hallo zusammen,
von stephen arroyo möchte ich folgendes zitieren:
"...Unglücklicherweise ist der merkurische Ansatz der Isolierung und Untersuchung der einzelnen Faktoren (der Zwillinge- und der Jungfrau-Modus) seit mehr als einem Jahrhundert in der westlichen Gesellschaft und im westlichen Ausbildungssystem vorherrschend (...)
Smith zeigt auf, daß es in der Schule durch die weitgehnde Ausgrenzung von Religion und Philosophie sowie von sozialen Tabu-Themen zu einer großen Verarmung und Beschränkung kommt bzw. dazu, daß die Studenten nur einen sehr begrenzten Bereich menschlicher Erfahrungen kennenlernen. (...) Professor Smiths Buch zeigt deutlich, daß "der deprimierendste Aspekt der amerikanischen Universitäten ihre spirituelle Unfruchtbarkeit" ist. Das liegt daran, daß die jupitermäßige Art des Lernens und Sich-Weiterentwickelns in der westlichen Welt in unserem Jahrhundert so sehr vernachlässigt wurde.
(Zitat im Zitat von Page Smith:) Um 1900 hatte die Universität jedes Forschungsgebiet und jedes Fach verbannt, das nicht unter der Überschrift "Forschung", gefaßt werden konnte. Verbleibende Fächer wie Literatur und Philosophie wurden mit dem Anschein der Wissenschaftlichkeit versehen, ausgeschlossen aber wurden solche ursprünglichen und klassischen Themen wie Liebe, Glaube, Hoffnung, Mut, Leidenschaft und Mitgefühl, Spiritualität, Religion, Treue. Man ist versucht zu sagen: alles, was junge wißbegierige Menschen eine Richtung erkennen lassen könnte.
wer mehr dazu lesen möchte: Stephen Arroyo: "Das Jupiter-Handbuch". kann ich empfehlen.
hier wird die intelligenz auch sehr schön dargestellt. arroyo stellt die these auf, daß die planteten merkur, jupiter und neptun (also die beiden achsen zwillinge-schütze und jungfrau-fische) wesentlich für dieses thema sind. seine gedanken zu den wechselwirkungen dieser energien sowie deren niederschlag in unserer gesellschaft sind sehr lesenswert. er nimmt auch bezug zu menschen, die die eine funktion (das merkurische) oder die andere funktion (das neptunhaft und jupiterhafte) verschieden stark in sich ausgeprägt haben.
walli
