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von Arnold Buchenrieder » Do 13. Okt 2005, 22:31
Rote Aspektfiguren.
Sie werden Leistungsfiguren genannt, da die sie bildenden Aspekte mit Energie geladen sind. Die Energiespannung veranlasst den Menschen, sie im Leben umzusetzen, sei es um zu arbeiten, zu agieren oder Ziele zu erreichen. Bei den roten Figuren fehlen die Farben Blau und Grün. Ohne Blau ist keine Entspannungsmöglichkeit vorhanden, ohne Grün handelt man, ohne zu überlegen. Das Rot drängt zur Aktion und Leistung, zum Erreichen von Zielen, zur Manifestation. Die Handlungsbereitschaft dieser Menschen ist sehr groß und viele wirken nach der Devise: „Erst handeln und dann Denken“, nicht umgekehrt. Dadurch können auch sehr leicht Fehler gemacht werden.
Das Leistungsviereck.
Das Leistungsviereck besteht aus zwei Oppositionen und vier Quadraten. Entsprechend ihrem Charakter wird in den Oppositionen Energie gespeichert und aufgestaut wie in einer Batterie oder einem Akku. Das durch den gegenseitigen Druck entstehende Energiepotential ( Hochspannung ) wird nun durch die Quadrate entladen, und zwar nach vier Seiten hin. Obwohl beim großen Viereck die Kraft und Dynamik der roten Aspekte in eine fixe Form gezwängt werden, können sie sich trotzdem manifestieren. Solche Menschen haben ein großes Leistungsvermögen und erreichen fast immer ihre Ziele. Sie sind in der Lage, sehr viel und konstant zu arbeiten, mit großer Zuverlässigkeit und strengem Rhythmus, der ihnen Sicherheit gibt.
Dieses einfarbige Viereck besteht aus sechs roten Linien. Der Mensch kennt somit nur die kardinale Kraft des Willens und der Tat und Begriffe wie Kontrolle und Selbstbeherrschung. Was Entspannung oder Selbstzufriedenheit bedeuten, wird er nur schwer begreifen. Das Rot der Diagonalen bedeutet doppelte Energie aus der zentralen Lebensquelle. Folglich verfügt dieses Viereck über sehr viel Energie aus zwei fast unerschöpflichen Batterien, die sich immer wieder gegenseitig aufladen. Dieser Mensch liebt die Gegensätze und weiß um die Polarität der Welt. Entsprechend lebt er danach. Er misst seinen inneren Wert an seiner Zähigkeit, seinem Durchhaltevermögen und der Verantwortung, die er trägt. Denn das rechtwinklige Kreuz der Diagonalen zeigt die größtmöglichste Stabilität von allen Vierecken an.
Die Symmetrie.
Durch die Punktsymmetrie kann man das Viereck drehen wie man will, man sieht doch immer wieder auf eine rote Seite. Das wirkt so gleichmäßig wie bei einer Kugel. So erscheint dieser Mensch sehr ruhig, ausgeglichen und unangreifbar. Aber er ist nicht abwesend, sondern sehr präsent und sprungbereit und kann sich klar abgrenzen. Die Wirkung dieses Vierecks hat Ähnlichkeiten mit einer Drehtüre oder einer Drehscheibe. Darin steckt die Fähigkeit, einer Kraft eine andere Richtung zu geben und plötzlich von einer Welt in eine ganz andere zu wechseln oder den Willen anderer umzulenken. Als aktiver Willens – Mensch könnte er einen Manager, einen Regisseur oder eine graue Eminenz abgeben, bei der alle Fäden zusammenlaufen. In den beiden Gegensätzen, die einander bedingen, liegt die Weisheit, dass es letztlich gleichgültig ist, mit welchem Gegensatz es man zu tun hat. Der Mensch kann gar nicht von seiner inneren Wahrheit abrücken, auch wenn er alles für andere tut oder sich mit anderen identifiziert.
Da die Figur nur Leistungsdreiecke besitzt, wird alles in die Machbarkeit umgesetzt. Wenn etwas nicht funktioniert, so wird es sogleich noch einmal auf eine ganz andere Art versucht. Solch ein Mensch kommt nie in Verlegenheit, denn er weiß immer, was er noch tun könnte. Allerdings sind Quadrate nicht sehr sensitiv und einfühlsam. Wenn das übrige Horoskop nur wenig Blau oder Grün hat, kommen die Mitmenschen nur dann auf den Horoskopeigner zu, wenn sie Hilfe brauchen.
Aspekt – Qualitäten.
Die Aspekt – Qualitäten der Quadrate entsprechen dem Mars ( 4x ) und die Oppositionen dem Saturn ( 2x ). Diese weisen auf ein leistungs- und Nutzorientiertes Denken und ein gutes Gedächtnis für Arbeitsvorgänge, Taten und Auseinandersetzungen hin. Der bodenständige Realsinn kann sehr konstruktiv eingesetzt werden ( manuelle Begabung ), und keiner sollte versuchen, diese Menschen davon abzuhalten. Die Energie kann aber auch blockiert werden, wenn man seine Art nicht leben kann und wenn Konflikte nicht sofort ausgetragen werden. Werden Dinge auf die lange Bank geschoben, dann fällt es schwer, einen zweiten Versuch zu unternehmen. Man neigt zur Verdrängung, zur Blockade und überlässt Entscheidungen dem Schicksal oder sonst jemanden.
Vielfach ist diesen Menschen die eigene Willenskraft so vertraut, dass sie andere Möglichkeiten und Vorteile nicht erkennen und sich in gewöhnliche Arbeitsprozesse einspannen lassen. Vor allem bei Frauen mit diesem roten Quadrat kann beobachtet werden, dass sie es sogar ablehnen, irgendeine Machtstellung einzunehmen; sie untermauern mit ihrem Fleiß die Macht anderer. Sie wollen keine Führungspersönlichkeit sein und haben doch für ihre Mitmenschen eine Vorbildfunktion. Sie besitzen die Fähigkeit, anderen immer wieder Mut zu machen.
Ausdauer.
Die Leistungsstärke eines Menschen mit diesem Viereck ist unübertroffen, weil er vollkommen ruhig und beherrscht wirkt und trotzdem viel bewirken kann. Er beherrscht seine Energie derart, dass er nie in Stress gerät, weil er sich für alles die nötige Zeit nimmt, um sorgfältig und gewissenhaft sein Werk zu vollenden. Man sagt, er arbeitet für vier ( Mit vier Leistungsdreiecken ). Wie ein Steinmetz mit unzähligen harten Schlägen eine Statue aus dem Stein meißelt, kann er zäh und ausdauernd sein, dass er, hat er eine Arbeit einmal angefangen, diese in einem Zug ohne Pause beendet. Zwar hasst er Arbeit, die gemacht werden muss, doch wird er wie magisch davon angezogen und gezwungen, sie zu erledigen. Es entstehen Probleme mit Arbeiten, die eigentlich andere erledigen müssten. Er muss lernen, dass nicht alle so sind wie er selbst, und dass er einen speziellen, einsamen Platz in der Gesellschaft einnehmen muss. Am besten an einer Stelle, an der er mit seinem Willen möglichst vielen anderen Menschen dienen kann. Denn mit seinem Willen vermag er „Gold aus Sand“ zu machen, „Äpfel in der Wüste zu ernten“ oder sonst fast unmögliche Dinge zu vollbringen.
Fixe Vorstellungen.
Manchmal werden fixe Vorstellungen problematisch, vor allem in menschlichen Beziehungen. Damit wird von den Menschen der Umwelt erwartet, dass sie genau so tüchtig und effizient arbeiten und leben wie man selbst. Dadurch üben sie bewusst oder unbewusst auf Mitarbeiter und Partner einen Zwang aus. Meistens werden andere Menschen in ihrem Wert am eigenen, leistungsorientierten Maßstab gemessen. Häufig verlangt das Leben das Zurücknehmen der Erwartungen, was sehr schmerzhaft sein kann. Nach traditioneller Deutung hat das große rote Viereck karmischen Charakter, man spricht vom „Karmischen Kreuz“.
Ernsthaftigkeit.
Menschen mit einem roten Viereck nehmen die Dinge des Lebens sehr ernst, manchmal zu ernst. Viele sind enttäuscht und verbittert, wenn ihr Leistungsvermögen von der Umwelt nicht anerkannt wird, oder wenn sie ihre Ziele nicht erreichen. Dies ist häufig der Fall wenn das rote Viereck nicht ganz geschlossen, wenn eine Ecke aufklafft, oder eine Seite nur ein einseitiger ( teilweise gestrichelter ) Aspekt ist. Loslassen bedeutet für sie Verlust der Sicherheit und dies verursacht Angst, die Kontrolle über die eigenen Energien zu verlieren. Kraftverluste werden mit allen Mitteln vermieden, man verschanzt sich hinter dem, was man bereits hat. Häufig wird das Dazulernen als unnötig abgetan, man ist überzeugt, richtig zu liegen, und verweigert jegliche Änderung.
Das rote Viereck in den drei Kreuzen.
Naturgemäß hat das große rote Viereck in einem der drei Kreuze ( Kardinal, Fix oder Veränderlich ) seinen Standort. Das gleiche können wir auch beim Leistungsdreieck feststellen, weshalb die Aussagen der beiden Kreuzqualitäten für beide Möglichkeiten zutreffen. Handelt es sich um die Tierkreiszeichen, dann sprechen wir von der Erbanlage, von der mitgegebenen energetischen Motivation, die bei der Analyse berücksichtigt werden muss. Gleichzeitig ist auch das Häuserkreuz wirksam, mit welchem die innere Anlage entweder harmonisiert oder divergiert. Dabei geht es um die Kombination von Zeichen und Haus. Bei der Deutung müssen wir also feststellen, in welchen Zeichenkreuz und in welchem Häuserkreuz dieses Viereck ( oder Dreieck ) steht. Dann erst können wir es richtig und zutreffend deuten.
Im kardinalen Kreuz.
Widder, Krebs, Waage, Steinbock.
1. Haus, 4. Haus, 7. Haus, 10. Haus.
Die das Leistungsviereck bildenden Aspekte mit ihrer roten Energie kommen im kardinalen Kreuz am besten zum Ausdruck. Doch erzeugt dies ein Übermaß an Impulskraft, so dass man sich in einem solchen Fall die Figur sehr gut als ein sich schnell drehendes Feuerrad vorstellen kann. Dem freien Energieausdruck widerspricht scheinbar die symmetrische quadratische Figur durch die Entgegengesetzten Kräfte. Die Energie ist gewissermaßen an vier Ecken festgemacht, erzeugt aber ein enormes, schnell funktionierendes Leistungspotenzial.
Im fixen Kreuz.
Stier, Skorpion, Löwe, Wassermann.
2. Haus, 5. Haus, 8. Haus, 11. Haus.
Gemäß dem Analogiedenken hat das Viereck ähnliche Qualitäten wie das fixe Kreuz und die gleiche Motivation nach Sicherheit. Somit scheint diese Figur am besten im fixen Kreuz zu stehen, um mit Kraft einen gesicherten Zustand herzustellen. Man hat die Fähigkeit, alle notwendigen Energien herbeizuschaffen, um die gestellten Aufgaben zu erfüllen und das Bestehende zu erhalten. Doch besteht hier die Gefahr der Verkrampfung und Erstarrung, die immer wieder aufgelockert werden sollte.
Im veränderlichen Kreuz.
Zwillinge, Jungfrau, Schütze, Fische.
3. Haus, 6. Haus, 9. Haus, 12. Haus.
Mit diesem Kreuz scheint die Vierecks – Figur auf den ersten Blick am wenigsten gemeinsam zu haben. Hier wird es wichtig, in welchem Häuserkreuz sie steht. Die feurige Energie kann das veränderliche Kreuz in seiner Wechselhaftigkeit und in seinem Bedürfnis nach Wachstum anstacheln und zuweilen unkontrollierbare Situationen hervorrufen. Die Kombination mit der nach Sicherheit orientierten, quadratischen Figur wird jedoch immer wieder damit beschäftigt sein, eigene Mängel oder Fehlleistungen auszubügeln und in Ordnung zu bringen. Manche machen etwas kaputt, um es nachher reparieren zu können.
Auch kann diese Figur in einer ständigen Bemühung um Bewusstseinserweiterung ihren Ausdruck finden. Nur in diesem Zusammenhang hat der traditionelle Name „Karmisches Kreuz“ seine Berechtigung, da es hier um die Transzendierung der Realität und um die Verwirklichung von Ideen geht. Allerdings muss Demut geübt werden, da sonst leicht die Gefahr von Fanatismus oder geistiger Überheblichkeit besteht. Auch ist eine gewisse Überbelastung der Nerven möglich.
Entsprechendes gilt dann auch in der Häuserbesetzung, wobei es recht selten zu einer einzigen Kreuzbesetzung kommt; manchmal liegt eine Achse der Figur in einem Kreuz und die andere im benachbarten Häuserkreuz. Man sollte diesen Punkt immer genau untersuchen.
Das Leistungsdreieck.
Die Aspekte dieses Dreiecks bestehen aus zwei Quadraten, die mit einer Opposition verbunden sind. Dieses rote Dreieck ist die klassische Leistungsfigur. Im Leistungsdreieck ( oder T – Kreuz ) kommt die zielgerichtete, kardinale Impulskraft ( rot ) am deutlichsten zum Ausdruck. Die Spitze des Dreiecks und der Planet, der dort steht, zeigen an, wohin die Leistung gerichtet und welches Planetenprinzip eingesetzt wird. Während beim roten Viereck ständig und ausdauernd gearbeitet wird, kommt bei diesem Leistungsdreieck die Energie immer wieder zum Erliegen. Ein Mensch mit einem roten Leistungsdreieck sollte seine Arbeit rasch und erfolgreich zu Ende bringen, damit er sich wieder ausruhen kann. Nach einer kurzen oder langen Ruhepause fängt er erneut mit viel Elan eine neue Arbeit an. Jemand mit einem Leistungsdreieck bringt pro messbare Zeiteinheit größere Arbeitsleistungen hervor als das Viereck. Letzteres ist regelmäßig und beständig in der Leistung und braucht deshalb mehr Zeit. Diesen beiden roten Figuren ist also eine deutlich verschiedene Dynami eigen.
Natürlich liegt es daran, dass das Viereck Sicherheit, Beständigkeit und Gleichmaß sucht, während das Dreieck von der Motivation her beweglicher und dynamischer vorgeht. Auch möchte solch ein Mensch so schnell wie möglich ans Ziel kommen. Jemand mit einem Leistungsdreieck kann wie wild arbeiten, und wenn er fertig ist, kommt die nächste Arbeit dran, schubartig und hochdynamisch. In der Opposition wird die Energie gespeichert und aufgestaut. Die durch den gegenseitigen Druck entstehende Energiespannung wird durch die beiden Quadrate entladen, und zwar von zwei Seiten auf einen Punkt hin. Damit bildet die Spitze des Leistungsdreiecks ( Wo die Quadrate zusammenkommen ) den Kraftpunkt, an dem durch Spannungsentladung Leistung erzeugt und in Arbeit umgesetzt wird. Gelingt die Umsetzung der Energie nicht, entstehen „starre Bewusstseinszustände“, man kann sich nicht verändern und macht immer wieder die gleichen Fehler.
Häuserstellung.
Bei der Beurteilung der Wirkungsweise ist auch die Häuserstellung wichtig. Das erfolgreiche Einsetzen des Leistungspotenzials, welche im Leistungsdreieck darauf wartet, eingesetzt zu werden, hängt auch davon ab, ob die Planeten an Häuserspitzen stehen oder an den Talpunkten. Mit spitzenscharfen Planeten kann man das Leistungsvermögen effizient in der Umwelt einsetzen, während an den Talpunkten viel mehr Zeit benötigt wird, bis man zum Zuge kommt und Anerkennung findet. Es kommt auch vor, dass das Leistungsdreieck mit seiner Opposition in ein eingeschlossenes Zeichen zu liegen kommt; auch das behindert für längere Zeit die Erreichung der Ziele. Jedenfalls sollte man die Dynamik der Intensitätskurve bei der Beurteilung der Effizienz eines Leistungsdreieckes wie auch aller anderen Figuren berücksichtigen.
Planeten im Leistungsdreieck.
Zur weiteren Betrachtung wird die Beurteilung der Planeten, welche die Figur bilden, wichtig. Es ist ein Unterschied, ob das rote Dreieck von den „harten Planeten“ ( Sonne, Mars, Saturn, Uranus, Pluto, zum Teil Jupiter ) oder von den „weichen Planeten“ ( Mond, Merkur, Venus, Neptun, Jupiter, zum Teil auch Saturn, je nach Zeichen- und Hausstand ) gebildet wird. Mit Sonne, Mars und Saturn kann das der Figur innewohnende Leistungspotential optimal verwirklicht werden, vor allem bei entsprechendem Stand am Leistungspunkt. Bei den weichen Planeten widersprechen die Motivation und das Wirkungsprinzip der roten Figur. Meistens ist ein adäquates Funktionieren nur schlecht möglich, so dass seelische Drücke und Probleme entstehen können. Eine solche Figur kann erfolgreich in helfenden und heilenden Berufen umgesetzt werden, wobei wegen der Intensität die Gefahr eines Helfersyndroms besteht.
Leistungsdreieck in den Kreuzen.
Es ist aufschlussreich die Wirkung des Leistungsdreieckes auch in den Kreuzqualitäten zu kombinieren. Ein Dreieck ist Teil eines ganzen Vierecks ( Quadrat ) und steht deshalb auch immer in einem bestimmten Kreuz. Auch hier spielen die Zeichen eine motivierende Rolle und die Häuser deuten auf die Art und Weise des Tuns. Es besteht ein Unterschied, ob ein Leistungsdreieck in einem kardinalen, fixen oder veränderlichen Kreuz steht. Im kardinalen Kreuz wird es mit starken Willensenergien ausgestattet sein, die Energie wird gezielt umgesetzt. Im fixen Kreuz ist die Motivation Sicherheit, die Leistungsmotivation richtet sich auf die Erhaltung eines Zustandes und darauf, den Bestand zu sichern, Schwierigkeiten werden beseitigt. Im veränderlichen Kreuz ist die Motivation Liebe und Kontakt, weshalb die Leistung auf dem Gebiet der Beziehung und Kommunikation erbracht werden kann, dieses Leistungsdreieck eignet sich gut für die Arbeit in helfenden Berufen.
In den Häusern muss man dann kombinieren, ob das Kreuz übereinstimmt mit dem Kreuz im Zeichen oder ob eine Divergenz besteht.
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von Astrid Czaya » So 16. Okt 2005, 08:09
Hallo Arnold,
bist Du wieder (ein bisschen) da?
*
Schön. (damit meine ich die Ausführungen; aber natürlich auch Dich)
Entschuldige, wenn ich nicht mehr sage. Es geht nicht mehr so gut mit dem ausführlicheren Sprechen, aber wenn mir etwas sehr gefällt, kann und möchte ich doch gerne was sagen; auch wenns nur das Wort schön ist.
Danke.
Freundliche Grüsse,
Astrid.
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von Falbala » So 16. Okt 2005, 08:47
Guten Morgen Arnold  und an Alle,
zwar sind Deine Texte immer sehr lang, aber wenn ich mich mal "durchkämpfe", finde ich sie interessant.
Zum Leistungsdreieck möcht ich noch was hinzufügen:
Die Opposition als Entweder-Oder wird durch das verbindende Quadrat zum Sowohl-als-Auch.
Oder: These Antithese Synthese - die Trinität. Das Leistungsdreieck kann so eine neue Sicht des Polaren, der Gegensätze, der Polarität erreichen.
Man sagt ja auch: das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Das Dreieck verlässt sozusagen die Linearität der Opposition und bildet den Anfang eines "Netzes" - eine neue Dimension, die bildlich darüber (Geist) oder darunter (Unbewusstes) steht. Oder aber - senkrecht gestellt - das Ich oder das Du mit einbezieht.
Dies zu finden ist, so meine ich, die nicht ganz leichte Aufgabe des Leistungsdreiecks.
Viele Sonntagsgrüße
Falbala
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von Arnold Buchenrieder » So 16. Okt 2005, 12:14
Liebe Astrid,
Ein wenig bin ich hier wieder da, alleine schon dem Jan zu Liebe, und wenn ich schon schreibe, dann kann ich ja auch hier weiterhin etwas reinsetzen.
Liebe Falbala,
Bei roten Aspektfiguren ist es immer wichtig zu sehen, ob auch blaue Aspekte vorhanden sind, da diese Substanz vorweisen. Ich habe ein Leistungsdreieck im Radix, bestehend mit Uranus an der Spitze im neunten Haus, dazu das Quadrat von Saturn in 12, sowie zu Merkur und Venus im sechsten Haus - in Opposition zu Saturn. Bei mir kommt in diese Figur noch eine einseitige Opposition vom Mond Ende drittes Haus. Es herrscht ein starker Energiefluss. Aber sobald man so etwas sich bewusst gemacht hat, kann man durch gezielte und rechtzeitige Entspannung verhindern, ein Fass ohne Boden zu sein....
Alles liebe!
Arnold
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von Falbala » So 16. Okt 2005, 20:12
Hi Arnold
Bei roten Aspektfiguren ist es immer wichtig zu sehen, ob auch blaue Aspekte vorhanden sind, da diese Substanz vorweisen.
Wie meinst du das? Warum haben rote keine Substanz im Gegensatz zu blauen? Und was ist, wenn jemand keine Blauen hat? sondern nur rote?
... ein Faß ohne Boden.... oder - etwas positiv ausgedrückt - ein sich-Durchlässig-Machen - für die Kräfte. Was meinst du?
Liebe Grüße
Falbala
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von Arnold Buchenrieder » So 16. Okt 2005, 20:28
Liebe Falbala,
Ich arbeite mit Aspekten der 30 Grad - Ordnung. So wie die drei Kreuze Kardinal, Fix und Veränderlich drei Motivationen entsprechen, genau so werden die Aspekte in drei Farben unterteilt. Rote Aspekte entsprechen der kardinalen Motivation, also Leistung, Energie, pulsierend, überwindend, aber auch Reibung, Blockierung usw.
Die blauen Aspekte werden der fixen Motivation zugeschrieben, also Sicherheit, Bewahrung, Stabilität, aber auch Entspannung und Freude. Das Sextil entspricht dem Venusprinzip, also Genuss, Assimilation. Das Trigon wird zu Recht der "Jupiteraspekt" genannt, also das Füllhorn, das große Talent oder auch Glück. Geht man von der Ptolelmäischen Planeten- und zeichenordnung aus, so ergibt sich diese Logik ganz von selbst. Blaue Aspekte sind in der Lage Wissen zu speichern, Informationen zu bewahren.
Grüne Aspekte sind Denkprozesse, das Halbsextil entspricht dem Merkuraspekt und wird der kleine Denkschritt genannt. Das Quincunx ist ein Saturnaspekt und ist der lange Denkschritt, die Bewusstwerdung, welche über Unsicherheit, Zweifel, Hoffnung und Sehnsüchte schließlich zur Gewissheit gelangt. Grüne Aspekte werden dem veränderlichen Prinzip zugeschrieben - wohlgemerkt ist dies die Betrachtungsweise der Huberschule.
Daher ist es optimal, sobald jemand rote, grüne und blaue Aspekte im Verhältnis 1:2:3 hätte! Wenn du dich ein wenig durchblätterst im Astrologieforum, dann findest du weitere Aspektfiguren, sowie grundsätzliches zur Huber-Methode. Ich persönlich arbeite aber ebenso mit den Transiten und anderen Methoden und forsche fleißig für mich dahin, sehe mich so gesehen vom API als unabhängig, auch wenn ich dessen Methode vertrete.
Alles liebe und noch einen schönen Abend!
Arnold
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von Falbala » So 16. Okt 2005, 21:43
Hi Arnold  ,
danke für Deine freundliche Erklärung.
Ich persönlich arbeite nur mit Konj., Opp., Quadrat, Sextil, Trigon (mag meine mir innewohnende Bequemlichkeit sein *g*) und was du über deren Qualität schreibst, so kenne und sehe ich es auch (Trigon = Jupiteraspekt...). Die anderen Aspekte (also die grünen) habe ich noch nie gebraucht (oder ganz, ganz selten).
Aspektfiguren kenne ich auch, wie z.B. den Drachen, das Yod (Finger Gottes).... bei Gelegenheit werd ich mir mal das von der Huber-Schule ankucken. Danke für den Hinweis.
Ich schreibe den Aspekten jedoch nicht so stark trennende Eigenschaften zu. Und ich sehe niemals - weder bei einer Planeteneigenschaft, noch bei einem Aspekt, noch sonst wo im Horoskop, eine Wertung. Zumindest bemühe ich mich, es nicht zu tun.
So birgt der Jupiteraspekt, das Trigon, für mich gleichzeitig den Füllhornaspekt des Glückes, aber auch den der echten Faulheit *g*.
Diese Denkweise hat den Vorteil für mich, dass es so etwas wie eine optimale Einteilung, von der Du schreibst, nicht gibt. Ich kann ja auch nicht sagen, ein Mensch an sich ist optimal oder nicht. Und wie soll ich es einem Klienten sagen? "Schade, Herr Müller, aber optimaler wäre, wenn sie nicht lauter rote Aspekte hätten!"
Da erscheint es mir sinnvoller, mir Gedanken zu machen, wie Herr Müller seine roten Aspekte konstruktiv entwickeln kann.
Was meinst du?
Dir auch einen schönen Abend!
Liebe Grüße
Falbala
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von Arnold Buchenrieder » So 16. Okt 2005, 21:56
Hi Falbala,
Ich sehe dies ebenso wie du, Aspekte hängen immer von der entsprechenden menschlichen Entwicklung ab. Ich habe kurz aus einem Beitrag etwas dazu kopiert:
Konjunktion:
1. Stufe Ichhaftigkeit, Zusammenballung, Komplexbildung,.
2. Stufe Kraftempfinden, Undifferenziertheit, Latenz.
3. Stufe Magische Kraft, Quelle der Inspiration.
4. Stufe Kraftreservoir, schöpferisches Wirken, Knospe.
Halbsextil:
1. Stufe Erregbarkeit, Nervosität, Unsicherheit.
2. Stufe Neugierde, Anpassung, lernbegierig.
3. Stufe Waches Interesse, intelligentes Verarbeiten.
4. Stufe Informationsquelle, Geführt werden.
Sextil:
1. Stufe Komfortbedürfnis, Sinn für Modisches, Bequemlichkeit.
2. Stufe Harmoniestreben, Konfliktängste, Kompromisse.
3. Stufe Perfektionsanspruch, Ästhetik, Schönheit.
4. Stufe Gerechter Standpunkt, Synthese und Vollkommenheit.
Quadrat:
1. Stufe Energie, Leistung, Aktivität.
2 Stufe Auseinandersetzung, Konflikt, Kampf.
3. Stufe Psychische Kraft, Euphorie, Durchsetzung.
4. Stufe Intelligenter Einsatz der Energie, Zielverwirklichung.
Trigon:
1. Stufe Bedürfnis nach Ruhe, Trägheit, Sattheit.
2. Stufe Genießen, Glücksempfindung, Lust.
3. Stufe Optimale Fülle, Überlegenheit, Abgeklärtheit.
4. Stufe Füllhorn ausgießen, Vertrauen und Güte erwecken.
Quincunx:
1. Stufe Unsicherheit, Umherschweifen, Projektionen.
2. Stufe Sehnsucht, Zweifel, leicht irritierbar.
3. Stufe Entscheidungskrisen, Willensbildung.
4. Stufe Kreativität, Lösungen im Sinnenzusammenhang finden.
Opposition:
1. Stufe Blockierung, Fixiertheit, Verdrängung.
2. Stufe Polarisierung, Entweder- oder Haltung.
3. Stufe Kraftreserve, Antagonismus, Rückgrat.
4. Stufe Überwindung der Polarität, der Weg durch die Mitte.
Ebenso kann man die Zeichen, Häuser und Planeten bedeuten, es kommt immer auf den Menschen selbst an, auf seine Herkunft, sein Mlieu etc. Schön sich mit dir auszutauschen!
Alles liebe!
Arnold
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von Falbala » Mo 17. Okt 2005, 10:11
Guten Morgen, Arnold und an Alle  ,
danke für die Einteilung. Sehr interessant und bei den meisten Aspekten bin ich mit Dir einig.
Ich selbst arbeite immer mit Bildern, da ich mir das besser vorstellen kann und Bilder mir ganz viel geben. Ausserdem bin ich schlecht (oder faul?) im Auswendiglernen. (soll Deine Arbeit in keiner Weise schmälern)
Wir verlassen ein wenig das Thema jetzt, aber ich muss es trotzdem loswerden:
Das SEXtil ist mir ein wenig zu "harmlos" geschildert. - Nomen est omen. Ich beobachte da immer Spannungen, die mich an Sexualität erinnern. Wie die Begegnung, wenn man/frau Jemand total faszinierend findet bis dahin, dass dann nur noch ein Gedanke in der Luft schwebt.
Beim Quadrat habe ich die Vorstellung von New York, Manhattan *g*: die Streets und die 90° dazu liegenden Avenues. Autos, die völlig unbewusst die Vorfahrt missachten, unberechenbar, andere, die das schon wissen usw.... bis hin zur grünen und roten Welle.
Dagegen die Opposition, bei der der "Gegner" gegenüber steht und immer sichtbar ist. Wie ein Duell bis hin zum Friedensvertrag, der Synthese.
Die Konjunktion finde ich sehr schön beschrieben von Dir. Eines fehlt mir noch: das Verbrennen, ich nenne es Symbiose.
Ich glaube einfach, dass ich einen intuitiven Zugang zum Radix habe und nicht so sehr analysiere (mit Statistiken und solch trockenem Zeugs...). wobei ich natürlich, um es zu lernen, auch anfangs analysieren musste. Genauso dann, wenn ich nicht mehr weiterkomme.
Viele Grüße
Falbala
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von Arnold Buchenrieder » Mo 17. Okt 2005, 11:44
Hallo Falbala,
Da bin ich ebenso deiner Meinung, Analyse und Synhese ergeben ein Ganzes. Mit vier Planeten im Widder steige ich auch mit der Intuition in ein Horoskop ein. Auch das ganze Aspektbild ergibt ja ein Bild für sich und über diese Gesamtschau kann man nun zu den Details kommen. Im Sextil kann ja eine gewisse Starre und Kontinunität liegen, blaue Aspekte können nicht nur harmonisch sein. Ich sehe im Quadrat den Impuls für die gezielte Tat zur rechten Zeit. Lernen tut man jedenfalls mit diesem Aspekt sehr viel. Den Begriff "verbrannt" kenne ich von Merkur, sobald er näher als fünf Grad der Sonne steht. Oder bei Neumond...Die Liebe des Vates verbrennt das Kind, indem es sich nicht reflektieren kann.
Noch einen guten Wochenstart!
Arnold
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von Falbala » Mo 17. Okt 2005, 13:06
Hi Arnold,
"Verbrennen" habe ich für mich erweitert - entgegen der klassischen Astrologie, wie du sie beschreibst: die verschwimmenden Grenzen, die Frage: Wer ist der Eine, wer der Andere und die Schwierigkeit, es zu trennen und dass dies immer berücksichtigt werden muss.
Mit vier Planeten im Widder steige ich auch mit der Intuition in ein Horoskop ein. Auch das ganze Aspektbild ergibt ja ein Bild für sich ...
... und ich bestehe aus einem einzigen "Leistungsdreieck" mit lauter roten Aspektlinienbündeln - wie Herr Müller *gg*. Und 2 Sextilen an den Seiten. Deshalb musste ich mir schon ganz früh und ganz lange Gedanken machen, wie diese konstruktiv zu leben sind. Einige Crashs, Duells und "Verbrennungen" hab ich da schon hinter mir, aber auch viel Frieden und Glück, als ob's ein umlaufendes Trigon wäre. Wie Du auch sagst, es ist immer relativ....
Dir auch einen guten Wochenstart!
Liebe Grüße
Falbala
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von Arnold Buchenrieder » Mo 17. Okt 2005, 14:27
Hi Falbala,
Ich schaue mir da immer an wer wem im Aspekt in der Konjunktion verbrennt. Ein Keim ist in diesem Aspekt und die Planeten geben Auskunft darüber was wachsen soll. Eine Sonne - Mars Konjunktion passt sicher ganz gut, da aus sicht der Psychosynthese zwei kardinale Planetenprinzipien vereinigt sind. Dagegen bereitet Saturn - Mars sicher zunächst mehr Schwierigkeiten, weil zwei konträre Planetenprinzipien zusammenkommen.
Ich schaue auch immer, ob ein schnellerer Planet in einer Konjunktion auf diese zu- oder wegläuft. Dune Rudhyar hat dies schon vor langer Zeit in seinen Aspektzyklen dargelegt, was echte Feinbedeutung bringt.
Bis bald und alles liebe!
Arnold
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von Falbala » Mo 17. Okt 2005, 17:16
Hi Arnold
Ich schaue auch immer, ob ein schnellerer Planet in einer Konjunktion auf diese zu- oder wegläuft. Dune Rudhyar hat dies schon vor langer Zeit in seinen Aspektzyklen dargelegt, was echte Feinbedeutung bringt.
Ja, ein ganz wichtiger Punkt, finde ich auch. Dane Rudhyar ist für mich einer der "Größten". Auch genau deshalb, weil er im Radix ein Modell der ständigen Bewegung sieht - nichts Statisches. Leben ist Bewegung - wir sind alle keine Wachsfiguren. Super ist auch sein Buch über den Sonne-Mond-Zyklus (progressiver Neumond). Eine Sonne - Mars Konjunktion passt sicher ganz gut
Jein. Kann so oder so kommen. Mit einem Krebsmond und als Frau z.B.? Oder eine enge Konjunktion in den Fischen? Kann man, glaub ich, nicht isoliert so betrachten und werten. Was meinst du?
Liebe Grüße
Falbala
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von Arnold Buchenrieder » Mo 17. Okt 2005, 18:51
Hallo Falbala,
Da hast du Recht, man muss natürlich immer berücksichtigen, ob es sich um Männlein oder Weiblein handelt - eine Mars Konjunktion mit der Sonne mag für einen Mann vielleicht leichter zu leben sein, da es sich hier ja um männliche Planeten handelt. Die Astrologie hat ihre Aussagegrenzen, ohne Kenntnis einer Person kann man nur in Analogien und Entsprechungen etwas sagen. Erst wenn der "Faktor" Mensch hinzukommt, kann sich der Vorhang erst so richtig aufziehen, da man sieht, wie ein Mensch sein Horoskop lebt und erlebt. Ich habe auch sehr früh die Bücher von Dane Rhudyar regelrecht verschlungen, seine Aussagen sind heute noch richtungsweisend.
Herzliche Grüße!
Arnold
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von GreenTara » Mo 17. Okt 2005, 20:42
Hallo Arnold und alle anderen
Daher ist es optimal, sobald jemand rote, grüne und blaue Aspekte im Verhältnis 1:2:3 hätte!
An dieser Stelle bin ich ein wenig in's Nachdenken geraten... Einmal interessiert mich, weshalb gerade diese Verteilung optimal ist - und zum anderen frage ich mich, welches Bild von einem Menschen dahinter steht.
Wie auch du oder Falbala habe ich ein hübsches T-Quadrat - oder in API-Terminologie ein Leistungsdreieck - und überhaupt recht viel Rot zu bieten. Der springende Punkt ist für mich: Da ich es nicht anders kenne, habe ich es nie als "suboptimal" empfunden. Hingegen habe ich so manches Mal die Sonne-Venus-Konjunktion verflucht die manche einfach nur bildschön fanden.
Es ist wohl auch eine Frage des Empfindens, was immer da war, wird vielleicht nicht so empfunden, wie andere meinen.
Interessant sind deine Bilder, Falbala.  Ich weiß noch, wie mir meine Ausbilderin den Unterschied zwischen Quadrat und Opposition nahebrachte. Ihr Bild für eine Opposition entsprach deinem, für das Quadrat "malte" sie das Bild eines Menschen, der "um die Ecke gucken" muss um den anderen zu sehen. Er muss den Kopf drehen, sich also bewegen.
Konjunktionen scheinen mir doch eher eine Verschmelzung von Inhalten zu sein, fast untrennbar verbunden. Darauf gekommen bin ich, als ich versuchte, ein gewaltiges Stellium aus 6 Planeten aufzudröseln und es mir und auch anderen beim besten Willen nicht gelingen wollte, die Komponenten zu isolieren und anschließend stimmig zu deuten. Weder Klassik noch TPA noch andere Methoden "griffen". Seither versuche ich nicht mehr, so einer Verschmelzung / Symbiose analytisch beikommen zu wollen.
Mal so gebrainstormed...
Liebe Grüße
Rita
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GreenTara
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