Seelenebene, er befähigt uns zur Idenitfikation, mich in ein anderes Wesen total einzufühlen, als wäre ich der/das Andere (Empathie). Und Pluto schließlich vermittelt ein Bild des Höheren Selbst, unsere höchste Vorstellung von "Ich bin", das ideale Bild des Menschen. Er führt gewisserweise zum Willen der Seele (die Sonne zum Willen des Ichs, der Mars zum Willen der Triebnatur).

Diese drei Planeten beschreiben auch Transformationsprozesse, die spirituelle Psychosynthese, in der das Bewusstsein vom persönlichen Ich allmählich bewusstseinsmäßig in die überpersönliche Seele verlagert. Louise erklärt dies anhand der ersten drei Einweihungen nach Alice Bailey, Arnold hat das ja auch schon irgendwo beschrieben:

1. Einweihung (Geburt Jesu zu Bethlehem)
Wandlung des Saturns zum Uranus

2. Einweihung (Taufe Jesu)
Wandlung des Mondes zum Neptun

3. Einweihung (Verklärung, Transfiguration Jesu)
Wandlung der Sonne zum Pluto

Da die geistigen Planeten ähnlich den Persönlichkeitsplaneten funktionieren, jedoch ohne persönliche Motive, ohne Egoismus, ohne Ich, scheint es aus Sicht von Louise bei den drei ersten Einweihungen darum zu gehen, die Bedeutung des persönlichen Ichs zu relativieren.

Na ja, da gäbe es noch so vieles zu schreiben... :wink:

Viele Grüße
Birgit
Astrologische Psychologie API
Vedische Astrologie (Dirah-Akademie)
starfish
 
Beiträge: 153
Registriert: Di 1. Feb 2005, 22:09

Beitragvon Arnold Buchenrieder » Sa 9. Apr 2005, 13:54

Hallo Birgit,

Die fünf Schichen des Horoskops habe ich in einem der ersten API-Beiträge schon beschrieben, was auch sehr wichtig ist und den Grundansatz aufzeigt, ein Horoskop verstehen zu lernen. Besonders die Art der "Horoskopmeditation" ist hier sehr von großen Vorteil; man bekommt dadurch einen dicken Draht zu sich selbst. Bei der Frage nach den geistigen Planeten ist es ebenso wichtig, sich ihre Aspekte im Horoskop anzusehen, da sie alles, was sie an Planeten berühren, einen besonderen Zugang zu ihnen auch ermöglicht.

Und hier, liebe Barbara setzt auch der spezifische Zugang ein. Daher ist es auch nicht so leicht ein allgemeines Rezept dafür zu finden. Bei mir geschieht der Zugang überwiegend durch meinen Mond, der im Aspekt mit Uranus, Neptun und Pluto verbunden ist und aus dieser Sicht mein Horoskop anführt. Ebenso sind die Häuser acht, elf und zwölf von Bedeutung, auch die Zeichen Skorpion, Wassermann und Fische, da diese ja von den geistigen Planeten beherrscht werden.

Bei dir dürfte es der Merkur sein, also bekommst du Zugang durch "lautes Nachdenken". Maharishi sprach hier vom intellektuellen Weg, welchen er aber als schwierig einstufte, da ja oft das Denken selbst die Transzendenz
verhindern kann. Aber, auch hier geht es ja letztlich nur um die Bewusstwerdung, durch Innenzuwendung, also durch das Hören in sich selbst, kommt man an die Quelle dieser vom Gefühl beeinflussten Gedanken. Und in dieser aktiven Passivität, in diese ruhige Wahrnehmung,
dringt unerwartet die transformative Kraft eines geistigen Planeten auf.

Buddha sprach von einer durch das Ich unkontrollierten Gedankenkraft, welche im Stande ist Wunder zu vollbringen....Assagioli bringt sehr gute Beispiele um zum Beispiel "den Willen" zu trainieren. Wer sich damit schon beschäftigt hat wird erkennen, dass dies kein Wille im herkömmlichen Sinne ist, sondern eher eine Bewusstseinshaltung, welche antrainiert werden kann - ähnlich wie beim Zen.

Und hier ist ein Horoskop sehr hilfreich, weil man sieht, wo man am besten
einsteigen kann, mit welchen Planeten der Schritt ausgeführt werden kann. Das Horoskop ist hier ein echter Wegweiser! Birgit hat hier besonders Saturn, die Sonne und den Mond erwähnt, in der Planetentafel sieht man, wie die geistigen Planeten sozusagen als Verbindungskanal zum höheren Selbst angeordnet sind.

Aber deswegen kann ein Mars oder ein Jupiter im Horoskop ebenso wichtig sein, sobald Aspekte von den geistigen Planeten dazu vorhanden sind. Bei Mars wäre die Aufgabe, seine Handlungen, seine Taten, seinen Forscherinstinkt einzusetzen! Mit Mars geschieht dies intuitiv aktiv oder passiv, je nach Zeichen und Haus. Ich habe zum Beispiel den Mars im Skorpion im gestrichelten Quadrat zu Pluto. Wenn das Gefühl und der Verstand mich nicht mehr im Horoskop weiterbringen, wenn ich vor einer undurchdringlichen Mauer stehe, dann kommt bei mir der Mars zum Zuge.

Man hört zu denken und zu fühlen auf und geht seiner Nase nach auf die hoffentlich richtige Spur. Pluto lässt den Mars in sein Reich, sobald man ihn entsprechend kultiviert und integriert hat. Das ist nicht leicht, willentlich kann man auf Aggressionen schlecht reagieren, man kann sie nur unterdrücken oder zur Seite schieben. Aber man kann sich bewusst machen, dass man in einer bestimmten Reaktion so reagiert, kann sich damit aussöhnen, es akzeptieren - und seltsamer Weise verschwinden diese Aggressionen, lösen sich in Wind auf. Besonders für Mars trifft es zu, dass man nicht in alte Schablonen von Gut oder Böse ausgeht, sondern dass man manche Bedingtheiten als gegeben nimmt.

Hier hat mich besonders als Kind die oft so grausame Natur geschockt, sobald ich einen Löwen ein Zebra reissen sehen habe. Jon Portmann, ein sehr guter ehemaliger API-Lehrer sagte dazu, dass diese Tragik schon beim atmen entsteht! Man atmet mit jedem Atemzug Millionen von Organismen ein und tötet viele dabei. Lebewesen, welche ebenso gleichen Ursprungs sind wie wir Menschen. Wesen, welche sich in einem bestimmten Stadium der Entwicklung befinden, später auch einmal Pflanze, Tier oder Mensch sein werden.....

Aber es geht um die Wahrnehmung, um unverfälschte Erkenntnisse, welche aber durch das Kollektiv nicht berücksichtigt werden. Sonst hätten wir keine Kriege und Wirtschaftsprobleme, sondern wären eine menschliche Gemeinschaft, welche gemeinsam sich der Tatsache des höheren Selbstes bewusst wären. Bei Transiten, oder in der Altersprogression ist ersichtlich, wann Zeiten im Leben sind, in denen ein besonderer Zugang zu den geistigen Planeten gefunden werden kann. Entscheidend ist hier letztlich die eigene Grundhaltung - leider gibt es immer noch Bücher in der Astrologie, welche hier determinieren und eine negative Erwartungshaltung verursachen.

Trotzdem hat man mit Energien zu tun, welche man mit dem Intellekt nicht fassen kann, man kann sie nur erfahren. Aber sie sind uns in allen Belangen hoffnungslos überlegen, da es sich ja um göttliche Energien handelt - welche überhaupt die Grundlage der Schöpfung darstellen. Viele wenden sich hier an dieser Stelle ab, weil sie unbewusst Angst vor diesen befreienden Energien haben und daher auch oft Situationen von aussen anziehen, welche dafür sorgen, sich mit den entsprechenden Themen sich auseinanderzusetzen.

Mit lieben Grüßen!

Arnold
Leben ist Werden, nicht Sein...
Arnold Buchenrieder
 
Beiträge: 1680
Registriert: Di 26. Okt 2004, 19:13
Wohnort: 85614 Kirchseeon

Beitragvon barbaraspanien » Sa 9. Apr 2005, 14:03

Hallo arnold

Da hatte ich wohl zeitgleich mit dir einen längeren Beitrag geschrieben , um dann festzustellen, das ich aus Versehen das Kaffeekränzchenforum benutzt habe.
Da ich ja nicht verschieben kann, aber nicht wollte das dies vielleicht falsch aufgefasst wird oder gar andere zu Polemiken hinreissen könnte, habe ich dies vorsorglich gelöscht...und werde dies einfach noch mal neu schreiben.

so bis später--habe noch nicht gefrühstückt, grinse
Barbara :D :D
Wahres Wissen kommt nicht aus dem Intellekt , sondern aus dem unmittelbaren Kontakt.
Wissen haengt vom Dasein ab.
Gurdjieff
barbaraspanien
 
Beiträge: 2013
Registriert: Mi 22. Dez 2004, 19:49
Wohnort: castellar de la frontera

Beitragvon barbaraspanien » Sa 9. Apr 2005, 16:30

Hallo lieber Arnold...

so, ein neuer Versuch meinen Beitrag zu posten...hoffe, kriege den Wortlaut so eínigermassen wieder zusammen...ich beziehe das am Beispiel neptuns bezüglich deiner Aussage das dieser z.b mit schleichenden krankheiten in der üblichen Deutung in Zusammenhang gebracht wird.( hat auch damit zu tun, das Neptun für Chemie und deren Prozesse steht)

Neptun wird ja auch sehr verwirrend erfahren und es ist schwer zu sagen, wann man sich auf der positiven und wann auf der negativen hinsichtlich seiner Manifestationsformen befindet...bezw. die als negativ wahrgenommenen Züge sind ja nichts anderes als die ursprünglichen Eigenschaften ins Extrem übersteigert .

Vorstellungskraft und Kreativität..im Extrem lebt man in einer Fantasiewelt und ist Täuschungen und Illussionen erlegen.
Es kann abér auch sein,das die Flucht oder der RÜckzug in eine Fantasiewelt zu gewissen Zeiten eine durchaus gesunde Reakton ist, welche es ermöglicht, eine Vision zu bewahren oder eine Weigerung, eine Welt zu akzeptieren, due unakzeptabel ist..Bestimmte Bereiche werden aus dem Bewusstsein geblendet...wenn auch zu dem Preis von unerwünschten Nebenwirkungen.

Hingabe und DienstbereitschaftI In der pervertierten Form werden daraus Masochismus und Märtyertum oder die Tendenz seinen Schmerz in Ehren zu halten, um sich damit zu überhöhen..sowie sich somit das Mitgefühl oder die ANteilnahme anderer zu erwerben....somit entbindet man sich der eigenen Verantwortung.

Mitgefühl und Mitleid Hier kann es zur Überidendifikation kommen..man weiss nicht mehr was der andere Mensch ist und was man selber ist.
Spirituelle AUsrichtungIns extrem gebracht könnte dies heissen, das der Mensch seine ganze Zeit mit Meditationen zubringt und sein körperliches und materielles Dasein vernachlässigt und unfähig ist sich mit der materiellen Seite des Lebens auseinanderzusetzen.
Sehr spirituell ausgerichtete Menschen können genausogut der Selbsttäuschung, der Selbstgefälligkeit, dem Fanatismus oder einer Art spiritueller Tyrannei verfallen..ein unbedarfter kann durchaus Momente der Erleuchtung erfahren.
Neptun steht für einige positive, kreative Teile von uns, die wenn kein Zustand der Ausgewogenheit herscht, negative Auswirkungen haben kann.
Es gibt viele Realitäten, Dimensionen und Formen des Daseins, sowie andere Arten Zeit und Erfahrungen zu struktuieren, als die unseren. Man findet keine zwei Menschen, welche eine gleiche Erfahrung machen, wenn wir auch alles was wir erleben denken das es die Realtiät ist und das diese für alle Menschen das gleiche ist.


Das höhere Selbst weiss um die übergeordneten Perspektiven , wenn auch unsere Engstirnigkeit dies verleugnet oder nicht wahrhaben will.
Das Höhere Selbst weiss was wir brauchen und es kann sein , das Krankheiten einen Weg ist sich dies zu verschaffen.
Insbesondere können Probleme daher rühren, das unsere Kultur keine Möglichkeiten zum Rückzug bieter, vor allem was mit Neptun und Aspekten des 12. Hauses zu tun hat. WIr alle brauchen aber von Zeit zu Zeit mehr oder weniger lange phasen der Zurückgezogenheit in denen wir uns auf die inneren Ebenen unseres Daseins einstimmen.
SO haben heute auch Krankenhäuser die Funktion eines Asrahms oder Klosters, weil dies oft die einzigste MÖglichkeit ist sich diesen Raum zu geben...auch ohne gleich Sanktionen befürchten zu müssen.
Wir haben ja hinsichtlich eines höheren Plans keine bewusste Erkenntniss..so können gewisse Aktivitäten und eigenartige Verhaltensweisen auf uns sehr befremdlich wirken aber einen durchaus beabsichtigten Sinn verfolgen.
Eine gute Möglichkeit mit diesen uns vielleicht unheimlich anmutenden Energien zu händeln ist dies durch physische Bewegungen zu kanalisieren. In den früheren Kulturen haben die Menschen diese Art der Energie in Form von Tanz, Trance und Ekstase erlebt. Wir fürchten uns heute davor und benutzen unsere Körper nicht.
Osho hat dies übrigens erkannt, indem er meinte, , das der westliche Mensch nicht die Voraussetzungen mitbringt, stundenlang in bewegunslosigkeit und Stille zu verharren....so muss ersteinmal die Voraussetzung dafür geschaffen werden...so erfand er die bewegungsorientierten Meditationsformen..durch eine Verausgabung körperlicher Energie wird mit einem Stop eine Phase der Stille und Meditation eingeleitet....der östliche Mensch braucht andere Formen, da er in einer ganz anderen Weise konditioniert wurde.somit schuf er eine Synthese zwischen ösltlicher und westlicher Sichtweise.
Dieses einbeziehen auch körperlicher Impulse fördern das aufsteigen und den Ausdruck dieser Energien und haben einen beruhigenden EInfluss hinsichtlich der Ängste, die damit verbunden sein können.

WIr muessen aber auch das Gleichgewicht wahren im HInblick auf die anderen Lebensaufgaben, auch um Übersteigerungen entgegenzutreten.
Wer sein irdisches Leben nicht meistert, in ordnung bringt, findet keine Berufung für eine andere Welt.

Wie nun auf der Basis eines solchermassen ungeordneten Bestandes unserer irdischen Existenz und unseres Bewusstseins ein erfüllender Heilsweg zu gehen ist, erscheint mehr als fragwürdig und bestätigt einmal mehr die tatsache, das wir in der Regel eher gemäss den Prinzip Hoffnung leben bezw einen Traum aufsitzen, als dieser Hoffnung und diesem Traum mittels konkreter Taten zur ERfüllung zu verhelfen.

Wir hoffen auf das Heil und verweigern die zum Heil führenden Taten.

wir wähnen uns schon im Besitz eines Bestandes und einer Ordnung, die wir jedoch erst erwerben müssen.


Ist übrigens sehr interessant lieber Arnold was du schreibst mit welchen Planeten in unserem Radix der Weg zu gehen ist....ja mit merkur ist das ja so eine Sache.....

Alles liebe
Barbara :D
Wahres Wissen kommt nicht aus dem Intellekt , sondern aus dem unmittelbaren Kontakt.
Wissen haengt vom Dasein ab.
Gurdjieff
barbaraspanien
 
Beiträge: 2013
Registriert: Mi 22. Dez 2004, 19:49
Wohnort: castellar de la frontera

Beitragvon SunGolyrics » So 10. Apr 2005, 04:48

Just before our love got lost you said
"I am as constant as a northern star"
And I said, "Constant in the darkness
Where's that at?
If you want me I'll be in the bar"

On the back of a cartoon coaster
In the blue TV screen light
I drew a map of Canada
Oh Canada
And I sketched your face on it twice

Oh you are in my blood like holy wine
Oh and you taste so bitter but you taste so sweet
Oh I could drink a case of you
I could drink a case of you darling
Still I'd be on my feet
I'd still be on my feet

Oh I am a lonely painter
I live in a box of paints
I'm frightened by the devil
And I'm drawn to those ones that ain't afraid
I remember that time that you told me, you said
"Love is touching souls"
Surely you touched mine
"Cause part of you pours out of me
In these lines from time to time

Oh you are in my blood like holy wine
And you taste so bitter but you taste so sweet
Oh I could drink a case of you
I could drink a case of you darling
Still I'd be on my feet
I'd still be on my feet

I met a woman
She had a mouth like yours
She knew your life
She knew your devils and your deeds
And she said
Color "Go to him, stay with him if you can
Oh but be prepared to bleed"
Oh but you are in my blood you're my holy wine
Oh and you taste so bitter but you taste so sweet
Oh I could drink a case of you darling
Still I'd be on my feet
Still I'd be on my feet
I'd still be on my feet



Was ich verabscheue
ist ,
leidlose urinerare in obergriffigkeit

Was heisst Polemik?
Was sind ressistments
Was ist Relativ
Und Kontext
Und was ist Kleb zwischen alten Weiberschenkeln
Fragen


Neptun will Pretty Lies
Dienen will Neptun-da 6 gegenübersteht
er beneidet uns weil wir sexmenschen sind

Und wer als ICH darf es schrieben
ZÖLIBATS_SUSI

Barbara ,wenn Du denn Grössenwahn nicht in den Hafen bringst-wirst du ekelhaft
SunGolyrics
 
Beiträge: 540
Registriert: Mo 31. Jan 2005, 14:27

Beitragvon SunGolyrics » So 10. Apr 2005, 04:54

Sorry-da ich weiss das Du mir eine doofe Antwort wieder gibst
Relax am Meer und Lass dein Astrobezogen Plank
Du bist Therapeutisch Heilend
und rest zu früh oder spät

Gruss vom Tafelberg
SunGolyrics
 
Beiträge: 540
Registriert: Mo 31. Jan 2005, 14:27

Beitragvon Arnold Buchenrieder » So 10. Apr 2005, 10:44

? :roll:
Leben ist Werden, nicht Sein...
Arnold Buchenrieder
 
Beiträge: 1680
Registriert: Di 26. Okt 2004, 19:13
Wohnort: 85614 Kirchseeon

Beitragvon barbaraspanien » So 10. Apr 2005, 10:50

Hallo guten Morgen


Bisher war Arnolds Forum eines der Orte wo es niveauvoll und respektvoll zur Sache geht.

Ich möchte doch darum bitten das dies weiter so bleibt.

auf diese art fühle ich mich regelrecht genötigt die Ergüsse eines verwirrten oder übernächtigten Geistes lesen zu müssen.

Und was hat das mit diesem Thema hier zu tun?

Mit knatschigen Grüssen
Barbara :x
Wahres Wissen kommt nicht aus dem Intellekt , sondern aus dem unmittelbaren Kontakt.
Wissen haengt vom Dasein ab.
Gurdjieff
barbaraspanien
 
Beiträge: 2013
Registriert: Mi 22. Dez 2004, 19:49
Wohnort: castellar de la frontera

Beitragvon Franziska Spicher » So 10. Apr 2005, 11:17

Hallo liebe Barbara,
Dazu muss ich dir vollkommen recht geben. Und es ist wirklich schade wenn jemand wie Arnold sich solche Mühe macht dieses Forum interessant zu beleben von solchen Personen durchkreuzt wird. Ich glaube die liebe Susanne hat momentan zuviel Zeit und muss sich auf diese Weise einwenig die Zeit vertreiben. Manchmal frage ich mich wirklich was bei einigen so in sich vorgeht. Ist es wirklich Lust jemand zu beleidigen?

Liebe Grüsse ins warme Spanien
Franzi
Franziska Spicher
 
Beiträge: 52
Registriert: So 28. Nov 2004, 12:18

Beitragvon GreenTara » So 10. Apr 2005, 13:12

Liebe Barbara :)

die Antwort auf dein Befremden hast du doch selbst gegeben:

Wir haben ja hinsichtlich eines höheren Plans keine bewusste Erkenntniss..so können gewisse Aktivitäten und eigenartige Verhaltensweisen auf uns sehr befremdlich wirken aber einen durchaus beabsichtigten Sinn verfolgen.


Susannes Beitrag hat - aus meiner Distanz heraus betrachtet - sehr viel mit dem Thema der geistigen Planeten zu tun. Ihr Beitrag macht die enorme Spannweite der "Bedeutungen" sehr deutlich. Von hohem Niveau ab in die Niederungen, die auch zum Bewusstwerdungsprozeß gehören (siehe auch das "Interview mit Pluto"). Jeder von uns folgt seinem inneren Plan auf seine / ihre Weise. "Schön" ist das natürlich nicht und nicht alles gehört hierher oder hier ausgesprochen.

Schönen Sonntag
Rita
.
»Niemand ist unter einem schlechten Stern geboren. Aber es gibt Menschen, die den Himmel nicht richtig deuten können.«
Dalai Lama


ASTROeMOTION - Aktuell: Einführung in die MERKURANUS Charakteranalyse – Ralf Richard Kunze
Benutzeravatar
GreenTara
Administration
 
Beiträge: 12049
Registriert: Fr 7. Sep 2001, 01:01
Wohnort: Kassel

Beitragvon Arnold Buchenrieder » Mo 11. Apr 2005, 00:15

Hallo,

Da scheint der Pluto und der Schatten irgendwie aufgetreten zu sein, so dass sich der Jäger anscheinend selbst ins Bein geschossen hat. So gesehen, greifen Prozesse ineinander - reinigend, ganz gemäß dem Pluto....

Mit plutonischen Gefühlen 8)

Arnold
Leben ist Werden, nicht Sein...
Arnold Buchenrieder
 
Beiträge: 1680
Registriert: Di 26. Okt 2004, 19:13
Wohnort: 85614 Kirchseeon

Beitragvon Jan » Mo 11. Apr 2005, 17:10

Hallo Arnold :)

Ich besuch' Dich mal hier ...
Dreidimensionale Betrachtungen der drei neuen Planeten.

Zustimmung und Nachvollziehung für mich in allen Punkten möglich, bis auf
1.Uranus = Sicherheitsstreben / Verteidigungsmechanismen ...

Diese Zuordnung zu Uranus ist mir neu. Sicherheitsstreben sehe ich bei Saturn und auch in Chiron, Verteidigungsmechanismen vielleicht bei Pluto. Wie kam es denn dazu, oder bin ich nicht ganz auf der Höhe?

Bild
Jan
 
Beiträge: 711
Registriert: Di 25. Jan 2005, 20:29
Wohnort: Hamburg

Nächste

Zurück zu Astrologie Spezial

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste