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Forum zum Astrologieprogramm von Astrocontact Software - Updates, Neuigkeiten und Austausch
Moderator: Wolfgang
von gerald » Do 11. Mär 2010, 06:11
also,...
jetzt erklärt sich fast alles von selbst:
man verstehe jetzt auch dieses spiel von mc_e und mc_s: seit der (so hochgelobten) klassischen astrologie, deren vertreter alle in feudalen diensten waren, regiomontanus sogar in dienstes des papstes, steht das mc der ekliptik in „unseren“ horoskopen oben...
...und verdrängt das mc der sonne (das in der vor-antiken astrologie noch „oben“ stand). für den kommenden Sonntag wird die sonne mit ihrem mc (und daher auch die dilatation der häuser) alles samt nach rechts gedrängt. (mc_e ist deshalb in meinen ephemeriden oben mitberechnet / wer es hier deuten will.)
für mich ist dies alles eine adaption (so wie auch die wintersonnwende zu weihnachten wurde). (vielleicht beantworten sich hier auch die fragen, die ich im anderen thread zur vor-antiken astrologe stellte – die wir vielleicht aus unserer mentalen erinnerung rekonstruieren müssen)
doch weiter in der legende. der hellblaue ist der äquator. die plus-zeichen sonne- und mond-step-stunden. das weiße dient der orientierung (milky-way) wie ursprünglich alles in der astro_nomie_logie, erst nautisch (für die ausbreitung des menschen auf diesem globus) wie auch metaphorisch (sprache und qualitatives denken).
unterhalb pluto gehört der schwarze punkt zur milchstraße (daten hab ich von wikipedia), das zentrum unserer milchstraße (gz in den epheriden oben), der geburtsort unserer sonne – entsprechend ist der rote kringel die fluchttangente, das stellare ziel (ap=apex). ...das astrologen vielleicht als den weg unserer (stellaren) gesellschaft deuten können?!?
ok, jetzt fehlt nur noch eins in den ephemeriden von oben zu erklären:
die letzte spalte, grad-angaben.
aber ich muss jetzt mal ne runde pennen - lgg
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gerald
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von Wolfgang » Do 11. Mär 2010, 09:30
Hallo Gerald,
ich versuch's mal symbolisch als Bild: Da kommt ein Maler zu einem Fotografen und sagt "Es ist Unsinn, im Hochformat zu fotografieren, Du machst das falsch, man muß im Querformat fotografieren, damit es richtig ist".
In der Astrologie hat man sich auf "Hochformat" geeinigt, das ist genau so richtig und falsch wie "Querformat", es ergibt einfach ein anderes Bild. Ich meine, wenn Du nicht verstehst, warum in der Astrologie die Planeten auf die Ekliptik projiziert werden, dann könntest Du fragen, warum das so ist - statt das mit "Unsinn" abzutun. Wie ich das sehe, projizierst Du die Planeten statt dessen auf den Horizont - und das ergibt natürlich ein ganz anderes Bild, da Du aus einem anderen Blickwinkel schaust. Jeder Astrologe weiß natürlich, daß die Planeten nicht auf der Ekliptik sind, man verwendet aber diese trotzdem als Bezugsebene - und da ist es nun mal kein "Unsinn" wenn z.B. der Mond in der SwissEph auf 10m genau berechnet wird.
Viele Grüße, Wolfgang
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Wolfgang
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von Bluespianist » Do 11. Mär 2010, 13:00
Hi Gerald, ein allgemeines wort „zur ekliptik" (und zurück zu bluspianist, ist pure musik)
jetzt hat auch bluespianist mal epheriden gesehen – interessant?
Hey - mal nicht so abfällig. Nicht jeder Musikus lebt stoned und zugedröhnt im lala-Land. FYI, Musik ist ne sehr präzise und exakte Angelegenheit. Womöglich sind die Schwingungskreise der Planeten sichtbar gemachte Musik, die Ephemeriden damit eine Partitur. Nada Brahma - die Welt ist Klang. Berendt lässt grüßen. Hoffentlich nimmst du es mit deinen Berechnungen genauer als mit der Rechtschreibung. Deine "epheriden" geben mir den "blus".  Hast du keinen Spellchecker? Oder sprengt das die Rechenkapazität deiner CPU? Multi-Threading ist für interdisziplinäre "Rechner" doch längst kein Problem mehr. Nach diesem counter-strike ein Lob für deine Ausführungen. Klingt interessant und werd ich mir am Wochenende mal genauer durchlesen. Trotz dem sprachlichen Hürdenlauf (*grins*, ich kann's nicht lassen). Oder ist das Absicht und Rechtschreib-Regeln sind für dich ne Grundsatz-Frage, im Sinne von: kausalderterministisch devote untertanen (hier einer gesellschaft) – oder fantasievoll selbstbestimmte individuen
Groovige Grüße Stefan
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von gerald » Do 11. Mär 2010, 15:46
der groove jah der groove... dank auch euren emotionen, sind alle bei der sache – und werden uns im humor doch näher kommen. später mehr zu meiner rechtschreiberei (zu kleiner screen vor allem für excel bei mir für zuviel multitasking, sorry, der fehler wegen, aber es eilt meist und ich les es selten noch mal – inspiration durch wolfgang, von wegen hoch- und quer-kante fotos, siehe unten). aber vorneweg eher dem wetter danke, dass ich noch mal zeit habe.
ich wir ihr habt glück (oder pech?): deutschland ist wieder ein wintermärchen, alles weiß, und wir im schwarzwald wieder eingeschneit, ich deshalb nicht in die werkstatt kann (heul), an meinem kontinentalfluchtfahrzeug arbeiten...
bin also „widder“ da.
um die letzte spalte dieser (selbstgebastelten excel-) ephemeriden zu erklären, muss ich einen „kleinen“ umweg über das thema perspektiven machen (wie wolfgang richtig erkannte). doch das ergebnis vorneweg, der fairniss wegen:
es ist ein geniestriech steinzeitlicher ingenieure! sie haben das noch heute gültige koordinatensystem von x,y, und z geschaffen – und damit die fundamentale grundlage der bis heute gültigen mathematik (und nautik /orientierung im 3d-raum) geschaffen.
auch der pythagoras ist als steinzeitliche(!) höhlenzeichnung (in china) bis sieben tausend vor christus nachgewiesen (zdf-doku) – wir diesen demnach mit dem namen des importeurs (stichwort: handel auf der seidenstraße) verbinden, und wir leider nicht dem (steinzeitlichen) erfinder danken können (ist so ähnlich wie mit windows und der maus, das/die nicht(!) microsoft erfunden hat).
also: wenn ich richtung süden über den horizont gucke, dann habe ich ein „system“ von azimut und höhe „drumrum“ – im klartext, horizontaler breite (x) und azimutaler höhe (y) und, natürlich diese imaginäre dimension in die tiefe (z) nach süden, meine blickrichtung.
letzte mal nur im hinterstübchen (deshalb imaginär), denn sehen täten wir in einer darstellenden grafik nur x und y (unsere blickrichtung z sehen wir ja nicht, sondern „sehen mit der“).
indes signifikant in den konsequenzen der deutung ist diese „imägnäre“ richtung. letztendlich von fundamentaler bedeutung für die astrologie, wenn man sich erlaubt, ihr mit ihren eigenen argumenten zu begegnen:
hier zwei beispiele ich gucke nach süden, kompaß 180grad (= immer der mc_s) oder,... ich gucke in richtung mc_e (= aktuell höchster punkt der ekliptik).
wer die konsequenzen noch nicht ahnt, der gucke mal durch sein foto-handy o.ä. displays bei einem schwenk von 10 bis 20 grad – oder sich diese beiden bilder an (immer noch auf datengrundlage von nächstem sonntag):
ersteres um 12h woz = 12:37:45h goz (weshalb diese sekundengenauigkeit später bitte /stichwort zeitgleichung) - das zweite drei stunden vorher, was die sachlage deutlich machen sollte:
ein verdrängtes mc (so als könne der vormittag länger als der nachmittag sein) und wir erkennen die streit-argumente zwischen allen schulen der „klassischen astrologie“ (bis heute goh/koch) wieder:
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von gerald » Do 11. Mär 2010, 18:58
so,...
jetz samma mündige bürger, die alles entscheiden können:
wollen wir den (horizontalen) blick nach süden machen, auf den fußpunkt des sonnenlaufes mc (mc_s /schließlich synonym all unserer lebenskraft)? dann haben wir eine eindeutuge geometrie von x und y (in der optik auch fluchtpunkt genannt, um jenen sich ein polarsystem von r*cos(phi) ausbreitet).
...oder wollen wir (horizontal) auf den fußpunkt der ekliptik mc (mc_e) schauen??? (dann gelten die gleichen geometrischen prinzipien /zu denen gleich unten abschließendes, showdown.)
und hier wird´s wohl jeder selbst entscheiden – wie im gesamten forum geschehen, jeder „sein system“ finden muss.
aus astrologischer sicht (in astro-logischer nomik?) ergäbe sich metaphorisch die frage:
wer hier wen normiert (hat auch schon oben amüsiert): es ist durchaus interessant, was die gesellschaft von mir erwartet – aber völlig uninteressant, was sie mir befielt, das wassermannzeitalter ein bissel eskomptiert. wer wollte schon heute diese deutung in ihrer tragweite erahnen???
ich könnte mir deshalb eine symbiose vorstellen, dass man beide systeme nebeneinanderstellt und damit eine rhetorik der gesellschaftlichen anforderungen an ihre individuen – neben dem, was die als antwortverhalten ihrer freiheitsgrade entsprechend liefern können (das individual-horoskope im effizienzmanagement?!?).
was ich mir nicht vorstellen will (weil auch tägliches erleben und ertragen all unserer gegenseitigen anfeindungen ist), dass die systeme ohne benennung ihrer pragmatischen motive auf das recht des stärkeren und klügeren (oder vorlauteren) hoffen – was uns menschen wenig würdig wäre.
ich möchte die eingansfrage hier abschließen: natürlich kannten die steinzeitlichen aktivisten weder kartesische noch polar-koordinaten (oder diese gradangaben der letzten spalte meiner ephemeriden oben), aber sie haben mit ihrem system von (gleichmäßiger=äqualer) kreisteilung genau dafür eine historische vorlage geschaffen (wo was steht) – die es wenigstens als kulturgut zu würdigen und (von liebhabern) zu pflegen gilt.
dies hat nichts mehr mit den äqualen von heute zu tun, die auf die regiomontanische (oder ephemeridale) perspektive (zum kreis aufgestellter ekliptik) „einfach gleichgroße kuchenstücke“ malen.
hier ist die gleichmäßige kreisteilung das koordinatensystem selbst, wysiwyg der steinzeit, auch dies wir nicht erfunden haben. dafür muss man eben wieder in den himmel gucken (wie derweil nur noch abergläubische seeleute) – oder wahre verältnisse simulieren (wo sei das problem im zeitalter überall verfügbarer pc).
wer noch verständnis-probleme hat: obiges panoramabild in rundes zimmer tapezieren, noch schöner, oben und unten einschnitte machen und in ein kugelrundes zimmer tapezieren - - und wir haben wieder den himmel um uns rum (als einheits-kugel), wo die wellenförmigen ereignisse wieder zu ellipsen werden und auf den normierkreis (des individuums, was ihm „normal“ erscheint) herunter (hier wieder hinaus)projiziert werden könnnenennnnn....
ende: hier dilatiert die ekliptik und nicht das koordinatensystem des betrachters!
daten immer noch für kommenden sonntag (s.o.) für 12h woz (wahre ortszeit) = 12:37:45h goz (gesetzliche ortszeit, hier mez) (mit bitte um toleranz von wolfgang oder verständnis, dass grafik und excel nicht so recht zusammenspielen, also man alles viel schöner machen könnte). – jetzt kann jeder selbst mit seiner software vergleiche studieren. und ich schönen sonntag wünschen (heute schon?) – lgg
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von gerald » Do 11. Mär 2010, 19:02
sorry die grafik hier nachgeladen (ich übe noch):
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- h_scope_140310_12.jpg (66.76 KiB) 243-mal betrachtet
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von Wolfgang » Fr 12. Mär 2010, 09:58
Hallo Gerald,
> mit bitte um toleranz von wolfgang oder verständnis, > dass grafik und excel nicht so recht zusammenspielen Ich finde, Du hast die Grafiken sehr schön gemacht, war sicher eine Menge Arbeit... aber dazu sagen kann ich eigentlich nix, da mir nichts gscheites oder astrologisches dazu einfällt. Das Thema, das sich aus "ephemeriden hinter astroplus" nun so entwickelt, würde auch viel besser in z.B. "Astrologie spezial" passen.
Viele Grüße, Wolfgang
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von gerald » Fr 12. Mär 2010, 13:49
danke dir
wenigstens einer der die "arbeit" würdigen kann (weil das gefriemel kennt). oder nur vorerst? die "anderen" noch schüchtern??? - schade eigentlich, dass hier keiner was zu diesem exkurs durch die entstehungsgeschichte "unserer mathematik (spezialfall "vorausberechnen", eine geschichte hinter "unseren" ephemeriden)" was zu sagen hat. kein feed back???
nachtrag noch zur legende, respektive ephemeride von oben, so hats ja angefangen:
die letzte spalte "ehk" bedeutet "einheitskreis", und "azi & h" bedeutet azimut und höhe, "mc_s" ist mc der sonne. wovon unsere historischen vorfahren natürlich noch nix wussten (kannten auch nur den mc für sonne) und nanntes eben nur "horo-skope", was "stunde-zeigen" heißt,...
im übrigen auch die vorgeschichte unserer heutigen (analog-) uhr ist, zu der ja auch niemand sagt, dass sie mit polarkoordinaten zeit referenzieren würde.....
bis auf dannemahl, werd wieder reinschauen, hier - lgg
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von Traumprinz » Fr 12. Mär 2010, 16:11
Hallo Gerald, die "anderen" noch schüchtern??? - schade eigentlich, dass hier keiner was zu diesem exkurs durch die entstehungsgeschichte "unserer mathematik (spezialfall "vorausberechnen", eine geschichte hinter "unseren" ephemeriden)" was zu sagen hat. kein feed back???
Ich finde die Thematik an sich nicht uninteressant. Allerdings lässt dein Schreibstil keine Diskussion zu. Du stellst keine Anregungen rein, sondern "Fakten", die alle anderen vorher anscheinend nur zu blöd waren auch zu sehen. Insofern ist mir bei deinen Beiträgen auch regelmäßig nach drei Sätzen die Lust am Lesen vergangen. Gruß, Björn
"Multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind." Terry Pratchett 
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von Bluespianist » Fr 12. Mär 2010, 16:19
Hallo Gerald,
nicht schüchtern, aber um was zu würdigen, muß ich es erstmal kapiert haben, mich damit beschäftigt und eingelesen haben. Und dazu wiederum hab ich bisher keine Zeit freigeschaufelt. Der Spagat zwischen Intuition und Technik ist mir zwar wichtig, erfordert aber Geduld und Übung.
Schau dir mal die anderen Beiträge hier im Forum an: Auf der Skala von easy-chat zu tech-talk sprengst du den oberen Anschlag. Deine "Syntax" macht das Lesen auch nicht grad leichter. Schnelles Feedback ist da weniger wahrscheinlich als bei konkreten Fragen zu Bedienung oder Bildschirmfarben.
Stay tuned Stefan
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von gerald » Fr 12. Mär 2010, 17:52
hallo stefan, nett dich zu sehen, hab vor sonntag (so) nicht mit dir gerechnet, dich auch gar nicht gemeint - und über die andere bemerkung muss ich nachdenken, glaub nicht, dass auf die schnelle an meinem schreibstil was ändern könnte
und zu den fakten, naja,....
habs hier auch so empfunden, das mit den fakten...
lgg
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von gerald » So 14. Mär 2010, 14:35
hallo Björn,
hast recht, habe nachdenken (und drüber schlafen können) können, bin fakten-verliebt und wenn ich in ihre zusammenhänge eintauche, wie rumpelstilzchen (in seiner freude)... wollte damit aber niemanden persönlich angreifen, von fakten eben dann abgesehen, wenn sie der richtigstellung bedürfen. - liba gruß
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