Hallo

Hier wäre noch das Sonne/MC-Horoskop von Richard Wagner:

Die Sonne/Uranus-Konjunktion mit der Sonne in 10 aus 11, das zeigt schon den Wirbel, den er veranstaltet. Seine jüngsten Aussagen zum Thema Homosexualität und Harry Potter haben ja eine große Gegenbewegung ausgelöst. Seine Aussage, dass er die Konfrontation sucht, lässt sich gut am Widder-DC und am Mars als Herrscher von 7 im Quadrat zur Spitze 6 erkennen, wo er nicht gerade zimperlich vorgeht.
Uranus am MC und Herrscher von 11 in 10 entspricht Saturn/Uranus, und mundan haben wir ja gerade momentan Saturn/Uranus-Oppositon. Sie bildet zwar keinen Aspekt in dieses Radix, aber Saturn/Uranus löst sich immer aus, egal ob eine Verbindung zum Radix vohanden ist oder nicht. In diesem Fall ist aber klar eine Resonanz auf Saturn/Uranus gegeben.
Um das ganze deutlicher zu machen:
Das progressive Sekundär mit den Transiten im Außenkreis

Der sekundärprogressive MC steht auf 19° Jungfrau und somit befindet sich die momentane Saturn/Uranus-Opposition genau auf der IC/MC-Achse des Sekundärs. Auch befindet sich die sekundäre IC/MC-Achse genau auf der Radix-AC/DC-Achse des Papstes, die ja somit auch von Saturn/Uranus betroffen ist. Der Papst und Wagner sind in ihrer Verbindung zueinander also beide der Saturn/Uranus-Opposition "ausgeliefert".
Und hier noch das Radix, im 1.Außenkreis das Sekundär und 2.Außenkreis die Transite:

Wie gesagt, die Sonne in 10 aus 11 (Saturn/Uranus) in Konjunktion mit dem Uranus am MC (auch Saturn/Uranus) zeigt die Gegenbewegung zur Gesellschaft, das ausbrechen und rebellieren, und das provozieren.
Der Herrscher des MC ist der Mond, er hat somit die ganzen Saturn/Uranus-Inhalte im Gepäck. Der Krebs-MC weist schon inhaltlich auf den Bezug zum Volk hin, und der Mond als Herrscher von 10 in 4 die Rückkehr zu den (katholischen) Wurzeln (Haus 4), aus denen man gerissen wurde (Wassermann-Mond) und nun erneut zurückfinden soll, als Gegenstück zur aktuellen Entwicklung (Sonne/Uranus). Und das auf eine rebellische und provokative Art (Saturn/Uranus, Sonne/Uranus).
Wenn man jetzt das Sekundär betrachtet, sieht man, dass der progressive Mond zurückkehrt, er bildet eine Konjunktion zu seiner Radix-Position und aktiviert somit diese Themen erneut.
Gleichzeitig bilden der Transit-Jupiter und die Transit-Mondknoten auf 10° Wassermann eine Konjunktion zu der sekundärprogressiven Mond/Mond-Konjunktion. Mond/Jupiter ist normalerweise die Popularität, also eher im positiven Sinne. Da jedoch die Saturn/Uranus-Opposition sich auf der IC/MC-Achse des Sekundärs befindet, hat das ganze zwei Gesichter. Es gibt ja auch welche, die seine Ernennung befürworten, um zu den alten Werten (Krebs, Mond) zurückzukommen. Doch die, die ihn nicht wollen, sind genauso groß an der Anzahl, wenn nicht gößer.
Die Mondknoten haben einen schicksalhaften Effekt, sie drehen die Dinge um 180° um und sorgen für Aufbruch.
Ob er jetzt nun endgültig zum Bischof geweiht wird oder nicht, er wird noch für lange Gespräche sorgen, da seine Ernennung eng mit der mundanen Saturn/Uranus-Opposition verbunden ist (genauso wie das Radix vom Papst), wie man an den Auslösungen deutlich sieht. Die Ernennung Wagners zum Bischof wird also noch eine längere Kontroverse über die Ansichten der katholischen Kirche aulösen.
LG Astro17