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von gerry » Do 23. Mär 2006, 10:27
...Zitat GreenTara Keine Ahnung, wie du das siehst, aber Eingangsbereiche aus Glas und Stahl, mit viel Marmor und Ähnlichem, wie es in vielen Banken zu sehen ist, hat für mich etwas von Steinbock.. Einmal wegen der gewählten Materialien und zum anderen, weil man sich so der Öffentlichkeit darstellt. Wobei Immobilien ja stimmigerweise Krebs zuzuordnen wären. Wäre interessant, sich mal Gründungshoroskope anzusehen und zu schauen, wie die Achse Krebs-Steinbock besetzt ist. Das wäre aber vermutlich ein neues Thema. - (Aus dem Thread "Bilancia astrologica")
Hallo Rita, hallo zusammen!
Ich finde auch, daß bei Banken die Krebs-Steinbock-Achse eine wesentliche Rolle spielt und ebenso natürlich Pluto sehr wichtig ist, da die Banken als Hauptaufgabe Risikotransformation haben und gleichzeitig die Fäden der Macht in Wirtschaft und Politik ziehen. Geld=Stier und mit Skorpion wird es verarbeitet. Ich habe hier das Gründungshoroskop einer Bank, die derzeit in die Schlagzeilen geraten ist, der österreichischen BAWAG:
Hier sind sowohl Steinbock - Krebs als auch Pluto und Saturn ziemlich prägnant gestellt. Mond in Stier paßt auch gut für eine Bank. Derzeit hat die Führungsetage aber andere Sorgen, nachzulesen hier:
http://www.orf.at/060322-97740/index.html
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von GreenTara » Do 23. Mär 2006, 23:19
Lieber gerry
wow, das sieht wirklich sehr, sehr interessant aus - vor allem diese Sonne am Krebs-IC beeindruckt mich so wie insgesamt die Betonung der Mond-Saturn-Themen. Hätte nicht gedacht, dass sich meine Vermutung in einem Gründungshoroskop derart deutlich wiederspiegelt.
Werde mir das am Wochenende genauer ansehen und auch die Transite und Progressionen der derzeitigen Krise.
Lieben Gruß
Rita
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von gerry » Fr 24. Mär 2006, 23:19
Liebe Rita @ all,
Nun ist wieder ein Mosaiksteinchen in den Medien aufgetaucht:
http://www.orf.at/060324-97793/index.html
Der Alleineigentümer ÖGB (Österreichischer Gewerkschaftsbund) hat die Bank subventioniert, um eine Ausweisung eines Verlustes in Höhe von einer Milliarde Euro abzuwenden.
Es heißt in diesem Bericht insbesondere:
Weninger (der Aufsichtsratsvorsitzende der BAWAG und gleichzeitig Finanzchef des ÖGB, Anm. d. Red.) selbst hatte im Oktober 2000 von den Verlusten Kenntnis erlangt, seinerseits aber auch andere Aufsichtsratsmitglieder nicht informiert, um nach seinen Worten Schaden von der Bank abzuwenden.
Die Verquickung von Sozialismus (Gewerkschaft) mit Kapitalismus (Spekulation) finde ich astrologisch sehr interessant. Die für die Rechte der arbeitenden Klasse eintretenden Gewerkschaften sind dem Wassermann-Zeichen zuzuordnen, und just die 5. Hausspitze (ein "Spekulationshaus") fällt auf den Wassermann. Herrscher Uranus in 6 bringt riskante Manöver in den Alltag. Und Herrscher von 6, Neptun, steht in 11, im "Gewerkschaftshaus", Venus vor der 11. Hausspitze. Der ÖGB ist in diese Spekulationen eingebunden. Meiner Ansicht nach wissentlich.
Vielleicht gibt der Oktober 2000 astrologisch etwas her.
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von GreenTara » Sa 25. Mär 2006, 00:46
Hallo zusammen
lieber gerry
Die Verquickung von Sozialismus (Gewerkschaft) mit Kapitalismus (Spekulation) finde ich astrologisch sehr interessant. Die für die Rechte der arbeitenden Klasse eintretenden Gewerkschaften sind dem Wassermann-Zeichen zuzuordnen, und just die 5. Hausspitze (ein "Spekulationshaus") fällt auf den Wassermann. Herrscher Uranus in 6 bringt riskante Manöver in den Alltag. Und Herrscher von 6, Neptun, steht in 11, im "Gewerkschaftshaus", Venus vor der 11. Hausspitze.
Und das alles wird betont durch das Quinkunx von Uranus und Neptun. Das Mars-Uranus-Quadrat könnte anzeigen, dass man zu übereilten Handlungen neigt, die wiederum die riskanten Manöver forcieren. Ich finde ja, dass man sich mit Mars-Uranus gern selbst überholt.
Ich habe eben grob über die Transite von 1.10.2000 geschaut, da steht die tSonne genau auf dem Jupiter in 1, tNeptun bildet eine Opposition zu Venus und steht auf Spitze 5 - Spielen, Tarnen, Täuschen mit Werten - sieht aus, als würde jemand mit gezinkten Karten pokern. Der tMars läuft durch 12 (verdeckte Aktionen aus dem "Untergrund") und bildet ein Sextil zu Pluto - "Transformations-Handlungen" bzw. eine Art "Geldwäsche?
Lieben Gruß
Rita
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von gerry » Sa 25. Mär 2006, 01:24
Hallo Rita,
auch der AR-Vorsitzende (27.08.1940, Wien, keine Uhrzeit) hat dieses Mars-Uranus-Quadrat. Dabei sitzt sein Uranus fast minutengenau auf dem Mond der Bank und sein Mars auf der 12. Hausspitze der Bank. Die Transaktionen wurden, auch von der Seite her, verdeckt abgewickelt. Im Oktober 2000 traf dann Saturn auf den Bank-Mond bzw. den Uranus des AR. Fast wäre wirklich die Bank damals zugrunde gegangen, wie den Nachrichten zu entnehmen ist, den verlustträchtigen Geschäften wurde jedenfalls saturnischer Einhalt geboten.
Dreht man das Transitrad auf den 30.6.2000 zurück, dann findet man zusätzlich zu den obigen Aspekten ein Stellium von Sonne, Mars, Venus, Merkur und Mondknoten im Krebs, alle dicht am Bank-Pluto. am 2.7. kommt sogar noch der Mond dazu. Ich vermute, daß nach der Zwischenbilanz zum 30.6. irgendwann Anfang Juli die Geschäfte so stark im Minus waren, daß sie eingestellt wurden. Es ist schwer vorstellbar, daß bis Oktober niemand davon Kenntnis hatte. Aber es ist gut vorstellbar, mit Neptun an der Achse 5 (Transit) zu 11 (Radix) derartiges vor der Gesellschaft zu verbergen.
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von GreenTara » Sa 25. Mär 2006, 10:17
Hallo zusammen
hallo gerry
habe mir gestern noch überlegt, wie die Saturn-Komponente zu dem Geschehen passt, bildet er doch eine Konjunktion zum AC und im Oktober 2000 ein Trigon aus dem Transit heraus zu seiner Radixstellung und zum AC. Die Verknüpfung der Mond-Saturn-Themen lässt ja ein eher bedächtiges und vorsichtiges Vorgehen vermuten, kann aber ebenso Anzeiger für eine Art andauerndes schlechtes Gewissen sein, Angst vor "Strafe" etc., was dann die Vertuschungsaktion begünstigen dürfte (weiß nicht, wie andere das sehen, aber ich meine, solche Aktionen sind weniger kopfgesteuert als vielmehr aus einer emotionalen Zwickmühle heraus motiviert).
Dann habe ich noch das Sabische Symbol für 2° Steinbock (IC) betrachtet - IC deshalb, weil er eine Art "inneren Ruf" darstellt bzw. eine der treibenden Kräfte ist:
2° Steinbock: Drei Rosenfenster in einer gotischen Kirche, eines davon im Krieg zerstört.
Schlüssel: Die notwendige Erkenntnis des einzelnen, der die kollektive Kraft gewaltsam einsetzt, dass diese unausweichlich zur Zerstörung einiger großer gemeinsamer Werte führt, die die Intergration der Gruppe stützen.
Es scheint auf der Hand zu liegen, dass sich die Deutung dieses Symbols auf die zerstörerischen Konsequenzen des Krieges beziehen sollte. Der "Häuptling", der sich von seinem Stamm die Macht geben ließ, um diesen zu beherrschen oder zu retten, muss mit den Konsequenzen eines zu impulsiven Gebrauches dieser Macht - im Sinne von Gewaltanwendung - rechnen. Die Integration, die er zu erhalten oder zu verstärken strebt, kann zum Teil zerstört werden, wenn er in seinem Eifer der vom Volk gefeierte Feldherr werden will. "Ein Rosenfenster" ist nicht unverzichtbarer Teil einer Kathedrale, doch es zeigt symbolisch das, wodurch das "Licht des Geistes" in das Gebäude einstrahlt. Die Seele des Menschen sollte diese drei Aspekte zum Ausdruck bringen. Welcher Teil der inneren Prinzipien-Trinität des Menschen neigt hier dazu, durch Gewaltanwendung zerstört zu werden? Offensichtlich das Prinzip der Liebe und des Mitgefühls.
Dieses Symbol der zweiten Stufe steht im Kontrast zum vorausgegangenen, weil es der Kraft zum Aufbau die Macht der Zerstörung entgegensetzt. Das "Kapital" der Gruppen-Energien wird zum Teil für Rüstung und Tod verschwendet. VERGEUDUNG ist das Gegenteil von Gruppen-Integration.
Quelle: Dane Rudhyar, Astrologischer Tierkreis und Bewusstsein, Reinbeck 1992, S. 207 und 208
Was mir aufgefallen ist: Saturn als IC-Herrscher steht auf dem AC. Die unbewusst treibende Kraft ist unmittelbar an den spontanen Ausdruck gekoppelt.
Ein sehr interessantes Beispiel, gerry, dankeschön.
Lieben Gruß
Rita
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von gerry » So 26. Mär 2006, 22:34
Hallo zusammen,  hallo Rita
Ich finde auch, daß ein betonter Saturn ein bedächtiges, konzentriertes und umsichtiges Vorgehen erfordert - Spekulationen sind im saturnischen Sinne schlichtweg eine Themaverfehlung des Horoskops. Gerade das Trigon zum Stiermond verbreitet hier eine Sicherheit, die bei einer Themaverfehlung trügerisch ist. Ein Mond an der Sptze 9 fühlt sich zu ganz Großem berufen, noch dazu als Herrscher von 10. Da kann das Trigon auch ein Nachteil sein: mit einem Quadrat Mond/Saturn schwingt mehr Vorsicht mit, mit dem Trigon schlägt man diese selbstsicher in den Wind.
Das Sabische Symbol für den IC beinhaltet eine sehr treffende Formulierung, danke für den Hinweis, Rita:
Der "Häuptling", der sich von seinem Stamm die Macht geben ließ, um diesen zu beherrschen oder zu retten, muss mit den Konsequenzen eines zu impulsiven Gebrauches dieser Macht - im Sinne von Gewaltanwendung - rechnen. Die Integration, die er zu erhalten oder zu verstärken strebt, kann zum Teil zerstört werden, wenn er in seinem Eifer der vom Volk gefeierte Feldherr werden will.
Der Pluto in 10 hat nun einerseits das Bedürfnis nach Machtstellung in der Öffentlichkeit, aber eben auch die Quadrate zu Saturn UND Jupiter. Eine echte Aufgabenstellung, das richtige Maß zu finden. Scheinbar wurden die saturnischen Prinzipien völlig ignoriert, was sich nun rächt. Aber das ist in der Tat eine emotionelle Zwickmühle, Rita: einerseits soll Macht demonstriert werden (Pluto) und andererseits soll man sich zurücknehmen (Saturn). Ich kenne das, wenn die Spekulation zum Selbstzweck wird: die Vernunft ist weggeschaltet, Gier und Hoffnung dominieren über Skepsis und Angst, die Sucht nach Emotionen ist das Thema der meisten Spekulanten, die sich mit der Droge "Finanzmarkt" beschäftigen.
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von gerry » Di 28. Mär 2006, 20:58
Hallo zusammen,
ein mE. interessanter Nachtrag, während die Schlagzeilen sich auch nun in die Schweiz und nach Deutschland ausbreiten:
Die Frage, inwieweit sich eine Gewerkschaftsbank mit kapitalistischen Machenschaften einlassen sollte (heute etwa auch: hochspekulative Rohstoff-Termingeschäfte), thematisierte ein Pierre Ramus bereits Mitte der 1920er Jahre. Es folgt ein publizistisches „Feuerwerk“ aus dem Archiv, erschienen 1925 in der Nummer 19 des anarchistischen Wochenblattes „Erkenntnis und Befreiung“.
"Was immer die Sozialdemokratie anfasst, dient nur dazu, den Kapitalismus zu stützen. Es gibt nicht ein Gebiet, nicht eine Tat ihrerseits, wo sie ihn geschädigt hätte.
Wir haben nun in Wien eine sogenannte „Arbeiterbank“, gegründet (1922) als Aktiengesellschaft von der sozialdemokratischen Parteileitung, zusammen mit ihren Zentralgewerkschaften und Scheingenossenschaften. Diese „Arbeiterbank“ dient nicht dazu, um Arbeitern, Arbeitslosen und Gewerkschaften die Anschaffung von Produktionsmitteln, die Gründung von sozialistischen Gemeinschaften und Arbeiterassoziationen zu ermöglichen. Nein, sie besteht zu einem ganz anderen Zweck, wie die nun stattgefundene dritte Generalversammlung es beweist. Diese „Arbeiterbank“ besteht vornehmlich dazu, das ihr von den Gewerkschaften geliehene Geld für rein kapitalistische Verzinsungs- und Kreditgeschäfte zu verwenden. Bietet sich auf diesem lukrativen Weg keine Anlage- und Investitionstätigkeit, so werden die Arbeitergelder als „freie Gelder ausschließlich in Depots bei völlig zweifelsfreien Großbanken angelegt.“ (Arbeiter-Zeitung, 25. April 1925.) Es wird also das Geld des Proletariats, dessen Spargroschen, die Gewerkschaftskassen, dem mächtigen Finanzkapital ausgeliefert, was einem Missbrauch der ökonomischen und materiellen Mittel der Arbeiterschaft zu Gunsten des Kapitalismus gleichkommt. Rein kapitalistische Transaktionen sind es, die diese Arbeiterbank durchführt. Sie unterscheidet sich in nichts von allen übrigen kapitalistischen Banken, nicht einmal in einer besonders niedrigen Dividendenrate, denn sie schüttet für 1924 „eine Dividende von zwanzig Prozent“ aus. Man sage nicht, dass diese Summe ja doch den Gewerkschaften als Aktionäre zugute komme; denn man muss doch wissen, dass diese Dividende nur ausbezahlt werden konnte, weil eine viel höhere Gewinnrate aus der Arbeitskraft des ausgebeuteten Proletariats mittels seiner eigenen Gelder herausgeschlagen wurde. Und schließlich, was geschieht mit der Dividende anderes, als dass sie wieder in den Zirkulationskreis des Kapitalismus zurückläuft? Wir haben es somit ausschließlich mit einer kapitalistischen Stütze für die bestehende Finanzorganisation des Monopoleigentums zu tun.
Rund 30 Prozent des Bruttoerträgnisses eines Bilanzjahres werden nur für Gehälter – was unter „Spesen“ verstanden wird, wissen wir nicht – aufgezehrt, und dies erscheint als „mäßig“. Man nenne uns noch einen produktiven Geschäftsbetrieb außer einer Bank, bei dem solch ein hoher Prozentsatz an Betriebsausgaben für Gehälter eine Usanz bildet! Und wofür werden all diese Gehälter und Spesen bezogen? Nicht, um der Arbeiterbewegung zu helfen, sie tatsächlich vom Kapitalismus zu befreien, sondern um nur einen Geschäftsbetrieb rein kapitalistischer Funktionsart mehr als Betätigungsfeld für führende Politiker zu haben. […] „Produktive Arbeitslosenfürsorge“ – verlangen die politischen Führer der Partei vom Staat, der, wenn er sie gibt, die Arbeiter nur noch mehr einem Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnis unterwirft. Während sie aber vom Staat produktive Arbeitslosenfürsorge verlangen, tragen dieselben Führer das Geld in die „Arbeiterbank“, durch die es den Arbeitern entzogen und den Großbanken ausgeliefert wird! Kann es einen aufgelegteren Volksbetrug geben? Die Idee der Arbeiterbank ist etwas, das Robert Owen und Pierre-Joseph Proudhon wollten und zum Teil verwirklichten. Aber für sie beide sollte diese Institution ein Mittel sein, den Besitzlosen Produktionsmittel zu verschaffen, dem Sozialismus eine wirtschaftliche Organisation zu erringen, in der der staatslose Tausch von Leistung gegen Leistung, von Produkt gegen Produkt und ein zinsloser Kredit zur Entproletarisierung des Arbeiters vor sich gehen könnte. Wie allem, was sie anfasst, so hat die Sozialdemokratie auch dieser Idee jeden sozialistisch-revolutionierenden Geist und Zweck geraubt. Sie kann nicht sozialistisch aufbauen, sondern nur kapitalistisch nachahmen.
Nun vergleiche man den fettgedruckten Teil mit Ritas Zitat des Sabischen Symbols oben - es ist jener Mißbrauch der Macht, der offenbar damals schon als eine Gefahr empfunden wurde und sich 80 Jahre später sehr drastisch zeigte.
Egal was Staatsanwalt und Medien in ihren Untersucheungen nun herausfinden mögen: die Bank wird danach anders sein als vorher, ein Zyklus geht zu Ende. Gerade zur Wiederkehr des Uranus zum eigenen Radixplatz, im für eine Bank an sich besten Alter von 84 Jahren.
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von gerry » Fr 31. Mär 2006, 17:12
Hallo zusammen,
zwei Nachträge rund um die Bawag habe noch:
1. Am Sonntag, den 26.03.2006 um 23:34 Uhr fiel in Wien die Entscheidung des obersten Gewerkschafters, zurückzutreten. Pluto Spitze 2 in Schütze, Quadrat Neptun/Venus zu Jupiter: Zeit für einen Rückzug, Jupiter in 12 verabschiedet sich...die meisten Gestirne stehen rund um den IC, Rückzug und Sammlung. Gleichzeitig lösen sich Spannungen auf, die Entscheidung war gut.
2. Am 30.03.2006 um 22:20 (Wien) wird der Beschluß gefaßt, die Bawag zu 100% zu verkaufen. Wieder ein Skorpion-AC, wieder stehen sich Pluto und Mars in den Häusern 2 und 8 gegenüber. Auch das Abstoßen der Aktien (Mars) ist eine richtige Entscheidung aus astrologischer Sicht, finde ich.
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von gerry » Do 19. Okt 2006, 11:33
Hallo zusammen
Während sich nun derzeit alles auf den früheren Generaldirektor Helmut Elsner konzentriert, über dessen Auslieferung von Frankreich nch Österreich heute entschiedenwerden soll, platze eine Meldung des Nachrichtenmagazins "profil" in die Finanzwelt: Die Bawag-PSK verliert auch 2006 rund EUR 20 Mio, zitiert die Tageszeitung "Kurier" hier. Interessenten für die Bank gibt es vor allem am internationalen Finanzparkett, bis November sind Kaufgebote abzugeben und per Jahresende soll der Verkauf unter Dach und Fach sein, schreiben die Finanznachrichten.de.
Eine Chronologie der Geschehnisse seit der Gründung rund um die Bank findet ihr auf den "Wien-konkret"-Seite. Vielleicht ist das eine oder andere Datum bemerkenswert in bezug auf das Gründungshoroskop.
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von gerry » Mo 23. Jul 2007, 17:21
Hallo zusammen
In Sachen BAWAG gibt es folgende neue wichtige Ereignisdaten:
Am 14.12.2006 wurde die BAWAG um EUR 3,2 Mio an den US-Hedgefonds Cerberus Capital Management verkauft. Eine Zeitlang begrüßte man sich im ÖGB nicht mit dem üblichen Winer "Servus", sondern mit einer Verballhornung - "Serverus"...
Am 14.09.2006 wurde der ehemalige Generaldirektor Helmut Elsnerin Mougins (Südfrankreich) verhaftet. Geboren am 12.05.1935 in Wr. Neustadt, arbeitete er 50 Jahre in der BAWAG. Gemeinsam mit 8 weiteren Angeklagten wird ihm nun der Prozeß am Wiener Landesgericht im Großen Schwurgerichtssaal gemacht.
Der Prozeß begann am 16.07.2007 um 09:15 Uhr. Welches Urteil wird das Gericht (Richterin: Bandion-Ortner) am 31.10.2007 verlauten?
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von Skiron » Sa 28. Jul 2007, 22:56
Hi Gerry !
Wer glaubst du , wer verurteilt wird ?
Der Esner oder der Flöttl ?
Ich glaub, dass einer von den zweien daran glauben muß und der andere frei kommt. Aber entweder man lässt beide frei oder man verurteilt beide alles andere finde ich sehr ungerecht.
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von gerry » Mo 30. Jul 2007, 11:28
Hallo canello!
Ein Freispruch wäre angesichts der gefälschten Bilanz und der Schädigung der Aktionäre (immerhin wurde ja auch die PSK übernommen) ein starkes Stück. Aber die Frage nach der Höchststrafe (10 Jahre) ist durchaus noch offen - sowohl für Elsner als auch für Flöttl.
Flöttl hat ja "nur spekuliert" und Elsner "blind vertraut" auf die Fähigkeiten des Investmentbankers Flöttl. Irgendwann, etwa bei 650 Mio Miese, ist Elsner klar geworden, daß es gar keinen Weg zurück mehr gibt (für ihn persönlich) und daher ein Va-Banque-Spiel initiiert hat ("alles oder nichts").
Aber vielleicht sehen wir etwas aus dem Prozeßhoroskop:
Die Angeklagten sitzen auf dem DC, Fische, meherere Angeklagte (insgesamt 9). Gleichzeitig auch die MK-Aschse auf der AC-DC-Achse: weitreichende Beziehungsgeflechte untereinander. Unter karmischen Gesichtspunkten würde man salopp sagen, die "spielen nicht zum erstenmal miteinander".
Vom DC aus gesehen haben die die Sonne in 5 und den Herrscher von 5 in 6 (also radikal: 12), die spekulieren berufsmäßig, mit Jupiter in 10 wird das zur Chefsache und der Pluto in 10 erklärt die Macht zum Ziel. Geld wurde verloren (Venus in 12), Venus ist Herrscher von 9: verloren im Ausland. Waage hat auch mit Japan zu tun, hier würde ich die Yen-Spekulation sehen.
Interessanterweise ist Venus auch Dispositor sowohl bei Elsners (12.05.1935, Wr. Neustadt) als auch bei Flöttls Sonne (01.10.1955, Wien), diese Venus wird kurz nach Prozessbeginn rückläufig und geht auf Saturn zu, der über 5 (Haus 11 der Angeklagten) herrscht: der Staatsanwalt plädiert auf Freiheitsentzug.
Wahrscheinlich wird einiges über die Hintergründe der Geldflüsse im Verborgenen bleiben, Mars in Stier ist eingeschlossen, aber es spricht viel dafür, daß die Angeklagten verurteilt werden: Mond Quadrat Mars, der Mond steurt auf Saturn zu, alles Haus 12 (Freiheitsstrafe) und Uranus als Herrscher von 12 der Angeklagten in Haus 1 der Angeklagten. Ebenso laufen Mars und Venus auf den Saturn zu.
Sieht so aus, als ob Elsner den Mars und Flöttl die Venus symbolisiert. Flöttl war es ja auch, der als Sicherstellung seine Kunstsammlung an die BAWAG überschrieben hatte. Die BAWAG ist hier Saturn, Herrscher von 5 - die Bank als Spekulant, so sieht es der Staatsanwalt. "Flöttls Haus" (2) steht auch im Quadrat zum "Bawag-Haus" (5), während "Elsners Haus" (9) dazu im Trigon steht: Elsner hat ordentlich Druck auf Flöttl ausgeübt und ihm die Überschreibung der Bilder abgerungen. Genau diese Übertragung von Vermögen könnte Flöttl zum Verhängnis werden.
Sowohl Venus als auch Mars stehen im Fall bzw Exil und in fallenden Häusern, also schwach. Die Venus wird keinen Aspekt mehr machen und wieder in den Löwen gehen, Merkur hingegen (Richter, Staatsanwalt) ein Sexitl zu Mars in den Endgraden bilden. Vielleicht kein Freispruch, aber ein möglicherweise überraschend (Trigon Uranus) mildes Urteil für Elsner, der jedoch gesundheitlich angeschlagen ist und versuchen wird, die Schuld auf der Anklagebank auf die "Kollegen" zu verteilen. (Mars Sextil Uranus)
Spannend wird ja auch die Einvernahme der Zeugen. Wer wird belasten, wer entlasten? Alle Fakten zum Prozeß gibts auch hier.
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von Skiron » Fr 3. Aug 2007, 01:55
Irgendwie mag ich die zwei (Flöttl und Elsner). Ich finde es nicht in Ordnung wie die Leute die zwei vor der Verhandlung vorverurteilen. Hätten wir die Justiz nicht, hätte man den Elsner schon längst "gelüncht".
Der wurde sogar von seiner Erhohlungskuhr weggeschickt weil die Leute ihn dort nicht haben wollten. Die Leute sind teilweise richtige "Sch...."
Die Herzoperation wurde von ihnen herabgespielt und er wurde als Stimulant beschimpft.
Vielleicht kommen sie auch mit einem blauen Auge davon?? Es hängt wahrscheinlich viel davon ab, welche Partei die Richterin ist und wieviel die Politik die Finger mit im Spiel hat und ob sie überhaupt schuldig sind (denn um das herauszufinden, haben wir ja die Justiz):
Ich weiß es nciht, aber die meisten Richter sind glaub ich konservativ angehaucht bzw. ÖVP nahe. Die entscheidende Frage ist glaub ich , ob sich die Richterin von der Bevölkerung einlullen läßt und inwieweit sie sich von der Politik "einlullen" läßt (im positiven wie im negativen sinn)
WEnn sie unschuldig gesprochen werden bzw. nur eine Geldstrafe bekommen dann haben die Leute wieder wen auf den sie herfallen können ,finden es dann als ungerecht,........
Ich würd meinen: Elsner sollte einen Freispruch bekommen, alleine für die Methoden die die Politiker und die Bevölkerung gegen ihn angewendet haben, und Flöttl höchstenfalls, falls er NACHWEISLICH was getan hat, eine Geldstrafe bekommen.
Man darf ja auch nicht vergessen wieviele Milliarden Euro die zwei der Bank schon gebracht haben. Die haben der Bank sehr viel gute Zeiten beschert.
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von gerry » Fr 3. Aug 2007, 12:13
Hallo canello!
Ich hatte, bevor die Entscheidung fiel, wer den Prozeß führen sollte, die Gelegenheit, die Richterin persönlich kennen zu lernen. Sie macht nicht den Eindruck, als würde sie sich von der Öffentlichkeit oder der Politik "einlullen" lassen. Sie hatte schon im Rahmen des Konsum-Prozesses Herrn Elsner (damals im Zeugenstand) einvernommen und mir war damals schon klar, daß sie den BAWAG-Prozeß führen wird.
Trotz des Medienrummels erwarte ich einen sehr fairen Prozeß, der sich auf die (bekannten) Fakten stützt, und ein gerechtes Urteil für die neuen Angeklagten (aber möglicherweise ein zu mildes Urteil aus Sicht der Öffentlichkeit). Eine Lynchjustiz unter der Leitung von Richterin Claudia Bandion-Ortner wird es sicher nicht geben.
canello hat geschrieben:Ich würd meinen: Elsner sollte einen Freispruch bekommen, alleine für die Methoden die die Politiker und die Bevölkerung gegen ihn angewendet haben, und Flöttl höchstenfalls, falls er NACHWEISLICH was getan hat, eine Geldstrafe bekommen. Man darf ja auch nicht vergessen wieviele Milliarden Euro die zwei der Bank schon gebracht haben. Die haben der Bank sehr viel gute Zeiten beschert.
Also das wäre ungerecht, canello: Ein Verbrechen kann ja nicht durch ein Fehlverhalten anderer ungeschehen gemacht werden. Nehmen wir an, X hätte dir die Geldbörse gestohlen. X wird verhaftet und von der Polizei windelweich geprügelt. Da ist X dennoch vor Gericht für den Diebstahl zur Verantwortung zu ziehen. Seine Rechte gegenüber den schlagenden Polizisten stehen dann wieder auf einem anderen Blatt.
Hm, und was die Verdienste anbelangt: Elsner/Flöttl haben der Bank Milliaden Schillinge gebracht, aber Milliarden Euro gekostet. Die Bank war verspielt, die BAWAG pleite. Die Fusion mit der PSK rettete da viel und in den Bilanzen war von den Verlusten nichts zu sehen. Hier kann man schon auf die Erklärung gespannt sein, wie der Verdacht auf Bilanzfälschung/Betrug (Vorspiegelung falscher Tatsachen) entkräftet wird.
Und ob die Zeiten in der Bawag unter Elsners Federführung wirklich jemals gut waren? Das strenge Regiment der einstigen Führung des Instituts läßt anderes vermuten, und bei einer derartigen Konzentration an Macht, wie schon im Gründungshoroskop der Bank durch Pluto in 10 in Krebs angelegt ("Gehorsam der Belegschaft") und Sonne am Krebs-MC auch gelebt wurde, gab es wenig Grund zur Freude.
Ob die Übernahme durch Cerberus, einer US-Gesellschaft (und Krebs ist ja auch USA), die jetzt den Pluto in 10 "mitübernommen hat", zu glücklicheren Zeiten führt - naja, da habe ich schon auch meine Zweifel. Aber für die Rettung des Instituts war es essentiell.
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