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Forum zum Astrologieprogramm von Astrocontact Software - Updates, Neuigkeiten und Austausch
Moderator: Wolfgang
von Planetenstärke » Di 17. Mär 2009, 12:12
Hallo an alle, hallo Wolfgang!
Mit Astroplus kann man sich die Konstellationen auch als Grafik anzeigen lassen. Dabei ist zu jedem Planeten eine Prozentzahl angegeben, die Planetenstärke.
Meine Frage ist nun, woher diese Methode stammt, ob es Literatur darüber gibt und ob man aus diesen Angaben Rückschlüsse auf die Energiesituation einer Person ziehen kann.
Herzliche Grüße Waltraud
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von GreenTara » Di 17. Mär 2009, 22:09
Hallo Waltraud  Meine Frage ist nun, woher diese Methode stammt, ob es Literatur darüber gibt und ob man aus diesen Angaben Rückschlüsse auf die Energiesituation einer Person ziehen kann.
Die Methode der Konstellationsbildung stammt (unter anderem) von Michael Roscher, der sehr konsequent damit gearbeitet hat. Literatur dazu findest du auf www.astropage1.de (insbesondere in den Skripten zur Prognose). Aber auch in den Büchern von Brigitte Hamann wirst du fündig. Wie die Prozentzahlen konkret zu Stande kommen, wird Wolfgang beantworten können. So weit ich das überblicke, geht es bei der Prozentangabe darum, mit wie vielen anderen Planeten ein Planet über Konstellationen verbunden ist. Rückschlüsse auf die Energiesituation - was meinst du konkret damit? Meinst du damit das Handlungspotential, das Regenerationspotenzial oder etwas ganz anderes? Liebe Grüße Rita
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von Bluespianist » Mi 18. Mär 2009, 00:23
Hallo Waltraud, im anglo-amerikanischen Raum läuft das Ganze unter dem Namen Cosmodynes oder Astrodynes. Wird vor allem für Synastrie und Partnerschaft verwendet. Angeblich schon 1946 von Elbert Benjamine und W.M.A. Drake unters Volk gebracht. Gibt ne Menge Freeware dazu, von Astro123 bis zu Excel-Tabellen, die nicht nur die Prozentwerte berechnen, sondern auch eigene Einstellungen erlauben. Man tippt dann seine Bewertungsfaktoren als Zahlenwerte in eine Matrix-Tabelle rein. Zur Gewichtung in Astroplus kann ich leider nur aus der Hilfe-Datei zitieren: Für fast jede Konstellation wird ein Punkt vergeben, Ausnahme sind Merkur und Venus bei den Häuserherrschern (da diese hier Doppelbezüge haben, wird hier nur ein halber Punkt gegeben). Bei Konstellationen, die nur ein einzelnes Thema betreffen (erste Spalte, z.B. Sonne-Sonne, Jupiter-Jupiter, etc). werden 2 Punkte vergeben.
Aber das kanntest du bestimmt schon. LG Stefan
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von Astrofratz » Do 19. Mär 2009, 12:00
Also Cosmodynes oder Astrodynes können das nicht sein. Hab hier mal die Auswertungen verglichen, natürlich bei dem gleichen Horoskop und gleichen Einstellungen. Oder Reden wir irgendwie aneinander vorbei?  
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von Planetenstärke » Do 19. Mär 2009, 14:10
Hallo Rita!
Die Methode der Konstellationenbildung scheint die eine Sache zu sein und die Berechnung der Prozentzahlen/Planetenstärke eine andere. Meine Frage wäre, auf wen die Methode der Berechnung der Prozentzahlen zurückgeht.
Mich interessiert vor allem die Herkunft der Methode und die Deutung der Ergebnisse. Vielleicht hat ja Michael Roscher dazu etwas veröffentlicht und es weiß jemand, wo in seinen zahlreichen Publikationen das zu finden ist.
Danke für den Tipp mit astropage1. Vielleicht frage ich bei Werner Völkel noch nach.
Liebe Grüße Waltraud
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von Bluespianist » Do 19. Mär 2009, 14:21
Hallo Astrofratz, alles eine Frage der Parameter – welche Faktoren gehen wie stark in die Bewertung ein. Eben genau die Frage von Waltraud: Wie kommt man zu den Prozentzahlen? Du hast übrigens Zeichen und Häuser verglichen, nicht die PLANETENSTÄRKEN (Shift F9 in Astroplus). Letztlich aber egal, denn wir reden meine ich, schon von der gleichen Sache, nämlich der GEWICHTUNG. Die lässt sich in kommerziellen Programmen über Dialoge einstellen (siehe Bild). Etwas kryptischer geht's bei den Freeware-Tools. Die haben ini-Dateien, in denen man die Bewertungsfaktoren von Hand ändert. Welche Software hast du denn verwendet? Wenn du dort die Gewichtung von Astroplus übernimmst, kann rechnerisch nur das gleiche rauskommen. Vorausgesetzt es werden sämtliche Konstellationen von Astroplus berücksichtigt, nicht mehr und nicht weniger. [img] http://img7.imageshack.us/img7/3343/bewertunga.jpg[/img] Auch innerhalb von Astroplus wird das gleiche Horoskop anders bewertet, wenn du an den Einstellungen drehst, z.B. „Planeten ins nächste Haus deuten“, anderes Häusersystem, mit oder ohne Lilith, Chiron und Co. Cosmodynes oder Schwerpunkte oder Planetenstärken, egal wie das Ding heißt, es geht nicht um den Prozentwert als Selbstzweck, sondern worauf basiert diese Übersichtsbewertung? Denn sinnvoll deuten kann ich sie nur dann, wenn ich weiß, wie die Werte entstehen. So habe ich jedenfalls die Frage von Waltraud verstanden. LG Stefan
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von Wolfgang » Do 19. Mär 2009, 14:59
Hallo Waltraud > Die Methode der Konstellationenbildung scheint die eine Sache zu sein > und die Berechnung der Prozentzahlen/Planetenstärke eine andere. Nicht wirklich. Pro gefundener Konstellation bekommt ein Planet einen Punkt - Details siehe weiter oben. Wenn dann ein Planet insgesamt in 17 Konstellationen eingebunden ist, dann hat einen "Wert" von 17 Punkten - schliesslich werden davon dann Prozente berechnet und ausgegeben. Diese Prozente geben somit lediglich an, in wievielen Konstellationen ein Planet beteiligt ist. Ich persönlich aber finde die Betrachtung der Konstellationen an sich wichtiger, da sie etwas über die Qualität aussagen - die Prozente sagen nur etwas über die Quantität aus. Wer die Prozente "erfunden" hat? Keine Ahnung, ich hab's einfach als zusätzliche Info gesehen. Viele Grüße, Wolfgang
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von Bluespianist » Do 19. Mär 2009, 17:59
Hallo Wolfgang, hab’s nicht ganz kapiert (mein Merkur kriegt z.Z. nen Neptun-Transit zu spüren).
Also, 17 Konstellationen entspricht 100 %. Es können aber auch mehr Konstellationen sein. In so einem Fall wird 100% fett formatiert. Bei meinem Horoskop gehen dann andere Planeten im %-Wert runter, obwohl sie an Konstellationen zulegen. Aber relativ gesehen verlieren sie an Bedeutung, kann ich nachvollziehen. Die Bezugsgröße ist jetzt aber nicht mehr 17.
Das würde bedeuten, dass ich zwei Horoskope nur dann vergleichen kann, wenn nirgendwo fettgedruckte 100% vorkommen. Denn von diesem Moment an haben die Horoskope nicht mehr die gleiche Basis von 17.
Oder ist es andersrum? Wenn kein Planet 100% erreicht, dann wäre ein 40% Mars stärker gestellt in einem Horoskop dessen Max-Wert 60% erreicht, als in einem Horoskop mit einem Max-Wert von 90%. Bei fettgedruckten 100% stimmt’s hingegen wieder. Oder sehe ich das falsch? Warum kippt das Verfahren bei der Zahl 17?
Nicht dass solche Vergleiche wirklich Sinn machen, da bin ich schon deiner Meinung. Ich will es nur von der Logik richtig verstehen.
LG Stefan
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von Astrofratz » Do 19. Mär 2009, 20:04
Naja nochmal kurz Offtopic. Die Cosmodynes gehen nen bissel weiter als eine einfache Gewichtung des Planeten. Es wird noch die Stellung des Planeten im Horoskop (Würde und Fall usw) so wie die Konstellation zu anderen Planeten mitbeachtet. Aus diesen Werten ergibt sich dann der Prozentwert von 100 für die einzelnen Planeten. Nach der Theorie sind die PLaneten um so wichtiger je höher die Prozentzahl ist. Da kann es vorkommen, dass der Merkur zB der stärkste Planet ist obwohl die Sonne die höchste Gewichtung eingetragen hat. Ist halt einfach nen bissel außführlicheres System als die einfache Gewichtung und manchmal finde ich es ganz lustig sich das anzuschauen ne freeware dafür ist astrowin.org
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von Wolfgang » Do 19. Mär 2009, 21:25
Hallo Stefan > Also, 17 Konstellationen entspricht 100 %. Nein, das war einfach nur eine Hausnummer als Beispiel  . Also konkret: Zuerst werden alle Konstellationen berechnet und die Anzahl derer für jeden Planeten hochgezählt. So hat z.B. Mars 17 Konstellationen, Merkur 15, Saturn 5 etc. Wenn die Berechnungen fertig sind, wird geschaut, welcher Planet die meisten Punkte hat, denn dies sind dann 100%. Wenn Mars 17 Punkte eingeheimst hat und "Sieger" ist, dann hat ein anderer, der z.B. 8 oder 9 Punkte hat ca. 45 oder 55%, etc. Viele Grüße, Wolfgang
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von Bluespianist » Fr 20. Mär 2009, 01:06
Hallo Wolfgang,  Bin geistig echt benebelt.  Hatte an 2 Horoskopen die Prozente nachgerechnet, indem ich die Konstellationen gezählt habe. Beide hatten zufälligerweise ausgerechnet bei 17 ihre 100%. Sowie ich links was dazuwählte hatte der Planet > 17, und das 100% wurde fett, bei <=17 hingegen wieder 100% normal, ohne Fettdruck. Bevor ich wieder voreilige Schlüsse ziehe, frage ich dich lieber selber: Was ist der Unterschied zwischen fetten 100% und normalen 100%? Hallo Astrofratz, danke für den Link. Die Würden sind in Astroplus schon auch (ansatzweise) mit erfasst: In der ersten Spalte (doppelte Punktzahl). Und die qualitative Bewertung (Harmonisch/ Disharmonisch) der Cosmodynes kann man in Astroplus zwar nicht wertmäßig ablesen, aber anhand der roten und blauen Aspekte zumindest grob abschätzen für jeden Planeten. Was mir am meisten gefällt, sind die roten Umrandungen. Die zeigen mir sofort welche Themen aus dem Horoskop herausragen. Maus draufhalten und rechts oben die Details zu meiner Jupiter-Venus Thematik ablesen. Genial. LG Stefan
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von Planetenstärke » Fr 20. Mär 2009, 12:55
Hallo Wolfgang! Danke für die Antwort, durch die mir vieles klarer geworden ist.
Hallo Stefan und Astrofratz! Durch Eure Beiträge haben sich neue Varianten und Berechnungsarten gezeigt. Ich werde mich damit noch ausführlicher beschäftigen, auch mit den genannten Programmen und Links. Vielen Dank dafür.
Liebe Grüße Waltraud
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von Wolfgang » Fr 20. Mär 2009, 21:00
Hallo Stefan > Was ist der Unterschied zwischen > fetten 100% und normalen 100%? Keiner, wenn ein Planet den höchsten %-Wert alleine innehat, dann wird fett gedruckt, wenn mehrere Planeten einen gleich hohen Wert haben, dann wird nicht mehr fett gedruckt. Viele Grüße, Wolfgang
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von Bluespianist » Di 24. Mär 2009, 13:09
Hallo Wolfgang, danke. Bin halt einer von denen, die immer alles ganz genau wissen müssen. LG Stefan
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