|
|
Das Forum für API, TPA, Finanzastrologie, Combine/Composite, Rhythmische Auslösungen, fraktale Progressionen, Stundenastrologie und mehr
von gerry » Di 7. Mär 2006, 19:24
Venus – das Knistern des Geldes im Radix
Venus gilt als der Geld- und Finanzplanet schlechthin. Geld ist etwas zum Anfassen, etwas Greifbares. Bei keinem anderen Thema ist das Wort „haben“ so ein fixer Begleiter wie bei „Geld“. Geld ist ein wichtiges Element unseres Besitz- und Wertesystems, und es erscheint nur allzu logisch, bei der Kombination „Finanzen“ und „Astrologie“ an Stier und Venus zu denken.
Der Zugang zu den finanziellen Angelegenheiten wird durch die Stellung der Venus im Horoskop angezeigt, maßgebliche Einflußgrößen sind Tierkreiszeichen und Haus, in dem sich Venus aufhält.
Betrachten wir die Venus in den einzelnen Zeichen/Häusern:
Venus in Widder (Haus 1)
Schnelligkeit ist angesagt, young free and single – auf Geldangelegenheiten übertragen heißt das, schnelle Geschäfte sind unser Business und wir lassen uns nicht dreinreden, so viel Zeit haben wir nicht. Die Börse ist ein Kampfplatz, Geld eine Waffe.
Venus in Stier (Haus 2)
Nur nichts verlieren, heißt die Devise. Wir investieren lieber in Sachwerte, Diamanten sind uns lieber als Optionsscheine. Einmal investiert, fällt es schwer, die Meinung zu ändern – noch schwerer fällt es, Verluste mitzunehmen. Die Börse ist ein Mittel zum Zweck, Geld ist eine Freude.
Venus in Zwillinge (Haus 3)
Durchs Reden kommen die Leute zusammen – durchs Geld auch. Wir erforschen die Möglichkeiten der Veranlagung, probieren geht über studieren. Was heute gut ist, kann morgen schon schlecht sein. Die Börse ist ein Austauschforum, Geld spricht alle Sprachen.
Venus in Krebs (Haus 4)
Geld gibt uns Sicherheit. Wir haben einen Riecher für gute Geschäfte und müssen nicht erklären, warum. Unsere Stimmung schwankt mit dem Kontostand mit. Die Börse ist ein Sammelbecken von Schafen, die dem Leithammel folgen, und Geld bestimmt unsere Laune.
Venus in Löwe (Haus 5)
Mit Geld lässt sich so mancher Wunsch erfüllen. Wir sind anspruchsvoll und wollen zeigen, was wir haben. Wir sind die Könige und daher auch mutig, wir nehmen auch Risiko in Kauf und erproben unsere Kräfte, wir wollen gewinnen. Die Börse bietet dazu stets Gelegenheit, und Geld ist ein Mittel, zu zeigen, wer wir sind.
Venus in Jungfrau (Haus 6)
Mit Geld kann man für schlechte Zeiten vorsorgen, man weiß ja nie, was kommt. Die Sorge um die finanzielle Zukunft erfordert analytisches Vorgehen, denn nur wer den Markt beobachtet, kann die Ernte einfahren. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Die Börse ist ein Haifischbecken, Geld ist unsere Sorge.
Venus in Waage (Haus 7)
Geld fasziniert uns, beflügelt unsere Gedanken. Wir verbinden alles Mögliche mit Geld, vor allem schöne Dinge. Wir staunen, was mit Geld alles erreichbar ist, welche Türen es uns öffnen kann. Harmonisch integrieren wir es in unser Leben. Die Börse balanciert Angebot und Nachfrage aus, mit Geld lässt sich vieles ausgleichen.
Venus in Skorpion (Haus 8)
Geld ist ein fraglicher Wert. Wie gewonnen, so zerronnen – wer kennt das nicht? Wichtig ist die Kontrolle über die eigenen Finanzen, über sich selbst, denn mit Geld kann vieles kaputt gemacht oder falsche Leidenschaften geweckt werden. Die Börse ist verführerisch, Geld ist Macht.
Venus in Schütze (Haus 9)
Geld ist ein Mittel zum Zweck – wir wollen hoch hinaus und das sollen alle sehen. „Wir erkennen Ihr Konto“ – das lesen wir gerne, dass wir erkannt werden! Dann verteilen wir es auch gönnerhaft. Wir haben auch viel Selbstvertrauen und Optimismus, da kann man schon zeigen, was spekulieren heißt! Die Börse ist unsere Spielwiese und Geld gehört unter die Leute.
Venus in Steinbock (Haus 10)
Wer oben ist, kann leicht herunterfallen. Unser Ziel ist es, oben zu bleiben, unser Geld zusammenzuhalten. Wir konzentrieren uns auf klare und sichere Sachen. Geiz ist geil, wir zahlen keine unnötigen Spesen. Die Börse verleitet zu gierigen und vorschnellen Aktionen, Geld ist das Realkapital unserer Zukunft.
Venus in Wassermann (Haus 11)
Mit Geld lässt sich vieles auf den Kopf stellen, auch die eigenen Finanzen. Unkonventionelle Geldgeschäfte sind unser liebster Laborversuch. Wir geben aus und schauen, wie es sich auswirkt, stellen geltende Regeln in Frage. Die Börse ist ein riesiges Finanzlaboratorium und Geld macht erfinderisch.
Venus in Fische (Haus 12)
Wichtig ist, dass Geld im Fluß bleibt. Wir nehmen ein, wir geben aus, erfüllen uns unsere Wünsche und Träume. Geld ist immer nur Teil eines Ganzen und nur in der Synthese wichtig. Wir bleiben gelassen, geben uns mancher Illusion hin, haben aber auch visionäre Gedanken zum Thema Finanzen. Die Börse ist ein Meer, und Geld ist ein Fisch.
Wie ihr seht, knistert Geld ganz schön unterschiedlich! Und wie knistert es bei euch?
Alles Liebe
Gerry
Gewinn macht Sinn
Risikohinweis: Der Handel an den Finanzmärkten ist riskant.
Disclaimer: Trading in financial markets is risky
-

gerry
- Administration
-
- Beiträge: 1235
- Registriert: Di 10. Jan 2006, 16:43
- Wohnort: Wien
-
von Demia » Mi 8. Mär 2006, 13:34
Hallo gerry..
schön beschrieben.
Ich hab Venus in Löwe in 10 ..
bezüglich Löwe kann ich das für mich nicht bestätigen, auch wenn ich Deiner Beschreibung durchaus zustimmen würde.
Aber bezüglich des 10. Hauses - bingo!
So habe ich nun alle meine Lieben um mich herum mal damit abgeglichen und stelle erstaunt fest, dass bei den meisten entweder Zeichen oder Haus zutrifft.
Warum nicht beides???
Liebe Grüsse
Gaby
-
Demia
-
von gerry » Do 9. Mär 2006, 00:16
Hallo Gaby,
Schön, daß dir die Beschreibungen gefallen. Natürlich ist mir schon bewußt, daß "die Venus in den Zeichen"-Beschreibung in eine pauschlierte Nähe der Sonnenstands-Astrologie rückt. Dennoch habe ich mich entschieden, die Venus zu starten, um den Konnex zu den Finanzthemen herzustellen - quasi als monetären Archetypus.
Genauso, wie wir wissen, daß nicht alle Widder(sonnen) bei der Tür hereinplatzen und alle Fische(sonnen) tagträumen, so ist auch verständlich, daß die Venus-Beschreibungen den reinen Archetypus verkörpern. Die Stellung des Herrschers von 2 ist dabei ebenso bedeutend wie der Stand der Sonne im Radix. Die Grundtendenz für finanzielle Sensibilität wird aber von Venus vorgegeben, und meiner Erfahrung nach ist die Stellung in den Häusern (die Aufgabenstellung) bedeutsamer als die Stellung in den Zeichen (das Ambiente).
Man könnte es etwa mit einer Theateraufführung vergleichen. Bei einem lustigen Stück wird mit einem entsprechend heiteren Bühnenbild inszeniert, aber das Publikum wird auch dann noch genug zu lachen haben, wenn das Bühnenbild eher bedrückend wirkt. Umgekehrt wird zu einem tragischen Stück ein "schweres" Bühnenbild passen, und selbst bei fröhlichen Hintergrundfarben wird es nichts zu lachen geben. Darüberhinaus würde es völlig deplaziert wirken, in einer Tragödie fröhlich herumzuhopsen. Das Haus ist der Stücktitel und das Bühnenbild das Tierkreiszeichen. Der Schauspieler spielt im Rahmen des Stückes, da kommt er nicht raus, aber in gewissen Rahmen kann er das Drehbuch interpretieren, und so ist es mit den Häusern auch.
Ich kenne zwei "reine Archetypen": eine hat Venus in Stier/2 und die andere Venus in Krebs/4, die sich sehr gut im Eingangstext wiederfinden. Ich selbst habe die Venus in Waage in 10 und bin auch näher beim Text von 10 als von Waage. Aber Haus 10 heißt eben auch "Verantwortung, Konzentration" und das spricht meine Jungfrau-Sonne auch an.
Alles Liebe
Gerry
Gewinn macht Sinn
Risikohinweis: Der Handel an den Finanzmärkten ist riskant.
Disclaimer: Trading in financial markets is risky
-

gerry
- Administration
-
- Beiträge: 1235
- Registriert: Di 10. Jan 2006, 16:43
- Wohnort: Wien
-
von Skiron » Sa 15. Sep 2007, 16:16
wenn du Venus in 10 hast, dann hoffe ich dass du reich bist, weil ich Venus auch in 10, in löwe, habe
Eigentlich bedeutet mir geld nicht sehr viel - aber nur eigentlich .
Ich habe halt bestimmte vorstellungen, die nicht gerade billig sind und die ich mir verwirklichen will. Ich werd jetzt sogar für Aktien Kredit aufnehmen.
Meine Freunde haben mich alle dovor gewarnt, aber ich hab mir das nun mal in den Kopf gesetzt. Die Bank weiß natürlich nicht, dass der Kredit für Aktien ist
Ansonsten würde ich ihn auch nicht bekommen.
-
Skiron
-
- Beiträge: 258
- Registriert: Fr 13. Jul 2007, 12:47
von ch » Sa 15. Sep 2007, 17:11
also Astrologie hin oder her. Venus in 10 - oder im A....
Es ist natürlich deine Entscheidung Aktien auf Pump zu kaufen. Aber als ehmaliger Angestellter eines großen deutschen Kreditunternehmens kann ich nur davor warnen.
Auweia.
Chris
-
ch
-
von Antonella » So 16. Sep 2007, 00:17
gerry hat geschrieben:Hallo Gaby, Die Stellung des Herrschers von 2 ist dabei ebenso bedeutend wie der Stand der Sonne im Radix. Die Grundtendenz für finanzielle Sensibilität wird aber von Venus vorgegeben, und meiner Erfahrung nach ist die Stellung in den Häusern (die Aufgabenstellung) bedeutsamer als die Stellung in den Zeichen (das Ambiente).
Gerry
Hallo Gerry,
ich habe meine Venus als Herrscher von 2 (Stier) im 12 Haus in Fische. Die Sonne in Haus 1 ebenfalls in Stier und AC Widder (Mars Quadrat Neptun !).
Verdiene mein Geld zum Teil mit 12-Haus Thema, früher mit Stier-Thema;
das ist alles passend nach meinem Horoskop.
So weit so gut, aber das Geld ist leider immer zu knapp. Wie ich das ändern könnte, das ist neptunisch verschleiert. Hättest DU eine Idee ?
Liebe Grüsse
von Antonella
-
Antonella
-
- Beiträge: 12
- Registriert: Mo 21. Mai 2007, 13:33
von Astro20 » So 16. Sep 2007, 12:44
Hallo Antonella
Beim Herrscher von 2 in 12 fehlte einem in der Kindheit vielleicht der vertraute "Stallgeruch", also ein gewisses Gruppen- und Geborgenheitsgefühl oder man hatte keinen Platz, an dem man absolut abgegrenzt war. Vielleicht waren die Türen innerhalb der Wohnung immer offen, und jeder konnte jeden beobachten, oder man hatte kein eigenes Zimmer oder äh.. Wie dem auch sei, mit der Venus in 12 aus 2 bleibt Geld immer im Fluss, es kommt und geht. Doch vielleicht solltest du zuerst lernen, dich abzugrenzen und ein stabiles Fundament in Bezug auf dein Selbstwertgefühl entwickeln. Wenn du das Geschafft hast, braucht du keine Angst mehr haben, eines Tages pleite zu sein. Denn du hast ein stabiles Selbtwertgefühl, und man zieht im Leben all das an, was sich in der Seele abspielt. Und wenn du aufgehört hast, aus Angst vor Armut dich an jeden Cent zu heften, wirst du bemerken, dass das Geld von ganz alleine und zum richtigen Zeitpunkt kommt, nicht zu viel und nicht zu wenig. Ich weiß, dass ist leicht gesagt, wenn man dringend Geld braucht, aber das soll ja nur eine ungefähre Orientierung sein, ich bin nur Hobbyastrologe.
Worauf du jedoch in der nächsten Zeit achten solltest ist, das Saturn in die Jungfrau gewechselt ist, und in den nächsten Monaten/Jahren deine Fische - Venus in 12 aus 2 in einer Opposition aspektieren wird. Das könnte bedeuten, dass du dich um einen festen und geregelten Arbeitsplatz bemühen wirst müssen (Transit-Saturn in 6) und dass du dich damit auseinandersetzen wirst, eine feste Einkommenquelle aufzubauen (Transit-Saturn in Opposition zur Fisch - Venus in 12 aus 2). Aber du wirst sehen, wenn Saturn dein 6.Haus verlassen hat, wirst du einen festen Arbeitsplatz haben, oder zu wirst zumindest auf festen Füssen stehen, was deine Finanzen oder dein Selbswertgefühl betrifft.
LG und viel Erfolg
Astro15
-

Astro20
-
- Beiträge: 1643
- Registriert: So 5. Aug 2007, 17:22
- Wohnort: Salzburg (Österreich)
-
von Skiron » So 16. Sep 2007, 20:39
Im Börsengeschäft ist es doch so : der der gewinnt hat recht. Egal ob der Gewinn glücklich war oder nicht. Andre Kostolany hätte genauso gut pleite gehen können. Das er Andre Kostolany wurde, verdankt er - meiner Meinung nach - nur seinem Glück. In Börsenkreisen wird sogar behauptet, dass es manchmal sogar besser sei, nichts von Aktien und Börsen zu verstehen, und dadurch eher Geld zu machen.
Mein Motto: wer nichts wagt , der nichts gewinnt.
christian hat geschrieben:also Astrologie hin oder her. Venus in 10 - oder im A....
Es ist natürlich deine Entscheidung Aktien auf Pump zu kaufen. Aber als ehmaliger Angestellter eines großen deutschen Kreditunternehmens kann ich nur davor warnen.
Auweia.
Chris
-
Skiron
-
- Beiträge: 258
- Registriert: Fr 13. Jul 2007, 12:47
von Demia » Mo 17. Sep 2007, 08:06
ich hab ja Venus auch in Löwe in 10 und würde mich nie auf Börse einlassen, schon gar nicht mit geliehenem Geld. Am liebsten würde ich zuhause im Sparstrumpf sammeln.
Ne in 2 macht mich da wohl vorsichtiger.. oder die Jungfrausonne.
Ich mag, es Geld als Reserve zu haben und viele Dinge gefallen mir - wenn es aber dann ums Kaufen geht, finde ich alles wieder weniger wichtig und lasse das Geld doch lieber auf dem Sparbuch.
Allein Blumen für meinen Garten und CD´s verfalle ich doch mal..
Gruss
Gaby
-
Demia
-
von gerry » Mo 17. Sep 2007, 11:03
Hi canello,
Als Ex-Banker hab ich mal gleich meine Signatur geändert, denn was soll ich sonst noch antworten beim Thema "Aktien auf Kredit?"
Weil du schon Kostolany zitierst, hier noch etwas von ihm:
Wer viel Geld hat, darf spekulieren.
Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren.
Wer kein Geld hat, muss spekulieren.
Hast du kein Geld oder wenig Geld? Macht einen Riesenunterschied. Kostolany hatte kein Geld, ging zweimal pleite ("erst dann darf man sich Spekulant nennen") und musste eben spekulieren. Das Glück war auf seiner Seite.
Gehe den worst-case durch: nimm an, das Aktiendepot ist abgeschrieben und es bleibt die Kreditschuld übrig (ist ja eh beides Skorpion-Mars, *g*), wie willst du die (schuldtechnische) Bindung an die Bank lösen? Wieviel Kraft ist dafür notwendig, wie lange wird es dauern? Welche "unvorhergesehenen" Zwischenfälle dürfen laut Plan gar nicht eintreten?
Wenn da jetzt die Gänsehaut aufkommt, spätestens dann würde ich nach Alternativen Ausschau halten. Gibt es nicht lukrative Erwerbsmöglichkeiten, die mit Eigenkapital durchführbar sind?
Hier spricht Venus in 10: Handeln an den Finanzmärkten ist riskant. Es reicht, Eigenkapital zu verlieren.
Die ach so sicheren "Immobilienzertifikate" der Meinl Bank entpuppten sich als 60%er - nach unten. Die Aufsichtsbehörde (FMA) sieht dabei ziemlich alt aus. Nun haben wir neben Bawag (Prozeß läuft, Zeugeneinvernahme-Wochen) mit Meinl noch eine Bank in den Schlagzeilen. Soviel zu den "sicheren Anlagen".
Das Image des österreichischen Finanzmarktes war auch schon besser...
Aber zurück zum Spekulieren:
1. Vorsicht ist besser als Nachsicht!
2. lieber zuwenig handeln als zu viel! (undertrade, undertrade, undertrade)
3. jedes System steht und fällt mit seinen Money-Management-Regeln.
Alles LIebe
Gerry
Gewinn macht Sinn
Risikohinweis: Der Handel an den Finanzmärkten ist riskant.
Disclaimer: Trading in financial markets is risky
-

gerry
- Administration
-
- Beiträge: 1235
- Registriert: Di 10. Jan 2006, 16:43
- Wohnort: Wien
-
von gerry » Mo 17. Sep 2007, 11:52
Antonella hat geschrieben:gerry hat geschrieben:Hallo Gaby, Die Stellung des Herrschers von 2 ist dabei ebenso bedeutend wie der Stand der Sonne im Radix. Die Grundtendenz für finanzielle Sensibilität wird aber von Venus vorgegeben, und meiner Erfahrung nach ist die Stellung in den Häusern (die Aufgabenstellung) bedeutsamer als die Stellung in den Zeichen (das Ambiente).
Gerry
Hallo Gerry, ich habe meine Venus als Herrscher von 2 (Stier) im 12 Haus in Fische. Die Sonne in Haus 1 ebenfalls in Stier und AC Widder (Mars Quadrat Neptun !). Verdiene mein Geld zum Teil mit 12-Haus Thema, früher mit Stier-Thema; das ist alles passend nach meinem Horoskop. So weit so gut, aber das Geld ist leider immer zu knapp. Wie ich das ändern könnte, das ist neptunisch verschleiert. Hättest DU eine Idee ? Liebe Grüsse von Antonella
Hallo Antonella
Die Frage ist natürlich, woher das Gefühl der Knappheit kommt. Astrologisch hat es schon mit dem Mars-Neptun-Quadrat zu tun.
Stell dir vor, du fährst mit dem Auto durch den Nebel und willst Klarheit, den Überblick. Mit Mars schaltest du das Fernlicht ein und der Effekt ist eine Eigenblendung, die Sicht wird noch schlechter.
Erst das Zurückschalten aufs Abblendlicht ermöglicht dir das Fahren bei Nebel.
Sonne in 2 von (vermutlich 5) wäre auch "das Talent zu leben". Wie wäre dieses Talent ans Tagelicht zu bekommen, wenn ein enormer, oder auch nur ausreichender Geldbestand vorhanden wäre? Wie ließe sich die kreative Ader, die Durchsetzung deiner Talente dann noch verwirklichen?
Es ist der alte Traum von: "Wenn ich einmal reich wär...", der genau dann platzt, wenn man es ist. Vor allem viele Lottogewinner ersticken an den Windfall-Profits, das Leben steht im Schatten der Bestandsverwaltung. Wem kann man noch trauen, wer ist nur wegen meines Geldes in meinem Umfeld? Da sehen viele als einzige Lösung (unbewußt) eben genau die Auflösung dieses Bestands und fast 80% können das gewonnene Vermögen nicht halten.
Da bist du im Vorteil. Du hast bereits Lektionen gelernt. Du hast die Fähigkeit zu überleben, dein Leben durchzusetzen (Mars, Widder). Wie du schreibst, hast du einen "Haus 2"-Beruf und einen "Haus 12"-Beruf ausüben können. Ein Beweis für deine talentierte Anlage. Bislang unentdeckte Ressourcen werden wachgeküsst (Mars/Neptun) und es ist eine Herausforderung, damit umzugehen.
Im Vertrauen auf diese Talente sehe ich aus dem bislang Bekannten auch keinen schwerwiegenden Grund, dass diese (zunächst unsichtbaren) Reserven (Haus 12) finanziell keine Früchte tragen sollten, zumal es sich auch um eine Stier-Venus (=Venus als Morgenstern) handelt.
Venus herrscht bei dir ja auch in 7, also wird sich ein Ausgleich zwischen deinen Wünschen und deiner Schaffenskraft erzielen lassen. In der Begegnung mit anderen (Haus 7) liegt auch die unbegrenzte Möglichkeit (Herrscher von 7 in 12). Haus 2 und Haus 7 münden beide in 12. Aber gerade weil es eine "unbegrenzte Möglichkeit" ist, ist das Focussieren auf ein bestimmtes Ziel einengend, daher das Knappheitsgefühl, forciert durch Mars/Neptun.
Es scheint also auch eine Aufgabe zu sein, sich auf gewisse Bereiche zu konzentrieren. Es geht also auch um die Stellung des Saturn (wahrscheinlich MC-Herr). Bislang hielt dich der t-Uranus "frei vom Bestand", um deine Talente zu erkennen. T-Saturn wird nun fordern, mit einem dieser Talente zu arbeiten - und dann wird auch Geld verdient.
Alles Liebe
Gerry
Gewinn macht Sinn
Risikohinweis: Der Handel an den Finanzmärkten ist riskant.
Disclaimer: Trading in financial markets is risky
-

gerry
- Administration
-
- Beiträge: 1235
- Registriert: Di 10. Jan 2006, 16:43
- Wohnort: Wien
-
von Skiron » Di 18. Sep 2007, 16:56
Ich liebe das Unternehmen und ich identifiziere mich damit. In soetwas wie die Meindl Bank würde ich auch nie investieren.
Ein "Börsianer" hat zu mir mal gesagt:
"Man sollte sich eigentlich nur von Unternehmen AKtien kaufen, mit welchen man sich auch identifiziert und für welches man sich auch interesseiert und die Produkte mag."
Kreditschuld gibt es sowieso keine. im schlimmsten Fall bekomme ich keine Pension. Aber das ist mir eh egal. Von dem Geld hab ich eh noch nichts gesehen. Dass ich die Schulden nicht zurückzahlen kann, kann gar nicht eintreten, da ich ja beim Kredit sicherstellungen angebe.
Noch eine Frage:
Warum ist Kreditschuld mars-skorpion und nicht venus-saturn ?
und was ist wenn die Venus von 8(stier) in 10 (löwe) ist ?
Danke !
gerry hat geschrieben:Hi canello,  Als Ex-Banker hab ich mal gleich meine Signatur geändert, denn was soll ich sonst noch antworten beim Thema "Aktien auf Kredit?" Weil du schon Kostolany zitierst, hier noch etwas von ihm: Wer viel Geld hat, darf spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren. Hast du kein Geld oder wenig Geld? Macht einen Riesenunterschied. Kostolany hatte kein Geld, ging zweimal pleite ("erst dann darf man sich Spekulant nennen") und musste eben spekulieren. Das Glück war auf seiner Seite. Gehe den worst-case durch: nimm an, das Aktiendepot ist abgeschrieben und es bleibt die Kreditschuld übrig (ist ja eh beides Skorpion-Mars, *g*), wie willst du die (schuldtechnische) Bindung an die Bank lösen? Wieviel Kraft ist dafür notwendig, wie lange wird es dauern? Welche "unvorhergesehenen" Zwischenfälle dürfen laut Plan gar nicht eintreten? Wenn da jetzt die Gänsehaut aufkommt, spätestens dann würde ich nach Alternativen Ausschau halten. Gibt es nicht lukrative Erwerbsmöglichkeiten, die mit Eigenkapital durchführbar sind? Hier spricht Venus in 10: Handeln an den Finanzmärkten ist riskant. Es reicht, Eigenkapital zu verlieren. Die ach so sicheren "Immobilienzertifikate" der Meinl Bank entpuppten sich als 60%er - nach unten. Die Aufsichtsbehörde (FMA) sieht dabei ziemlich alt aus. Nun haben wir neben Bawag (Prozeß läuft, Zeugeneinvernahme-Wochen) mit Meinl noch eine Bank in den Schlagzeilen. Soviel zu den "sicheren Anlagen". Das Image des österreichischen Finanzmarktes war auch schon besser... Aber zurück zum Spekulieren: 1. Vorsicht ist besser als Nachsicht! 2. lieber zuwenig handeln als zu viel! (undertrade, undertrade, undertrade) 3. jedes System steht und fällt mit seinen Money-Management-Regeln. Alles LIebe Gerry
-
Skiron
-
- Beiträge: 258
- Registriert: Fr 13. Jul 2007, 12:47
von Antonella » Fr 21. Sep 2007, 01:06
Sonne in 2 von (vermutlich 5) wäre auch "das Talent zu leben". Wie wäre dieses Talent ans Tagelicht zu bekommen, wenn ein enormer, oder auch nur ausreichender Geldbestand vorhanden wäre? Wie ließe sich die kreative Ader, die Durchsetzung deiner Talente dann noch verwirklichen?
Gerry[/quote]
Hallo Gerry,
vielen Dank für Deine Antwort, ich finde sie in höchstem Maße interessant!
Ich habe allerdings geschrieben, dass meine Sonne in Stier im 1. Haus steht und sie kommt aus Haus 6.
Du hast ja so recht, ohne Geldknappheit wäre ich wahrscheinlich zu bequem gewesen (Stier-Sonne) meine Talente zu entwickeln und zu verwirklichen.
Meinst Du, wenn Du schreibst, T-Uranus bzw. T-Saturn, die Transite ?
Und warum schreibst Du von meiner Stier-Venus, wenn es doch eine Fische-Venus ist? Meinst Du das im Sinne von: Kopfnote Fische und Grundnote Stier?
Schon wieder so viele Fragen, ich freue mich sehr von Dir eine Antwort zu erhalten.
Herzlichen Dank und liebe Grüsse
von Antonella
-
Antonella
-
- Beiträge: 12
- Registriert: Mo 21. Mai 2007, 13:33
von gerry » Fr 21. Sep 2007, 14:00
Hallo Antonella
Freut mich, dass du aus meinen Zeilen etwas für dich gefunden hast, obwohl natürlich ganz klar da stand, dass deine Sonne in 1 steht. Aber das verstärkt dann sogar eher das Durchsetzen und Sichtbarmachen der Talente.
Wenn ich T-xxx bzw t-xxx schreibe, meine ich die Transite, richtig.
Das mit der Venus war kein Versehen. Ist die Venus ein Morgenstern, so bezeichne ich sie als Stier-Venus (im Stier herrscht Venus als Morgenstern), als Abendstern bezeichne ich sie als Waage-Venus (in der Waage herrscht Venus als Abendstern).
Als Morgenstern geht Venus vor der Sonne auf (steht also im Tierkreis hinter der Sonne: Sonne Stier, Venus Fische = 2 Zeichen dahinter). In deinem Fall steht die Venus ja sogar tatsächlich schon über dem Horizont und die Sonne noch darunter, leuchtet also am Osthorizont als Morgenstern.
Als Abendstern geht Venus nach der Sonne unter (steht also im Tierkreis vor der Sonne: bei Sonne in Stier etwa eine Venus in Zwillinge oder Krebs = 1 oder 2 Zeichen davor). In solch einem Fall wäre die Stiersonne schon untergeangen, und Venus würde am Westhimmel noch als Abendstern leuchten, bis auch sie letztlich untergeht.
Alles Liebe
Gerry
Gewinn macht Sinn
Risikohinweis: Der Handel an den Finanzmärkten ist riskant.
Disclaimer: Trading in financial markets is risky
-

gerry
- Administration
-
- Beiträge: 1235
- Registriert: Di 10. Jan 2006, 16:43
- Wohnort: Wien
-
von Skiron » Fr 21. Sep 2007, 18:31
Hi Gerry !
was bedeutet es, wenn die Venus von 8 in 10 ist in bezug auf börse und Aktien ?
gerry hat geschrieben:Hi canello,  Als Ex-Banker hab ich mal gleich meine Signatur geändert, denn was soll ich sonst noch antworten beim Thema "Aktien auf Kredit?" Weil du schon Kostolany zitierst, hier noch etwas von ihm: Wer viel Geld hat, darf spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren. Hast du kein Geld oder wenig Geld? Macht einen Riesenunterschied. Kostolany hatte kein Geld, ging zweimal pleite ("erst dann darf man sich Spekulant nennen") und musste eben spekulieren. Das Glück war auf seiner Seite. Gehe den worst-case durch: nimm an, das Aktiendepot ist abgeschrieben und es bleibt die Kreditschuld übrig (ist ja eh beides Skorpion-Mars, *g*), wie willst du die (schuldtechnische) Bindung an die Bank lösen? Wieviel Kraft ist dafür notwendig, wie lange wird es dauern? Welche "unvorhergesehenen" Zwischenfälle dürfen laut Plan gar nicht eintreten? Wenn da jetzt die Gänsehaut aufkommt, spätestens dann würde ich nach Alternativen Ausschau halten. Gibt es nicht lukrative Erwerbsmöglichkeiten, die mit Eigenkapital durchführbar sind? Hier spricht Venus in 10: Handeln an den Finanzmärkten ist riskant. Es reicht, Eigenkapital zu verlieren. Die ach so sicheren "Immobilienzertifikate" der Meinl Bank entpuppten sich als 60%er - nach unten. Die Aufsichtsbehörde (FMA) sieht dabei ziemlich alt aus. Nun haben wir neben Bawag (Prozeß läuft, Zeugeneinvernahme-Wochen) mit Meinl noch eine Bank in den Schlagzeilen. Soviel zu den "sicheren Anlagen". Das Image des österreichischen Finanzmarktes war auch schon besser... Aber zurück zum Spekulieren: 1. Vorsicht ist besser als Nachsicht! 2. lieber zuwenig handeln als zu viel! (undertrade, undertrade, undertrade) 3. jedes System steht und fällt mit seinen Money-Management-Regeln. Alles LIebe Gerry
[/quote]
-
Skiron
-
- Beiträge: 258
- Registriert: Fr 13. Jul 2007, 12:47
Zurück zu Astrologie Spezial
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste
|