Tierkreis im Süden drehen

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Tierkreis im Süden drehen

Beitragvon Astro20 » Do 6. Sep 2007, 12:25

Hallo alle zusammen :)

Ist euch eigentlich auch schon einmal der Gedanke gekommen, dass man auf der Südhalbkugel der Erde den Tierkreis um 180° drehen müsste? Denn unser Tierkreis auf der Nordhalbkugel leitet sich ja von unseren Jahreszeiten ab. Doch da die Jahreszeiten im Süden verkehrt herum laufen, muss auch der Tierkreis um 180° gedreht werden. Wenn jemand also auf der Sübhalbkugel geboren ist, rechnen unsere Astrologie-Programme eigentlich falsch, da sie den Tiekreis benutzen, der auf der Nordhalbkugel ist.

Dann müsste man praktisch jeden Planeten ins gegenüberliegene Zeichen setzen, das IC zum MC und das MC zum IC machen, und den AC und die restlichen Häuserspitzen findet man in der Häusertabelle unter dem entsprechenden Bereitengrad und dem entsprechenden MC.

Das würde Bedeuten, dass die Astrologen auf der Südhalbkugel die Horoskope falsch berechnen, weil sie den Tierkreis von der Nordhalbkugel benutzen.

Doch warum stört das keinen? Ist da noch keiner draufgekommen?

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Re: Tierkreis im Süden drehen

Beitragvon GreenTara » Do 6. Sep 2007, 12:38

Hallo Astro15 :)

Doch warum stört das keinen? Ist da noch keiner draufgekommen?


Doch, da sind andere auch schon draufgekommen. Es gab das Thema auch schon hier, ich weiß allerdings nicht, ob ich es wiederfinde.

Ich habe erst kürzlich jemanden beraten, der auf der Südhalbkugel geboren wurde. Dabei entstand auf keiner Seite der Eindruck, dass die Deutung völlig daneben ist.

Was den Tierkreis betrifft: Wir arbeiten ja gar nicht mit den realen Sternbildern, sondern einem Messkreis - dem tropischen Tierkreis. Sonst müssten wir ja auch die Präzession sowie die ungleiche Größe der Sternbilder berücksichtigen.

Liebe Grüße
Rita
.
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Beitragvon Astro20 » Do 6. Sep 2007, 13:00

Hallo GreenTara!

Ich habe erst kürzlich jemanden beraten, der auf der Südhalbkugel geboren wurde. Dabei entstand auf keiner Seite der Eindruck, dass die Deutung völlig daneben ist.


Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Leute, die zum Astrologen gehen, immer den Eindruck haben, dass seine Aussagen zutreffen.

Ich habe einmal Kanal Telemadial gesehen (so ein Eso-Sender, weis nicht, ob du davon schon gehört hast, denke aber schon), und da hat eine Angerufen wegen ihrem Enkel-Kind und die Astrologin sagte, dass er Uranus in Steinbock habe, und dass er sich daher immer hohe Ziele setzt, die er zu erreichen versucht und er einen Drang zu Veränderung hat. Und die Frau am Telefon hat ihr Recht gegeben, obwohl Uranus in Steinbock ein Generationsaspekt ist.... :wink:

Was den Tierkreis betrifft: Wir arbeiten ja gar nicht mit den realen Sternbildern, sondern einem Messkreis - dem tropischen Tierkreis. Sonst müssten wir ja auch die Präzession sowie die ungleiche Größe der Sternbilder berücksichtigen.



Das hat nichts mit dem siderischen Tierkreis zu tun, sondern gerade eben mit dem tropischen!! Unser tropischer Tierkreis ensteht durch die Bewegung der Sonne und die dadurch entstehenden Solstizien und Äquinoktien.

Am 21.Juni steht die Sonne auf 0° Krebs, wo es bei uns am wärmsten und der Tag am längsten ist.
Doch gleichzeitig ist es auf der Südhalbkugel an diesem Tag am kältesten und es ist der kürzeste Tag des Jahres, was Steinbock entspricht. Wenn bei uns die Sonne auf 0° Widder steht, werden die Tage wieder länger, im Süden werden sie wieder kürzer.
Außerdem ist unser heutiger Tiekreis ja hauptsächlich in Babylon enstanden, und Babylon befindet sich nun einmal im Norden, und da sie wahrscheinlich glaubten, dass die Erde ein Scheibe sei, stellte sich gar nicht die Frage, ob man im Süden den Tierkreis drehen müsste. Doch ich wette, wenn unser Tropischer Tierkreis im Süden enstanden wäre, würden wir heute im Norden am 21.März mit Waage und am 21.Juni mit Steinbock rechnen. :)

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Südl. Tierkreis

Beitragvon ch » Do 6. Sep 2007, 13:19

Um es kurz und bündig zu sagen:

Unsere Astrologie passt dort vorn und hinten nicht! Völlig daneben!
Einfach mal mit der Indischen probieren. Oder Elisabeths Ägyptische.

Chris
ch
 

Beitragvon GreenTara » Do 6. Sep 2007, 13:40

Hallo Astro15 :)

Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Leute, die zum Astrologen gehen, immer den Eindruck haben, dass seine Aussagen zutreffen.


Nöö, in dem Fall definitiv nicht.

Außerdem ist unser heutiger Tiekreis ja hauptsächlich in Babylon enstanden, und Babylon befindet sich nun einmal im Norden, und da sie wahrscheinlich glaubten, dass die Erde ein Scheibe sei, stellte sich gar nicht die Frage, ob man im Süden den Tierkreis drehen müsste. Doch ich wette, wenn unser Tropischer Tierkreis im Süden enstanden wäre, würden wir heute im Norden am 21.März mit Waage und am 21.Juni mit Steinbock rechnen. :)


Yep.

Du hast recht, ich hatte nicht bedacht, dass 0° Widder als Frühlingspunkt definiert ist. Bin noch nicht ausgeschlafen. 8-)

Wobei mir das aber insgesamt eher egal ist, ich werde wohl mehrheitlich mit Menschen zu tun haben, die auf der Nordhalbkugel geboren wurden.

Den Thread, in die Thematik schon einmal erörtert wurde, habe ich leider noch nicht gefunden.

Liebe Grüße
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Beitragvon GreenTara » Do 6. Sep 2007, 13:59

Threads gefunden :)

Südhalbkugel-Horoskope: http://www.astrologie.de/forum/viewtopic.php?t=523

Präzession: http://www.astrologie.de/forum/viewtopic.php?t=517

Liebe Grüße
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Beitragvon Astro20 » Do 6. Sep 2007, 14:32

Threads gefunden

Südhalbkugel-Horoskope: http://www.astrologie.de/forum/viewtopic.php?t=523

Präzession: http://www.astrologie.de/forum/viewtopic.php?t=517

Liebe Grüße
Rita


Danke :)

Vielleicht sollte man mal Reihenuntersuchungen machen, ob die im Süden Geborenen wirklich den gedrehten Tierkreis brauchen oder nicht, oder vielleicht keines von beiden. Vielleicht hat Christian ja recht, und unsere Astrologie funktioniert da unten sowieso nicht....

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Beitragvon Jonas » Do 6. Sep 2007, 14:32

Hallo liebes Forum.

Ich habe eine Adoptivschwester, die kommt aus Tarawa und sie ist einfach ein typischer Widder.

Vielleicht ist die Sache mit den Jahreszeiten auch garnicht so zwingend?

Viele Grüße

Jonas
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Beitragvon Astro20 » Do 6. Sep 2007, 14:35

Hallo Jona

Ich habe eine Adoptivschwester, die kommt aus Tarawa und sie ist einfach ein typischer Widder.



Du meinst also, sie ist auf der Südhalbkugel geboren, hat aber aus der Sicht der Nordhalbkugel die Sonne im Widder. Hmm....Vielleicht hätte sie nach dem gedrehten Tierkreis einen Widder-AC oder eine andere Feuerbetonung.

Lg Astro15
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Beitragvon Jonas » Do 6. Sep 2007, 14:40

Hallo Astro15.

Nein, dann hätte sie eine starke Waagebetonung und auch viel Luft. Und Diplomatie war nie ihr Gebiet. Sie ist einfach ein direkter, wenn auch herzlicher Mensch.

Viele Grüße

Jonas
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Beitragvon Astro20 » Sa 8. Sep 2007, 17:19

Hmmm...komisch. Wie gesagt, man müsste das einmal gründlich untersuchen, doch ich kenne niemanden der auf der Südhalbkugel geboren ist, auch nicht Prominente.

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Beitragvon Astro20 » Sa 2. Feb 2008, 19:45

Hallo :)

@Traumprinz:

Ich habe mir noch ein paar Gedanken um die Südhalbkugel gemacht. Auch wenn das mittlerweile wahrscheinlich in einem eigenen Thread besser aufgehoben wäre...


Okay, schreiben wir hier weiter?

Astro16 hat Folgendes geschrieben:
2) Gib jeden Planeten in das Gegenzeichen

Traumprinz:

Das kann so nicht richtig sein. Der Umlauf der Planeten auf der Ekliptik (wenn wir mal im geozentrischen Modell bleiben) ist ja so weit von der Erde entfernt, dass es für die Zeichenstände der Planeten keine Rolle spielt, an welchem Punkt der Erde man sich befindet.
Was anderes ist das mit den Häusern, die ja den Tagesbogen der Planeten beschreiben. Da macht es durchaus einen Unterschied, auf welcher Seite der Erde ich mich befinde.


Der Planet bleibt ja an der gleichen Ekliptikstelle, man kann ja auch sagen, ich vertausche die Zeichen und lasse die Planeten dort, wo sie sind, so wird auch umgekehrt ein Schuh draus ;)

Astro16 hat Folgendes geschrieben:
Doch hier verstehe ich Roscher nicht:

Zitat:
Beispiel: Wie errechnen ein MC von 25 Schütze. Es dreht sich alles um 180, folglich muss ich 25 Zwilling nehmen. Damit habe ich das MC. Jetzt habe ich den Ausgangspunkt, nehme meine Häusertabelle, schlage bei MC 25 Zwilling nach, nehme den Breitengrad der südlichen Breite aus der Tabelle raus, als ob er der nördliche wäre. Das wäre in diesem Fall praktisch 30, ein AC von 26 Jungfrau, Spitze 2 etc., kann ich alles ablesen. Fassen wir zusammen: 1) Alle Planeten ins Gegenüberliegende Zeichen setzen., 2) Das, was ich als MC habe, zum IC, das IC zum MC machen 3. In der Häusertabelle unter dem passenden Breitengrad nachschlagen, die MC-Position steht jeweils oben auf der Buchseite, und die übrigen Hauspositionen ablesen.


Der rot markierte Teil irritiert mich etwas:

Heißt das, wenn ich auf 30° südliche Breite geboren bin, muss ich 30° nördliche Breite nehmen?? Das dürfte man ja nicht, sonst vertauscht man ja etwas. Es ist doch logisch, dass die Zeichen, die bei uns schnell aufsteigen auf der Südhalbkugel langsam aufsteigen, und die, die bei uns langsam aufsteigen, steigen unten schnell auf. Ich denke, man muss schon unter dem südlichen Breitengrad nachschlagen, oder nicht?


Traumprinz:

Das ist schon korrekt so. Wenn Du den MC in sein Gegenzeichen verlegst, spiegelst Du ja quasi am Äquator. Damit hast Du dann aber die Hemisphären vertauscht und sozusagen die südliche zur nördlichen gemacht. Folglich musst Du danach die anderen Häuser auf "Nord" berechnen.
Oder aber Du berechnest alles erstmal auf "Süd" und tauschst hinterher alle Häusernummern aus. Das müsste dann eigentlich (hoffentlich ) aufs Gleiche rauskommen... Aber da bekomme ich gerade einen Knoten im Kopf, da müsste ich im Programm mit rumspielen, habe jetzt aber gerade keine Lust dazu.


Jetzt habe ich einen Knoten im Kopf...der MC bleibt ja der gleiche, ich vertausche ja nur das Zeichen am MC, nicht das MC selbst.

Aber es ist doch logisch, dass die Zeichen, die bei uns langsam aufsteigen im Süden schnell aufsteigen, und die, die bei und schnell aufsteigen, im Süden langsam aufsteigen müssen. Oder bin ich da falsch?

Wenn ich jetzt mit der normalen Berechnungsmethode im Süden ein Widder-MC habe, und ich mache es zu einem Waage-MC, dann habe ich auf den Süden bezogen keinen Schütze-AC sondern einen Wassermann-AC, denn die Neigungswinkel sind ja vertauscht, oder?

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Beitragvon Traumprinz » Sa 2. Feb 2008, 20:51

Hallo Astro16 :)

Der Planet bleibt ja an der gleichen Ekliptikstelle, man kann ja auch sagen, ich vertausche die Zeichen und lasse die Planeten dort, wo sie sind, so wird auch umgekehrt ein Schuh draus ;)

An dieser Stelle bin ich absolut nicht mit Dir einverstanden, aber anscheinend kommen wir an diesem Punkt argumentativ nicht zueinander. ;)

Aber es ist doch logisch, dass die Zeichen, die bei uns langsam aufsteigen im Süden schnell aufsteigen, und die, die bei und schnell aufsteigen, im Süden langsam aufsteigen müssen. Oder bin ich da falsch?

Das ist richtig, haben wir hier gerade ausdiskutiert. :mrgreen: Die Frage ist, wie weit das durch den geklappten MC schon berücksichtigt wird. Das weiß ich jetzt gerade nicht...

Rita probiert gerade was anderes, ich denke, sie meldet sich dann.

Womit ich allerdings derzeit noch deutlich mehr Probleme habe: Auf der Südhalbkugel läuft die Sonne ja weiterhin von Osten nach Westen, hat aber ihren Kulminationspunkt im Norden. Das heißt aber, die Umlaufrichtung ändert sich, korrekt?!? Das würde bedeuten, dass man die Häuser nicht einfach drehen kann (nach welcher Berechnung auch immer), sondern spiegeln muss. Dann stünde also je nach Darstellung das MC unten oder der AC rechts...

Aber langsam bekomme ich auch einen Knoten. ;) Ich finde es allerdings bei der ganzen Diskussion wichtig, die astronomischen und geographischen Begebenheiten zu berücksichtigen, alles andere wird fiktiv und meiner Meinung nach Murks.

Liebe Grüße
Björn
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Beitragvon Astro20 » Sa 2. Feb 2008, 21:12

Hallo Traumprinz,

Zitat:
Der Planet bleibt ja an der gleichen Ekliptikstelle, man kann ja auch sagen, ich vertausche die Zeichen und lasse die Planeten dort, wo sie sind, so wird auch umgekehrt ein Schuh draus

An dieser Stelle bin ich absolut nicht mit Dir einverstanden, aber anscheinend kommen wir an diesem Punkt argumentativ nicht zueinander.


Da habe ich jetzt ein Brett vorm Kopf....Angenommen, die Sonne steht auf 0° Krebs, dann hat sie eine Deklination von 23° Nord.
Wenn ich jetzt statt Krebs den Steinbock nehme, steht die Sonne immer noch auf auf der Deklination 23° Nord, nur das Zeichen ist vertauscht.
In der praktischen Anwendung ist es vom grafischen her nur einfacher, die Planeten ins gegenüberliegende Zeichen zu geben, anstatt die Zeichen zu vertauschen. Das Radix ist außerdem 2-Dimensional gezeichnet, also gibt es da doch kein Problem?

Das ist richtig, haben wir hier gerade ausdiskutiert. Die Frage ist, wie weit das durch den geklappten MC schon berücksichtigt wird. Das weiß ich jetzt gerade nicht...


Weiß ich eben auch nicht...*verwirrt*

Rita probiert gerade was anderes, ich denke, sie meldet sich dann.


Okay.

Womit ich allerdings derzeit noch deutlich mehr Probleme habe: Auf der Südhalbkugel läuft die Sonne ja weiterhin von Osten nach Westen, hat aber ihren Kulminationspunkt im Norden. Das heißt aber, die Umlaufrichtung ändert sich, korrekt?!?


:?: :?: Keine Ahnung :?: :?: . Wir bräuchten echt einen Astronomen...

Aber das mit dem Kulminationspunkt verstehe ich nicht...der muss doch um 12:00 sein, oder? Oder meint du, dass dann im Süden das MC im Norden ist, und nicht wie bei uns im Süden? Aber der Kulminationspunkt beschreibt doch den Scheitelpunkt des Tageslaufs der Sonne, also ca. 6 Std. nach Sonnenaufgang?

Das würde bedeuten, dass man die Häuser nicht einfach drehen kann (nach welcher Berechnung auch immer), sondern spiegeln muss. Dann stünde also je nach Darstellung das MC unten oder der AC rechts...


Die Häuser dreht man ja nicht. Man ließt unter dem entsprechenden MC die restlichen Häuserspitze ab, doch es fragt sich nur, ob es auf den Nördlichen oder dem Südlichen Breitengrad berechnet wird...

Aber langsam bekomme ich auch einen Knoten. Ich finde es allerdings bei der ganzen Diskussion wichtig, die astronomischen und geographischen Begebenheiten zu berücksichtigen, alles andere wird fiktiv und meiner Meinung nach Murks.


Jep, Astrologie ohne Astronomie, das wird unseriös. Nur leider bin ich in Geographie und Astronomie nicht gerade ein Ass :mrgreen:

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Beitragvon Traumprinz » Sa 2. Feb 2008, 22:09

Huhu :)

Wir haben jetzt zumindest schonmal die Häuser auseinandergefummelt. Mehr geht jetzt im Moment nicht. :mrgreen: Quintessenz des Ganzen:

1. Ich muss einmal zurückrudern, die Drehrichtung bleibt gleich, weil die Sonne auf der Südhalbkugel im Westen aufgeht, im Norden kulminiert und im Osten untergeht. Danmit bleibt auch die Richtung der Häuser die gleiche. (Und der Kulminationspunkt ist um 12:00, das ist richtig, aber Ortszeit, wohlgemerkt)

2. Ohne das jetzt begründen zu wollen, dafür müssen wir das selbst erstmal sacken lassen: Man könnte die Häuser für ein Horoskop auf der Südhalbkugel berechnen, indem man zunächst einen fiktiven Punkt auf der Nordhalbkugel annimmt. Dabei muss der Längengrad derselbe bleiben und Breitengrad wird einfach von südlicher auf nördliche Breite gelegt. Für diesen Punkt rechnet man die Häuser aus. Anschließend muss man dann noch die Häusernummern um sechs weiterdrehen, dadurch wird das IC zum MC, Haus 11 zu Haus 5, DC zu AC, usw. Um das vernünftig begründen zu können, müsste man erstmal eine grafische Darstellung haben, damit haben wir das Problem nämlich gerade auch geknackt... Wird dann bei Gelegenheit nachgereicht...


Die Zeichenstände schenke ich mir jetzt erstmal, das bekomme ich heute garantiert nicht mehr sortiert. :(

Liebe Grüße
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