Papst Benedikt XVI. und die Saturn-Uranus-Opposition

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Papst Benedikt XVI. und die Saturn-Uranus-Opposition

Beitragvon Majissa » Mi 4. Feb 2009, 22:16

Liebe Alle :) ,

vorhin habe ich mir die aktuellen Transite zur Radix des Papstes angesehen:

Bild

Die derzeitige Uranus-Saturn-Opposition, die morgen wieder exakt wird, steht in Konjunktion mit der AC/CD-Achse und gradgenau auf dem Radix-Jupiter Benedikts. Jupiter ist nicht nur Geburtsherrscher, sondern auch Herrscher von 10.
Der laufende Pluto steht zudem im 10. Haus.
T-Neptun läuft schon in die Opposition zu R-Neptun, und das Uranus-(Herrscher von 12-)-Quadrat zu Mars wird durch Pluto, Mars und Venus aktiviert.

Wie man hörte, wollte Kardinal Ratzinger ja -- schon aus gesundheitlichen Gründen -- das Amt des Papstes am liebsten gar nicht antreten. Ob die derzeitigen Konstellationen dazu führen, dass er sich demnächst doch zurückziehen wird?

Was meint Ihr?

Viele Grüße!
Majissa
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Re: Papst Benedikt XVI. und die Saturn-Uranus-Opposition

Beitragvon Manuel » Do 5. Feb 2009, 09:35

Joseph Razinger:

Sein Sonnengrad 25 Grad Widder:
Ist sensibel, ragt mit Empfinden oft sehr weit in die sogenannten übersinnlichen Welten hinein, intelligent, weniger schlau, nicht so sehr für Äußerlichkeiten, oft zu gutherzig, bis er (oftmals sehr) enttäuscht wird (materiell aber erfolgreich)

Mit Jupiter als Herrscher vom 10.Haus im 1.Haus wird er im Beruf natürlich die Nummer eins sein und Uranus aktiviert nun durch die Transitkonjunktion den Jupiter!
Sein Uranus im Radix zeigt sein starken Freiheitsdrang, außergewöhnliche, blitzartig einsetzender Energie oder auch Aggression, rasche Auffassung, Rastlosigkeit, Ehrgeiz, fanatische Verfolgung von Ideen, Reformbestrebungen und er ziehen meist Aufregung und Abenteuer der Sicherheit vor, dies auch noch im Alter.

Dabei hat er auch noch Merkur in Konjunktion zu Uranus, Opposition zur Lilith, Quadrat zu Mars und Pholus.
Deutung:
Da kommen schon Streitgespräche über die Heimat (Mars 4.Haus) oder mit dem Volke auf doch auch mediumhafte Inspiration
Die Gefühlswelt ist durch diese Stellung oft in einer Zwangslage, dies ist oft der Anlass dass er etwas ändern möchten beziehungsweise muß.
Gelegentlich hat er auch Geheimnisse verborgen und manchmal kommen sie offen ans Licht. In Gesprächen steckt oft der Gegensatz, der sich nur schwer einigen läßt.
Er möchte Wissen weitergeben und wird nicht richtig verstanden. Neigung zu Meinungsänderung und Meinungsmanipulierung. Oft auch Ausdruck- und Sprachkonflikte. Geniale Intuition, doch anderseits auch Realitätsfremdheit

Oft bringen Widdergeborene bewußt oder unbewußt etwas ins Rollen, geben den Anstoß dazu. Feuerzeichen oder Menschen mit starker Feuerbesetzung im Radix machen immer irgend wie ein Anfang, bringen etwas ins Rollen, sonst würde sich die Welt auch nicht groß ändern. Der Uranus in den Fischen in Opposition zum Saturn besagt ja auch das alte festgefahrene Strukturen des Fischezeitalters sich nun verändern und dazu gehört ja auch die katolische und jüdische Kirche (als Religion des Fischezeitalters).
Mit Uranus im 1.Haus will er bewußt oder unbewußt diese alte Lebensortnungen erneuern oder dran rütteln. So lange Neptun im Wassermann steht hat das Fischezeitalter auch noch großen Einfluß auf das Wassermannzeitalter. Das Wassermannzeitalter hat zwar schon begonnen, jedoch bekommt es erst wieder einen größeren Schub, wenn Uranus ins Zeichen Widder wechselt. Genau dort Anfang Widder hat der Papst nun sein Radixuranus. Er nimmt für mich da etwas vorweg oder bringt was ins Rollen was fast wie eine Revolution in der Kirche und auch bei den Machtverhältnisse auf der Welt mitwirkt

Warum nun berufliche Herausforderungen oder es kommt zu beruflichen Unklarheiten eventuell durch List und Intrigen. Gespräche die Auffallen? Im Solar 08 steht Jupiter und Pluto im 3.Haus und in der Direktion hat er Lilith in Konjunktion zum MC.
Mit nördl.Mondknoten im 4.Haus ist der Beruf eigentlich gar nicht so sein Lebensziel.

Gruß Manuel

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Manuel
 
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Re: Papst Benedikt XVI. und die Saturn-Uranus-Opposition

Beitragvon Astro20 » Do 12. Feb 2009, 15:58

Hallo :)

Hier wäre noch das Sonne/MC-Horoskop von Richard Wagner:

Bild

Die Sonne/Uranus-Konjunktion mit der Sonne in 10 aus 11, das zeigt schon den Wirbel, den er veranstaltet. Seine jüngsten Aussagen zum Thema Homosexualität und Harry Potter haben ja eine große Gegenbewegung ausgelöst. Seine Aussage, dass er die Konfrontation sucht, lässt sich gut am Widder-DC und am Mars als Herrscher von 7 im Quadrat zur Spitze 6 erkennen, wo er nicht gerade zimperlich vorgeht.

Uranus am MC und Herrscher von 11 in 10 entspricht Saturn/Uranus, und mundan haben wir ja gerade momentan Saturn/Uranus-Oppositon. Sie bildet zwar keinen Aspekt in dieses Radix, aber Saturn/Uranus löst sich immer aus, egal ob eine Verbindung zum Radix vohanden ist oder nicht. In diesem Fall ist aber klar eine Resonanz auf Saturn/Uranus gegeben.

Um das ganze deutlicher zu machen:

Das progressive Sekundär mit den Transiten im Außenkreis

Bild

Der sekundärprogressive MC steht auf 19° Jungfrau und somit befindet sich die momentane Saturn/Uranus-Opposition genau auf der IC/MC-Achse des Sekundärs. Auch befindet sich die sekundäre IC/MC-Achse genau auf der Radix-AC/DC-Achse des Papstes, die ja somit auch von Saturn/Uranus betroffen ist. Der Papst und Wagner sind in ihrer Verbindung zueinander also beide der Saturn/Uranus-Opposition "ausgeliefert".

Und hier noch das Radix, im 1.Außenkreis das Sekundär und 2.Außenkreis die Transite:

Bild

Wie gesagt, die Sonne in 10 aus 11 (Saturn/Uranus) in Konjunktion mit dem Uranus am MC (auch Saturn/Uranus) zeigt die Gegenbewegung zur Gesellschaft, das ausbrechen und rebellieren, und das provozieren.

Der Herrscher des MC ist der Mond, er hat somit die ganzen Saturn/Uranus-Inhalte im Gepäck. Der Krebs-MC weist schon inhaltlich auf den Bezug zum Volk hin, und der Mond als Herrscher von 10 in 4 die Rückkehr zu den (katholischen) Wurzeln (Haus 4), aus denen man gerissen wurde (Wassermann-Mond) und nun erneut zurückfinden soll, als Gegenstück zur aktuellen Entwicklung (Sonne/Uranus). Und das auf eine rebellische und provokative Art (Saturn/Uranus, Sonne/Uranus).

Wenn man jetzt das Sekundär betrachtet, sieht man, dass der progressive Mond zurückkehrt, er bildet eine Konjunktion zu seiner Radix-Position und aktiviert somit diese Themen erneut.
Gleichzeitig bilden der Transit-Jupiter und die Transit-Mondknoten auf 10° Wassermann eine Konjunktion zu der sekundärprogressiven Mond/Mond-Konjunktion. Mond/Jupiter ist normalerweise die Popularität, also eher im positiven Sinne. Da jedoch die Saturn/Uranus-Opposition sich auf der IC/MC-Achse des Sekundärs befindet, hat das ganze zwei Gesichter. Es gibt ja auch welche, die seine Ernennung befürworten, um zu den alten Werten (Krebs, Mond) zurückzukommen. Doch die, die ihn nicht wollen, sind genauso groß an der Anzahl, wenn nicht gößer.
Die Mondknoten haben einen schicksalhaften Effekt, sie drehen die Dinge um 180° um und sorgen für Aufbruch.

Ob er jetzt nun endgültig zum Bischof geweiht wird oder nicht, er wird noch für lange Gespräche sorgen, da seine Ernennung eng mit der mundanen Saturn/Uranus-Opposition verbunden ist (genauso wie das Radix vom Papst), wie man an den Auslösungen deutlich sieht. Die Ernennung Wagners zum Bischof wird also noch eine längere Kontroverse über die Ansichten der katholischen Kirche aulösen.

LG Astro17
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