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von Bluesky81 » So 12. Jul 2009, 16:18
Hallo zusammen, Ich habe 2 Fragen... 1.Bei TPA wird ein Planet im nächsten Haus gedeutet(1/6-Regel).Aber wie handhabt man eigentlich bei TPA mit rückläufige und stationäre Planeten vor der Hausspitze? 2.Wird eigentlich MerkursZwilling bei TPA auch berücksichtigt? oder lediglich nur JungfrausZwilling. Vielen Dank für die Hilfe! Schöne Grüße 
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von Astro20 » So 12. Jul 2009, 16:23
Hallo Bluesky  1.Bei TPA wird ein Planet im nächsten Haus gedeutet(1/6-Regel).Aber wie handhabt man eigentlich bei TPA mit rückläufige und stationäre Planeten vor der Hausspitze?
Da gibt es keine spezielle Regel. In der TPA kommen rückläufige oder stationäre Planeten sowieso eher wenig in den Mittelpunkt der Betrachtung. 2.Wird eigentlich MerkursZwilling bei TPA auch berücksichtigt? oder lediglich nur JungfrausZwilling.
Der Zwillingemerkur wird schon auch berücksichtigt, nur im Sinne des kybernetischen Modells wird der Jungfraumerkur bevorzugt, genauso wie die Waagevenus bevorzugt wird. Das gilt jedoch nur, wenn man die Regelkreise ausdeutet. In der Praxis werden jedoch schon beide Herrscherbezüge berücksichtigt. LG Astro17
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von Bluesky81 » So 12. Jul 2009, 16:53
Hallo Astro17, Wow vielen Dank für deine blitzschnelle Antwort! Das gilt jedoch nur, wenn man die Regelkreise ausdeutet.
Okay dann habe ich jetzt verstanden. Schöne Grüße 
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von Bluesky81 » Di 21. Jul 2009, 18:27
Hallo zusammen, In dem Buch "Praxis der Horoskop Interpretation" hat Michael Roscher folgende geschrieben: (auf Seite 119)Für konkrete Fragestellungen,mit handfestem Inhalt,verwenden wir in erster Linie die klassischen Herrscher (Sonne bis Saturn),unabhängig davon,ob diese nun gerade Haupt oder Nebenherrscher sind. Was bedeutet eigentlich "mit handfestem Inhalt"? Es wäre nett,wenn jemand mir ein konkretes Beispiel geben könnte... Heißt in dem Fall,dass Uranus,Neptun und Pluto unberücksichtig bleiben? Vielen Dank für eure Hilfe! Schöne Grüße 
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von Astro20 » Di 21. Jul 2009, 18:53
Hallo Bluesky  Was bedeutet eigentlich "mit handfestem Inhalt"? Es wäre nett,wenn jemand mir ein konkretes Beispiel geben könnte... Heißt in dem Fall,dass Uranus,Neptun und Pluto unberücksichtig bleiben?
Nimm zum Beispiel die klassische Stundenastrologie. Wenn du mit Fragehoroskopen arbeitest, wirst du feststellen, dass die alten bzw. klassischen Herrscher den Inhalt der Frage sehr oft besser wiedergeben als die transpersonalen Planeten Uranus, Neptun und Pluto. Die Planeten bis Saturn sind am Himmel mit bloßem Auge noch sichtbar, alles was dahinter ist können wir nicht sehen. Daher nennt man die Planeten Uranus, Neptun und Pluto auch transpersonale Planeten, da sie Inhalte repräsentieren die außerhalb des bewusst wahrnehmbaren und materiell erfassbarem liegen. So gesehen zeigen die Planeten bis Saturn alles was konkret ist, für das Alltagsbewusstsein zugänglich ist und was unterm Strich für uns sichtbar rauskommt. Uranus, Neptun und Pluto spielen unter diesem Gesichtpunkt die zweite Geige, die zeigen dann, von welchen unbewussten und eher "transpersonalen" Inhalten das ganze geprägt ist. Besser verstanden? LG Astro17
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von Bluesky81 » Di 21. Jul 2009, 20:25
Hallo Astro17, vielen Dank wie immer für deine prompte Antwort! Nimm zum Beispiel die klassische Stundenastrologie. Wenn du mit Fragehoroskopen arbeitest, wirst du feststellen, dass die alten bzw. klassischen Herrscher den Inhalt der Frage sehr oft besser wiedergeben als die transpersonalen Planeten Uranus, Neptun und Pluto.
Ja ich kenne diese Methode vorallem aus dem Buch von Erik van Slooten. Nur wundert mich ein bisschen,dass man diese Methode mit der klassischen Herrscher auch bei TPA anwenden soll. Könnte es also heißen: (Nur ein Beispiel) Wenn jemand zum Beispiel DC-Wasserman hat,und will gern über seine Beziehung erfahren,soll man in seinem Radix statt Uranus den Saturn sehen? Oder habe ich jetzt falsch interpretiert? Schöne Grüße 
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von Astro20 » Di 21. Jul 2009, 20:33
Hallo Bluesky  Könnte es also heißen: (Nur ein Beispiel) Wenn jemand zum Beispiel DC-Wasserman hat,und will gern über seine Beziehung erfahren,soll man in seinem Radix statt Uranus den Saturn sehen? Oder habe ich jetzt falsch interpretiert?
Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Zweitherrscher bzw. die klassischen Herrscher verwende, daher kann ich nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Also die transpersonalen Planeten sollst du schon verwenden, aber die klassischen sollen halt das anzeigen, was nun tatsächlich greifbar ist und konkret ist. Uranus, Neptun und Pluto geben den Rahmen an, das große Thema drum herum, und die klassischen Herrscher die Füllung. So oder ähnlich würde ich es auffassen. Lg Astro17
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von Bluesky81 » Di 21. Jul 2009, 21:41
Hallo Astro17, Also die transpersonalen Planeten sollst du schon verwenden, aber die klassischen sollen halt das anzeigen, was nun tatsächlich greifbar ist und konkret ist. Uranus, Neptun und Pluto geben den Rahmen an, das große Thema drum herum, und die klassischen Herrscher die Füllung. So oder ähnlich würde ich es auffassen.
Was ich bisher von den TPA-Büchern gelernt habe,deutet man die Nebenherrscher normalerweise als Schattenthema. Alles was du schriebst,kann ich ebenfalls ganz gut nachvollziehen! Da lerne ich was wichtiges von dir...Danke! Schöne Grüße 
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