Das "JENSEITS",..zu geheimnisvoll??

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Das "JENSEITS",..zu geheimnisvoll??

Beitragvon steffen » Mi 25. Jan 2017, 18:09

Hallo Foris! ;)

Ich habe eine spezielle Text-stelle wiedergefunden,..möchte diesen Treat aber allgemein für Kommentare (aus dem Forum) oder andere inspirierende Seiten von GMG nutzen. (ich lasse jetzt die Angaben der Bände weg,..vielmehr versuche ich bestimmte Themen herauszufinden/lesen, wie z.B. hier ein Einstieg mit der Frage von Neal: "Können wir für einen Moment über die Sache mit dem Tod sprechen?" (sie hätten darüber bisher nicht genug "gesprochen".....Spirit: "Was möchtest du wissen"?...Neal:"was passiert, wenn man stirbt?"..Spirit: "Was soll deiner Wahl nach passieren?"..Neal: "du meinst, es passiert, was unserer Wahl entsprechend passieren soll?"..Spirit: "Meinst du, nur weil du gestorben bist, hörst du auf zu erschaffen?"
Jetzt kommt eine interessante Unterhaltung über Perspektive.(ebenfalls, wie ich finde,..nicht ganz unwichtig für Astrologie, da hier auch das Wesen und Phänomen von der ZEIT aufgegriffen wird.) Es bleibt verständlich, durch eine bildhafte Geschichte. :yswg: ..tatsächlich kamen in den ersten Jahre auch Auflagen von GMG für Kinder herraus,(auch ein kleineres Buch für Jugendliche) ich weiß aber nicht, ob und wie lange die noch erhältlich sind.?
Naja,..jetzt kommt echt abgefahrenes Material! :D
von NEAL DONALD WALSH // Gespräche mit Gott//(kosmische Weisheit;Band3) (nachträglich eingefügt v.d.Administration)

spirit:
Die Seele erinnert sich in jenem Leben an etwas, woran sie sich eigentlich in diesem Leben hätte erinnern sollen-nämlich, daß jegliche Auswirkung durch den Gedanken erschaffen wird und daß Manifestierung eine Folge der Absicht ist.
neal:
Das, worauf ich meine Absicht konzentriere, wird meine Realität.
spirit:
Genau,..der einzige Unterschied besteht in der Geschwindigkeit, mit der du das Resultat erfährst. Im physischen Leben kann eine Zeitspanne zwischen Gedanke und Erfahrung verstreichen. Im Reich des Geistes gibt es das nicht; die Resultate treten augenblicklich ein. Seelen, die eben erst "abgereist" sind, lernen deshalb ihre Gedanken sehr sorgfältig zu überwachen, weil sie alles woran sie denken, auch erfahren.
Der Ausdruck "lernen" ist hier eher frei gebraucht, mehr im metaphorischen als im konkreten beschreibenden Sinn. Der Begriff "erinnern" trifft es genauer. Wenn im Körper inkarnierte Seelen lernten, ihre Gedanken so rasch und effizient zu kontrollieren wie vergeistigte Seelen, würde sich ihr ganzes Leben ändern. Bei der Erschaffung der individuellen Realität bedeutet die Kontrolle über die eigenen Gedanken-was manche Gebet nennen-alles.
neal:
Gebet?
spirit:
Die Kontrolle über die eigenen Gedanken ist die höchste Form von Gebet. Denke deshalb rechtschaffen und an gute Dinge. Verweile nicht in Negativität und Dunkelheit. Und sieh auch in den Momenten, in denen dir die Dinge düster erscheinen,..ja gerade in solchen Momentenn..nur Vollkommenheit, gib deiner Dankbarkeit Ausdruck und stell dir dann vor, welche Manifestation der Vollkommenheit du dir als nächstes wählst.
Wenn du dieses Rezept anwendest, findest du Stille und Gelassenheit. Durch diesen Prozeß findest du Frieden. In dieser Bewußtheit findest du Freude.
neal:
Das ist eine außergewöhnliche Information. Ich danke dir dafür, daß du sie mir hast zuteil werden lassen.
spirit:
Ich danke dir, daß du offen dafür warst. Du bist zu manchen Zeiten "reiner", als zu anderen. In manchen Augenblicken bist du offener- wie ein gerade gespültes Sieb. Es ist durchlässiger.
neal:
gut ausgedrückt!
spirit:
Ich tue mein bestes. Um es also zusammenzufassen: Aus dem Körper entlassene Seelen erinnern sich rasch daran, wie sie ihre Gedanken sehr sorgfältig überwachen und kontrollieren können, denn sie erschaffen und erfahren alles, woran sie denken. Und ich wiederhole, das gilt auch für die noch im Körper wohnenden Seelen, nur daß sich hier die Resultate gewöhnlich nicht sofort zeigen. Und eben diese Zeitspanne zwischen Gedanke und Schöpfung,..die Tage, Wochen, Monate, oder auch Jahre dauern kann,..bewirkt die illusionäre Vorstellung, daß die Dinge nicht von dir verursacht worden sind, sondern daß sie dir zustoßen. Das ist eine Illusion die dich vergessen läßt, daß du diese Sache herbeigeführt hast.
Wie ich nun schon mehrmals ausgeführt habe, gehört dieses Vergessen zum System. Es ist Bestandteil des Prozesses. Denn du kannst erst erschaffen, wer du bist, wenn du vergessen hast, wer du bist. Von daher ist die zum Vergessen führende Illusion ein absichtlicher Effect.
Wenn du deinen Körper verläßt, wirst du also zu deiner großen Überraschung die ganz offensichtlich und unmittelbare Verbindung zwischen deinen Gedanken und Schöpfungen erkennen. Dies wird dich zunächst schockieren, doch wenn du dich allmählich daran erinnerst, daß du bei der Erschaffung deiner Erfahrung der Bewirkende und nicht nur das Bewirkte bist, wird es zu einer sehr vergnüglichen Überraschung.
neal:
Warum gibt es eine solche Verzögerung zwischen Gedanke und Manifestation, bevor wir sterben, und nicht, nachdem wir gestorben sind?
spirit:
Weil ihr innerhalb der Illusion von Zeit arbeitet. Wenn du dich vom Körper entfernt hast, gibt es keine Verzögerung zwischen Gedanke und Schöpfung, weil du dich dann auch von den Parametern der Zeit entfernt hast.
neal:
Mit anderen Worten, die Zeit existiert nicht, wie du schon so oft gesagt hast.
spirit:
Nicht so, wie ihr sie versteht. Das Phänomen der Zeit ist in Wirklichkeit eine Funktion der Perspektive.
neal:
Warum existiert sie, während wir uns im Körper aufhalten?
spirit:
Ihr habt ihre Existenz bewirkt, indem ihr euch in eure gegenwärtige Perspektive hineinbegeben habt, sie angenommen habt. Diese Perspektive benutzt ihr als Instrument, mittels dessen ihr eure Erfahrungen sehr viel umfassender erforschen und untersuchen könnt, unzwar indem ihr sie nicht als einmaliges Ereignis wahrnehmt, sondern in Einzelteile zerlegt.
Das Leben ist ein einmaliges Ereignis, ein Ereignis im Kosmos, das sich hier und jetzt zuträgt. Alles geschieht Jetzt. Überall. Es gibt keine Zeit,..nur das Jetzt. Es gibt keinen Ort,..nur das Hier.
Hier und Jetzt ist alles, was es gibt. Alles, was Ist. Doch ihr habt die Wahl getroffen, die Herlichkeit dieses Hier und Jetzt in all seinen Einzelheiten und euer göttliches Selbst als den hier und jetzt existierenden Schöpfer dieser Realität zu erfahren. Dafür gab es nur zwei Möglichkeiten- zwei Erfahrungsfelder. Zeit und Raum.
Der Gedanke war so großartig, daß ihr buchstäblich vor Wonne explodiert seid. In dieser Explosion der Wonne wurde zwischen euren Teilen sowohl der Raum geschaffen wie auch die Zeit, die es brauchte, um sich von einem Teil eurer Selbst zu einem anderen zu bewegen. Auf diese Weise habt ihr euer Selbst buchstäblich auseinander gerissen, um euch die Teile anzuschauen. Man könnte sagen, daß ihr so glücklich wart, daß es euch "zerrissen" hat. Seither sammelt ihr die Stücke wieder auf.
neal:
Das ist mein Leben? Ich setze nur die Stücke wieder zusammen und versuche zu erkennen, ob sie irgendeinen Sinn ergeben.
spirit:
Und mit diesem "ZEIT" genannten Kunstgriff habt ihr es geschafft, die Stücke voneinander zu trennen, das unteilbare zu teilen, um es, während ihr es erschafft, umfassender erkennen und erfahren zu können.
So wie ihr, wenn ihr einen festen Gegenstand unter dem Mikroskop betrachtet, seht, daß er garnicht fest ist, sondern in Wirklichkeit eine Ansammlung von Millionen verschiedener Teilchen und Wirkungen- die sich alle zugleich ereignen, und so den größeren Effekt haben,..benutzt ihr auch die Zeit als Mikroskop für eure Seele.
Denk über die Parabel vom Fels nach:
Es war einmal ein Fels, voll von unzähligen Atomen, Protonen, Neutronen und subatomaren Materie-Teilchen. Diese Teilchen sausten nach einem bestimmten Muster ständig herum,..jedes Teilchen bewegte sich von hier nach dort, aber in so rasender Geschwindigkeit, daß der Fels selbst völlig unbewegt erschien. Er war einfach. Da lag er,..trank das Sonnenlicht in sich hinein, schlürfte den Regen auf, und bewegte sich überhaupt nicht. "Was bewegt sich da in meinem Innern?", fragte der Fels. "Das bist du", sagte eine ferne Stimme. "Ich?,..aber das ist ganz unmöglich. Ich bewege mich überhaupt nicht. Jeder kann das sehen", erwiderte der Fels. "Ja, aus der Ferne gesehen", sagte die Stimme. "Von dort aus sieht es tatsächlich so aus, als wärst du fest und solide, still und unbeweglich. Aber wenn ich näher komme, sehe ich, daß sich alles, was dein WAS-DU-BIST ausmacht, bewegt. Es bewegt sich mit unglaublicher Geschwindigkeit in einem bestimmten Muster durch Zeit und Raum, wodurch es dich als das Ding namens "FELS" erschafft. Und das macht dich gleichsam zu einem Zauberkunststück! Du bewegst dich,..und bewegst dich zugleich nicht." "Aber was ist dann die Illusion?", fragte der Fels. "Das Eins-sein, die unbewegte Stille des Felsens, oder die Getrenntheit und Bewegung seiner Teile?"
Worauf die Stimme zur Antwort gab: "Was ist dann die Illusion? Das Einssein, die unbewegte Stille Gottes? Oder das Getrenntsein und die Bewegung seiner Teile?
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Re: Das "JENSEITS",..zu geheimnisvoll??

Beitragvon Chanda » Mi 25. Jan 2017, 18:52

Hallo Steffen,

das ist toll, ich habe es mit großem Vergnügen gelesen.

ABER: Du MUSST aus Datenschutz- bzw. copyright-Gründen die Quellen angeben! Sonst müsstest du es löschen.

Viele Grüße
Chanda
Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Friede ist der Weg! (Mahatma Gandhi)
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