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Das Forum für API, TPA, Finanzastrologie, Combine/Composite, Rhythmische Auslösungen, fraktale Progressionen, Stundenastrologie und mehr
von Arnold Buchenrieder » Mo 17. Okt 2005, 21:56
Liebe Rita,
Mir ist es damals zunächst ebenso gegangen mit dieser Wertung von 1:2:3! Erstens findet man diese Aufteilung extrem selten, also zum Beispiel zwei rote, vier grüne und sechs blaue Aspekte, zum anderen ist es nur ein Anhaltspunkt. Zudem: Ein "perfektes Horoskop" gibt es nicht. Bei Huber wäre die Sonne im zehnten Haus, der Saturn am IC und der Mond am DC bestens aufgehoben - was meiner Erfahrung auch stimmt. Aber, stehen sie alle drei so, dann haben wir ein Leistungsdreieck mit Mond davon an der Spitze! Das wäre alleine so sicher nicht unbedingt eine harmonische Voraussetzung. Daher finde ich die Entsprechungen von Aspekten, Zeichen, Häusern und Planeten so ungemein wichtig. Du hast viele rote Aspekt im Horoskop, also hast du besonders durch die Quadrate in der Vergangenheit einiges mitgemacht und daraus lernen und dich entwickeln können. Die Energie, die Fähigkeit Probleme zu meistern und zu überwinden, dies steckt letztlich in einem Quadrat. Man kann quirlig sein und Dinge in Bewegung setzen.
Mir persönlich wären in meinem Radix einige "Blaue" recht, dazu ein oder zwei Halbsextile. Auf der anderen Seite hat der liebe Gott mein Horoskop so gestaltet wie es eben sein soll und damit muss ich zurecht kommen. Die Rosemarie hat viele blaue Aspekte, sie ist oft wie ein Ruhekissen für mich, obwohl sie den ganzen Tag in Aktion ist.
In dem Verhältnis der Aspektfarben zueinander ergibt sich als Ganzes immer eine Lerndynamik, welche ebenso in den Transiten steckt. Bei einem Quincunx von Saturn zur Sonne im Transit, oder auch mit dem Alterspunkt, kann ich "schalten" mich für das eine oder andere entscheiden. Bei einer Opposition wäre man zum Handeln auf eine Entscheidung hin aufgerufen, beim Trigon erntet man die Früchte vorangegangener Anstrengungen, wie sie eben ausgefallen sind. Das Bild steht von einem Menschen immer im Menschen selbst meiner Erfahrung nach.
Ich bin bei einer telefonischen Beratung um die Stimme sehr froh, bilde mir ein, dass ich somit mehr Informationen über einen Menschen bekomme. Sicher, ein gemütliches Gegenübersitzen hier in einer Forumsrunde wäre schon toll. Aber leider sind wir so weit voneinander entfernt. Aber für mich fängt ein Radix erst so richtig zum sprechen an, sobald ich jemand persönlich gegenübersitzen kann. Ich hatte kürzlich einige Leute in Wien getroffen, vorher hatte ich schriftlichen und telefonischen Beratungskontakt. Und trotzdem, als wir die Leute alle gesehen haben, bekann das Ganze dynamisch und richtig lebendig zu werden.
...Und ich hatte mir doch einige vom Aussehen doch ein wenig anders vorgestellt.
Alles liebe!
Arnold
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Arnold Buchenrieder
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von hsh » Di 18. Okt 2005, 09:32
Servus mitnand
deine Texte, Arnold, sind mal wieder sehr ausführlich, interessant und anschaulich. Und einmal mehr wundere ich mich über mich, dass ich mit so vielem, was optisch so wohlsortiert und klar scheint, beim näheren Hinlesen nicht so einfach zurecht komme.
Gilt, hältst du, haltet ihr, API grundsätzlich für kompatibel mit herkömmlicher (klassischer bzw. psychologischer) Astrologie? Oder handelt es sich eher um eine Art esoterischer Astrologie? Und wenn ja, was macht eigentlich den Unterschied? Bin ich schon OT? Könnte wohl sein. Naja, falls es bei der Antwort kompliziert wird, könnte man vielleicht ein neues Thema draus machen
Aber jetzt zum Thema. Ich selbst kann mich ja weder Eigner eines Leistunsdreiecks, noch eines Feuerrades bzw. Leistungsvierecks nennen - um so interessanter daher für mich zu erfahren, welche Erlebensmöglichkeiten es dafür gibt.
Also allein von der Formulierung her klingt "Leistungsdreieck" schon mal ganz anders als "T-Quadrat" - wobei ich diesbezüglich natürlich astro-assoziativ vorbelastet bin  . Bei Quadrat denke ich beispielsweise eher an Verzögerung und Blockade, während "Leistungsdreick" mich vermuten ließe, dass da richtig die Post abgeht und es sich hier keineswegs um ein Erschwernis, sondern vielmehr um eine Begünstigung handelte. Bei näherer Überlegung könnte "Leistungsdreieck" natürlich aber wohl auch im Sinne von; es muss erstmal was geleistet werden, um die Energien sinnvoll nutzbar zu machen, interpretiert werden.
Arnold Buchenrieder hat geschrieben: [...] Das Leistungsviereck [....] Die Symmetrie [...]
[...] So erscheint dieser Mensch sehr ruhig, ausgeglichen und unangreifbar. Aber er ist nicht abwesend, sondern sehr präsent und sprungbereit und kann sich klar abgrenzen. Die Wirkung dieses Vierecks hat Ähnlichkeiten mit einer Drehtüre oder einer Drehscheibe. Darin steckt die Fähigkeit, einer Kraft eine andere Richtung zu geben und plötzlich von einer Welt in eine ganz andere zu wechseln oder den Willen anderer umzulenken. Als aktiver Willens – Mensch könnte er einen Manager, einen Regisseur oder eine graue Eminenz abgeben, bei der alle Fäden zusammenlaufen.[...]
Diese Aussage kann ich spontan so nicht nachvollziehen. Möglicherweise erscheinen diese Menschen oberflächlich betrachtet ruhig und ausgeglichen, dennoch meine ich, dass häufig auch eine innere Anspannung spürbar wird. Lt. eigenen Aussagen (mir bisher persönlich bekannt gewordener Leistungsviereck Eigner), fühlen sich diese Menschen eher innerlich getrieben und zerrissen als dynamisch unerschöpflich. Green Tara hat geschrieben: [...] für das Quadrat "malte" sie das Bild eines Menschen, der "um die Ecke gucken" muss um den anderen zu sehen. Er muss den Kopf drehen, sich also bewegen.[...]
Tolles Bild! Falbala hat geschrieben: [...] Zum Leistungsdreieck möcht ich noch was hinzufügen:
Die Opposition als Entweder-Oder wird durch das verbindende Quadrat zum Sowohl-als-Auch.
Oder: These Antithese Synthese - die Trinität. Das Leistungsdreieck kann so eine neue Sicht des Polaren, der Gegensätze, der Polarität erreichen.
Interessante Betrachtung! Meine spontanen Bilder sehen etwas anders aus.
Zwei, die miteinander im Gefecht (Opposition) stehen, fühlen sich durch einen Dritten (Apex) beobachtet und versuchen jeweils diesen auf ihre Seite zu ziehen, bzw. für sich einzunehmen. Was die Einigung (Synthese), in der Mitte verzögert. Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass so ein Apex-Planet einen Synthese-Prozess überhaupt erst anregt – erst weil einer zuguckt kommen die anderen beiden überhaupt auf die Idee sich auseinander zu setzen (sonst hätte man halt zugesehen, wie man sich miteinander durch schleicht bzw. wäre evtl. die Versuchung zur Projektion größer.
Projektion, den Begriff habe ich hier, im Zusammenhang mit Opposition, bisher noch vermisst. Oder beinhaltet das die in Stufe 1 genannte Verdrängung? ( 1. Stufe Blockierung, Fixiertheit, Verdrängung)
Es würde mich sehr freuen, wenn ihr noch ein paar Beispiele aus eurer Leistungsdreiecks-Erlbeniswelt schildern möchtet.
LG
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von Falbala » Di 18. Okt 2005, 10:12
Hallihallo an Alle
Die Synthese aus These und Antithese ist NICHT einfach die Mitte! Das beste Beispiel für die Trinität ist Vater-Mutter-Kind. Das Kind "beinhaltet" Vater und Mutter, ist aber ein eigenes, neues Wesen. (so ähnlich wie unsere neuen Forumsregeln *grins*). So auch das Leistungsdreieck. Der Planet an der Spitze weißt darauf hin, wo das "Kind", also die Synthese zu suchen ist. Es zeigt schon bildlich im Radix darauf hin.
Die Synthese zu finden, ist deshalb so schwer, weil die These und Antithese erhalten bleiben, z.B. ich und Du. Das entstehende "Wir" braucht aber ein vollständiges "Ich" und ein ebensolches "Du", damit es bestehen bleibt.
Deshalb ist die Synthese nicht die "Mitte".
Wenn das Leistungsdreieck entwickelt gelebt wird, beobachte ich, dass sich die Spitze hebt und die Opposition dadurch näher zusammen rückt - zum umlaufenden Trigon.
Ja, Projektion fehlte bis jetzt. Sie ist die Kraft, die die Gegensätze vereinen kann, da sie sich nach dem sehnt, was zur Ganzheit fehlt.
Zwei, die miteinander im Gefecht (Opposition) stehen, fühlen sich durch einen Dritten (Apex) beobachtet und versuchen jeweils diesen auf ihre Seite zu ziehen, bzw. für sich einzunehmen. Was die Einigung (Synthese), in der Mitte verzögert.
Das ist sicher eine Möglichkeit, liebe Herma, aber für mein Empfinden eine recht "unerfahrene" und "unentwickelte". erst weil einer zuguckt kommen die anderen beiden überhaupt auf die Idee sich auseinander zu setzen
Das halte ich für ausgeschlossen.
Viele Grüße
Falbala *mit neuem Avatar - dank der lieben Rita*
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von hsh » Di 18. Okt 2005, 10:38
Hallo zusammen
Liebe Falbala
So, so, du hältst es als für ausgeschlossen, dass zwei sich erst ihrer oppositionellen Anteile bewußt werden, wenn ein Dritter hinzu kommt? Hm, astrologisch könnte ich das, mangels Selbsterfahrung, nicht weiter untermauern. Im Alltäglichen jedoch, und wo du gerade das Bild mit dem "Kind" als die Synthese zweier gegengeschlechtilicher Wesen bringst, ist es allerdings des öfteren so, dass gerade dann die Gegensätze krasser zutage treten und die Zweier-Balance aus dem Takt kommt.
Über die Mitte von These und Antithese muss ich noch ein bisschen nachsinnen; drum geh ich gleich mal mit dem Hund spazieren oder machs beim Laubfegen.
Süß, dein Avatar  Hab erst gar nicht erkannt, dass die Falbala einen Hund auf dem Arm trägt (erst beim nachgooglen) - auf den ersten Blick sah ich darin die Blumenpflückende Proserpina
Allen einen fröhlichen Herbstsonnengenuss
hsh
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von Falbala » Di 18. Okt 2005, 11:02
Ja, Herma,
..... So, so, du hältst es als für ausgeschlossen, dass zwei sich erst ihrer oppositionellen Anteile bewußt werden, wenn ein Dritter hinzu kommt? Hm, astrologisch könnte ich das, mangels Selbsterfahrung, nicht weiter untermauern. Im Alltäglichen jedoch, und wo du gerade das Bild mit dem "Kind" als die Synthese zweier gegengeschlechtilicher Wesen bringst, ist es allerdings des öfteren so, dass gerade dann die Gegensätze krasser zutage treten und die Zweier-Balance aus dem Takt kommt.
da haste recht.... hm.....ich hatte dabei im Kopf, dass eine Opposition in sich eine solche Energie trägt und die Beiden sich unbedingt sehen - da gegenüber. Da werd ich jetzt noch mal drüber nachdenken.... Süß, dein Avatar Hab erst gar nicht erkannt, dass die Falbala einen Hund auf dem Arm trägt (erst beim nachgooglen) - auf den ersten Blick sah ich darin die Blumenpflückende Proserpina
Danke  Der Hund heißt Idefix  und er war sauer auf Falbala, weil Obelix so verliebt war in sie. Dann hat sie ihm einen dicken Schmatz gegeben - und jetzt ist ER verliebt.... -- aber Persephone ist schon auch nicht schlecht.....
Liebe Grüße
Falbala
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von Arnold Buchenrieder » Di 18. Okt 2005, 11:25
Hallo ihr Lieben,
Liebe hsh, lach, das API hat sicher nicht den Tierkreis erfunden, man stimmt absolut mit der Planeten- und Zeichenherrscherordnung von Ptolemäus ein. Allerdings bezog damals Ptolemäus das Halbsextil und das Quinunx nicht mit ein. Er sagte: "Sie blicken sich an, aber sie sagen sich nichts".. Bei API ist man der Meinung, dass man vor gut 2000 Jahren viel mehr im Polaritätsdenken behaftet war als Heute. Die Menschen lebten primär zwischen Gut und Böse. Daher kommt sicher auch die mittelalterliche Tradition zum Zuge, indem Sextil und Trigon gut sein sollen und Quadrat und Opposition schlecht. Auch mit den Erhöhungen, Würden und Fall der Planeten schlich sich das "schwarz - weiß" Denken in die Astrologie ein. Die neue Zeit dagegen bringt zunehmend Denkprozesse. Heute verurteilt man einen Angeklagten erst, nachdem letztlich auf allen Ebenen alles hinterfragt und untersucht wurde. Früher wurde kurzer Prozess gemacht.
Aber nicht nur das API hat mehr Farbe und Menschlichkeit in die Astrologie eingebracht, viele andere haben ebenso zu einer mehr humanitären Astrologie beigetragen. Ich persönlich habe im Häuserhoroskop ein Leistungsviereck, unter dem ich gelernt habe, aber ebenso gelitten! Im Radix habe ich nur ein Leistungsdreieck und dies hat nicht so viel Energie wie ein rotes Viereck!
Aber in der Farbe kann ich mich schon sehr lange gut zurechtfinden, man ist wirklich ein Energiebündel, muss aber lernen dieses Prinzip zu handhaben, da man sonst ein Fass ohne Boden wird. Ein Leistungsdreieck trägt trotz der roten Farben die veränderliche Motivation in sich, ist also mehr von Freiheitsbedürfnis und Emotionen durchflutet. Ein Viereck dagegen ist fix und kann beständig Energien umsetzen. Trotzdem, auch hier gibt es Grenzen welche es zu erkennen gilt! Ich kenne einen Landarzt mit einem Leistungsviereck. Er hat ein großes Haus mit Praxis und die Familie wohnt in der ersten Etage. Er hat vier Kinder ( Stand 1995 ) und arbeitet um die 18 Stunden am Tag. Er hat wenig Blau, also wenig Substanz zum Genießen und Entspannen in sich. Er ist aktiv wie ein Insekt um die Nachtlaterne und wenn er so weitermacht, wird er eines Tages umfallen und eine Kur brauchen.
Hat er dazugelernt, dann teilt er sich bewusst Regenerationsphasen in den Alltag. Aber das Rot selbst, wenn es in Bewegung ist, dann will es in Bewegung bleiben. Mir ist diese Figur auch als "Feuerrad" bekannt. Es dreht sich immer schneller, bis die Schwerkraft dafür sorgt, dass man aus dem Rad herausgeschleudert wird.
Roberto Assagioli hatte auch ein Leistungsviereck. Dazu hatte er eine "Rechtschaffenheitsfigur", bestehend aus zwei Trigonen, zwei Sextilen und zwei innen gekreuzte Oppositionen. Aber mit dem Blau lässt es sich viel einfacher abschalten, da man nach getaner Arbeit sich auch entspannen und genießen kann. Mit Rot alleine lernt man letztlich sich die Energien so einzuteilen, dass immer eine gewisse Reserve vorhanden ist.
Mit dem Leistungsdreieck neigt man dazu die gleichen gemachten Fehler zu wiederholen. Bei den Aspektfiguren ist es natürlich wichtig zu sehen welche Planeten daran beteiligt sind. Beim Leistungsdreieck führt der Planet an der Spitze des Dreiecks die Figur an. Bei mir ist es der Uranus. Das hat auch seinen Vorteil, man rennt so lange an bis man die Lösung gefunden hat. 8)
Liebe Grüße!
Arnold
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von Falbala » Di 18. Okt 2005, 12:22
Hallo, ihr Lieben
Ein Leistungsdreieck trägt trotz der roten Farben die veränderliche Motivation in sich, ist also mehr von Freiheitsbedürfnis und Emotionen durchflutet. Ein Viereck dagegen ist fix und kann beständig Energien umsetzen.
Ja, das finde ich auch, lieber Arnold. Das Leistungdreieck im Gegensatz zum Viereck wirkt auf mich schlanker, beweglicher. Das Viereck sehe ich vor meinem inneren Auge ein wenig wie eine (unbewegliche?) "Trutzburg". Bietet aber - vom Gefühl her - Sicherheit und Verlässlichkeit, mehr als das Dreieck.
Apropos "Gut und Böse".... jetzt wirds interessant, finde ich. Ich glaube nicht, dass wir uns in einem Zeitalter befinden, in dem sich die Polarität aufgehoben hat oder auch nur dazu neigt. Ganz und gar nicht! Sie ist versteckter, komplizierter geworden, nicht so leicht zu entdecken, aber darunter äußerst präsent und aktiv (Pluto). Die Polarität aufzuheben, wäre genauso, wie die Schwerkraft zu neutralisieren. Das geht nicht. Wir sind nicht im Paradies.
Noch ein Beispiel zur Trinität. Vielleicht ist es so, liebe Herma: Adam und Eva und die Schlange oder der Baum der Erkenntnis. Voraussetzung ist, die Beiden begegnen sich. Sie sehen sich an, aber sie erkennen sich nicht. Durch das Dritte (die Synthese) können sie sich erkennen. (hoffe, dafür nicht verbrannt zu werden *g*)
Dazwischen sind alle Spielmöglichkeiten offen: die Opposition kann sich in Gut und Böse aufteilen oder aber - etwas gesünder - nimmt die Projektionen zurück und jeder für sich vereint die Gegensätze in sich. Dabei hilft das Dritte, genannt Kind oder Beziehung.
Mal meine Gedanken dazu
Liebe Grüße
Falbala
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von Arnold Buchenrieder » Di 18. Okt 2005, 12:48
Liebe Falbala,
Das Licht benötigt die Dunkelheit und umgekehrt zur Reflexion. Beides ergibt ein Drittes Ganzes. Man kann in sich selbst die Polarität zur Mitte bringen, indem man beide Prinzipien als gegeben in sich zulässt. Ein Zeichen sehe ich grundsätzlich so an, dass ich das gegenüberliegende Zeichen mit einbeziehe. Beide ergeben eine Achse und bedingen eines notwendigen Ausgleichs - wie bei einer Opposition.
Jetzt muss ich in einen vor mir liegenden Lebkuchen reinbeißen...
Liebe Mittagsgrüße!
Arnold
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von Falbala » Di 18. Okt 2005, 13:14
Hallo an Alle,
guten Appetit, Arnold
Das Licht benötigt die Dunkelheit und umgekehrt zur Reflexion. Beides ergibt ein Drittes Ganzes. Man kann in sich selbst die Polarität zur Mitte bringen, indem man beide Prinzipien als gegeben in sich zulässt. Ein Zeichen sehe ich grundsätzlich so an, dass ich das gegenüberliegende Zeichen mit einbeziehe. Beide ergeben eine Achse und bedingen eines notwendigen Ausgleichs - wie bei einer Opposition.
Da denk ich genauso wie du. Hatte ich oben erwähnt: die Opposition kann sich in Gut und Böse aufteilen oder aber - etwas gesünder - nimmt die Projektionen zurück und jeder für sich vereint die Gegensätze in sich.
Und zum Licht und Dunkel fällt mir noch "Luzifer" ein - der Lichtbringer und gefallene bzw. auf der Erde angekommene Lieblingsengel Gottes. Hat was vom uranischen Prometheus.
Zum Quadrat fällt mir noch aus der Numerologie die 4 ein: die Realität. Und eigentlich besteht ja das Quadrat aus 4 Dreiecken und dem entstehenden Kreuz in der Mitte. Immer zwei Dreiecke durchkreuzen bzw. halten das vertikal dazu liegende. Das bedeutet für mich, dass die Energie nicht so dynamisch fliessen kann, sondern dadurch gebremst wird. Es bedarf mehr Reflexion, als beim Dreieck.
Liebe Grüße
Falbala
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von hsh » Di 18. Okt 2005, 16:58
Liebe Falbala
Ich weiß ja nicht, was ich mit deinem Namen habe, heute hast du mich mit deinen Beschreibungen so in eine Bilder-Welt geschickt, dass ich dich grad schon Fabala (Fabel) genannt hatte
Falbala hat geschrieben: Noch ein Beispiel zur Trinität. Vielleicht ist es so, liebe Herma: Adam und Eva und die Schlange oder der Baum der Erkenntnis. Voraussetzung ist, die Beiden begegnen sich. Sie sehen sich an, aber sie erkennen sich nicht. Durch das Dritte (die Synthese) können sie sich erkennen. (hoffe, dafür nicht verbrannt zu werden *g*)
Ist ja putzig, sprechen die in der Genesis nicht auch erst vom Erkennen, als Adam die Eva geschwängert hatte (also der dritte Mensch sozusagen unterwegs war)?
LG
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von Falbala » Di 18. Okt 2005, 20:14
Na, liebe Herma,
zum Schluss werden wir noch Beide verbrannt 8)
"Sich Erkennen" ist auch eine altertümliche Bezeichnung für "miteinander Liebe machen".
Schönen Abend (bin jetzt etwas wortkarg  )
Falbalala
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von Falbala » Mi 2. Nov 2005, 19:32
Guten Abend, ihr Lieben  ,
in meiner "Rilkomanie"  hab ich was gefunden, was - wie ich finde - auf eine gelöste Lebensform des "Leistungsdreiecks" passt. Der Engel als gegenüberliegendes Zeichen..... ganz toll auf der Rilke-Project-CD von der Hörbiger gelesen.
Engelbilder Ich ließ meinen Engel lange nicht los, und er verarmte mir in den Armen, und wurde klein, und ich wurde groß. Und auf einmal war ich das Erbarmen, und er eine zitternde Bitte bloß. Da hab ich ihm seine Himmel gegeben, und er ließ mir das Nahe. Daraus entstand:
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben. Und wir haben langsam einander erkannt. Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht , kann er frei seine Flügel entfalten, und die Stille der Sterne durchspalten. Denn er muss meiner einsamen Nacht, nicht mehr die ängstlichen Hände halten. Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht.
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von Gemini » Fr 3. Feb 2006, 16:35
Hallo Arnold.Woher wissen sie das alles?
Oder haben sie dat aus nem Buch abgeschrieben?
Wenn ja...wo kriegt man dat her?
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von Bjoern » Fr 28. Apr 2006, 10:37
Hallo alle zusammen!
Hi Arnold, kennst du Bücher zu diesem Thema ? Ich möchte gerne mein Wissen vertiefen. Dieses Dreieck ist bei mir umgedreht im Radix. Die obere Spitze des Dreiecks ist im Fische Zeichen das im 4. Haus ist. Was mir dabei auffällt das meine Lilith an der Spitze des Dreiecks steht. Was das für eine Bedeutung hat weiss ich noch nicht. Da ja auch mein Glückspunkt am 4. Haus klebt, aber schon im 5. Haus steht. Die obere Spitze geht ins 2. Haus das im Schütze steht, sowie auch mein rückl. Radix Neptun, und dann endet das Dreieck ins 8. Haus das im Zwillinge Zeichen steht, sowie meine Radix Sonne und den Merkur.
Für paar anregende Gedanken wäre ich euch alle sehr dankbar!
Gruss Bjoern- im AT-Forum ist mein Name Baba Selemani
Bleibe bei dir, sei dir selbst treu, liebe dich selbst in allen Facetten, sei dir deiner weiblichen Anteile als Mann bewußt, ...
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von Arnold Buchenrieder » So 14. Mai 2006, 10:21
Hallo ihr Beiden,
Sorry, ich habe euere Fragen übersehen! Die Beiträge stammen aus dem Buch "Aspektbildastrologie". Man kann es über apiastro.ch auf der Homepage der Huberschule, also dem API bestellen. Ich bin damals vor 15 Jahren zu dieser Schule gegangen, weil sie nicht nur 50 Aspektfiguren der 30 Grad - Ordnung detailiert beschreibt, sondern ebenso wegen ihrer vielen Spezialitäten, wie zum Beispiel die sechs Zonen eines Hauses usw. Wer zurückblätter mag, findet hier alle Figuren beschrieben. Wer interessiert ist, kann ja mal bei mir im API Forum bei tarot.de reinschauen. Dort habe ich alle Beiträge bündeln können, auch wird alles mögliche von API erläutert, wie das Mondknoten- und das Häuserhoroskop. Ich kenne keine andere Schule, welche so vielfältig ist, dazu kommt noch die astrologische Psychosynthese, welche von den Hubers bereits vor 45 Jahren ins Horoskop integriert wurde.
Alles liebe!
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