Horoskopdeutung nach Huber für Franzi

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Horoskopdeutung nach Huber für Franzi

Beitragvon Arnold Buchenrieder » Mi 26. Jan 2005, 22:20

Horoskop für Franziska


Das Aspektbild von Franzi reicht besonders in die Horoskopräume der Häuser elf bis zwei. Das Bild ist kohärent, alle Planeten sind indirekt miteinander verbunden. Die Schaltstellen im Horoskop finden sich in den Häusern zwölf und eins Damit soll Franzi durchaus einen gesunden Egoismus an den Tag legen, da diese zwei Häuser die ichbezogensten des ganzen Horoskops sind. Franzis Aspektbild fällt durch ein nicht ganz geschlossenes Vier- beziehungsweise Fünfeck auf. Die erste innerste Motivation ist daher Sicherheit und Stabilität im Leben. Da diese Figur nicht ganz geschlossen ist, fällt es immer wieder nicht ganz leicht, diese Stabilität zu bewahren.

In Franzis Aspektbild sind einige Figuren enthalten, welche einige Informationen liefern. Ihre
innerste Bewusstseinsstruktur enthält ein Leistungsdreieck, ein dominantes Lebens- Lerndreieck, eines Suchfigur, sowie ein nicht ganz geschlossenes Auge. Dazu fallen die vier
Quincunxen im Horoskop auf, was Hoffnung, Sehnsucht und Unsicherheit bedeuten kann. Aber man hat in diesen Aspekten ebenso eine innere Ahnung, dass schließlich alles zum Guten kommen wird

Das rote Leistungsdreieck besteht aus der Opposition von Pluto im Krebs im elften Haus zu Saturn im Steinbock im fünften Haus. Beide Planeten bilden dazu ein Quadrat zu Uranus im
Widder im Stressbereich der neunten Hausspitze. Das Dreieck reicht in das fixe Kreuz, man
tut sich zunächst schwer, weil man gegen starre Zustände ankämpfen muss. Saturn hat hier
den Charakter eines Spannungsherrschers im Horoskop. Er erhält von den Ich – Planeten neben Sonne und Mond die meisten Aspekte, also ist er für Franzi der wichtigste Planet im
Horoskop; zudem steht er in seinem eigenen Zeichen. Saturn spielt auch in dem oben beschriebenen Lebensdreieck eine Rolle. Das große Dreieck verläuft beginnend bei rot – grün
von Uranus im Quincunx zu Merkur in Richtung Trigon zu Saturn und Quadrat zu Uranus.
Der Anstoß, der Konflikt geht hier von Saturn aus, der Denkprozess wird von Uranus ausgelöst, die Ableitung und das Wissen dieser Erfahrung wird im Trigon von Merkur zu Saturn abgeleitet. Damit dürfte Franzi ein hervorragendes, fotografisches Gedächtnis besitzen!

Merkur steht im Haus im eigenen Zeichen der Jungfrau, weit der Sonne vorauseilend. Damit
ist eine objektive Art des Denkens gegeben, da der Abstand von der Sonne, dem Wesenskern
und subjektiven Ich entsprechend ist. Zwei Minuten später – und Franzi wäre ein Aszendent
Jungfrau gewesen. Ich setze den Aszendenten eher in Richtung Jungfrau, obschon der AZ statisch noch bei 29.41.21 Löwe liegt. Also, man kann sich das so vorstellen, dass der König
allmählich weiß, dass er der erste Diener des Volkes ist. Das große Lerndreieck, sowie die
rote dreieckige Leistungsfigur lassen darauf schließen, dass Beziehungen in Franzis Leben eine bedeutsame Rolle gespielt haben dürften.

Man ging mit Pluto im elften Haus von einer fast schier unerreichbaren, kollektiven Ethik aus,
Saturn sieht sich hier natürlich in die Pflicht genommen. Aber mit den Aspekten zu Uranus im
achten Haus, neigte man dazu alte Mauern niederzureißen, neue aufzubauen. Plutos Stirb und
Werde scheint in Franzis Leben bisher eine besondere Rolle gespielt haben. Das Quadrat von
Pluto zu Uranus zeigt die kollektive Unsicherheit in der Zeit, als Franzi noch ein Kind war, oder gerade Früherwachsen war. Vielleicht blieb ihr mit Uranus oft nur die Flucht nach Vorne. Mit der Sonne im zwölften Haus regiert der König und keiner sieht ihm dabei zu! Aber, einer Sonne macht diese Stellung weniger aus, allerdings steht sie schon im beginnenden Stressbereich zum ersten Haus. Hier ist zu beachten, dass Merkur schon im ersten Haus verweilt, denn dadurch bekommt die Sonne über ihren „Kurier“ immer die aktuellen Informationen von der Begegnungsachse mitgeteilt. Neptun im ersten Haus steht
kurz nach dem Aszendenten, also könnte die Mutter bei der Geburt Medikamente zur Entkrampfung verabreicht bekommen haben. Neptun hört hier das Gras wachsen. Man ist
zunächst anderen Menschen gegenüber unsicher. Später spürt man, was sie im Schilde führen.
Der Mond steht in der Waage in Konjunktion mit Mars im zweiten Haus am absteigenden Mondknoten in Opposition zum aufsteigenden Knoten im achten Haus.

Im zweiten Haus herrschen fixe, starre Bedingungen vor, das ist für einen Mond mit Leid und
Anpassung verbunden. Vielleicht hatte man mit der Konjunktion zu Mars ein besonderes Verhältnis zu einem Bruder. Aber mit dieser Stellung ergeben sich mehrere Aussagen. Mit
dem Mond im zweiten Haus versucht man seine Liebe zu bekommen. Sollte sich der Angebetete nicht als das große Ideal herausstellen, hat man Schwierigkeiten „Ihn“ wieder loszuwerden. Tatbereitschaft und Liebesbedürfnis kommen mit dieser Konjunktion zusammen. Man erfährt heftige Emotionen, der aufsteigende Mondknoten im achten Haus will ausgleichend wirken, indem man alte Prägungsmuster bewusst macht, diese in Frage stellt und somit skorpionisch auflösen kann!

Mit Uranus im achten Haus dürfte man immer wieder notwendige Tricks und unkonventionelle Methoden ersonnen haben, um die Dinge umkrempeln zu können. Mit Mars
auf dieser Achse hat man es unter Umständen mit Erbstreitereien zu tun. Aber nur in der stillen Zurückgezogenheit des zwölften Hauses lässt sich der tiefere Sinn all dieser Umstände
erkennen und begreifen. Dazu steht Jupiter sehr gut in diesem Haus, welches er ebenso beherrscht wie das Haus des Schützen. Jupiter im Horoskop entspricht auch unseren Augen.
Im zwölften Haus sieht man damit, sobald man die Augen schließt und sich nach Innen wendet! Um den Aszendenten treffen sich Anfang und Ende.

Die Aufgabe im zwölften Haus besteht für Franzi darin, ihre Eingebungen und Visionen mit
Neptun im ersten Haus mitzuteilen, zu leben. Mit Neptun im ersten Haus kann man zu allen einfach nur lieb und freundlich sein. Sobald der eigene Selbstwert angegriffen wird, kann Franzi sicherlich mit Mars im zweiten Haus in der Waage entschieden, aber diplomatisch
zurückgeben.

Von der Unsicherheit, zur Krise, von der Krise zur Gewissheit, so könnte der schon lang beschrittene Lebensweg von Franzi aussehen. Sie hat ja mit 72 Jahren ihre zweite Geburt
am Aszendenten erlebt, steht jetzt mit ihrem Alterspunkt auf der Kippstelle von Neptun und
Merkur im Horoskop.

Der tiefere Sinn lässt sich durch das Mondknotenhoroskop hinterfragen, da das Radix doch
irgendwie nach einer schweren Kindheit schwingt. Vielleicht war der Vater nicht immer da
oder krank, hierzu soll Franzi am besten selbst etwas dazu sagen. Im MKH fällt die ganze
Planetenballung in die Häuser sechs, sieben und acht. Damit hat man in der Vergangenheit
sehr Du – bezogen gelebt. Neptun im achten Haus im MKH gibt den Archetypen vom Heiler
ab, von der Kräuterfee, der Hexe. Jupiter steht auf der neunten Hausspitze, der Bischoff,
Pluto im neunten Haus, das kirchliche Dogma.

Daher soll im Radix die Sonne zu sich selbst finden, alte Schatten von Dogma und Gesellschaft hinterfragen und auflösen. Der Mond mit Mars vor der siebten Spitze kann
harte Kinderarbeit bedeuten – man musste früh Erwachsen sein.

Im Häuserhoroskop fällt sofort das Quadrat von Saturn zu Mond auf! Damit dürfte die Mutter
Hort und Einschränkung zugleich bedeutet haben, das Verhältnis war sicher nicht einfach, aber sicher sehr gefühlsbetont. Ein einseitiges Quadrat von Mond zu Pluto könnte auch der
Stiefvater sein, welchen man nicht emotional erreichen konnte. Für den Mond war dies jedoch
entweder mit Faszination, oder mit Angst verbunden. Zeitlich wäre es noch vom Alterspunkt her interessant zu wissen, was bei dir zwischen 1952 und 1954 passiert ist, ebenso zwischen
1988 und 1990. In dieser Zeit hast du den Mondknotenalterskreuzungspunkt in der Lebensuhr
durchschritten….


Sei umarmt liebe Franzi!

Arnold

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Beitragvon Franziska Spicher » Do 27. Jan 2005, 12:00

Hallo Arnold

Ganz herzlichen Dank für meine Horoskop Interpretation. Werde es ruhig durchlesen und darauf eingehen sobald ich einen ruhigen Moment habe.
Werde Dir auf alles antworten.

Inzwischen ganz liebe Grüsse
Franzi
Franziska Spicher
 
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Re: Horoskopdeutung nach Huber für Franzi

Beitragvon Franziska Spicher » Do 10. Mär 2005, 17:48

Arnold Buchenrieder hat geschrieben:Horoskop für Franziska
Lieber Arnold
Endlich eine Reaktion auf meine Horoskopdeutung. Habe alles unzählige Male durchgelesen und war total fasziniert wie Du mich beschrieben hast. Damit hast Du erneut mein Interesse für die API-Schule geweckt. Nun hole ich wieder alle meine Bücher und Studienheft hervor und beginne eines um das andere wieder zu lesen. Was ich begreife ist dass ich noch sehr viel lernen muss. Schade dass du so weit enfernt bist, bei Dir würde ich gerne meine wenigen Kenntnisse auffrischen. Ja was noch nicht ist kann ja noch werden. Inzwischen beneide ich alle ein bisschen die in Deiner Nähe wohnen und bei Dir studieren können. Du hast sicher bei vielen die Neugier für di API-Schule geweckt und viele Schüler.
Aber nun zu mir:

    Das Aspektbild von Franzi reicht besonders in die Horoskopräume der Häuser elf bis zwei. Das Bild ist kohärent, alle Planeten sind indirekt miteinander verbunden. Die Schaltstellen im Horoskop finden sich in den Häusern zwölf und eins Damit soll Franzi durchaus einen gesunden Egoismus an den Tag legen, da diese zwei Häuser die ichbezogensten des ganzen Horoskops sind. Franzis Aspektbild fällt durch ein nicht ganz geschlossenes Vier- beziehungsweise Fünfeck auf. Die erste innerste Motivation ist daher Sicherheit und Stabilität im Leben. Da diese Figur nicht ganz geschlossen ist, fällt es immer wieder nicht ganz leicht, diese Stabilität zu bewahren
.

In meiner Kindheit habe ich schon früh diese Stabilität und Sicherheit verloren. Mit 11 1/2 starb mein Vater. Dazu war Krieg und meine Mutter musste für den Unterhalt sorgen. (Habe noch zwei jüngere Brüder) Damals beim Tode meines Vaters löste der Alterspunkt mein rotes Dreieck aus

In Franzis Aspektbild sind einige Figuren enthalten, welche einige Informationen liefern. Ihre
innerste Bewusstseinsstruktur enthält ein Leistungsdreieck, ein dominantes Lebens- Lerndreieck, eines Suchfigur, sowie ein nicht ganz geschlossenes Auge. Dazu fallen die vier
Quincunxen im Horoskop auf, was Hoffnung, Sehnsucht und Unsicherheit bedeuten kann. Aber man hat in diesen Aspekten ebenso eine innere Ahnung, dass schließlich alles zum Guten kommen wird


Stimmt diese Ahnung habe ich nie verloren.

Das rote Leistungsdreieck besteht aus der Opposition von Pluto im Krebs im elften Haus zu Saturn im Steinbock im fünften Haus. Beide Planeten bilden dazu ein Quadrat zu Uranus im
Widder im Stressbereich der neunten Hausspitze. Das Dreieck reicht in das fixe Kreuz, man
tut sich zunächst schwer, weil man gegen starre Zustände ankämpfen muss. Saturn hat hier
den Charakter eines Spannungsherrschers im Horoskop. Er erhält von den Ich – Planeten neben Sonne und Mond die meisten Aspekte, also ist er für Franzi der wichtigste Planet im
Horoskop; zudem steht er in seinem eigenen Zeichen. Saturn spielt auch in dem oben beschriebenen Lebensdreieck eine Rolle. Das große Dreieck verläuft beginnend bei rot – grün
von Uranus im Quincunx zu Merkur in Richtung Trigon zu Saturn und Quadrat zu Uranus.
Der Anstoß, der Konflikt geht hier von Saturn aus, der Denkprozess wird von Uranus ausgelöst, die Ableitung und das Wissen dieser Erfahrung wird im Trigon von Merkur zu Saturn abgeleitet. Damit dürfte Franzi ein hervorragendes, fotografisches Gedächtnis besitzen!


Kann ich auch bestätigen.
Merkur steht im Haus im eigenen Zeichen der Jungfrau, weit der Sonne vorauseilend. Damit
ist eine objektive Art des Denkens gegeben, da der Abstand von der Sonne, dem Wesenskern
und subjektiven Ich entsprechend ist. Zwei Minuten später – und Franzi wäre ein Aszendent
Jungfrau gewesen. Ich setze den Aszendenten eher in Richtung Jungfrau, obschon der AZ statisch noch bei 29.41.21 Löwe liegt. Also, man kann sich das so vorstellen, dass der König
allmählich weiß, dass er der erste Diener des Volkes ist. Das große Lerndreieck,
sowie die
rote dreieckige Leistungsfigur lassen darauf schließen, dass Beziehungen in Franzis Leben eine bedeutsame Rolle gespielt haben dürften.


1947 verstarb auch meine Mutter und ich fühlte mich schon früh für meine Brüder verantwortlich.

Man ging mit Pluto im elften Haus von einer fast schier unerreichbaren, kollektiven Ethik aus,
Saturn sieht sich hier natürlich in die Pflicht genommen. Aber mit den Aspekten zu Uranus im
achten Haus, neigte man dazu alte Mauern niederzureißen, neue aufzubauen. Plutos Stirb und
Werde scheint in Franzis Leben bisher eine besondere Rolle gespielt haben. Das Quadrat von
Pluto zu Uranus zeigt die kollektive Unsicherheit in der Zeit, als Franzi noch ein Kind war, oder gerade Früherwachsen war. Vielleicht blieb ihr mit Uranus oft nur die Flucht nach Vorne. Mit der Sonne im zwölften Haus regiert der König und keiner sieht ihm dabei zu! Aber, einer Sonne macht diese Stellung weniger aus, allerdings steht sie schon im beginnenden Stressbereich zum ersten Haus. Hier ist zu beachten, dass Merkur schon im ersten Haus verweilt, denn dadurch bekommt die Sonne über ihren „Kurier“ immer die aktuellen Informationen von der Begegnungsachse mitgeteilt.


1951 war die Flucht nach vorne. Da brach ich alle Brücken hinter mir ab, ausser meinen zwei Brüdern, verliess die Deutschweiz und landete in Genf der Heimatstadt meines zukünftigen Mannes, Lausanne und bis heute Chigny b/Morges am Genfersee. 1961 meine erste Tochter, 1964 die zweite.

Neptun im ersten Haus steht
kurz nach dem Aszendenten, also könnte die Mutter bei der Geburt Medikamente zur Entkrampfung verabreicht bekommen haben. Neptun hört hier das Gras wachsen. Man ist
zunächst anderen Menschen gegenüber unsicher. Später spürt man, was sie im Schilde führen.


Ja mit diesem Neptun versuchte ich immer nur das Gute im Menschen zu sehen und viel damit oft auf die Nase, jetzt versuche ich mehr meinem Instikt zu folgen.
Meine Mutter bekam sicher Medikamente bei meiner Geburt da sie sehr lange dauerte. Na ich hatte es sicher nicht so eilig auf diese Welt zu kommen und fühlte mich da sicher sehr geborgen.

Der Mond steht in der Waage in Konjunktion mit Mars im zweiten Haus am absteigenden Mondknoten in Opposition zum aufsteigenden Knoten im achten Haus.
Im zweiten Haus herrschen fixe, starre Bedingungen vor, das ist für einen Mond mit Leid und
Anpassung verbunden. Vielleicht hatte man mit der Konjunktion zu Mars ein besonderes Verhältnis zu einem Bruder. Aber mit dieser Stellung ergeben sich mehrere Aussagen. Mit
dem Mond im zweiten Haus versucht man seine Liebe zu bekommen. Sollte sich der Angebetete nicht als das große Ideal herausstellen, hat man Schwierigkeiten „Ihn“ wieder loszuwerden. Tatbereitschaft und Liebesbedürfnis kommen mit dieser Konjunktion zusammen. Man erfährt heftige Emotionen, der aufsteigende Mondknoten im achten Haus will ausgleichend wirken, indem man alte Prägungsmuster bewusst macht, diese in Frage stellt und somit skorpionisch auflösen kann!


1971 wurde mein rotes Dreieck erneut ausgelöst durch Uranus transit in der Waage. Da begegnete ich meine grossen Liebe, welche ich aber nicht leben konnte (Saturn) und welche heute noch besteht. Zu diesem Zeitpunkt interessierte ich mich auch zum ersten Mal für die Astrologie.Wollte einfach alles kennen lernen. Ein wenig von jeder Schule. War anfangs sehr kritisch (Merkur Jungfrau) und musste mir beweisen was dahinter steckt. Damals gabs noch keinen PC und man musste alles selbst ausrechnen. Aber eigentlich alles nur Theorie und keine Praxis.
Mit Uranus im achten Haus dürfte man immer wieder notwendige Tricks und unkonventionelle Methoden ersonnen haben, um die Dinge umkrempeln zu können. Mit Mars
auf dieser Achse hat man es unter Umständen mit Erbstreitereien zu tun.

Konnte leider nie etwas erben aber fand immer eine Solution was die Finanzen anbelangte.
Aber nur in der stillen Zurückgezogenheit des zwölften Hauses lässt sich der tiefere Sinn all dieser Umstände
erkennen und begreifen. Dazu steht Jupiter sehr gut in diesem Haus, welches er ebenso beherrscht wie das Haus des Schützen. Jupiter im Horoskop entspricht auch unseren Augen.
Im zwölften Haus sieht man damit, sobald man die Augen schließt und sich nach Innen wendet! Um den Aszendenten treffen sich Anfang und Ende.
Die Aufgabe im zwölften Haus besteht für Franzi darin, ihre Eingebungen und Visionen mit
Neptun im ersten Haus mitzuteilen, zu leben. Mit Neptun im ersten Haus kann man zu allen einfach nur lieb und freundlich sein. Sobald der eigene Selbstwert angegriffen wird, kann Franzi sicherlich mit Mars im zweiten Haus in der Waage entschieden, aber diplomatisch
zurückgeben.


Mein stilles Kämmerlein ist sehr wichtig für mich und da muss ich mich
zurückziehen und in meiner Traumwelt verweilen.

Von der Unsicherheit, zur Krise, von der Krise zur Gewissheit, so könnte der schon lang beschrittene Lebensweg von Franzi aussehen. Sie hat ja mit 72 Jahren ihre zweite Geburt
am Aszendenten erlebt, steht jetzt mit ihrem Alterspunkt auf der Kippstelle von Neptun und
Merkur im Horoskop.


Seit ich nun die Foren (auf französich gibt es nichts) gefunden habe und alle Eure Beiträge lese habe ich eine unbändige Lust alles praktisch umzusetzen. Und wiederum wird jetzt mein rotes Dreieck aktiviert durch Saturn transit auf meinem Pluto. Arnold £Du hast vollkommen recht in meinem Leben waren Saturn und Pluto shr aktiv. Aber nun macht ja der liebe Pluto zuerst ein tolles Trigon mit Uranus und jetzt mit meiner Sonne.
Soll nur ja einwenig verweilen. Das gibt mir Courage und Lust mich von Altem zu befreien und endlich das zu leben was mich schon immer fasziniert hat. Mir auch einwenig mehr Freiheit beschaffen und ein kleines bisschen egoistisch zu sein. Arnold hab Dank, Du warst eigentlich der nötige Funke der all diese Wünsche entfachte.

Der tiefere Sinn lässt sich durch das Mondknotenhoroskop hinterfragen, da das Radix doch
irgendwie nach einer schweren Kindheit schwingt. Vielleicht war der Vater nicht immer da
oder krank, hierzu soll Franzi am besten selbst etwas dazu sagen. Im MKH fällt die ganze
Planetenballung in die Häuser sechs, sieben und acht. Damit hat man in der Vergangenheit
sehr Du – bezogen gelebt. Neptun im achten Haus im MKH gibt den Archetypen vom Heiler
ab, von der Kräuterfee, der Hexe. Jupiter steht auf der neunten Hausspitze, der Bischoff,
Pluto im neunten Haus, das kirchliche Dogma.


Mein Vater war vor seinem Tod ein Jahr in einem Sanatorium, also abwesend.

Daher soll im Radix die Sonne zu sich selbst finden, alte Schatten von Dogma und Gesellschaft hinterfragen und auflösen. Der Mond mit Mars vor der siebten Spitze kann
harte Kinderarbeit bedeuten – man musste früh Erwachsen sein.


Sicher aber man lernt auch viel dabei.

Im Häuserhoroskop fällt sofort das Quadrat von Saturn zu Mond auf! Damit dürfte die Mutter
Hort und Einschränkung zugleich bedeutet haben, das Verhältnis war sicher nicht einfach, aber sicher sehr gefühlsbetont. Ein einseitiges Quadrat von Mond zu Pluto könnte auch der
Stiefvater sein, welchen man nicht emotional erreichen konnte. Für den Mond war dies jedoch
entweder mit Faszination, oder mit Angst verbunden. Zeitlich wäre es noch vom Alterspunkt her interessant zu wissen, was bei dir zwischen 1952 und 1954 passiert ist, ebenso zwischen
1988 und 1990. In dieser Zeit hast du den Mondknotenalterskreuzungspunkt in der Lebensuhr
durchschritten….


Was das Verhältnis mit meiner Mutter anbelangt muss ich bestätigen. Leider heiratete sie drei Monate vor ihrem Tod ein zweites Mal. Du hast Recht ich fürchtete meinen Stiefvater und nach dem Tode meiner Mutter wurde ich von ihm belästigt. Aber zog rasch von dort fort.

Ich glaube ich habe auf alles geantwortet. Wünsche Dir dass viele Schüler von Deinem Wissen lernen können es ist wirklich unglaublich was Du aus einem Horoskop herausfinden kannst ohne die Person zu kennen.

Viele liebe Grüsse von hier. Heute endlich ein bisschen wärmer und Sonnenschein. Man spürt so ein bisschen Frühling.

Franzi


Arnold


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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Do 10. Mär 2005, 19:09

Liebe Franzi, :D

Lieben herzlichen Dank für deine Antwort, Rosi und ich haben sich sehr darüber gefreut! Genau dies fasziniert uns selbst so sehr an der astrologischen Psychologie, diese stimmigen Entsprechungen für das persönliche Horoskp! Diese Methode trägt mehr als nur einen Schlüssel in sich, sie ist in der Lage das Bild eines Menschen zu malen. Daher sind Rosi und ich damals zur Huberschule gegangen - wir hatten ja Alternativen.

Aber aus dem Bauch heraus war es die für uns richtige Entscheidung. Jedenfalls werde ich mich demnächst mit der dynamischen Auszählung im Detail bemerkbar machen, da diese dich besonders interessieren dürfte! Rosi und ich wissen es zu schätzen, dass du dir die Mühe gemacht hast, in deutscher Sprache zu antworten. Du sprichst ja französisch, da ist es besonders bei der Astrologie nicht einfach, seine Gedanken in Worte zu kleiden.

Und du hast dir diese Mühe gemacht, das freut uns ganz besonders! Falls du Fragen hast, wir sind immer für dich da! Es sind nicht allzu viele, welche unsere Arbeit hier so schätzen wie du, aber du hast uns darin bestärkt und uns neuen Eifer und Begeisterung mit deinem Feedback gegeben!

Mit herzlichen Grüßen!

Arnold und Rosemarie :D :D
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Beitragvon Franziska Spicher » Do 10. Mär 2005, 19:29

Lieber Arnold, liebe Rosi

Herzlichen Dank dass Du mir die Erlaubnis gibst manchmal mit meinen Fragen zu kommen. Habe die Erneuerungen in meinem Astroprogramm
vorgenommen (Kannenberg) und bin bei der dynamischen Auszählung, bei den Stern-Häuser, Seelenhoroskop, Frust/Stressdiagramme angekommen und versuche nun einwenig zu begreifen wie sie darauf gekommen sind. Also ziemlich viel Arbeit vor mir.
Warum hat ein Tag nicht 36 Stunden?

Liebe Grüsse an Euch beide und einen schönen Abend
Franzi
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Beitragvon barbaraspanien » Do 10. Mär 2005, 22:15

Hallo lieber Arnold. liebe Rosi.......und liebe Franzi

Liebe Franzi...wollte dir nur noch mal sagen wie ich mich freue, das du in unsere Runde gestossen bist, und dieses wertvolle forum mit deiner Erfahrung und offenheit bereicherst.....ich finde es sehr spannend was du da schreibst und zudem zeigen die Art deiner Beiträge das du jemand bist, der auf einer tieferen Ebene auch zu erreichen ist.....das findet man hier nicht allzuoft.....hoffe sehr das auch wir beide im austausch bleiben, solange es dir natürlich Zeit und Raum erlauben...

lieber arnold. lieber rosi...
bitte glaubt doch nicht das euer forum nicht geschätzt wird, trotz zeitweiliger Stille. aber ihr habt recht....eine gewisse Lebensfreude und grosszügigkeit auch anderen gegenüber lassen zur Zeit etwas zu wünschen übrig..(.doch in connys forum ist ja auch wieder etwas Leben eingekehrt...)-----

heute wollte ich auch noch was schreiben...aber leider hatten wir wieder mal stundenlangen stromausfall.........und überhaupt mal wieder alles in bewegung und verrückt......doch hier bei euch ist auch für mich ein hafen.... euere Texte sind ja auch nicht mal nur so zum durchlesen, man muss schon einen offenen Geist...eine offenheit umzudenken und ein aufrichtiges interesse an seiner eigenen seelischen TIefe haben.....
so werden schon die leute sich einfinden, bei denen das auch so ist---für ironie und sarkasmus ist das hier eh nicht der richtige ort und seid froh, das dieses Forum nicht davon auch infiziert worden ist....somit findet einfach nur eine natürliche auslese statt.....hat doch auch was gutes.

In liebe
euere Barbara :D :D
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Wissen haengt vom Dasein ab.
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Do 10. Mär 2005, 22:34

Liebe Barbara,

Bei Franzi hat uns das Herz besonders geschlagen, da sie noch den Fritz Gehre kannte, einer unserer besten Freunde! Fritz war damals Mitte der achtziger Jahre auf dem Achberg und Franzi war von ihm ganz begeistert.
Fritz war API Lehrer aber der König der griechischen Mythologie! Er konnte unnachahmlich Horoskope interpretieren und war ein Bündel an Lebensfreude! Eines Abends auf einem Achberg Seminar tanzte er auf den Tischen einen Striptease und montierte sich dabei seine Beinprothese ab, schmiss sie hinter sich und tanzte auf einem Bein weiter....

Der Mann war in Stalingrad im Krieg, hatte eine schwere Kopfverletzung und auch das Bein im Krieg abekommen! Er war schon über siebzig Jahre alt, als Rosi und ich ihn kennenlernten. Natürlich besuchte er uns ab und zu aus Konstanz am Bodensee und wohnte einige Tage bei uns. Dabei konnte er uns viel Wissen und menschliche Wärme vermitteln. Leider vertstarb er vor einigen Monaten mit weit über 80 Lebensjahren.

Er war ein Lebenskünstler und Charmeur! Einmal war er zufällig in einer großen Gaststätte bei einer Hochzeit anwesend. Es waren über 120 Gäste geladen. Fritz kam mit dem Brautvater ins Reden, am Ende hatter er über 40 Beratungstermine mit den Hochzeitsgästen ausgehandelt! Ich werde mir die Mühe machen und einen seiner veröffentlichten Beiträgen aus der API Zeitung Astrolog im Orgiginal wiedergeben.

Franzi wird sich freuen und der gute Fritz hat es absolut verdient. Leser,
seid gespannt!!.....


Mit herzlichen Grüßen und einem Küsschen! :D :D :D

Arnold
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Beitragvon Franziska Spicher » Fr 11. Mär 2005, 15:36

Hallo liebe Barbara,
Mit Dir kommt immer so eine kuschelige Wärme von Spanien zu uns. Tut gut. Darf ich Dich um dein E-Mail bitten? Meines findest Du im Profil. Dank zum voraus.

Lieber Arnold,
Also es gibt keinen Zufall. Holte ebenfalls meine Astrologie Hefte hervor und und will seine Beiträge wieder durchlesen. Werde ihn immer in guter Erinnerung behalten. Ist eines der schönsten Souvenirs von Achberg. Das Lesen hier im Forum ist wirklich sehr bereichernd und ich fühle mich nicht mehr so allein mit meinen Gedanken. Ach es müsste doch so schön sein einen kleinen Kreis zu haben und bei einem Glas Wein in sympathischer Runde zu philosophieren. Funktionnierte leider nie.

Wünsche allen ein schönes, sonniges, wärmeres Wochenende mit herzlichen Grüssen
Franzi
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Beitragvon barbaraspanien » Fr 11. Mär 2005, 15:51

Hallo Franzi, hallo lieber arnold, hallo liebe rosi


Das tut wirklich so gut hier bei euch, ( habe gerade in connys forum im mekurthread eine watschen abgekriegt....trotz meines Bemuehens um Verstaendigung)

das ist doch kein problem mit der runde bei einem glas rotwein....

dann treffen wir uns alle mal bei mir in spanien.....muessste doch irgendwann machbar sein......notfalls komme ich àuch mal vorbei...habe nur das Problem, das wir unseren Buchladen zu zweit machen und ich nicht so einfach mal freinehmen kann......es sei denn es káeme mal eine weitere Kraft als Unterstuetzung , da koennte man sich absprechen....


franzi, schicke dir noch meine e-mail adresse.....

ganz viele waermende sonnenstrahlen aus andalusien...ist wunderschoen hier....und die spanische Herzlichkeit ist die reinste Therapie fuer mich....
ist ja wirklich einwenig emotional eisig in deutschland....von der schweiz wuerde ich das nicht behaupten wollen.
barbara :D :D :D
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Beitragvon Arnold Buchenrieder » Fr 11. Mär 2005, 16:35

LIebe Barbara,

Ärgere dich nicht, bei solchen verbalen Angriffen kannst du immer davon ausgehen, dass der Betreffende letztlich sich selbst meint....Aber irgendwann macht es bei einem Jedem "Klick" und Wandlung und Transformation setzt ein. Rosi und ich freuen uns über satte sieben Grad plus in der Mittagssonne, immerhin! Uns kommt es direkt mild vor, der Schnee schmilzt ab, aber das dauert einige Tage. Meine Schwester hat in Garmisch Partenkirchen ein Lokal, dort liegen bis zu 2m Schnee vor der Haustüre - ist ja unterhalb der Zugspitze.

Freu, heute abend habe ich eine Beratung, aber ich will schon die ganze Zeit die Hubersche Flasche bringen - ich Flasche, lach :D ....Aber das wird schon noch. Und überhaupt, die Transite möchten wir hier auch genauestens abhandeln, besonders die psychologische Interpretation. Unser Herzi ist samt Käfig im Garten in der Sonne und singt ein Lied ums andere. Er ist so lieb und küsst mich ganz vorsichtig mit seinem spitzen Schnabel und zilpt dabei, als wolle er mir seine Liebe bekunden! Die Fische haben auch wieder ihren wöchentlichen Wasserwechsel bekommen,
die Jahresabrechnung lässt grüßen.... :shock:

Aber unsere Tiere sind es uns wert, sie haben bei uns den Status von Familienmitgliedern. Anschliesend begleite ich meinen Schatz in die Stadt,
ein wenig Bewegung und frische Luft wirken inspirierend, hi hi.

Mit herzlichen Grüßen!

Arnold und Rosi :D :D
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