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 Betreff des Beitrags: Präzession?
BeitragVerfasst: Di 28. Aug 2001, 23:30 
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Hallo,

Mich fragte jemand ob ich wisse was Präzession bedeutet und wie sie astronomisch zustande kommt?

Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung.

Vielleicht weiß jemand von euch was es bedeutet?

neugierig Erwartungen!
[img]images/smiles/icon_razz.gif[/img]
Maren


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 Betreff des Beitrags: Präzession?
BeitragVerfasst: Mi 29. Aug 2001, 01:40 
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Registriert: Do 9. Aug 2001, 01:01
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Juhuuu! Ich weiß was! Ich weiß was! Ich weiß auch mal was! [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]

...hm, nun ja, öhem, [img]images/smiles/icon_rolleyes.gif[/img] eigentlich weiß es ja eher mein Astro-Programm, aber bitte, ich geb das gerne ma weiter:

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Siderischer Zodiak (Ayanamsa)
[q]Die Präzession der Äquinoktien (Verschiebung des Frühlings- und Herbstpunktes)
Aufgrund der Kugelförmigkeit der Erde bewirkt die Drehung um ihre eigene Achse, daß ein auf dem Äquator gelegener Punkt pro Zeiteinheit einen größeren Weg zurücklegt als weiter nördlich oder südlich gelegene Punkte. Es gilt: je geringer der Abstand zum Äquator, desto höher die Drehgeschwindigkeit. So wird die Äquatorregion permanent um 21,5 km nach außen gedrückt. Folglich handelt es sich bei der Erde nicht um eine exakte Kugel; statt dessen kann man sie sich wie einen oben und unten zusammengepreßten, um die eigene Achse rotierenden Ball vorstellen.

Dank der enormen Gravitationskräfte von Sonne und Mond schwankt die Erdachse, so als wäre sie ein trudelnder Kreisel. Zu beachten ist, daß die Neigung der Achse zur Ekliptik sich nicht ändert. Der geographische Nordpol - und ebenso der von einem Betrachter auf der Erde wahrgenommene Himmelsnordpol - benötigt 25800 Jahre, d.h. ein sogenanntes platonisches Jahr, um den sogenannten Ekliptik-Nordpol zu umkreisen. Die Präzession sorgt dafür, daß sich der Himmelsnordpol vom Polarstern entfernt und erst mit Beendigung eines platonischen Jahres zu ihm zurückkehrt.

Die Präzession zwingt uns, zwischen siderischem und tropischem Tierkreis zu unterscheiden. Während ersterer sich auf Sternbilder bezieht, meint letzterer unveränderliche Tierkreiszeichen. Befindet sich also beispielsweise die Sonne im Tierkreiszeichen Widder, heißt dies keineswegs, daß sie auch im Sternbild des Widders steht. Tatsächlich fallen siderischer und tropischer Zodiak gerade einmal pro platonisches Jahr zusammen, denn die beiden Tierkreise verschieben sich gegeneinander exakt um ein Zeichen pro platonischem Monat, d.h. ca. 2150 Jahren, was wiederum 30° eines platonischen Jahres entspricht.[/q]<HR></BLOCKQUOTE>
Hilft dir das wieter? Also ich muß gestehen, ich habe nicht ganz alles verstanden [img]images/smiles/icon_rolleyes.gif[/img]


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 Betreff des Beitrags: Präzession?
BeitragVerfasst: Mi 29. Aug 2001, 09:20 
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Registriert: Mo 12. Feb 2001, 02:01
Beiträge: 621
Hi Rüdiger,

Juhuuu! Ich weiß was! Ich weiß was! Ich weiß auch mal was!

Ich wußte das Du hoch intelligent bist und einen IQ eines wandelden Lexikons(Astroprogramms)hast. [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img]


Folglich handelt es sich bei der Erde nicht um eine exakte Kugel; statt dessen kann man sie sich wie einen oben und unten zusammengepreßten, um die eigene Achse rotierenden Ball vorstellen.

Es gab früher mal so ne "runden" Kreisel für Kinder fällt mir gerade mal ein,die innen drin so eine art Feder-Spirale hatte damit er sich dreht.


Aufgrund der Kugelförmigkeit der Erde bewirkt die Drehung um ihre eigene Achse, daß ein auf dem Äquator gelegener Punkt pro Zeiteinheit einen größeren Weg zurücklegt als weiter nördlich oder südlich gelegene Punkte

Ja,logisch größere Spannweite am Äquator.


Dank der enormen Gravitationskräfte von Sonne und Mond schwankt die Erdachse, so als wäre sie ein trudelnder Kreisel

Also sind Gravitationskräfte - Anziehungskräfte-der Erdatmusphäre durch Sonne Mond?


Die Präzession zwingt uns, zwischen siderischem und tropischem Tierkreis zu unterscheiden. Während ersterer sich auf Sternbilder bezieht, meint letzterer unveränderliche Tierkreiszeichen

Die Präzession sorgt dafür, daß sich der Himmelsnordpol vom Polarstern entfernt und erst mit Beendigung eines platonischen Jahres zu ihm zurückkehrt.


Also sind die Entfernung vom Polarstern weg -siderisch und tropischer vom Polarstern ausgehender Messung.

Der geographische Nordpol - und ebenso der von einem Betrachter auf der Erde wahrgenommene Himmelsnordpol - benötigt 25800 Jahre, d.h. ein sogenanntes platonisches Jahr, um den sogenannten Ekliptik-Nordpol zu umkreisen.

Man gut daß das nich schneller geht,so wird einem ja schlecht und man bräuchte nicht nur Göbeltüten im Flugzeug [img]images/smiles/icon_biggrin.gif[/img]

Ich hoffe(Schütze Asz.)das ich das jetzt nicht alles falsch verstanden hab.

[img]images/smiles/icon_rolleyes.gif[/img]
Maren


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 Betreff des Beitrags: Präzession?
BeitragVerfasst: Mi 29. Aug 2001, 15:38 
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Registriert: Di 23. Jan 2001, 02:01
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Hallo liebe Maren,

nachdem Rüdiger schon einige gute Erklärungen aus seinem Astroprogramm zitiert hat, möchte ich deine Frage zunächst nur kurz beantworten. Eine ausführliche Erläuterung werde ich heute abend oder morgen nachtragen.

Unter Präzession versteht man die allmähliche Verlagerung des Frühlingspunktes auf der Ekliptik gegenüber den astronomischen Sternbildern des Tierkreises. Der Grund für die Verlagerung ist eine kreisförmige Pendelbewegung der Erdachse, die durch die Anziehungskraft der Sonne und des Mondes auf den Äquatorwulst der schräg rotierenden Erde verursacht wird.

Diese kreisförmige Bewegung ähnelt einem Kegel und dauert 25.800 Jahre (= 1 Platonisches Jahr). Rüdigers Beispiel mit dem trudelnden Kinderkreisel ist sehr anschaulich, wobei man sich vorstellen muss, dass der Fußpunkt des Kreisels der Erdmittelpunkt ist. - In einem Platonischen Jahr durchläuft der Frühlingspunkt nacheinander alle zwölf astronomischen Stern-Bilder des Tierkreises.

Dies hat zur Folge, dass sich die astrologischen Stern-Zeichen des Tierkreises gegenüber den astronomischen Stern-Bildern nach und nach immer mehr verschieben. Daraus ergeben sich die astrologischen Zeitalter (z.B. Fische, Wassermann usw). Im Übrigen hat die Präzession für die Astrologie keine Bedeutung. Die Astrologie bezieht sich nämlich auf den Frühlingspunkt und nicht auf die astronomischen Sternbilder.

Die gebrauchten Fachausdrücke und Einzelheiten werde ich noch erklären.

Liebe Grüße

Ralf

Merkuranus / Ralf
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 Betreff des Beitrags: Präzession?
BeitragVerfasst: Mi 29. Aug 2001, 18:53 
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Hallo Ralf,

Vielen Dank für die Erklärung [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

Die gebrauchten Fachausdrücke und Einzelheiten werde ich noch erklären.

Ja, daß wäre gut!

Dies hat zur Folge, dass sich die astrologischen Stern-Zeichen des Tierkreises gegenüber den astronomischen Stern-Bildern nach und nach immer mehr verschieben. Daraus ergeben sich die astrologischen Zeitalter (z.B. Fische, Wassermann usw

Sozusagen ist dann Fische/Wassermann Zeitalter ein Welt Horoskop. Von dem die ganze Welt tendenziell beeinflußt wird.

Maren [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]


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 Betreff des Beitrags: Präzession?
BeitragVerfasst: Do 30. Aug 2001, 18:12 
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Registriert: Di 23. Jan 2001, 02:01
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Hallo, liebe Maren,

nun geht es weiter mit der Präzession.

Die astronomischen Stern-Bilder und die astrologischen Stern-Zeichen haben nichts miteinander zu tun, außer dass sie die gleichen Namen tragen.

Bei den Stern-Bildern handelt es sich um Fixsterne (Sonnen) unserer Galaxie, die in keinerlei Beziehung zueinander stehen, die tief im Raum gestaffelt sein können und nur aus dem Blickwinkel unserer Erde - mit einiger Phantasie - „Bilder“ ergeben. Man verwendet diese Bild-Bezeichnungen, um sich besser am sichtbaren Firmament orientieren zu können.

Dies taten auch bereits die alten Griechen. Von besonderer Bedeutung erwiesen sich diejenigen Stern-Bilder, die entlang einer kreisförmigen Bahn anzutreffen sind, welche die Sonne im Laufe eines Jahres scheinbar, von der Erde aus gesehen, beschreibt. Diese Bahn bezeichnet man als Ekliptik. Entlang der Ekliptik finden sich zwölf Stern-Bilder, die zusammen die Bezeichnung „Tierkreis“ erhielten. Diese zwölf Tierkreis-Sternbilder werden von der Sonne aus unserer Sicht in zwölf Monaten durchlaufen.

Die damalige einfache Astrologie brachte zunächst die Planetenbewegungen mit den Stern-Bildern in Beziehung. Inzwischen sind aber wegen der Präzession die Stern-Zeichen gegenüber den Stern-Bildern um ca. ein Bild weiter gewandert (2.150 Jahre = ein siderischer Monat).

Die astrologischen Stern-Zeichen orientieren sich am Frühlingspunkt. Astronomisch ist dieser Punkt der Schnittpunkt zwischen dem Himmelsäquator und der Ekliptik, welcher z.Z. am Anfang des Stern-Bildes Fische an der Grenze zum Sternbild Wassermann steht. (Die Verschiebung findet rückwärts statt.) Astrologisch ist er als 0 Grad des Tierkreis-Zeichens Widder definiert.

Aus unserer Sicht durchläuft die Sonne den Frühlingspunkt in dem Moment, wenn sie exakt über dem Äquator steht, während sie von der Süd- zur Nordhalbkugel der Erde wechselt (Tag- und Nachtgleiche, Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel). Dieser Moment, liegt beim 20. März und ist für jedes Jahr auf die Sekunde genau errechnet.

Wie gesagt ist die Präzession für unsere westliche Astrologie – außer zur Bestimmung der Zeitalter -ohne Bedeutung. Sie richtet sich also nicht nach den Tierkreis-Bildern, sondern ausschließlich nach dem Frühlingspunkt. Vom Frühlingspunkt ausgehend ist der Raum um die Erde herum in 12 Felder zu exakt je 30 Grad eingeteilt. Diese Sektoren stellen die Tierkreis-Zeichen dar. Sie tragen noch die Namen der alten Stern-Bilder. Das ist nichts als Tradition. Man könnte sie auch numerieren, wie die astrologischen Häuser, oder ihnen neue Namen geben.

Kürzlich tauchte mal die Frage auf, ob die Astrologie denn noch stimmen könne, weil behauptet wurde, der Tierkreis hätte eigentlich nicht 12 sondern 13 Stern-Bilder; weil da noch der Schlangenträger zu berücksichtigen sein. - Für unsere westliche Astrologie ist es ohne Belang, ob da nun 12, 13 oder sonst wie viele Stern-Bilder an der Ekliptik entlang definiert sind. Für die Astrologie zählen nur die 30-Grad-Sektoren ab dem Frühlingspunkt.

Liebe Grüße

Ralf
______________

Merkuranus / Ralf
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 Betreff des Beitrags: Präzession?
BeitragVerfasst: Do 30. Aug 2001, 21:35 
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Registriert: Mo 12. Feb 2001, 02:01
Beiträge: 621
Hallo Ralf,

Vielen Dank für Deine Ausführliche Erklärung [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]

Kann´s jetzt gut nachvollziehen und weitergeben.Jedenfalls hab ich mir´s ausgedruckt um nochmal nachlesen zu können.

Maren


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BeitragVerfasst: Sa 8. Jun 2002, 17:04 
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Wohnort: Hamburg
Hallo ihr Lieben [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

ich hätte da gerade mal wieder eine Frage:
Wenn wir als Astrologen nun mit dem tropischen Tierkreis, also dem Jahreszeiten-Tierkreis arbeiten, lassen sich daraus überhaupt aussagekräftige Deutungen erstellen für jemanden, der auf der südlichen Halbkugel geboren wurde [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img] [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img] [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img]

Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: Sa 8. Jun 2002, 17:14 
Hallo liebe Proserpina und alle anderen [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

ja und nein. Man muss, so habe ich es verstanden auf der südlichen Halbkugel unbedingt das Häusersystem wecheln, man muss äqual arbeiten, dann geht es, mit Placidus kommt man da wohl nicht weiter.

liebe Grüsse
Andrea


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BeitragVerfasst: Sa 8. Jun 2002, 19:58 
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Liebe Andrea [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

Dank für deine schnelle Antwort. Das mit den Häusern ist ja auch noch so eine Sache, aber allein von der Symbolik der Tierkreiszeichen her ... Hat Widder für einen in Australien Geborenen die gleiche Aussagekraft? Dort ist doch dann gar kein Frühling und gar nicht alles im Wachsen und Werden. Und selbst wenn man den siderischen Tierkreis hernähme, dann hätten wir zur Zeit zwar einen Stier-Sonne, statt einer in den Zwillingen, aber es würde mich wundern, wenn beispielsweise Indien jetzt jahreszeitlich in Stierstimmung wäre [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img] .
Ich glaube, ich hab da mal wieder einen Knoten in der Leitung.

Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: Sa 8. Jun 2002, 20:24 
Knoten in der Leitung,

nein liebe Proserpina, nicht nur Du - ich auch [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]
wenn ich es so sehe....

Man muss zwingend die beiden Techniken trennen, die siderische und die tropische - ansonsten - Gute Nacht - und kein Bett - dass bringt nicht mal Marie - Luise zueinander [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]

Ich trenne strikt den siderischen von dem tropischen Tierkreis, ich denke dass man dass auch muss.

liebe Grüsse Andrea


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BeitragVerfasst: Sa 8. Jun 2002, 20:57 
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Hallo ihr Lieben [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

Frage (Magenta):

»Wie leitest du durch Anschauung die astrologische Bedeutung beispielsweise der Sonne in bezug auf die Tierkreiszeichen und Jahreszeiten für solche Horoskopeigner ab, die auf der Südhalbkugel der Erde (beispielsweise Australien) geboren wurden?«

Antwort (Christopher Weidner):

»Auf der Südhlabkugel verwende ich einen um 180° rotierten Tierkreis, um eine Übereinstimmung mit den jahreszeitlichen Verhältnissen dort zu ereichen. Diese Methode entspricht meinem Grundsatz, dass Astrologie aus der Anschauung geboren ist und wird auch von einigen anderen Astrologieschulen vertreten. Wie auch auf der Nordhalnkugel hat dieser Ansatz seine Haken und Ösen. So knan ich mir vorstellen, dass es in noch sehr stark europäisch geprägten Ländern auch mit dem nördlichen Tierkreis funktioniert (als eine Art kulturelle Resonanz gewissermaßen). Leider verfüge ich nicht über genügend Studienmaterial, um dies genauer zu prüfen. Es ist also nur ein Gedanke.

Soweit - sogut.«

Quelle: http://www.phoenix-astrologie.de/phpBB2/viewtopic.php?t=12

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BeitragVerfasst: Sa 8. Jun 2002, 23:11 
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Hallo Magenta [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

das ist ja interessant! Der Idee von Christoper war ich auch schon nahe - dass es nach unserem System eigentlich logischer wäre, für die südliche Halbkugel die Oppositionszeichen zu verwenden... Allerdings habe ich überhaupt keine Ahnung, wie stimmig das in der Praxis ist - kenne bedauerlicherweise weder einen gebürtigen Australier, noch einen Brasilianer oder überhaupt jemanden von der südlichen Halbkugel, an dem sich das auch nur ansatzweise überprüfen ließe.

Herzliche Grüße


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BeitragVerfasst: So 9. Jun 2002, 00:35 
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Liebe Proserpina, [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]
hallo ihr Lieben,

der Tropische Tierkreis richtet sich nach dem Frühlingspunkt auf der Nordhalbkugel. Auf der Südhalbkugel entspricht dies dem Herbstpunkt. Es geht dabei lediglich um die Feststellung des Momentes der Tag- und Nachtgleiche, also eine reine Definitionssache. [img]images/smiles/icon_cool.gif[/img]

Die Verfahrensweise von Christopher Weidner halte ich für recht überraschend. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Da stellt sich doch sofort die Frage: Was macht er im Falle eines Geburtsortes am Äquator? [img]images/smiles/icon_confused.gif[/img]

Wenn man von Nord nach Süd voranschreitet, kann doch nur, wenn überhaupt, eine gleichmäßige ständige Veränderung der Gegebenheiten eintreten, aber doch keine plötzliche 180-Grad-Wende am Äquator.

Ich bin der Auffassung, dass es im Hinblick auf die Gestirnsstände in den Zeichen völlig gleichgültig ist, wo man zu einer bestimmten Zeit auf der Erde geboren ist. Die Gestirnspositionen innerhalb der Zeichen ändern sich keinesfalls. Warum sollten sie auch? Wenn die Venus bei x Grad in den Zwillingen steht, dann tut sie es in Hamburg genau so wie in Kapstadt.

Lediglich das Häusersystem ändert sich etwas. Das MC bleibt in jedem Fall unverändert. Vergleicht man zwei Geburtsorte auf z.B. 50° Nord mit 50° Süd bei gleicher geografischer Länge, dann kann sich bei Placidus z.B. beim Aszendenten eine Abweichung von ca. zwei Zeichen ergeben.

Und das ist schließlich ein genügend gravierender Unterschied. - Wenn du, liebe Proserpina, auf 50° Süd geboren wärest, dann hättest du ebenfalls eine Zwi-Sonne, eine Zwi-Venus usw., wärst aber von deiner Grundwesensart her kein Skorpion, sondern ein Steinbock, deine Sonne stände in 6 usw. Das sollte doch an Abweichung gegenüber Hamburg genügen? [img]images/smiles/icon_wink.gif[/img]

Liebe Grüße [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

Ralf
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Merkuranus / Ralf
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<small>[ 09. Juni 2002, 00:40: Beitrag editiert von: Merkuranus/Ralf ]</small>


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 Betreff des Beitrags: Präzession?
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2002, 14:12 
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Beiträge: 6504
Wohnort: Beautiful Berlin
Lieber Ralf [img]images/smiles/icon_smile.gif[/img]

</font><blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">quote:</font><hr /><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Ich bin der Auffassung, dass es im Hinblick auf die Gestirnsstände in den Zeichen völlig gleichgültig ist, wo man zu einer bestimmten Zeit auf der Erde geboren ist. Die Gestirnspositionen innerhalb der Zeichen ändern sich keinesfalls. Warum sollten sie auch? Wenn die Venus bei x Grad in den Zwillingen steht, dann tut sie es in Hamburg genau so wie in Kapstadt.</font><hr /></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Dass sich die Gestirnspositionen durch den Ort der Geburt nicht ändern, wird wohl niemand bestreiten. Die Frage ist vielmehr: welche astrologische Bedeutung kommt dieser Position auf der Südhalbkugel zu.

Durch die Drehung des Tierkreises (die eine Drehung der Bedeutung widerspiegelt) wird das oppositionelle Prinzip eines Tierkreiszeichens auf der Südhalbkugel betont.

Entsprechend würden sich die Bedeutungen der oppositionellen Tierkreisprinzipien am Äquator gleichwertig vereinen.

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