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Das Forum für API, TPA, Finanzastrologie, Combine/Composite, Rhythmische Auslösungen, fraktale Progressionen, Stundenastrologie und mehr
von gerry » Sa 20. Sep 2008, 00:34
Hallo zusammen!! Nun, da sich die Sonne auf jenem Tierkreisgrad in der Jungfrau befindet, wo sie auch zu meiner Geburt stand, ist es an der Zeit, die Pforten meines Webportals http://www.tierkreis.at offiziell zu eröffnen. Natürlich ist dieser Zeitpunkt nicht zufällig gewählt, schließlich ist es das Eröffnungshoroskop der Tierkreis-Seite: Aszendent Krebs, die Sonne am tiefsten Punkt (Mitternachtsstellung) und Uranus am höchsten Punkt. „Etwas neues wird aus der Taufe gehoben“ lautet die Deutung für diese Zeitqualität und das finde ich für eine Eröffnung durchaus geeignet. Meinen ersten tierkreis.at-Newsletter habe ich der Lehman-Pleite gewidmet: ----------------------------------------------Lehman und der Fische-Vollmond-------------------------------------------------------------------Die letzten Newsletter widmete ich speziell dem Thema Pluto und der Auffälligkeiten mächtiger Ereignisse (Pluto = Macht), vor allem auf dem Sektor Rohöl und Banken, denn für beide Branchen ist Pluto der Verwandtschaftsplanet im Horoskop schlechthin. Der äußerste Planet unseres Sonnensystems ist nun astronomisch seit 2 Jahren nicht mehr als Planet anerkannt, doch astrologisch ist Pluto alles andere als unwichtig, insbesondere, wenn es um die Bewegung der Massen auf diesem Globus und den Zeitgeist geht, der das Geschehen auf dieser Erde prägt. Schon beim ersten Wechsel vom Schützen in den Steinbock war deutlich wahrnehmbar, dass es zu Bereinigungsprozessen kommen wird, die dem kranken Wachstum ein Ende bereiten werden und durch Gesundschrumpfen ein Genesungsprozess eingeleitet wird. Diese Genesung wird notwendig und möglich, jedoch nicht einfach sein. Gleich einem Krebsgeschwür, das sich in der expansiven Schütze-Zeit durch immer größer werdende Fusionen, stark anwachsende Volumina von Geldmengen, Finanzprodukten und Jahresgagen hoch dotierter Vorstandsmitglieder gebildet hat, ist nun in der Steinbockzeit Chemotherapie angesagt: die Liquidität wird knapper (Geldvernichtung statt Liquiditätsschöpfung), wie alles, was im Überfluss vorhanden ist, entsorgt wird. Dazu gehören auch jede Menge Derivativprodukte, die Ottonormalverbraucher gar nicht versteht und offenbar selbst die eigenen Erfinder nicht. Wie kann es sein, dass jede Bank betont, Spitzensysteme und Superspezialisten für das Monitoring ihrer Risiken zu haben und gleichzeitig trotz der wachsenden Anzahl an sogenannten Risk Managern die Risiken schlagend werden – und zwar nicht nur hinsichtlich der Anzahl an Instituten, sondern vor allem in Bezug auf die Ausfallshöhe. Statt Millionenverluste heißt es nun Milliardenabschreibung, statt Schilling steht Euro vor der Zahl – astronomische Beträge versinken in schwarzen Finanzlöchern. Die Kontrollmechanismen sind also keinen Pfifferling wert. Jedes System, jedes Regelwerk kann nur funktionieren, wenn es beachtet wird und ein Notfallplan für Systemlücken, die zwangsläufig auftreten, existiert. Um ein Regelwerk in seinem vollen Umfang beachten zu können, wird es notwendig sein, es einfach zu halten. Dafür steht nämlich Steinbock auch: für einfache und klare Strukturen ohne Wenn und Aber. Für komplexe Strukturen ist die Zeit nun abgelaufen. Bestes Beispiel für den Untergang solcher komplexer Pseudostrukturen waren Freddie Mac (FRE) und Fannie Mae (FNM). Schon vor Jahren kursierten Meldungen, niemand könne das Firmenportfolio in seiner Gesamtheit risikotechnisch bewerten. Doch statt es einfacher und verständlicher zu machen, wurden FRE und FNM noch weiter aufgebläht. Beide Unternehmen wanderten am 08.09.2008 in den Staatsbesitz der USA und die Anleger verloren ihr gesamtes eingesetztes Kapital. Die Aktienmärkte meldeten weltweit starke Kursverluste. Wie so oft kristallisiert sich die Zeit, die die Sonne im Zeichen der Jungfrau verbringt (24.08.-23.09.), als kritisch heraus, vor allem bei den Mondphasen Neu- und Vollmond. Dieser Vollmond fiel heuer auf den 15.09. Ein ganz besonderer Tag, denn Uranus sollte diesmal dem Vollmond in den Fischen zur Seite stehen. Uranus steht oft für „das Zerschlagen des gordischen Knotens“ und das geschah auch – mit der alteingesessenen Investmentfirma Lehman Brothers Inc. (LEH) Am 15.07.1850 in Montgomery/Alabama gegründet, gestorben am 15.09.2008 um 5:30 BST (British Summer Time), gerade als Saturn gemeinsam mit der Sonne aufging. Saturn, Hüter der Schwelle und Herrscher über das Steinbock-Zeichen, zwingt zum Bekennen der Wahrheit. Die Wahrheit ist: Lehman ist bankrott. Teile des Unternehmens werden an Barclays um 1,2 Mrd. Euro verkauft (17.09.), für den Rest wurde Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt. Auch der Versicherer American International Group (AIG) stand vor dem Aus, doch mit einer Finanzspritze von 85 Mrd USD seitens der US-Notenbank FED ist AIG vorerst einmal gerettet, doch das Vertrauen in den Finanzsektor schwindet von Tag zu Tag. Während ich hier schreibe, zeichnet sich bereits das nächste Debakel der Washington Mutual, größte Bausparkasse der USA, ab. Morgan Stanley ist ebenfalls gefährdet, leidet an Verdauungsproblemen ob der geschluckten Bear Stearns (BSC). Auch Goldman Sachs oder Citicorp sehen nicht gerade rosig aus, die US-Banken reißen auch die Kurse der europäischen Finanzwerte in die Tiefe. Spannend das Aktienhoroskop von LEH (11.05.1994 um 09:37 in New York, NY) für Freunde des 7er-Rhythmus: Lilith und Chiron sind gleichzeitig ausgelöst, die dunklen Seiten der freien Marktwirtschaft verursachen Scherz und Leid. Das Leben geht auch ohne Lehman, Freddie Mac, Fannie Mae, Ambac und wie sie alle heißen, diese großen Namen mit den kleinen Aktienkursen, weiter. Was kann man nun als Anleger tun? So mancher folgte meiner Warnung und reduzierte im Frühsommer die Aktienpositionen. Mittlerweile sind die Kurse der Leitindizes rund 15% tiefer. Rund um den Herbstbeginn (23.09.) sollte vorerst die Einstimmung auf härtere Zeiten vorüber sein, die kommenden Monate sehe ich eher freundlich. Erst im Jahr 2010/11 beginnt dann der wirklich große Abschwung, wenn die äußeren Planeten von Jupiter bis Pluto allesamt in Kardinalzeichen (Widder, Krebs, Waage, Steinbock) stehen. Der Aufschwung bis dorthin wird aber an die Dynamik der vergangenen Jahre nicht anschließen können. Ausnahmen können hier MidCaps und Nebenbörsen bieten, auch die Wiener Börse gehört dazu, vielleicht reicht es sogar noch für ein ATX-Hoch im Jahr 2010, denn der ATX ist im Steinbock gut besetzt (02.01.1991, 9:30 MEZ, Wien). Allerdings sollte das Niveau von 2.500 halten, es bildet die nächste Unterstützung. Doch abgesehen von Aktien scheinen Rohstoffe und vor allem Edelmetalle erheblich mehr Potential auf lange Sicht zu haben. Es ist meiner Ansicht nach eine günstige Zeit, sich wieder Gold zuzulegen, auch eine Beimischung von Silber sieht vielversprechend aus. Im Währungssegment ist der Dollar zu meiden, eventuell ist hier ein Eurotief (Dollarhoch) zwar im Jahr 2009 noch möglich, doch vermutlich nur marginal. Kurse um 1,30-1,35 können zum Kauf genutzt werden, denn der Dollar könnte durchaus massiv verlieren. Fundamental reicht an sich schon das Argument der stark angestiegenen Staatsverschuldung durch die Übernahme von FRE, FNM und AIG, doch auch die Markttechnik und die Astrologie sprechen für eine erneute Abschwächung des Dollars. Fonds und Versicherungen stehe ich bis auf einige Ausnahmen weiter skeptisch gegenüber. Selten findet sich ein Investmentfonds, der seine Benchmark nachhaltig schlagen kann. Wer mit Finanzen generell gut umgehen kann, sollte sich in Zukunft auch verstärkt um die Veranlagung kümmern. Dabei auch eine eigene Meinung bilden und Fehler riskieren, zu Beginn vielleicht mit einem Finanzcoach zur Seite, dann in Eigenregie. Es wird wichtig sein, im Steinbock vieles selbst zu erledigen und nicht wie bisher an Vertrauenspersonen zu delegieren. Eigenständigkeit in vielen Belangen muss nun trainiert werden.Daher: Mut zur Eigenständigkeit! Wer sich auf andere verlässt, ist verlassen. Selbst ist der Mann, die Frau – wer auch immer, es geht um die Wahrung der Identität, das was einen selbst ausmacht und die Wirkung, die man mit eigenem Tun erzielt. Das bedeutet im Klartext: nicht gleich blindlings Gold kaufen, nur weil es auf der vorigen Seite stand, sondern sich mit dem Goldmarkt auseinandersetzen. Tut man das nicht, sollte man gar nicht erst ans Kaufen denken. Lieber das umsetzen, wo man sich sicher fühlt und an neue Geschäftsfelder vorsichtig heranwagen – wie im echten Geschäftsleben. Alles Liebe Gerry
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von Bärchen » Sa 20. Sep 2008, 10:42
Hallo Gerry, Super, herzlichen Glückwunsch zu Deiner "Seite" und viel Erfolg  . Lieben Gruß Bärchen
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von sternenfee » So 21. Sep 2008, 15:12
wie immer, hochinteressant und fasziniernd, gerry hab mir gleich deinen newsletter aboniert und eine wirklich tolle homepage, sehr übersichtlich und klar und doch merkt man den krebs AC, ich fühl mich gleich wie zuhause 
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von Iakchus » Mo 27. Okt 2008, 21:28
Hallo zur Zeit mache ich eine Börsensimulation (also ein Depot ohne real zu investieren; geht zB gut bei http://tradingbird.onvista.de ). Ich finde es interessant, dass es einige Aktien gibt, die robuster sind und gegen die Tendenz agieren können. Die Volkswagen Aktie hat zwar grad ein Hoch , aber ich denke die wird bald auch rasch runter stürzen. Es ist die Rede davon, dass es da eine Mege PUT-Optionen gab, oder so was ähnliches (Leerverkäufe? Keine Ahnung was das ist, aber hört sich nach Seifenblase an). Doch die Deutsche Börse AG scheint sehr robust zu sein. Schon seit längerer Zeit ist mir das aufgefallen. Wenn ich Geld hätte, würde ich jetzt in Deutsche Börse investieren. Weiterhin gilt K+S als Geheimtipp, aber das wurde von einem Börsenguru so gesagt (Markus Frick), und da muss man vorsichtig sein. Ist ein Agrarunternehmen, das fuer das nächste Jahr allerdings eine gute Zeit glaubt zu haben. Was habt ihr denn so für Favoriten? P.S. apropos Fonds, - auch ich denke, wenn man wirklich gewinnen will, sollte man ein eigenes Portfolio zusammenstellen. Und es ist bestimmt nicht verkehrt auch mal zu spekulieren auf kurzfristige Kurssteigerungen. Das ist zumindest, was meinem Temperament entspricht und mir zusagt. Obwohl ich noch wenig Ahnung habe, würde ich jetzt noch nicht auf langfristige Anlagen setzen, mir ahnt, dass die Zeit einfach zu unruhig ist. Meine primitive Einschätzung geht dahin, dass bis März 2009 die Kurse waklig sind (hohe Schwankungen), dann eine kurze Ruhephase oder auch Aufschwung, und zum Herbst 2009 (ab August) wieder ein leichtes Absacken eintritt (in Bezug auf den Dax zumindest). LG Stefan
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von gerry » Di 28. Okt 2008, 15:18
Iakchus hat geschrieben:... P.S. apropos Fonds, - auch ich denke, wenn man wirklich gewinnen will, sollte man ein eigenes Portfolio zusammenstellen. Und es ist bestimmt nicht verkehrt auch mal zu spekulieren auf kurzfristige Kurssteigerungen. Das ist zumindest, was meinem Temperament entspricht und mir zusagt.
Obwohl ich noch wenig Ahnung habe, würde ich jetzt noch nicht auf langfristige Anlagen setzen, mir ahnt, dass die Zeit einfach zu unruhig ist. Meine primitive Einschätzung geht dahin, dass bis März 2009 die Kurse waklig sind (hohe Schwankungen), dann eine kurze Ruhephase oder auch Aufschwung, und zum Herbst 2009 (ab August) wieder ein leichtes Absacken eintritt (in Bezug auf den Dax zumindest).
LG Stefan
Hallo Stefan, deine "primitive" Einschätzung deckt sich zu 100% mit meiner! Ob sie richtig ist, wird sich im März kommenden Jahres zeigen. Jedenfalls halte ich es für absolut richtig, 1. sich um sein Geld verstärkt selbst zu kümmern, lieber ein eigenes Portfolio zusammenstellen als vertrauensvoll in Fonds zu investieren. 2. Es ist nie verkehrt, kurzfristige Schwankungen auszunutzen. Wenn Aldi ein Sonderangebot hat, rennen auch alle hin und warten nicht wieder auf den Normalpreis. Das gilt auch an der Börse. Allerdings sollte auch auf Verlustbegrenzungen geachtet werden. Da gibt es auch den Spruch: "Langfristige Investments sind Veranlagungen, bei denen man vergessen hat, die Verluste zu begrenzen." (-> stop loss-Order) 3. Bei meinem NL vor einer Woche empfahl ich ein paar österreichische und deutsche Aktien und klammerte bewusst VW aus, weil "hier eigene Kräfte am Werken sind, die schwer abschätzbar sind". Das war bei 300. Jetzt ist der Stamm bei 1000  Es hätten auch 100 sein können, ich vermutete, die Glattstellung wäre schon über die Bühne - war sie aber noch nicht. Abgesehen davon führe ich ein Musterportfolio für Kleinanleger, da krieg ich keine 100 VW rein. Heute gab es Schnäppchen zum Nachkaufen, ich steckte die Nase nochmals in RWE und Siemens rein, während ich gerade die Geschichte von VW für meine Leser schreibe. Auffällig: Die USA, so schwach sie auch waren, haben ihr Tief vom 10.10.08 nicht mehr unterschritten, während der DAX am 24.10. ein einsames Tief bei 4005 einschrieb. Diese "Intermarket-Divergenz" (unbestätigtes Tief des DAX gegenüber dem Dow bzw. S&P) ist ein Kaufsignal, an meiner Aussicht auf rund 6000 halte ich nach wie vor fest. Danach wird es zusehends wichtiger werden, sich über den Wert des Geldes an sich Gedanken zu machen. Das rückt Gold wieder in den Fokus (das bei mir derzeit seit 900 auf Verkauf steht, mit stop buy bei 800; dzt. 750), fremde Währungen wie zB den Yen und landwirtschaftliche Nutzflächen, falls es aufgrund der enormen Liquidität, die von Fed und EZB bereitgestellt werden, zu einer Ent-Wertung kommt, wie das in Europa schon einige Male der Fall war. Wenn Ver-Wertung Saturn in Jungfrau ist, ist dann Ent-Wertung Uranus in Fische?  -Aspekte waren jedenfalls auch historisch auch und gerade in Wirtschaftsdingen relevant. 1919:  und  Ende des 1. Weltkrieges und Beginn einer massiven DM-Notenpresse, um die Reparationszahlungen an die Siegerstaaten zu "finanzieren". Bezahlt hat der kleine Bürger in einer beispiellosen Geldentwertung (Der Dollar stieg wie eine Rakete, die DM wurde immer weniger wert). Andersrum wars gemütlicher  und  , aber auch hier liegt ein Hoch des Dow Jones, das inflationsbereinigt fast bis zur Jahrtausendwende hielt! Die Siebzigerjahre waren geprägt von stärkerer Inflation, der Dollar fiel wie ein Stein (die DM stieg wie eine Rakete, also umgekehrt zu 1919), doch alles in kleinerem Rahmen als 1919. Und jetzt? Ist wieder  und  und wir haben 3-4 Jahre Zeit, ein brauchbares Konzept für mehr oder weniger Entwertung der Zahlungsmittel zu erstellen. Gedankenspiel: Was nützt ein DAX von 10.000, wenn 1 kg Kartoffel 15 Euro kostet? Es wäre der schnellste und einfachste Weg, wie sich der Staat entschulden kann (zulasten des Privatvermögens). Wenn ich zusehr spinne, sagt es mir bitte rechtzeitig! *gg* Alles Liebe Gerry
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von Iakchus » Mi 29. Okt 2008, 11:59
Hallo gerry!  sehr aufschlussreich! Den Dollar beginne ich grad auch zu "entdecken", als Beobachtungsobjekt. Aber ich muss da noch begreifen, wie ich den Wert einordnen soll zB in Verhältnis zum Euro. In Gold zu investieren , den Rat hört man immer wieder. Ich habe da einiges drüber gelesen und ist auch sehr interessant, diesen Kurs zu beobachten, auch historische Zusammenhänge zu entdecken und Schlussfolgerungen zu ziehen. Es scheint, dass der Goldkurs in der Tendenz dann erst mal leicht steigt, wenn der DAX-Kurs sinkt. Vielleicht gibt es da auch einen Zusammenhang mit dem Euro, dass dieser dann nicht steigen darf. Diesen Anstieg des Goldkurs anfang Oktober - als die Börsen ihr markantes Tief hatten - kann man vielleicht fast als Symbol für den Mechanismus heranziehen. Seit Ende 2005 steigt der Goldkurs unaufhörlich. Doch andererseits bin ich gespannt , falls es denn zu einer deutlichen Rezession kommt (wo auch die Elektronikbranche betroffen ist), ob dann in den nächsten drei Jahren nicht auch die Nachfrage nach solchen Rohstoffen sinkt und damit auch der Gold-Preis. Was den Geldwert betrifft, scheint es sich da um eine Warnung zu handeln, die man berechtigt ist zu haben. Ich bin daher auch gespannt auf die Entwicklungen und Verwerfungen, die es noch geben wird. Zum Beispiel hat der IWF nun angemahnt, eventuell nicht genug Geld bieten zu können, um solche Bankrott Staaten wie Island, Ungarn, Ukraine oder Pakistan zu helfen, wenn noch weitere Staaten hinzu kämen. Ich denke das Loch der Krise öffnet sich noch langsam, die Finanz-Tsunami Welle ist geschehen, aber noch nicht alle Wirkungen offen ans Licht getreten. Übrigens, was ich zur deutschen Börse gesagt habe, revidiere ich. Ich hatte einseitig auf eine gewisse Tendenz geachtet, dass sie schon mal gegen den DAX-Kurs steht, aber mit der Zeit habe ich schnell begriffen, dass es eher darauf ankommt, wie der Kurs in der Tendenz insgesamt verläuft, also zB über 6 Monate hinweg. Da ist die deutsche Börse am sinken gewesen. Also eher was für drei Tages -Spekulationen. Die Telekom dagegen stieg in der Tendenz (letzte 4 Monate) etwas, und hat die Krise auch recht überstanden. Aber irgendwie habe ich bei dieser Aktie ein schlechtes Gefühl. Die anderen Aktien sichte ich erst noch. Bin eigentlich erst seit dem 24.10 dabei. Siemens habe ich auch in meinem Simulationsdepot (neben Hypo Real, Linde und Fresenius). LG Stefan
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von gerry » Mi 29. Okt 2008, 14:28
Hallo Stefan, Euro und Gold laufen eher parallel, steigen oder fallen also gemeinsam. Dabei ist der Euro oft ein Nachläufer: Goldhoch im März, der Euro folgte im Mai. Nun steht einmal ein Goldtief im Oktober im Raum (684), der Euro folgte ein paar Tage hinterher, hat aber vielleicht sein unbestätigtes Tief noch vor sich. Hier lehne ich mich zurück: ich habe bei 900 verkauft und kaufe erst zurück, wenn 800 überschritten wird - dzt. 750). Der Ratschlag mit Gold, der überall zu hören war, war ausschlaggebend für den Verkauf bei 900. Menschen standen Schlange vor den Münzhändlern, dennoch konnte der Goldpreis sein historisches Hoch von 1036 bei weitem nicht erreichen - ein extremes Schwächezeichen! Auch hier bewahrheitet sich: was die Mehrheit macht, ist meist verkehrt. Es ist der Zeitpunkt, Aktien zu kaufen und Gold zu verkaufen - nicht umgekehrt, wie das die Masse tut. Das Gold wird aber vermutlich nochmals kommen, wenn es Schwierigkeiten mit den Werten des Papiergelds gibt. Apropos VW: ein historisches Hoch von 1005,01 Euro je Stammaktie wurde am 28.10.2008 erreicht, exakt um 9:40 Uhr MEZ. Meine VW-Geschichte ist übrigens nun fertig, nachzulesen hier: http://www.tierkreis.at/modules/uploadm ... ation_id=0Gestern, am 28.10. war Neumond. Nun gibt es zwei Mondstorys: einmal "Lehman und der Fische-Vollmond" und dann "Das Wunder von Wolfsburg und der Skorpion-Neumond". Da bin ich ja dann gespannt, was der Krebsvollmond am 11.01.2009 bringen wird, wenn Voll- und Neumond in den Wasserzeichen weiter so intensiv wirken Alles Liebe Gerry
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von astroHHUSA » Fr 19. Dez 2008, 07:49
Hallo Gerry. Mit Gruss aus den USA - und Glueckwunsch zu deiner Seite und viele Kunden. Habe mir deine Newsletter aboniert! Best Ben
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von gerry » Fr 19. Dez 2008, 10:23
Hi Ben Herzlich willkommen hier im Forum und danke für deine Glückwünsche! Ein bewegtes Jahr ist abgelaufen, vieles steckt nun in den Startlöchern. Die Saturn/Uranus-Oppositionen werden 2009 das alte Wertesystem kräftig durchbeuteln. Festhalten an alten Strukturen ist nicht mehr angesagt. Unter dem Aspekt ist die Senkung des US-Leitzinses auf 0-0.25% zwar einerseits revolutionär (Uranus), denn solch einen Zinssatz gab es in den USA noch nie, aber andererseits hält die Maßnahme an der alten Systemvorstellung fest, mit niedrigen Zinsen könne die Wirtschaft "wieder so werden wie vor der Krise" (Saturn). Doch das Geld kommt nicht in den Umlauf, sitzt bei den Banken fest. Die geben kaum Kredite, sondern legen das Geld wieder umgehend bei den Notenbanken an, suchen die Sicherheit. Ich kenne nun ein paar kleinere Gewerbetreibende, die bräuchten für die Umsetzung ihrer Projekte auch Fremdkapital. Trotz guter Bonität wird das Darlehen verweigert, die Deckung müsse 100% betragen. Welch ein Scherz - wenn man 100% Deckung hat, braucht man auch keine Bank mehr. Damit wird klar, das monetaristische Tools (Zinssatz, Geldmenge) nicht mehr so greifen wie vor 2008. Neue Wege müssen gefunden werden und da werden einige Überraschungen auf uns warten. Eine Gesellschaft, die sich für Verfehlungen belohnt, in dem sie ihren "Top-Managern" astronomisch hohe Abfertigungen bezahlt, weil die die Unternehmen an die Wand fahren, hat kollektiv Schuld auf sich geladen (Saturn). Nun ist die Zeit der Entschuldung gekommen, der Sühne, um zur Freiheit zu gelangen (Uranus). Entschuldung auch im wirtschaftlichen Sinne: wie wird man Schulden los? Ein Staatsbankrott macht frei von Altlasten, wer wird Island folgen? Banknoten sind Schuldscheine - sie zu entwerten, kann eine Lösung sein. Nebenwirkungen? Beipackzettel lesen: "Für Informationen zu unerwünschten Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Finanzarzt oder Astroapotheker." Nur Bares ist Wahres? Ablaufdatum beachten! (Vor allem die katholische Kirsche sollte sich warm anziehen. Beim letzten Durchgang Plutos durch den Steinbock hat sie 2/3 ihres Vermögens verloren. Schaffen wir also erst einmal die Kirchensteuer ab  ) Alles Liebe Gerry
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von Krokar » Mi 4. Feb 2009, 00:53
Hallo Gerry, ich möchte diesen Thread neu aufleben lassen, da es viele Sachen gibt die mathematisch erklärt werden können wie auch die Darstellung eines Worst Case Szenarios. Einigen Statistischen Berechnungen zu Folge so könnte dieses Worst Case Szenario dieses Jahr durchaus eintreffen wenn nicht noch einige sehr tiefgreifende staatliche Maßnahmen disese Szenario um einige Zeit verschieben würde. -- Vor ab sollte allerdings noch jeder Wissen das dies schon Marx und Engels beschrieben haben nur konnten sie den konkreten Zeitpunkt nicht benennen. Und jetzt meine Frage diesbezüglich wohin deuten die momentanen Konstellationen und was wichtiger ist gab es von Astrologen in den vergangenen 2 Jahren hinweiße darüber und was bringt uns die Zukunft bis zum Jahr 2014 laut Sternenkonstellation. M. E. ist jetzt die zeit zum Handeln gekommen um ein Umdenken aller Menschen zu fördern die Natur zu erhalten
Spirtuell gesehen gibt es ja schon seit Jahrtausenden dieses Feste Datum 2012.
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