von mhw » Mo 30. Aug 2010, 19:46
Hallo Herr Peterat! Ich meinte eigentlich etwas anderes. Dazu habe ich aus dem Buch von Robert hand "Das Buch der Transite" mal einen Ausschnitt aus der Seite 34 kopiert (S.34 in einer älteren Auflage ( Hugendubel 1986 2.Auflage);
„...Nach Berechnung aller Winkel zwischen den transitierenden Planeten und dem Transitpunkt werden die Winkel algebraisch addiert; mit anderen Worten: die positiven Zahlen werden addiert und dann die negativen von dieser Summe abgezogen. Ist die Summe der negativen Werte größer als die Summe der positiven Werte, wird die positive Summe von der negativen Summe abgezogen und das Resultat als negativ bezeichnet.
Als Beispiel diene eine Radix-Sonne bei 12° 00' Löwe. Der sich einem Quadrat aus Stier nähernde Uranus steht dort auf einer Länge von 11° 15' Stier Der transitierende Jupiter steht bei 16° 00' Jungfrau der transitierende Mars bei 11° 25' Löwe. Wie ersichtlich, weist jeder Transit einen Trennungswinkel zwischen sich und dem Punkt des Exaktwerdens auf. Uranus im Quadrat zur Radix-Sonne = -45'. Jupiter Quadrat Radix-Sonne = +4°00'. Mars Konjunktion Radix-Sonne = -35'. Wir ändern die Ziffer 4°00' um in die gleichwertige Minutenziffer 240', dann addieren wir jeweils die positiven Ziffern und die negativen Ziffern. Die positiven ergeben 240', da es nur einen einzigen positi¬ven Winkel gibt, während die negativen addiert -80' ergeben.
240' + (-80') = 240' - 80' = 160'
Diese Summe stellt den Gesamtabweichungswinkel dar. Wir dividieren diese Summe durch die Anzahl der transitierenden Planeten, in diesem Fall drei. 160':3 = 53,33333' . Das ist der mittlere Transitwinkel zu dieser Zeit. Da der Mittelwert positiv ist, ergibt sich, dass die kombinierte Krafteinwirkung der drei Transite ihren Höhepunkt überschritten hat.
Diese Berechnung kann man auch anders vornehmen, wenn alle transitieren¬den Winkel Vielfache von dreißig Grad sind, oder wenn sie das gleiche Vorzei¬chen haben. Das ist meistens der Fall, es sei denn, dass eine Anzahl von Halb¬oder Eineinhalb-Quadraten dabei sind. Die Positionen aller transitierenden Planeten zur in Frage stehenden Zeit sollten in Werten ihres Zeichens, nicht in 360°-Werten addiert werden. Nun die Rechnung für unser Beispiel:
11° 15' + 16° 00° + 11° 25' = 38° 40'
Dann dividieren wir diesen Wert durch drei, die Anzahl der transitierenden Planeten, und erhalten 12° 53,33333'. Diese mit der mittleren Position der transitierenden Planeten in ihren eigenen Zeichen arbeitende Methode zeigt ebenfalls, dass der kombinierte Einfluss der drei Planeten 53,33333' seinen Höhepunkt überschritten hat.....“
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So gesehen meine ich das Exaktwerden von mehreren Transiten.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Wesemann