Die Idee der Spiegelpunkte

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Die Idee der Spiegelpunkte

Beitragvon gerry » Di 19. Sep 2006, 12:34

Hallo zusammen! :)

Ich möchte hier die Idee der Spiegelpunkte aufgreifen, da ich damit durchwegs positive Erfahrungen gemacht habe und will hier auch den Hintergrund zum Thema Spiegelpunkte näher beleuchten.

Die Erde umläuft die Sonne in einem Jahr und durchwandert dabei die 12 Tierkreiszeichen. Wegen der Schiefe der Ekliptik verläuft der scheinbare Pfad der Sonnenbahn nicht geradlinig, sondern als Sinuskurve – die Sonne steht zu Frühlingsbeginn am Äquator im Zenit und wandert bis zum Sommerbeginn hoch zum Wendekreis des Krebses bei rund 23,5 Grad nördlicher Breite, ehe die Sonne zu Herbstbeginn wieder am Äquator im Zenit steht, zu Winterbeginn am Wendekreis des Steinbocks bei rund 23,5 Grad südlicher Breite ankommt und schließlich wieder zum Frühlingspunkt zurückkehrt.

Diese Abweichungen sind auch allgemein als Deklination bekannt und das sieht grafisch dann so aus:

Bild

Die Sinuskurve kulminiert am 21.06. zu Sommerbeginn, wenn die Sonne auf 0 Grad Krebs steht. Technisch gesagt, beträgt die Deklination +23,5 (23,5 Grad nördliche Breite). Wir sehen auch, dass die 0-Grad-Linie am 23.09. nach unten geschnitten wird – an diesem Tag steht die Sonne über dem Äquator und hat demzufolge eben eine Deklination von 0 Grad. Dann geht es weiter nach unten bis zum 21.12., unserem Winterbeginn, dort erreicht die Sonne den tiefsten Stand – die Deklination beträgt -23,5 Grad (23,5 Grad südliche Breite). Dann steigt die Kurve wieder an und erreicht die 0-Grad-Linie am 21.03., unserem Frühlingsbeginn, die Sonne steht wieder über dem Äquator (Deklination 0 Grad) und ein neuer Zyklus beginnt.

Nun bewegen sich alle Lichter und Planeten mehr oder weniger entlang der Ekliptik und wir können nun für jeden einzelnen Horoskopfaktor auch die Deklination messen. Nur Sonne und Mond haben, da sie nie rückläufig sind, eine reinrassige Sinuskurve, alle anderen Gestirne haben bedingt durch ihre Rückläufigkeit „Zacken“ drinnen. Beim Merkur sieht das etwa so aus (Grafik zeigt Sonne- und Merkurdeklination):

Bild

Allgemein spricht man bei gleichen Deklinationswerten von „Parallelschein“ und „Kontraparallelschein“. Planeten, die eine gleiche Deklination haben, stehen im Parallelschein, dieser hat Konjunktionscharakter. In der Grafik ist ein Parallelschein gegeben, wenn sich die Sonnen- und die Merkurlinie schneiden. Am 05.09. etwa hatten beide eine Deklination von +7, am 18.11. werden beide einen Wert von -17 haben. Beide Male also der gleiche Wert mit dem gleichen Vorzeichen, also Parallelschein.

Wir können aber auch die Sinuskurve der Sonne wieder für sich betrachten und untersuchen, welche Deklinationen im Jahresverlauf gleiche Werte aufweisen.

Die Deklination der Sonne beträgt circa bei

0 Grad Widder: 0,00 (Frühling)
0 Grad Stier: +11,50......................0 Grad Jungfrau: +11,50
0 Grad Zwillinge: +20,50.....................0 Grad Löwe: +20,50
0 Grad Krebs: +23,44 (Sommer)

0 Grad Waage: 0,00 (Herbst)
0 Grad Skorpion: -11,50....................0 Grad Fische: -11,50
0 Grad Schütze: -20,50 0 Grad Wassermann: -20,50
0 Grad Steinbock: -23,44 (Winter)

Es fällt auf, dass die Deklinationen dann gleich sind, wenn der Abstand zu 0 Grad Krebs oder 0 Grad Steinbock gleich groß ist. Also beispielsweise sind es von 0 Grad Stier bis 0 Grad Krebs genauso 60 Grad wie von 0 Grad Krebs zu 0 Grad Jungfrau. Hier die Grafik zur Veranschaulichung:

Bild

0 Grad Jungfrau ist also ein Spiegelpunkt von 0 Grad Stier, wenn wir durch die Krebs/Steinbock-Achse spiegeln (vertikale Spiegelung). Oder 20 Grad Zwillinge spiegelt sich in 10 Grad Krebs, die Entfernung zu 0 Grad Krebs ist beide Male 10 Grad.

Interessant ist es nun, wenn auf solchen Punkten Planeten im Radix stehen. Zum Beispiel auf 20 Grad Zwillinge ein Mars und auf 10 Grad Krebs der Mond. Je nach Häuserstellung wird man dann eine Konjunktion Mond/Mars deuten können, die Tatkraft wird also stark vom Empfinden mitbestimmt und gar nicht so rational sein, wie dies einem Mars in einem Merkurzeichen für sich betrachtet nachgesagt werden kann.

Spannend kann es werden, wenn sich zwei Planeten mit zwei Aspekten gleichzeitig ansehen. Ich selbst habe in meinem Radix so einen Fall: Saturn steht bei mir auf 17 Grad Wassermann und Neptun auf 13 Grad Skorpion. Das ergibt einerseits ein klassisches Quadrat (mit einem Orbis von 4 Grad), aber andererseits auch eine exakte Spiegelkonjunktion. Beide Planeten sind von 0 Grad Steinbock 47 Grad entfernt. Saturn/Neptun kommt in meinem Horoskop besondere Bedeutung zu, die beiden „bekämpfen sich, um zueinander zu finden“ (was sich liebt, das neckt sich).

Ehe ich fortsetze, würde mich interessieren, ob ich bis hierher verständlich war bzw. von euch jemand Erfahrungen mit Spiegelungen hat, die er/sie gerne mitteilen möchte.

Alles Liebe
Gerry
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Beitragvon Markus » Di 19. Sep 2006, 18:10

Hallo Gerry :)

wieder was über die Möglichkeiten von Astroplus gelernt :)

Deinen Text finde ich verständlich und gut illustriert.
Ich versuche es mal kurz zusammenzufassen:

Parallelschein: 2 Planeten mit gleicher Deklination und gleichem Vorzeichen
Kontraparallelschein: 2 Planeten mit gleicher Deklination und umgekehrtem Vorzeichen
Spiegelpunkt: abgeleitet von der Deklination der Sonne; 2 Planeten mit gleichem Abstand zur Achse Krebs/Steinbock (Widder/Waage dann mit umgekehrten Vorzeichen)

Über Erfahrungen mit den Spiegelpunkten kann ich leider nichts berichten.

Lieben Gruß
Markus
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Beitragvon gerry » Mi 20. Sep 2006, 12:16

Parallelschein: 2 Planeten mit gleicher Deklination und gleichem Vorzeichen, hat Konkunktionscharakter
Kontraparallelschein: 2 Planeten mit gleicher Deklination und umgekehrtem Vorzeichen, hat Oppositionscharakter

Spiegelpunkt: abgeleitet von der Betrachtungsweise der Deklinationen; 2 Horoskopfaktoren mit gleichem Abstand zur Achse Krebs/Steinbock (=vertikale Spiegelung; KONJUNKTIONSSPIEGELUNG) bzw. Widder/Waage (=horizontale Spiegelung; OPPOSITIONSSPIEGELUNG)



Hallo Markus! :)

Danke für deine gute Zusammenfassung, Markus, wobei es nicht nur Planeten sein können, die zu einander im Spiegelaspekt stehen, sondern auch errechnete Punkte wie z.B. AC, MC, Mondknoten u.a. Auch ein Alters- oder Auslösungspunkt könnte so gesehen werden oder aber auch Häuserspitzen.

Im ersten Beitrag habe ich die Spiegelung um die Krebs/Steinbock-Achse, also die Spiegelkonjunktion betrachtet. Im folgenden möchte ich nun etwas die Spiegelung um Widder/Waage, also die Spiegelopposition beschreiben.

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Re: Die Idee der Spiegelpunkte

Beitragvon gerry » Mi 20. Sep 2006, 12:45

Hallo zusammen! :)

Sehen wir uns noch einmal die Deklinationstabelle an, dann sehen wir noch eine Gemeinsamkeit:

Die Deklination der Sonne beträgt circa bei

0 Grad Widder: 0,00 (Frühling)
0 Grad Stier: +11,50......................0 Grad Jungfrau: +11,50
0 Grad Zwillinge: +20,50.....................0 Grad Löwe: +20,50
0 Grad Krebs: +23,44 (Sommer)

0 Grad Waage: 0,00 (Herbst)
0 Grad Skorpion: -11,50....................0 Grad Fische: -11,50
0 Grad Schütze: -20,50...................0 Grad Wassermann: -20,50
0 Grad Steinbock: -23,44 (Winter)

Die jeweils gegenüberliegenden Zeichen haben die selben Deklinationswerte, nur mit einem jeweils anderen Vorzeichen. Stier +11,5 und Skorpion -11,5, Zwillinge +20,5 und Schütze -20,5, Krebs +23,44 und Steinbock -23,44 usw. Aber nicht nur die gegenüberliegenden Zeichen, die in Opposition stehen, weisen diese Merkmale auf, sondern auch deren Spiegelpunkte. Wir hatten schon oben gesehen, dass die Deklinationen bei 0 Grad Stier und bei 0 Grad Jungfrau gleich sind. Also nehmen wir nun statt der Oppositionspunkte deren Spiegelpunkte, dann hätten wir folgende Paarung:

0 Grad Widder: 0,00 (Frühling)
0 Grad Stier: +11,50......................0 Grad Fische: -11,50
0 Grad Zwillinge: +20,50............0 Grad Wassermann: -20,50
0 Grad Krebs: +23,44 .................0 Grad Steinbock: -23,44
0 Grad Löwe: +20,50....................0 Grad Schütze: -20,50
0 Grad Jungfrau: +11,50...............0 Grad Skorpion: -11,50
0 Grad Waage: 0,00 (Herbst)

Dabei ergibt sich, dass Spiegelungen um 0 Grad Widder bzw. 0 Grad Waage zu dieser Tabelle führen, in der die Deklinationen mit ungleichen Vorzeichen aber ansonst identen Werten zusammentreffen. Derartige Deklinationen sind „kontraparallel“ und haben Oppositionscharakter.

Es fällt auf, dass die Deklinationen dann genau gegengleich sind, wenn der Abstand zu 0 Grad Widder oder 0 Grad Waage gleich groß ist. Also beispielsweise sind es von 0 Grad Jungfrau bis 0 Grad Waage genauso 30 Grad wie von 0 Grad Waage zu 0 Grad Skorpion. Hier die Grafik zur Veranschaulichung:

Bild

0 Grad Schütze ist also ein Spiegelpunkt von 0 Grad Löwe, wenn wir durch die Widder/Waage-Achse spiegeln (horizontale Spiegelung). Oder 20 Grad Jungfrau spiegelt sich in 10 Grad Waage, die Entfernung zu 0 Grad Waage ist beide Male 10 Grad.

Interessant ist es nun, wenn auf solchen Punkten Planeten im Radix stehen. Zum Beispiel auf 20 Grad Jungfrau die Sonne und auf 10 Grad Waage der Saturn. Je nach Häuserstellung wird man dann eine Opposition Sonne/Saturn deuten können, das Verhalten ist schicksalhaft und bedächtiger, die Konturen sind schärfer gezogen.

Auch hier kann natürlich der Fall auftreten, dass zwei Planeten dann zwei Aspekte gleichzeitig haben: ein klassisches Trigon von 0 Grad Löwe auf 0 Grad Schütze ist ja gleichzeitig eine Spiegelopposition. Das läuft dann nicht so geschmiert wie ursprünglich mit „reinem Trigon“ gedacht, die Entscheidung ist häufig vorweggenommen („wie konnte ich nur so blöd sein…“) oder wird einem abgenommen („das meiste regelt sich von selbst“).

Schließlich wollen wir uns noch den Extrempunkten widmen. Das sind

0 Grad Widder: Tag- und Nachtgleiche (sin 0°=0), Maximum an Deklinationsveränderung, stärkster Anstieg der Sinuskurve (cos 0°= +1; cosinus ist die erste Ableitung von sinus)
0 Grad Krebs: längster Tag (sin 90°= +1), Deklinationsveränderung=0 (cos 90°=0)
0 Grad Waage: Tag- und Nachtgleiche (sin 180°=0), Maximum an Deklinationsveränderung, stärkster Abstieg der Sinuskurve (cos 180°= -1), „the fall“ (engl.: der Herbst)
0 Grad Steinbock: längste Nacht (sin 270°= -1), Deklinationsveränderung=0 (cos 270°=0)

Die Strecke Widder-Krebs-Waage-Steinbock kann man nun jeweils halbieren, dann erhält man 15 Grad Stier, 15 Grad Löwe, 15 Grad Skorpion und 15 Grad Wassermann (fixes Kreuz). Diese Punkte sind die einzigen, die, wenn sie als Spiegelpunkte genommen werden, 2 Extremwerte ergeben können. Also 0 Grad Widder durch 15 Grad Stier gespiegelt ergibt 0 Grad Krebs. Dabei stehen nun nicht nur die Spiegelpunkte des fixen Kreuzes selbst zueinander im Quadrat, sondern auch die sich aus der Spiegelung ergebenden Extremwerte (0 Grad Widder/0 Grad Krebs).

Bild

Wir sehen in der Grafik deutlich, dass die Spiegelpunkte 15 Grad Löwe bzw. 15 Grad Skorpion von den Extrempunkten Krebs und Waage bzw. Waage und Steinbock gleichweit entfernt sind (45 Grad) und gemeinsam ein Quadrat beschreiben. Man kann auch deutlich erkennen, dass innerhalb des Quadrats die Sinuskurve ihren „geraden Teil“ hat und außerhalb den „gekrümmten Teil“. Die Kurve wird „gezwungen, ihre Richtung zu ändern“ – ganz im Sinne einer Quadratdeutung.

Spiegelungen durch das fixe Kreuz sind auch als diagonale Spiegelungen bekannt und haben Quadratcharakter. Steht also beispielsweise Mars auf 5 Grad Wassermann und Venus auf 25 Grad Wassermann, so sind beide Planeten 10 Grad von 15 Wassermann entfernt, sie stehen also im Spiegelquadrat zu einander, der Tatendrang wird vermutlich mit dem Harmoniebedürfnis in Konflikt geraten.

So weit zunächst die Theorie, die hinter den Spiegelaspekten steht. Die Praxis kann hier erstaunliche Verbindungen zutage fördern, dennoch sind die Spiegelpunkte generell noch zu wenig erforscht. Spiegelungstechniken können aber interessante Perspektiven liefern und die eigene Forschung mit Spiegelungen ist durchaus zu empfehlen, meint

euer Gerry
Zuletzt geändert von gerry am Do 23. Aug 2007, 15:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon GreenTara » Mi 20. Sep 2006, 15:27

Lieber Gerry :)

einen schöneren Bild habe ich leider nicht gefunden.

Danke für die übersichtliche Darstellung in Wort und Bild.

Sehr verführerisch, damit zu experimentieren - dennoch muss ich das ein bisserl nach hinten schieben.

Liebe Grüße
Rita
.
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Beitragvon Markus » Mi 20. Sep 2006, 16:28

Lieber Gerry :)

eine kleine Anmerkung:

Mir ist gerade aufgefallen, das bei den "Hamburgern" Spiegelpunkte auch sichtbar werden, als Halbsumme zum Widderpunkt. Allerdings braucht man dann auch manchmal (je nach Achse und Art des Spiegelpunktes) indirekte HS mit 45°, 90° und 135°. 180° benutze ich sowieso immer mit, habe sie deshalb nicht mit aufgeführt.

Lieben Gruß
Markus

Nachtrag:
Bedeutungen des Widderpunktes nach Witte/Brummund:
Allgemeinheit, Öffentlichkeit, Unpersönliches, Fremdes, Außerhalb, auf die Erde bezogene Einflüsse, Erdhoroskop, pluralistisch
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Beitragvon UranusApollon » Sa 23. Sep 2006, 09:05

Hallo gerry, :-)

Ganz hervorragende klare und verständliche, reich bebilderte Arbeit hast Du uns hier geschenkt, tausendmal Danke! :-)

Spiegelpunkte = Antiszien und Gegenantiszien wurden jahrtausendelang bis einschließlich ins 17. Jahrhundert in der Astrologie genutzt.
Die Antiszien und Gegenantiszien sind eines der vielen Dinge, die die moderne, aufgeklärte, psychologische Astrologie kippte.

Lilly schreibt in Band 1 seines Werkes aus dem 17. Jahrhundert im Kapitel XVIA 'On the twelve Signs of the Zodiac, and their manifold Divisions' auf Seite 90 der Printausgabe über die Antiszien und gibt eine übersichtliche Tabelle.
Auszug:
"The Antiscion signs are those, which are of the same virtue and are equally distant from the first degree of the two Tropic Signs..."

Heute gegen 04.03 hatten wir das Herbst - Äquinoktium. Gegenüber liegt Frühlings – Äquinoktium. Zwischen ihnen liegen die Solstitien. Also: 0° Waage, Widder, Krebs, Steinbock. Zwischen ihnen kann man weiter unterteilen. Z.B. Zwischen 0° Steinbock und 0° Widder kommen wir auf – etwa - Maria Lichtmeß, bzw. ein schon bei den Kelten jedes Jahr wichtiger Termin.
Oder zwischen 0° Widder und 0° Krebs kommen wir auf 15° Taurus.

Die alten Feste und Riten im Jahreskreis entsprechen in den alten Kulturen den durch erwähnte Teilung bestimmten Zeitpunkten.
Für mein Gefühl steckt da eine enorm tiefe Logik, Analogik und Weisheit drin.

Zum Beispiel war das Herbst - Äquinoktium bei den Eleusinischen Einweihungen von primordialer Bedeutung. Siehe:
http://www.matriarchat.net/grundlagen/g ... mabon.html
(Gegeben am Phaenon Tag zur Osyris Stunde.) :-)

liebe Grüße
UranusApollon
"Je schwierig desto denk." Bundeskanzler Adenauer.
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Beitragvon Ares. » Do 11. Jan 2007, 09:18

ich hab von spiegelpunken shcon bei Phoenix (einführung in astrol) gelesen.

dann ahb ich es probiert , aber chancenlos. Es wird so kompliziert. Wenn sich jeder planet einmal horizontal und einmal vertikal spiegelt muß ich alle aspekte zu dem gespiegelten punkt berechnen. Damit enstehen soviele neue aspekte dass ich nicht mit den horoskop arbeiten kann.

es wäre gut wenn die erklärung mit einem horoskop vorgehen würde, dann könnte man es gleich praktisch verstehen.

ich versuch es mal anhand eines horoskopes:
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Beitragvon Ares. » Do 11. Jan 2007, 09:22

Bild
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Beitragvon Ares. » Do 11. Jan 2007, 09:28

Der uranus liegt auf 10 grad Krebs . D.h. er spiegelt sich genau in 20 grad steinbock wieder.
Jetzt tu ich so als ob er dort stünde und berechne alle aspekte zu uranus (zum 20 Grad steinbock ??!)
D.h er bekommt ein bündel von (ca) quadrataspekten vom 10.Haus.

wo spiegelt er sich auf der widder waage achse.

Wie oft spiegelt sich der uranus denn wirklich auf dem horoskop auf welchen punkten ??
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Beitragvon gerry » Do 11. Jan 2007, 09:53

Hallo Ares! :)

Es ist leicher, als es aussieht. Du berechnest einfach die Halbsummen.

So ist hier mit entsprechender Übung schon zu erkennen:
Uranus 10 Krebs
Mars 18 Schütze
Der Uranus steht 80 Grad vor 0 Waage, der Mars 78 Grad danach. Die exakte Halbsumme liegt bei 29 Jungfrau, also 1 Grad Orbis zur horizontalen Spiegelung über 0 Waage/Widder-Achse (Oppositionscharakter).

Oder
AC bei 28 Skorpion
Sonne bei 28 Waage

Der AC steht 13 Grad hinter 15 Skorpion, die Sonne 17 Grad davor. Orbis hier 4 Grad, also eher schwach, aber kann man noch gelten lassen (diagonale Spiegelung durch 15 Stier/Skorpion-Achse).

Der Mond steht mit der Sonne auch in Spiegelung, weil die Halbsumme da 2 Grad Steinbock ist. Vertikale Spiegelung durch 0 Krebs/Steinbock, also konjunktionsähnlich. Ähnlich wird es mit Mond zu Venus/Merkur aussehen, die den Neptun hinten dran haben. Mond in den Fischen hat zwar direkt keinen Spiegelaspekt zum Neptun, weil der Orbis zu groß ist, aber über das Stellium wird er mithineingezogen.

Das sind die auffälligsten Spiegelpunkte, die mir von der Betrachtung der Grafik allein auffallen.

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Beitragvon gerry » Do 11. Jan 2007, 09:58

Ares. hat geschrieben:Der uranus liegt auf 10 grad Krebs . D.h. er spiegelt sich genau in 20 grad steinbock wieder.

Nein, der Spiegelpunkt von 10 Krebs ist 20 Schütze. 10 Krebs liegt 80 Grad vor, 20 Schütze 80 Grad nach 0 Grad Waage. Bzw. 10 Krebs sind 100 Grad nach 0 Widder, 20 Schütze liegt 100 Grad vor 0 Widder.

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Beitragvon Ares. » Sa 13. Jan 2007, 07:41

gerry hat geschrieben:
Ares. hat geschrieben:Der uranus liegt auf 10 grad Krebs . D.h. er spiegelt sich genau in 20 grad steinbock wieder.

Nein, der Spiegelpunkt von 10 Krebs ist 20 Schütze. 10 Krebs liegt 80 Grad vor, 20 Schütze 80 Grad nach 0 Grad Waage. Bzw. 10 Krebs sind 100 Grad nach 0 Widder, 20 Schütze liegt 100 Grad vor 0 Widder.

Alles Liebe
Gerry


Danke !

ich hab schon meinen fehler gefunden. ich hab versucht auf der krebs steinbock ebene zu spiegeln. und da falsch weil ich den planeten unbedingt gegenüber spiegeln wollte.

dabei muß ich einfach den planeten wie auf einem seebild spiegeln, bei dem die seeoberfläche die achse darstellt.
Mal schauen was sich alles spiegelt :-) .-)

phoenix schreibt, dass es egal ist bei welcher ebene man spiegelt. Es drehen sich nur die opposition und die konjunktionen um . alles andere bleibt gleich.

Laut theorie müsste der Uranus in zwilling, jungfrau, schütze , fisch einen spiegelpunkt besitzen !?

ich komme auf 20 Grad zwilling (krebs-steinbockachse)
und auf 20 grad schütze (widderachse)

Wie komme ich auf fisch und jungfrau ??
durch die geraden(mars-widder) (steinb.-krebs) ist es mir unmöglich die andern spiegelpunte von fisch und jungfrau zu sehen.
jungfrau kann ja kein spiegelpunkt sein, weil zwischen jungfrau und uranus im krebs keine achse durchgeht ????

und vor allem welche spiegelpunte sind dann für eine deutung ausreichend ? einer , oder benötige ich dann alle 4.


Also das ich in meinen Zustand heute noch rechnen kann :-) das grenzt an ein Wunder.

Also bei meinen Horoskop habe ich genau

jeweils 2 komplette gespiegelete planeten (o grad orbis)
jeweils 5 gespiegelte Planeten mit (1 grad orbis)



die 2 und 3 grad hab ich nicht einmal berücksichtigt, aber da würden auch noch ein paar zusammenkommen.

Also ich überschlaf das einmal. Gute Nacht :-)
liebe gruesse Ares.
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Beitragvon gerry » Mo 15. Jan 2007, 14:48

Ares. hat geschrieben:....
Laut theorie müsste der Uranus in zwilling, jungfrau, schütze , fisch einen spiegelpunkt besitzen !?

ich komme auf 20 Grad zwilling (krebs-steinbockachse)
und auf 20 grad schütze (widderachse)

Wie komme ich auf fisch und jungfrau ??
durch die geraden(mars-widder) (steinb.-krebs) ist es mir unmöglich die andern spiegelpunte von fisch und jungfrau zu sehen.
jungfrau kann ja kein spiegelpunkt sein, weil zwischen jungfrau und uranus im krebs keine achse durchgeht ????

und vor allem welche spiegelpunte sind dann für eine deutung ausreichend ? einer , oder benötige ich dann alle 4.


...


Hallo Ares!

Ich habe einmal versucht, die Aussagte von Phoenix anhand deines Uranus, der da auf 10 Grad Krebs steht, grafisch zu veranschaulichen:

Bild

1. Spiegeln wir den Radix-Uranus über die Krebs/Steinbock-Achse (in magenta dargestellt), erhalten wir den Spiegelpunkt 20 Grad Zwillinge (Uranus in magenta). Diese Spiegelung durch Krebs/Steinbock entspricht einer Konjunktion (die Sonne hätte die gleiche Deklination auf 10 Krebs wie auf 20 Zwillinge --> Parallelschein). Stünde auf 20 Grad Zwillinge ein Planet, könnte man eine Konjunktion von Uranus mit diesem Planeten deuten).

2. Spiegeln wir den Radix-Uranus über die Widder/Waage-Achse (in hellblau dargestellt), erhalten wir den Spiegelpunkt 20 Grad Schütze (Uranus in hellblau). Diese Spiegelung durch Widder/Waage entspricht einer Opposition (die Sonne hätte die gegengleiche Deklination auf 10 Krebs wie auf 20 Schütze --> Kontra-Parallelschein). Stünde auf 20 Grad Schtze ein Planet, könnte man eine Opposition von Uranus mit diesem Planeten deuten. Wir finden da auch tatsächlich bei 18 Schütze den Mars im Radix, also kann man Mars Opp. Uranus deuten).

3. Spiegeln wir den Radix-Uranus über 15 Grad der Fixzeichen (in braun dargestellt), erhalten wir als Spiegelpunkt 20 Grad Fische, wenn wir durch 15 Stier/Skorpion spiegeln und außerdem 20 Grad Jungfrau, wenn wir durch 15 Löwe/Wassermann spiegeln - also 2 Spiegelpunkte (Uranus in braun). Diese Spiegelung durch 15 Grad Fix entspricht einem Quadrat. Stünde auf 20 Grad Jungfrau oder 20 Grad Fische ein Planet, könnte man ein Quadrat von Uranus mit diesem Planeten deuten. Wir finden auf diesen Punkten annähernd die IC-MC-Achse sowie die Mondkntenachse, also könnte man ein Quadrat Uranus zum MC und zu den Mondknoten deuten).

Ich habe nun auch dein (aus der Grafik geschätzes) Radix lediglich mit diesen Spiegelaspekten abgebildet:

Bild

Ich hoffe, dieses Bild hilft dir beim Verständnis der Spiegelpunkte weiter, Ares!

Alles Liebe
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Beitragvon Ares. » Mo 15. Jan 2007, 14:58

DANKE :-) :-) :-)

Von den Zweiten braunen Achsen hat Phoenix nichts geschrieben.

ein blick genügt und alles ist klar. Ich dachte es gibt nur zwei spiegelpunktachsen.

Die bleiben aber für alle zeichen konstant. Egal wo sich die planeten befinden - vorsichtige frage :-)
liebe gruesse Ares.
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